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DE1248399B - Lippenringdichtung fuer Wellen - Google Patents

Lippenringdichtung fuer Wellen

Info

Publication number
DE1248399B
DE1248399B DEG39292A DEG0039292A DE1248399B DE 1248399 B DE1248399 B DE 1248399B DE G39292 A DEG39292 A DE G39292A DE G0039292 A DEG0039292 A DE G0039292A DE 1248399 B DE1248399 B DE 1248399B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lip
sealing surface
ring seal
edge
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG39292A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Lewis Dega
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1248399B publication Critical patent/DE1248399B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3204Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings with at least one lip

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)

Description

  • Lippenringdichtung für Wellen Die Erfindung bezieht sich auf eine Lippenringdichtung für Wellen mit einer nachgiebigen in radialer Richtung liegenden Lippe, deren Dichtungsfläche die Form eines spitzwinkligen geraden Kegelstumpfes hat.
  • Es ist bei derartigen Lippenringdichtungen bekannt, den größten Durchmesser der Dichtungsfläche an der Kante der Lippe vorzusehen, die der abzudichtenden Flüssigkeit abgewandt ist und eine die Lippenringdichtung umgebende Schlauchfeder zu verwenden, die die Lippe in dauernder Anlage gegen die Welle hält.
  • Bei einer derartigen Ausbildung ergibt sich eine Verformung der Lippe beim Umlauf der Welle, bei der die Lippe in Drehrichtung mitgenommen und verformt wird. Dies ist die Folge der hohen Reibmomente zwischen der Lippe und der Welle. Bei schnellaufenden Wellen kann ein Teil des öles verdampfen, wodurch die Reibmomente zwischen Dichtungslippe und Welle noch vergrößert werden. In diesem Fall kann ein Flattern der Lippe eintreten, d. h. eine so große Verformung der Lippe, daß diese an einem Punkt kräftiger gegen die Welle anliegt, während sie an einem anderen Punkt sich von dieser abhebt. Dies führt zu großen Leckagen und gegebenenfalls vollständigem Umbrauchbarwerden der Dichtung.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitieen. Die Erfindung besteht darin, daß der größte Durchmesser der Dichtungsfläche an der Kante der Lippe liegt, auf der sich die abzudichtende Flüssigkeit befindet, daß der halbe spitze Winkel des Kegels im nicht zusammengedrückten Zustand der Dichtungsfläche zwischen 4 und 81 beträgt und daß auf die Lippe ein solcher Druck ausgeübt wird, daß der Druck zwischen der Dichtungsfläche der Lippe und der Welle von einem vernachlässigbaren Wert an der Kante des größten Durchmessers der Dichtungsfläche auf einen Höchstwert an der Kante des kleinsten Durchmessers der Dichtungsfläche ansteigt. Diese Druckverteilung sichert, daß bei laufender Welle zwischen dieser und der Dichtungsfläche des Dichtungsringes ein Schmiermittelfilm erzeugt und aufrechterhalten wird. Der Schmiermittelfilm wird durch Oberflächenspannung aufrechterhalten und hebt die LiDpe von der Welle gegen die Kraft der Schlauchfeder frei ab.
  • Die Belastung der Lippenringdichtung durch die Schlauchfeder kann bei der erfindungsgemäßen Ausführung relativ klein sein, da die Ausbildung der Lippenringdichtung die Aufrechterhaltung eines Schmiermittelfilmes sichert, der bei laufender Welle wesentliche Schmiermittelleckagen unterbindet. Hierdurch wird die Abnutzung zwischen der Lippenringdichtung und der Welle beim Anlaufen der Welle wesentlich verringert und eine Zerstörung oder ein Flattern der Lippenringdichtung infolge des Verzerrens von Teilen der Lippe wesentlich verringert oder sogar beseitigt. Ferner wird der Schmiermittelfilm schnell gebildet, so daß der Abrieb, sofern er überhaupt eintritt, nur sehr gering ist. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Bauweise besteht darin, daß ein Einlaufen der Dichtung nach dem ersten Einbau, bei dem die Lippenringdichtung durch Reibung abgenutzt wird, nicht erforderlich ist, da die Lippenrinadichtun- so dimensioniert und belastet wird, daß die Dichtung durch den Schmiermittelfilm erfolgt. Es wird hierdurch eine gleichmäßige Dichtung über den Umfang erreicht und verhindert, daß die Dichtung in kurzer Zeit unzuverlässig wird. Da im Bereich der Kante größeren Durchmessers der Lippe praktisch kein Druck zwischen der Lippe und der Welle besteht, kann das Schmiermittel zwischen die Lippe und die Welle selbst dann fließen, wenn die Welle eine so gute Oberflächeneigenschaft hat, daß sie Schmiermittel nicht ohne weiteres unter die Lippe mitnimmt. Diese Druckverhältnisse unterstützen im übrigen die schnelle Bildung des Schmiermittelfilmes. Die keilförmige Gestalt des Schmiermittelfilmes ist im übrigen gegen ein Aufbrechen weniger empfindlich, da der abstützende Druck der Lippe an der Kante auftritt, wo die Lippe den geringsten Abstand von der Welle hat.
  • Vorteilhaft beträgt die Breite der Dichtungsfläche in Achsrichtung gemessen zwischen 0,76 und 2,54 mm. Für dieses Merkmal wird nur im Zusammenhang mit dem Hauptanspruch Schutz begehrt. Ferner ist es zweckmäßig, wenn in an sich bekannter Weise eine die Schlauchfeder aufnehmende äußere Ringnut vorgesehen ist, deren kleinster Durchmesser C in einer Ebene mit der Kante der Dichtungsfläche liegt, an der diese den kleinsten Durchmesser hat. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Lippenringdichtung nach der Erfindung in einer Anordnung, die aus einer Welle und der Lippenringdichtung besteht, dargestellt. In der Zeichnung ist F i g. 1 eine geschnittene Seitenansicht einer Anordnung nach der Erfindung und F i g. 2 ein vergrößerter Ausschnitt aus F i g. 1. In F i g. 1 ist eine Welle 12 in einem Gehäuse 14 durch e;ne Lippenringdichtungseinheit10 abgedichtet eordnet. Die Lippenringdichtungseinheit 10 beang C steht aus einer Lippenringdichtung 16 mit einer Lippe 18. Eine Dichtungsfläche 20 der Lippe 18 liegt leicht gegen die Welle 12 an, wenn diese stillsteht. Die Dichtungsfläche 20 hat die Form eines Kegelstumpfes, dessen größter Durchmesser an der Kante 17 der Lippe 18 liegt, neben der sich das abzudichtende Schmiermittel 28 (s. F i g. 2) befindet. Der kleinste Durchmesser der Dichtungsfläche 20 befindet sich an der gegenüberliegenden Kante 19 der Dichtungslippe 18.
  • Die Lippenringdichtung 16 ist mit einem Gehäuse 22 verbunden, das sich im Lagergehäuse 14 abstützt. Die Lippenringdichtung 16 hat am Außenumfang eine Ringnut 26, in der eine Schlauchfeder 24 liegt. Der kleinste Durchmesser dieser Ringnut 26 liegt in der gleichen Ebene wie die Kante 19 der Lippe 18, so daß die Schlauchfeder radiale Kräfte ausübt, die durch die Kante der Dichtungsfläche 20 gerichtet sind, an der der Durchmesser der Dichtungsfläche am kleinsten ist. Der Querschnitt der Ringnut 26 ist zum Teil kreisförmig. Seitlich der Schlauchfeder ist die Ringnut 26 erweitert, so daß die Schlauchfeder 24 frei in der Ringnut 26 anliegt und die von ihr ausgeübten Kräfte genau ausgerichtet einwirken. Auf diese Weise wird eine unerwünschte Belastung der Lippe 18 durch die Schlauchfeder 24 verhindert.
  • Die Gestalt der Ringnut 26 und ihre Lage in bezug zur Lippe 18 bedingen einen veränderlichen Druck zwischen der Lippe 18 und der Welle 12 in axialer Richtung gesehen. Dieser Druck ändert sich von einem vernachlässigbar kleinen Wert an der Kante 17 größten Durchmessers auf einen Höchstwert an der Kante 19 kleinsten Durchmessers der Dichtungsfläche 20. Bei laufender Welle 12 wird zwischen dieser und der Dichtungsfläche 20 der Lippenringdichtung 16 ein Schmiermittelfilm erzeugt und aufrechterhalten, der sowohl einen Abrieb verhindert als auch eine Sperre gegen Leckage von Schmiermittel von der Kante 17 zur Kante 19 der Lippe 18 bildet.
  • Die Breite der Dichtungsfläche 20 der Lippe 18 in axialer Richtung gemessen beträgt bei den meisten Anordnungen zwischen 0,76 und 1,52 mm. Unter bestimmten Betriebsbedingungen kann aber auch eine Breite bis zu 2,54 mm verwendet werden. Die Neigung der Dichtun "asfläche20 zur Längsachse der Welle beträgt zwischen 4 und 8'. Ein zu großer Neigungswinkel kann eine zu hohe Belastung in der Ebene der Kante 19 der Lippe 18 bewirken, wodurch der Schmiermittelfilm ungünstig beeinflußt würde.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Lippenringdichtung für Wellen mit einer nachgiebigen in radialer Richtung liegenden Lippe, deren Dichtungsfläche die Form eines spitzwinkligen geraden Kegelstumpfes hat, d a - durch gekennzeichnet, daß der größte Durchmesser der Dichtungsfläche(20) an der Kante (17) der Lippe (18) liegt, auf der sich die abzudichtende Flüssigkeit (28) befindet, daß der halbe spitze Winkel des Kegels im nicht zusammengedrückten Zustand der Dichtungsfläche zwischen 4 und 8' beträgt und daß auf die Lippe ein solcher Druck ausgeübt wird, daß der Druck zwischen der Dichtungsfläche (20) der Lippe und der Welle (12) von einem vemachlässigbaren Wert an der Kante (17) des größten Durchmessers der Dichtungsfläche auf einen Höchstwert an der Kante (19) des kleinsten Durchmessers der Dichtungsfläche ansteigt.
  2. 2. Lippenringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Dichtungsfläche (20) in Achsrichtung gemessen zwischen 0,76 und 2,54 mm beträgt. 3. Lippenringdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise eine eine Schlauchfeder (24) aufnehmende äußere Ringnut (26) vorgesehen ist, deren kleinster Durchmesser in einer Ebene mit der Kante (19) der Dichtungsfläche (20) liegt, an der diese den kleinsten Durchmesser hat.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 259 554, 328550.
DEG39292A 1962-12-04 1963-12-03 Lippenringdichtung fuer Wellen Pending DE1248399B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1248399XA 1962-12-04 1962-12-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1248399B true DE1248399B (de) 1967-08-24

Family

ID=22417051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG39292A Pending DE1248399B (de) 1962-12-04 1963-12-03 Lippenringdichtung fuer Wellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1248399B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3742080A1 (de) * 1987-12-11 1989-06-22 Blohm Voss Ag Wellendichtung zum abdichten eines fluessigen mediums
DE10083288B3 (de) * 1999-09-27 2012-08-30 Jtekt Corp. Dichtung und Rotationsanordnung zur Verwendung dieser Dichtung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH259554A (de) * 1946-07-02 1949-01-31 Simmer Otto Dichtungseinrichtung für rotierende oder hin und her gehende Maschinenteile.
CH328550A (de) * 1954-04-26 1958-03-15 Goetzewerke Wellendichtung

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