[go: up one dir, main page]

DE1241378B - Schuetzenwaechter fuer Webmaschinen - Google Patents

Schuetzenwaechter fuer Webmaschinen

Info

Publication number
DE1241378B
DE1241378B DE1957P0018420 DEP0018420A DE1241378B DE 1241378 B DE1241378 B DE 1241378B DE 1957P0018420 DE1957P0018420 DE 1957P0018420 DE P0018420 A DEP0018420 A DE P0018420A DE 1241378 B DE1241378 B DE 1241378B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shuttle
contactor
damper
box
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1957P0018420
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Picanol-Camps
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JEAN PICANOL CAMPS
Original Assignee
JEAN PICANOL CAMPS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JEAN PICANOL CAMPS filed Critical JEAN PICANOL CAMPS
Publication of DE1241378B publication Critical patent/DE1241378B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/58Shuttle guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
D03d
Deutschem.: 86e~28/01
Nummer: 1241378
Aktenzeichen- P18420 VII a/86 e
Anmeldetag: 2$. April 1957
Auslegetag: 24. Mai 1967
Die Erfindung betrifft einen Schützenwächter für Webmaschinen mit einer an den Ladenstützen drehbar gelagerten, Stecher aufweisenden Stecherwelle, die mit einer ihre hin- und hergehende Schwenkbewegung dämpfenden Vorrichtung gekuppelt ist, sowie mit einem mit der Schützenkastenzunge in Berührung stehenden Fühlhebel.
Bei solchen Schützenwächtern kommt es darauf an, der Tatsache Rechnung zu tragen, daß der Webschützen in dem Schützenkasten mit großer Geschwindigkeit ankommt und daher die Schützenkastenzunge ziemlich heftig zurückstößt. Dies hat zur Folge, daß der Fühlhebel seinerseits heftig zurückgestoßen wird, so daß unvermeidlich ein Wiederabprallen zwischen dem Webschützen, der Schützenkastenzunge und dem Fühlhebel auftritt, was eine gewisse Unsicherheit des Arbeitens der Stecherwelle, Störungen in der Betätigung der selbsttätigen Auskupplung der Webmaschine und Schwingungen zur Folge hat, welche bei einer Maschine stets schädlich sind. Zwar mildert das Reiben der Schützenkastenzunge an den Webschützen die Heftigkeit des Stoßes des Webschützens gegen den Picker des Schlagstockes, bewirkt aber eine Abnutzung des Webschützens und bremst diesen plötzlich, was ein Abrutschen der Fadenlagen der Schußfadenspule bewirken kann.
Bei einem bekannten Schützenwächter, wie eingangs erwähnt, ist versucht worden, dies durch eine von einer Feder gebildete Bremsvorrichtung zu vermeiden (USA.-Patentschrift 2 296 398). Da eine Feder stets die gleiche Wirkung hat, muß sie bei jeder Änderung der Arbeitsgeschwindigkeit der Webmaschine dieser Arbeitsgeschwindigkeit durch Veränderung ihrer Vorspannung angepaßt werden. Ferner nimmt nach Maßgabe des Eintretens des Webschützens in seinen Kasten die Federkraft stetig zu und ist im Stillstand des Webschützens am größten, wodurch dieser sozusagen in seinem Kasten festgeklemmt wird, was sein Abschlagen erschwert.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, diese unangenehmen Wirkungen der bekannten Dämpfung auszuschalten.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei einem Schützenwächter der eingangs genannten Art im wesentlichen dadurch, daß die dämpfende Vorrichtung als hydraulisch arbeitender, eine Kolbenstange und eine Druckfeder aufweisender Dämpfer ausgebildet ist.
Dadurch wird erreicht, daß die Wirksamkeit des Dämpfers dann aufhört, wenn der Webschützen in seinem Kasten zum Stillstand gekommen ist bzw. Schützenwächter für Webmaschinen
Anmelder;
Jean Picanol-Camps, Bandol, Var (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. H. Bahr
und Dipl.-Phys. E. Betzier, Patentanwälte,
Heme, Freiligrathstr. 19
Als Erfinder benannt:
Jean Picanol-Camps, Bandol, Var (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 18. Januar 1957 (729803)
daß die Dämpferwirkung der Geschwindigkeit des abzubremsenden Webschützens proportional ist. Dadurch paßt sich die Dämpferwirkung selbsttätig den Arbeitsgeschwindigkeiten der Webmaschine an, d. h., sie wird um so stärker, je größer die Geschwindigkeit des Webschützens ist. Sobald die Wirkung des Dämpfers auf Null absinkt, was der Fall ist, wenn der Webschützen sich im Stillstand befindet, wird das Abschlagen des Webschützens erleichtert, und der Webschützen wird geschont, da der Schlagmechanismus außer der Tätigkeit des Webschützens keine weiteren Kräfte zu überwinden hat.
Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, die Erfindung so zu verwirkliehen, daß der Dämpfer mit der Stecherwelle über einen an der Stecherwelle befestigten Arm durch einelängsverschiebliche Stange gekuppelt wird.
Diese Kuppelstange kann sowohl an dem Arm der Stecherwelle als auch an der Kolbenstange des Dämpfers frei abstützbar vorgesehen werden, wenn man von einem weiteren Merkmal der Erfindung Gebrauch macht.
Es ist schließlich zweckmäßig, auf der Kuppelstange eine sich einerseits an dieser und andererseits an einer der Kuppelstange dienenden Führung abstützende Feder vorzusehen, die so bemessen ist, daß sie den Fühlhebel mit der Schützenkastenzunge gerade in Berührung hält.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt
Die Zeichnung zeigt die übliche Anordnung der Bestandteile einer Webmaschinenlade, nämlich eine
709 587/175

Claims (4)

Ladenstütze 1, welche auf einer von dem nicht dargestellten Webmaschinengestell getragenen Welle 2 schwenkbar ist, eine an dem oberen Ende der Ladenstütze 1 befestigte Schützenkastenbodenplatte 3, eine durch Bolzen 5 und 6 an der Platte 3 befestigte Schützenführung 4, das durch eine Öffnung 7 der Platte 3 gehende obere Ende eines Schlagstockes 8, einen an der Platte 3 befestigten Flansch 9, welcher als Halter für eine Führung 10 des Schlagstockes 8 dient, einen während seiner Annäherung an das Ende seines Hubes dargestellten Webschützen 11, eine um eine etwa senkrechte, an der Platte 3 befestigte Achse 13 schwenkbare Schützenkastenzunge 12, einen mit der Außenseite der Kastenzunge 12 in Berührung stehenden Fühlhebel 14, welcher mit einer in einem an der Ladenstütze 1 befestigten Lager 16 gelagerten Stecherwelle 15 starr verbunden ist, und einen an der Stecherwelle 15 befestigten Stecher 15 a, der mit einem nicht dargestellten Frosch zusammenwirkt, welcher bei der üblichen Anordnung die Betätigung der Auskupplung und damit Stillsetzung der Webmaschine bewirkt, falls der Webschützen nicht ordnungsgemäß in den zu seiner Aufnahme bestimmten Schützenkasten eintritt. An der Stecherwelle 15 ist ein Arm 17 befestigt, der mit einer Kuppelstange 18 in Wirkverbindung steht, und zwar in der Weise, daß deren eines Ende in ein entsprechendes Loch am Ende des Armes 17 eingeführt ist. Das andere Ende der Kuppelstange 18 gleitet in einer an der Ladenstütze 1 befestigten halterähnlichen Führung 22. Ein erster Stellring 19 stellt die Kuppelstange 18 in bezug auf den Arm 17 ein, während ein zweiter Stellring 20 als Abstützung für das eine Ende einer Feder 21 dient, während das andere Ende der Feder 21 sich gegen die Oberseite der Führung 22 legt. Die Feder 21 sucht somit die Kuppelstange 18 nach oben zu drücken und damit die Stecherwelle 15 in der Richtung zu verschwenken, in welcher sie über den Fühlhebel 14 die Schützenkastenzunge 12 in den Schützenkasten hineindrückt. "Das untere Ende der Kuppelstange 18 legt sich gegen den Kopf einer Regelschraube 23, welche durch eine Gegenmutter 24 an einer Kolbenstange 25 eines hydraulisch arbeitenden Dämpfers 28 blök-Mert ist, weicher Öl und eine Druckfeder 27 enthält. Die Federn 27 und 21 sind so bemessen, daß sie gerade ausreichen, den Fühlhebel 14 mit der Schützenkastenzunge 12 in Berührung zu halten. Die Webmaschine weist außerdem noch eine an sich bekannte Vorrichtung zum Dämpfen des Schlagstockes 8 auf, beispielsweise einen Öldämpfer 32, welcher an der Lade mittels eines Flansches 33 angeordnet ist und dessen Stange 31 von einem an dem Schlagstock 8 befestigten Puffer 30 zurückgedrückt wird. Das obere Ende des Schlagstockes 8 ist mit einem Picker 29 versehen, gegen welchen der Webschützen 11 am Ende seines Hubes stößt. Diese Teile sind jedoch nicht Gegenstand der Erfindung. Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Wenn der Webschützen 11 den Schützenkasten erreicht, drückt er seitlich die Schützenkastenzunge 12 in Richtung des Pfeiles Λ( entgegen der Wirkung des Dämpfers 28 zurück, welcher über den Fühlhebel 14, die Stecherwelle 15 und die Kuppelstange 18 wirksam wird. Der Webschützen 11 wird hierdurch sanft abgebremst, so daß während dieser Zeit kein Zurückprallen zwischen dem Webschützen, der Schützenkastenzunge und dem Fühlhebel 14 erfolgen kann und damit die selbsttätige Auskupplungsvorrichtung der Webmaschine nicht gestört wird. Ganz am Ende des Hubes wird die vollständige Stillsetzung des Webschützens in an sich bekannter Weise stoßfrei durch den Dämpfer 32 des Schlagstockes 8 gewährleistet. Sobald der Webschützenil in seinem Schützenkasten zum Stillstand gekommen ist, ist der Dämpfer nicht mehr wirksam. Wenn sich der Webschützen 11 wieder in Bewegung setzt, hat er nur den von der Wirkung der Federn 21 und 27 herrührenden sehr geringen Druck der Schützenkastenzunge 12 zu überwinden. Nach dem Abschlagen des Webschützens nehmen alle Teile unter der Einwirkung der Federn 21 und 27 wieder ihre Ruhestellung ein. Auf diese Weise behält die erfindungsgemäße Vorrichtung ihre Wirksamkeit bei beliebigen Geschwindigkeiten der Webmaschine bei, da ihr Arbeiten mit dem des Webschützens synchronisiert ist. Ferner verringert die weiche Abbremsung des Webschützens die Abnutzung desselben und die der Picker, wobei gleichzeitig das Abrutschen der auf der Schußspule aufgespulten Schußfadenlagen vermieden wird. Patentansprüche:
1. Schützenwächter für Webmaschinen mit einer an den Ladenstützen drehbar gelagerten, Stecher aufweisenden Stecherwelle, die mit einer ihre hin- und hergehende Schwenkbewegung dämpfenden Vorrichtung gekuppelt ist, sowie mit einem mit der Schützenkastenzunge in Berührung stehenden Fühlhebel, dadurch gekennzeichnet, daß die dämpfende Vorrichtung als hydraulisch arbeitender, eine Kolbenstange (25) und eine Druckfeder (27) aufweisender Dämpfer (28) ausgebildet ist.
2. Schützenwächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfer (28) mit der Stecherwelle (15) über einen an der Stecherwelle (15) befestigten Arm (17) durch eine längsverschiebliche Stange (18) gekuppelt ist.
3. Schützenwächter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelstange (18) sowohl an dem Arm (17) der Stecherwelle (15) als auch an der Kolbenstange (25) des Dämpfers (28) frei abstützbar vorgesehen ist.
4. Schützenwächter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kuppelstange (18) eine sich einerseits an dieser und andererseits an einer der Kuppelstange (18) dienenden Führung (22) abstützende Feder (21) vorgesehen ist, die so bemessen ist, daß sie den Fühlhebel (14) mit der Schützenkastenzunge (12) gerade in Berührung hält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 852 683;
USA.-PatentschriftenNr. 1 315 608, 2 296 398.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 587/175 4.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1957P0018420 1957-01-18 1957-04-26 Schuetzenwaechter fuer Webmaschinen Pending DE1241378B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR729803 1957-01-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1241378B true DE1241378B (de) 1967-05-24

Family

ID=602862

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957P0018420 Pending DE1241378B (de) 1957-01-18 1957-04-26 Schuetzenwaechter fuer Webmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1241378B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1315608A (en) * 1919-09-09 Smith
FR852683A (fr) * 1938-10-18 1940-02-29 Dispositif élastique à action momentanée, en particulier pour freinage des navettes de métiers à tisser
US2296398A (en) * 1941-10-04 1942-09-22 Bahan Textile Machinery Compan Dagger depressing mechanism

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1315608A (en) * 1919-09-09 Smith
FR852683A (fr) * 1938-10-18 1940-02-29 Dispositif élastique à action momentanée, en particulier pour freinage des navettes de métiers à tisser
US2296398A (en) * 1941-10-04 1942-09-22 Bahan Textile Machinery Compan Dagger depressing mechanism

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1945392B2 (de) Schützenkasten für eine Webmaschine mit Schützenabbremsvorrichtung
DE1241378B (de) Schuetzenwaechter fuer Webmaschinen
DE3004287A1 (de) Schussfadenzufuehreinrichtung fuer webstuehle
DE3921997C1 (de)
DE809655C (de) Steuereinrichtung fuer Schussfadenscheren bei Webstuehlen mit Schussspulen-Auswechselvorrichtung
DE683189C (de) Kantenpresservorrichtung fuer Webstuehle mit feststehenden Schussspulen
DE814875C (de) Schuetzenbremsvorrichtung fuer Webstuehle
DE583677C (de) Unterschlagvorrichtung fuer Webstuehle
DE55511C (de) Schützenschlag-Rundwebstuhl
AT104157B (de) Strangscherensteuerung für Zigarettenhülsenmaschinen.
DE491285C (de) Webstuhl mit selbsttaetiger Schuetzenauswechselung
DE304641C (de)
AT217389B (de) Vorrichtung zum Zurückziehen des Schußspulenfühlers an Automatenwebstühlen
DE199371C (de)
DE507891C (de) Schussspulenauswechselvorrichtung
DE542842C (de) Sicherheitsvorrichtung gegen Schuetzenschlag fuer Revolverwebstuehle mit Losblatt
DE223291C (de)
DE116684C (de)
DEA0001253MA (de) Steuereinrichtung für Schußfadenscheren bei Webstühlen mit Schußspulen-Auswechselvorrichtung
DE49737C (de) Schützenwächter für mechanische Webstühle
DE629825C (de) Kettenstichnaehmaschine mit maschinell gesteuertem Stoffdruecker
DE869480C (de) Schuetzenbremsvorrichtung fuer Webstuehle
DE368343C (de) Bogenabhebevorrichtung mit Saugern
DE164103C (de)
DE208101C (de)