DE1240110B - Verfahren zum kraftschluessigen Verbinden von Betonbauteilen, insbesondere Betonfahrbahnplatten - Google Patents
Verfahren zum kraftschluessigen Verbinden von Betonbauteilen, insbesondere BetonfahrbahnplattenInfo
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- DE1240110B DE1240110B DE1963C0030132 DEC0030132A DE1240110B DE 1240110 B DE1240110 B DE 1240110B DE 1963C0030132 DE1963C0030132 DE 1963C0030132 DE C0030132 A DEC0030132 A DE C0030132A DE 1240110 B DE1240110 B DE 1240110B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/02—Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints
- E01C11/04—Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints for cement concrete paving
- E01C11/14—Dowel assembly ; Design or construction of reinforcements in the area of joints
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C7/00—Coherent pavings made in situ
- E01C7/08—Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
- E01C7/10—Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders of road-metal and cement or like binders
- E01C7/14—Concrete paving
- E01C7/147—Repairing concrete pavings, e.g. joining cracked road sections by dowels, applying a new concrete covering
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
EOIc
Deutsche Kl.: 19 c-11/14
Nummer: 1240110
Aktenzeichen: C 30132 V/19 c
Anmeldetag: 7. Juni 1963
Auslegetag: 11. Mai 1967
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kraftschlüssigen Verbinden von Betonbauteilen, insbesondere
Betonfahrbahnplatten, unter Verwendung von glasfaserverstärkten Kunstharzbindern.
Die Übertragung von Zug- und Schubkräften wird im Betonbau vorwiegend durch Stahleinlagen erreicht.
Sollen Betonbauteile nachträglich kraftschlüssig miteinander verbunden werden, so ist das nur unter
erschwerten Umständen möglich. In den vorhandenen oder auszuarbeitenden Fugen bzw. Aussparungen
müssen die Stahleinlagen überlappt angeordnet und/ oder miteinander verschweißt werden. Gegebenenfalls
müssen zusätzliche Stahleinlagen eingebracht werden (deutsche Auslegeschrift 1057155).
Es ist auch bekannt, Betonbauteile mit Kunstharzen kraftschlüssig zu verbinden, indem man die
Fugen mit Kunstharzmörtel ausgießt und Glasfasern zur Verstärkung mit einbringt (Kunststoffe, 52, 1962,
Heft 11, S. 660). Hierbei wird die kraftübertragende Kunstharzschicht mit den Glasfasern an Ort und ao
Stelle aufgetragen bzw. in die Fugen eingebracht. Dabei besteht die Gefahr, daß die Glasfasern während
der Einarbeitung brechen und daß dadurch die Verbindungsstelle nicht die im voraus berechnete
Festigkeit hat. Außerdem ist es so auf keinen Fall as
zu erreichen, daß die glasfaserverstärkte Kunstharzschicht eine optimale Festigkeit erreicht, da auf der
Baustelle ein Glasanteil von über etwa 4O°/o ohne weiteres nicht erreicht werden kann. Diese Unsicherheit
führt zu Oberdimensionierungen, was letztlich einen zu hohen Verbrauch an hochwertigen Glasfasern
zur Folge hat.
Diese Nachteile zu vermeiden, d. h. mit geringem Aufwand eine feste und sicher berechenbare Fugenverbindung
zu erhalten, ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß auf den Oberflächen von unter Ausbildung einer Stoßfuge
zusammengesetzten Betonbauteilen oder von gerissenen Betonbauteilen vorgefertigte, abgelängte, hochgefüllte
Kunstharzformteile über der Stoßfuge bzw. dem Riß aufgeklebt werden.
Unter der Bezeichnung Betonbauteile sind beispielsweise Platten, Blöcke, Balken, Stützen, Pfosten
aus Beton zu verstehen, die gegebenenfalls Stahleinlagen enthalten. Diese Betonbauteile sind nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren kräfteübertragend miteinander
zu verbinden. Die häufigste Anwendung ergibt sich bei größeren Betonplatten, wie z. B. Fahrbahnplatten.
Im übrigen sind beliebig dimensionierte Betonbauteile durch das in den Ansprüchen gekennzeichnete
Verfahren miteinander kraftschlüssig zu Verfahren zum kraftschlüssigen Verbinden
von Betonbauteilen, insbesondere
Betonfahrbahnplatten
von Betonbauteilen, insbesondere
Betonfahrbahnplatten
Anmelder:
Chemische Werke Hüls Aktiengesellschaft, Mari
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dr. Guido Trittler,
Friedrich Groche,
Dipl.-Ing. Dr. Ernst Deutsch,
Dr. Karl-Heinz Seemann,
Dipl.-Ing. Herbert Liesegang, Mari
Dipl.-Ing. Dr. Guido Trittler,
Friedrich Groche,
Dipl.-Ing. Dr. Ernst Deutsch,
Dr. Karl-Heinz Seemann,
Dipl.-Ing. Herbert Liesegang, Mari
verbinden, wenn sie genügend große Haftflächen für die aufzuklebenden vorgefertigten Kunstharzformteile
aufweisen.
Als Kunstharzf ormteile, welche die eigentliche Verbindung zwischen den Elementen bewirken, kommen
abgelängte, aus Kunstharzen, wie Duroplasten, insbesondere Polyesterharzen, hergestellte Stäbe, Rohre
oder Profile in Betracht, denen bei ihrer Herstellung Füllstoffe, wie Glasfasern oder Kunststoffasern, wie
Polyamid- oder Polyesterfäden, in Mengen von 60 bis 75% zugegeben werden. Besonders eignen sich
glasfaserverstärkte Kunstharzprofile, die sich z. B. durch das Strangziehverfahren herstellen lassen. Sie
bestehen vorzugsweise aus 70 % Glasseide und 30 °/o Polyesterharzen, z. B. dem unter dem Handelsnamen
VESTOPAL A bekannten Polyesterharz der Chemischen Werke Hüls AG, Marl. Solche besonders biege-
und dehnungsfesten Profile runden, quadratischen oder rechteckigen Querschnitts werden als »Angelruten«
bezeichnet. Auch sonstige Profile, wie Winkel oder I-Profile oder solche mit ovalem Querschnitt,
sind geeignet. Die Zugfestigkeit dieser Profile liegt bei 70 bis 100 kp/mm2, während z. B. Baustahl I nur
Werte von 35 bis 50 kp/mm2 aufweist, so daß als weiterer Vorteil bei der Verwendung dieser Profile
erheblich geringere Abmessungen erforderlich sind.
Wärmedehnungszahl..
Bruchdehnung
Bruchdehnung
Betonstahl
etwa 12 · 10-«
etwa 18 0Zo
etwa 18 0Zo
Kunstharzprofile
etwa 6 · 10-6
etwa 2%
709 579/67
Claims (1)
1. Verfahren zum kraftschlüssigen Verbinden von Betonbauteilen, insbesondere Betonfahrbahnplatten, unter Verwendung von glasfaserverstärkten
Kunstharzbindern, dadurchgekennz eich η et, daß auf den Oberflächen von unter
Ausbildung einer Stoßfuge (1) zusammengesetzten Betonbauteilen (5,6) oder von gerissenen Betonbauteilen
(5,6) vorgefertigte, abgelängte, hochgefüllte Kunstharzformteile (2,4) über der Stoßfuge
(1) bzw. über dem Riß aufgeklebt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Oberfläche der zu verbindenden
Betonbauteile (5, 6) Vertiefungen (3) zur Aufnahme der abgelängten Kunstharzformteile
(2, 4) eingelassen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunstharzformteile (2
bzw. 4) rechtwinklig zum Verlauf der Stoßfuge (1) bzw. des Risses oder in zueinander versetzten
Richtungen angeordnet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1057155;
»Kunststoffe«, 1962, Heft 11, S. 660, 665.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1057155;
»Kunststoffe«, 1962, Heft 11, S. 660, 665.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 579/67 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963C0030132 DE1240110B (de) | 1963-06-07 | 1963-06-07 | Verfahren zum kraftschluessigen Verbinden von Betonbauteilen, insbesondere Betonfahrbahnplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963C0030132 DE1240110B (de) | 1963-06-07 | 1963-06-07 | Verfahren zum kraftschluessigen Verbinden von Betonbauteilen, insbesondere Betonfahrbahnplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1240110B true DE1240110B (de) | 1967-05-11 |
Family
ID=7019217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963C0030132 Pending DE1240110B (de) | 1963-06-07 | 1963-06-07 | Verfahren zum kraftschluessigen Verbinden von Betonbauteilen, insbesondere Betonfahrbahnplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1240110B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1658449B1 (de) * | 1967-06-28 | 1971-11-11 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Deckschicht fuer eine Fahrbahn mit Einlagen aus Kunststoff |
| FR2443532A1 (fr) * | 1978-12-06 | 1980-07-04 | Btp Tech Speciales Securite | Procede de retablissement de transfert de charges entre dalles adjacentes de surfaces en beton et moyen pour sa mise en oeuvre |
| AT17204U1 (de) * | 2020-05-28 | 2021-09-15 | B D S Bitumen Dicht Systeme Gmbh | Asphaltfahrbahn-Verstärkung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057155B (de) * | 1954-06-05 | 1959-05-14 | Rudolf Dittrich Dr Ing | Verfahren zum nachtraeglichen Verduebeln oder Verankern von durch Fugen oder Risse getrennten Betonfahrbahnplatten |
-
1963
- 1963-06-07 DE DE1963C0030132 patent/DE1240110B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057155B (de) * | 1954-06-05 | 1959-05-14 | Rudolf Dittrich Dr Ing | Verfahren zum nachtraeglichen Verduebeln oder Verankern von durch Fugen oder Risse getrennten Betonfahrbahnplatten |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT17204U1 (de) * | 2020-05-28 | 2021-09-15 | B D S Bitumen Dicht Systeme Gmbh | Asphaltfahrbahn-Verstärkung |
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