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DE1130563B - Verkuerzbarer Schirm - Google Patents

Verkuerzbarer Schirm

Info

Publication number
DE1130563B
DE1130563B DEH12323A DEH0012323A DE1130563B DE 1130563 B DE1130563 B DE 1130563B DE H12323 A DEH12323 A DE H12323A DE H0012323 A DEH0012323 A DE H0012323A DE 1130563 B DE1130563 B DE 1130563B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stick
slide
umbrella
pawl
handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH12323A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Haupt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELISABETH HAUPT GEB HOHLER
Original Assignee
ELISABETH HAUPT GEB HOHLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELISABETH HAUPT GEB HOHLER filed Critical ELISABETH HAUPT GEB HOHLER
Priority to DEH12323A priority Critical patent/DE1130563B/de
Publication of DE1130563B publication Critical patent/DE1130563B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/04Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic sticks

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

  • Verkürzbarer Schirm Die Erfindung bezieht sich auf einen verkürzbaren Schirm mit teleskopartig ineinanderschiebbaren Stockteilen und einem das Dachgestell öffnenden und schließenden Schieber, der bei aufgespanntem und entspanntem Schirm mittels einer an ihm gelagerten Sperrklinke in Rasten am Stock feststellbar ist, und bei entspanntem Schirm mindestens teilweise vom hohlen Griff aufgenommen wird, und dessen lichte Weite größer ist als der äußere Durchmesser des mit dem Griff verbundenen Stockteiles. Bei derartigen Schirmen besteht die Schwierigkeit, die Nase der Sperrklinke mit Sicherheit in die untere Rast am Stock zu leiten. Denn die Schieberstellung ist vor allem bei entspanntem Schirm nicht mit Sicherheit bestimmt. Viehnehr hat der Schieber ein gewisses radiales Spiel gegenüber dem Stock, und dieses Spiel ist besonders dann verhältnismäßig groß, wenn von den ineinanderschiebbaren Stockteilen der die untere Rast tragende Teil den kleinsten Durchmesser hat. Hinzu kommt noch, daß der Schieber sich bei entspanntem Schirm leicht in gewissen Grenzen verdrehen kann, weil die Gestenteile dann nur verhältnismäßig lose zusammenhängen. Sicheres Einrasten der Klinke wäre zwar zu erreichen, wenn man die untere Rastöffnung am Stock breit macht. Breite Rasten schwächen aber den Stock in unerwünschtem Maße.
  • Gemäß der Erfindung werden im Innern des Griffes Führungsflächen angeordnet, die den Schieber in die untere Rast leiten. Durch diese Führungsflächen wird der Schieber selbsttätig in die Stellung gebracht, in der die Nase der Sperrklinke der Rastöffnung gegenüber liegt. Die Rastöffnung kann daher so schmal gemacht werden, wie es den Abmessungen der Sperrnase entspricht.
  • Die Führungsflächen sollen in erster Linie dazu dienen, das radiale Spiel des Schiebers gegenüber dem unteren Stockteil unschädlich zu machen. Ist mit erheblicher Verdrehung des Schiebers zu den Stockteilen zu rechnen, dann können weitere Führungsflächen vorgesehen sein, die den verdrehten Schieber in die untere Rast zurückdrehen.
  • Verkürzbare Schirme mit Führungsflächen für den Schieber sind an sich bekannt. Doch dienen diese Flächen nur dazu, eine gewollte Verdrehung des Schiebers zu begrenzen und nicht den Schieber in die untere Stockrast zu leiten. Bekannt ist ferner ein Schirm mit Hilfsschieber, der durch eine Federnase am Stock gebremst wird. Während der Hilfsschieber sich längs dem Stock bewegt, gleitet diese Federnase in einer Stockrille, die den Zweck hat, die ineinanderschiebbaren Stockteile aneinanderzuführen. Diese Führung hat indessen nicht den mit der Erfindung verfolgten Zweck, weil der Hilfsschieber bei dem bekannten Schirm am Stock gar nicht feststellbar ist.
  • Die sichere Führung des Schiebers kann beim Schirm nach der Erfindung noch dadurch verbessert werden, daß man die Nase der Sperrklinke gegenüber einer Abflachung des unteren Stockgliedes anordnet und außerdem die untere Stockrast in diese Abflachung legt. Weiterhin kann auch die Innenfläche des Schiebers eine Abflachung erhalten, die den Schieber längs einer zweiten Abflachung des unteren Stockgliedes führt. Verkürzbare Schirme mit abgeflachten Stockgliedern sind an sich bekannt, doch hat die Abflachung nicht den genannten Zweck.
  • Zweckmäßig ist der Drehzapfen der Sperrklinke in einer seitlichen Ausbuchtung der Schieberhülse gelagert. Dadurch läßt sich der Abstand zwischen dem Drehpunkt der Klinke und der Stockwand klein halten, wodurch die Sicherheit des Einrastens noch vermehrt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Querschnitt des auf dem Stock ruhenden Schiebers kurz vor dessen Einrasten in die untere Stockrast, Fig. 2 eine Seitenansicht des unteren Teiles hiervon nach einer Drehung um 90° und Fig.3 einen Querschnitt der Schieberhülse nach der Linie 111-III in Fig. 2.
  • Der Schirmstock besteht aus den beiden zusammenschiebbaren Teilen 1 und 2. Der obere im Durchmesser stärkere Stockteil 1 hat einen runden Querschnitt und trägt die Schirmkrone 3. Der untere schwächere den Griff 4 tragende Stockteil 2 ist dagegen sechskantig. An dem Schieber 5 ist an einem Gelenkbolzen 6 eine Sperrklinke 7 angebracht, die unter dem Druck einer Feder 8 steht. Der Gelenkbolzen 6 ist in einer Ausbuchtung 9 der Schieberhülse 10 gelagert, die den die Sperrnase 11 tragenden Klinkenarm 12 zum Schutz des Schirmbezuges überdeckt. Bei aufgespanntem Schirm fällt die Sperrnase 11 in eine am Stockteil 1 vorgesehene Öffnung 13 ein und bei entspanntem Schirm in eine Öffnung 14 auf der Flachseite 15 des Stockteils 2. Gegen Ende der Schließbewegung des Schirmes erhält der Schieber 5 Führungen, um mit seiner Sperrnase 11 in die nur schmale Rast 14 einmünden zu können. Als Führungen dienen an einer Griffeinlage 16 vorgesehene Schrägflächen 17, die mit dem unteren Rand des Schiebers zusammenwirken und den Schieber gegen den Druck der Klinkenfeder 8 in eine zentrische Lage zum Stock bringen, und ferner Schrägflächen 18, an denen die Ausbuchtung 9 des Schiebers gleitet, um ihn durch Drehung in die zum Einrasten erforderliche Lage zu leiten.
  • Als weitere Verbesserung für die Führung des Schiebers gleitet die Sperrnase 11, anstatt auf einer Stockrundung, auf der Flachseite 15 des Stockteils 2, während sich gleichzeitig eine Abflachung 19, Fig. 3, der Schieberhülse 10 unter dem Klinkendruck gegen die rückwärtige Flachseite 20 des Stockteiles 2 legt.
  • Soll der Schirm aufgespannt werden, drückt man den Druckknopf 21 der Klinke zur Auslösung der Sperrnase 11 aus der Rast 14 vorübergehend ein und schiebt dann den Schieber bis zu einem Anschlag 22 am oberen Stockteil 1 herauf, wodurch die Sperrnase selbsttätig in die Rast 13 einfällt. Bei diesem Verschieben am Stock gleitet die Sperrnase mit einer Abrundung 23 ohne merkliche Hemmung über den Absatz 24 der Stockglieder.
  • Wird der Schirm verkürzt, wird die Sperrnase 11 aus der unteren Rast 14 an einer Schrägfläche 25 herausgeführt, so daß der Schieber die mit abgesetzten Strichen gezeichnete Lage am äußeren Griffende einnimmt. Beim Ausziehen des Schirmes fällt die Sperrnase wieder in die Rast 14 ein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verkürzbarer Schirm mit teleskopartig ineinanderschiebbaren Stockteilen und einem das Dachgestell öffnenden und schließenden Schieber, der bei aufgespanntem und entspanntem Schirm mittels einer an ihm gelagerten Sperrklinke am Stock in Rasten feststellbar ist und bei entspanntem Schirm mindestens teilweise vom hohlen Griff aufgenommen wird, und dessen lichte Weite größer ist als der äußere Durchmesser des mit dem Griff verbundenen Stockteiles, gekennzeichnet durch im Innern des Griffes (4) angeordnete Führungsflächen, die den Schieber (5) in die untere Stockrast (14) leiten.
  2. 2. Schirm nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Führungsflächen (17), die den Schieber (5) in radialer Richtung zum Stock leiten.
  3. 3. Schirm nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Führungsflächen (18), die den Schieber bei einer Verdrehung in die untere Stockrast (14) zurückdrehen.
  4. 4. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit abgeflachtem unterem Stockglied, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (11) der Sperrklinke gegenüber einer Abflachung des unteren Stockgliedes angeordnet ist und die untere Stockrast (14) in dieser Abflachung (15) liegt.
  5. 5. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (5) innen eine der Sperrklinke (7) gegenüberliegende Abflachung (19) aufweist, die ihn an einer zweiten Abflachung des unteren Stockgliedes (2) führt.
  6. 6. Schirm nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (6) der Sperrklinke (7) in einer seitlichen Ausbuchtung (9) der Schieberhülse (10) gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 509 434, 679 894; österreichische Patentschrift Nr. 21946; USA.-Patentschrift Nr. 2 047 712; französische Patentschrift Nr. 666 530; schweizerische Patentschrift Nr. 225 468.
DEH12323A 1952-04-26 1952-04-26 Verkuerzbarer Schirm Pending DE1130563B (de)

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Family

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DEH12323A Pending DE1130563B (de) 1952-04-26 1952-04-26 Verkuerzbarer Schirm

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DE (1) DE1130563B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1757603B1 (de) * 1968-05-24 1971-07-08 Bremshey & Co Laengenverkuerzbarer Flachschirm

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AT21946B (de) * 1904-03-16 1905-11-10 Frederik Soerenson Schirm.
FR666530A (fr) * 1928-01-03 1929-10-02 Parapluie pliant
DE509434C (de) * 1927-07-17 1930-10-09 Taschenschirm Knirps G M B H Schirm mit teleskopartig ineinanderschiebbaren Stockgliedern
US2047712A (en) * 1935-11-29 1936-07-14 John A H Siers Umbrella
DE679894C (de) * 1936-04-29 1939-08-17 Hans Haupt Verkuerzbares Schirmgestell mit fernrohrartig zusammenschiebbaren Dachstangenteilen und mit Sperrvorrichtungen an den Dachstangen
CH225468A (de) * 1941-04-21 1943-01-31 Kortenbach & Rauh Kg Verkürzbarer Schirm.

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