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DE1125465B - Selbstaufnehmende Kehrmaschine fuer Startbahnen, Strassen, Wege od. dgl. mit Unterdruckfoerderung - Google Patents

Selbstaufnehmende Kehrmaschine fuer Startbahnen, Strassen, Wege od. dgl. mit Unterdruckfoerderung

Info

Publication number
DE1125465B
DE1125465B DESCH22367A DESC022367A DE1125465B DE 1125465 B DE1125465 B DE 1125465B DE SCH22367 A DESCH22367 A DE SCH22367A DE SC022367 A DESC022367 A DE SC022367A DE 1125465 B DE1125465 B DE 1125465B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
conveyor
sweeper
sweeping
refuse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH22367A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Braun
Karl-Heinz Schoerling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schoerling & Co Waggonbau
Original Assignee
Schoerling & Co Waggonbau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schoerling & Co Waggonbau filed Critical Schoerling & Co Waggonbau
Priority to DESCH22367A priority Critical patent/DE1125465B/de
Publication of DE1125465B publication Critical patent/DE1125465B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/08Pneumatically dislodging or taking-up undesirable matter or small objects; Drying by heat only or by streams of gas; Cleaning by projecting abrasive particles
    • E01H1/0827Dislodging by suction; Mechanical dislodging-cleaning apparatus with independent or dependent exhaust, e.g. dislodging-sweeping machines with independent suction nozzles ; Mechanical loosening devices working under vacuum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description

  • Selbstaufnehmende Kehrmaschine für Startbahnen, Straßen, Wege od. dgl.
  • mit Unterdruckförderung Die Erfindung betrifft eine durch Unterdruck den Kehricht selbstaufnehmende Kehrmaschine für Startbahnen, Straßen, Wege od. dgl., die mit einer Kehrwalze und einer darum angeordneten Saughaube für die Aufnahme feiner Kehrrichtteile und einer in Arbeitsrichtung vor dieser unterhalb des Fahrzeugrahmens angeordneten mechanischen Aufnahmevorrichtung für grobe Kehrrichtteile versehen ist, die aus zwei in einem spitzen Winkel zur Fahrzeuglängsachse sich erstreckenden Führungen und einer an deren hinteren Enden vorgesehenen Förder- und einer Sammeleinrichtung besteht.
  • Selbstaufnehmende Kehrmaschinen sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Sie bestehen meistens aus einem auf ein Lastkraftwagenchassis aufgesetzten Behälter als Kehrichtsammelraum, in dessen Innerem mittels eines Gebläses ein Unterdruck erzeugt wird. Der Kehrichtsammelbehälter steht dabei durch eine Leitung mit einer Saughaube in Verbindung, in deren Innerem eine auf der Kehrfläche rotierende Kehrwalze untergebracht ist. Der im Sammelbehälter erzeugte Unterdruck wirkt in der Saughaube als Saugstrom, so daß der von der Kehrwalze zusammengekehrte Kehricht fortlaufend in den Sammelbehälter befördert und dort abgelagert wird. Diese bekannten Kehrmaschinen arbeiten im allgemeinen durchaus zufriedenstellend, wenn ihre Kehrwalzenbreite nicht zu groß gewählt wird. Das hat seine Ursache in der Verteilung der Saugleistung des Gebläses über die Breite der Saughaube. Je breiter also die Kehrwalze wird, desto schwächer wird im allgemeinen die Saugleistung, wenn nicht die Leistung des Gebläses entsprechend erhöht wird. Diese Tatsache macht sich besonders bei den sogenannten Startbahnkehrmaschinen bemerkbar, die mit möglichst großer Kehrbreite arbeiten. Bei diesen Kehrmaschinen verteilt sich die Saugleistung des Gebläses auf eine entsprechend breite Saughaube, so daß die Ansaugkraft durch die gewünschte Vergrößerung der Kehrbreite und dementsprechende Verbreiterung der Saughaube in ihrer Leistung beträchtlich vermindert wird, wenn eine bestimmte Kehrbreiteneinheit als Vergleichsmaßstab herangezogen wird. Durch die in der bestimmten Kehrbreiteneinheit verminderte Saugleistung wird zwar der übliche Kehricht, der aus kleineren und demzufolge leichteren Kehrichtteilen besteht, ohne weiteres aufgenommen, jedoch genügt diese Saugleistung nicht mehr, um größere und damit meist schwerere Kehrichtteile, wie z. B. Steine, aufzunehmen.
  • Es wurde zwar bereits vor Jahrzehnten versucht, eine getrennte Aufnahme von gröberen und feineren Kehrichtteilen mittels Kehrmaschinen durchzuführen. Eine bekannte Maschine war zu diesem Zweck mit Borstenleisten ausgerüstet, die in Arbeitsrichtung vor der normalen Kehrwalze in Winkelstellung symmetrisch zur Fahrzeuglängsachse derart angeordnet waren, daß sie eine in Richtung auf die Kehrwalze sich verengende Führung für gröbere Kehrichtteile bildeten, die durch eine Förderbürste einer Sammeleinrichtung zugeführt wurden. Bei der mit dieser bekannten Maschine erreichbaren geringen Geschwindigkeit vermögen zwar die Borstenleisten zumindest einen Teil der gröberen Kehrichtteile abzusondern, jedoch können beispielsweise größere Steine nicht mit Sicherheit von der Kehrfläche entfernt werden. Eine solche Maßnahme muß aber insbesondere auf Startbahnen für Flugzeuge unbedingt gewährleistet sein.
  • Auch vor der Kehrwalze angebrachte Ausbreitleisten, die lediglich eine Zerteilung von angehäuften Kehrichtteilen bewirken, so daß diese von der normalen Kehrwalze aufgenommen werden können, sind bereits bekannt, jedoch können diese überhaupt nicht zu einem Wegnehmen grober Kehrichtteile von der Kehrfläche dienen. Das gleiche trifft für ähnliche Schutzleisten zu, die lediglich ein Wegschieben oder Ablenken grober Kehrichtteile nach der Seite bewirken, damit die Kehrwalze vor Beschädigungen durch derartige Teile geschützt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Kehrmaschinen so auszubilden, daß von diesen auch größere und schwere Kehrichtteile, wie Steine od. dgl., ohne weiteres und in zuverlässiger Weise von der Kehrfläche entfernt werden können. Die Aufgabe wird durch eine Kehrmaschine der eingangs erwähnten Art gelöst, die erfindungsgemäß derart ausgebildet ist, daß als Führungen Gleitleisten aus starrem Material vorgesehen sind, die im Abstand ihrer Unterkanten zur Kehrfläche parallel zu dieser zum Erfassen von groben Kehrichtteilen in vorherbestimmbarer Größe einstellbar sind, und daß eine als Fördereinrichtung vorgesehene drehbare Bürste gleichzeitig das Mittel zum Weiterleiten der durch die Gleitleisten zugeführten groben Kehrichtteile in die Sammeleinrichtung bildet.
  • Für die Ausbildung der Fördereinrichtung bestehen verschiedene Möglichkeiten. So kann die Fördereinrichtung aus einer horizontal angeordneten drehbaren Walzenbürste oder aus einer vertikal angeordneten drehbaren Tellerbürste bestehen. Um die erfaßten Kehrichtteile sicher ablagern zu können, besteht die Sammeleinrichtung aus einer in der Schleuderrichtung der Fördereinrichtung angeordneten Fangmulde mit daran angesetztem Gleitblech. Die Fangmulde kann, je nachdem, welche Art Bürste vorgesehen ist, in Arbeitsrichtung vor der Walzenbürste oder seitlich neben der Tellerbürste angeordnet sein. Vorzugsweise ist die Bürste mit zu Büscheln zusammengefaßten Borsten besetzt, wobei die Büschel in Abständen voneinander vorgesehen sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung einer selbstaufnehmenden Kehrmaschine werden nicht nur die normalen, feineren Kehrichtteile, sondern auch gröbere Kehrichtteile mit Zuverlässigkeit von der Kehrfläche entfernt. Das trifft auch für mit höherer Fahrgeschwindigkeit arbeitende Kehrmaschinen zu, wie sie insbesondere für die Reinigung von Startbahnen auf Flugplätzen erforderlich ist. Durch die Anordnung der erfindungsgemäß ausgebildeten Aufnahmevorrichtung für grobe Kehrichtteile, deren Größenordnung einstellbar ist, wird die normale Kehrwalze weitgehend entlastet, so daß durch diese die feineren Kehrichtteile trotz höherer Fahrgeschwindigkeit in einwandfreier Weise aufgenommen werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben, und zwar zeigt Fig.1 eine schematische Seitenansicht einer Kehrmaschine, die erfindungsgemäß ausgebildet ist, Fig.2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig.1 zum Aufnehmen größerer Kehrrichtteile in größerem Maßstab, Fig.3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 2, Fig. 4 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung und Fig.5 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 4.
  • Die Kehrmaschine besteht in bekannter Weise aus dem Fahrzeugchassis 1, auf das der Kehrichtsammelbehälter 2 aufmontiert ist. Unterhalb des Chassis ist in ebenfalls bekannter Weise die Saughaube 3 mit der darin angeordneten Kehrwalze 4 untergebracht. Im Kehrichtsammelbehälter 2 wird mittels eines nicht dargestellten, aber an sich ebenfalls bekannten Gebläses Unterdruck erzeugt, der den von der Kehrwalze 4 zusammengekehrten Kehricht laufend durch die Saughaube 3 ansaugt und in den Kehrichtsammelbehälter 2 befördert.
  • Damit derart ausgebildete Kehrmaschinen mit größerer Arbeitsbreite, wie es insbesondere bei Startbahnkehrmaschinen der Fall ist, mit Sicherheit alle auf der Kehrfläche abgelagerten Kehrichtteile aufnehmen, ist eine mechanische Aufnahmevorrichtung für grobe Kehrichtteile, z. B. Steine, vorgesehen, die in Arbeitsrichtung vor der Kehrwalze unterhalb des Fahrzeugrahmens angeordnet und auf Kehrichtteile bestimmter Größe einstellbar ist. Diese mechanische Aufnahmevorrichtung besteht nach den Fig.1 bis 3 aus einem mit dem Fahrzeugrahmen gelenkig verbundenen Rahmen 5, an dem seitlich je eine Gleitleiste 6 und 7 aus starrem Material angebracht ist. Die gelenkige Verbindung des Rahmens 5 und der Gleitleisten 6 und 7 mit dem Fahrzeugrahmen kann beispielsweise durch beiderseits des Fahrzeugrahmens angeordnete zweischenklige Winkelhebel erfolgen, die im Knickpunkt um an beiden Seiten des Fahrzeugrahmens angebrachte Zapfen schwenkbar sind. Das untere Ende jedes Winkelhebels ist jeweils an dem Rahmen 5 bzw. an den Gleitflächen 6 oder 7 angelenkt, wogegen das obere Ende mit einer geeigneten Verstellvorrichtung gelenkig verbunden ist, die beispielsweise aus einem Druckzylinder mit Kolben bestehen kann. Die wesentlichsten Bauteile sind die Gleitleisten 6 und 7 aus starrem Material, die symmetrisch zur Fahrzeuglängsachse derart am Rahmen 5 angebracht sind, daß sie etwa einen in Arbeitsrichtung offenen Winkel ergeben. Die vorderen Enden der Gleitleisten 6 und 7 sind dabei in Kehrbreite vorgesehen, während die hinteren Enden einen schmalen Sammelkanal bilden, der nach hinten offen ist. An den Gleitleisten 6 und 7 ist je eine Laufrolle 8 angebracht, mit deren Hilfe die Gleitleisten 6 und 7 parallel zur und dicht über der Kehrfläche geführt werden können. Mittels der Verstellvorrichtung ist es möglich, die Unterkante der Gleitleisten 6 und 7 auf einen bestimmten Abstand von der Kehrfläche einzustellen, so daß die Gleitleisten 6 und 7 über kleinere Kehrichtteile hinweggeführt wrden, ohne daß diese von den Gleitleisten 6 und 7 erfaßt werden. Sobald auf der zu kehrenden Fläche gröbere Kehrichtteile abgelagert sind, deren Größe den eingestellten Abstand zwischen Unterkante der Gleitleisten 6 und 7 und der Kehrfläche übersteigt, stoßen diese Kehrichtteile gegen eine der Gleitleisten 6 oder 7 und rollen oder gleiten infolge der durch die Schrägstellung erzeugten Kraftkomponente an der betreffenden Gleitleiste entlang nach hinten. Auf diese Weise werden alle infolge ihrer Größe von den Gleitflächen erfaßbaren groben Kehrichtteile bis zu dem am Ende der Gleitleisten gebildeten Sammelkanal geleitet, der zwischen den Gleitleisten 6 und 7 einen Zwischenraum frei läßt. Die groben Kehrichtteile werden auf diese Weise zu einem schmalen, auf der Kehrfläche befindlichen Kehrichtstreifen zusammengefaßt, der sich in der Fahrzeuglängsachse erstreckt. Kurz hinter dem von den Enden der Gleitleisten 6 und 7 gebildeten Sammelkanal ist in der Fahrzeuglängsachse eine kleine Walzenbürste 9 angeordnet, die seitlich die Enden der Gleitleisten 6 und 7 um einen geringen Betrag übergreift. Die Walzenbürste 9 ist beispielsweise am Fahrzeugrahmen mittels eines schwenkbar angeordneten Rahmens gelagert, so daß sie mit der Kehrfläche ständig Berührung hat. Sie kann vom Fahrzeugmotor aus angetrieben werden, wie es in den Fig. 2 und 3 durch die Kegelradübersetzung und den damit verbundenen Kettentrieb dargestellt ist. Die Borsten der Walzenbürste 9 sind zweckmäßigerweise so in den Bürstenkörper eingesetzt, daß kräftige Büschel gebildet sind und zwischen den Büscheln jeweils ein freier Zwischenraum verbleibt. Auf diese Weise können die zugeführten groben Kehrichtteile von der Walzenbürste 9 gut erfaßt und weitergeschleudert werden. Zur Aufnahme der von der Walzenbürste 9 emporgeschleuderten groben Kehrichtteile ist an dem die Walzenbürste 9 zwischen sich aufnehmenden schwenkbaren Rahmen eine Fangmulde 10 angebracht, die sich zwischen den Gleitleisten 6 und 7 etwa in der Längsachse des Fahrzeuges erstreckt und in einem flach auslaufenden Gleitblech 11 endet, das nach der Walzenbürste 9 zu gerichtet ist. Aus Fig. 2 ist die muldenartige Ausbildung der Fangmulde 10 und das nach der Walzenbürste 9 zu gerichtete Gleitblech 11 zu ersehen, während die Fig. 3 die in Fahrzeuglängsachse gerichtete Anordnung der Fangmulde 10 zeigt. Die Walzenbürste 9 wird derart schnell angetrieben, daß die von den Büscheln der Walzenbürste 9 erfaßten groben Kehrichtteile genügend Schwung erhalten, um auf diese Weise über das Gleitblech 11 hinweg in die Fangmulde 10 geschleudert zu werden, in der diese Kehrichtteile bis zur Entleerung derselben lagern.
  • In den Fig. 4 und 5 ist eine andere Ausführungsform der mechanischen Aufnahmevorrichtung dargestellt. Auch in diesem Falle sind unterhalb des Chassis des in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien dargestellten Vorderteiles des Trägerfahrzeuges 12 zwei Gleitleisten 13 und 14 aus starrem Material angeordnet. Die Gleitleisten 13 und 14 erstrecken sich ebenfalls von der linken bzw. rechten Kehrbreitenkante ausgehend unter einem spitzen Winkel nach hinten zur Fahrzeuglängsachse hin, wobei sie an ihren Enden einen schmalen Sammelkanal bilden. Die Einstellung des Abstandes der Gleitleisten 13 und 14 von der Kehrfläche erfolgt genau wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel durch einen Druckluftzyiinder über entsprechende Gestänge, außerdem sind zur Führung ebenfalls an den Gleitleisten 13 und 14 angebrachte Laufrollen 8 vorgesehen. Auch die Erfassung grober Kehrichtteile erfolgt durch die Gleitleisten 13 und 14 in der gleichen Weise wie bei dem vorherigen Beispiel, so daß die erfaßten Kehrichtteile bis in den von den Gleitleisten 13 und 14 gebildeten schmalen Sammelkanal weitergeleitet werden. Anschließend an den kanalartigen Abschluß der Gleitleisten 13 und 14 ist an einer senkrecht vorgesehenen antreibbaren Welle eine tellerförmige Bürste 15 angeordnet, deren Borsten ebenfalls wieder zu Büscheln mit Abständen zueinander zusammengefaßt sind. Seitlich neben der Tellerbürste 15 ist eine Fangmulde 16 angebaut, die mit einem nach der Tellerbürste 15 zu auslaufenden Gleitblech 17 versehen ist. Die Wirkungsweise ist ähnlich wie die der vorhergehenden Ausführungsform, so daß von den Gleitleisten 13 und 14 erfaßte grobe Kehrichtteile von der Tellerbürste 15 über das Gleitblech 17 hinweg in die Fangmulde 16 geschleudert werden.
  • In diesem Falle kann die gesamte Aufnahmevorrichtung durch die für die Einstellung des Abstandes der Gleitleisten von der Kehrfläche vorgesehene Verstelleinrichtung je nach Wunsch angehoben oder gesenkt werden.
  • Mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Kehrmaschine können grobe Kehrichtteile von der Kehrfläche entfernt werden, ohne daß die selbstaufnehmende Kehreinrichtung damit beansprucht werden muß, so daß die Saugleistung voll und ganz für die Aufnahme der kleineren Kehrichtteile zur Verfügung steht.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der Aufnahmevorrichtung für grobe Kehrichtteile kann selbstverständlich auch an anderen Reinigungsfahrzeugen angebracht werden, falls an einem solchen Fahrzeug eine derartige Anordnung erwünscht sein sollte, um grobe Kehrichtteile aus dem Bereich des Fahrzeuges zu entfernen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRLUCHE: 1. Durch Unterdruck den Kehricht selbstaufnehmende Kehrmaschine für Startbahnen, Straßen, Wege od. dgl., die mit einer Kehrwalze und einer darum angeordneten Saughaube für die Aufnahme feiner Kehrichtteile und einer in Arbeitsrichtung vor dieser unterhalb des Fahrzeugrahmens angeordneten mechanischen Aufnahmevorrichtung für grobe Kehrichtteile versehen ist, die aus zwei in einem spitzen Winkel zur Fahrzeuglängsachse sich erstreckenden Führungen und einer an deren hinteren Enden vorgesehenen Förder- und einer Sammeleinrichtung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungen Gleitleisten aus starrem Material vorgesehen sind, die im Abstand ihrer Unterkanten zur Kehrfläche parallel zu dieser zum Erfassen von groben Kehrichtteilen in vorherbestimmbarer Größe einstellbar sind, und daß eine als Fördereinrichtung vorgesehene drehbare Bürste gleichzeitig das Mittel zum Weiterleiten der durch die Gleitleisten zugeführten groben Kehrichtteile in die Sammeleinrichtung bildet.
  2. 2. Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung aus einer horizontal angeordneten drehbaren Walzenbürste besteht.
  3. 3. Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung aus einer vertikal angeordneten drehbaren Tellerbürste besteht.
  4. 4. Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammeleinrichtung aus einer in der Schleuderrichtung der Fördereinrichtung angeordneten Fangmulde mit daran angesetztem Gleitblech besteht.
  5. 5. Kehrmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangmulde in Arbeitsrichtung vor einer Walzenbürste angeordnet ist.
  6. 6. Kehrmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangmulde seitlich neben einer Tellerbürste angeordnet ist.
  7. 7. Kehrmaschine nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürste mit zu Büscheln zusammengefaßten Borsten besetzt ist und die Büschel in Abständen voneinander vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 62 766; französische Patentschrift Nr. 693 345; USA.-Patentschriften Nr. 802 682, 1143 052.
DESCH22367A 1957-06-27 1957-06-27 Selbstaufnehmende Kehrmaschine fuer Startbahnen, Strassen, Wege od. dgl. mit Unterdruckfoerderung Pending DE1125465B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US802682A (en) * 1904-08-12 1905-10-24 Herbert M Briggs Street-sweeping machine.
CH62766A (de) * 1912-10-26 1913-12-16 Ernst Oelhafen Kehrmaschine
US1143052A (en) * 1909-10-29 1915-06-15 Thomas R Kerr Street-sweeper.
FR693345A (fr) * 1930-04-04 1930-11-19 Aspirateur automobile pour le nettoyage public

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