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DE1123191B - Vorrichtung zum Entladen von Blattfilmkassetten - Google Patents

Vorrichtung zum Entladen von Blattfilmkassetten

Info

Publication number
DE1123191B
DE1123191B DEG31351A DEG0031351A DE1123191B DE 1123191 B DE1123191 B DE 1123191B DE G31351 A DEG31351 A DE G31351A DE G0031351 A DEG0031351 A DE G0031351A DE 1123191 B DE1123191 B DE 1123191B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
cassette
cassettes
film
unloading
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG31351A
Other languages
English (en)
Inventor
Karel Marcel Sano
Frederik Juliaan Van Landeghem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gevaert Photo Producten NV
Original Assignee
Gevaert Photo Producten NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gevaert Photo Producten NV filed Critical Gevaert Photo Producten NV
Publication of DE1123191B publication Critical patent/DE1123191B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/32Locating plates or cut films
    • G03B17/34Changing plates or cut films

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entladen von Blattfilmkassetten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entladen von Blattfilmkassetten, und zwar be- sonders Röntgenfilmkassetten.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zum automatischen Entladen von Kassetten bekannt, bei denen ein Magazin verwendet wird, in das diese Kassetten eng aneinander eingeführt werden. Das Entleeren des Magazins wird so vorgenommen, daß die Kassetten nacheinander vor eine Entladevorrichtung bewegt werden. Eine bekannte Vorrichtung dieser Art hat jedoch den Nachteil, daß besondere Kassetten erforderlich sind. Jede der Kassetten enthält einen Satz Filmplatten und ist mit einer gezahnten Flanke versehen. Wenn eine Anzahl von Kassetten, wie sie heutzutage im allgemeinen hergestellt werden, nämlich sich gelenkig öffnende Kassetten, die je ein Filmblatt enthalten, automatisch entladen werden sollen, läßt sich jenes bekannte Magazin nicht verwenden.
  • Gemäß der Erfindung sind bei einer Vorrichtung zum Entladen von Blattfilm- und insbesondere Röntgenfilmkassetten diese Kassetten in einem beweglichen Magazin enthalten, das die Kassetten nacheinander vor eine Entladevorrichtung bringt und das in eine Anzahl von Abteile unterteilt ist, die je eine Kassette enthalten, wobei das Magazin so ausgebildet ist, daß die Kassetten auf der einen Seite des Magazins in die Abteile eingeführt und aus diesen herausgenommen werden und auf der anderen Seite des Magazins entladen werden, wobei während des Betriebes der Vorrichtung wenigstens ein Abteil des Magazins vor dem Entlademechanismus durch eine geeignete Vorrichtung lichtdicht verschlossen ist, während die anderen Abteile dauernd zugänglich bleiben.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind die Trennwände, die die Abteile des Magazins festlegen, stufenförmig ausgebildet, um ein Entladen von Kassetten mit verschiedenen Abmessungen zu ermöglichen.
  • Beim Entladen der Kassetten werden diese geöffnet, das Filmblatt entnommen und weiterbefördert. Dieser Vorgang kann mit einer an sich bekannten Vorrichtung ausgeführt werden. Eine derartige Vorrichtung, die nicht Gegenstand der hier behandelten Erfindung ist, kann beispielsweise eine Entriegelvorrichtung zum öffnen der Kassetten, eine Greifervorrichtung mit zwei Klauen, mit denen das Filmblatt erfaßt wird, und eine Anzahl von Rollenpaaren aufweisen, die das Blatt durch einen Auslaßkanal zur weiteren Verwendung wegbewegen.
  • Eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Verbindung mit einer Vorrichtung nach der obenerwähnten Art ausgezeichnet zum automatischen Entladen von einer Anzahl Kassetten geeignet, die belichtete Röntgenfilme enthalten, wobei diese Filmblätter dann einer geeigneten Entwicklungseinrichtung zugeführt werden. Dabei ergibt sich der Vorteil, daß man bei jedem Entladevorgang nicht zu warten braucht, bis der Vorgang beendet ist, bevor eine neue Kassette in die Vorrichtung eingelegt werden kann. Es können im Gegenteil, während das Entladen einer Kassette vor sich geht, weitere Kassetten, die je ein belichtetes Filmblatt enthalten, eingelegt werden, während außerdem die bereits entladenen Kassetten wieder herausgenommen werden können.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, im einzelnen erläutert.
  • Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, gesehen in Richtung der Pfeile 1-1 der Fig. 2; Fig. 2 ist eine Rückansicht der Vorrichtung nach den Linien 11-11 der Fig. 1; Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine Trennwand des Magazins nach den Linien 111-111 der Fig. 5; Fig. 4 ist ein Schnitt durch eine Trennwand des Magazins nach den Linien IV-IV der Fig. 5; Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf eine Trennwand des Magazins; Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Entladevorrichtung in der Ausgangsstellung; Fig. 7 ist eine Vorderansicht der Entladevorrichtung in Richtung der Pfeile VII-VII der Fig. 10; Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht der Entriegelvorrichtung in Richtung der Pfeile V-V der Fig. 7; Fig. 9 ist eine Seitenansicht des Kassettenkontrollschalters in Richtung der Pfeile VI-VI der Fig. 7; Fig. 10 zeigt eine Seitenansicht der Entladevorrichtung in der Arbeitsstellung; Fig. 11 zeigt schematisch die Nocken und die elektrischen Kontakte der Vorrichtung; Fig. 12 zeigt die elektrische Schaltung der Vorrichtung; Fig. 13 ist ein Bewegungsdiagramm der Nockenwelle der Vorrichtung.
  • Wie in Fig. 1 dargestellt, ist ein lichtdicht abgeschlossenes Gehäuse 1 fest angebracht, an dem ein Kassettenmagazin 2 so befestigt ist, daß es sich relativ zu dem Gehäuse 1 in senkrechter Richtung bewegen kann. Im Gehäuse 1 ist der Antriebsmechanismus für die gesamte Vorrichtung untergebracht. Das Magazin ist mit zwei gezahnten Bahnen 3 und vier Rollen 4 versehen. Ritzel 5 fassen in die gezahnten Laufbahnen 3 ein und bewirken eine senkrechte Bewegung des Magazins 2, wobei die Rollen 4, die in zwei Führungsbahnen 6 einfassen, das Magazin 2 führen.
  • Das Magazin ist durch horizontal liegende Trennwände 7 (Fig. 2) in eine Anzahl von Abteilen unterteilt. Auf jede dieser Trennwände kann eine Kassette gelegt werden. Eine feste Randplatte 8, die die gleiche Breite besitzt wie das Magazin und deren Höhe wenigstens der Höhe eines Abteils gleich ist, stellt sicher, daß das Abteil, das die zu entladende Kassette enthält, lichtdicht abgeschlossen wird. Die Trennwände besitzen eine besondere Form, um Kassetten verschiedener Größe zu führen und sie in der Mitte zu halten. Das wird durch ein stufenförmiges Profil 9, 10, 11 erreicht, das für jede Kassettengröße paßt.
  • Fig. 3 zeigt eine Kassette 12, die auf dem unteren Teil 10 aufliegt. In Längsrichtung steigen diese unteren Teile 9, 10 und 11 an, so daß sie das gleiche Niveau erreichen (Fig. 4). Wenn eine Kassette auf einen Teil des stufenförmigen Profils gelegt wird, in den sie paßt, und wenn dann diese Kassette nach vorn geschoben wird, bis sie an einen Anschlag 13 des Randes 14 stößt, liegt die Kassette unabhängig von ihrer Größe stets in der Mitte am Anschlag an und nimmt immer die gleiche Höhenlage ein.
  • Jede Trennwand 7 ist mit zwei Löchern 15 und 16 versehen (Fig. 5). Das Loch 15 ist mit einem dünnen, lichtdichten Gummistreifen abgedeckt, um das Herausnehmen von kleinen Kassetten aus dem Abteil zu erleichtern. Weil sämtliche Kassetten entlang dem Anschlag 13 aufgereiht sind, verhindern die Trennwände das leichte Herausnehmen von kleineren Kassetten. Mit Hilfe des erwähnten Gummistreifens, der in das Loch 15 eingesetzt ist, können nun auch kleine Kassetten leicht herausgenommen werden. Das Verschließen des Loches 15 ist deshalb erforderlich, um den lichtdichten Abschluß des Abteils im Augenblick des öffnens der Kassette zu gewährleisten.
  • Durch das Loch 16 erfaßt ein Entriegelungsglied 26 den Verschluß 19 der Kassette. Das Entriegelungsglied 26 faßt hinter den Verschluß 19 und zieht ihn nach unten, wodurch der Rahmen der Kassette freigegeben wird. In Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zu erkennen. In der Nähe des Greifermechanismus ist die Vorderseite 24 des lichtdichten Gehäuses durch eine Platte 20 versteift, die mit einer Anzahl von Schlitzen versehen ist, damit der Greifermechanismus hindurchfassen und die Kassette erreichen kann (Fig. 7). Der Schlitz 21 stellt einen Durchgang für die Klauen 42, 43 des Greifertnechanismus und für das herauszunehmende Filmblatt dar. Es sind weiterhin Einschnitte 22 vorgesehen, die den Hebel eines Mikroschalters K 14 in seiner Lage festlegen. Durch weitere Einschnitte 23 kann ein Haken 36 der öffnungsvorrichtung bis zur Unterseite des Kassettenrahmens reichen. Schließlich ist noch eine mittlere öffnung unterhalb des Schlitzes 21 vorgesehen, durch die das Entriegelungsglied 25 hindurchfaßt.
  • Der Entriegelungsmechanismus ist mit einem Entriegelarm 25 mit einem Haken 26 an einem Ende und einem zahnartig geformten Teil 27 am anderen Ende versehen (Fig. 6 bis 8). Dieser Arm 25 sitzt schwenkbar auf einem weiteren Arm 28, der drehbar auf einer Welle 29 angebracht ist. Der Arm 28 ist mit einer Sperrklinke 30 versehen. Durch die Spannung einer Feder 31 bleibt ein Endteil 32 der Klinke 30 in seiner Ruhelage unter dem zahnförmigen Teil 27 des Armes 25. In einem bestimmten Augenblick, wenn nämlich der Arm 28 auf das Magazin zu bewegt wird, stößt das Ende 33 der Klinke 30 gegen einen auf der Platte 20 sitzenden Nocken 34, wodurch die Klinke 30 leicht gedreht wird, so daß das Ende 32 unter dem zahnförmigen Teil 27 hinweggleitet. Dadurch wird der Arm 25 freigegeben und wird durch eine nicht dargestellte Feder nach oben gezogen. Der Haken 26 erfaßt die Kassette hinter dem Verschluß 19. Während dieses Vorgangs folgt der Haken 26 den Bahnen a und b, wie es in Fig. 8 angedeutet ist. Beim Zurückziehen des Armes 28 öffnet der Haken 26 den Verschluß 19 auf dem Wege c.
  • Wenn der Schnittpunkt der beiden Bahnen a und c erreicht ist, hat der Arm 25 eine derartig weit nach unten reichende Bewegung ausgeführt, daß das Ende 32 der Klinke wieder unter den zahnförmigen Teil 27 gerät. Der Arm 28 wird weiter zurückgezogen, wodurch der Haken 26 schließlich am Ende des Weges c gehalten wird. In diesem Augenblick ist die Kassette vollständig entriegelt. Um den Verschluß 19 wieder zu schließen, wird der Arm 28 wieder nach vorn bewegt. Da eine in der Kassette untergebrachte Feder den Verschluß dauernd zu schließen versucht, folgt dieser dem Hakenteil 26 nach oben auf dem Wege c. Im Schnittpunkt der Bahnen a und c stößt der zahnförmig ausgebildete Teil 27 gegen das Ende 32 der Klinke 30, so daß der Haken 26 die Bahn c verläßt und der Bahn a folgt, so daß der Verschluß in die geschlossene Lage schnellt. Während der Haken 26 noch eine Zeitlang seinem Wege folgt, wird der Arm 28 wieder nach hinten bewegt, und der Haken kommt in seiner Ausgangsstellung über der Bahn a zur Ruhe.
  • Der öffnungsmechanismus enthält einen Arm 35 mit einem Haken 36, der mit einer schrägen Fläche 37 und einer Kante 38 versehen ist. Der Arm 35 sitzt schwenkbar auf einem Arm 39, der seinerseits drehbar auf einer Welle 40 angebracht ist. Eine Feder 41 bewirkt eine nach außen gerichtete Bewegung des Armes 35. Der Arm 39 erreicht seinen untersten Punkt, wenn er sich in seiner Ruhestellung befindet. Während dieser Ruhelage liegt die Kante 38 unterhalb des Einschnittes 23 an der Platte 20 an (s. auch Fig. 7). Wenn die Kassette entriegelt worden ist, kann der Kassettenrahmen angehoben werden. Zu diesem Zweck bewegt sich der Arm 39 nach oben, so daß auch der Arm 35 mit dem Haken 36 angehoben wird. Wenn die Kante 38 die Unterkante des Einschnittes 23 erreicht hat, wird der Haken 36 nach außen bewegt, wodurch der abgeschrägte Teil 37 über die Unterkante des Einschnittes 23 gleitet. Die Neigung der Abschrägung 37 ist so gewählt, daß die Kante 38 genau unter den Kassettenrahmen greift. Während sich der Arm 39 weiter nach oben bewegt, wird der Kassettenrahmen 18 in die offene Stellung gebracht. Um den Rahmen wieder zu schließen, wird der Vorgang in der umgekehrten Richtung durchgeführt, und die Ruhelage wird wieder eingenommen, wenn die Kante 38 an der Platte 20 anliegt.
  • Der Greifermechanismus besteht aus zwei U-förmigen Teilen 44 und 45, die schwenkbar mit einem dritten Teil 46 verbunden sind. Die am Film angreifenden Enden dieser Klauenglieder sind mit 42 und 43 bezeichnet. Die Längsträger 47 und 48 des Teiles 46 sind drehbar auf einer Welle 29 angebracht. In der Ruhestellung drückt ein Vorsprung 49 des Teiles 44 (regen einen Bolzen 55. Das Teil 45 ist mit einem Vorsprung 50 sowie einem schwenkbaren Verriegelungsglied 51 versehen. Der am Längsträger 47 anliegende Vorsprung 50 regelt die Verschiebung des Teiles 45. Relativ zum Teil 46 wird das Teil 45 durch eine Feder 54 nach rechts gedreht. Wenn sich der Greifermechanismus nach vorn bewegt, um einen Film aus der Kassette herauszunehmen, liegt das Verriegelungsglied 51 an dem Vorsprung 34 an. Hierdurch werden die Klauen freigegeben, der Film wird erfaßt, und der Greifermechanismus gleitet wieder zurück, so daß der Film in die Rollen 56, 57 eingeführt wird. In diesem Augenblick ist die Umfangsgeschwindigkeit dieser Rollen geringer als die Geschwindigkeit der Klauen, so daß das Filmblatt schlaff wird, wodurch es von den Klauen freikommt. Die Klauen bewegen sich weiter, bis sie ihre Anfangslage wieder erreichen, während das Filmblatt durch die Ausgaberollen weiterbewegt wird. Am Ende der rückläufigen Bewegung der Klauen stößt der Vorsprung 49 gegen den Bolzen 55. Die Klauen werden geöffnet, die Feder 53 bringt das Verriegelungsglied 51 in die entriegelte Lage, und die Klauen bleiben geöffnet, so daß sie für den nächsten Arbeitsgang bereit sind.
  • Der Ausstoßmechanismus enthält ein Rollenpaar 56, 57, eine Gruppe von Führungsplatten 60, ein Rollenpaar 58, 59, eine Gruppe von Ausstoßplatten 61 sowie Hebel 62, 63, mit denen Mikroschalter K5 und K6 betätigt werden. Die Rolle 56 ist in der Mitte ausgenommen, um eine freie Bewegung der Entlade-und Greifeinrichtung zu ermöglichen. Fig. 11 zeigt ein Schema der elektrischen Schaltung und der Anordnung des mechanischen Antriebs der erfindungsgemäßen Vorrichtung. In diesem Schema bezeichnet Ti einen Elektromotor, der über eine erste Magnetkupplung M, eine Nockenwelle A, antreibt, während eine weitere Welle A2 über eine zweite Magnetkupplung M, angetrieben wird, die die Lage des Magazins durch Zahnräder 5 steuert, die in die Zahnstangen 3 eingreifen. Ein zweiter Motor T., treibt zeitweise das erste Rollenpaar zum Filmausstoßen an. Dieses Rollenpaar wird zusammen mit dem zweiten Rollenpaar normalerweise durch ein Entwicklungsgerät D mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, die der Kapazität der Entwicklungsvorrichtung entspricht. Während des Herausnehmens des Filmblattes aus der Kassette wird das erste Rollenpaar zeitweise mit einer höheren Drehzahl als der eben erwähnten Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, um das Herausziehen schneller als normal zu bewerkstelligen. Diese Geschwindigkeit ist jedoch etwas kleiner als die Geschwindigkeit der Klauen in dem Augenblick des Herausziehens des Films aus der Kassette, so daß, wie bereits oben beschrieben, die Klauen die Kante des Filmblattes freigeben, wenn dieses zwischen dem ersten Rollenpaar hindurchläuft. Wenn der herausgenommene Film zwischen die Führungsplatten 60 eintritt, schaltet er den Schalter K, über den Hebel 63, worauf der Motor T2 anhält und die Rollenpaare wieder mit der normalen Drehzahl umlaufen.
  • Der Antrieb der Welle A, zum Verschieben des Magazins geht in folgender Weise vor sich: Wenn diese Welle sich im Uhrzeigersinn dreht, wird das Magazin nach oben bewegt. Ein Bremsensystem R hat dabei keinen Einfluß, da das Zahnrad auf der Welle A" das die Schnecke des Bremsensystems antreibt, mit einem Gesperre versehen ist, dessen Sperrrad sich bei einer Drehung der Welle A 2 im Uhrzeigersinn frei drehen kann. Ein von dem Sperrhaken eines Elektromagneten M, betätigtes Sperrad kann sich bei Drehung im Uhrzeigersinn ebenfalls frei drehen. Es sei hier noch bemerkt, daß eine Drehbewegung von einer Raste des Sperrades zur nächsten einer Verschiebung des Magazins von einem Abteil zum nächsten entspricht. Wenn die Kupplung M2 nicht im Eingriff ist, ist das Magazin durch das Sperrad des Elektromagneten M 3 blockiert. Wenn M, mit Strom versorgt wird, kann sich das Magazin mit einer Geschwindigkeit, die durch das Bremsensystem R bestimmt wird, das jetzt in Tätigkeit tritt, weil sich die Welle A2 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, frei nach unten bewegen.
  • In Fig. 11 ist die Nockenwelle A, in ihrer Anfangsstellung dargestellt. Auf dieser Welle sind die Nocken Nle N.>, N, angebracht, die den Entriegelungsmechanismus (Arm 28), den öffnungsmechanismus (Arm 39) und den Greifermechanismus (Arme 47 und 48) steuern. Diese Arme der drei Vorrichtungen sind je- weils federbelastet (in der Zeichnung nicht dargestellt), und zwar in Richtung der in Fig. 6 angegebenen Pfeile.
  • Die Nocken, die diese Arme betätigen, wirken der Federkraft entgegen. Weiterhin ist die Welle A, mit einer Anzahl von Nocken zur Betätigung einer Reihe von Kontakten versehen, die weiter unten erläutert werden. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird durch die Welle A, geregelt. Eine Umdrehung dieser Welle entspricht einem vollständigen Arbeitsablauf, nämlich Entriegeln und Öffnen der Kassette, Erfassen, Herausziehen und Ausstoßen des Filmblattes, erneutes Verriegeln der Kassette und Absenken des Magazins zur Bereitstellung des nächsten Abteils. Es sei hier bemerkt, daß die Kassettenverriegelung vorgenommen wird, bevor der Kassettenrahmen abgesenkt wird. Dadurch wird der Kassettenrahmen auf dem Verschluß des gelenkig angeschlossenen Deckels gehalten, so daß sichergestellt ist, daß die Kassette geleert ist. Die elektrische Schaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in Fig. 12 dargestellt. Neben den bereits beschriebenen Teilen sind weiterhin ein Gleichrichter E sowie Relais Rj, R2 und R 3 vorgesehen. Der Gleichrichter liefert mit 24 V den Strom für die gesamte Vorrichtung außer für die Teile R, und Ti. Ri ist ein Wechselstromrelais, das direkt durch die Netzspannung versorgt wird. R, regelt die notwendigen Schaltvorgänge, wenn das Magazin die höchste oder tiefste Stellung erreicht hat. R, ist ein Warnrelais, das in dem Fall zur Wirkung kommt, wenn das Filmblatt entweder nicht oder fasch entnommen ist.
  • Die Wirkungsweise der einzelnen Regelungen wird im folgenden erläutert: Der Druckknopf »Start« (X), der normalerweise offen ist, läßt die Vorrichtung anlaufen. Der Druckknopf »Halt« (X,), der normalerweise geschlossen ist, schaltet die Vorrichtung ab. Der Druckknopf »Auf « (X.), der normalerweise offen ist, läßt das Magazin nach oben wandern, solange er gedrilckt wird. Der Druckknopf »Ab« (X4), der normalerweise offen ist, läßt das Magazin sich nach unten bewegen, solange er gedrückt wird. In jedem Falle wird das Magazin immer nach unten bewegt, bis ein Abteil in der richtigen Lage vor dem Greifermechanismus steht. Der Schalter »Dauernd« (X,) er- möglicht in geschlossener Stellung das Magazin nach oben, stufenweise nach unten, wieder nach oben usw. zu bewegen. In der offenen Stellung des Schalters wird das Magazin stufenweise nach unten bewegt, bis es seine tiefste Stellung erreicht, darauf wird es wieder bis in die oberste Stellung bewegt, worauf die Vorrichtung abgeschaltet wird.
  • Das Bezugszeichen K, bezeichnet eine Gruppe von Kontakten, die in Reihe geschaltet sind und dazu dienen, die Betriebsfähigkeit der Vorrichtung zu kontrollieren. Beispielsweise kontrolliert ein Mikroschalter, ob die Platte 8 wirklich am Magazin anliegt und ob diese Platte das entsprechende Abteil des Magazins lichtdicht abschließt. Ein weiterer Mikroschalter kontrolliert die Abdeckung des lichtdichten Gehäuses usw. Der Kontakt K., der normalerweise offen ist, schließt sich, wenn das Magazin seine tiefste Stellung erreicht. Die normalerweise geschlossenen Kontakte K 3 öffnen, wenn das Magazin die höchste Stellung einnimmt.
  • Der Kontakt K4, der normalerweise geschlossen ist, ist offen, solange sich kein Abteil des Magazins vor dem Greiferrnechanismus befindet. Der normalerweise geschlossene Kontakt K, öffnet sich, wenn ein Filmblatt unterhalb des Hebels 62 vorbeiläuft.
  • Der Kontakt K, schaltet von a nach b um, wenn ein Filmblatt unterhalb des Hebels 63 vorbeiläuft. Der Kontakt K7 öffnet K7 , und schließt K7 b, So- bald die Nockenwelle A, die Stellungen 0' oder 240' verläßt.
  • Der Kontakt K, öffnet sich bei einer Stellung der Welle A l von etwa 240'.
  • Der Kontakt Kg schließt bei der Stellung 3301 der Welle A 1 und erregt M, kurzzeitig, wodurch das Magazin bis zum folgenden Abteil abgesenkt wird.
  • Der Kontakt Ki. öffnet bei einer Stellung von 3601 der Welle A , und zwingt die Welle A 1, so lange anzuhalten, bis die Kammer bis zum nächsten Abteil abgesenkt ist, darauf wird der Kontakt K4 erneut geschlossen, und der vorher herausgenommene Film ist weit genug ausgestoßen, um den Schalter K 6 betätigen zu können.
  • Der Kontakt Kil schließt, nachdem Kontakt Kg geschlossen ist und bevor die Stellung 3601 erreicht ist. Dieser Kontakt verhindert die Bewegung des Magazins in dem Fall, daß das Filmblatt nicht erfaßt wurde.
  • Die Kontakte K,2 und Ki. dienen dazu, den Bedienungsmann vor der Vorrichtung zu schützen. Sämtliche Kontakte sind auf der Platte 8 angebracht, die den lichtdichten Abschluß der Abteile sicherstellt. Wenn die Hand des Bedienungsmannes in einem der höher oder tiefer gelegenen Abteile ist, berührt sie die Platte 8, wenn sich das Magazin bewegt.
  • Der normalerweise offene Kontakt K12 ändert eine Absenkbewegung des Magazins in eine nach oben gerichtete Bewegung um, sobald er geschlossen wird.
  • Der normalerweise geschlossene Kontakt K,3 ändert eine nach oben gerichtete Bewegung des Magazins in eine Absenkbewegung um, sobald er geöffnet wird. Eine Zerstörung oder Beschädigung der Vorrichtung dadurch, daß irgendwelche Teile aus dem Magazin herausragen, wird ebenfalls auf diese Weise verhindert.
  • Der Kontakt K14 schaltet nur, wenn sich in dem Abteil, das sich vor dem Greifermechanismus befindet, eine Kassette befindet. Wenn sich in diesem Ab- teil zufällig keine Kassette oder eine fehlerhaft eingeschobene Kassette befindet, schaltet der Kontakt K,4 nicht, und das Magazin wird bis zum nächsten Abteil weiterbewegt.
  • Im folgenden soll nun unter Bezug auf die Fig. 11, 12 und 13 ein vollständiger Arbeitsablauf geschildert werden. Ein Abteil des Magazins mit einer Kassette, die ein Filmblatt enthält, wird vor den Greifermechanismus gebracht. Sämtliche Betriebsbedingungen der Vorrichtung sind erfüllt, und Ri ist geschlossen. Die Nockenwelle A 1 steht bei 01. Wenn der Druckknopf X, gedrückt wird, wird das Relais R, angezogen. Die Stromversorgung für die Vorrichtung wird dadurch eingeschaltet, daß zwei Kontakte in der Netzleitung geschlossen werden. Durch einen dritten Kontakt, der den Druckknopf X, überbrückt, wird nach dem Loslassen von X, das Relais Ri in der angezogenen Lage gehalten.
  • Weil die Lage des Magazins in Ordnung ist und die Kassette richtig eingesetzt wurde, ist der Kontakt K4 geschlossen, und K14 schaltet in die Stellung a um. Da R, nicht erregt wird und K, sich in Stellung a befindet, wird der Motor T2 mit Strom versorgt und treibt das erste Rollenpaar mit einer erhöhten Drehzahl, nämlich mit 30 U/nün, an. Dann wird K, geschlossen, K7 a ist ebenfalls geschlossen, so daß M, erregt wird und die Nockenwelle sich zu drehen beginnt. Wenn sich die Welle um einige Grad gedreht hat, öffnet K7 " und K7 b schließt, so daß sich die Welle weiterdreht, bis sie 240' erreicht, worauf der zweite Nocken K7 , schließt und K7 " öffnet. In diesem Augenblick wird der Strom für M, unterbrochen, da K, kurz vor 240' geöffnet worden ist. Weiterhin wird der Kreis K5-Kloa stromlos, da K, durch den Hebel 62 geöffnet wurde, der durch den herausgezogenen Film angehoben wurde.
  • Wenn die Vorderkante des herausgezogenen Films unter dem Hebel 63 des Schalters K6 hindurchläuft, wird dieser Kontakt in die Stellung b umgeschaltet. Der Motor T2 wird angehalten, und der Antrieb wird mit der normalen Drehzahl der Entwicklungsvorrichtung weitergeführt, in diesem Fall mit 3 U/rnin.
  • Während der Bewegung der Nockenwelle von 0 bis 240' werden die Entriegelungs-, die öffnungs- und Greifbewegungen der entsprechenden Vorrichtungen durch die Nocken N, N, und N3 bewirkt. Die Drehung der Welle A, wird dann wieder aufgenommen, wenn der Film weit genug ausgestoßen ist. Diese Bewegung wird durch K5 bewirkt. Wenn das hintere Filmende unterhalb des Hebels 62 hindurchläuft, wird K, wieder geschlossen. Da Klo noch geschlossen ist und K,', bei 240' geschlossen ist, wird die Magnetkupplung M, wiederum mit Strom versorgt, und die Nockenwelle A, setzt ihre Drehung fort. Wenn 3601 erreicht sind, hält die Einrichtung wieder an, da K 7 umgeschaltet wird, wodurch K 7 11 geschlossen wird und Ki. (1 bei 360' geöffnet wird. K6 bleibt in der Stellung b, solange das Filmblatt nicht unterhalb des Hebels 63 entlangläuft. Demzufolge wird der Stromkreis zu M, unterbrochen. Bei 330' wurde K9 für einen Augenblick geschlossen, wodurch M3 mit Strom versorgt wurde und das Sperrad weitergeschaltet wurde, so daß das Magazin bis auf das nächste Abteil abgesenkt wird. Sobald das Filmende unter dem Hebel 63 hindurchgelaufen ist, wird der Kontakt K 6 wieder nach a umgeschaltet, so daß der Ablauf von vom beginnen kann.
  • Wenn das nächste Abteil des Magazins keine Kassette enthält oderwenn andererseits dieKassette nicht richtig eingesetzt wurde, schaltet K,4 nicht um und verbleibt in der Stellung b. Dann wird M, ., über K41 K14, K141, erregt, wodurch das Magazin unmittelbar weiter abgesenkt wird.
  • Wenn in einem bestimmten Augenblick das Filmblatt entweder nicht oder nur unvollständig aus der Kassette herausgezogen wurde, verbleibt K, in einer geschlossenen Stellung. Demzufolge wird der Strom bei Mi nicht unterbrochen, wenn die WelleA1 die Stellung 240' er-reicht, und die Nockenwelle setzt ihre Drehung bis 360' fort. Das Magazin wird nicht abgesenkt, da kein Impuls zum Magneten A#, übertragen wurde, weil K6 in der Stellung a verbleibt. Wenn Kil zwischen 240 und 3601 für einen Augenblick geschlossen wird, wird R , über K, , mit Strom versorgt, während R3 in angezogener Stellung über R-1 , verbleibt. Die Nockenwelle beginnt dann die folgende Umdrehung. Wenn nun ein Filmblatt normalerweise erfaßt und aus der Kassette herausgezogen wird, schaltet K, um, wodurch der Strom in R , unterbrochen wird und der Vorgang wie üblich abläuft. In dem Falle, daß noch kein Film erfaßt und ausgestoßen wurde, wird M, über K9 und R,3 b mit Strom versorgt, wodurch das Magazin bis zum nächsten Abteil abgesenkt wird und der Vorgang in der üblichen Weise fortgesetzt wird.
  • Andererseits kann die Schaltung auch so ausgeführt sein, daß ein Warnsignal gegeben wird, wenn das Magazin nach einem zweiten Versuch nicht abgesenkt wird.
  • Wenn das Magazin seine unterste Stellung erreicht hat, schließt der Kontakt K2. R2 wird mit Strom versorgt und bleibt mit Strom versorgt über R 2 el wenn K, wieder geöffnet wird. Die Magnetkupplung M, wird über Rlb und K" mit Strom versorgt. In der höchsten Stellung des Magazins öffnet K.., R, wird abgeschaltet, und das Magazin beginnt stufenweise nach unten zu gehen, wenn X, geschlossen wird. Wenn jedoch dieser Schalter sich in der offenen Stellung befindet, wird der Strom von Ri ebenfalls abgeschaltet, und die Vorrichtung hält an.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Entladen von Blattfilmkassetten, insbesondere Röntgenfilmkassetten, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassetten(12) in einem beweglichen Magazin(2) liegen, das die Kassetten nacheinander vor eine Entladevorrichtung bewegt und das in eine Anzahl von Abteilen unterteilt ist, die je eine Kassette aufnehmen, wobei das Magazin so ausgebildet ist, daß die Kassetten an der einen Seite des Magazins in die Ab- teile eingelegt und wieder herausgenommen werden und daß das öffnen und Entladen der Kassetten auf der anderen Seite des Magazins vorgenommen wird, wobei während des Betriebs der Vorrichtung wenigstens ein Abteil des Magazins, das vor der Entladevorrichtung liegt, durch eine geeignete Vorrichtung (8) lichtdicht abgeschlossen ist, während die anderen Abteile dauernd zugänglich sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteile des Magazins (2) derart geformt sind, daß verschieden große Kassetten (12) stets in der Mitte des Abteils liegen und mit ihrem vorderen Rand in der gleichen Höhenlage gegen die Rückseite (13) des Abteils liegen. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände (7), die die Abteile des Magazins (2) festlegen, mit einem stufenförmigen Profil (9, 10, 11) versehen sind.
DEG31351A 1960-01-12 1961-01-11 Vorrichtung zum Entladen von Blattfilmkassetten Pending DE1123191B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1123191X 1960-01-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1123191B true DE1123191B (de) 1962-02-01

Family

ID=19869690

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG31351A Pending DE1123191B (de) 1960-01-12 1961-01-11 Vorrichtung zum Entladen von Blattfilmkassetten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1123191B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182951B (de) * 1962-08-14 1964-12-03 Gevaert Photo Prod Nv Vorrichtung zum Entladen und Beladen von Filmkassetten

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182951B (de) * 1962-08-14 1964-12-03 Gevaert Photo Prod Nv Vorrichtung zum Entladen und Beladen von Filmkassetten

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