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DE1122915B - Schwenkkappe fuer den Grubenausbau - Google Patents

Schwenkkappe fuer den Grubenausbau

Info

Publication number
DE1122915B
DE1122915B DEG9110A DEG0009110A DE1122915B DE 1122915 B DE1122915 B DE 1122915B DE G9110 A DEG9110 A DE G9110A DE G0009110 A DEG0009110 A DE G0009110A DE 1122915 B DE1122915 B DE 1122915B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
horizontal
vertical
intermediate piece
pivotability
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG9110A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Kleinschmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS GERLACH DR ING
Original Assignee
HANS GERLACH DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS GERLACH DR ING filed Critical HANS GERLACH DR ING
Priority to DEG9110A priority Critical patent/DE1122915B/de
Publication of DE1122915B publication Critical patent/DE1122915B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Schwenkkappe für den Grubenausbau Die bekannten Schwenkkappen für den Grubenausbau haben den Nachteil, daß das Einhängen einer neuen Kappe an die bereits eingebaute Kappe erst dann möglich ist, wenn durch den Abbau eine der Länge der vorzubauenden Kappe entsprechende genügend breite Hangendfläche, sei es auch nur in Form eines Einbruchs, freigelegt worden ist. Hierbei ergibt sich der weitere Nachteil, daß der Hauer beim Einbau oder beim Einhängen einer neuen Kappe stets im noch nicht ausgebauten Feld arbeiten muß.
  • Es ist zwar bereits ein Grubenausbau bekanntgeworden, bei welchem eine Hauptkappe an einem Stempelkopf um eine waagerechte Achse schwenkbar angelenkt ist, auf deren kohlenstoßseitigem Ende eine Hilfskappe um eine senkrechte Achse in horizontaler Ebene schwenkbar befestigt ist. Die Höhenlage der um die senkrechte Achse schwenkbaren Hilfskappe ist jedoch nur zusammen mit der Verschwenkung der Hauptkappe um eine waagerechte Achse veränderlich, so daß der bekannte Ausbau nur bei sehr glattem Hangenden brauchbar ist, weil die Hilfskappe nicht an ein unebenes Hangendes angepaßt werden kann.
  • Es sind weiterhin Schwenkkappen mit einer zur senkrechten Schwenkbarkeit um eine waagerechte Achse zusätzlichen waagerechten Schwenkbarkeit um eine senkrechte Achse bekanntgeworden. Die hierbei vorgesehenen Gelenke lassen aber keine Schwenkungen um 90 oder nahezu 90@ nach jeder Seite zu, sondern dienen vielmehr nur dazu, Abweichungen der Kappen von der Baurichtung zu korrigieren. Da derartige Abweichungen von der Baurichtung insbesondere in stark einfallenden Streben vorkommen, sind die bekannten Schwenkkappen im wesentlichen nur unter den genannten Betriebsbedingungen von Vorteil.
  • Ein älterer, nicht vorbekannter Vorschlag betrifft fernerhin ein Verfahren zum Vorpfänden von Kappen, bei welchem die Vorpfändkappe, quer zur eingebauten Kappe mit dieser verbunden, im Fallenden angehoben und nach Arretieren in der angehobenen Lage um etwa 90° in die Längsrichtung der bereits eingebauten Kappe eingeschwenkt wird. Hierbei erfolgt die Festlegung der vorzupfändenden Kappe hinsichtlich ihrer senkrechten Schwenkbarkeit zunächst durch eine vorläufige Arretierung in Gestalt eines Riegels, während die endgültige Verstarrung durch einen besonderen Keil bewirkt wird. Es ist deshalb nicht möglich, die vorgebaute Kappe auch mit einer vorläufigen Schräglage durch den Keil zu halten und dann nach dem Einfluchten durch die gleiche Verspannungseinrichtung gegen das Hangende zu pressen.
  • Diese Möglichkeit wird jedoch durch die Erfindung geschaffen. Die hiernach vorgeschlagene Schwenkkappe für den Grubenbetrieb weist erfindungsgemäß die Kombination folgender Merkmale auf: a) Senkrechte Schwenkbarkeit um eine waagerechte Achse, b) waagerechte Schwenkbarkeit um eine senkrechte Achse, c) Verstarrbarkeit der senkrechten Schwenkbarkeit in jeder waagerechten Schwenklage und in den verschiedenen Winkelstellungen gegen das Hangende mit Hilfe eines mit waagerechten und senkrechten Schwenkachsen versehenen Zwischenstückes und Keilwiderlagern zwischen den Kappenenden.
  • Gemäß der Erfindung können also die neu einzubauenden Kappen unabhängig von der jeweils frei liegenden Hangendfläche an das Ende der bereits eingebauten Kappe angeschlagen werden und darauf je nach dem Umfang, in welchem durch den Abbaufortschritt das Hangende freigelegt wird, absatzweise oder auch mit einer Drehung in die übliche Einbaustellung senkrecht zum Kohlenstoß geschwenkt und dabei in jeder horizontalen Schwenklage verstarrt werden. Dies bietet nicht nur den Vorteil, daß der Einbau jeder neuen Kappe von dem Hauer im durch die Nachbarkappe gesicherten Feld vorgenommen werden kann, sondern es ist auch möglich, einen schmalen Hangendstreifen vor den bereits fest eingebauten Kappen, unabhängig von der Kappenlänge durch die neu eingebauten Kappen, durch deren entsprechende waagerechte Verschwenkung zuverlässig zu sichern.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die geraubten Kappen sofort vorn am Kohlenstoß in einer entsprechenden waagerechten Schwenklage vorläufig eingebaut werden können und daher die Gewinnungsarbeiten im Streb nicht stören.
  • Im Rahmen der Erfindung sind die verschiedensten Ausführungsformen möglich. Insbesondere kann es nach der Erfindung vorteilhaft sein, als Zwischenstück für die Kappenverbindung einen Bauteil vorzusehen, in welchem die Gelenke für die senkrechte und waagerechte Schwenkbarkeit der vorgebauten Kappe gemeinsam und in der Weise angeordnet sind, daß sich die Gelenkachsen rechtwinklig schneiden. Zweckmäßig ist es ferner, das Zwischenstück in der Weise zwischen den Kappenenden anzubringen, daß es auf Zug beansprucht wird, während die durch eine daneben angeordnete Spannvorrichtung übertragene Druckbeanspruchung zwischen den Kappenstirnseiten herrscht.
  • Die Erfindung wird an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Hilfe von Figuren näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Grubenausbau nach der Erfindung vor Beginn des Auskohlens eines neuen Feldes, Fig. 2 den Grubenausbau nach Fig. 1 nach dem Auskohlen des Feldes, Fig.3 eine Draufsicht auf den Ausbau in den Stellungen nach Fig. 1 und 2, Fig.4 bis 6 drei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Zwischenstückes für die Kappen in Seitenansicht bzw. im Längsschnitt, Fig. 7 eine weitere Ausführungsform des Zwischenstückes in Seitenansicht, Fig. 8 einen Schnitt auf der Linie VIII-VIII in Fig. 7, Fig. 9 und 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel in Seitenansicht und Draufsicht und Fig. 11 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Draufsicht.
  • In den Darstellungen nach Fig. 1 bis 3 ist jeweils mit 1 die bereits fest eingebaute Kappe und mit 2 der sie unterstützende Stempel sowie mit 3 das vor dem Kohlenstoß 4 liegende Fördermittel bezeichnet. Es ist zur Erläuterung der Erfindung davon ausgegangen, daß in Fig. 2 und 3 eine weitere Hangendfläche vor der Kappe 1 freigelegt wurde, welche zunächst durch eine weitere Kappe 5 gesichert werden soll. Zu diesem Zwecke ist nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel für die Verbindung der Kappen 1 und 5 ein Gelenk 6, welches eine waagerechte Verschwenkung der Kappe 5 gegenüber der Kappe 1 zuläßt, sowie ein übliches Gelenk 7 vorgesehen, welches eine Verschwenkung der Kappe 5 in senkrechter Richtung gegen das Hangende ermöglicht, und zwar beispielsweise unter der Wirkung einer z. B. als Keil ausgebildeten Spannvorrichtung.
  • Die Gelenke 6 und 7 können vorzugsweise in einem besonderen Gelenkstück vereinigt sein, wie es bei den späteren Ausführungsbeispielen noch im einzelnen näher erläutert wird. Wie die zeichnerische Darstellung in Fig. 3 näher erkennen läßt, ermöglicht ein derartiger Grubenausbau, daß die Kappen 5 an das aus den Gelenken 6 und 7 gebildete Doppelgelenk zunächst durch Einführung eines entsprechenden Gelenkbolzens in das Gelenk 7 in einer zunächst parallel oder angenähert parallelliegenden Stellung zum Kohlenstoß 4 an die Kappe 1 angehängt werden können. Sie können hierbei eine beliebige Winkellage um das Gelenk 7, in der Regel nach unten gerichtet, einnehmen. Ist eine genügende Hangendfläche freigelegt, so werden die Kappen 5 nach vorn gegen den Kohlenstoß 4 geschwenkt. Dies kann entweder absatzweise oder in einem Hub erfolgen. Hierauf werden die Kappen 5 nach dem Vorrücken des Fördermittels 3 in die in Fig. 2 und 3 dargestellte Stellung ebenfalls durch Stempel 2 unterstützt. Werden jetzt die nach links an die Kappen 1 anschließenden Kappen nach dem Lösen der entsprechenden Stempel geraubt, so können diese sofort an die Kappen 5 angeschlagen werden und dann bei fortschreitendem Abbau wieder mit einemmal oder stufenweise nach vorn geschwenkt werden, usf.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist mit 8 ein senkrechter Gelenkzapfen bezeichnet, der die beiden Teile der fest eingebauten Schwenkkappe miteinander verbindet. Zweckmäßig ist der in Richtung zum Kohlenstoß liegende Teil 10 dieser Kappe niedriger als der Teil 9, so daß zwischen ihm und dem Hangenden ein freier Raum a bleibt, der zum leichten Verschwenken des Teils 10 um den senkrechten Bolzen 8 dient. Um einen Bolzen 11 ist die vorgepfändete Gelenkkappe 5 in senkrechter Richtung verschwenkbar und kann durch Antreiben einer Spannvorrichtung, in diesem Falle eines Keiles 12, an das Hangende angepreßt werden.
  • Die Bedienung einer Ausführung nach Fig. 4 wird also folgendermaßen geschehen: Der Teil 10 wird parallel zum Kohlenstoß geschwenkt oder ist schon beim Vorpfänden der Kappe 9/10 parallel zum Kohlenstoß eingeschwenkt worden. An das freie Ende wird die Kappe 5 mit Hilfe von Gelenkbolzen 11 und Keil 12 befestigt, jedoch so, daß Kappentei110 und die Kappe 5 leicht unter dem Hangenden um den Bolzen geschwenkt werden können.
  • Wenn der Abbaustoß weit genug vorgeschritten ist, werden Kappenteil 10 und vorgepfändete Kappe 5 um den Bolzen 8 eingeschwenkt und anschließend durch die Spannvorrichtung, in diesem Falle des Keiles 12, die Kappe 5 an das Hangende angedrückt.
  • In Fig. 5 ist eine Ausführungsform einer Schwenkkappe (senkrechter Schnitt) gemäß der Erfindung dargestellt, in der das Schwenkgelenk und das Vorpfändgelenk zu einer einheitlichen Konstruktion vereinigt sind. Es bedeutet in diesem Falle 13 die fest eingebaute Kappe. Mit 14 ist die vorzupfändende Kappe bezeichnet, die mit Hilfe eines Bolzens 15 an einem senkrechten Zapfenbolzen 16 befestigt wird. Eine Spannvorrichtung 17 dient zur Verschwenkung der Kappe 14 in der senkrechten Ebene.
  • Die Handhabung dieser Kappe ist folgende: Die Kappe 14 wird parallel zum Kohlenstoß mit ihrem Ansatz 18 über den Ansatz 19 der fest eingebauten Kappe 13 geschoben und der Bolzen 16 von unten eingeführt. Anschließend wird durch den Bolzen 15 die Kappe 14 mit dem Bolzen gekuppelt und mit dem Keil 17 die Kappe 14 auf die notwendige Hochlage eingestellt. Jetzt kann die Kappe 14 in das freigekohlte Feld vor der Kappe 13 eingeschwenkt werden, sobald durch die Gewinnungsarbeiten ein genügend großer Raum zwischen Kappe 13 und der Kohlenfront freigekohlt ist. Durch Antreiben des Keils 17 wird die Kappe 14 gegen das Hangende gepreßt.
  • Die Kappen sind so ausgebildet, daß sie auch um 180° um ihre Längsachse gedreht eingebaut werden können, da die Ansätze 18 und 19 auf entgegengesetzten Seiten einer waagerechten Mittelebene liegen. Wie gestrichelt angedeutet, kann sich die Spannvorrichtung 17 auch an der Stirnseite des An- Satzes 19 der Kappe 13 anstatt am Bolzen 16 abstützen, doch ist in diesem Falle die Stirnseite mit einer konzentrisch zur Achse des Bolzens 16 verlaufenden Anlagefläche 20 versehen.
  • Vor dem Rauben des Stempels werden die Bolzen 15 und die Spannvorrichtung 17 herausgenommen. Dann kann auch der Bolzen 16 entfernt werden. Man kann ihn aber auch mit Hilfe des Bolzens 15 mit der zu raubenden Kappe 13 verbinden, indem dieser in eine zweite Bohrung 21 im Bolzen 16 und Ansatz 19 eingeführt wird. Die beiden Kappen 13 und 14 trennen sich beim Wegschlagen des Stempels immer einwandfrei voneinander.
  • Die Fig. 6 zeigt die Vereinigung des Gelenkes für die seitliche Schwenkung und für die Aufwinklung der Kappe in Form eines auf Zug beanspruchten Zwischenstückes 22. Dieses ist an der fest eingebauten Kappe 13 durch einen senkrechten Bolzen 23 befestigt, während die Verbindung mit der vorzupfändenden Kappe 14 über einen lösbaren waagerechten Bolzen 24 erfolgt. Die Spannvorrichtung 25, hier in Form eines Keiles ausgebildet, besorgt die Anwinklung und Feststellung der Kappe 14. Die halbrunde Nut 26 in der Kappe 14 ist konzentrisch zur Achse des Bolzens 23 um die Stirnseite der Kappe herumgeführt, damit die Spannvorrichtung 25 beim Schwenken der Kappe 14 eingebaut bleiben kann.
  • In den Fig. 7 und 8 ist ein zangenförmiges, gleichfalls auf Zug beanspruchtes Zwischenstück verwendet, welches aus den beiden gleichen Hälften 27 und 28 besteht, und zwar zeigt Fig. 7 die Verbindung in Ansicht und Fig. 8 einen waagerechten Schnitt durch die Verbindung nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7. Die Zangenelemente 27 und 28 können sich in waagerechter Richtung um den senkrechten Bolzen 23 öffnen und schließen und zugleich im geschlossenen Zustand in einer waagerechten Ebene nach beiden Seiten verschwenken. Die beiden Zangenhälften 27 und 28 greifen in einen Gelenkkopf 29 der Kappe 14 ein.
  • In der Kappe 14 ist beispielsweise an den unteren Flanschen des Kappenprofils ein Schieber 30 angebracht, der zum Ausbau nach links verschoben werden kann. Er umfaßt mit seinen seitlichen Wangen die Zangenteile 27 und 28 und verhindert so ein selbsttätiges Öffnen der Zange. Zugleich bildet der Schieber 30 bei diesem Ausführungsbeispiel über die Ansätze 31 und die Anlagefläche 32 an der unteren Profilseite der Kappe 14 das Widerlager für die Aufnahme der von der Spannvorrichtung 25 ausgehenden Verstell- und Feststellkraft beim Verschwenken und Anspannen der Kappe 14.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 und 10 ist die Verbindung gleichfalls nach Art bzw. mit Hilfe eines auf Zug beanspruchten Zwischenstückes ausgebildet. Im einzelnen besitzt dieses Zwischenstück in diesen Ausführungsbeispielen die Form eines schäkelartigen Bügels 22, der in waagerechter Richtung um den senkrechten Teil einer Öse 33 an der fest eingebauten Kappe 13 schwenkbar ist. Die Verbindung mit der vorgepfändeten Kappe 14 erfolgt mittels eines waagerechten Gelenkbolzens 24 und die Einwicklung und Anpressung der Kappe 14 an das Hangende mit Hilfe des Keils 25 oder einer anderen Spannvorrichtung.
  • Das in Fig. 11 in Draufsicht dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung entspricht im wesentlichen der Ausführungsform nach Fig. 9 und 10. Es ist jedoch in Fig. 11 der Vorschlag der Erfindung veranschaulicht, die Verschwenkbarkeit der Kappen auch in waagerechter Richtung zu arretieren, wie es beispielsweise in Flözen mit starkem Einfallen zweckmäßig sein wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck ein Sicherungsbolzen 35 vorgesehen, welcher in den freien Raum der Öse 33 eingeschoben wird. Das Zugelement 22 erhält an der Anlageseite zum Bolzen 35 eine eckige oder nahezu eckige Form 36, während die Abrundung um die Achse 34 zur Aufrechterhaltung der Schwenkmöglichkeit um diese Achse erhalten bleibt. Der Bolzen 35 kann eingesteckt werden, wenn die vorgepfändete Kappe 14 in ihre Baurichtung eingeschwenkt ist. Es ist jedoch auch möglich, die Arretierung der Schwenkverbindung in waagerechter Ebene mit Hilfe einer Spannvorrichtung vorzunehmen, durch deren Anzug die Verschwenkung in waagerechter Ebene vorgenommen wird und die gleichzeitig die Arretierung der Verschwenkung bildet. Allgemein sind darüber hinaus im Rahmen der Erfindung die verschiedensten anderen Sicherungsmaßnahmen gegen ein selbständiges Abschwenken in waagerechter Ebene denkbar, z. B. durch Einstecken eines entsprechenden Bolzens, Einrasten einer entsprechenden Klinke, Hebels, Raste od. dgl. Beispielsweise können die Gelenkverbindungsteile auch ganz oder teilweise als offener Haken ausgebildet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schwenkkappe für den Grubenausbau, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Senkrechte Schwenkbarkeit um eine waagerechte Achse, b) waagerechte Schwenkbarkeit um eine senkrechte Achse, c) Verstarrbarkeit der senkrechten Schwenkbarkeit in jeder waagerechten Schwenklage und in den verschiedenen Winkelstellungen gegen das Hangende mit Hilfe eines mit waagerechten und senkrechten Schwenkachsen versehenen Zwischenstückes und Keilwiderlagem zwischen den Kappenenden.
  2. 2. Schwenkkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappenenden (18, 19) spiegelbildlich-symmetrisch zum Zwischenstück (16) liegen.
  3. 3. Schwenkkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kappenende (13, 14) symmetrisch zu seiner eigenen waagerechten Mittelebene ausgebildet ist. Zwischenstück für die Kappenverbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke für die senkrechte und die waagerechte Schwenkbarkeit der vorzubauenden Kappe (14) in einem Bauteil (16) angeordnet sind, in welchem sich die Gelenkachsen rechtwinklig schneiden (Fig. 5). 5. Zwischenstück für die Kappenverbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es als ein auf Zug beanspruchter Bauteil (22, 27, 28) zwischen den Kappenenden angeordnet ist (Fig. 6 bis 11). 6. Zwischenstück für die Kappenverbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei zangenartigen Hälften (27, 28) besteht, die ein Schieber (30), ein Schuh, Riegel od.dgl. in geschlossener Stellung hält, und daß der Schieber (30), Schuh, Riegel od. dgl. das Widerlager für die Spannungsvorrichtung (25), welche die senkrechte Schwenkbarkeit der Kappe um eine waagerechte Achse verstarrt, bildet (Fig. 7 und 8). 7. Zwischenstück für die Kappenverbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß es nach Art eines Schäkels (22) ausgebildet ist (Fig. 9). B. Zwischenstück für die Kappenverbindung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechte Schwenkbarkeit der vorgebauten Kappe (14) um eine senkrechte Achse arretierbar ist. 9. Zwischenstück für die Kappenverbindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Arretierung der senkrechten Schwenkbarkeit der vorgebauten Kappe (14) ein Riegel, eine Spannvorrichtung (35, 36) od. dgl. vorgesehen ist (Fig. 11). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 955 679; französische Patentschrift Nr. 955 232; »Glück auf«, 77. Jahrgang, Heft 42, S. 589/590.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR955232A (de) * 1949-01-11 1950-01-11
DE955679C (de) * 1951-05-15 1957-01-10 Gutehoffnungshuette Sterkrade Verfahren zum Vorpfaenden von Kappen und Kappe zur Ausfuehrung dieses Verfahrens

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