DE1118720B - Wendbare Gelenkkappe fuer den Strebausbau in Grubenbetrieben - Google Patents
Wendbare Gelenkkappe fuer den Strebausbau in GrubenbetriebenInfo
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-
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D17/00—Caps for supporting mine roofs
- E21D17/02—Cantilever extension or similar protecting devices
- E21D17/08—Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
- E21D17/086—Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type
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Description
Die Gelenkverbinder der Kappen für den Strebausbau in Grubenbetrieben werden in vielfältiger Bauweise
ausgeführt. Im Prinzip haben praktisch alle Ausführungen an den beiden Kappenenden unterschiedliche
Verbindungselemente, und zwar durchweg an dem einen Kappenende eine Zunge und an dem
anderen Kappenende eine Gabel. Zunge und Gabel sind dabei quer durchbohrt. Zur Verbindung benachbarter
Kappen wird die Zunge der einen in die Gabel der anderen eingeführt, worauf die Bohrungen auf die
gleiche Achse gebracht werden und alsdann ein Gelenkbolzen durch beide Bohrungen gesteckt wird. Ein
zusätzlicher Keil gibt dabei die Möglichkeit, das Gelenk in einer bestimmten Winkelstellung zu arretieren.
Die Erfindung bezieht sich auf eine wendbare Gelenkkappe für den Strebausbau. Sie besteht darin, daß
die beiden Kappenenden als einander spiegelgleiche, ineinandergreifende Gelenkverbinder ausgebildet sind.
Eine Gelenkkappe der genannten Art hat gegenüber den üblichen Bauarten zunächst den Vorteil
einer einfacheren und billigeren Fertigung, da für die
Herstellung der Gelenkverbinder das gleiche Werkzeug benutzbar ist, so daß mit einem Werkzeug größere
Serien gefertigt werden können. Eine Verbesserung ergibt sich auch hinsichtlich der Montage, da es bei
dieser nun völlig unerheblich ist, welches Ende der Kappe an die benachbarte anzuschließen ist.
Bei einer bevorzugten Bauart der Gelenkkappe nach der Erfindung weist jeder der an den Kappenenden
vorgesehenen Verbinder eine in Kappenlängsrichtung verlaufende ebene Führungsfläche auf, ferner
eine diese Fläche quer durchdringende zylindrische Bohrung, ein in diese Bohrung hinein- und
über die ebene Führungsfläche vorkragendes Ringsegment, weiter am freien Gelenkende eine in Kap-
penlängsrichtung verlaufende Führungsnase und am entgegengesetzten Gelenkende eine der Führungsnase
entsprechende ringförmige Führungstasche, wobei zum Vorpfänden ein in die zylindrische Bohrung einführbarer
und mit seinen Keilflächen zwischen die vorzugsweise radialen Begrenzungsflächen der Ringsegmente
einschiebbarer Keil vorgesehen ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der letzterwähnten Bauart, die sich im übrigen durch
weitere noch näher zu erläuternde Erfindungsmerkmale auszeichnet. Es zeigt
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Kappe mit den an ihren Enden vorgesehenen Gelenkverbindern,
Fig. 2 gleichfalls in schaubildlicher Darstellung die ineinandergreifende Verbindung der Enden zweier
Kappen,
Wendbare Gelenkkappe für den Strebausbau in Grubenbetrieben
Anmelder:
Thyssen Industrie G.m.b.H.,
Dinslaken, Hagenstr. 26
Dinslaken, Hagenstr. 26
Otto Dombrowski, Duisburg-Laar,
Martin Luther, Hösel,
und Adolf PoUmann, Dinslaken,
sind als Erfinder genannt worden
und Adolf PoUmann, Dinslaken,
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 3 eine Seitenansicht der Gelenkverbindung zweier Kappen in schematischer Darstellung und
Fig. 4 einen Längsschnitt nach Linie IV-IV der Gelenkverbindung nach Fig. 3.
In der Zeichnung bezeichnen 10 die Kappe, 11 die an beiden Enden vorgesehenen Gelenkverbinder, 12
in Kappenlängsrichtung verlaufende ebene Führungsflächen, 13 eine diese Flächen quer durchdringende
zylindrische Bohrung, 14 ein in diese Bohrung hinein- und über die ebene Führungsfläche 12 vorkragendes
Ringsegment 14, 15 eine am freien Gelenkende in Kappenlängsrichtung verlaufende Führungsnase und
16 eine am entgegengesetzten Gelenkende der Führungsnase entsprechende ringförmige Führungstasche.
17 ist der zum Arretieren der Gelenkverbinder dienende, quer in die Bohrung 13 einführbare Keil. Dieser
Keil 17 ist auf dem Bolzen 18 befestigt oder besteht mit diesem aus einem Stück, wobei der Durchmesser
des Bolzens 18 gleich dem Innendurchmesser der beiden Ringsegmente 14 ist. 19 sind die seitlichen Keilflächen
des Keiles 17 und 20 die diesen Keilflächen anliegenden Begrenzungsflächen der Ringsegmente 14.
Die Montage der benachbarten Kappen ist aus der schaubildlichen Darstellung der Fig. 2 leicht ersichtlich.
Die ebenen Führungsflächen 12 der ineinandergreifenden Gelenkverbinder werden zum Anliegen
gebracht, wobei das vorkragende Ringsegment 14 des einen Gelenkverbinders jeweils in die Bohrung 13 des
anderen Gelenkverbinders eingreift. Durch Verschwenken der beiden Kappen 10 werden die Führungsnasen
15 in die ringförmigen Taschen 16 eingeschwenkt.
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Die gelenkige Verbindung ist damit bereits gegeben. Ebenso bilden die in die Taschen 16 eingreifenden
Führungsnasen 15 eine gewisse Sicherung gegen ein seitliches Lösen. Zum Vorpfänden wird seitlich der
Keil 17 mit seinem Bolzen 18 eingeführt. Die seitliehen Keilflächen 19 des Keiles 17 legen sich hierbei
an die Begrenzungsflächen 20 der Ringsegmente 14. Wird der Keil 17 fest angezogen, so kann die vorzupfändende
Kappe in einer Winkelstellung arretiert werden. Durch ein mehr oder weniger starkes Lösen
des Keiles 17 kann diese Arretierung ganz oder teilweise wieder aufgehoben und so die Gelenkigkeit der
Kappenverbinder wieder hergestellt werden.
Die Zeichnung läßt erkennen, daß die ebenen Führungsflächen 12 im wesentlichen in der Längsmittelebene
der Kappen 10 verlaufen. Hierdurch ergibt sich eine gleichmäßige Kräfteverteilung auf die ineinandergreifenden
Gelenkverbinder 11. Des weiteren läßt die schaubildliche Darstellung nach Fig. 1 erkennen, daß
die Gelenkverbinder 11 an den beiden Kappenenden zo beispielsweise um 180° gegenüber versetzt sind. Aus
Fig. 4 der Zeichnung ist noch ersichtlich, daß die Begrenzungsflächen 20 der Ringsegmente 14 ballig verlaufen.
Hierdurch wird es möglich, die wirksame Keilfläche in die Längsmittelebene der Kappen zu bringen,
so daß störende Kippmomente vermieden werden. Schließlich zeigt Fig. 3, daß die Begrenzungsflächen 20 der Ringsegmente 14 radial verlaufen. Sie
können statt dessen auch in Richtung einer Sekanten gehen, sofern dies aus bestimmten Gründen erwünscht
sein sollte.
Claims (5)
1. Wendbare Gelenkkappe für den Strebausbau, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kappenenden
als einander spiegelgleiche, ineinandergreifende Gelenkverbinder ausgebildet sind.
2. Wendbare Gelenkkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der an den
Kappenenden vorgesehenen Gelenkverbinder (11) eine in Kappenlängsrichtung verlaufende, ebene
Führungsfläche (12), eine diese Fläche quer durchdringende zylindrische Bohrung (13), ein in diese
Bohrung hinein- und über die ebene Führungsfläche (12) vorkragendes Ringsegment (14), ferner
am freien Gelenkende eine in Kappenlängsrichtung verlaufende Führungsnase (17) und am entgegengesetzten
Gelenkende eine der Führungsnase entsprechende ringförmige Führungstasche (16) aufweist, wobei zum Vorpfänden ein in die
zylindrische Bohrung (13) einführbarer und mit seinen Keilflächen (19) zwischen die vorzugsweise
radialen Begrenzungsflächen (20) der Ringsegmente (14) einschiebbarer Keil (17) vorgesehen
ist.
3. Wendbare Gelenkkappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Führungsfläche (12) in der oder zumindest angenähert in
der Längsmittelebene der Kappe (10) verläuft.
4. Wendbare Gelenkkappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anlegeflächen
des Keiles (17) bildenden Begrenzungsflächen (20) der Ringsegmente (14) ballig verlaufen.
5. Wendbare Gelenkkappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (17) auf
einem Bolzen (18) befestigt ist oder mit diesem aus einem Stück besteht, dessen Durchmesser
gleich dem Innendurchmesser der Ringsegmente (14) der ineinandergreifenden Gelenke ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 109 748/74 11.61
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL264085D NL264085A (de) | 1960-07-07 | ||
| DET18638A DE1118720B (de) | 1960-07-07 | 1960-07-07 | Wendbare Gelenkkappe fuer den Strebausbau in Grubenbetrieben |
| BE603189A BE603189A (fr) | 1960-07-07 | 1961-04-28 | Chapeau articulé réversible pour soutènement de taille, dans les exploitations minières |
| GB1999261A GB979801A (en) | 1960-07-07 | 1961-06-02 | A roof bar for the roof support in mines |
| FR866992A FR1294048A (fr) | 1960-07-07 | 1961-07-05 | Traverses à articulations réglables pour les soutènements des tailles dans les mines |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET18638A DE1118720B (de) | 1960-07-07 | 1960-07-07 | Wendbare Gelenkkappe fuer den Strebausbau in Grubenbetrieben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118720B true DE1118720B (de) | 1961-12-07 |
Family
ID=7549017
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DET18638A Pending DE1118720B (de) | 1960-07-07 | 1960-07-07 | Wendbare Gelenkkappe fuer den Strebausbau in Grubenbetrieben |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE603189A (de) |
| DE (1) | DE1118720B (de) |
| GB (1) | GB979801A (de) |
| NL (1) | NL264085A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189939B (de) | 1962-06-15 | 1965-04-01 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Gelenkverbindung fuer Grubenausbaukappen |
-
0
- NL NL264085D patent/NL264085A/xx unknown
-
1960
- 1960-07-07 DE DET18638A patent/DE1118720B/de active Pending
-
1961
- 1961-04-28 BE BE603189A patent/BE603189A/fr unknown
- 1961-06-02 GB GB1999261A patent/GB979801A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189939B (de) | 1962-06-15 | 1965-04-01 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Gelenkverbindung fuer Grubenausbaukappen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE603189A (fr) | 1961-08-16 |
| GB979801A (en) | 1965-01-06 |
| NL264085A (de) |
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