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DE1117701B - Elektrischer Spannungsregler fuer Lichtmaschinen - Google Patents

Elektrischer Spannungsregler fuer Lichtmaschinen

Info

Publication number
DE1117701B
DE1117701B DEB52344A DEB0052344A DE1117701B DE 1117701 B DE1117701 B DE 1117701B DE B52344 A DEB52344 A DE B52344A DE B0052344 A DEB0052344 A DE B0052344A DE 1117701 B DE1117701 B DE 1117701B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
voltage
coil
resistance
alternator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB52344A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Landstorfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB52344A priority Critical patent/DE1117701B/de
Priority to GB731960A priority patent/GB897492A/en
Publication of DE1117701B publication Critical patent/DE1117701B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/22Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Elektrischer Spannungsregler für Lichtmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Spannungsregler für Lichtmaschinen von Kraftfahrzeugen u. dgl., der ein mit einer Spannungsspule versehenes elektromagnetisches Relais hat, das außerdem mit einer zur Stromregelung dienenden 1-Iilfswicklung ausgerüstet ist. Bei Reglern dieser Art ist bereits vorgeschlagen worden, die Spannungsspule des Relais mit ihren Enden unmittelbar an die zu regelnde Spannung anzuschließen und in die Verbindungsleitung von der Lichtmaschine zu den an diese anschließbaren Verbrauchern, insbesondere zu der der Lichtmaschine parallel geschalteten Sammlerbatterie, einen niederohmigen Widerstand einzuschalten, über den der Belastungsstrom der Lichtmaschine geführt ist und bei Erreichen seines zulässigen Höchstwertes einen solch großen Spannungsabfall liefert, daß ein in Reihe mit der Hilfswicklung parallel zum Widerstand angeordneter nichtlinearer Stromleiter stark stromleitend wird und demzufolge einen über die Hilfswicklung gehenden, die magnetische Erregung des Spannungsrelais erheblich erhöhenden Teilstrom des Laststromes fließen läßt. Diese Anordnungen erfordern jedoch nichtlineare Stromleiter, die eigens für diesen Zweck hergestellt werden müssen. Sie sollen nämlich bereits bei sehr niedrigen Spannungswerten einen starken Knick in ihrer Stromspannungskennlinie haben, damit der am Widerstand entstehende Spannungsabfall und die durch den Laststrom im Widerstand verursachte Verlustleistung möglichst niedrig gehalten werden kann; außerdem sollen sie oberhalb dieses Knickwertes einen sehr niedrigen, unterhab dieses Wertes einen hohen Widerstandswert haben.
  • Die Erfindung geht davon aus, daß in den Stromkreis, in dem der nichtlineare Stromleiter liegt, eine geringe Vorspannung eingeführt werden kann, durch die der Stromleiter entgegengesetzt zu seiner Durchlaßrichtung vorgespannt wird. In diesem Fall kann man nämlich als nichtlinearen Stromleiter einen üblichen Trockengleichrichter verwenden, bei dem die Stromspannungskennlinie etwa parabelförmige Gestalt hat und daher keinen stark ausgeprägten Knick aufweist. Die Verwendung derartiger Gleichrichter wird möglich, wenn gemäß der Erfindung die mit einem ihrer Wicklungsenden an eine der Lichtmaschinenklemmen angeschlossene Spannungsspule des elektromagnetischen Relais mit ihrem anderen Wicklungsende an die im gleichen Sinne gewickelte Hilfs-Stromspule angeschlossen ist und die Stromspule mit ihrem anderen Ende an die zweite Klemme der Lichtmaschine gelegt ist, während der nichtlineare Stromleiter von dem Verbindungspunkt der Stromspule und der Spannungsspule zu dem mit der Batterie verbundenen Ende des Widerstandes geführt ist und der Widerstand zwischen dem Anschlußpunkt der Stromspule und der Batterie liegt.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels, einer elektromagnetischen Regeleinrichtung, näher beschrieben und erläutert.
  • In der Zeichnung ist das Schaltschema der Regeleinrichtung dargestellt.
  • Die Regeleinrichtung dient zur Konstanthaltung der Klemmenspannung U einer bei G angedeuteten 12-V-Lichtmaschine. An die Plusklemme a der Lichtmaschine ist die im Nebenschluß liegende Feldwicklung F der Lichtmaschine mit einem ihrer Wicklungsenden angeschlossen. Zwischen dem anderen Wicklungsende der Feldwicklung und der mit der Minusklemme b der Lichtmaschine verbundenen Minusleitung 10 liegt ein Widerstand R, der beim Betrieb der Lichtmaschine. periodisch durch einen mit der Minusleitung verbundenen Schaltarm c kurzgeschlossen und beim öffnen des Schalters wieder zur Wirkung gebracht wird. Der Schaltarm c gehört zu einem elektromagnetischen, in seinen Einzelheiten nicht näher dargestellten Relais, das eine Spannungsspule 12 hat, die mit einem ihrer Wicklungsenden an die Minusleitung 10 angeschlossen ist. In Reihe mit der Spannungsspule 12, die 1200 Windungen eines 0,2 mm starken Drahtes aufweist, liegt die bei 11 angedeutete Hilfswicklung. Die Hilfswicklung hat 200 Windungen aus 0,5 mm starkem- Kupferdraht und weist einen Gleichstromwiderstand von etwa 1 Ohm auf. Sie liegt mit ihrem anderen Wicklungsende an der Plusklemme a des Generators G und ist gleichzeitig mit einem Widerstand 14 verbunden, der einen Widerstandswert von etwa 0,03 Ohm hat. Vom Verbindungspunkt der Spannungsspule 12 und der Hilfswicklung 11 zweigt ein Trockengleichrichter 13 ab, der mit seiner Ableitungselektrode an die Plusklemme der bei 15 angedeuteten Batterie angeschlossen ist: Zwischen dem Widerstand 14 und der -Plusklemme der Batterie 15 ist außerdem ein für den vollen Laststrom des Generators bemessener Gleichrichter 16 angeordnet, der bei stillstehender und ungenügend erregter Lichtmaschine G verhindert, daß sich die Batterie über den Anker der Lichtmaschine entladen kann.
  • Die Regeleinrichtung arbeitet folgendermaßen: Sobald die Lichtmaschine G mit ausreichender Drehzahl angetrieben wird, bildet sich an ihren Klemmen infolge der in den Eisenteilen der Lichtmaschine vorhandenen magnetischen Restfeldstärke eine geringe Klemmenspannung aus, die einen über die Feldwicklung F und den dann in seiner Schließstellung stehenden Schaltarm c fließenden Erregerstrom I, zur Folge hat. Dieser verstärkt die magnetische Erregung der Lichtmaschine, so daß die Klemmenspannung U rasch auf einen Wert von etwa 13,5 V ansteigt, bei dem nicht nur ein geringer Laststrom IL zur Sammlerbatterie 15 fließen kann, sondern auch durch die Hilfswicklung und die Spannungsspule 12 ein so großer Magnetisierungsstrom von etwa 0,33 A fließt, daß der Schaltarm c entgegen der Kraft einer nicht dargestellten Rückstellfeder von seinem Gegenkontakt abgehoben wird und dabei den Feldwiderstand R zur Wirkung bringt. Hierdurch wird der über die Feldwicklung F gehende Erregerstrom 1e erheblich geschwächt, und die Klemmenspannung der Lichtmaschine geht geringfügig so weit zurück, daß der Schaltarm c wieder in seine Schließstellung gelangt. Auf diese Weise wird durch abwechselndes, in rascher Folge vor sich gehendes Öffnen und Schließen des Schaltarmes c ein Mittelwert des Erregerstromes Ie eingestellt, der die Klemmenspannung der Lichtmaschine auf einem praktisch gleichbleibenden Wert von 13,5 V hält.
  • Außer dieser Spannungsregelung wird noch die im folgenden näher beschriebene Stromregelung wirksam, wenn an die Lichtmaschine ein oder mehrere Verbraucher, von denen in Fig. 1 einer bei 20 angedeutet ist, angeschlossen werden und einen so niedrigen Widerstand haben, daß der von der Lichtmaschine zum Verbraucher fließende Laststrom IL einen durch die Baugrößen der Lichtmaschine festgelegten Höchstwert überschreiten würde. In diesem Fall wird nämlich die Erregung der Lichtmaschine so stark herabgesetzt, daß die der Lichtmaschine entnommene Leistung den zulässigen Höchstwert nicht überschreitet. Für eine 270-Watt-Maschine bei einer Sollspannung von 13,5 V beträgt der Höchstwert des Laststromes 1L=20 A.
  • Durch den Laststrom IL wird am Widerstand 14 und an dem mit ihm in Reihe liegenden Gleichrichter 16 ein Spannungsabfall U3 erzeugt, der mit dem Laststrom ungefähr linear anwächst. Sobald die Spannung U3 größer wird als die am Gleichstromwiderstand R1 von 1 Ohm der Hilfswicklung 11 erzeugte Vorspannung U1=0,33 V, kann über den Gleichrichter 13 ein Teil 13 des Laststromes IL fließen. Dieser Strom 13 erzeugt in der Hilfswicklung 11 ein zusätzliches Magnetfeld, das sich mit vom Strom Il in der Spannungswicklung 12 erzeugten Feld überlagert und dieses in seiner Wirkung auf den Schaltarm c unterstützt. Dies hat zur Folge, daß, sich an den Klemmen der Lichtmaschine eine um so kleinere Spannung U einstellt, je stärker die vom Strom 13 erzeugte zusätzliche Erregung des Spannungsrelais ist.
  • Der besondere Vorteil besteht dabei darin, daß die Stromregelung bei einem genau definierten, durch die Größe der Vorspannung U1 festgelegten Wert des Laststromes IL einsetzt. Dadurch ergeben sich eine bis zu diesem Wert des Laststromes praktisch gleichbleibende Lichtmaschinenspannung und ein scharfer Knick der Regelkennlinie bei dem zulässigen Höchstwert des Laststromes.
  • Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, den Wert des den Laststrom führenden Widerstandes 14 zwischen 0,01 und 0,1 Ohm, vorzugsweise von 0,025 bis 0,04 Ohm zu wählen. Dabei kann der Gleichstromwiderstand R 1 der Hilfswicklung 11 so niedrig gewählt werden, daß sich im Leerlauf der Lichtmaschine eine durch den die Spannungsspule 12 durchfließenden Strom Il hervorgerufene Vorspannung U1 von mindestens 0,3 V einstellt. Wesentlich bei der beschriebenen Anordnung ist jedoch, daß die am Widerstand 14 entstehende Verlustleitung klein gehalten werden kann. Hierzu ist es erforderlich, daß das Verhältnis des Gleichstromwiderstandes R 2 der Spannungsspule 12 zum Gleichstromwiderstand R 1 der Hilfswicklung 11 wesentlich größer als 1, vorzugsweise größer als 10 gewählt wird. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel beträgt der Gleichstromwiderstand R 2 der Spannungsspule 12 das Vierzigfache des Gleichstromwiderstandes R 1 der Hilfswicklung 11. Wenn man bereits bei kleineren Werten des am Widerstand 14 entstehenden Spannungsabfalles U3 die Stromregelung zur Wirkung bringen will, empfiehlt es sich, einen Gleichrichter 13 zu wählen, der bei einem Durchlaßstrom von 2 A einen Durchlaßwiderstand von höchstens 0,2 Ohm hat.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektromagnetischer Spannungsregler für Lichtmaschinen von Kraftfahrzeugen u. dgl., der ein mit einer Spannungsspule versehenes elektromagnetisches Relais hat, das außerdem mit einer zur Stromregelung dienenden Stromspule ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem ihrer Wicklungsenden an eine der Lichtmaschinenklemmen (b) angeschlossene Spannungsspule (12) des elektromagnetischen Relais mit ihrem anderen Wicklungsende an die im gleichen Sinne gewickelte Hilfsstromspule (11) angeschlossen ist und die Hilfsstromspule mit ihrem anderen Ende an die zweite Klemme (a) der Lichtmaschine (G) gelegt ist, während der nichtlineare Stromleiter (13) von dem Verbindungspunkt der Hilfsstromspule und der Spannungsspule zu dem mit der Batterie verbundenen Ende des Lastwiderstandes (14) geführt ist und der Lastwiderstand zwischen dem Anschlußpunkt der Hilfsstromspule und der Batterie (15) liegt.
  2. 2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Laststrom des Generators führende Widerstand (14) einen Widerstandswert zwischen 0,01 und 0,1 Ohm, vorzugsweise einen Wert von 0,025 bis 0,04 Ohm hat.
  3. 3. Regler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als nichtlinearer, mit der Hilfswicklung des Spannungsrelais in Reihe geschalteter Stromleiter (13) ein Trockengleichrichter verwendet ist, der bei einem Durchlaßtrom von 2 A einen Widerstand von höchstens ,2 Ohm hat.
  4. 4. Regler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch geennzeichnet, daß der Gleichstromwiderstand der Spannungsspule (12) mindestens zehn mal größer als der Gleichstromwiderstand der Hilfswicklung (11) ist.
  5. 5. Regler nach Anspruch 1 bis 4; dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichstromwiderstand der Hilfswicklung (11) so groß gewählt ist, daß sich an der Hilfswicklung eine Vorspannung von mindestens 0,3 V für den mit der Hilfswicklung in Reihe geschalteten Gleichrichter (13) einstellt, wenn die Regeleinrichtung bei Leerlauf der Lichtmaschine betrieben wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr: 2 707 263.
DEB52344A 1959-03-04 1959-03-04 Elektrischer Spannungsregler fuer Lichtmaschinen Pending DE1117701B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB52344A DE1117701B (de) 1959-03-04 1959-03-04 Elektrischer Spannungsregler fuer Lichtmaschinen
GB731960A GB897492A (en) 1959-03-04 1960-03-02 Improvements in or relating to regulating systems for electrical generators

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB52344A DE1117701B (de) 1959-03-04 1959-03-04 Elektrischer Spannungsregler fuer Lichtmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1117701B true DE1117701B (de) 1961-11-23

Family

ID=6969871

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB52344A Pending DE1117701B (de) 1959-03-04 1959-03-04 Elektrischer Spannungsregler fuer Lichtmaschinen

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Country Link
DE (1) DE1117701B (de)
GB (1) GB897492A (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2707263A (en) * 1952-04-07 1955-04-26 D W Onan And Sons Inc Voltage and current regulator

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2707263A (en) * 1952-04-07 1955-04-26 D W Onan And Sons Inc Voltage and current regulator

Also Published As

Publication number Publication date
GB897492A (en) 1962-05-30

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