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DE1116812B - Vorrichtung zur Erzeugung eines statischen, homogenen Magnetfeldes - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung eines statischen, homogenen Magnetfeldes

Info

Publication number
DE1116812B
DE1116812B DET14307A DET0014307A DE1116812B DE 1116812 B DE1116812 B DE 1116812B DE T14307 A DET14307 A DE T14307A DE T0014307 A DET0014307 A DE T0014307A DE 1116812 B DE1116812 B DE 1116812B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
correction
pole piece
coils
field
piece surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET14307A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Heinrich Guenthard
Hans Primas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Trueb Taeuber & Co A G
Original Assignee
Trueb Taeuber & Co A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Trueb Taeuber & Co A G filed Critical Trueb Taeuber & Co A G
Publication of DE1116812B publication Critical patent/DE1116812B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/20Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
    • G01R33/28Details of apparatus provided for in groups G01R33/44 - G01R33/64
    • G01R33/38Systems for generation, homogenisation or stabilisation of the main or gradient magnetic field
    • G01R33/387Compensation of inhomogeneities
    • G01R33/3875Compensation of inhomogeneities using correction coil assemblies, e.g. active shimming
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/20Electromagnets; Actuators including electromagnets without armatures
    • H01F7/202Electromagnets for high magnetic field strength

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung eines statischen, homogenen Magnetfeldes Für verschiedene Zwecke werden statische Magnetfelder benötigt, welche in einem bestimmten vorgegebenen Bereich eine sehr große Homogenität aufweisen. Beispielsweise werden in Kerninduktionsversuchen Felder von einer Feldstärke zwischen einigen Gauß und einigen zehntausend Gauß verwendet, bei welchen im Bereich der Probe, also in einem Bereich zwischen einem Kubikmillimeter und einem Kubikzentimeter, die Abweichung von einer mittleren Feldstärke das 10-5- bis 10-gfache des mittleren Wertes nicht überschreiten darf.
  • Die Homogenität des Feldes im Zentrum des Luftspaltes zwischen zwei Polschuhen eines Elektro-oder Permanentmagneten kann wohl durch die Form der Polschuhe in gewissen Grenzen beeinflußt werden, doch würde die Herstellung der genannten Homogenitätswerte verlangen, daß das Verhältnis zwischen dem Durchmesser der Polschuhe und ihrem Abstand außerordentlich groß würde. Da aus experimentellen Gründen der Abstand der Polschuhe meistens eine gewisse Größe nicht unterschreiten darf, sind entsprechende Polschuhdurchmesser im allgemeinen nicht realisierbar, insbesondere bei Permanentmagneten. Auch wo die Realisierbarkeit an sich möglich wäre, kann durch Korrekturelemente zur Homogenisierung des Magnetfeldes in einem bestimmten kleinen Bereich der Gesamtaufwand wesentlich gesenkt werden, auch im Falle des Elektromagneten.
  • Deshalb werden Homogenitäten im verlangten Ausmaß meistens dadurch erreicht, daß bei vernünftigen Dimensionen des Magneten, d. h. bei Verhältnissen von Polschuhdurchmesser zum Polschuh-Abstand zwischen 5 und 20, im oder in der Nähe des Luftspaltes Korrekturelemente angebracht werden, deren Einfluß das magnetische Feld in einem gewissen Bereich um das Zentrum des Luftspaltes homogenisiert auf Kosten der weiter außen liegenden Bereiche, wo die Inhomogenitäten verstärkt werden.
  • Eine bekannte Art solcher Korrekturelemente, welche für Polschuhe mit Rotationssymmetrie angewendet werden, sind stromdurchflossene Spulen, die paarweise symmetrisch im oder um den Luftspalt zwischen den Polschuhen angebracht sind. Es ist evident, daß es durch geeignete Wahl der Ströme in einer Anzahl solcher Spulenpaare mit verschiedenen Radien immer gelingt, die gewünschten Homogenitätsbedingungen herzustellen, sofern nur die Anzahl der Spulenpaare genügend groß gewählt wird. Aus der Literatur bekannte Beispiele verwenden sieben und mehr solcher Spulenpaare. Um die Anwendung solcher Korrektursysteme zu vereinfachen, ist es wünschenswert, die Zahl der Spulen und der einzustellenden Ströme möglichst herabzusetzen. Naheliegend wäre die Benutzung von nur einem Paar Korrekturspulen mit einem einzigen Strom, welcher beide Spulen durchfließt. Eine solche Lösung hätte aber in Ermangelung besonderer, durch die vorliegende Erfindung aufgezeigter Maßnahmen zur Folge, daß man durch die Einstellung des Stromes nur gewisse Fehler, insbesondere die Fehler zweiter Ordnung kompensieren könnte, dabei aber zugleich Fehler vierter Ordnung erzeugen würde. Man erhielte also zwar eine gewisse Homogenisierung im gewünschten Bereich, nicht aber ein wirklich homogenes Feld, d. h. die für hochauflösende Kernresonanz benötigte Homogenität von einigen 10-$ über das Probenvolumen.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung zur Erzeugung eines statischen, homogenen Magnetfeldes zwischen den parallelen Polschuhflächen eines Magneten durch ein Paar von mindestens angenähert symmetrisch zwischen den Polschuhen und parallel zu denselben angebrachten, elektrisch leitenden Korrekturspulen, welche sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnen, daß sie mindestens angenähert an den Polschuhen anliegen und einen mittleren Radius haben, der mindestens angenähert gleich dem 0,43facben Abstand der Polschuhe voneinander ist, und daß in den Korrekturspulen Ströme fließen; die mindestens angenähert den der Formel entsprechenden Wert haben, wobei die Symbole B2, A, N und ,ce, die weiter unten angegebene Bedeutung und Dimensionen haben. Damit werden die Inhomogenitäten zweiter Ordnung des Feldes exakt kompensiert und zugleich die Inhomogenitäten vierter Ordnung des Feldes mindestens angenähert zu Null.
  • In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt, während die Fig. 2 und 3 zur Erläuterung dienende Diagramme zeigen.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung weist zwei parallele Polschuhflächen auf, zwischen denen lediglich zwei flache, elektrisch leitende Korrekturspulen S angeordnet sind. Die Polschuhflächen gehören zu den Polschuhen P eines im übrigen nicht dargestellten Elektro- oder Permanentmagneten, dessen magnetischer Kreis, abgesehen vom Luftspalt zwischen den Polschuhen P, aus einem Material von sehr hoher magnetischer Permeabilität besteht, in dem nirgends Sättigung herrscht. Die ganze Vorrichtung ist axialsymmetrisch in bezug auf die Achse Z und besitzt eine Spiegelebene für Z = 0. Der Durchmesser der Polschuhe P ist viel größer als derjenige der Korrekturspulen S, und letztere liegen sehr nahe an den Polschuhflächen.
  • Der Polschuhflächenabstand sei G, der mittlere Radius der- Korrekturspulen A und der Abstand der Korrekturspulen. von der Mittelebene Zur Vereinfachung der Rechnung sollen alle Längen in Einheiten von A, alle Felder in Einheiten von gemessen werden, wo N die Windungszahl einer einzelnen Korrekturspule, 1 den Strom durch diese Spule und ,u, die Permeabilität der Luft bedeutet. Wenn Z und R die Zylinderkoordinaten des Problems darstellen, so definieren wir also
    die normierte Achsenkoordinate z = Ä ,
    den normierten Radiusvektor r = Ä ,
    den normierten Polschuhabstand g = Ä ,
    den normierten Spulenabstand 2 f = _2F
    - A'
    und den normierten Feldvektor b = B - 2A
    po NI
    Es ist ersichtlich, daß alle normierten Größen dimensionslos sind.
  • Es läßt sich nun beweisen, daß in der Ebene z = 0 der normierte Feldvektor b wie folgt berechnet werden kann: wo H1(1) die erste Hankelsche Funktion erster Ordnung und Jo die Besselfunktion nullter Ordnung ist.
  • Ferner ist c) definitionsgemäß während ist.
  • Die numerische Auswertung dieser Beziehung zeigt nun, daß die Korrektur um so besser gelingt, je näher wird. Obgleich der Punkt wegen der Anwesenheit der Polschuhflächen nie genau erreicht werden kann, soll der einfachen Rechnung halber die Gleichung (1) für den Spezialfall ausgerechnet werden und dabei gezeigt werden, daß unter dieser Voraussetzung die Kompensation von Inhomogenitäten zweiter und vierter Ordnung genau gelingt. Man erhält so oder, nach Potenzen von r entwickelt: Der Verlauf der drei Koeffizienten bo, b2 und b4 ist als Funktion o) in Fig. 2 aufgetragen. b4 hat bei co = 1,35 eine Nullstelle; das heißt, daß der Strom in den Korrekturspulen so gewählt werden kann, daß die Inhomogenitäten zweiter Ordnung (b2) genau kompensiert werden, ohne daß dadurch eine Inhomogenität vierter Ordnung (b4) eingeführt wird. Da bei Magneten mit einem Verhältnis von Polschuhabstand zu -durchmesser < 1 : 5 das unkorrigierte Magnetfeld in einem weiten Bereich durch ein Feld von der Form B (R> Z) = Bo + B2 (RZ - Z2) (5) dargestellt werden kann, worin also Inhomogenitäten vierter Ordnung nicht vorkommen, fällt im obigen Falle jede Inhomogenität vierter Ordnung weg.
  • Die notwendige Bedingung dafür ist nur die Erfüllung von o) = 1,35 oder A = 0,430 G. Die Koeffizienten in Gleichung (3) werden dann: bo = r1,23; b2 = -I-1,36; b4 = 0,00.
  • Der Strom zur Kompensation von B2 in (5) wird Wenn man im MKS-System rechnet, so erhält man aus dieser Gleichung den Strom I in Ampere, wenn man den durch die Gleichung (5) definierten Faktor B2 in Ampere/m3 und A in m ausdrückt, während man für ,a, den Wert setzen muß. N ist - wie bereits erwähnt - die Windungszahl einer einzelnen Korrekturspule.
  • Anderseits wird die verlangte Homogenität mit einem System von nur einem Paar Spulen nur dann erreicht, wenn die beschriebene erfindungsgemäße Dimensionierung beachtet wird. Wie oben erwähnt, kann die Bedingung nicht genau erfüllt werden. Am besten wird sie angenähert, wenn die Korrekturspulen den Polschuhen des Magneten direkt anliegen. Die experimentelle Bestätigung zeigt, daß in dieser Näherung noch keine störende Abweichung vom theoretischen Ergebnis eintritt. Ebenso kann natürlich zur Halterung der Spulen noch ein kleiner Abstand zwischen den Spulen und den Polschuhen notwendig sein. Auch in diesem Falle sind die Bedingungen noch für eine gute Korrektur der Inhomogenitäten gegeben, sofern nur der Abstand zwischen Spulen und Polschuhen klein ist gegen den gegenseitigen Spulenabstand.
  • Die Korrekturspulen S liegen also mindestens angenähert an den Polschuhen an.
  • Durch magnetische Sättigung an gewissen Stellen der Polschuhe oder dadurch, daß die Polschuhdurchmesser nicht groß genug gegen den Polschuhabstand sind, werden ebenfalls kleine Abweichungen gegenüber der Theorie entstehen. Der Wert von co wird dadurch leicht verändert und damit kann auch das Verhältnis A = 0,430 G etwas verändert werden. Wenn andererseits im Idealfall das Verhältnis - nur ein weniges von der Zahl 0,430 G abweicht, so wird bei exakter Kompensation der zweiten Ordnung die vierte Ordnung ebenfalls nicht genau Null; sie bleibt aber immer noch klein, und die an die Homogenität gestellten Anforderungen können auch in diesem Fall noch erfüllt werden.
  • Die Korrekturspulen S haben also einen Radius A von exakt oder angenähert 0,430 G. Dabei ist unter dem Radius der Spulen der mittlere Radius des Windungspaketes verstanden. Daß die genannten Näherungen noch ein gutes Resultat ergeben, wurde an einem Permanentmagneten mit einem Verhältnis von Polschuhdurchmesser zu Luftspalt von etwa 1 : 5 gezeigt. Die Korrekturspulen lagen mit dem Spulenkörper direkt an den Polschuhflächen, die Windungen hatten davon einen Abstand, welcher den achtzigsten Teil des Spulenabstandes betrug. Das Feld auf der Z-Achse war etwa 6000 Gauß. Die Spulenradien A waren exakt = 0,43 G und etwas größer als 1 cm. Der Strom in der Korrekturspule wurde so eingestellt, daß die zweite Ordnung der Inhomogenität exakt kompensiert wurde. Der Theorie gemäß wird damit die vierte Ordnung angenähert Null. Fig. 3 zeigt das Resultat dieser Messung, wobei die Abweichung des Feldes von dem Feldwert auf der Z-Achse in Funktion des Radius R dargestellt ist und zwar in Milligauß. Die Kreuze bedeuten Meßpunkte ohne Strom, die Kreise dagegen Meßpunkte mit abgestimmtem Strom in der Korrekturspule. Die ausgezogenen Kurven zeigen den gemäß obiger Theorie berechneten Verlauf der Feldabweichung ohne und mit idealen Korrekturspulen. Die Messungen zeigen, daß die angenäherten Werte für die Korrekturspulen ohne weitere Berücksichtigung von Sättigungserscheinungen und anderen Korrekturen für die Praxis genügend genaue Resultate ergeben. Im Bereich von 0<R<0, 6 cm war das Feld praktisch absolut homogen. Die angegebene Dimensionierung der Spulen gilt sowohl für Elektromagneten mit Polschuhen als auch für Permanentmagneten, ebenso natürlich auch für Permanentmagneten, welchen zusätzlich ein gleich oder entgegengesetzt gerichtetes Spulenfeld überlagert ist, sofern die Erregerspulen so auf den Magnetpolschuhen sitzen, daß sie kein wesentliches Streufeld im Luftspalt erzeugen.
  • Durch kleine Unterschiede in der Herstellung oder Zentrierung der Korrekturspulen oder durch kleine Fehler in der Polschuhzentrierung können kleine Störungen in der Spiegelsymmetrie des Feldes entstehen. Diese können dadurch ganz oder zum größten Teil beseitigt werden, daß die Stromstärken in den beiden Spulen leicht voneinander abweichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Erzeugung eines statischen, homogenen Magnetfeldes zwischen den parallelen Polschuhflächen eines Magneten mit Hilfe eines einzigen Paares von mindestens angenähert symmetrisch zwischen den Polschuhflächen und parallel zu denselben angeordneten elektrisch leitenden Korrekturspulen, die zur Erzeugung eines Abweichungen des Hauptfeldes von der Homogenität kompensierenden Korrekturfeldes bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturspulen (S) mindestens angenähert an den Polschuhflächen anliegen und einen mittleren Radius (A) haben, der mindestens angenähert gleich ist dem 0,43fachen Abstand (G) der Polschuhflächen voneinander, und daß ferner in den Korrekturspulen Ströme fließen, die mindestens angenähert den der Formel entsprechenden Wert haben, wobei die Symbole B2, A, N und ,u. die in der Beschreibung angegebene Bedeutung und Dimensionen haben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Korrektur von kleinen Symmetriefehlern des Magnetaufbaus die genannten Ströme in den beiden Korrekturspulen etwas voneinander verschieden gewählt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: »Zeitschrift für angewandte Physik«, VII. Band, Heft 2 (1955), S. 59 bis 61; »The Review of Scientific Instruments«, Vol. 28, Nr. 4, April 1957, S. 270 bis 273; »The Physical Review«, Vol. 53 vom 1.5.1938, S. 715 bis 719.
DET14307A 1957-04-12 1957-10-23 Vorrichtung zur Erzeugung eines statischen, homogenen Magnetfeldes Pending DE1116812B (de)

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US3469180A (en) * 1960-12-19 1969-09-23 Varian Associates Apparatus for improving the homogeneity of a magnetic field
US3199021A (en) * 1960-12-19 1965-08-03 Varian Associates Apparatus for improving the homogeneity of a magnetic field

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