DE1116521B - Elektrisch angetriebene, tragbare Sackzunaehmaschine - Google Patents
Elektrisch angetriebene, tragbare SackzunaehmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf elektrisch angetriebene, tragbare Sackzunähmaschinen mit einem
geschlossenen Nähmaschinengehäuse, an dem ein Elektromotor zum Antrieb der Nähmaschine befestigt
ist, und insbesondere auf solche tragbare Sackzunähmaschinen, die gemäß dem Hauptpatent
1 089 626 bei etwa gleichem Gewicht wie die bekannten tragbaren Sackzunähmaschinen die gleichen
Anwendungsmöglichkeiten wie eine stationäre Sackzunähmaschine bieten und sowohl die Herstellung
eines einfachen Kettenstiches als auch die Herstellung eines Doppelkettenstiches gestatten.
Die Erfindung bezweckt, Sackzunähmaschinen nach dem Hauptpatent derart weiterzubilden, daß
auch bei solchen tragbaren Sackzunähmaschinen eine automatische, von einem unter dem Einfluß der
Stichbildestelle zugeführten Werkstück sich hebenden oder senkenden Taster gesteuerte Betätigung der
Maschine ermöglicht ist, wie dies bei stationären Sackzunähmaschinen zwar an sich bekannt, dort aber
nur unter Verwendung von Einrichtungen, wie Elektromagneten und Maschinenkupplungen, erreicht
worden ist, deren Verwendung bei tragbaren Sackzunähmaschinen das Maschinengewicht in unerwünschter
Weise erhöhen würde, wobei zu beachten ist, daß tragbare Sackzunähmaschinen vom Arbeiter leicht mit einer Hand führbar sein müssen,
weil die zweite Hand des Arbeiters zum Halten des Sackes benötigt wird.
Die Erfindung sieht zu diesem Zweck bei elektrisch angetriebenen, tragbaren Sackzunähmaschinen nach
dem Hauptpatent 1 089 626 in erster Linie vor, daß in den Stromkreis des Antriebsmotors ein Schalter
geschaltet ist, der durch einen an sich bekannten, unter dem Einfluß der der Stichbildestelle zugeführten
Werkstücke sich hebenden bzw. senkenden Taster betätigt wird.
Da tragbare Sackzunähmaschinen gemäß dem Hauptpatent keinen vollautomatischen Abschneidapparat
für die Fadenkette zu besitzen brauchen, entfällt außer dem Gewicht des bei stationären Sackzunähmaschinen
zur automatischen Betätigung benötigten Elektromagneten und des Gewichts der ebenfalls
bei stationären Sackzunähmaschinen benötigten automatischen Kupplung auch die Gewichtserhöhung,
die ein automatischer Abschneidapparat mit sich bringen würde; denn das Abschneiden der Fadenkette
kann nach Beendigung des Nähvorgangs dadurch bewirkt werden, daß der Arbeiter die ganze
Maschine so bewegt, daß die Fadenkette zwischen ein angetriebenes und ein festes Messer unterhalb der
Stichplatte kommt, wobei die dem Motor und der Elektrisch angetriebene, tragbare
Sackzunähmaschine
Sackzunähmaschine
Zusatz zum Patent 1 089 626
Anmelder:
Union Special Maschinenfabrik G.m.b.H., Stuttgart W, Schwabstr. 33 a
Friedrich Lutz, Stuttgart-Degerloch,
und Hermann Daniel, Stuttgart,
sind als Erfinder genannt worden
und Hermann Daniel, Stuttgart,
sind als Erfinder genannt worden
Nähmaschine innewohnende kinetische Energie noch groß genug ist, die Nähmaschine so lange weiterlaufen
zu lassen, daß das Abschneiden der Fadenkette durch den Arbeiter eingeleitet und durch die Maschine
bewirkt werden kann, ehe diese völlig zum Stillstand kommt.
Das Streben nach einem geringeren Gewicht der tragbaren Maschine und das Abschneiden der Fadenkette
stehen dabei in einem ursächlichen Zusammenhang deshalb, weil die Weglassung des vollautomatischen
Abschneidapparates ebenso wie die Weglassung der bei stationären Sackzunähmaschinen
verwendeten Elektromagneten und Maschinenkupplungen aus Gewichtsgründen erfolgt, durch Weglassung des vollautomatischen Abschneidapparates
aber das Problem des Abschneidern der Fadenkette unter Mitwirkung des Arbeiters aktuell wird.
Bisher wird bei tragbaren und elektrisch angetriebenen Sackzunähmaschinen der Antriebsmotor von
Hand, vorwiegend mittels des Daumens eingeschaltet, und es ist zu diesem Zwecke am Griff der Nähmaschine
oder in dessen nächster Nähe ein elektrischer Schalter angeordnet. Solange die Maschine
arbeitet, muß der Schalter ständig durch den Daumen
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in Einschaltstellung gehalten werden. Dadurch tritt bolzens, so wird der überschüssige Betrag durch Zueine
unerwünschte Ermüdung der Hand ein. Außer- sammendrücken der Feder ausgeglichen, die auf den
dem zeigt die Erfahrung, daß — je nach Geschick- federnd geführten Bolzen im Arm des Doppelhebels
lichkeit der Bedienungsperson — der Motor mitunter einwirkt. Nach Ausscheiden des Werkstückes aus
zu früh eingeschaltet und zu spät ausgeschaltet wird, 5 der Maschine wird der Taster unter Wirkung der vord.
h., die Maschine also zu früh oder aber zu lange erwähnten Feder sowie unter Wirkung der auf den
kettelt und daher ein nicht unbeträchtlicher Faden- Schaltbolzen wirkenden Feder in seine unterste Stelverbrauch
eintritt, der für den eigentlichen Arbeits- lung zurückgeführt.
zweck verlorengeht. Um zu verhüten, daß beim Einführen des Werk-Gemäß
der Erfindung werden das Ein- und Aus- io Stückes in die Maschine die Finger der Bedienungsschalten des Antriebsmotors von der Geschicklichkeit person in Berührung mit den Stichbildewerkzeugen
der Bedienungsperson unabhängig gemacht. Es wird geraten könnten, ist das der Werkstückzuführungslediglich
ein Taster angeordnet, der unter dem Ein- seite zugewandte Ende des Tasters U-förmig so umfluß
der zugeführten Werkstücke angehoben und nach gebogen, daß es den oberen Stoffschieber sowie das
Durchlaufen des Werkstückes wieder in seine Aus- 15 freie Ende des Stoffdrückers schützend umfaßt. In
gangsstellung gesenkt wird. Es wird also nur so lange solchen Fällen, in denen besonders weiches Nähgut
Faden verbraucht, solange das Werkstück im Bereich vernäht werden soll, kann es sein, daß das Nähgui
der Stichbildestelle und der Abschneidvorrichtung zuwenig Festigkeit (Steifigkeit) besitzt, um den
ist. Vorher und nachher arbeitet die Maschine nicht, Taster selbst anheben zu können. In diesem Falle
wodurch erhebliche Fadenersparnis eintritt und 20 kann die Bedienungsperson beim Einführen des Nähaußerdem
die Bedienung der Maschine für die Be- gutes in die Maschine durch leichtes Antippen des
dienungsperson erleichtert wird, da sich diese um das vorderen Tasterendes im Bereich des U-Bogens das
Ein- und Ausschalten des Antriebsmotors überhaupt Einschalten des Motors erleichtern,
nicht mehr zu kümmern braucht und ihre Aufmerk- In der Zeichnung ist eine Sackzunähmaschine gesamkeit ausschließlich der richtigen Führung dei 25 maß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel Nähmaschine zuwenden kann. Sobald das Werkstück dargestellt, und zwar zeigt
nicht mehr zu kümmern braucht und ihre Aufmerk- In der Zeichnung ist eine Sackzunähmaschine gesamkeit ausschließlich der richtigen Führung dei 25 maß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel Nähmaschine zuwenden kann. Sobald das Werkstück dargestellt, und zwar zeigt
den Taster anhebt, wird durch diesen ein elektrischer Fig. 1 die Nähmaschine in Seitenansicht, und zwar
Schalter bedient, der den Stromkreis schließt, so daß in der Stellung, in der mit ihr gearbeitet wird. Um
der Antriebsmotor zu arbeiten beginnt. Verläßt das den Gegenstand der Erfindung klar hervortreten zu
Werkstück die Nähmaschine, so senkt sich der Taster, 30 lassen, wurden einige Einzelheiten der Nähmaschine
nachdem die Kette abgeschnitten wurde, und der selbst nicht dargestellt,
Motor wird stillgesetzt. Fig. 2 die Maschine in Stirnansicht von rechts in
Der Taster erstreckt sich gemäß der Erfindung par- Fig. 1 gesehen, jedoch ohne die Fadenvorratsspulen,
allel zur Nährichtung, vorzugsweise auf der Seite der Fig. 3 eine Teilansicht der Maschine von rechts
Stichplatte, die dem freien Ende der Maschine züge- 35 unten in Fig. 1 gesehen; diese Figur läßt die Form
wendet ist. Der Taster besitzt in seiner Längsrichtung, des Tasters genau erkennen,
also parallel zur Nährichtung, eine Ausnehmung. Da- Fig. 4 eine Ansicht entsprechend der Fig. 1 mit ein-
durch besitzt die Sohle des Tasters zwei Auflage- getragenem Schaltschema für den Antriebsmotor,
flächen, zwischen denen ein Steg der Stichplatte be- Fig. 5 eine Ansicht der Maschine von rechts in
stehenbleibt. Sehr weiches Nähgut (Zwiebelsäcke, 40 Fig. 2 gesehen.
Leinensäckchen usw.) wird durch diese Maßnahme Die dargestellte tragbare Sackzunähmaschine stimmt
daran gehindert, von dem Taster in dessen Schlitz in genau mit der Maschine gemäß Patent 1 089 626
der Stichplatte hinabgezogen zu werden, denn der überein. Der Antriebsmotor 1 ist in Achsrichtung
Taster steht unter der Wirkung einer Feder, die ihn seines Läufers mit dem Gehäuse 2 der Nähmaschine
stets in seine Ausgangsstellung zu drängen versucht, 45 durch einen Flansch 3 verbunden. Am oberen Teil des
in der die Sohle des Tasters tiefer als die Stichplatten- .; >
Motors ist ein Traggriff 4 angebracht, mit dem das geoberfläche
liegt. Durch die erwähnte Ausnehmung in samte Aggregat und die Maschine beim Zunähen geder
Sohle des Tasters entstehen zwei sehr schmale führt werden kann. In dem Griff 4 ist ein Knopf-Auflageflächen,
die jeweils in entsprechend schmale schalter 5 angeordnet mit dessen Hilfe der Antriebs-Schlitze
in der Stichplatte eingreifen, zwischen denen 50 motor von Hand, d. h. mittels des Daumens ein- und
ein Steg besteht, der weichen und dünnen Werk- .. ■ ausgeschaltet werden kann. Bei Verwendung der
stoffen eine gute Auflage bietet und sie daran hin- automatischen Schaltung gemäß der Erfindung wird
dert, von dem Taster unter die Stichplattenoberfläche dieser Knopf schalter 5 ständig in eingerückter Stellung
hinabgedrückt zu werden, wodurch alsbald die Näh- gehalten, etwa durch eine Arretierfeder 6. Die Näharbeit
gestört, d. h. der Motor ausgeschaltet würde. 55 maschine selbst stellt einen Doppelkettenstich her
Der Taster befindet sich gemäß der Erfindung an ·;.;. und besitzt zu diesem Zweck eine Bogennadel 7 sodem
freien Ende des einen Armes eines Doppel- wie einen fadenführenden Greifer 8, die in Fig. 1
hebeis, der um dieselbe Achse schwingt wie der und 3 angedeutet sind. Die Nadel 7 ist als Bogen-Nadelschwinghebel.
Der Doppelhebel ist in Spitzen nadel ausgebildet, und ihr Schwinghebel 9 schwingt
gelagert. Sein anderer Arm trägt am freien Ende 60 um die Achse 10 (Fig. 1). Um dieselbe Achse schwingt
einen federnd geführten Bolzen, der mit dem Schalt- auch gemäß der Erfindung ein Doppelhebel 11 mit
bolzen eines Momentschalters zusammenwirkt. Wird den beiden Armen 11a und 11 b. Der Arm 11a trägt
der Taster durch ein Werkstück angehoben, dann einen Taster 12, der gemäß der Erfindung unter dem
drückt der federnd geführte Bolzen den Schaltbolzen Einfluß der zugeführten Werkstücke angehoben bzw.
des Momentschaltes nieder, wodurch der Stromkreis 65 gesenkt wird und dabei über einen Momentschalter
geschlossen wird. Wird der Taster so hoch ange- den Stromkreis für den elektrischen Antriebsmotor 1
hoben, daß der Schwingweg des federnd geführten schließt bzw. öffnet. Der Taster 12 trägt auf seiner
Bolzens größer ist als der Schaltweg des Schalt- dem Werkstück zugekehrten Eingriffsfläche eine Aus-
nehmung 12 α, wodurch zwei Schenkel gebildet werden, die in entsprechende Schlitze in der Stichplatte
13 eingreifen. Durch diese Maßnahme wird vermieden, daß der Schlitz zur Aufnahme des Tasters 12 in
der Stichplatte 13 so breit wird, daß weiches Nähgut durch den Taster mit in den Schlitz hineingezogen
werden könnte. Vielmehr erhält das Nähgut infolge des zwischen den beiden Schlitzen bestehenden
Steges 13 α eine gnügend breite Auflage, so daß es
einwandfrei durch die Maschine hindurchgeführt werden kann. Um beim Zuführen des Werkstückes zu
verhindern, daß die Hand der Bedienungsperson in den Bereich der Stichbildewerkzeuge geraten kann,
ist der Taster 12 an seinem rechten Ende in Fig. 2 bei 12 b U-förmig umgebogen. Beim Vernähen von
sehr weichen Werkstücken, die zuwenig Eigensteifigkeit besitzen, um den Taster 12 anheben zu können,
kann die Bedienungsperson ohne Gefahr mit der das Werkstück führenden Hand, den Taster leicht antippend,
das Einschalten des Motors erleichtern.
Der den Taster 12 tragende Doppelhebel besitzt einen Bügel 14, mit dem er parallel zur Nährichtung
das Gehäuse 2 der Nähmaschine umgreift und mittels Spitzen 15, 16 auf der Schwingwelle 10 gelagert ist.
Der Arm HZ; trägt an seinem freien Ende einen
Gleitbolzen 17, der unter der Wirkung einer Feder 18 steht. Der Bolzen 17 wirkt mit einem Schaltbolzen 19
eines elektrischen Schalters 20 (Momentschalter) zusammen, durch den der Stromkreis für den Antriebsmotor
1 geschlossen bzw. unterbrochen wird. Aus Fig. 1 ist leicht zu ersehen, daß beim Anheben des
Tasters 12 der Doppelhebel um die Achse 10 schwingen muß, wobei der Bolzen 17 den Schaltbolzen 19
niederdrückt und hierdurch den Stromkreis schließt. Wird bei sehr starken Werkstücken der Taster um
eine größere Wegstrecke angehoben, als der Schaltweg des Schaltbolzens 19 beträgt, so wird die Feder
18 zusammengedrückt, und der Bolzen 17 gleitet ein Stück in den Arm Ub hinein. Beim Verlassen des
Werkstückes wird der Doppelhebel 11 wieder in entgegengesetzter Richtung unter der Wirkung der auf
den Schaltbolzen 19 innerhalb des Schalters 20 einwirkenden Feder sowie gegebenenfalls unter zusätzlicher
Wirkung der Feder 18 geschwungen, bis der Taster 12 wieder seine Ausgangsstellung (Fig. 1) eingenommen
hat.
Der Schalter 20 ist gemäß der Erfindung mit dem Handgriff 4 fest verbunden. Beim Entkuppeln von
Maschine und Motor bleibt der Schalter 20 somit mit dem Motor 1 über den Griff 4 starr verbunden. Es
sind also keinerlei stromleitende Verbindungen zu unterbrechen, um Motor und Maschine voneinander
trennen zu können. Das ist ein großer Vorteil, weil dadurch weder bei der Trennung noch bei der Verbindung
von Motor 1 und Maschine 2 irgendwelche Fehler gemacht werden können. Die Schaltverbindung
zwischen Taster und Schalter 20 erfolgt lediglich durch das Zusammenwirken der Bolzen 17 und 19.
' Die Länge des Tasters wird entsprechend den Erfordernissen
gewählt, die für den jeweiligen Zweck gegeben sind. In jedem Falle muß der Taster so lang
gewählt werden, daß beim Verlassen der Maschine das Werkstück noch eine genügend lange freie Kette
erhält, bevor die bei dieser Maschine vorgesehene Abschneidvorrichtung zur Wirkung kommt.
Die Fig. 4 zeigt das Schaltschema der elektrischen Einrichtung gemäß der Erfindung. Der sonst von
Hand zu bedienende Knopfschalter 5 ist ständig geschlossen, der Schalter 20 wird unter Wirkung des
Tasters 12 gesteuert. Bei angehobenem Taster 12 wird der Schalter 20 geschlossen, so daß der Strom von
der Stromquelle E über den geschlossenen Knopfschalter 5 zum geschlossenen Schalter 20, von dort
zum Motor 1 und schließlich zur Stromquelle zurück verläuft. Sollte sich beim Nähen irgendeine Störung
ergeben, die das sofortige Stillsetzen des Motors 1 erforderlich macht, so kann die Bedienungsperson die
Arretierfeder 6 mit dem Daumen leicht zurückstoßen, so daß der Schaltknopf 5 in Ausschaltstellung gelangen
kann, wodurch der Stromkreis sofort unterbrochen und der Motor stillgesetzt würde. Hierin ist insofern
ein großer Vorteil zu erblicken, als die Maschine selbst dann stillgesetzt werden kann, wenn der Taster
infolge des in die Maschine eingeführten Werkstückes angehoben und daher in Einschaltstellung ist.
Es würde zuviel Zeit und Mühe verursachen, wollte man im Störungsfalle zuerst das Nähgut aus der Maschine
entfernen, um diese stillsetzen zu können. In der Zwischenzeit könnte bereits ein größerer Schaden
entstehen.
Die Stromzuführung erfolgt bei der dargestellten Maschine über das Kabel 21 (Fig. 1). Mit 22, 23 sind
die Fadenspulen zur Versorgung von Nadel 7 und Greifer 8 bezeichnet, deren Halterung 24 fest mit der
Schutzkappe 25 verbunden ist, die gemäß Patent 089 626 den Nadelschwinghebel 9 sowie sonstige
Teile abdeckt.
Claims (8)
1. Elektrisch angetriebene, tragbare Sackzunähmaschine nach Patent 1 089 626, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Stromkreis des Antriebsmotors (1) ein Schalter (20) geschaltet ist, der
durch einen an sich bekannten, unter dem Einfluß der der Stichbildestelle zugeführten Werkstücke
sich hebenden bzw. senkenden Taster (12) betätigt wird.
2. Sackzunähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich parallel zur
Nährichtung erstreckende Taster (12) am freien Ende des einen Armes (Ua) eines Doppelhebels
(11) befestigt ist, der um die Schwingachse (10) des Nadelschwinghebels (9) schwingt.
3. Sackzunähmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (12) auf
seiner dem Nähgut zugewandten Eingriffsfläche eine sich in seiner Längsrichtung erstreckende
Ausnehmung (12«) trägt.
4. Sackzunähmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des
anderen Armes (11 b) des Doppelhebels (11) einen nachgiebig geführten Bolzen (17) trägt, der mit
dem Schaltbolzen (19) des elektrischen Schalters (20) zusammenwirkt.
5. Sackzunähmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem an der
Nähmaschine (2) angeordneten Taster (12) und dem Schaltkreis für den elektrischen Antriebsmotor
(1) ausschließlich Berührungskupplung (17, 19) besteht.
6. Sackzunähmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (20)
fest mit dem am Motorgehäuse (1) angeordneten Traggriff (4) verbunden ist.
7. Sackzunähmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (12) auf
der Seite der Werkstückzuführung U-förmig (12 b) umgebogen ist.
8. Sackzunähmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelhebel
(11) an seinem Drehpunkt in Spitzen (15, 16) gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2718 201, 2 670 700,
630 086, 2539 627.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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