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DE1115277B - Schliessfachkaelteanlage - Google Patents

Schliessfachkaelteanlage

Info

Publication number
DE1115277B
DE1115277B DEK29770A DEK0029770A DE1115277B DE 1115277 B DE1115277 B DE 1115277B DE K29770 A DEK29770 A DE K29770A DE K0029770 A DEK0029770 A DE K0029770A DE 1115277 B DE1115277 B DE 1115277B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
room
door
locker
lockers
cold storage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK29770A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Kirschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK29770A priority Critical patent/DE1115277B/de
Publication of DE1115277B publication Critical patent/DE1115277B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/02Doors; Covers
    • F25D23/025Secondary closures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D13/00Stationary devices, e.g. cold-rooms
    • F25D13/02Stationary devices, e.g. cold-rooms with several cooling compartments, e.g. refrigerated locker systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)
  • Refrigerator Housings (AREA)

Description

  • Schließfachkälteanlage Eine Schließfachkälteanlage enthält Gefrierlagerräume für Lebensmittel, in denen eine große Zahl nebeneinander oder übereinander angeordneter, verschließbarer Kästen untergebracht ist, die an einzelne Kunden vermietet werden. Die Kästen werden entweder unisoliert in einem beispielsweise auf -15° C gekühlten oder isoliert in einem höchstens schwach gekühlten Raum aufgestellt. Die Anlagen werden dementsprechend entweder als Kaltraum- oder als Warmraumanlagen bezeichnet. Die Warmraumanlagen sind zwar kostspieliger, haben aber den Vorzug, daß der Kunde keinen kalten Raum zu betreten braucht, um zu den Schließfächern zu gelangen. Es ist auch eine Anordnung bekanntgeworden, die als Kaltraumanlage bezeichnet werden kann, bei der aber isolierte Kästen von einem warmen Raum aus bedient werden können. Die Kästen sind dabei als Schubladen in einem drehbaren, karussellartigen Gestell untergebracht, das hinter einer Tür zum warmen Raum derart gedreht werden kann, daß jeweils eine Reihe im Gestell übereinander befindlicher Kästen vom warmen Raum aus zugänglich wird. Die Erfindung betrifft eine Kaltraumanlage mit einem solchen Karussell.
  • Nun sind für eine Kaltraumanlage noch einige Nebenräume erforderlich oder doch zumindest erwünscht: a) Ein Empfangs- und Zubereitungsraum, der höchstens schwach gekühlt wird. Hier wird z. B. Fleisch zerkleinert, die Ware sortiert und verpackt.
  • b) Ein Vorkühlraum, dessen Temperatur nahe oberhalb 0" C gehalten wird. In diesem Raum wird die zu gefrierende Ware vorgekühlt oder nur kurzfristig lagernde Ware aufbewahrt.
  • c) Ein Gefrierraum, in dem eine Temperatur von etwa -25° C aufrechterhalten wird. In diesem Raum wird die in den Schließfächern aufzubewahrende Ware in 3 bis 6 Stunden - je nach ihrer Größe - auf etwa die in den Schließfächern herrschende Temperatur gekühlt.
  • d) Ein Kaltlagerraum, dessen Temperatur bei etwa -18°C gehalten wird. Hier befinden sich die unisolierten Schließfächer, in denen die durchgefrorenen Lebensmittel oft viele Wochen lang aufbewahrt werden. In diesem Raum sollte auch noch Platz. zum Abstellen von Behältern, z. B. Kisten mit Lebensmitteln, vorhanden sein.
  • e) Ein Maschinenraum, der die Kälteanlage mit Ausnahme der Verdampfer aufnimmt.
  • Nächst dem Kaltlagerraum ist der Gefrierraum der wichtigste Raum. Fast alle in gefrorenem Zustande zu lagernden Lebensmittel, insbesondere Fleisch, enthalten sehr viel Wasser. Würden sie unvollständig abgekühlt oder gar warm zu bereits gefrorenen Lebensmitteln in die Schließfächer gepackt, so würde die bereits gefrorene Ware mit Feuchtigkeit beschlagen. Fleisch beispielsweise würde schmierig werden, seine Farbe und seinen frischen Geruch verlieren. Die in den Schließfächern hervorgerufenen Temperaturschwankungen würden überdies die mögliche Lagerdauer herabsetzen. Aus dem Gefrierraum müssen die auf etwa --20° C abgekühlten gefrorenen Lebensmittel in die Schließfächer geschafft werden.
  • In den bekannten Kaltraumanlagen mit raumfest angeordneten Schließfächern kann die gefrorene Ware zwar umgelagert werden, ohne mit warmer feuchter Luft in Berührung- zu kommen, falls der Gefrierraum und der Kaltlageiraum durch eine Tür gegenseitig zugänglich sind. Indessen muß sich der Kunde beim Umlagern in dem kalten Lager- und dem noch kälteren Gefrierraum aufhalten; er muß sich entsprechend kleiden und vor Erkältung in Acht nehmen. In den bekannten Warmraumanlagen kann der Kunde die gefrorenen Lebensmittel wohl bei etwa Umgebungstemperatur umlagern; aber während des Umlagerns schlägt sich äußerst unerwünschte Feuchtigkeit auf den kalten Waren nieder. Die isolierten Türen des Gefrierraumes und der Schließfächer müssen nach dem Öffnen sogleich wieder geschlossen werden, damit nicht die dort liegenden Lebensmittel beschlagen können und Kälteverluste vermieden werden. Auch sind die durchschnittlichen Entfernungen zwischen dem Gefrierraum und den ortsfesten Schließfächern verhältnismäßig groß, ein Nachteil, der den in anderer Hinsicht geschätzten Warmraumanlagen zwangläufig anhaftet.
  • Die geschilderten Nachteile der bekannten Kalt-und Warmraumanlagen mit Gefrierraum lassen sich nun nach der Erfindung in überraschend einfacher Weise beseitigen, wenn in einer Kaltraumanlage mit einem Schließfachkarussell das Karussell unmittelbar neben dem Gefrierraum so angeordnet wird, daß die Schließfächer im Karussell und der Gefrierraum von einem Arbeitsplatz im Zubereitungsraum aus bedient werden können. Demnach ist die Schließfachkälteanlage mit einem höchstens schwach gekühlten Zubereitungsraum, einem Vorkühlraum, einem Gefrierraum und einem Kaltlagerraum mit darin befindlichen Schließfächern dadurch gekennzeichnet, daß der Zubereitungsraum und der. auch den Gefrierraum einschliessende Kaltlagerraum einerseits, der Vorkühlraum und ein Maschinenraum andererseits als diagonal gegenüberliegende, etwa eine quadratische Gesamtgrundfläche ergebende Eckräume angeordnet sind, daß vom Zubereitungsraum die in an sich bekannter Weise im Kaltlagerraum in einem drehbaren karussellartigen Gestell untergebrachtenSchließfächer, der Gefrierraum und der Vorkühlraum durch Türen zugänglich sind und daß die Ebene der Tür zum Kaltlagerraum unter einem stumpfen Winkel zu der Ebene der unmittelbar benachbart angeordneten Tür zum Gefrierraum und zur Ebene der Tür zum Vorkühlraum steht. Da jedes Schließfach hinter die Tür zum Zubereitungsraum gefahren werden kann, braucht die im Gefrierraum abgekühlte Ware beim Umlagern nur für einen Augenblick der hohen Temperatur im Zubereitungsraum ausgesetzt zu werden. Der Kunde kann sich immer im angenehm temperierten Zubereitungsraum aufhalten. Hinzu kommt der einer Karussellanordnung eigene Vorteil guter Raumausnutzung bei kleiner Oberfläche. Der Kaltlagerraum kann an sich schon kleiner sein als bei einer Kaltraumanlage mit ortsfesten, reihenweise angeordneten Schließfächern, da Gänge zwischen Schließfachreihen fortfallen.
  • Da das Verhältnis von Oberfläche zu Inhalt für jede Kühlanlage so klein wie möglich sein sollte, ist die Schließfachkälteanlage in einem Gebäude mit etwa quadratischer Grundfläche am zweckmäßigsten untergebracht, wobei der Raum in diesem Gebäude, in dem zwei einander diagonal gegenüberliegende Eckräume als Zubereitungs- bzw. Kaltlager- nebst Gefrierraum und die beiden anderen Eckräume als Vorkühl- bzw. Maschinenraum dienen, besonders günstig ausgenutzt ist. Die gekühlten Räume grenzen dann unmittelbar aneinander, was kältetechnisch vorteilhaft ist. Die benachbarten Türen mit ihren unter einem stumpfen Winkel angeordneten Türebenen ergeben eine ausgezeichnete Hantierbarkeit.
  • Jedes Schließfach im Karussell enthält einen schubladenartig herausziehbaren Korb, der, eingeschoben durch eine Schürze, z. B. aus Gummituch, verdeckt ist, die im Rahmen der Tür zwischen dem Zubereitungs- und dem Kaltlagerraum befestigt ist. Die Zahl dieser Schürzen ist ebenso groß wie die Zahl der in einem Segment des Karussells übereinander angeordneten Schließfächer. Auf diese Weise wird warme, feuchte Raumluft von den Vorderseiten der kalten Schließfächer ferngehalten, die oberhalb und unterhalb eines geöffneten Schließfaches liegen. Wird jede Schürze nicht unmittelbar im Türrahmen selbst angebracht, sondern an einen Klapprahmen gehängt, der im Türrahmen befestigt ist und der, heruntergeklappt, den in gleicher Höhe liegenden Schließfachkorb in herausgezogenem Zustand stützt, so ist die Schürze beim Beschicken der Körbe nicht hinderlich; gleichzeitig wird erreicht, daß die Körbe weiter aus den Schließfächern herausgezogen werden können, ohne herauszufallen.
  • Die Schließfachkälteanlage nach der Erfindung sei an Hand der Figuren erläutert.
  • Fig. 1 zeigt den Grundriß eines Hauses mit den einzelnen, zur Anlage gehörenden Räumen; in Fig. 2 ist eine offenstehende Tür mit einer Anzahl übereinanderliegender Schließfächer zu erkennen, von denen eines geöffnet ist.
  • In beiden Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Ziffern bezeichnet.
  • Gemäß Fig. 1 enthält das Gebäude mit etwa quadratischer Grundfläche einen Empfangs- und Zubereitungsraum a, in dem nahezu die Temperatur außerhalb des Hauses herrscht, ferner einen Vorkühlraum b mit einer Temperatur von etwa -h 2° C, weiter einen Gefrierraum c, in. dem etwa -25° C aufrechterhalten werden, schließlich einen Kaltlagerraum d, dessen Temperatur auf etwa -18° C eingestellt wird, und endlich einen Maschinenraum e. Die Räume a und d bzw. b und e liegen sich diametral gegenüber. Der Vorkühlraum b, der Gefrierraum c und der Kaltlagerraum d sind allseits von Isolationsmaterial 1 umgeben. Im Kaltlagerraum d befindet sich ein drehbares, karussellartiges Gestell 2 mit verschließbaren Fächern, die schubladenartig herausziehbare Körbe für die Lagerware aufnehmen. Die Körbe 3 sind durch die isolierte Tür 4 vom Zubereitungsraum a aus bedienbar. Unmittelbar neben dieser Tür 4 befindet sich die isolierte Tür 5 vom Zubereitungsraum a zum Gefrierraum c, durch welche die Gefrierschubladen 6 zugänglich sind. Im Gefrierraum c vorgekühlte Waren können, ohne daß der Kunde seinen Platz verläßt, also in kürzester Zeit in jedes Schließfach umgelagert werden; die Waren können weder warm werden, noch kann Feuchtigkeit auf ihnen kondensieren. Der Gefrierraum c ist über eine weitere isolierte Tür 7 mit dem Lagerraum d verbunden, in dem noch Platz für außerhalb der Schließfächer, z. B. in Kisten zu lagernde Lebensmittel vorhanden ist. Der Lagerraum d wird durch bewegte Luft mittels eines nicht gezeichneten Verdampfers gekühlt. Die Kaltluft hat durch die Wände der Körbe 3 zu der gelagerten Ware Zutritt. Diese Art der Kühlung ist vorteilhafter als die Kühlung mittels plattenförmiger Verdampfer, auf denen die Ware ruht. Denn ein einzelner, nicht mit Lebensmitteln belegter Verdampfer läßt sich leichter abtauen.
  • Die in Fig. 2 dargestellte isolierte Tür 4 gestattet, jeweils zu einer Reihe übereinanderliegender, im Karussell befindlicher Schließfächer zu gelangen. Ein Korb 3 ist herausgezogen und ruht teilweise auf dem heruntergeklappten Klapprahmen 8, der im Türrahmen 9 befestigt ist; der Korb wird dadurch gestützt. Die an den Klapprahmen 8 befestigten Schürzen 10 schirmen die Vorderseiten der ungeöffneten Schließfächer gegen feuchte, warme Luft aus dem Zubereitungsraum a ab.
  • Das Karussell 2 wird durch einen nicht dargestellten Motor über ein Getriebe gedreht. Nicht dargestellte Leuchtziffern neben der Tür lassen erkennen, welche Schließfächer jeweils hinter die Türöffnung bewegt worden sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schließfachkälteanlage mit einem höchstens schwach ekühlten Zubereitungsraum, einem Vor-C, kühlraum, einem Gefrierraum und einem Kaltlagerraum mit darin befindlichen Schließfächern, dadurch gekennzeichnet, daß der Zubereitungsraum(a) und der auch den Gefrierraum (c) einschließende Kaltlagerraum (d) einerseits, der Vorkühlraum (b) und ein Maschinenraum (e) andererseits als diagonal gegenüberliegende, etwa eine quadratische Gesamtgrundfläche ergebende Eckräume angeordnet sind, daß vom Zubereitungsraum (a) die in an sich bekannter Weise im Kaltlagerraum (d) in einem drehbaren karussellartigen Gestell (2) untergebrachten Schließfächer, der Gefrierraum (c) und der Vorkühlraum (b) durch Türen (4, 5, 8) zugänglich sind und daß die Ebene der Tür (4) zum Kaltlagerraum (d) unter einem stumpfen Winkel zu der Ebene der unmittelbar benachbart angeordneten Tür (5) zum Gefrierraum (c) und zur Ebene der Tür (8) zum Vorkühlraum (b) steht.
  2. 2. Schließfachkälteanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schließfach einen schubladenartig herausziehbaren Korb (3) enthält, der, eingeschoben durch eine im Rahmen der Tür (4) befestigte Schürze (10), verdeckt ist.
  3. 3. Schließfachkälteanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (10) an einem im Rahmen der Tür (4) befestigten Klapprahmen (8) hängt, der, heruntergeklappt, den herausgezogenen Korb (3) stützt. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Die Kälte«, 1955, S. 425, Bild 12; Zeitschrift »Kältetechnik«, 1956, S. 200; Bild B.
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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