DE1113368B - Ausgleichsvorrichtung im Bedienungsgestaenge einer Kraftfahrzeug-kupplung - Google Patents
Ausgleichsvorrichtung im Bedienungsgestaenge einer Kraftfahrzeug-kupplungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D23/12—Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such
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Description
- Ausgleichsvorrichtung im Bedienungsgestänge einer Kraftfahrzeugkupplung Die Erfindung betrifft eine Ausgleichsvorrichtung im Bedienungsgestänge einer Kraftfahrzeugkupplung, bei der die Kupplung von einem Pedal über eine oder mehrere übertragungsstangen, auf einer hohlen Ausgleichswelle befestigte Schwenkhebel, Kupplungsdruckstangen und eine Kupplungsbetätigungsschwinge bedienbar ist, wobei die hohle Ausgleichswelle an beiden Enden auf kugelförmige Enden aufweisenden Lagerzapfen gelagert ist und der motorseitige Lagerzapfen an einem festen Lager angebracht ist.
- Der Antriebsmotor samt der an ihm angeordneten Kupplung ist in modernen Kraftfahrzeugen elastisch im Fahrgestell aufgehängt. Das abgegebene Drehmoment des Motors muß als Gegenmoment vom Fahrgestell aufgenommen werden. Je nach Größe des Moments wird der Motor infolge seiner elastischen Aufhängung Kippbewegungen um -seine Längsachse durchführen. Bei Belastungsänderungen, insbesondere beim Ein- und Auskuppeln, werden diese Kippbewegungen besonders heftig auftreten. Da bei der mechanischen Kupplungsbetätigung das Bedienungspedal lediglich um eine Achse schwenkbar am Fahrzeugrahmen gelagert ist, ist es erforderlich, eine sogenannte Ausgleichswelle vorzusehen. Diese Welle sorgt dafür, daß die Bewegungen des Motors gegenüber der Karosserie sich nicht in Form von Erschütterungen und Vibrationen im Pedal und im gesamten Wagenaufbau bemerkbar machen. Durch die Bewegung des Motors entsteht nämlich an beiden Lagerpunkten der Ausgleichswelle sowohl eine Winkel- als auch eine je nach Anordnung verschieden große Längsbewegung. Eben diese Längsbewegung führt, wenn die Kupplung betätigt wird, d. h. also, wenn die Lagerpunkte der Welle hoch belastet sind, dazu, daß eine Übertragung der Motorschwingungen auf die Karosserie stattfindet, die in jedem Fall unangenehme Geräusche oder Erschütterungen hervorruft.
- Es ist bereits bekannt, eine hohle Ausgleichswelle karosserieseitig über Silentblöcke und motorseitig auf Bolzen zu lagern, wobei zwischen den Silentblöcken und der Fahrzeugkarosserie kugelförmige Enden aufweisende Lagerzapfen vorgesehen sind. Diese bekannte Ausführung hat aber den Nachteil, daß die Ausgleichswelle auf dem karosseriefesten Lagerzapfen Gleitbewegungen ausführt. Solche Gleitbewegungen erzeugen nicht nur Geräusche, sondern führen auch zu einem erhöhten Verschleiß.
- Es ist ferner bekannt, eine hohle Ausgleichswelle an beiden Enden auf kugelförmigen Lagerzapfen zu lagern und die beiden Lagerzapfen an dem Motorgehäuse bzw. der Karosserie an festen Lagern anzubringen. Auch hier tritt indessen bei einer Längsverschiebung der Ausgleichswelle Gleitreibung zwischen den Oberflächen der Lagerzapfen und der Innenwand der hohlen Welle auf.
- Zur Vermeidung von Gleitreibung und Geräuschen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den karosserieseitigen Lagerzapfen der hohlen Ausgleichswelle an einer über schwingungsdämpfende Mittel, wie Silentblöcke, um eine karosseriefeste Lagerungswelle schwenkbaren Schwinge anzuordnen.
- Diese Anordnung hat zudem den Vorteil, daß die Ausgleichswelle ohne Schwierigkeiten ein- und ausgebaut werden kann, indem die Schwinge seitlich weggeschwenkt wird. Im Betriebszustand ist die Schwinge in Richtung einer festen Lagerplatte über elastische Mittel, wie eine Zugfeder, vorgespannt.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, daß in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert wird. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Ausgleichswellenlagerung, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Ansicht von -vorn.
- Eine Kraftfahrzeugkupplung wird durch ein an einem Hebel 2 befindliches Pedal 1 über eine übertragungsstange 5, einen auf einer Ausgleichswelle 24 befestigten Schwenkhebel 7 sowie einen weiteren Schwenkhebel 25, eine Kupplungsdruckstange 19 und eine Kupplungsbetätigungsschwinge 20 ein- bzw. ausgerückt. Die hohle Ausgleichswelle 24 ist motorseitig an einer Lagerplatte 26, karosserieseitig an einer Schwinge 9 in kugelförmige Enden aufweisenden Lagerzapfen 8 gelagert. Die Lagerstellen sind durch Gummimanschetten 23 gegen Verschmutzung geschützt. Das Kupplungsgestänge wird durch eine sich an der Kupplungsbetätigungsschwinge 20 abstützende Einstellmutter 22, zu deren Sicherung eine Kontermutter 21 dient, eingestellt.
- Die karosserieseitige Schwinge 9 besitzt Augen 12, in die schwingungsdämpfende Mittel, z. B. Silentblöcke 14, eingelegt sind. Diese Silentblöcke können büchsenförmig ausgebildet sein. Eine Lagerungswelle 11 ist in einem karosseriefesten Befestigungsmittel 1_23 gehalten. Auf dieser Lagerungswelle 11 ist die Schwinge 9 in den Silentblöcken drehbar, gegebenenfalls auf zusätzlichen Lagerbüchsen 15, gelagert.
- Zwischen der motorseitigen Lagerplatte 26 und der Schwinge 9 ist eine Zugfeder 10 so angeordnet, daß sie mit ihren hakenförmig gebogenen Enden in Bohrungen in der Lagerplatte 26 und der Schwinge 9 eingehängt werden kann. Die Zugfeder 10 wirkt im die Schwinge 9 in Richtung der Lagerplatte 26 ziehenden Sinn.
- Die Motorschwingungen werden durch die Lagerplatte 26 und die Ausgleichswelle 24 zwar noch auf die Schwinge 9 übertragen; infolge deren elastischer Lagerung können sie aber nicht in die Karosserie eingeleitet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Ausgleichsvorrichtung im Bedienungsgestänge einer Kraftfahrzeugkupplung, bei der die Kupplung von einem Pedal über eine oder mehrere Übertragungsstangen, auf einer hohlen Ausgleichswelle befestigte Schwenkhebel, Kupplungsdruckstangen und eine Kupplungsbetätigungsschwinge bedienbar ist, wobei die hohle Ausgleichswelle an beiden Enden auf kugelförmige Enden aufweisenden Lagerzapfen gelagert ist und der motorseitige Lagerzapfen an einem festen Lager angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der karosserieseitige Lagerzapfen (8) an einer über schwingungsdämpfende Mittel, wie Silentblöcke (14), um eine karosseriefeste Lagerungswelle (11) schwenkbaren Schwinge (9) angeordnet ist.
- 2. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (9) in Richtung einer festen Lagerplatte (26) über elastische Mittel, wie eine Zugfeder (10), vorgespannt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA: Patentschriften Nr. 1999 2b2,. 2 297 913.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF28812A DE1113368B (de) | 1959-06-27 | 1959-06-27 | Ausgleichsvorrichtung im Bedienungsgestaenge einer Kraftfahrzeug-kupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF28812A DE1113368B (de) | 1959-06-27 | 1959-06-27 | Ausgleichsvorrichtung im Bedienungsgestaenge einer Kraftfahrzeug-kupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1113368B true DE1113368B (de) | 1961-08-31 |
Family
ID=7093038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF28812A Pending DE1113368B (de) | 1959-06-27 | 1959-06-27 | Ausgleichsvorrichtung im Bedienungsgestaenge einer Kraftfahrzeug-kupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1113368B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2240456A1 (de) * | 1972-08-17 | 1974-02-21 | Bayerische Motoren Werke Ag | Gestaenge oder seilzug zum betaetigen von hilfseinrichtungen an antriebsaggregaten in kraftfahrzeugen, insbesondere gasgestaenge in personenkraftwagen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1999262A (en) * | 1934-10-18 | 1935-04-30 | Gen Motors Corp | Clutch operating mechanism |
| US2297913A (en) * | 1940-04-29 | 1942-10-06 | Nash Kelvinator Corp | Flexible control |
-
1959
- 1959-06-27 DE DEF28812A patent/DE1113368B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1999262A (en) * | 1934-10-18 | 1935-04-30 | Gen Motors Corp | Clutch operating mechanism |
| US2297913A (en) * | 1940-04-29 | 1942-10-06 | Nash Kelvinator Corp | Flexible control |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2240456A1 (de) * | 1972-08-17 | 1974-02-21 | Bayerische Motoren Werke Ag | Gestaenge oder seilzug zum betaetigen von hilfseinrichtungen an antriebsaggregaten in kraftfahrzeugen, insbesondere gasgestaenge in personenkraftwagen |
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