DE1113073B - Aus Fliesen bestehende Rueckwand fuer Urinalstaende - Google Patents
Aus Fliesen bestehende Rueckwand fuer UrinalstaendeInfo
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- DE1113073B DE1113073B DEW11010A DEW0011010A DE1113073B DE 1113073 B DE1113073 B DE 1113073B DE W11010 A DEW11010 A DE W11010A DE W0011010 A DEW0011010 A DE W0011010A DE 1113073 B DE1113073 B DE 1113073B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D13/00—Urinals ; Means for connecting the urinal to the flushing pipe and the wastepipe; Splashing shields for urinals
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Water Supply & Treatment (AREA)
- Finishing Walls (AREA)
- Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)
Description
- Aus Fliesen bestehende Rückwand für Urinalstände Die Erfindung bezieht sich auf eine Rückwand für Urinalstände, an die sich unten die Ablaufrinne anschließt, wobei die Rückwand aus Fliesen besteht.
- Im allgemeinen bestehen Urinalstände aus einem Stück oder aus einigen wenigen großen Stücken. Bei größeren Urinalständen werden mehrere derartiger großer Stücke zusammengebaut.
- Eine derartige Erstellung von Urinalständen ist verhältnismäßig teuer und stellt eine Sonderkonstruktion dar, da jede Rückwand für sich einzeln aufgemauert und nachträglich mit Fliesen belegt wird.
- Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufbau der Stände zu vereinfachen und ein nachträgliches Verkleiden der Wände durch Fliesenlegerarbeiten überflüssig zu machen.
- Gemäß der Erfindung besteht die Rückwand aus mehreren gleichartigen, als Fertigbauteil hergestellten, mindestens zwei senkrechte Fliesenreihen umfassenden Teilwänden von Rückwandhöhe, die jeweils an ihrer Rückseite, und zwar an den senkrechten Berührungskanten der Fliesenreihen durch Schienen in sich versteift sind, nebeneinander auf der Ablaufrinne aufgestellt und jeweils an ihren Stoßfugen mittels Halteleisten, dieselben nach außen überdeckend, abgestützt und befestigt sind.
- Auf diese Weise entstehen fertige Teilwände, die aufgestellt werden und das Ausrichten der einzelnen Fliesenplatten und das genaue Abstimmen der Stoßkanten sowohl in der senkrechten als auch in der waagerechten Richtung wesentlich erleichtern.
- Außerdem bietet die Erfindung den Vorteil, daß die Urinalstände, wo sie in größerer Anzahl gebraucht werden, also in Kasernen, Schulen und öffentlichen Gebäuden, sehr rasch und einfach aufgesetzt werden können.
- Es sind zwar schon Urinalstände bekannt, bei denen die einzelnen Stände aus fertigen Bauelementen mit dazwischen eingezogenen Trennwänden bestehen. Hierbei wurde jedoch vorgeschlagen, die Trennwände bis nach unten durchzuziehen, d. h. also, die zwischen den beiden Rückwänden entstehende Fuge durchgehend auszufüllen, um den Nachteil zu beseitigen, daß die Stoßfugen der Rückwände mit Zement verschmiert werden.
- Hierbei wird aber das Eindringen des Urins in die Fugen nicht ausgeschlossen, weil zwischen den Trennwänden und der Rückwand beiderseits der Trennwand eine Fuge verbleibt, so daß eine sichere Halterung der Trennwand nicht gewährleistet ist.
- Bei der erfindungsgemäßen Rückwand ist das Eindringen von Urin in die Trennfugen nicht möglich, weil die Trennleisten die Rückwand nach beiden Seiten überdecken.
- Es ist auch eine Pissoiranlage bekanntgeworden, bei der die Pissoirschale teilweise aus Beton besteht und bei der die Wandplatte sich teilweise auf diese Schale stützt. Hier ist aber eine Anwendung von Teilwänden nicht durchgeführt, wie sie die Erfindung vorschlägt, so daß die dadurch erreichbaren Vorteile mit dieser bekannten Anlage nicht erreicht werden können.
- Nach einem besonderen Verfahren zur Erstellung der erfindungsgemäßen Rückwand wird diese im Abstand von der Raumwand aufgestellt und der so entstehende Spaltraum mit Vergußmasse, z. B. Zement, ausgefüllt.
- Es ist zwar ein Verfahren bekanntgeworden, nach dem Rückwände von Urinalständen im Abstand von der Raumwand aufgestellt und der Raum hinter der Rückwand mit Beton ausgefüllt wird. Jedoch handelt es sich bei diesem Verfahren nicht um aus Fliesen bestehende Rückwände gemäß der Erfindung.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung erläutert.
- In der Zeichnung sind Einzelheiten der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer aus Fliesen bestehenden Rückwand gemäß der Erfindung; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1; Fig.3 und 4 zeigen andere Querschnittsformen von Halteleisten für die Rückwand.
- Der in der Zeichnung dargestellte Urinalstand .besteht aus Halteleisten 1 und einer zwischen diesen Halteleisten liegenden Rückwand aus gleichartigen Fliesen 2. Die Fliesen 2 können zu mehreren, wie in dem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, z. B. in einer Baueinheit von zwölf Fliesen zusammengehalten sein und rückseitig durch Schienen 3, beispielsweise aus Leichtmetall oder Kunststoff versteift sein. Diese so gebildete Rückwand ist an ihren senkrechten Seitenrändern von einem wulstförmigen Teil der Halteleisten 1 überdeckt. Die Befestigung an der Mauer 4 des Raumes erfolgt in an sich bekannter Weise durch Zement 5, Mörtel od. dgl., der in an sich bekannter Weise zwischen die Mauer 4 und die aus Fliesen 2 bestehende Rückwand eingegossen wird. Nach unten hin werden die Halteleisten 1 und die Rückwand durch eine Abflußrinne 6 begrenzt. Bei Anordnung mehrerer Stände dienen die Halteleisten als Trennleisten, die äußeren Leisten als Abschlußleisten. Die Halteleisten 1 können aus in ihrer Längsachse nebeneinanderliegenden, miteinander verbundenen Einzelteilen bestehen. Die Oberkante der aus Fliesen 2 bestehenden Rückwand kann durch eine Abschlußleiste 8 aus keramischen Teilen abgedeckt sein.
- Die Halteleisten 1 sind an ihrem der Befestigung dienenden Teil mit einer Öffnung l a, wie sie Fig. 2 zeigt, oder mit einer Ausnehmung 1 b, wie sie Fig. 3 zeigt, oder sowohl mit einer Öffnung 1 a und einer Ausnehmung 1 d, wie sie Fig. 4 zeigt, versehen. Die genannte Öffnung 1 a bzw. Ausnehmung 1 b dienen dazu, eine Versteifungseinlage 7 aus Stahl aufzunehmen, deren Form ebenfalls den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden kann.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Aus Fliesen bestehende Rückwand für Urinalstände mit sich unten anschließender Ablaufrinne, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere gleichartige, als Fertigbauteile hergestellte, mindestens zwei senkrechte Fliesenreihen umfassende Teilwände (9) von Rückwandhöhe, die jeweils an ihrer Rückseite, und zwar an den senkrechten Berührungskanten der Fliesenreihen, durch Schienen (3) in sich versteift sind, nebeneinander auf der Ablaufrinne (6) aufgestellt und jeweils an ihren Stoßfugen mittels Halteleisten (1), dieselben nach außen überdeckend, abgestützt und befestigt sind.
- 2. Rückwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abstützende Teil der Halteleiste (1) als Wulst ausgebildet ist, während der der Befestigung dienende Teil der Halteleiste (1) mit einer Ausnehmung (1 b) oder mit einer Öffnung (1 a) oder mit einer Ausnehmung (1b) und einer Öffnung (1 a) versehen ist, die zur Aufnahme von Versteifungseinlagen (7) aus Stahl dienen.
- 3. Rückwand nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteleisten (1) aus mehreren in Richtung ihrer Längsachse nebeneinanderhegenden, miteinander verbundenen keramischen Einzelteilen bestehen.
- 4. Verfahren zum Erstellen einer aus Fliesen bestehenden Rückwand für Urinalstände nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (9) in an sich bekannter Weise im Abstand von der Raumwand (4) aufgestellt wird und der so entstehende Spaltraum mit Vergußmasse (5), z. B. Zement, ausgefüllt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW11010A DE1113073B (de) | 1953-04-14 | 1953-04-14 | Aus Fliesen bestehende Rueckwand fuer Urinalstaende |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW11010A DE1113073B (de) | 1953-04-14 | 1953-04-14 | Aus Fliesen bestehende Rueckwand fuer Urinalstaende |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1113073B true DE1113073B (de) | 1961-08-24 |
Family
ID=7594485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW11010A Pending DE1113073B (de) | 1953-04-14 | 1953-04-14 | Aus Fliesen bestehende Rueckwand fuer Urinalstaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1113073B (de) |
-
1953
- 1953-04-14 DE DEW11010A patent/DE1113073B/de active Pending
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