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DE1112238B - Verfahren zur Herstellung von aus keramischem Traegerstoff und Edelmetall bestehenden Reformierungs-katalysatoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aus keramischem Traegerstoff und Edelmetall bestehenden Reformierungs-katalysatoren

Info

Publication number
DE1112238B
DE1112238B DED28131A DED0028131A DE1112238B DE 1112238 B DE1112238 B DE 1112238B DE D28131 A DED28131 A DE D28131A DE D0028131 A DED0028131 A DE D0028131A DE 1112238 B DE1112238 B DE 1112238B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
production
ceramic carrier
reforming catalysts
precious metal
catalyst
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED28131A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Edgar Koberstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa GmbH filed Critical Degussa GmbH
Priority to DED28131A priority Critical patent/DE1112238B/de
Publication of DE1112238B publication Critical patent/DE1112238B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/38Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals
    • B01J23/40Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals of the platinum group metals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J21/00Catalysts comprising the elements, oxides, or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium, or hafnium
    • B01J21/02Boron or aluminium; Oxides or hydroxides thereof
    • B01J21/04Alumina
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01J23/38Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals
    • B01J23/40Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals of the platinum group metals
    • B01J23/42Platinum
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J37/00Processes, in general, for preparing catalysts; Processes, in general, for activation of catalysts
    • B01J37/02Impregnation, coating or precipitation
    • B01J37/0201Impregnation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
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    • B01J37/10Heat treatment in the presence of water, e.g. steam

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT C 10 g; B 01 j
D28131IVc/23b
ANMELDETAG: 17. MAI 1958
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUS GABE DER AUSLEGESCHRIFT:
3. AUGUST 1961
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Platinmetallkatalysatoren für die Reformierung. Der Katalysator besteht aus einer keramischen Trägermasse, auf oder in der Platinmetalle durch Imprägnierung auf- oder eingebracht sind.
Bei Katalysatoren, die bei der Reformierung zur Treibstoffverarbeitung eingesetzt werden, kommt es neben der Aktivität vor allem auf eine möglichst hohe Lebensdauer und eine leichte und vollständige Regenerierbarkeit an. Kleine oder geringe Änderungen und Verbesserungen dieser Eigenschaften wirken sich erfahrungsgemäß auf den Wert des Katalysators erheblich aus und können somit einen wesentlichen technischen Fortschritt erbringen.
Für die Herstellung eines Katalysators für die vorgenannten Zwecke bedarf es einer Reihe von Verfahrensschritten, mit denen die Imprägnierung des Trägers mit Metall, die Entwässerung und Trocknung sowie die Reduktion des Metalls auf dem Katalysator bewirkt wird. Es ist bekannt, daß schon geringe Abweichungen bei der Behandlung solcher Katalysatoren Änderungen der Eigenschaften hervorrufen können.
Erfindungsgemäß wird der Katalysator im Anschluß an die Reduktion der Metallverbindung zum Metall bei Temperaturen zwischen 110 und 1800C mit überhitztem Wasserdampf behandelt. Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung vermeidet man zweckmäßigerweise jede Kondensation von flüssigem Wasser auf dem Katalysator oder in dessen Poren dadurch, daß der Katalysator ohne nennenswerte Abkühlung nach Abschluß der Wasserdampfbehandlung zur Verdrängung des Wasserdampfes einer Behandlung mit inerten Gasen, wie Luft, Wasserstoff oder Stickstoff, oder Gasgemischen unterworfen wird.
Aus der französischen Patentschrift 1154 552 ist ferner die Herstellung von monofunktionellen Hydrierungs- oder Dehydrierungskontakten bekanntgeworden, bei denen aktive j'-Aluminiumoxydteilchen mit wäßrigen Lösungen von Platinchlorwasserstoffsäure imprägniert und mit Wasserstoff reduziert werden. Anschließend werden diese Teilchen mit Wasserdampf enthaltenden Gasen bei Temperaturen von 375 bis 535° C zur Verminderung des Chlorgehaltes mehrere Stunden nachbehandelt. Zur Herstellung dieser Kontakte kann man nach einer Variante des Verfahrens auch von Reformierungskontakten ausgehen und diese durch eine scharfe Nachbehandlung mit Wasserdampf in monofunktionelle Hydrierungs-Dehydrierungs-Katalysatoren über-Verf ahren zur Herstellung
von aus keramischem Trägerstoff
und Edelmetall bestehenden Reformierungs-
katalysatoren
Anmelder: Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt
vormals Roessler, Frankfurt/M., Weißfrauenstr. 9
Dr. Edgar Koberstein, Konstanz, ist als Erfinder genannt worden
führen. Die Katalysatoren verlieren durch die Wasserdampfbehandlung ihre reformierende Funktion. Demgegenüber muß es als überraschend angesehen werden, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren durch eine milde Wasserdampfbehandlung ein Reformierungskatalysator in seiner Wirkung verbessert werden kann.
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung wird in nachstehendem Beispiel erläutert.
Beispiel
Eine Trägermasse aus Aluminiumoxyd wird mit einer Lösung von Platinfluorwasserstoffsäure in der Weise imprägniert, daß der fertige Kontakt etwa 0,5% Platin enthält. Nach der Imprägnierung wird an Luft bei 120° C getrocknet und sodann die Metallverbindung durch lstündiges Behandeln im Wasserstoffstrom reduziert. Die Katalysatormenge wird in zwei Proben A und B geteilt. Während A anschließend an die Reduktion noch 1 Stunde bei 170° C in einem Strom mit überhitztem Wasserdampf behandelt wird, wird die Probe B ohne diese Nachbehandlung entsprechend der Probe A auf ihre Oktanzahl getestet. Zu diesem Zweck wird in einer Druckapparatur ein Schwerbenzin mit Siedegrenzen zwischen 80 bis 190° C und einer Oktanzahl von 36 (bestimmt nach der Fj-Methode gemäß DIN-Blatt 51756) bei 480° C und 30 Atm. Wasserstoffdruck über die Katalysatorproben geleitet. Es zeigt sich, daß die Probe A bereits bei einer um 20° C tiefer
109 650/380
liegenden Temperatur die gleiche Oktanzahl ergibt als die Probe B, so daß der Probe A eine wesentlich höhere Aktivität zugesprochen werden muß. Die Probe B läßt sich im Gegensatz zur Probe A nicht ■ mehr regenerieren; im Gegenteil nimmt ihre Aktivitat durch den Versuch einer Regenerierung erheblich ab.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung von aus keramischein Trägerstoff und Edelmetall bestehenden Reformierungskatalysatoren, dadurch gekennzeichnet, daß der imprägnierte Katalysator nach der Reduktion bei Temperaturen zwischen 110 und 180° C mit überhitztem Wasserdampf behandelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserdampf nach Abschluß der Behandlung mit einem Strom von Luft, Wasserstoff oder Stickstoff aus dem Katalysator verdrängt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1154 552.
© 109 650/380 7.61
DED28131A 1958-05-17 1958-05-17 Verfahren zur Herstellung von aus keramischem Traegerstoff und Edelmetall bestehenden Reformierungs-katalysatoren Pending DE1112238B (de)

Priority Applications (1)

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DED28131A DE1112238B (de) 1958-05-17 1958-05-17 Verfahren zur Herstellung von aus keramischem Traegerstoff und Edelmetall bestehenden Reformierungs-katalysatoren

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DED28131A DE1112238B (de) 1958-05-17 1958-05-17 Verfahren zur Herstellung von aus keramischem Traegerstoff und Edelmetall bestehenden Reformierungs-katalysatoren

Publications (1)

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DE1112238B true DE1112238B (de) 1961-08-03

Family

ID=7039539

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DED28131A Pending DE1112238B (de) 1958-05-17 1958-05-17 Verfahren zur Herstellung von aus keramischem Traegerstoff und Edelmetall bestehenden Reformierungs-katalysatoren

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DE (1) DE1112238B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1154552A (fr) * 1955-07-13 1958-04-11 Cie Francaise Procedes Houdry Catalyseur de déshydrogénation

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1154552A (fr) * 1955-07-13 1958-04-11 Cie Francaise Procedes Houdry Catalyseur de déshydrogénation

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