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DE1110558B - Gleichstromschnarre - Google Patents

Gleichstromschnarre

Info

Publication number
DE1110558B
DE1110558B DES65331A DES0065331A DE1110558B DE 1110558 B DE1110558 B DE 1110558B DE S65331 A DES65331 A DE S65331A DE S0065331 A DES0065331 A DE S0065331A DE 1110558 B DE1110558 B DE 1110558B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
protective tube
excitation winding
rattle
tube contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65331A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willy Lohs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES65331A priority Critical patent/DE1110558B/de
Publication of DE1110558B publication Critical patent/DE1110558B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/18Prevention or correction of operating errors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description

  • Gleichstromschnarre Die bekannten Gleichstromschnarren arbeiten nach dem Prinzip des Wagnerschen Hammers. Als Schnarrglied dient dabei üblicherweise der den Kontakt be# tätigende Anker. Dieser wird unter dem Einfluß des-Flusses einer Erregerwicklung in Bewegung versetzt, wobei der Kontakt in Selbstunterbrecherschaltung arbeitet. Ein derartiger Aufbau ist zwar einfach, je- doch läßt sich der Kontakt wegen seiner Kopplung mit dem Anker bzw. dem Schnarrglied schlecht gegen äußere Einflüsse schützen.
  • Diesem Nachteil kann man dadurch abhelfen, daß erfindungsgemäß als Selbstunterbrecherkontakt ein Schutzrohrkontakt verwendet ist, der von der dem Schutzrohrkontakt und dem Eisenkern der Schnarre gemeinsamen Erregerwicklung umfaßt ist.
  • Der Schutzrohrkontakt kann dabei entweder in Reihe zur Erregerwicklung liegen, oder man kann ihn zumindest zu einem Teil der Erregerwicklung parallel schalten. In beiden Fällen ergibt sich durch die Kontaktbetätigung eine Unterbrechung in der Kontinuität des von der Erregerwicklung gelieferten Flusses.
  • Von den Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellenden Figuren zeigt Fig. 1 eine Gleichstromschnarre mit einem Schutzrohrkontakt, der in Reihe zur Erregerwicklung liegt, und Fig. 2 einen entsprechenden Aufbau, bei welchem der Schutzrohrkontakt zu einem Teil der Erregerwicklung parallel geschaltet ist.
  • Die in der Fig. 1 dargestellte Gleichstromschnarre enthält einen Eisenkern 1, der eine Erregerwicklung 2 trägt. Die beiden aus der Erregerwicklung 2 herausragenden Enden des Eisenkernes 1 werden durch ein magnetisierbares Schnarrglied überbrückt, welches aus der Feder 3 und dem Massestück 4 besteht. Dieses liegt in dem gezeichneten Ruhezustand an dem nicht magnetisierbaren Anschlag 5 an. Liefert nun die Erregerwicklung 2 einen Fluß, so schließt sich dieser über die Feder 3 und das Massestück 4. Infolgedessen wird das Massestück 4 an den Kein 1 herangezogen.
  • Die Erregerwicklung 2 wird aus der Batterie 6 über den Schutzrohrkontakt 7 gespeist. Dieser ist als Ruhekontakt ausgebildet und enthält eine magnetisierbareArbeitskontaktfeder8 sowie eine nichtmagnetisierbare Ruhekontaktfeder 9. Zwischen Arbeitskontaktfeder 8 und Ruhekontaktfeder 9 ist die Umschaltekontaktfeder 10 angeordnet.
  • In der dargestellten Schaltstellung ist der Stromkreis geschlossen, so daß also das Massestück 4 gegen den Kein 1 gezoger# wird. Gleichzeitig tritt aber unter der Wirkung des von der Erregerwicklung 2 gelieferten Flusses auch eine Betätigung des Schutzrohrkontaktes 7 ein, wobei sich die Umschaltekontaktfeder 10 von der Ruhekontaktfeder 9 abhebt, da zwischen der Umschaltekontaktfeder und der Arbeitskontaktfeder Anziehungskräfte auftreten. Infolgedessen wird der Stromkreis unterbrochen, womit das von der Erregerwicklung 2 gelieferte Feld zum Verschwinden kommt. Damit kann das Massestück 4 wieder in seine Ruhelage zurückkehren.
  • Dieser Vorgang wiederholt sich periodisch, so daß also das Massestück 4 eine hin- und hergehende Bewegung ausfährt, die sich unter dem Einfluß seiner Oberfläche als Schnarrton bemerkbar macht. Zu beachten ist hierbei, daß die Eigenfrequenz des Schnarrgliedes, bestehend aus Massestück 4 und Feder 3, so auf die Eigenfrequenz der Umschaltekontaktfeder 10 des Schutzrohrkontaktes 7 abgestimmt ist, daß das Schnarrglied mit der Geschwindigkeit der Betätigung des Schutzrohrkontaktes 7 mitkommt.
  • Eine der Fig. 1 weitgehend ähnliche Anordnung zeigt die Fig. 2. Der mechanische Aufbau seines Schnarrgliedes entspricht vollkommen dem in der Fig. 1 dargestellten. Es liegt bei der Anordnung gemäß Fig. 2 insofern ein Unterschied vor, als hier der Schutzrohrkontakt 7 teilweise zu der Erregerwicklung 2 parallel geschaltet ist. Er ist als Arbeitskontakt ausgebildet.
  • Liefert die Erregerwicklung 2 einen Fluß, so wird das Schnarrglied in gleicher Weise betätigt, wie an Hand der Fig. 1 beschrieben wurde. Es tritt auch die Betätigung des Schutzrohrkontaktes 7 ein, der in diesem Falle seine Kontaktfedem 11 und 12 schließt und damit den wesentlichen Teil der Erregerwicklung kurzschließt, so daß deren Fluß praktisch zum Verschwinden kommt. Infolgedessen kehrt das Schnarrglied in seine Ruhelage zurück, womit auch infolge der erheblichen Feldschwächung der Schutzrohrkontakt 7 wieder geöffnet wird. Dieses Spiel wiederholt sich periodisch, so daß also das Schnarrglied fortwührend. in Bewegung gehalten wird und damit einen Schnarrton abgibt.
  • Es ist selbstverständlich auch möglich, den Schutzrohrkontakt 7 zur gesamten Erregerwicklung 2 parallel zu schalten; allerdings ist dann zu beachten, daß zwecks Verhinderung einer Zerstörung des Schutzrohrkontaktes 7 infolge zu hoher Belastung ein Vorwiderstand der Batterie 6 vorzuschalten ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gleichstromschnarre mit magnetisch betätigtem Schnarrglied und Selbstunterbrecherkontakt, der eine Erregerwicklung schaltet, dadurch gekennzeichnet, daß als Selbstunterbrecherkontakt ein Schutzrohrkontakt (7) verwendet ist, der von der dem Schutzrohrkontakt und dem Eisenkern der Schnarre gemeinsamen Erregerwicklung (2) umfaßt ist.
  2. 2. Gleichstromschnarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzrohrkontakt in Reihe zu der Erregerwicklung liegt (Fig. 1). 3. Gleichstromschnarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzrohrkontakt zumindest zu einem Teil der Erregerwicklung parallel geschaltet ist (Fig. 2).
DES65331A 1959-10-05 1959-10-05 Gleichstromschnarre Pending DE1110558B (de)

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DES65331A DE1110558B (de) 1959-10-05 1959-10-05 Gleichstromschnarre

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DE1110558B true DE1110558B (de) 1961-07-06

Family

ID=7497965

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