-
Einrichtung zum Einstellen eines Typenträgers auf kürzestem Drehweg
bei Fernschreibmaschinen Bei Fernschreibmaschinen werden unter anderem Druckeinrichtungen
verwendet, die einen drehbaren zylindrischen Typenträger, z. B. Typenrad, Typenwalze
u. dgl., enthalten. Es sind dabei Ausführungen bekannt, bei denen der Typenträger
nach Abdruck eines Schriftzeichens aus der Abdruckstelle in eine definierte Ausgangsstellung
gebracht wird, und ferner ist es bekannt, den Typenträger unmittelbar aus der Abdruckstelle
des vorangegangenen Schriftzeichens in diejenige des folgenden Schriftzeichens zu
bewegen.
-
Ferner sind Druckeinrichtungen bekannt, die zur weiteren Erhöhung
der Schreibgeschwindigkeit einen Typenträger enthalten, der auf dem kürzesten Wege
mittels einer die günstigere Drehrichtung des Typenträgers feststellenden Prüfeinrichtung
von der Ausgangsstellung in die Abdruckstellung des abzudrukkenden Schriftzeichens
gedreht wird. Dadurch wird der Drehweg des Typenträgers, der bei vorangegangenen
Ausführungen im ungünstigsten Fall fast eine volle Umdrehung betrug, im ungünstigsten
Fall auf eine halbe Umdrehung vermindert. Hierdurch wird dieTelegrafier- bzw.Schreibgeschwindigkeit
beträchtlich erhöht.
-
Bei diesen bekannten Ausführungen wird beim Abdruck eines Schriftzeichens
die Verbindung zwischen der motorangetriebenen Welle und der Welle, die die Kraft
zum Abdruckmechanismus weiterführt, durch eine schnell einfallende Zahnkupplung
hergestellt, die eine unangenehme Geräuschbildung zur Folge hat. Ferner weisen die
rotierenden Kraftübertragungselemente ziemlich große Massenträgheitsmomente auf,
wobei durch das plötzliche Einkuppeln eine erhöhte Verschleißgefahr besteht.
-
Die Erfindung weist gegenüber den bekannten Ausführungen den Vorteil
auf, daß auf einfache Weise ein idealer Beschleunigungsverlauf des Typenrades, beispielsweise
ein sinusförmiger Beschleunigungsverlauf, durch besondereNockenformen gewählt werden
kann. Besonders aus diesem Grund und in Verbindung mit den auf ein Minimum beschränkten
Einstellwegen des Typenrades, das zweckmäßig zur Verringerung des Massenträgheitsmomentes
aus# mehreren Typenkränzen bestehen und dadurch mit verkleinertem Durchmesser ausgeführt
sein kann, eignet sich diese Druckeinrichtung für besonders hohe Schreibgeschwindigkeiten.
Da die Einstellzeit für das Typenrad und der Zeitpunkt des Druckvorganges für alle
Typen gleich sind, steht für den Papiervorschub fast die gesamte Zeichenlänge zur
Verfügung.
-
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist im einzelnen dadurch gekennzeichnet,
daß eine start-stop-mäßigbetriebene SteuernockenweHe vorgesehen ist, die den Betrag
der Verschwenkung des Typenrades in Verbindung mit mehreren nockengesteuerten Schwenkhebeln
bestimmt, daß ortsfest gelagerte, von Wählgliedern axial einstellbare, paarweise
gegenüberliegende Zylinder- bzw. Teilzylinderrohre abgestufte Begrenzungen für die
Übersetzungseinstellung von dem die Typenradbewegung steuernden Schwenkhebel bilden
und daß jeweils eines von zwei weiteren der Halbzylinderrohre die Drehrichtung des
Typenrades festlegt.
-
Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Einrichtung nach der Erfindung
wirken ortsfest gelagerte, die Typenradwelle umgebende, axial verschiebbare, in
ihrer Zahl der Zahl der möglichen Winkelstellungen entsprechende Einstellhebel auf
Wählscheiben ein, die so mit der Typenradwelle verbunden sind, daß sie von durch
Empfangsorgane verstellbaren Wählhebeln axial verschiebbar- sind. Mit Hilfe von
Schraubenschlitzführungen sind die Wählscheiben etwas gegenüber der das Typenrad
tragenden Welle verschwenkbar angeordnet, so daß jeweils einer der Einstellhebel
nach erfolgter Einstellung der Wählscheiben in Ausschnitte derselben einfällt und
auf ein Cr gegenüberliegendes Zylinderrohr und über charakteristische Einschnitte
oder Ansätze auf zugeordnete Zylinderrohre verstellend einwirkt und durch Nokkensteuerung
wieder aus den Wählscheiben herausgehoben wird.
Ferner wird die
für den Abdruck des gewünschten Schriftzeichens erforderliche Winkelstellung des
Ty-
penrades bzw. der das Typenrad tragenden Welle durch eine auf einer Buchse
axial gleitbare und um die Länge einer Schlitzführung verschwenkbare Keilbuchse
erreicht, die - in einen mit der Zahl der einzustellenden Winkelstellungen entsprechenden
Zahl radial verschiebbar, mit Arretierungsvorrichtungen für die in herausgeschobener
und hineingcdrückter Stellung ausgestatteter Stifte versehenen, starr mit der Welle
verbundenen Hohlzylinder in axialer Richtung einführbar ist und die ihrerseits durch
einen drehbar gelagerten Hebel, der über mechanische Zwischenglieder von Zylinderrohren
gesteuert wird, um die den einzelnen Schriftzeichen zugeordneten Weglängen axial
verschoben wird.
-
Die Umschaltung des axial verschiebbaren, beispielsweise aus zwei
Buchstaben- und zwei Ziffernkränzen bestehenden Typenrades von einem Typenkranzbereich
auf den anderen geschieht dadurch, daß eine von einem der Telegrafierschritte eines
Fernschreibzeichens gesteuerte Schaltschiene über mechanische Zwischenglieder die
Umschaltung von einem Buchstabenkranz bzw. Ziffernkranz auf den anderen und daß
eine weitere von der Buchstaben- bzw. Ziffernumschaltekombination gesteuerte Schaltschiene
über mechanische Zwischenglieder die Umschaltung vom Buchstabenbereich auf den Ziffernbereich
und umgekehrt vornimmt.
-
Im weiteren besteht die Möglichkeit, die Zylinderrohre durch elektromagnetische
Vorrichtungen einzustellen, die ihrerseits von Kontakten, die den einzelnen Typenreihen
auf dem Umfang des Typenrades zugeordnet sind, über elektrische Schaltanordnungen
gesteuert werden. Ferner kann die Auswahl der günstigeren Drehrichtung dadurch vorgenommen
werden, daß an Stelle der beiden Halbzylinderrohre eine Federanordnung und eine
elektromagnetische Vorrichtung die Keilbuchse steuern, die diejenige Drehrichtung
des Typenrades bewirkt, die die an der Abdruck-stelle gewünschte Type auf dem kürzesten
Drehweg dorthin führt. Es kann auch eine elektromagnetische Vorrichtung mit gepolten
Magneten Verwendung finden, wobei die Federanordnung entfällt. Der besondere Vorteil
dieses Ausführungsbeispiels liegt darin, daß durch Einsparung mechanischer Zwischenglieder
eine höhere Betriebssicherheit erreicht und durch Fortfall deren Einstellzeit eine
wesentliche Schreibgeschwindigkeitserhöhung ohne Mehrbelastung der übrigen mechanischen
Zwischenglieder erzielt wird.
-
An Hand der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele nach der Erfindung
näher beschrieben. Dabei zeigt Fig. 1 eine mechanische Einrichtung zur Steuerung
des Typenrades, Fig. 2 einen Schnitt im Aufriß durch die Anordnung der Halbzylinderrohre,
Fig. 3 ein Typenrad mit Druckhammer, Fig. 4 eine mechanische Einrichtung
zur Axialverschiebung des aus mehreren Typenkränzen bestehenden Typenrades nach
Fig. 1,
Fig. 5 ein Prinzipschaltbild zur teilweise elektrischen Steuerung
des Typenrades und Fig. 6 ein Zeit-Weg-Diagramm der Nocken zu Fig.
1, 2 und 4.
-
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind vier konzentrisch auf
einer Welle 3 angeordnete Wählscheiben 1 vier Kombinationsschritten
eines Fernschreibzeichens zugeordnet und werden von Wählhebeln 2, von denen der
übersichtlichkeit halber nur einer dargestellt ist, axial um einen geringen Betrag
verschoben. Die Wählhebel 2, die beispielsweise elektromagnetisch einstellbar sind,
werden von den Kombinationsschritten, je nachdem, ob Strom- oder Pausenschrit!
vorliegt, nach rechts oder nach links verschoben. Durch Schraubenschlitzführungen
la, die in Schräg-
stellung an der Gleitbuchse aller Wählscheiben
1 angebracht sind und an Führungsstiften 3a auf der Welle 3 entlanggleiten,
ist mit einer axialen Verschiebung durch die Wählhebel 2 gleichzeitig eine geringe
Verschwenkung der Wählscheiben 1 um die Welle 3
verbunden. Auf dem
Umfang jeder Wählscheibe 11
befinden sich sechzehn nutförmige Ausschnitte
1 b,
von denen jeweils nur einer dargestellt ist. Jedem Femschreibzeichen
ist eine definierte Einstellung der Wählscheiben 1 zugeordnet, -und an einer
Stelle des Wählscheibenumfanges befindet sich eine durchgehende Lücke. Da vier Wählscheiben
vorhanden sind, kann diese Lücke an sechzehn Stellen gebildet werden. Fünfzehn Einstellhebel
5 verlaufen radial und sind auf fünfzehn von sechzehn Abschnitten verteilt,
wobei einem Abschnitt kein Einstellhebel zugeordnet ist, worauf im weiteren noch
genauer eingegangen wird. Sie umgeben die Wählscheiben 1 und sind
je mittels eines ortsfesten Bolzens 5a gelagert und können durch ihre Langlöcher
5b eine axiale Verschiebung und eine Verschwenkung um die Bolzen 5a ausführen.
Während der Einstellung dell-Wählscheiben 1 stützen sich die Einstellhebel
5 mit ihren keilförmigen Ansätzen 5 c auf einem Bund
7 a
einer durch einen Hebel 8 axial verschiebbaren Buchse
7 ab. Der auf einer Achse Sa schwenkbar gelagerte Hebe18 folgt mit seinem
Ende unter der Zugkraft einer Feder9 einem Nocken10a, der auf einer start-stop-mäßig
angetriebenen Welle 10 sitzt. Soll ein Schriftzeichen abgedruckt werden,
so wird der Nocken 10a durch Einkuppeln der Welle 10
gedreht und verschwenkt
den Hebel 8 im Uhrzeigersinn, wie an Hand des Nockendiagramms (Fig.
6) im folgenden noch genauer erläutert wird. Die Einstellhebel
5 gleiten mit ihren Ansätzen 5 c von dem Bund
7 a der Buchse 7 ab und legen sich gegen den Umfang der Wählscheiben
1, wobei einer der Einstellhebel 5 in die durchgehende Lücke der dem
Schriftzeichen entsprechend eingestellten Wählscheiben 1
einfallen kann. Nur
der eingefallene Einstellhebel 5
wird mit seinem Ansatz 5
c von der Kante 7 b der sich axial nach rechts verschiebenden
Buchse 7 erfaßt und entgegen der Zugkraft einer Feder 9 nach rechts
verschoben. Dabei stößt das Ende 5d des EinsteRhebels 5 gegen eines
der Zylinderrohre 11, das am Angriffspunkt des zugehörigen Einstellhebels
5
einen in Fig. 1 nicht gezeichneten, an Hand der Fig. 2 später beschriebenen
Anschlag 11 b trägt, und gegen eines von zwei Halbzylinderrohren 12
und 12'. Das Zylinderrohr 11 und Halbzylinderrohr 12, die mittels Führungen
axial verschiebbar gelagert sind, werden ebenfalls nach rechts verschoben. Während
dieses Vorganges liegt ein Hebel 31, der das Zylinderrohr 11
nach der
Typenradeinstellung durch sein Ende 31 a
wieder in die Ausgangsstellung
zurückschiebt, mit seinem Ende 31b am Nockengrund eines auf der Welle
10 sitzenden Nockens 10 d infolge der Zugkraft einer Feder
32 auf. Anschließend wird die Buchse 7
von dem Hebel 8, der
durch die Form des Nockens
10 a wieder unter der Zugkraft
der Feder 9 in seine Ausgangsstellung zurückkehren kann, in die vor dem Einkuppeln
der Welle 10 eingenommenen Stellung gebracht. Unter der Wirkung der Feder
6 folgt nun der Einstellhebel 5 der Buchse 7 gleichfalls nach
links, während die Buchse 7 eine etwas längere axiale Verschiebung erfährt
und damit den eingefallenen Einstellhebel 5 durch den Bund 7 a wieder
aus der durchgehenden Lücke der Wählscheiben 1 heraushebt. Auch die übrigen
Einstellhebel 5 werden durch den Bund 7a von den Wählscheiben 1 abgehoben.
Um nun einen veränderlichen Drehweg des Typenrades zu erreichen, sind ein Exzenterhebel
13, der auf einer Achse 14 drehbar gelagert ist, und ein auf einer Achse
16 drehbar gelagerter Schwenkhebel 15 vorgesehen. Der Exzenterhebel
13 und der Schwenkhebel 15, die mit Führungsschlitzen 13a und 15a
versehen sind, sind über einen in diesen Führungsschlitzen gehaltenen Kupplungsstift
17 miteinander im Eingriff. Außerdem wird der Kupplungsstift 17 im
Führungsschlitz 18 a eines Hebels 18 geführt. Der auf einer Achse
20 schwenkbar gelagerte Hebel 18 folgt unter der Zugkraft einer Feder
19 einem auf der Welle 10
sitzenden Nocken 10 b. Bei
seiner Schwenkbewegung in Kraftrichtung der Feder 19 verschiebt der Hebel
18 den Kupplungsstift 17 in den Führungsschlitzen 13aund15a derHebe113und15undändertsomit
die Drehbewegung des Schwenkhebels 15. Je weiter der Kupplungsstift
17 durch den Hebel 18 nach oben geschoben wird, desto größer ist die
Drehbewegung des Schwenkhebels 15. Mit dem Halbzylinderrohr 12 bzw. 12' wird
über einen axial verschiebbaren Schieher 28 bzw. 28' ein Hebel
29 bzw. 29' um seine Achse 30 bzw. 30' verschwenkt.
Während das Ende des Hebels 29 bzw. 29' an dem Schieber
28 bzw. 28' anliegt, greift das andere Ende an einem Anschlag 22
c,
der mit einer Keilbuchse 22 verbunden ist, an. Der Übersichtlichkeit halber
ist das Halbzylinderrohr 12' in Fig. 1 nicht dargestellt, während das am
Anschlag 22 c angreifende Ende des Doppelhebels 29' dargestellt ist. Die
Keilbuchse 22 ist auf einem Kolben 21, der auf einem Bolzen 21 b nur axial
verschiebbar gelagert ist, etwas verschwenkbar gelagert und mit einer quer zur Achsrichtung
liegenden Schlitzführung 22a versehen. Durch einen mit dem Kolben 21 verbundenen
Führungsstift 21a, der in der Schlitzführung 22 a gleitet, wird die Verschwenkung
der Keilbuchse 22 begrenzt. Durch eine hier nicht dargestellte Rastanordnunng wird
die Keilbuchse 22 in ihren beiden möglichen Arbeitsstellungen gehalten. Durch die
mechanischen Zwischengheder 28, 28', 29, 29'
und 22 c schieben sich die Halbzylinderrohre
12 und 12' gegenseitig in die Ausgangsstellung zurück. Es kann also nur eines der
beiden Halbzylinderrohre 12 und 12' in der Ausgangsstellung stehen. So wird z. B.
in dieser Darstellung das Halbzylinderrohr 12 nach rechts und das Halbzylinderrohr
12' nach links zurück in die Ausgangsstellung verschoben, der Schieber
28 und der Doppelhebel 29 bewegt und dadurch die Keilbuchse 22 gegen
den Uhrzeigersinn verschwenkt. Gleichzeitig wird mit dem Halbzylinderrohr 12 eines
der acht Zylinderrohre 11 axial nach rechts verschoben. Diese Zylinderrohre
11 tragen in verschiedener Länge ausgeführte Lappen lla. Der Übersichtlichkeit
halber ist auch hier wieder nur ein Zylinderrohr 11 und ein weiteres, aufgeschnitten,
angedeutet. Die Lappen 11 a werden durch die Verschiebung in den Begrenzungsbereich
des Hebels 18
gebracht, der mit seinem Arm 18 b, unter der Wirkung
seiner Feder 19 dem Nocken 10 b folgend, an dem vorgeschobenen Lappen
lla anstößt und damit dem Nocken 10 b nicht mehr weiter folgen kann. Der
Kupplungsstift 17 wird nun in einer bestimmten Lage gehalten, und durch den
Exzenterhebel 13 wird der Hebel 15 um einen dem dadurch festgelegten
übersetzungsverhältnis zugeordneten Betrag verschwenkt. Dieser Betrag entspricht
genau der erforderlichen Typenradverstellung. Es wird also bei jedem Zylinderrohr
11 eine diesem zugeordnete Übersetzung zwischen dem Exzenterhebel
13 und dem Schwenkhebel 15 eingestellt. Der Schwenkhebel
15 trägt an seinem dem Führungsschlitz 15a entgegengesetzten Ende eine Gabel
' die mit dem Führungsstift 21 a im Eingriff steht. Der mit dem Exzenterhebel
13 durch den Kupplungsstift 17 in Verbindung stehende Schwenkhebel
15 verschiebt den Kolben 21 mit der Keilbuchse 22 je nach dem Betrag
seiner Verschwenkung um verschiedene Weglängen in axialer Richtung nach links. Auf
dem entgegengesetzten Ende der Welle 3, das das Typenrad trägt, ist konzentrisch
eine Zylinderbuchse 23 befestigt. Diese Zylinderbuchse trägt sechzehn radial
angeordnete Stifte 24, die in gleichen Abständen auf dem Umfang der Zylinderbuchse
23 verteilt sind. Es ist dabei bedeutungslos, ob die Stiftanordnung genau
mit der Anordnung der sechzehn Typen fluchtet oder um einen beliebigen Winkel gegenüber
der Typenanordnung verdreht ist. Diese Stifte 24, von denen der Übersichtlichkeit
halber nur zwei dargestellt sind, sind in radialer Richtung verschiebbar, wie in
der Fig. 1 der obere und untere Stift zeigt. Ferner sind die Stifte 24 mit
hier nicht dargestellten Arretierungsvorrichtungen versehen, die sie in der eingedrückten
und herausgeschobenen Lage festhalten. Diese Arretierung kann beispielsweise durch
Rasten an den Stiften 24 und durch eine Federanordnung an der Zylinderbuchse
23 erreicht werden. Mit dem Kolben 21 ist ein Kegelstumpf 21 c verbunden,
dessen Grundflächendurchmesser dem Innendurchmesser der Zylinderbuchse
23 entspricht. Dieser Kegelstumpf 21 c ist in die Zylinderbuchse
23 eingeführt und steht genau an der Stelle der Stifte 24, wenn die Keilbuchse
22 in einer Ausgangsstellung steht. Dies ist beispielsweise der Fall, bevor einer
der Einstellhebel 5 eingefallen ist. In der Mitte der beiden Einstellungen
der Keilbuchsenspitzen 22 d trägt der Kegelstumpf 21 c eine Ausnehmung 21
d, durch die der sich darüber befindliche Stift 24 in die Zylinderbuchse
23 eingeführt werden kann. Steht also die Keilbuchse 22 in ihrer Ausgangsstellung,
so sind zlle Stifte außer einem herausgeschoben. Die Keilbuchse 22 nimmt
je nachdem, ob das Typenrad nach rechts oder links verdreht werden soll,
die eine oder die andere Einstellung ein, die von dem Führungsstift 21 a, wie schon
erwähnt, vorgesehen ist. Wird nämlich die Keilbuchse 22 nach dem Verdrehen des Typenrades
4 in die Abdruckstellung wieder aus der Zylinderbuchse 23 nach rechts in
die Ausgangsstellung verschoben, so wird ein Hebel 25, der auf einer Achse
27 drehbar gelagert ist, entgegen der Zugkraft einer Feder 26 durch
den Konus 22 b, auf den eines der beiden Enden des Hebels 25 aufliegt,
gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt. Das dem auf dem Konus 22b aufliegenden
Ende entgegengesetzte, winkelförmige Ende des Hebels 25 drückt bei dessen
Verschwenkung gegen den Uhrzeigersinn den dem Ende gegenüberliegenden Stift 24 in
das Innere der Zylinderbuchse
23 in den Bewegungsbereich
der Keilbuchse 22, was durch die Ausnehmung 21 d des Kegelstumpfes 21 c ermöglicht
wird.
-
Wird ein Schriftzeichen abgedruckt, so wird durch Einfallen eines
der Einstellhebel 5 das zugehörige Zylinderrohr 11 und Halbzylinderrohr
12 nach rechts verschoben. In der Darstellung Fig. 1 werden das rechte Halbzylinderrohr
12 und der Schieber 28 axial nach rechts verschoben, der den Hebel
29 im Uhrzeigersinn verschwenkt und die Keilbuchse 22 gegen den Uhrzeigersinn
bis zum Anschlag ihrer Schlitzführung 22a am Führungsstift 21a verdreht. Nach diesem
Vorgang wird die Keilbuchse 22 durch den Hebel 15 um einen Betrag, der der
Länge des Lappens 11 a des nach rechts verstellten Zylinderrohres
11
zugeordnet ist, axial nach links verschoben ' und der eingedrückte
Stift 24 gleitet an der rechten Flanke der Keilbuchse 22 vorbei. Dabei werden die
Zylinderbuchse 23 und mit ihr die Wählscheiben 1 und das Typenrad
4 im Uhrzeigersinn entsprechend dem Hub der Keilbuchse 22 verdreht, ohne ihre dann
eingenommene Lage bei der Rückbewegung des Kolbens 21 und der Keilbuchse 22 in ihre
Ausgangsstellung zu verändern. Der eingefallene Einstellhebel 5 ist vor der
Verstellung des Typenrades 4 wieder aus der durchgehenden Wählscheibenlücke, wie
bereits beschrieben, herausgehoben worden. Damit bei der schnellen Verstellung das
Typenrad durch seine Rotationsenergie nicht über die eingestellte Lage hinausläuft,
muß an der Welle 3 noch eine Rast (Friktion, Rollenrast od. dgl., hier nicht
dargestellt) angebracht werden. Für die Verstellung des Typenrades gegen Uhrzeigersinn
dienen die hier nicht dargestellten Zwischenglieder, nämlich das Halbzylinderrohr
12' und der Schieber 28' und ferner der teilweise dargestellte Hebel
29'. Bevor die neue Schrittgruppe eingestellt wird, schwenkt der auf der
Welle 10 sitzende Nocken 10d den Hebel 31 entgegen der Zugkraft
der Feder 32 um die Achse 33 gegen den Uhrzeigersinn, wobei das Ende
31a das nach rechts verschobene Zylinderrohr 11 und Halbzylinderrohr 12 in
die Aus-C Crangsstellung zurückschiebt.
-
In Fig. 2 ist die Anordnung der Halbzylinderrohre 12 und 12' und-
der Zylinderrohre 11 und in Fig. 3
das Typenrad 4 mit einem Druckhammer
4 a dargestellt. Für die Verschwenkung der Keilbuchse 22 ist die Stellung der Halbzylinderrohre
12 und 12' maßgebend. Für die Typenradverstellung dienen die Zylinderrohrell
1 bis 11V111, die auch als Teilzylinderrohre ausgebildet sein können. Die
Zylinderrohre tragen fünfzehn symmetrisch angeordnete Anschläge 11
b, die den Einstellhebeln 51 bis 5 XV zugeordnet sind. Der Einstellhebel
5V111 steuert bei seinem Einfallen in die Wählscheibenlücke keinen der beiden
Halbzylinderrohre 12 und 12', da dieser nur beim wiederholten Abdruck des unmittelbar
vorangegangenen Schriftzeichens einfällt und in diesem Falle eine Typenradverstellung
und damit die Festlegung der Drehrichtung desTypenrades 4 entfällt. Beispielsweise
ist die Lücke zwischen den beiden Halbzylinderrohren 12 und 12' oder sind Ausnehmungen
an den Halbzylinderrohren 12 und 12' so gewählt, daß ihre Verstellung ausgeschlossen
ist. Zweckmäßig sind die Typen auf dem Typenrad in gleicher Weise wie die jeweils
den Typen entsprechenden Wählscheibenlücken angeordnet. Wird beispielsweise ein
Schriftzeichen der Typenreihe 11 abgedruckt, so fällt der Einstellhebel
511 in die nur an dieser Stelle gebildete, durchgehende Lücke der Wählscheiben
1 ein. Der Einstellhebel 511 verschiebt in bereits beschriebener Weise
das Halbzylinderrohr 12 und den Zylinder 1111. Die Keilbuchse 22 wird gegen
den Uhrzeigersinn verschwenkt und das Typenrad im Uhrzeigersinn verdreht. Der Lappen
11 a II des Zylinderrohres 1111 bestimmt den Betrag der Verdrehung
des Typenrades 4, der in diesem Fall der Verdrehung um sechs Typenteilungen entspricht.
-
Wird nun das Schriftzeichen der Typenreihe 11 unmittelbar wiederholt,
so fällt der Einstellhebel 5V111
in die Wählscheibenlücke, die unverändert
mit der Typenreihe 11 mitgedreht worden ist, ein und verschiebt das Zylinderrohr
11 VIII. Der Hebel 18 wird infolge des langen Lappens 11aVIll in seiner
untersten Lage gehalten und mit ihm der Kupplungsstift 17. Die Achse 14 und
der Kupplungsstift 17 liegen jetzt in einer gemeinsamen Flucht, die Verschwenkung
des Exzenterhebels 13 wird nicht auf den Schwenkhebel 15 übertragen
und die Keilbuchse 22 in ihrer Ausgangsstellung belassen. Dadurch ist eine Verstellung
des Typenrades ausgeschlossen.
-
Soll eine auf dem Typenradumfang entgegengesetzt liegende Type in
die Abdruckstellung gebracht werden, beispielsweise eine der Typenreihe XVI nach
einer der Typenreihe VIII, so muß das Typenrad 4 um 1801 gedreht werden.
In diesem Falle bringen beide Drehrichtungen die Type gleich schnell in die Abdruckstellung.
Es ist also nicht erforderlich, eines der Halbzylinderrohre 12 und 12' zu verschieben,
und die Drehrichtung der unmittelbar vorangegangenen Typenradverstellung wird beibehalten.
Ferner handelt es sich bei dieser Verstellung um die maximale Typenradverdrehung,
nämlich um 180". Dies entspricht der maximalen Verschiebung der Keilbuchse
22 und der maximalen Verschwenkung des Schwenkhebels 15. Der Kupplungsstift
17 nimmt hierbei die oberste Stellung ein. Der Hebel 18, der die Steuerung
der Lappen lla der Zylinderrohre 11
auf den Kupplungsstift 17 überträgt,
nimmt jetzt seine Endlage in Richtung der Zugkraft der Feder 19 ein. In diesem
Fall erübrigt sich der zugehörige Lappen 11 a und damit das entsprechende
Zylinderrohr 11,
da durch Wahl des Nockengrundes des Nockens 10 b die
gleiche Einstellung des Hebels 18 erreicht werden kann. Es kann somit ein
Einstellhebel 5XVI fortfallen.
-
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel für die axiale Verschiebung
eines Typenrades, das je zwei Typenkränze für Buchstaben und Ziffern vorsieht,
dargestellt. Das Typenrad 4 ist auf der Welle 3 axial verschiebbar und gegenüber
dieser nicht verdrehbar gelagert. Je vier in Richtung der Welle 3 hintereinander
angeordnete Typen stehen daher in Beziehung zu den von den vier Wählscheiben
1 gebildeten durchgehenden Lücken. Von den fünf Kombinationsschritten eines
Fernschreibzeichens üblicher Art sind vier den vier Wählhebeln 2, wie aus Fig.
1 ersichtlich ist, und einer einer längsverschiebbaren Schaltschiene
35 zugeordnet. Entsprechend der Art dieses Kombinationsschrittes (»Strom.«
oder »Pause«) wird die Schaltschiene 35, die die Umschaltung von einem Buchstaben-
bzw. Ziffernkranz auf den anderen steuert, über einen beispielsweise elektromagnetisch
gesteuerten Hebel 36, der auf einer Achse 37 drehbar gelagert ist,
nach rechts oder links verschoben. Fig. 3 zeigt die linke Stellung (Ziffernkranz
»ZiII«). Ferner ist eine zweite längsverschiebbare Schaltschiene
38
vorgesehen, die über den Hebel 39, der beispielsweise von einer hier nicht
dargestellten elektromagnetischenAnordnung steuerbar ist, nach rechts oder links
verstellt wird. Die Schaltschiene 38 dient zur Umschaltung von der Buchstabenseite
auf die Ziffernseite oder umgekehrt. Nachdem die Schaltschienen 35 und
38 eingestellt sind, werden sie von einem zweckmäßig walzenförmig ausgebildeten
Nokken 10 e, der auf der Welle 10 sitzt, entgegen der Zugkraft
der Federn 40 und 41 angehoben und um die kreisförnügen Enden 36 a und
39 a der Hebel 36
und 39, mit denen die Schaltschienen
35 und 38 mit kreisfönnigen Ausnehmungen gegenüber den Hebeln
36 und 39 etwas verschwenkbar verbunden sind, verdreht. Dabei schieben
die Schaltschienen 35 und 38
mit ihren Kanten 35 a
und 38 a die beiden Schieber 42 und 43, die von Stiften 42 a, 43 a
geführt werden, nach oben und verschwenken die T-förmigen Hebel 44 und 45, die auf
ortsfesten Achsen 46 und 47 drehbar gelagert sind, im Uhrzeigersinn. Die beiden
Schieber 48 und 49, die durch die Stifte 48 a und 49 a
geführt werden, befinden
sich bei dieser Schaltschienenstellung über Ausnehmungen, die an den Schaltschienen
35 und 38 angebracht sind, und werden daher nicht angehoben. Der T-förmige
Hebel 44 schwenkt mit seinem Stift 44 a einen Hebel 34 um den Stift 45a und
verschiebt dabei mit seinem Stift 34a das '#ypenrad 4 um einen Typenkranz nach rechts.
Der Abschnitt zwischen Stift 34a und 45a und der Abschnitt zwischen. Stift 44a und
45a des Hebels 34 sind gleich lang gewählt. Der T-förmige Hebel 45 schwenkt mit
seinem Stift 45 a den Hebel 34 um den Stift 44 a des T-förmigen Hebels
44 und verschiebt dabei das Typenrad 4 um zwei Typenkränze nach rechts. Bei dem
gezeichneten Ausführungsbeispiel wird das Typenrad 4 somit um drei Typenkränze nach
rechts auf den Buchstabenkranz »Bu l« verstellt.
-
Werden jetzt die Schaltschienen 35 und 38 nach rechts
verstellt, so erfolgt der beschriebene Vorgang in entgegengesetzter Richtung. Das
Typenrad 4 wird somit um drei Typenkränze nach links auf den Ziffernkranz »Zi II«
verstellt. Soll beispielsweise das Typenrad 4 von »Zi 11« auf »Z!
l« verstellt werden, so muß die Schaltschiene 38 nach rechts und die
Schaltschiene 35 nach links, wie dargestellt, verschoben sein. Der T-förmige
Hebel 45 wird in seiner zuletzt eingenommenen Stellung belassen, und der T-förmige
Hebel 44 verschiebt das Typenrad um einen Typenkranz nach rechts auf die Ziffernreihe
»ZI l«. Die zuletzt eingenommene Typenradeinstellung bleibt so lange stehen,
bis sie durch eine neue abgelöst wird.
-
Ein Ausführungsbeispiel, die Auswahl der Zylinderrohre 11 für
die verschiedenen übersetzungsstufen und die Bestimmung der Drehrichtung des Typenrades
4 mit elektrischen Mitteln vorzunehmen, ist in Fig. 5 dargestellt. Den Zylinderrohren
111 bis 11 VIII sind Magnete MI bis MVIII, die die axiale Verschiebung
der zugeordneten Zylinderrohre 11 vornehmen, zugeordnet. So sind beispielsweise
den Zylinderrohren 11111 und 11 VIII die Magnete M 111 und
MVIII zugeordnet. Für die beiden Halbzylinderrohre 12 und 12' ist ein Magnet
M vorgesehen, der direkt auf die Keilbuchse 22 einwirkt. Dabei ist die Keilbuchse
22 durch eine nicht dargestellte Federanordnung so auf dem Kolben 21 verschwenkt
gehalten, daß das Typenrad 4 bei Nichterregung des Magnets M eine Verdrehung im
Uhrzeigersinn und bei Erregung des Magnets M eine Verdrehung gegen en Uhrzeigersinn
erfährt. An Stelle der vier Wählscheiben 1 sind auf der Welle 3 sechzehn
Schleifringe 50 und ein Kontaktstern 51 mit sechzehn elektrisch voneinander
getrennten, den sechzehn Typenteilungen auf dem Typenrad 4 zugeordneten Schleifarmen
51 a befestigt. Je ein Schleifring 50 ist mit einem
Schleifarm 51 a elektrisch verbunden. Je einem von fünfzehn
Schleifarmen 51a hegt einer von fünfzehn Kontakten 52 1 bis 52 XV,
die die Einstellhebel 5 ersetzen, gegenüber. Bei jeder Typenradeinstellung
sind alle Kontakte 52 mit den Schleifannen 51a elektrisch leitend verbunden.
Ein sechzehnter Kontakt 52 und der zugehörige Magnet können entfallen, da
für die diesen zugeordnete Typenreihe weder eines der Zylinderrohre 11
noch
die Keilbuchse 22 verstellt werden müssen. Auf den Schleifringen 50 liegen
Blattfedern 53 auf, die mit Kontakten kl bis k16 verbunden sind. Diese
Kontakte k 1 bis k 16 sind den sechzehn Typenteilungen auf dem Typenrad
zugeordnet. Die Kontakte 52 1 bis 52 VIII sind direkt an die Magnete
M 1 bis MVIII geführt, während die Kontakte 521X bis 52XV mit den Relais
RIX bis RXV verbunden sind, die mit ihren Kontakten r IX und r# IX, rX und r'X usw.
den Magnet M und die Magnete M 1, M II usw. erregen.
-
Soll eine Type der rechten Typenradhälfte, beispielsweise eine der
Typenreihe I, in die Abdruckstellung gebracht werden, so wird Kontakt kl geschlossen.
Dadurch wird über die Batterie B ein Stromkreis geschlossen und der Magnet MI erregt.
Dieser steuert in bereits beschriebener Weise das Zy-
linderrohr
111, das mit seinem Lappen llal die Axialverschiebung der Keilbuchse 22 festlegt.
Der Magnet M wird nicht erregt, wodurch eine Verdrehung des Typenrades 4 im Uhrzeigersinn
hervorgerufen wird.
-
Wird nun das Schriftzeichen der entgegengesetzten Type, in diesem
Fall der Typenreihe XVI, abgedruckt, so ist kein Einstellen eines der Zylinderrohre
11, wie schon erläutert, erforderlich. Die Drehrichtung richtet sich dabei
im Gegensatz zu dem in Fig. 1
dargestellten Ausführungsbeispiel nicht nach
der Drehrichtung bei dem unmittelbar vorangegangenen Abdruck, sondern ist immer
eine Verdrehung im Uhrzeigersinn, da bei Nichterregung des Magnets M die Keilbuchse
22 eine Verdrehung des Typenrades 4 im Sinn des Uhrzeigers bewirkt. Das Typenrad
4 wird also im Uhrzeigersinn um 180' verdreht. Dabei wurde der Kontakt
k16 geschlossen, was in diesem Fall bedeutungslos ist. Beim Abdruck des gerade
an der Abdruckstelle liegenden Schriftzeichens wird Kontakt k 8 geschlossen
und nur der Magnet MVIII erregt, der das Zylinderrohr 11V111 verstellt. Wie schon
erwähnt, wird in diesem Fall die Keilbuchse 22 nicht axial verschoben.
-
Soll nun eine auf der linken Typenradhälfte gelegene Type, beispielsweise
eine der Typenreihe XII, in die Abdruckstellung gebracht werden, so wird durch Schließen
des Kontaktes k 12 das Relais R XII erregt. Mit seinen Kontakten r XII und
z" XII wird ein weiterer Stromkreis geschlossen, und dadurch werden die Magnete
M IV und M erregt. Der erregte Magnet M IV verschiebt das Zylinderrohr
11 IV und legt damit die axiale Verschiebung der Keilbuchse 22 fest. Der
erregte Magnet M verschwenkt die Keilbuchse
22 im Uhrzeigersinn
und legt Dieb Verschwenkung des Typenrades 4 gegen. den Uhrzeigersinn fest.
-
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 entfallen außer den Wählscheiben
1, den Wählhebeln 2 und den Einstellhebeln 5 die Hebel 8 u-id
31, die Buchse 7
und die Nocken-10a, 10b.
-
in Fig. 6 ist ein Zeit-Weg-Diagramni der durch die Nocken
10a, 10b, 10c, 10d, 10e hervorgerufenen Steuerungen der Hebel
8, 18, 13 und 31 und der Schaltschienen35 und 38 während eines
Umlaufes der Welle 10 gezeigt. Dabei bedeutet a die Verstellung der
Zylinderrohre 11 und Halbzylinderrohre 12 bzw. 12' in axialer Richtung nach
rechts und Verschwenkung der Keilbuchse 22 durch die axiale Verschiebung der Buchse
7
nach rechts, -b die Rückführung der Buchse 7 in die Ausgangsstellung
nach links, c die Einstellzeit der Wählscheiben 1 durch die Wählhebel
2, d die Einstellzeit der übersetzung zwischen dem Exzenterhebel
13 und Schwenkhebel 15 durch den Hebel 18, -di die Einstellzeit
der übersetzung zwischen dem Exzenterhebel 13 und Schwenkhebel
15 durch den Hebel 18 für die in Fig. 1 dargestellte Zylinderrohrverschiebung,
e die Bewegungzeit des Hebels 18 in seine Ausgangsstellung,
-
ei die Bewegungzeit des Hebels 18 in seine Ausgangsstellung
für die in Fig. 1 dargestellte Zylinderrohrverschiebung, die Zeit der Verdrehung
des Typenrades 4 aus der vorangegangenen in die folgende Abdruckstellung,
g die Bewegungszeit des Kolbens 21 mit der Keilbuchse 22 in die Ausgangsstellung
nach rechts, h die Zeit der Zurückstellung der Zylinderrohre 11
und
Halbzylinderrohre 12 bzw. 12' in die Ausgangsstellung durch den Doppelhebel
31,
i die Verstellzeit des Typenrades 4 in axialer Richtung,
k die für den Druckvorgang zur Verfügung stehende Zeit. Aus dem Zeit-Weg-Diagramm
geht hervor, daß eine günstige Zeitaufteilung für die verschiedenen Steuervorgänge
und somit eine gleichmäßige Auslastung aller Getriebeteile erzielt wird. Die Schreibgeschwindigkeit
läßt sich daher gegenüber den bekannten Druckersystemen wesentlich steigern, ohne
daß sie durch ein schwaches Getriebeglied begrenzt wird. Bei dem Ausführungsbeispiel
mit elektrischen Schaltmitteln nach Fig. 4 verkürzt sich das Zeit-Weg-Diagramm durch
Fortfall der Steuerglieder 8 und 31
und der zugehörigen Nocken
10 a und 10 d um die Zeit a. Dies kommt einer weiteren Schreibgeschwindigkeitserhöhung
von etwa 200/9 gleich, ohne daß die übrigen Bewegungszeiten verkürzt werden.
-
Im Rahmen der Erfindung sind weitere Ausführungsforinen möglich, die
sich von den beschriebenen Ausführungsbeispielen unterscheiden. So können an Stelle
der Nocken und Steuerhebel andere Steuervorrichtungen verwendet und die Zylinderrohre
als Teilzylinderrohre oder in anderen Ausführungsformen ausgebildet sein.