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DE1110208B - Einrichtung zum Einstellen eines Typentraegers auf kuerzestem Drehweg bei Fernschreibmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen eines Typentraegers auf kuerzestem Drehweg bei Fernschreibmaschinen

Info

Publication number
DE1110208B
DE1110208B DES69290A DES0069290A DE1110208B DE 1110208 B DE1110208 B DE 1110208B DE S69290 A DES69290 A DE S69290A DE S0069290 A DES0069290 A DE S0069290A DE 1110208 B DE1110208 B DE 1110208B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
type wheel
lever
type
cylinder
character
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES69290A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Wachs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES69290A priority Critical patent/DE1110208B/de
Publication of DE1110208B publication Critical patent/DE1110208B/de
Priority to DES81350A priority patent/DE1164461B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/16Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L17/24Apparatus or circuits at the receiving end using mechanical translation and type-head printing, e.g. type-wheel, type-cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Einstellen eines Typenträgers auf kürzestem Drehweg bei Fernschreibmaschinen Bei Fernschreibmaschinen werden unter anderem Druckeinrichtungen verwendet, die einen drehbaren zylindrischen Typenträger, z. B. Typenrad, Typenwalze u. dgl., enthalten. Es sind dabei Ausführungen bekannt, bei denen der Typenträger nach Abdruck eines Schriftzeichens aus der Abdruckstelle in eine definierte Ausgangsstellung gebracht wird, und ferner ist es bekannt, den Typenträger unmittelbar aus der Abdruckstelle des vorangegangenen Schriftzeichens in diejenige des folgenden Schriftzeichens zu bewegen.
  • Ferner sind Druckeinrichtungen bekannt, die zur weiteren Erhöhung der Schreibgeschwindigkeit einen Typenträger enthalten, der auf dem kürzesten Wege mittels einer die günstigere Drehrichtung des Typenträgers feststellenden Prüfeinrichtung von der Ausgangsstellung in die Abdruckstellung des abzudrukkenden Schriftzeichens gedreht wird. Dadurch wird der Drehweg des Typenträgers, der bei vorangegangenen Ausführungen im ungünstigsten Fall fast eine volle Umdrehung betrug, im ungünstigsten Fall auf eine halbe Umdrehung vermindert. Hierdurch wird dieTelegrafier- bzw.Schreibgeschwindigkeit beträchtlich erhöht.
  • Bei diesen bekannten Ausführungen wird beim Abdruck eines Schriftzeichens die Verbindung zwischen der motorangetriebenen Welle und der Welle, die die Kraft zum Abdruckmechanismus weiterführt, durch eine schnell einfallende Zahnkupplung hergestellt, die eine unangenehme Geräuschbildung zur Folge hat. Ferner weisen die rotierenden Kraftübertragungselemente ziemlich große Massenträgheitsmomente auf, wobei durch das plötzliche Einkuppeln eine erhöhte Verschleißgefahr besteht.
  • Die Erfindung weist gegenüber den bekannten Ausführungen den Vorteil auf, daß auf einfache Weise ein idealer Beschleunigungsverlauf des Typenrades, beispielsweise ein sinusförmiger Beschleunigungsverlauf, durch besondereNockenformen gewählt werden kann. Besonders aus diesem Grund und in Verbindung mit den auf ein Minimum beschränkten Einstellwegen des Typenrades, das zweckmäßig zur Verringerung des Massenträgheitsmomentes aus# mehreren Typenkränzen bestehen und dadurch mit verkleinertem Durchmesser ausgeführt sein kann, eignet sich diese Druckeinrichtung für besonders hohe Schreibgeschwindigkeiten. Da die Einstellzeit für das Typenrad und der Zeitpunkt des Druckvorganges für alle Typen gleich sind, steht für den Papiervorschub fast die gesamte Zeichenlänge zur Verfügung.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist im einzelnen dadurch gekennzeichnet, daß eine start-stop-mäßigbetriebene SteuernockenweHe vorgesehen ist, die den Betrag der Verschwenkung des Typenrades in Verbindung mit mehreren nockengesteuerten Schwenkhebeln bestimmt, daß ortsfest gelagerte, von Wählgliedern axial einstellbare, paarweise gegenüberliegende Zylinder- bzw. Teilzylinderrohre abgestufte Begrenzungen für die Übersetzungseinstellung von dem die Typenradbewegung steuernden Schwenkhebel bilden und daß jeweils eines von zwei weiteren der Halbzylinderrohre die Drehrichtung des Typenrades festlegt.
  • Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Einrichtung nach der Erfindung wirken ortsfest gelagerte, die Typenradwelle umgebende, axial verschiebbare, in ihrer Zahl der Zahl der möglichen Winkelstellungen entsprechende Einstellhebel auf Wählscheiben ein, die so mit der Typenradwelle verbunden sind, daß sie von durch Empfangsorgane verstellbaren Wählhebeln axial verschiebbar- sind. Mit Hilfe von Schraubenschlitzführungen sind die Wählscheiben etwas gegenüber der das Typenrad tragenden Welle verschwenkbar angeordnet, so daß jeweils einer der Einstellhebel nach erfolgter Einstellung der Wählscheiben in Ausschnitte derselben einfällt und auf ein Cr gegenüberliegendes Zylinderrohr und über charakteristische Einschnitte oder Ansätze auf zugeordnete Zylinderrohre verstellend einwirkt und durch Nokkensteuerung wieder aus den Wählscheiben herausgehoben wird. Ferner wird die für den Abdruck des gewünschten Schriftzeichens erforderliche Winkelstellung des Ty- penrades bzw. der das Typenrad tragenden Welle durch eine auf einer Buchse axial gleitbare und um die Länge einer Schlitzführung verschwenkbare Keilbuchse erreicht, die - in einen mit der Zahl der einzustellenden Winkelstellungen entsprechenden Zahl radial verschiebbar, mit Arretierungsvorrichtungen für die in herausgeschobener und hineingcdrückter Stellung ausgestatteter Stifte versehenen, starr mit der Welle verbundenen Hohlzylinder in axialer Richtung einführbar ist und die ihrerseits durch einen drehbar gelagerten Hebel, der über mechanische Zwischenglieder von Zylinderrohren gesteuert wird, um die den einzelnen Schriftzeichen zugeordneten Weglängen axial verschoben wird.
  • Die Umschaltung des axial verschiebbaren, beispielsweise aus zwei Buchstaben- und zwei Ziffernkränzen bestehenden Typenrades von einem Typenkranzbereich auf den anderen geschieht dadurch, daß eine von einem der Telegrafierschritte eines Fernschreibzeichens gesteuerte Schaltschiene über mechanische Zwischenglieder die Umschaltung von einem Buchstabenkranz bzw. Ziffernkranz auf den anderen und daß eine weitere von der Buchstaben- bzw. Ziffernumschaltekombination gesteuerte Schaltschiene über mechanische Zwischenglieder die Umschaltung vom Buchstabenbereich auf den Ziffernbereich und umgekehrt vornimmt.
  • Im weiteren besteht die Möglichkeit, die Zylinderrohre durch elektromagnetische Vorrichtungen einzustellen, die ihrerseits von Kontakten, die den einzelnen Typenreihen auf dem Umfang des Typenrades zugeordnet sind, über elektrische Schaltanordnungen gesteuert werden. Ferner kann die Auswahl der günstigeren Drehrichtung dadurch vorgenommen werden, daß an Stelle der beiden Halbzylinderrohre eine Federanordnung und eine elektromagnetische Vorrichtung die Keilbuchse steuern, die diejenige Drehrichtung des Typenrades bewirkt, die die an der Abdruck-stelle gewünschte Type auf dem kürzesten Drehweg dorthin führt. Es kann auch eine elektromagnetische Vorrichtung mit gepolten Magneten Verwendung finden, wobei die Federanordnung entfällt. Der besondere Vorteil dieses Ausführungsbeispiels liegt darin, daß durch Einsparung mechanischer Zwischenglieder eine höhere Betriebssicherheit erreicht und durch Fortfall deren Einstellzeit eine wesentliche Schreibgeschwindigkeitserhöhung ohne Mehrbelastung der übrigen mechanischen Zwischenglieder erzielt wird.
  • An Hand der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele nach der Erfindung näher beschrieben. Dabei zeigt Fig. 1 eine mechanische Einrichtung zur Steuerung des Typenrades, Fig. 2 einen Schnitt im Aufriß durch die Anordnung der Halbzylinderrohre, Fig. 3 ein Typenrad mit Druckhammer, Fig. 4 eine mechanische Einrichtung zur Axialverschiebung des aus mehreren Typenkränzen bestehenden Typenrades nach Fig. 1, Fig. 5 ein Prinzipschaltbild zur teilweise elektrischen Steuerung des Typenrades und Fig. 6 ein Zeit-Weg-Diagramm der Nocken zu Fig. 1, 2 und 4.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind vier konzentrisch auf einer Welle 3 angeordnete Wählscheiben 1 vier Kombinationsschritten eines Fernschreibzeichens zugeordnet und werden von Wählhebeln 2, von denen der übersichtlichkeit halber nur einer dargestellt ist, axial um einen geringen Betrag verschoben. Die Wählhebel 2, die beispielsweise elektromagnetisch einstellbar sind, werden von den Kombinationsschritten, je nachdem, ob Strom- oder Pausenschrit! vorliegt, nach rechts oder nach links verschoben. Durch Schraubenschlitzführungen la, die in Schräg- stellung an der Gleitbuchse aller Wählscheiben 1 angebracht sind und an Führungsstiften 3a auf der Welle 3 entlanggleiten, ist mit einer axialen Verschiebung durch die Wählhebel 2 gleichzeitig eine geringe Verschwenkung der Wählscheiben 1 um die Welle 3 verbunden. Auf dem Umfang jeder Wählscheibe 11 befinden sich sechzehn nutförmige Ausschnitte 1 b, von denen jeweils nur einer dargestellt ist. Jedem Femschreibzeichen ist eine definierte Einstellung der Wählscheiben 1 zugeordnet, -und an einer Stelle des Wählscheibenumfanges befindet sich eine durchgehende Lücke. Da vier Wählscheiben vorhanden sind, kann diese Lücke an sechzehn Stellen gebildet werden. Fünfzehn Einstellhebel 5 verlaufen radial und sind auf fünfzehn von sechzehn Abschnitten verteilt, wobei einem Abschnitt kein Einstellhebel zugeordnet ist, worauf im weiteren noch genauer eingegangen wird. Sie umgeben die Wählscheiben 1 und sind je mittels eines ortsfesten Bolzens 5a gelagert und können durch ihre Langlöcher 5b eine axiale Verschiebung und eine Verschwenkung um die Bolzen 5a ausführen. Während der Einstellung dell-Wählscheiben 1 stützen sich die Einstellhebel 5 mit ihren keilförmigen Ansätzen 5 c auf einem Bund 7 a einer durch einen Hebel 8 axial verschiebbaren Buchse 7 ab. Der auf einer Achse Sa schwenkbar gelagerte Hebe18 folgt mit seinem Ende unter der Zugkraft einer Feder9 einem Nocken10a, der auf einer start-stop-mäßig angetriebenen Welle 10 sitzt. Soll ein Schriftzeichen abgedruckt werden, so wird der Nocken 10a durch Einkuppeln der Welle 10 gedreht und verschwenkt den Hebel 8 im Uhrzeigersinn, wie an Hand des Nockendiagramms (Fig. 6) im folgenden noch genauer erläutert wird. Die Einstellhebel 5 gleiten mit ihren Ansätzen 5 c von dem Bund 7 a der Buchse 7 ab und legen sich gegen den Umfang der Wählscheiben 1, wobei einer der Einstellhebel 5 in die durchgehende Lücke der dem Schriftzeichen entsprechend eingestellten Wählscheiben 1 einfallen kann. Nur der eingefallene Einstellhebel 5 wird mit seinem Ansatz 5 c von der Kante 7 b der sich axial nach rechts verschiebenden Buchse 7 erfaßt und entgegen der Zugkraft einer Feder 9 nach rechts verschoben. Dabei stößt das Ende 5d des EinsteRhebels 5 gegen eines der Zylinderrohre 11, das am Angriffspunkt des zugehörigen Einstellhebels 5 einen in Fig. 1 nicht gezeichneten, an Hand der Fig. 2 später beschriebenen Anschlag 11 b trägt, und gegen eines von zwei Halbzylinderrohren 12 und 12'. Das Zylinderrohr 11 und Halbzylinderrohr 12, die mittels Führungen axial verschiebbar gelagert sind, werden ebenfalls nach rechts verschoben. Während dieses Vorganges liegt ein Hebel 31, der das Zylinderrohr 11 nach der Typenradeinstellung durch sein Ende 31 a wieder in die Ausgangsstellung zurückschiebt, mit seinem Ende 31b am Nockengrund eines auf der Welle 10 sitzenden Nockens 10 d infolge der Zugkraft einer Feder 32 auf. Anschließend wird die Buchse 7 von dem Hebel 8, der durch die Form des Nockens 10 a wieder unter der Zugkraft der Feder 9 in seine Ausgangsstellung zurückkehren kann, in die vor dem Einkuppeln der Welle 10 eingenommenen Stellung gebracht. Unter der Wirkung der Feder 6 folgt nun der Einstellhebel 5 der Buchse 7 gleichfalls nach links, während die Buchse 7 eine etwas längere axiale Verschiebung erfährt und damit den eingefallenen Einstellhebel 5 durch den Bund 7 a wieder aus der durchgehenden Lücke der Wählscheiben 1 heraushebt. Auch die übrigen Einstellhebel 5 werden durch den Bund 7a von den Wählscheiben 1 abgehoben. Um nun einen veränderlichen Drehweg des Typenrades zu erreichen, sind ein Exzenterhebel 13, der auf einer Achse 14 drehbar gelagert ist, und ein auf einer Achse 16 drehbar gelagerter Schwenkhebel 15 vorgesehen. Der Exzenterhebel 13 und der Schwenkhebel 15, die mit Führungsschlitzen 13a und 15a versehen sind, sind über einen in diesen Führungsschlitzen gehaltenen Kupplungsstift 17 miteinander im Eingriff. Außerdem wird der Kupplungsstift 17 im Führungsschlitz 18 a eines Hebels 18 geführt. Der auf einer Achse 20 schwenkbar gelagerte Hebel 18 folgt unter der Zugkraft einer Feder 19 einem auf der Welle 10 sitzenden Nocken 10 b. Bei seiner Schwenkbewegung in Kraftrichtung der Feder 19 verschiebt der Hebel 18 den Kupplungsstift 17 in den Führungsschlitzen 13aund15a derHebe113und15undändertsomit die Drehbewegung des Schwenkhebels 15. Je weiter der Kupplungsstift 17 durch den Hebel 18 nach oben geschoben wird, desto größer ist die Drehbewegung des Schwenkhebels 15. Mit dem Halbzylinderrohr 12 bzw. 12' wird über einen axial verschiebbaren Schieher 28 bzw. 28' ein Hebel 29 bzw. 29' um seine Achse 30 bzw. 30' verschwenkt. Während das Ende des Hebels 29 bzw. 29' an dem Schieber 28 bzw. 28' anliegt, greift das andere Ende an einem Anschlag 22 c, der mit einer Keilbuchse 22 verbunden ist, an. Der Übersichtlichkeit halber ist das Halbzylinderrohr 12' in Fig. 1 nicht dargestellt, während das am Anschlag 22 c angreifende Ende des Doppelhebels 29' dargestellt ist. Die Keilbuchse 22 ist auf einem Kolben 21, der auf einem Bolzen 21 b nur axial verschiebbar gelagert ist, etwas verschwenkbar gelagert und mit einer quer zur Achsrichtung liegenden Schlitzführung 22a versehen. Durch einen mit dem Kolben 21 verbundenen Führungsstift 21a, der in der Schlitzführung 22 a gleitet, wird die Verschwenkung der Keilbuchse 22 begrenzt. Durch eine hier nicht dargestellte Rastanordnunng wird die Keilbuchse 22 in ihren beiden möglichen Arbeitsstellungen gehalten. Durch die mechanischen Zwischengheder 28, 28', 29, 29' und 22 c schieben sich die Halbzylinderrohre 12 und 12' gegenseitig in die Ausgangsstellung zurück. Es kann also nur eines der beiden Halbzylinderrohre 12 und 12' in der Ausgangsstellung stehen. So wird z. B. in dieser Darstellung das Halbzylinderrohr 12 nach rechts und das Halbzylinderrohr 12' nach links zurück in die Ausgangsstellung verschoben, der Schieber 28 und der Doppelhebel 29 bewegt und dadurch die Keilbuchse 22 gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt. Gleichzeitig wird mit dem Halbzylinderrohr 12 eines der acht Zylinderrohre 11 axial nach rechts verschoben. Diese Zylinderrohre 11 tragen in verschiedener Länge ausgeführte Lappen lla. Der Übersichtlichkeit halber ist auch hier wieder nur ein Zylinderrohr 11 und ein weiteres, aufgeschnitten, angedeutet. Die Lappen 11 a werden durch die Verschiebung in den Begrenzungsbereich des Hebels 18 gebracht, der mit seinem Arm 18 b, unter der Wirkung seiner Feder 19 dem Nocken 10 b folgend, an dem vorgeschobenen Lappen lla anstößt und damit dem Nocken 10 b nicht mehr weiter folgen kann. Der Kupplungsstift 17 wird nun in einer bestimmten Lage gehalten, und durch den Exzenterhebel 13 wird der Hebel 15 um einen dem dadurch festgelegten übersetzungsverhältnis zugeordneten Betrag verschwenkt. Dieser Betrag entspricht genau der erforderlichen Typenradverstellung. Es wird also bei jedem Zylinderrohr 11 eine diesem zugeordnete Übersetzung zwischen dem Exzenterhebel 13 und dem Schwenkhebel 15 eingestellt. Der Schwenkhebel 15 trägt an seinem dem Führungsschlitz 15a entgegengesetzten Ende eine Gabel ' die mit dem Führungsstift 21 a im Eingriff steht. Der mit dem Exzenterhebel 13 durch den Kupplungsstift 17 in Verbindung stehende Schwenkhebel 15 verschiebt den Kolben 21 mit der Keilbuchse 22 je nach dem Betrag seiner Verschwenkung um verschiedene Weglängen in axialer Richtung nach links. Auf dem entgegengesetzten Ende der Welle 3, das das Typenrad trägt, ist konzentrisch eine Zylinderbuchse 23 befestigt. Diese Zylinderbuchse trägt sechzehn radial angeordnete Stifte 24, die in gleichen Abständen auf dem Umfang der Zylinderbuchse 23 verteilt sind. Es ist dabei bedeutungslos, ob die Stiftanordnung genau mit der Anordnung der sechzehn Typen fluchtet oder um einen beliebigen Winkel gegenüber der Typenanordnung verdreht ist. Diese Stifte 24, von denen der Übersichtlichkeit halber nur zwei dargestellt sind, sind in radialer Richtung verschiebbar, wie in der Fig. 1 der obere und untere Stift zeigt. Ferner sind die Stifte 24 mit hier nicht dargestellten Arretierungsvorrichtungen versehen, die sie in der eingedrückten und herausgeschobenen Lage festhalten. Diese Arretierung kann beispielsweise durch Rasten an den Stiften 24 und durch eine Federanordnung an der Zylinderbuchse 23 erreicht werden. Mit dem Kolben 21 ist ein Kegelstumpf 21 c verbunden, dessen Grundflächendurchmesser dem Innendurchmesser der Zylinderbuchse 23 entspricht. Dieser Kegelstumpf 21 c ist in die Zylinderbuchse 23 eingeführt und steht genau an der Stelle der Stifte 24, wenn die Keilbuchse 22 in einer Ausgangsstellung steht. Dies ist beispielsweise der Fall, bevor einer der Einstellhebel 5 eingefallen ist. In der Mitte der beiden Einstellungen der Keilbuchsenspitzen 22 d trägt der Kegelstumpf 21 c eine Ausnehmung 21 d, durch die der sich darüber befindliche Stift 24 in die Zylinderbuchse 23 eingeführt werden kann. Steht also die Keilbuchse 22 in ihrer Ausgangsstellung, so sind zlle Stifte außer einem herausgeschoben. Die Keilbuchse 22 nimmt je nachdem, ob das Typenrad nach rechts oder links verdreht werden soll, die eine oder die andere Einstellung ein, die von dem Führungsstift 21 a, wie schon erwähnt, vorgesehen ist. Wird nämlich die Keilbuchse 22 nach dem Verdrehen des Typenrades 4 in die Abdruckstellung wieder aus der Zylinderbuchse 23 nach rechts in die Ausgangsstellung verschoben, so wird ein Hebel 25, der auf einer Achse 27 drehbar gelagert ist, entgegen der Zugkraft einer Feder 26 durch den Konus 22 b, auf den eines der beiden Enden des Hebels 25 aufliegt, gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt. Das dem auf dem Konus 22b aufliegenden Ende entgegengesetzte, winkelförmige Ende des Hebels 25 drückt bei dessen Verschwenkung gegen den Uhrzeigersinn den dem Ende gegenüberliegenden Stift 24 in das Innere der Zylinderbuchse 23 in den Bewegungsbereich der Keilbuchse 22, was durch die Ausnehmung 21 d des Kegelstumpfes 21 c ermöglicht wird.
  • Wird ein Schriftzeichen abgedruckt, so wird durch Einfallen eines der Einstellhebel 5 das zugehörige Zylinderrohr 11 und Halbzylinderrohr 12 nach rechts verschoben. In der Darstellung Fig. 1 werden das rechte Halbzylinderrohr 12 und der Schieber 28 axial nach rechts verschoben, der den Hebel 29 im Uhrzeigersinn verschwenkt und die Keilbuchse 22 gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag ihrer Schlitzführung 22a am Führungsstift 21a verdreht. Nach diesem Vorgang wird die Keilbuchse 22 durch den Hebel 15 um einen Betrag, der der Länge des Lappens 11 a des nach rechts verstellten Zylinderrohres 11 zugeordnet ist, axial nach links verschoben ' und der eingedrückte Stift 24 gleitet an der rechten Flanke der Keilbuchse 22 vorbei. Dabei werden die Zylinderbuchse 23 und mit ihr die Wählscheiben 1 und das Typenrad 4 im Uhrzeigersinn entsprechend dem Hub der Keilbuchse 22 verdreht, ohne ihre dann eingenommene Lage bei der Rückbewegung des Kolbens 21 und der Keilbuchse 22 in ihre Ausgangsstellung zu verändern. Der eingefallene Einstellhebel 5 ist vor der Verstellung des Typenrades 4 wieder aus der durchgehenden Wählscheibenlücke, wie bereits beschrieben, herausgehoben worden. Damit bei der schnellen Verstellung das Typenrad durch seine Rotationsenergie nicht über die eingestellte Lage hinausläuft, muß an der Welle 3 noch eine Rast (Friktion, Rollenrast od. dgl., hier nicht dargestellt) angebracht werden. Für die Verstellung des Typenrades gegen Uhrzeigersinn dienen die hier nicht dargestellten Zwischenglieder, nämlich das Halbzylinderrohr 12' und der Schieber 28' und ferner der teilweise dargestellte Hebel 29'. Bevor die neue Schrittgruppe eingestellt wird, schwenkt der auf der Welle 10 sitzende Nocken 10d den Hebel 31 entgegen der Zugkraft der Feder 32 um die Achse 33 gegen den Uhrzeigersinn, wobei das Ende 31a das nach rechts verschobene Zylinderrohr 11 und Halbzylinderrohr 12 in die Aus-C Crangsstellung zurückschiebt.
  • In Fig. 2 ist die Anordnung der Halbzylinderrohre 12 und 12' und- der Zylinderrohre 11 und in Fig. 3 das Typenrad 4 mit einem Druckhammer 4 a dargestellt. Für die Verschwenkung der Keilbuchse 22 ist die Stellung der Halbzylinderrohre 12 und 12' maßgebend. Für die Typenradverstellung dienen die Zylinderrohrell 1 bis 11V111, die auch als Teilzylinderrohre ausgebildet sein können. Die Zylinderrohre tragen fünfzehn symmetrisch angeordnete Anschläge 11 b, die den Einstellhebeln 51 bis 5 XV zugeordnet sind. Der Einstellhebel 5V111 steuert bei seinem Einfallen in die Wählscheibenlücke keinen der beiden Halbzylinderrohre 12 und 12', da dieser nur beim wiederholten Abdruck des unmittelbar vorangegangenen Schriftzeichens einfällt und in diesem Falle eine Typenradverstellung und damit die Festlegung der Drehrichtung desTypenrades 4 entfällt. Beispielsweise ist die Lücke zwischen den beiden Halbzylinderrohren 12 und 12' oder sind Ausnehmungen an den Halbzylinderrohren 12 und 12' so gewählt, daß ihre Verstellung ausgeschlossen ist. Zweckmäßig sind die Typen auf dem Typenrad in gleicher Weise wie die jeweils den Typen entsprechenden Wählscheibenlücken angeordnet. Wird beispielsweise ein Schriftzeichen der Typenreihe 11 abgedruckt, so fällt der Einstellhebel 511 in die nur an dieser Stelle gebildete, durchgehende Lücke der Wählscheiben 1 ein. Der Einstellhebel 511 verschiebt in bereits beschriebener Weise das Halbzylinderrohr 12 und den Zylinder 1111. Die Keilbuchse 22 wird gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt und das Typenrad im Uhrzeigersinn verdreht. Der Lappen 11 a II des Zylinderrohres 1111 bestimmt den Betrag der Verdrehung des Typenrades 4, der in diesem Fall der Verdrehung um sechs Typenteilungen entspricht.
  • Wird nun das Schriftzeichen der Typenreihe 11 unmittelbar wiederholt, so fällt der Einstellhebel 5V111 in die Wählscheibenlücke, die unverändert mit der Typenreihe 11 mitgedreht worden ist, ein und verschiebt das Zylinderrohr 11 VIII. Der Hebel 18 wird infolge des langen Lappens 11aVIll in seiner untersten Lage gehalten und mit ihm der Kupplungsstift 17. Die Achse 14 und der Kupplungsstift 17 liegen jetzt in einer gemeinsamen Flucht, die Verschwenkung des Exzenterhebels 13 wird nicht auf den Schwenkhebel 15 übertragen und die Keilbuchse 22 in ihrer Ausgangsstellung belassen. Dadurch ist eine Verstellung des Typenrades ausgeschlossen.
  • Soll eine auf dem Typenradumfang entgegengesetzt liegende Type in die Abdruckstellung gebracht werden, beispielsweise eine der Typenreihe XVI nach einer der Typenreihe VIII, so muß das Typenrad 4 um 1801 gedreht werden. In diesem Falle bringen beide Drehrichtungen die Type gleich schnell in die Abdruckstellung. Es ist also nicht erforderlich, eines der Halbzylinderrohre 12 und 12' zu verschieben, und die Drehrichtung der unmittelbar vorangegangenen Typenradverstellung wird beibehalten. Ferner handelt es sich bei dieser Verstellung um die maximale Typenradverdrehung, nämlich um 180". Dies entspricht der maximalen Verschiebung der Keilbuchse 22 und der maximalen Verschwenkung des Schwenkhebels 15. Der Kupplungsstift 17 nimmt hierbei die oberste Stellung ein. Der Hebel 18, der die Steuerung der Lappen lla der Zylinderrohre 11 auf den Kupplungsstift 17 überträgt, nimmt jetzt seine Endlage in Richtung der Zugkraft der Feder 19 ein. In diesem Fall erübrigt sich der zugehörige Lappen 11 a und damit das entsprechende Zylinderrohr 11, da durch Wahl des Nockengrundes des Nockens 10 b die gleiche Einstellung des Hebels 18 erreicht werden kann. Es kann somit ein Einstellhebel 5XVI fortfallen.
  • In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel für die axiale Verschiebung eines Typenrades, das je zwei Typenkränze für Buchstaben und Ziffern vorsieht, dargestellt. Das Typenrad 4 ist auf der Welle 3 axial verschiebbar und gegenüber dieser nicht verdrehbar gelagert. Je vier in Richtung der Welle 3 hintereinander angeordnete Typen stehen daher in Beziehung zu den von den vier Wählscheiben 1 gebildeten durchgehenden Lücken. Von den fünf Kombinationsschritten eines Fernschreibzeichens üblicher Art sind vier den vier Wählhebeln 2, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, und einer einer längsverschiebbaren Schaltschiene 35 zugeordnet. Entsprechend der Art dieses Kombinationsschrittes (»Strom.« oder »Pause«) wird die Schaltschiene 35, die die Umschaltung von einem Buchstaben- bzw. Ziffernkranz auf den anderen steuert, über einen beispielsweise elektromagnetisch gesteuerten Hebel 36, der auf einer Achse 37 drehbar gelagert ist, nach rechts oder links verschoben. Fig. 3 zeigt die linke Stellung (Ziffernkranz »ZiII«). Ferner ist eine zweite längsverschiebbare Schaltschiene 38 vorgesehen, die über den Hebel 39, der beispielsweise von einer hier nicht dargestellten elektromagnetischenAnordnung steuerbar ist, nach rechts oder links verstellt wird. Die Schaltschiene 38 dient zur Umschaltung von der Buchstabenseite auf die Ziffernseite oder umgekehrt. Nachdem die Schaltschienen 35 und 38 eingestellt sind, werden sie von einem zweckmäßig walzenförmig ausgebildeten Nokken 10 e, der auf der Welle 10 sitzt, entgegen der Zugkraft der Federn 40 und 41 angehoben und um die kreisförnügen Enden 36 a und 39 a der Hebel 36 und 39, mit denen die Schaltschienen 35 und 38 mit kreisfönnigen Ausnehmungen gegenüber den Hebeln 36 und 39 etwas verschwenkbar verbunden sind, verdreht. Dabei schieben die Schaltschienen 35 und 38 mit ihren Kanten 35 a und 38 a die beiden Schieber 42 und 43, die von Stiften 42 a, 43 a geführt werden, nach oben und verschwenken die T-förmigen Hebel 44 und 45, die auf ortsfesten Achsen 46 und 47 drehbar gelagert sind, im Uhrzeigersinn. Die beiden Schieber 48 und 49, die durch die Stifte 48 a und 49 a geführt werden, befinden sich bei dieser Schaltschienenstellung über Ausnehmungen, die an den Schaltschienen 35 und 38 angebracht sind, und werden daher nicht angehoben. Der T-förmige Hebel 44 schwenkt mit seinem Stift 44 a einen Hebel 34 um den Stift 45a und verschiebt dabei mit seinem Stift 34a das '#ypenrad 4 um einen Typenkranz nach rechts. Der Abschnitt zwischen Stift 34a und 45a und der Abschnitt zwischen. Stift 44a und 45a des Hebels 34 sind gleich lang gewählt. Der T-förmige Hebel 45 schwenkt mit seinem Stift 45 a den Hebel 34 um den Stift 44 a des T-förmigen Hebels 44 und verschiebt dabei das Typenrad 4 um zwei Typenkränze nach rechts. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel wird das Typenrad 4 somit um drei Typenkränze nach rechts auf den Buchstabenkranz »Bu verstellt.
  • Werden jetzt die Schaltschienen 35 und 38 nach rechts verstellt, so erfolgt der beschriebene Vorgang in entgegengesetzter Richtung. Das Typenrad 4 wird somit um drei Typenkränze nach links auf den Ziffernkranz »Zi II« verstellt. Soll beispielsweise das Typenrad 4 von »Zi 11« auf »Z! verstellt werden, so muß die Schaltschiene 38 nach rechts und die Schaltschiene 35 nach links, wie dargestellt, verschoben sein. Der T-förmige Hebel 45 wird in seiner zuletzt eingenommenen Stellung belassen, und der T-förmige Hebel 44 verschiebt das Typenrad um einen Typenkranz nach rechts auf die Ziffernreihe »ZI l«. Die zuletzt eingenommene Typenradeinstellung bleibt so lange stehen, bis sie durch eine neue abgelöst wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel, die Auswahl der Zylinderrohre 11 für die verschiedenen übersetzungsstufen und die Bestimmung der Drehrichtung des Typenrades 4 mit elektrischen Mitteln vorzunehmen, ist in Fig. 5 dargestellt. Den Zylinderrohren 111 bis 11 VIII sind Magnete MI bis MVIII, die die axiale Verschiebung der zugeordneten Zylinderrohre 11 vornehmen, zugeordnet. So sind beispielsweise den Zylinderrohren 11111 und 11 VIII die Magnete M 111 und MVIII zugeordnet. Für die beiden Halbzylinderrohre 12 und 12' ist ein Magnet M vorgesehen, der direkt auf die Keilbuchse 22 einwirkt. Dabei ist die Keilbuchse 22 durch eine nicht dargestellte Federanordnung so auf dem Kolben 21 verschwenkt gehalten, daß das Typenrad 4 bei Nichterregung des Magnets M eine Verdrehung im Uhrzeigersinn und bei Erregung des Magnets M eine Verdrehung gegen en Uhrzeigersinn erfährt. An Stelle der vier Wählscheiben 1 sind auf der Welle 3 sechzehn Schleifringe 50 und ein Kontaktstern 51 mit sechzehn elektrisch voneinander getrennten, den sechzehn Typenteilungen auf dem Typenrad 4 zugeordneten Schleifarmen 51 a befestigt. Je ein Schleifring 50 ist mit einem Schleifarm 51 a elektrisch verbunden. Je einem von fünfzehn Schleifarmen 51a hegt einer von fünfzehn Kontakten 52 1 bis 52 XV, die die Einstellhebel 5 ersetzen, gegenüber. Bei jeder Typenradeinstellung sind alle Kontakte 52 mit den Schleifannen 51a elektrisch leitend verbunden. Ein sechzehnter Kontakt 52 und der zugehörige Magnet können entfallen, da für die diesen zugeordnete Typenreihe weder eines der Zylinderrohre 11 noch die Keilbuchse 22 verstellt werden müssen. Auf den Schleifringen 50 liegen Blattfedern 53 auf, die mit Kontakten kl bis k16 verbunden sind. Diese Kontakte k 1 bis k 16 sind den sechzehn Typenteilungen auf dem Typenrad zugeordnet. Die Kontakte 52 1 bis 52 VIII sind direkt an die Magnete M 1 bis MVIII geführt, während die Kontakte 521X bis 52XV mit den Relais RIX bis RXV verbunden sind, die mit ihren Kontakten r IX und r# IX, rX und r'X usw. den Magnet M und die Magnete M 1, M II usw. erregen.
  • Soll eine Type der rechten Typenradhälfte, beispielsweise eine der Typenreihe I, in die Abdruckstellung gebracht werden, so wird Kontakt kl geschlossen. Dadurch wird über die Batterie B ein Stromkreis geschlossen und der Magnet MI erregt. Dieser steuert in bereits beschriebener Weise das Zy- linderrohr 111, das mit seinem Lappen llal die Axialverschiebung der Keilbuchse 22 festlegt. Der Magnet M wird nicht erregt, wodurch eine Verdrehung des Typenrades 4 im Uhrzeigersinn hervorgerufen wird.
  • Wird nun das Schriftzeichen der entgegengesetzten Type, in diesem Fall der Typenreihe XVI, abgedruckt, so ist kein Einstellen eines der Zylinderrohre 11, wie schon erläutert, erforderlich. Die Drehrichtung richtet sich dabei im Gegensatz zu dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel nicht nach der Drehrichtung bei dem unmittelbar vorangegangenen Abdruck, sondern ist immer eine Verdrehung im Uhrzeigersinn, da bei Nichterregung des Magnets M die Keilbuchse 22 eine Verdrehung des Typenrades 4 im Sinn des Uhrzeigers bewirkt. Das Typenrad 4 wird also im Uhrzeigersinn um 180' verdreht. Dabei wurde der Kontakt k16 geschlossen, was in diesem Fall bedeutungslos ist. Beim Abdruck des gerade an der Abdruckstelle liegenden Schriftzeichens wird Kontakt k 8 geschlossen und nur der Magnet MVIII erregt, der das Zylinderrohr 11V111 verstellt. Wie schon erwähnt, wird in diesem Fall die Keilbuchse 22 nicht axial verschoben.
  • Soll nun eine auf der linken Typenradhälfte gelegene Type, beispielsweise eine der Typenreihe XII, in die Abdruckstellung gebracht werden, so wird durch Schließen des Kontaktes k 12 das Relais R XII erregt. Mit seinen Kontakten r XII und z" XII wird ein weiterer Stromkreis geschlossen, und dadurch werden die Magnete M IV und M erregt. Der erregte Magnet M IV verschiebt das Zylinderrohr 11 IV und legt damit die axiale Verschiebung der Keilbuchse 22 fest. Der erregte Magnet M verschwenkt die Keilbuchse 22 im Uhrzeigersinn und legt Dieb Verschwenkung des Typenrades 4 gegen. den Uhrzeigersinn fest.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 entfallen außer den Wählscheiben 1, den Wählhebeln 2 und den Einstellhebeln 5 die Hebel 8 u-id 31, die Buchse 7 und die Nocken-10a, 10b.
  • in Fig. 6 ist ein Zeit-Weg-Diagramni der durch die Nocken 10a, 10b, 10c, 10d, 10e hervorgerufenen Steuerungen der Hebel 8, 18, 13 und 31 und der Schaltschienen35 und 38 während eines Umlaufes der Welle 10 gezeigt. Dabei bedeutet a die Verstellung der Zylinderrohre 11 und Halbzylinderrohre 12 bzw. 12' in axialer Richtung nach rechts und Verschwenkung der Keilbuchse 22 durch die axiale Verschiebung der Buchse 7 nach rechts, -b die Rückführung der Buchse 7 in die Ausgangsstellung nach links, c die Einstellzeit der Wählscheiben 1 durch die Wählhebel 2, d die Einstellzeit der übersetzung zwischen dem Exzenterhebel 13 und Schwenkhebel 15 durch den Hebel 18, -di die Einstellzeit der übersetzung zwischen dem Exzenterhebel 13 und Schwenkhebel 15 durch den Hebel 18 für die in Fig. 1 dargestellte Zylinderrohrverschiebung, e die Bewegungzeit des Hebels 18 in seine Ausgangsstellung, - ei die Bewegungzeit des Hebels 18 in seine Ausgangsstellung für die in Fig. 1 dargestellte Zylinderrohrverschiebung, die Zeit der Verdrehung des Typenrades 4 aus der vorangegangenen in die folgende Abdruckstellung, g die Bewegungszeit des Kolbens 21 mit der Keilbuchse 22 in die Ausgangsstellung nach rechts, h die Zeit der Zurückstellung der Zylinderrohre 11 und Halbzylinderrohre 12 bzw. 12' in die Ausgangsstellung durch den Doppelhebel 31, i die Verstellzeit des Typenrades 4 in axialer Richtung, k die für den Druckvorgang zur Verfügung stehende Zeit. Aus dem Zeit-Weg-Diagramm geht hervor, daß eine günstige Zeitaufteilung für die verschiedenen Steuervorgänge und somit eine gleichmäßige Auslastung aller Getriebeteile erzielt wird. Die Schreibgeschwindigkeit läßt sich daher gegenüber den bekannten Druckersystemen wesentlich steigern, ohne daß sie durch ein schwaches Getriebeglied begrenzt wird. Bei dem Ausführungsbeispiel mit elektrischen Schaltmitteln nach Fig. 4 verkürzt sich das Zeit-Weg-Diagramm durch Fortfall der Steuerglieder 8 und 31 und der zugehörigen Nocken 10 a und 10 d um die Zeit a. Dies kommt einer weiteren Schreibgeschwindigkeitserhöhung von etwa 200/9 gleich, ohne daß die übrigen Bewegungszeiten verkürzt werden.
  • Im Rahmen der Erfindung sind weitere Ausführungsforinen möglich, die sich von den beschriebenen Ausführungsbeispielen unterscheiden. So können an Stelle der Nocken und Steuerhebel andere Steuervorrichtungen verwendet und die Zylinderrohre als Teilzylinderrohre oder in anderen Ausführungsformen ausgebildet sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1.- Einrichtung zum Einstellen eines während des Abdruckes stillstehenden Typenrades bei Fernschreibmaschinen, mit einem Prüforgan, das feststellt, durch welche Bewegungsrichtung das Typenrad auf dem kürzesten Weg von seiner beim letzten Abdruck eines Schriftzeichens eingenommenen Stellung in die durch das nachiolgend abzudruckende Schriftzeichen festgelegte Abdruckstellung gelangt, und das die Auswahl der Bewegungsrichtung vornimmt, und mit einer Suchvorrichtung, die die Bewegung des Typenrades bis zu der dem gewünschten Schriftzeichen zugeordneten Abdruckstellung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß eine start-stop-mäßig betriebene Steuernockenwelle (10) vorgesehen ist, die den Betrag der Verschwenkung des Typenrades (4) in Verbindung mit mehreren nockengesteuerten Schwenkhebeln (13, 15, 18) bestimmt, daß ortsfest gelagerte, von Wählgliedern axial einstellbare, paarweise gegenüberliegende Zylinderrohre bzw. Teilzylinderrohre (11) abgestufte Begrenzungen für die übersetzungseinstellung von dem die Typenradbewegung steuernden Schwenkhebel (13) bilden und daß jeweils eines von zwei weiteren der Halbzylinderrohre (12 und 12') die Drehrichtung des Typenrades (4) festlegt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ortsfest gelagerte, die Typenradwelle (3) umgebende, axial verschiebbare, in ihrer Zahl der Zahl möglichen Winkelstellungen entsprechende Einstellhebel (5) auf Wählscheiben (1) einwirken, die so mit der Typenradwelle (3) verbunden sind, daß sie von durch Empfangsorgane verstellbaren Wählhebeln (2) axial verschiebbar und dabei mit Hilfe von Schraubenschlitzführungen etwas gegenüber der Welle (3) verschwenkbar angeordnet sind, und daß jeweils ein Einstellhebel(5) nach erfolgter Einstellung in Ausschnitte dieser Wählscheiben (1) einfällt, auf das gegenüberstehende Halbzylinderrohr (12 bzw. 12') und über charakteristische Einschnitte oder Ansätze auf die zugeordneten Zylinderrohre (11) verstellend einwirkt und durch Nockensteuerung wieder aus den Wählscheiben (1) herausgehoben wird. 3. Einrichtung nach Anspruch 2 mit einem Mechanismus zur Umwandlung von konstanten Hubbewegungen in veränderliche Drehbewegungen, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Abdruck des gewünschten Schriftzeichens erforderliche Winkelstellung des Typenrades (4) bzw. der Welle (3) durch eine auf einer Buchse (21) axial gleitbare und um die Länge einer Schlitzführung (22a) verschwenkbare Keilbuchse (22) erreicht wird, die in einen mit der Zahl der einzustellenden Winkelstellungen entsprechenden Zahl radial verschiebbar, mit Arretierungsvorrichtungen für die in herausgeschobener und hineingedrückter Stellung ausgestatteter Stifte (24) versehenen, starr mit der Welle (3) verbundenen Hohlzylinder (23) in axialer Richtung einführbar ist und die ihrerseits durch den auf der Achse (16) drehbar gelagerten Hebel (15), der über mechanische Zwischenglieder von den Zylinderrohren (11) gesteuert wird, um die den einzelnen Typenreihen zugeordneten Weglängen axial verschoben wird. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem kürzeren Weg zum abzudruckenden Schriftzeichen führende Drehrichtung der Welle (3) durch zwei mögliche Winkelstellungen der Keilbuchse (22) auswählbar ist, die von den beiden Halbzylinderrohren (12, 12') über axial verschiebbare Zwischenglieder (28, 28') und über zwei auf Achsen (30, 30') schwenkbar gelagerte, winkelförmigeDoppelhebel (29, 29'), die mit dem einen Ende an den Zwischengliedem (28, 28') und mit dem anderen Ende an einem mit der Keilbuchse (22) starr verbundenen Anschlagglied (22 e) anliegen, etwa um den Durchmesser eines Stiftes (24) verdrehbar ist. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 mit einem aus mehreren Typenkränzen, beispielsweise aus zwei Buchstaben- und zwei Ziffernkränzen bestehenden, axial verschiebbar gelagerten Typenrad, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einem der Telegrafierschritte eines Fernschreibzeichens gesteuerte Schaltschiene (35) über mechanische Zwischenglieder (34, 42, 44, 48) die Umschaltung von einem Buchstabenkranz bzw. Ziffernkranz auf den anderen und daß eine weitere von der Buchstaben- bzw. Ziffernumschaltekombination gesteuerte Schaltschiene (38) über rnechanische Zwischenglieder (34, 43, 45, 49) die Umschaltung vom Buchstabenbereich auf den Ziffernbereich und umgekehrt vornimmt. 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderrohre (11) durch elektromagnetische Vorrichtungen steuerbar sind, die ihrerseits von Kontakten (k 1 bis k 16), die den einzelnen Typenreihen auf dem Umfang des Typenrades (4) zugeordnet sind, über elektrische Schaltanordnungen gesteuert werden, und daß die die Halbzylinderrohre (12 und 12') steuernde Keilbuchse (22) mit Hilfe einer Federanordnung und elektromagnetischen Vorrichtung diejenige, Drehrichtung des Typenrades (4) bewirkt, die die an der Abdruckstelle gewünschte Type auf dem kürzesten Drehweg dorthin führt.
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