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DE1110272B - Elektrischer Schalter - Google Patents

Elektrischer Schalter

Info

Publication number
DE1110272B
DE1110272B DES65218A DES0065218A DE1110272B DE 1110272 B DE1110272 B DE 1110272B DE S65218 A DES65218 A DE S65218A DE S0065218 A DES0065218 A DE S0065218A DE 1110272 B DE1110272 B DE 1110272B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact piece
switch
movable contact
pin
stationary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65218A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Techn Ernst Slamecka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES65218A priority Critical patent/DE1110272B/de
Publication of DE1110272B publication Critical patent/DE1110272B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/36Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
    • H01H1/38Plug-and-socket contacts

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Elektrischer Schalter Bei elektrischen Schaltern, insbesondere flüssig keitsarmen Leistungsschaltern, wird das feststehende Schaltstück vielfach als Lamellenschaltstück ausgebildet. Ein solches Schaltstück besteht aus einer Mehrzahl von Kontaktlamellen, die im allgemeinen von Federn nach innen gedrückt werden. Das meist stiftförmige bewegliche Schaltstück greift in der Einschaltstellung in das Lamellenschaltstück ein. Da sein Durchmesser größer ist als der freie Raum zwischen den Kontaktlamellen, werden die Lamellen beim Einschalten durch das bewegliche Schaltstück entgegen der Wirkung der Federn auseinandergedrückt. Auf diese Weise wird ein hinreichender Kontaktdruck erzielt.
  • Gemäß der Erfindung taucht das bewegliche Schaltstück so tief zwischen die Lamellen ein, daß es beim Ausschalten vor der galvanischen Trennung vom feststehenden Schaltstück etwa auf die Nennausschaltgeschwindigkest beschleunigt wird. Dies hat den Vorteil, daß die Kontakttrennung mit großer Geschwindigkeit erfolgt, ohne daß ein besonderer Aufwand für den Antrieb erforderlich ist. Dadurch wird die Schlagweite zwischen den sich trennenden Schaltstücken und damit auch die elektrische Festigkeit der Trennstrecke sehr schnell vergrößert. Nach der Erfindung ausgebildete Schalter sind deshalb insbesondere zum Schalten kleiner kapazitiver Ströme geeignet, da Rückzündungen durch die schnelle Vergrößerung der elektrischen Festigkeit weitgehend vermieden sind.
  • Eine schnelle Steigerung der elektrischen Festigkeit der Trennstrecke kann .noch dadurch unterstützt werden, daß das dem feststehenden Schaltstück zugekehrte Ende des beweglichen Schaltstückes als flache Kuppe ausgebildet ist. Im Gegensatz zu den bisher üblichen. Schaltstücken, insbesondere Schaltstiften, die an ihrem dem feststehenden Schaltstück zugekehrten Ende zugespitzt sind, wächst bei Schaltstiften mit einer flachen Kuppe die Schlagweite, d. h. die kürzeste Entfernung der Schaltstücke voneinander, mit einer nur geringfügigen zeitlichen Verschiebung direkt proportional dem Schaltstückhub. Bei Schaltern mit einem runden Schaltstift wird man das dem feststehenden Schaltstück zugekehrte Ende als Kugelkalotte ausbilden, deren Kugeldurchmesser mindestens gleich dem Durchmesser des Schaltstiftes ist.
  • Man kann auch durch eine geeignete Gestaltung der Lamellen dazu beitragen, daß die elektrische Festigkeit der Trennstrecke möglichst schnell ansteigt. Vor allem wird man dafür sorgen, daß die Stelle, mit der die Lamellen das bewegliche Schaltstück bei der Ausschaltbewegung vor der galvanischen Trennung zuletzt berühren, möglichst nahe an der dem beweglichen Schaltstück zugekehrten äußersten Umfangslinie des feststehenden Schaltstückes liegt.
  • Zur Erläuterung der Erfindung sind in den Fig.1, 3 und 5 drei im wesentlichen gleich ausgebildete Lamellenschaltstücke dargestellt, die jeweils mit einem beweglichen Schaltstift zusammenwirken. Neben den Schaltstücken sind in zugehörigen Weg-Zeit-Schaubildern (Fig. 2, 4 und 6) der Hub des Schaltstückes sowie die Schlagweite aufgetragen. Für übereinstimmende Teile werden gleiche Bezugszeichen verwendet.
  • Mit 1 ist das stiftförmige bewegliche Schaltstück beispielsweise eines flüssigkeitsarmen Leistungsschalters bezeichnet. Mit gestrichelten Linien ist die Einschaltstellung des Schaltstiftes gezeichnet. In vollen Linien ist die Lage des Schaltstiftes angegeben, die er bei der letzten Berührung unmittelbar vor der galvanischen Trennung von dem feststehenden Schaltstück 2 einnimmt.
  • Das feststehende Schaltstück 2 ist ein Lamellenschaltstück. Mehrere Kontaktlamellen 3, von denen nur eine dargestellt ist, sind am Umfang eines Kreises angeordnet. Sie werden durch Feder n4 gegeneinandergedrückt, so daß der Innendurchmesser D, kleiner ist als der Durchmesser D" des Schaltstiftes. Beim Einschalten werden die Lamellen vom Schaltstift 1 entgegen der Wirkung der Federn 4 in die gestrichelt gezeichnete Lage auseinandergedrückt. Dadurch ergibt sich der gewünschte Kontaktdruck. Zur Abstützung der Feder n4 und Halterung der Lamellen 3 dient die Kappe 5, in der eine Bohrung 6 für den Durchtritt des Schaltstiftes vorgesehen ist. Der der Bohrung benachbarte Ringtei17 der Kappe besteht zweckmäßig aus einem lichtbogenfesten. Material.
  • Der Weg zwischen der in vollen und der in gestrichelten Linien gezeichneten Stellung es Schaltstiftes ist als Eintauchtiefe E bezeichnet.-- -Sie ist ' bei den Schaltstücken der üblichen Schalter, wie sie in der Fig. 1 dargestellt sind, kleiner als der Schaltstiftdurchmesser Du. Bei den -in- den Fig.:,3 und 5 dargestellten Ausführungsbeispielen der .,Erfindung ist die EintauchtiefeE dagegen wesentlich größer. Sie ist so bemessen, daß der Schaltstift l beim Durchlaufen der Eintauchtiefe, also noch vor der galvanischen Trennung vom Lamellenschaltstück 2, etwa auf die Nennausschaltgeschwindigkeit beschleunigt wird. Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig.3 und 5 beträgt die Eintauchtiefe E etwa das Doppelte des Schaltstiftdurchrnessers D," damit der Schaltstift l vor der galvanischen Trennung etwa auf die Nennausschaltgeschwindigkeit von beispielsweise 10 m/s beschleunigt wird.
  • Der mit der Erfindung erreichte Vorteil läßt sich leicht aus den zu den Fig.1, 3 und 5 gehörenden Weg-Zeit-Schaubildern (Fig.2, 4 und 6) erkennen. Darin ist auf der Ordinate der Hub H des Schaltstiftes 1 (Kurve 11) und die Schlagweite s (Kurve 1.2) in gleichem, linearem Maßstab über der Abszisse als Zeitachse aufgetragen.
  • Bei dem Schaltstück nach Fig.1 erfolgt die galvanische Trennung (Punkt 13 der Kurve 11) noch bevor der Schaltstift l seine Nennausschaltgeschwin.-digkeit erreicht hat. Die Geschwindigkeit beträgt, wie die Tangente T zeigt, erst etwas mehr als die Hälfte der Nennausschaltgeschwindigkeit. Infolgedessen wächst die Schlagweite s auch nur entsprechend langsam, zumal wegen des Ringteiles 7 der Kappe 5 die Schlagweites zunächst weit weniger zunimmt als der Hub H. Zum Beispiel wird, um eine Schlagweite von 5 mm zu erreichen, eine Zeit von etwa 1,7 m/s benötigt. Bei den erfindungsgemäß ausgebildeten Schaltern nach den Fig.3 und 5 besitzt dagegen der Schaltstift im Augenblick der galvanischen Trennung bereits seine Nennausschaltgeschwindigkeit. Die für eine Schlagweite von 5 mm notwendige Zeit beträgt, wie Fig. 4 zeigt, nur noch 1,1 m/s.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann man den Schaltstift 1 mit einer flachen Kuppe 8 versehen, wie Fig.5 zeigt. Die Kuppe ist eine Halbkugel, deren Durchmesser gleich dem Durchmesser D" des Schaltstiftes ist. DadÜxf gelingt es, die vor allem durch die Kappe 5 hervorgerufene zeitliche Verschiebung zwischen dem Hub und der Schlagweite zu verkleinern. Für eine Schlagweite von 5 mm werden nur noch 0,9m/s benötigt. Eine weitereVerringerung dieser Zeit könnte auch noch durch eine Verkleinerung des Abstandes A zwischen der Berührungsstelle 9 unmittelbar vor der galvanischen Trennung und der äußersten Umfangslinie 10 der Kappe 5 erreicht werden.
  • Die Erfindung ist für alle Schalter geeignet, bei denen ein Schaltstück in ein Lamellenschaltstück eingreift. Besonders wertvoll ist sie jedoch für Schalter mit einem flüssigen Löschmittel -großer elektrischer Festigkeit, wie ölschalter, die zum Schalten kleiner kapazitiver Ströme verwendet werden. Bei solchen Schaltern,. bei denen z. B. vorteilhaft mit einer Pumpe frisches Löschmittel gegen das feststehende Schaltstück gespült wird werden durch dieErfindungRückzündungen vermiede.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Schalter, insbesondere flüssigkeitsarmer Leistungsschalter, mit einem beweglichen Schaltstück, das in der Einschaltstellung zwischen die Lamellen eines feststehenden Schaltstückes greift, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Schaltstück so tief zwischen die Lamellen eintaucht, daß es beim Ausschalten vor der galvanischen Trennung vom feststehenden Schaltstück etwa auf die Nennausschaltgeschwindigkeit beschleunigt wird.
  2. 2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dem feststehenden Schaltstück zugekehrte Ende des beweglichen Schaltstückes als flache Kuppe ausgebildet ist.
  3. 3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 2 mit einem runden Schaltstift, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende eine Kugelkalotte bildet, deren Kugeldurchmesser mindestens gleich dem Durchmesser des Schaltstiftes ist.
  4. 4. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelle, mit der die Lamellen das bewegliche Schaltstück bei der Ausschaltbewegung vor der galvanischen Trennung zuletzt berühren, möglichst nahe an der dem beweglichen Schaltstück zugekehrten äußersten Umfangslinie des feststehenden Schaltstückes verläuft.
DES65218A 1959-09-30 1959-09-30 Elektrischer Schalter Pending DE1110272B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES65218A DE1110272B (de) 1959-09-30 1959-09-30 Elektrischer Schalter

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DES65218A DE1110272B (de) 1959-09-30 1959-09-30 Elektrischer Schalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1110272B true DE1110272B (de) 1961-07-06

Family

ID=7497859

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES65218A Pending DE1110272B (de) 1959-09-30 1959-09-30 Elektrischer Schalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1110272B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4562324A (en) * 1982-09-07 1985-12-31 S&C Electric Company Electrical contact for use in a current-interrupting unit

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4562324A (en) * 1982-09-07 1985-12-31 S&C Electric Company Electrical contact for use in a current-interrupting unit

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