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DE1108291B - Mit Isolierstoff ausgekleidete elektrische Abzweigdose aus Blech - Google Patents

Mit Isolierstoff ausgekleidete elektrische Abzweigdose aus Blech

Info

Publication number
DE1108291B
DE1108291B DEK34748A DEK0034748A DE1108291B DE 1108291 B DE1108291 B DE 1108291B DE K34748 A DEK34748 A DE K34748A DE K0034748 A DEK0034748 A DE K0034748A DE 1108291 B DE1108291 B DE 1108291B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
junction box
arms
box according
connecting piece
bends
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK34748A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Kaiser
Erwin Pleuger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaiser & Spelsberg
Original Assignee
Kaiser & Spelsberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaiser & Spelsberg filed Critical Kaiser & Spelsberg
Priority to DEK34748A priority Critical patent/DE1108291B/de
Publication of DE1108291B publication Critical patent/DE1108291B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/14Fastening of cover or lid to box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

  • Mit Isolierstoff ausgekleidete elektrische Abzweigdose aus Blech Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Isolierstoff ausgekleidete elektrische Abzweigdose aus Blech, insbesondere für die Hausinstallation, in der ein mit der Abzweigdose in kraftschlüssiger Verbindung stehender säulenartiger Stutzen zur Lagerung des Deckelhalteelementes in der Mitte der Abzweigdose befestigt ist.
  • Derartige Abzweigdosen sind mit einem Deckel versehen, der laut Vorschrift nur mit Hilfe eines Werkzeuges von dem Gehäuse getrennt werden darf. Man will hierdurch verhindern, daß die Dosendeckel von Unbefugten, beispielsweise von Kindern, entfernt werden und so etwaigen Unfällen vorbeugen. Es sind bereits Abzweigdosen bekanntgeworden, deren Deckel an einem mittig angeordneten Stutzen des einen gesonderten Teil der Isolierstoffauskleidung bildenden Isolierstoffbelages eines Dosenbodens aufgeschraubt ist. Der Bodenbelag besteht aus einer Platte aus einem harten Kunstpreß- oder Kunstspritzstoff, an der der Stutzen meist unmittelbar angeformt ist. Eine solche mit einem mittleren Stutzen versehene Kunststoffplatte wird in der gleichen Weise gehalten wie eine ebenfalls bekannte am Boden angeordnete Platte aus Pappe. In beiden Fällen wird nämlich die am Boden der Abzweigdose befindliche Isolierung gehalten durch die aus Isolierpappe bestehende Verkleidung der Dosenwandung. Diese zylinderförmige Verkleidung stützt sich dabei mit ihrem dem Boden zugekehrten Rand auf Teilen der Bodenplatte ab und hält diese dadurch in ihrer Lage fest.
  • Es ist für manche Zwecke der Praxis durchaus vorteilhaft, wenn der Boden der Abzweigdose durch eine starre Kunststoffplatte isoliert wird. Andererseits handelt es sich dabei aber um eine Spezialdose, die bei Bedarf nicht ohne weiteres als einfache Abzweigdose, d. h. als eine Abzweigdose ohne säulenartigen Stutzen, benutzt werden kann. Ist eine solche Verwendung der Abzweigdose vorgesehen, dann ist der Benutzer gezwungen, die starre Bodenplatte mit dem Stutzen aus der Dose zu entfernen und statt dessen eine andere Bodenplatte, beispielsweise aus Pappe, einzusetzen. Nachteilig bei diesen bekannten Abzweigdosen ist auch, daß die Werkzeuge, mit denen die Bodenplatte und der mit ihr einstückige Stutzen hergestellt werden, in ihrem Aufbau verhältnismäßig verwickelt sind.
  • Es sind ferner Abzweigdosen aus Blech mit Isolierstoffauskleidung bekannt, die einen als Steg bezeichneten Stutzen aufweisen, der an seinem Fußende eine scheibenartige Schulter und vor dieser einen ballig konischen Bund aufweist, dessen vorderer Rand etwas abgerundet ist, so daß bei dem beabsichtigten strengen Preßsitz eine leichte Einführung von der Rückseite der Abzweigdose her möglich ist. Bei einer weiteren Ausführungsform wird der Steg (Stutzen) durch eine von der Rückseite der Abzweigdose her einzusetzende Schraube festgelegt, und bei einer dritten Ausführungsform ist ein Festlegen des Steges (Stutzen) durch Mörtel beabsichtigt, der beim Anbringen der Dose durch vorgesehene Aussparungen von der Rückseite der Dose her eindringen soll. Bei allen Ausführungsformen einer solchen Abzweigdose ist es nachteilig, daß der Stutzen nur dann entfernt werden kann, wenn die Abzweigdose noch nicht im Mauerwerk eingelassen ist. Ist dieses geschehen, dann ist ein nachträgliches Auswechseln oder auch ein Entfernen nicht mehr möglich. Soweit Befestigungsmittel, wie Schrauben od. dgl., Verwendung finden, stellen diese einen zusätzlichen Aufwand dar.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, Abzweigdosen der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter zu verbessern und sie so zu gestalten, daß die Nachteile der bekannten Ausführungsformen beseitigt sind. Insbesondere soll es nur eine einzige Grundform der Abzweigdose geben, die man wahlweise mit oder ohne säulenartigen Stutzen benutzen kann. Zur Lösung dieser Aufgabe stehen erfindungsgemäß freie Enden federnder Arme des Stutzens mit den Seitenwandungen der Abzweigdose in. Wirkverbindung. Der erfindungsgemäße säulenartige Stutzen kann in einfacher und wohlfeiler Weise mit verhältnismäßig einfachen Werkzeugen gefertigt werden und auch von Laien ohne Verwendung irgendeines Werkzeuges in die Dose eingebracht werden. Ein weiterer beachtlicher Vorteil ist, daß bei Bedarf der säulenartige Stutzen auch nach dem Einbau der Abzweigdose wieder aus dieser entfernt werden kann. Es ist zum Einsetzen nur erforderlich, den Stutzen in die Dosenöffnung einzuführen und ihn dann in Richtung Dosenboden weiterzuverschieben, bis er am Boden anliegt. Die federnd ausgebildeten Arme des Stutzens lassen dieses ohne weiteres zu. Die Verbindung zwischen den freien Enden der federnden Arme einerseits und den Seitenwandungen der Abzweigdose andererseits ist dabei so, daß der Stutzen durch die normalerweise auftretenden Kräfte nicht aus seiner Lage herausgezogen werden kann. Es sei erwähnt, daß gleichgültig, ob die Abzweigdose mit oder ohne säulenartigen Stutzen gebraucht wird, ihre Innenwände mit einer Isolierung, vorzugsweise in an sich bekannter Weise ausgetränkter Pappe, verkleidet sind.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform der Abzweigdose nach der Erfindung weist der Stutzen vier mit ihm einstückige und kreuzartig angeordnete Arme vorzugsweise gleicher Gestalt auf. Es können selbstverständlich auch andere Zahlen von Armen vorgesehen sein. Die freien Enden der Arme können im eingesetzten Zustand dem Dosenboden abgekehrte Abwinklungen besitzen. Diese Abwinklungen schließen zweckmäßig mit den Ebenen der Arme einen Winkel von etwa 45° ein. Durch diese Abwinklungen wird ein besonders guter Schutz gegen ein unbeabsichtigtes Herausziehen des Stutzens erreicht. Denn wenn man versucht, einen mit Abwinklungen versehenen Stutzen aus der Abzweigdose herauszuziehen, beispielsweise indem man mit der Hand den Stutzen ergreift und ihn in Längsrichtung der Dose nach vorn zieht, so wird während der ersten Bewegungsphase die Verbindung des Stutzens mit der Dosenwandung fester. Dies ist dadurch zu erklären, daß beim ersten Anheben des mittig angeordneten Stutzens gewissermaßen ein Zusammenstauchen der Arme in ihrer Längsrichtung erfolgt. Erst wenn man den Stutzen so weit angehoben hat, daß er etwa in Höhe der Oberkante der erwähnten Abwinklung liegt, hört dieses Zusammenstauchen auf, und der Stutzen kann leicht aus der Abzweigdose entfernt werden.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann die Breite der Arme in Richtung auf den Stutzen vorzugsweise stetig abnehmen. Dabei ist es zweckmäßig, die Arme im Querschnitt etwa U-förmig zu gestalten. Hierdurch erhalten sie eine erhöhte Stabilität. Die verhältnismäßig geringe Breite der Arme im Bereich des mittigen Stutzens hat einen besonderen Zweck. Es ist nämlich in manchen Fällen erwünscht, nicht nur in den Seitenwandungen, sondern auch im ; Boden der Abzweigdose Einführungsöffnungen für Kabel vorzusehen. Eine solche Maßnahme ist an sich bekannt, jedoch hat man bisher die Einführungsöffnung im Boden nicht mittig, sondern exzentrisch angeordnet, was aber nachteilig ist, da der Klemmenstein meist zentrisch in der Abzweigdose sitzt. Durch den erfindungsgemäßen Stutzen in einer Abzweigdose ist nunmehr auch die mittige Anordnung einer Kabeleinführung im Dosenboden auch dann ermöglicht, wenn in der Dose ein Stutzen zum. Festhalten des Deckels vorhanden ist. Dabei gibt man der Einführungsöffnung, die unterhalb des Stutzens liegt, einen größeren Durchmesser als dem Stutzen, so daß man die einzelnen Adern des Kabels durch die Lücken zwischen je zwei benachbarten Armen ohne Schwierigkeiten hindurchfahren und an den Anschlußkontakten des Klemmensteines befestigen kann. Will man dagegen eine solche Einführungsöffnung im Dosenboden nicht vorsehen, dann ist es in vielen Fällen zweckmäßig, die Breitenabmessungen der Arme in Richtung auf den Stutzen vorzugsweise stetig zunehmen zu lassen. Dabei münden die in an sich bekannter Weise mit Verstärkungsrippen versehenen Arme in eine Verbreiterung ein, die ihrerseits den Stutzen trägt. Diese Ausführungsform hat vor allem Vorteile hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Abzweigdose bei entferntem Deckel, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Abzweigdose gemäß der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Stutzen mit seinen Armen in einer ersten Ausführungsform, Fig. 4 einen Schnitt durch einen der Arme gemäß der Fig. 3, Fig. 5 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines Stutzens mit Armen und Fig.6 eine Ansicht einer Abzweigdose von der Unterseite her.
  • Es sei zunächst erwähnt, daß in der Zeichnung nur diejenigen Teile einer Abzweigdose dargestellt sind, die für das Verständnis der Erfindunng Bedeutung haben. So ist beispielsweise der Deckel und die ihm zugeordnete Befestigungsschraube der Einfachheit halber fortgelassen. Diese Teile können einen an sich bekannten Aufbau haben und in ebenfalls bekannter Weise mit der Dose verbunden werden.
  • Mit 7 ist eine im Querschnitt kreisrunde, aus Blech gefertigte Dose bezeichnet. Diese ist im Bereich ihrer gesamten Innenfläche mit einer isolierenden Verkleidung aus einer getränkten Pappe versehen. Die Verkleidung besteht aus zwei Teilen, nämlich einem zylinderförmigen Teilstück 8, welches im Bereich der Dosenwandung liegt, und einem kreisförmigen flachen Teilstück 9, das den Dosenboden erfaßt. Der dem nicht dargestellten Deckel zugekehrte Rand der Dose 7 ist bei 10 in bekannter Weise umgebördelt. Unter diese Umbördelung legt sich der obere Rand der Isolierverkleidung 8, so daß diese in ihrer Lage festgehalten ist.
  • Einer solchen Abzweigdose ist ein mit Armen verr, sehener und generell mit 11 bezeichneter Stutzen zugeordnet, der wahlweise in die Abzweigdose eingesetzt oder aus dieser entfernt werden kann und von dem nachfolgend mehrere Ausführungsformen beschrieben werden. Gemäß der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 ist in mittiger Anordnung ein säulenartiger Stutzen 12 vorgesehen, der sich etwa bis zur Höhe des oberen Dosenrandes erstreckt. Der Stutzen ist in seinem oberen Bereich mit einer Gewindebohrung 13 versehen, die zur Lagerung der nicht dargestellten Deckelbefestigungsschraube benutzt wird. Der untere Teil des Stutzens ist mit einer Bohrung 14 versehen. Dieses geschieht zur Werkstoffersparnis. Es sei auch erwähnt, daß sich der Stutzen in Richtung auf die Öffnung der Abzweigdose konisch verjüngt, wodurch sich die an sich bekannte Möglichkeit ergibt, einen ringförmigen Klemmstein ohne besondere Halteelemente in der Dose festzulegen.
  • Dem Stutzen 12 sind im gewählten Ausführungsbeispiel insgesamt vier Arme 15 angeformt, von denen jeweils zwei benachbarte einen Winkel von 90° miteinander einschließen, so daß sich insgesamt gesehen, ein kreuzartiges Aussehen ergibt, wobei die Arme des Kreuzes jedoch alle gleichgestaltet sind. Aus der Fig. 4 der Zeichnung ist ersichtlich, daß jeder Arm 15 einen U-förmigen Querschnitt erhält, was sich vorteilhaft auf die Festigkeitseigenschaften auswirkt. Die Fig. 3 zeigt auch, daß die Breite jedes Armes in Richtung auf den säulenartigen Stutzen 12 stetig abnimmt. Bei Bedarf könnte jedoch auch eine stufenlose Abnahme der Armbreite erfolgen.
  • Die vorderen freien Enden jedes Armes 15 sind mit Abwinklungen 16 versehen (vgl. Fig. 2), wobei sie so angeordnet sind, daß sie vom Boden der Dose wegzeigen. Vorzugsweise beträgt der Winkel zwischen der Grundebene der Arme bzw. dem Boden und der Abwinklung etwa 45°. Diese Abwinklungen 16 werden benutzt, um die Gefahr einer ungewollten Lösung der Verbindung zwischen den Armen 15 und den Wandungen der Dose herabzusetzen. Wenn man nämlich versucht, die Arme zusammen mit dem Stutzen in Dosenlängsrichtung aus dieser herauszuziehen, so erfolgt, bedingt durch die Abwinklungen, zunächst ein gewisses Zusammenstauchen der Arme. Dadurch wird zu Beginn des Herausziehens der Halt der Arme an den Dosenwänden vergrößert. Erst wenn der Stutzen, der ja mit den Armen verbunden ist, so weit gehoben ist, daß er mit seiner Unterkante in Höhe der Oberkante der Abwinklungen liegt, hört diese Stauchung auf, und von diesem Augenblick an läßt sich auch der Stutzen mit den Armen ohne nennenswerten weiteren Kraftaufwand aus der Dose herausziehen. Es sei noch erwähnt, daß der Stutzen und die Arme vorzugsweise aus einem Kunststoff mit elastischen Eigenschaften, beispielsweise aus Polystyrol, hergestellt sind.
  • Bei der Ausführungsform des Stutzens und der Arme nach den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung erfolgt, wie schon erwähnt, eine Abnahme der Breitenabmessungen der Arme in Richtung auf den Stutzen 12. Dieses hat insbesondere dann Vorteile, wenn man vom Dosenboden her ein Kabel in das Innere der Abzweigdose einführen will. In der Fig. 6 ist mit 17 eine an sich bekannte sternförmige Einführungsöffnung für ein Kabel dargestellt. Aus der Fig. 6 ist zu erkennen, daß die Öffnung 17 genau in der Dosenmitte angeordnet ist. Trotz des ebenfalls in der Mitte liegenden Stutzens 12 kann aber das Kabel bzw. können die Einzeladern des Kabels ins Innere der Dose geführt werden. Dies ist möglich, weil der Durchmesser der Einführungsöffnung 17 größer ist als der größte Durchmesser des säulenförmigen Stutzens 12. Die Einzeladern des Kabels können dann durch den Raum zwischen je zwei benachbarten Armen hindurch in das Gehäuseinnere eingeführt werden, was deshalb im Bereich der Dosenmitte vorteilhaft ist, weil der Klemmstein mit den Anschlußkontakten ebenfalls in der Dosenmitte liegt.
  • Das Einführen des Stutzens 12 mit den Armen 15 geschieht in einfacher Weise dadurch, daß man diese Teile nach Einsetzen in die obere Öffnung nach unten durchschiebt. Dadurch treten die Abwinklungen 16 der Arme 15 mit den Seitenwandungen der Dose 7 in Wirkverbindung. Das Herausziehen kann, sofern es gewünscht wird, in der umgekehrten Richtung erfolgen. Dabei ist es von Vorteil, daß auch nach Einlassen der Dose in eine Wand ein nachträgliches Einsetzen des Stutzens oder ein Entfernen desselben aus der Dose möglich ist. Der Benutzer hat somit die Möglichkeit, wahlweise die Dose mit und ohne säulenförmigen Stutzen 12 zu gebrauchen. Dies hat für den Hersteller den Vorteil, daß er nur eine einzige Dosenform herzustellen braucht, der man dann bei Bedarf den für sich hergestellten Stutzen mit den Armen zuordnen kann.
  • In der Fig. 5 der Zeichnung ist eine weitere, generell mit 18 bezeichnete Ausführungsform eines Stutzens mit Armen dargestellt. Diese wird vorzugsweise dann gewählt, wenn in der Abzweigdose 7 eine Einführungsöffnung im Bereich ihres Bodens nicht vorgesehen ist. Auch in diesem Falle ist wiederum ein säulenartiger Stutzen 20 vorgesehen, der wiederum insgesamt vier Arme 19 in kreuzförmiger Anordnung besitzt. Abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel ist jedoch die vorzugsweise stetige Zunahme der Breite der Arme 19 in Richtung auf den Stutzen 20. Die Arme 19 münden dabei in eine Verbreiterung 21 ein, die ihrerseits in ihrer Mitte den säulenartigen Stutzen 20 trägt. Verstärkungsrippen 22 geben den Armen 19 gute mechanische Eigenschaften und verlaufen in Längsrichtung jedes Armes 19. Auch bei dieser Ausführungsform sind wiederum die freien Enden jedes Armes 19 mit Abwinklungen 23 ausgerüstet. Auf eine U-förmige Querschnittsgestaltung kann man allerdings hierbei meist verzichten; es genügt vielmehr, wenn die Arme 19 einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
  • Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anordnungen möglich. So kann insbesondere die Anzahl, die Gestalt und die Anordnung der Arme 15, 19 abweichend von den dargestellten Ausführungsbeispielen gewählt werden. In vielen Fällen wird man mit nur zwei oder drei Armen auskommen. Auch wäre es grundsätzlich möglich, den Stutzen 12 bzw. 20 gesondert herzustellen und ihn nachträglich mit den Armen 15 bzw. 19 zu verbinden, jedoch ist der einfacheren Herstellung wegen im allgemeinen der einstückigen Ausführung der Vorzug zu geben. Wenn man verhindern will, daß der Stutzen mit den Armen nachträglich wieder aus der Dose entfernt wird, kann man hierfür geeignete Maßnahmen treffen, beispielsweise kann man oberhalb der Abwinklungen 16 bzw. 23 Sicken oder Einprägungen vorsehen, die beim Versuch des Herausziehens mit den Abwinklungen in Wirkverbindung treten.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mit Isolierstoff ausgekleidete elektrische Abzweigdose aus Blech, insbesondere für die Hausinstallation, in der ein mit der Abzweigdose in kraftschlüssiger Verbindung stehender säulenartiger Stutzen zur Lagerung des Deckelhalteelementes in der Mitte der Abzweigdose befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß freie Enden federnder Arme (15, 19) des Stutzens (12, 20) mit den Seitenwandungen der Abzweigdose (7) in Wirkverbindung stehen.
  2. 2. Abzweigdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (12, 20) vier mit ihm einstückige und kreuzartig angeordnete Arme (15, 19) vorzugsweise gleicher Gestalt aufweist (Fig. 3 und 5).
  3. 3. Abzweigdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Arme (15, 19) im eingesetzten Zustand dem Dosenboden abgekehrte Abwinklungen (16, 23) besitzen (Fig. 2 und 5).
  4. 4. Abzweigdose nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwinklungen (16, 23) mit den Ebenen der Arme (15, 19) einen Winkel von etwa 45° einschließen.
  5. 5. Abzweigdose nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Arme (15) in Richtung auf den Vorsprung (12) vorzugsweise stetig abnimmt (Fig. 3).
  6. 6. Abzweigdose nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (15) im Querschnitt etwa U-förmig gestaltet sind (Fig. 4).
  7. 7. Abzweigdose nach Anspruch 5 oder 6, bei der im Dosenboden eine Einführungsöffnung für ein Kabel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsöffnung (17) unterhalb des Stutzens (12) liegt und einen größeren Durchmesser als der Stutzen (12) besitzt. B.
  8. Abzweigdose nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breitenabmessungen der Arme (19) in Richtung auf den Stutzen (20) vorzugsweise stetig zunehmen (Fig. 5).
  9. 9. Abzweigdose nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise mit Verstärkungsrippen (22) versehenen Arme (19) in eine Verbreiterung (21) einmünden, die ihrerseits den Stutzen (20) trägt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 883 309, 869 238, 508 808; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1697 553.
DEK34748A 1958-04-29 1958-04-29 Mit Isolierstoff ausgekleidete elektrische Abzweigdose aus Blech Pending DE1108291B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE508808C (de) * 1926-11-16 1930-10-02 Brown George Rudston Dose fuer elektrische Beleuchtungskoerper
DE869238C (de) * 1939-03-07 1953-03-02 Hoppmann & Mulsow Wasserdichte Abzweigdose aus Isolierpressstoff od. dgl.
DE883309C (de) * 1951-07-20 1953-07-16 Kaiser & Spelsberg Mit Isolierstoff ausgekleidete elektrische Abzweigdose aus Blech, insbesondere fuer die Hausinstallation
DE1697553U (de) * 1955-02-26 1955-04-28 Lange & Co Abzweigdose, vornehmlich aus blech mit isolierstoffauskleidung.

Patent Citations (4)

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