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DE1104571B - HF-Eingangsstufe mit zwei Trioden-systemen - Google Patents

HF-Eingangsstufe mit zwei Trioden-systemen

Info

Publication number
DE1104571B
DE1104571B DES41164A DES0041164A DE1104571B DE 1104571 B DE1104571 B DE 1104571B DE S41164 A DES41164 A DE S41164A DE S0041164 A DES0041164 A DE S0041164A DE 1104571 B DE1104571 B DE 1104571B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
triode
grid
circuit
input stage
cathode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES41164A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sautier and Jaeger
Original Assignee
Sautier and Jaeger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sautier and Jaeger filed Critical Sautier and Jaeger
Publication of DE1104571B publication Critical patent/DE1104571B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/60Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards for the sound signals
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D7/00Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
    • H03D7/06Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing by means of discharge tubes having more than two electrodes
    • H03D7/08Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing by means of discharge tubes having more than two electrodes the signals to be mixed being applied between the same two electrodes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/08Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/26Circuits for superheterodyne receivers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)
  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine HF-Eingangsstufe mit zwei Triodensystemen für Radio- und Fernsehempfänger, deren erste Triode in Gitter-Basis-Schaltung an die Empfangsantenne geschaltet und deren Anode kapazitiv auf das Gitter der zweiten Triode umschaltbar ist und mit einem an dieses Gitter angeschlossenen Resonanzkreis mit einstellbarer Kapazität und einer Selbstinduktion versehen ist, auf die die Antenne zum Empfang amplitudenmodulierter Sendungen unter Trennung von der ersten Triode umschaltbar ist.
Die Erfindung sieht eine Verbesserung derartiger Schaltungen dadurch vor, daß die Selbstinduktion eine auf festem Potential liegende verstellbare Anzapfung für die Kathodengegenkoppelung besitzt und zwischen die Anode der ersten und die Kathode der zweiten Triode geschaltet ist, während sie über die Mittelanzapfung in den Gleichstromversorgungskreis der ersten Triode eingeschaltet ist.
Diese Schaltung zeichnet sich dadurch aus, daß sie einen Auto-Neutrodyneffekt über eine große Bandbreite besitzt, wobei sie es ermöglicht, verschiedene Bandbreiten durch die Verstellung der Anzapfung auf der Abstimmspule zu empfangen. Ferner wird durch die Verwendung nur einer Röhre eine Kürzung der Gegenkoppelungsverbindungen und damit eine wesentlieh höhere Verstärkung erreicht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Selbstinduktion einen derartigen Wicklungssinn hat, daß der Resonanzkreis bei Kathodenpotentialänderungen durch die am Gitter wirkende Steuerspannung diesem Gitter entsprechende gegenphasige Spannung aufdrückt, was eine magnetische Gegenwirkung mit einer Verbreiterung der Durchlaßbreite und eine statische Gegenwirkung der Resonanzkreiskapazität zur Unterdrückung wilder Schwingungen durch die Gitter-Anoden-Kapazität hervorruft.
Es ist eine Kathodenstromkoppelung bei angezapftem Eingangskreis bekanntgeworden, bei der die zwischen Gitter und Kathode geschaltete Gegenkoppelungsabstimmspule mit einer geerdeten Anzapfung versehen ist. Ein Kondensator ist zu dieser Abstimmspule parallel geschaltet. Indessen ist bei dieser Schaltung ein Neutralisationskondensator vorgesehen, so daß diese Schaltung die durch die Verwendung eines Kondensators für die Neutralisation auftretenden Nachteile, wie z. B. Leistungsverminderung, Begrenzung der Bandbreite usw., aufweist. Durch diese Schaltung hat man versucht, eine rauscharme HF-Stufe mit einem einzigen Triodensystem zu schaffen. Eine Anregung zur Lösung der der Erfindung zugründe liegenden Aufgabe, eine Schaltung für Radio- und Fernsehempfang zu schaffen, die es ermöglicht, bei einer großen Bandbreite mit hoher und konstanter Leistung und einer einzigen Einstellung für sämtliche HF-Eingangsstufe mit zwei Triodensystemen
Anmelder: Sautier & Jaeger, Genf (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Müller-Börner, Patentanwalt, Berlin-Dahlem, Podbielskiallee 68
Beanspruchte Priorität: Schweiz vom 26. Januar 1954
Bandbreiten zur Neutralisation der schädlichen Kapazität zwischen Gitter und Anode die Autoneutrodynwirkung des Gegenkoppelungsstromkreises auszunutzen, ist hierdurch nicht nahegelegt.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 ein Schema einer Hochfrequenzstufe und
Fig. 2 ein theoretisches Schema zur Erläuterung eines Teiles der Schaltung nach Fig. 1.
Der zum Erfassen der sehr unterschiedlichen Frequenzbereiche bestimmte Empfänger enthält ■— in der Hochfrequenz — regelbare und aufgeteilte Kondensatorengruppen, d. h. Kondensatoren CVt mit kleiner Maximalkapazität für die Fernseh-Ultrakurzwellen und für die Sendungen mit Frequenzmodulation und Kondensatoren CV1- größerer Maximalkapazität.
Die in Fig. 1 dargestellte Hochfrequenzstufe zeigt eine Richtantenne B1 welche an dem Kathodenwiderstand rc einer ersten Triode mit geerdetem Gitter ^1 liegt. Diese erste Triode mit Gitter gt und eine zweite Triode mit Kathode C2 und Anode pz sind zu einer Röhre E vereinigt. Die Wicklung der Induktionsspule se des Abstimmungskreises weist eine Anzapfung 77 auf, welche verstellbar und über einen Kondensator cm mit Masse verbunden ist. Die Anode px der ersten Triode ist über den Kondensator ei mit dem Gitter ^2 der zweiten Triode verbunden. Die Anzapfung 77 für die Kathodengegenkoppelung beruht auf dem Prinzip magnetischer und statischer Gegenkoppelung, die an Hand des theoretischen Schemas in Fig. 2 erklärt wird.
Es sei angenommen, daß die Anzapfung 77 geerdet ist und somit auf dem Potential Null liegt. Wenn das
109 540/506
Gitter g.2 positiv wird, wird die Kathode c9 gegen Masse positiv. Dieses positive Potential überträgt sich auf das Ende A der Induktionsspule se. Jedoch ist dies infolge des Wicklungssinnes der Spule eine negative Spannung (—), welche über das andere Ende/i" der Spule dem Gitter go aufgedrückt wird. Diese Spannung steht also in Gegenphase zu der Empfangsspannung. Es besteht eine magnetische Gegenkoppelung durch die Spulen, wodurch die Einsattelung des übertragenen Bandes entsteht.
Andererseits koppelt wie in allen Triodenstufen die innere schädliche Kapazität Cgp zwischen Gitter und Anode eine mit der Steuerspannung Vg phasengleiche verstärkte Energie auf das Gitter zurück. Die Triode läuft also Gefahr zu schwingen, wenn die Kapazität CV nicht dem Gitter g.2 eine negative, der verstärkten, von Cpg entstammenden Energie entgegengesetzte Spannung aufdrücken würde. Es wird also ein Autoneutrodyn-Effekt und eine statische Gegenkoppelung bewirkt.
Die oben erläuterten selbstinduktiven und kapazitiven Wirkungen haben das Bestreben, auf Grund der durch se und cv erzielten umgekehrten Phasenverschiebungen über eine große Frequenzbreite konstant zu bleiben.
Die Neutrodynwirkung reicht über ein breites Band aus. Die zu empfangende Bandbreite wird durch das Verstellen der Anzapfung 77 auf der Abstimmspule se bestimmt. Wenn diese Anzapfung sich dem TLndeA nähert, steigt die Trennschärfe, und die Gefahr der Mitnahme wird größen Wenn sich umgekehrt die Anzapfung 77 dem Punkt H nähert, wird die Bandbreite je nach der Erhöhung der Gegenkoppelung breiter.
Triode in Gitter-Basis-Schaltung an die Empfangsantenne geschaltet und deren Anode kapazitiv auf das Gitter der zweiten Triode umschaltbar ist, und mit einem an dieses Gitter angeschlossenen Resonanzkreis mit einstellbarer Kapazität und einer Selbstinduktion, auf die die Antenne zum Empfang amplitudenmodulierter Sendungen unter Trennung von der ersten Triode umschaltbar ist. dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstinduktion (se) eine auf festem Potential liegende verstellbare Anzapfung (77) für die Kathodengegenkopplung besitzt und zwischen die Anode (P1) der ersten und die Kathode (c2) der zweiten Triode geschaltet ist, während sie über die Mittelanzapfung (77) in den Gleichstromversorgungskreis der ersten Triode eingeschaltet ist.
2. HF-Eingangsstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstinduktion (se) einen derartigen Wicklungssinn hat, daß der Resonanzkreis (se, cv) bei Kathodenpotentialänderungen durch die am Gitter wirkende Steuerspannung diesem Gitter entsprechende gegenphasige Spannungen aufdrückt, was eine magnetische Gegenwirkung mit einer Verbreiterung der Durchlaßbreite und eine statische Gegenwirkung der Resonanzkreiskapazität zur Unterdrückung wilder Schwingungen durch die Gitter-Anoden-Kapazität hervorruft.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. HF-Eingangsstufe mit zwei Triodensystemen für Radio- und Fernsehempfänger, deren erste
35 In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 740120;
französische Patentschrift Nr. 863 263;
USA.-Patentschrift Nr. 2 295 383;
Philips Technische Rundschau, September 1949,
Heft 3, S. 92;
Radiotechnik, 1951, Heft 11, S. 474 bis 476;
Telefunken-Röhre, 1953, Heft 30, S. 52 bis 54.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 540/306 4.
DES41164A 1954-01-26 1954-10-07 HF-Eingangsstufe mit zwei Trioden-systemen Pending DE1104571B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH773228X 1954-01-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1104571B true DE1104571B (de) 1961-04-13

Family

ID=4535584

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES41164A Pending DE1104571B (de) 1954-01-26 1954-10-07 HF-Eingangsstufe mit zwei Trioden-systemen

Country Status (6)

Country Link
BE (1) BE533589A (de)
CH (1) CH320604A (de)
DE (1) DE1104571B (de)
FR (1) FR1113145A (de)
GB (1) GB773228A (de)
NL (1) NL192621A (de)

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GB2271481A (en) * 1992-10-10 1994-04-13 Robert Francis Need Grazebrook Receiver for TV sound only which shares motorcar loudspeaker
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FR863263A (fr) * 1939-02-28 1941-03-28 Le Materiel Telephonique Sa Récepteurs radio superhétérodynes
US2295383A (en) * 1941-08-06 1942-09-08 Rca Corp Two-band signal receiving system
DE740120C (de) * 1940-05-27 1943-10-13 Telefunken Gmbh Anordnung zum wahlweisen Empfang amplitudenmodulierter bzw. frequenzmodulierter Schwingungen

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Also Published As

Publication number Publication date
CH320604A (fr) 1957-03-31
FR1113145A (fr) 1956-03-23
GB773228A (en) 1957-04-24
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