DE1198409B - Verfahren zum Betrieb von Vidikon-Roehren - Google Patents
Verfahren zum Betrieb von Vidikon-RoehrenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
- H04N23/70—Circuitry for compensating brightness variation in the scene
- H04N23/749—Circuitry for compensating brightness variation in the scene by influencing the pick-up tube voltages
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
- H04N23/70—Circuitry for compensating brightness variation in the scene
- H04N23/74—Circuitry for compensating brightness variation in the scene by influencing the scene brightness using illuminating means
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)
- Television Receiver Circuits (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. α.:
H04n
Deutsche Kl.: 21 al-32/35
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
F19921 Vni a/21 al
31. März 1956
12. August 1965
31. März 1956
12. August 1965
Es sind Bildspeicherröhren mit fotohalbleitenden Speicherschichten, z. B. unter dem Namen »Vidikon«
oder »Resistron« bekanntgeworden, bei denen eine Signalelektrode auf der belichteten Seite der Speicherschicht
über einen Arbeitswiderstand an eine Spannungsquelle gelegt ist und die der Signalelektrode abgewendeten
Seite von einem langsamen Elektronenstrahl abgetastet wird, so daß sie annähernd auf das
Potential der Strahlkathode, vorzugsweise Erdpotential, zurückgeführt wird. Die Vollständigkeit der Zurückführung
hängt in erheblichem Maße von dem durch Belichtung des Fotohalbleiters erhaltenen Aufladepotential
ab, welches seinerseits durch die Kapazität und die Leitfähigkeit der Schicht bestimmt ist.
Wenn nun eine sehr starke Belichtung vorliegt, so muß von dem abtastenden Elektronenstrahl eine große
Ladungsmenge aufgebracht werden, die eventuell nicht zur Verfügung steht, z. B. weil der Elektronenstrahl
auf eine aus anderen Gründen festgesetzte Stromstärke eingestellt ist. Da die Rückführung unter ao
diesen Umständen nicht vollständig sein kann, erzeugt die Überbelichtung ein Nachziehen des Bildes sowie
Gradationsverzerrungen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betrieb von Vidikon-Röhren
anzugeben, durch das diese Nachteile überwunden und die Voraussetzungen für eine gute
Bildqualität auch bei gelegentlicher Uberbelichtung der Speicherelektrode geschaffen werden.
Ausgangspunkt der vorliegenden Erfindung ist die Erkenntnis, daß zum Erhalt eines guten gradationsrichtigen
Fernsehbildes die Betriebsdaten einer Bildaufnahmeröhre vom Vidikontyp derart zu wählen
sind, daß die für einen Bildpunkt der jeweils im Bild vorhandenen maximalen Helligkeit umzuladende
Elektrizitätsmenge einen vorgegebenen, der eingestellten Stromstärke des Abtaststrahls zugeordneten
Höchstwert nicht überschreitet. Speziell soll die zur Erfüllung der Forderung notwendige Einstellung der
Betriebsgrößen der Bildaufnahmeröhre unabhängig von der wechselnden Helligkeit des Bildes auf der
Fotoschicht auf selbsttätige Weise bewirkt werden, derart, daß der Signalstrom durch eine aus dem verstärkten
Signal der Bildaufnahmeröhre abgeleitete Regelspannung unabhängig von der Szenenhelligkeit
im Sinne einer Konstanthaltung geregelt wird.
Es ist bereits eine Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Bildaufnahmeröhre mit Fotohalbleiterschicht
vorgeschlagen worden, bei der aus dem verstärkten Vidikonsignal eine Regelspannung abgeleitet
wird, welche die Vorspannung der Signalplatte der Aufnahmeröhren mit einer Zeitkonstante, die wesentlich
größer, mindestens jedoch zehnmal so groß ist Verfahren zum Betrieb von Vidikon-Röhren
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Fernseh G. m. b. H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Als Erfinder benannt:
Dr .-Ing. Wolfgang Dillenburger,
Nieder-Ramstadt
wie die Abtastdauer eines Bildes, derart regelt, daß der mittlere Signalstrom unabhängig von dqr jeweiligen
Szenenhelligkeit annähernd konstant bleibt. Eine derartige Regelung, bei der der mittlere Signalstrom
unabhängig von der jeweiligen Szenenhelligkeit annähernd konstant bleibt, dient allgemein dem Zwecke,
eine Änderung des mittleren Lichtstromes auf die Halbleiterschicht zu kompensieren und kann daher
als Äquivalent mit der bei der Fotografie üblichen Technik der Blendenverstellung zur Anpassung an
einen vorgegebenen Lichtstrom angesehen werden. Eine solche Regelschaltung spricht jedoch nicht an,
wenn der gesamte Lichtstrom konstant bleibt, während sich der Bildkontrast in solcher Weise verändert,
daß Spitzlichter stärker hervortreten. Wenn eine derartige Veränderung des Bildinhaltes eintritt, so sind
hiermit im allgemeinen Nachzieherscheinungen und Gradationsverschlechterungen verbunden.
Zur Überwindung dieses Nachteiles wird nun erfindungsgemäß die Regelspannung aus den einen vorgegebenen
Grenzwert überschreitenden Signalanteilen durch Gleichrichtung abgeleitet und zur Einstellung
von Betriebsgrößen der Bildaufnahmeröhre derart benutzt, daß die für einen Bildpunkt maximaler Helligkeit
umzuladende Elektrizitätsmenge einen der Stromstärke des Abtaststrahls zugeordneten Höchstwert
nicht übersteigt. Im besonderen ist es vorteilhaft, durch die Regelspannung die Beleuchtungsstärke auf
der Fotoschicht der Bildaufnahmeröhre für die jeweils hellsten Bildpunkte bei sonst unveränderten Betriebsgrößen
konstant zu halten. Die Regelspannung kann auch dazu dienen, die Vorspannung der Signalplatte
der Bildaufnahme in der bereits vorgeschlagenen
. .; . ;.■ .. -.. 509 630/152
Weise zu ändern. Eine weitere Verbesserung des Verfahrens besteht darin, die Stromstärke des Abtaststrahls
der Bildaufnahmeröhre durch die Regelspannung so zu ändern, daß auch bei geringem Ansteigen
des Lichtpegels eine vollständige Umladung erreicht wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden
an Hand der F i g. 1 und 2 näher erläutert.
In F i g. 1 ist 1 eine Vidikon-Röhre, deren Bildelektrode mit dem Videoverstärker 2 über einen Kondensator
verbunden ist. Dem Verstärker ist eine die Dioden 3 und 4 enthaltende Klemmschaltung nachgeordnet,
die die Signalspannung während des Rücklaufs immer auf einem festen Bezugswert hält. Nicht
gezeigt sind in der Figur Verbindungen zu einem Impulsgenerator, mit dem die Dioden 3 und 4 in an sich
bekannter Weise getastet werden. Vom Ausgang des Verstärkers 2 kann die Videospannung abgenommen
und über die Leitung 5 der weiteren Verwendung zugeführt werden.
Zur Durchführung der erfindungsgemäßen Regelung, durch die das Überschreiten einer bestimmten
Maximalspannung verhindert wird, ist der Verstärkerausgang an das Gitter einer Kathodenstufe 6 gelegt
und die an der Kathode auftretende Spannung über einen Gleichrichter nut dem Spannungsteiler 7 in Verbindung
gebracht, so daß beim Auftreten einer einen Grenzwert überschreitenden Spannung am Gitter der
Röhre 6 von dem Spannungsteiler 7 ein Signal abgenommen werden kann. Dieses wird über den Verstärkere
einer Spitzengleichrichterstufe9 zugeführt. Diese erzeugt eine dem am Spannungsteiler 7 auftretenden
Signal proportionale Gleichspannung, welche über die Triode 10 mit geeigneter Polarität auf die
Bildelektrode des Vidikons gegeben wird. Wenn also am Ausgang der Käthodenstufe 6 ein Signal auftritt,
das einen durch Einstellung des Regelwiderstandes Ta
bestimmten Grenzwert übersteigt, so entsteht im Anodenkreis der Röhre 10 eine Spannung, welche die
Vorspannung der Signalplatte des Vidikons 1 herunterregelt, so daß der Signalwert für den hellsten
Bildpunkt und damit die von dem Strahl umzuladende Elektrizitätsmenge konstant gehalten wird.
Nach einer anderen Ausführungsform wird durch
die Regelspannung die Betriebsspannung der in einer Filmabtastanlage das Filmbild auf die Fotoschicht
projizierenden Glühlampe geregelt. Nach einer verbesserten Ausführungsform der Erfindung kann die
Regelspannung zusätzlich nach F i g. 2 zur Steuerung der Stärke des Abtaststrahles des Vidikons dienen.
In Fig. 2 bezeichnet 11 einen Gleichrichter, dem die Regelspannung entnommen und einmal dem
Speisegerät 13 für die Projektionslampe 14, zum an-
35
40 deren dem Strahlsystem 12 des Vidikons zugeführt
wird.
Claims (5)
1. Verfahren zum Betrieb einer Fernsehkamera mit einer Bildaufnahmeröhre vom Vidikontyp,
bei dem aus dem verstärkten Signal der Bildaufnahmeröhre eine Regelspannung abgeleitet
wird, welche unabhängig von der Szenenhelligkeit den Signalstrom im Sinne einer Konstanthaltung
regelt, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelspannung aus den einen vorgebenen
Grenzwert überschreitenden Signalanteilen durch Gleichrichtung abgeleitet wird, so
daß die für einen Bildpunkt maximaler Helligkeit umzuladende Elektrizitätsmenge einen der
Stromstärke des Abtaststrahls zugeordneten Höchstwert nicht übersteigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Regelspannung die
Beleuchtungsstärke auf der Photoschicht der Bildaufnahmeröhre für die jeweils hellsten Bildpunkte
bei sonst unveränderten Betriebsgrößen konstant gehalten wird.
3. Verfahren- nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet,
daß durch'die Regelspannung in
; an sich bekannter Weise die Vorspannung der Signalplatte - der Bildaufnähmeröhre geändert
wird. ·.-'
4. Verfahren nach den; vorhergehenden "Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, daß durch die Regelspannung die Stromstärke des Abtaststrahls
der Bildaufnahmeröhre geändert wird.
5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Abschneidestufe für das Von der Bildaufnahmeröhre (1) erzeugte, im Videoverstärker (2) verstärkte
und mittels einer Klemmschaltung (3, 4) schwarzgesteuerte Videosignal, bestehend aus
einer mittels eines Spannungsteilers (7) einstellbar vorgespannten'Diode, dear "das Videosignal über
eine als Impedanzwandler dienende Kathodenstufe (6) zugeführt wird und einen Gleichrichter
(9) für die von der Diode hindurchgelassenen, gegebenenfalls durch den Verstärker (8) verstärkten
Signalanteile. -
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr.' 895 912;
»SMPTE«, August 1955, S. 416 bis 419.
Deutsche Patentschrift Nr.' 895 912;
»SMPTE«, August 1955, S. 416 bis 419.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent-Nr. 976 590.
Deutsches Patent-Nr. 976 590.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 630/152 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF19921A DE1198409B (de) | 1956-03-31 | 1956-03-31 | Verfahren zum Betrieb von Vidikon-Roehren |
| GB10333/57A GB821673A (en) | 1956-03-31 | 1957-03-29 | Improvements in television apparatus including a photoconductive camera tube |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF19921A DE1198409B (de) | 1956-03-31 | 1956-03-31 | Verfahren zum Betrieb von Vidikon-Roehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1198409B true DE1198409B (de) | 1965-08-12 |
Family
ID=7089495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF19921A Pending DE1198409B (de) | 1956-03-31 | 1956-03-31 | Verfahren zum Betrieb von Vidikon-Roehren |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1198409B (de) |
| GB (1) | GB821673A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0014019A1 (de) * | 1979-01-26 | 1980-08-06 | North American Philips Corporation | Dynamische Strahlstromsteuerungsschaltung zur Verwendung mit einer Fernsehkameraröhre |
| US4237491A (en) | 1979-03-21 | 1980-12-02 | Rca Corporation | Television camera highlight discharge apparatus |
| US4499609A (en) * | 1980-08-27 | 1985-02-12 | International Telephone And Telegraph Corporation | Symmetrically clamped fiber optic receiver |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE895912C (de) * | 1937-10-13 | 1953-11-09 | Telefunken Gmbh | Einrichtung zur Bildabtastung mit Kathodenstrahlroehren |
| DE976590C (de) * | 1955-07-23 | 1963-12-05 | Max Grundig | Schaltungsanordnung mit einer den inneren fotoelektrischen Effekt nutzenden Bildaufnahmeroehre |
-
1956
- 1956-03-31 DE DEF19921A patent/DE1198409B/de active Pending
-
1957
- 1957-03-29 GB GB10333/57A patent/GB821673A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE895912C (de) * | 1937-10-13 | 1953-11-09 | Telefunken Gmbh | Einrichtung zur Bildabtastung mit Kathodenstrahlroehren |
| DE976590C (de) * | 1955-07-23 | 1963-12-05 | Max Grundig | Schaltungsanordnung mit einer den inneren fotoelektrischen Effekt nutzenden Bildaufnahmeroehre |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB821673A (en) | 1959-10-14 |
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