DE1192841B - Waehler fuer einen Magnetbandkassettenspieler - Google Patents
Waehler fuer einen MagnetbandkassettenspielerInfo
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- G11B15/675—Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
- G11B15/68—Automatic cassette changing arrangements; automatic tape changing arrangements
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- G11B15/684—Automatic cassette changing arrangements; automatic tape changing arrangements with fixed magazines having fixed cassette storage cells, e.g. in racks the cassettes having a storage position inside the magazine and a slightly shifted active position, e.g. by solenoid
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
GlOj
Deutsche Kl.: 42 g-20/04
Nummer: 1192841
Aktenzeichen: M 52261IX a/42 g
Aruneldetag: 26. März 1962
Auslegetag: 13. Mai 1965
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wähler für einen Magnetbandkassettenspieler mit in einem
Magazin enthaltenen Magnetbandkassetten und einem außerhalb davon angeordneten Magnetkopf
pro Kassette sowie einer gemeinsamen Bandantriebsvorrichtung, die wahlweise mit jeweils einer
Kassette gekuppelt werden kann, und bei dem die Kassetten mit Rückstellvorrichtung aus einer Ruhestellung
in eine Arbeitsstellung, in welcher sie mit dem Magnetkopf und der Antriebsvorrichtung wirksam
verbunden sind, bewegbar sind.
Es sind bereits Magnetbandkassettenspieler bekannt, bei denen einzelne Auswahlen nacheinander
auf ein Magnetband, das in einer Kassette angeordnet ist, aufgezeichnet werden. Es wird eine
Mehrzahl von Magnetbandkassetten verwendet. Diese Magnetbandkassetten sind in ein Magazin eingesetzt,
das Einrichtungen zum Abspielen des Bandes aus einer ausgewählten Kassette enthält. Es sind
dabei auch Einrichtungen für die Vorwahl der einzelnen Magnetbänder vorgesehen, aber bisher noch
nicht das Abspiel einer beschränkten Anzahl von Musikstücken aus einer Kassette. Die Erfindung will
diesem Mangel abhelfen. Erfindungsgemäß wird hierzu die Maßnahme getroffen, daß die Betätigungsmagnete
für die Betätigung des Kassettenwechsels, die mit einer Wahlschalteinrichtung verbunden sind,
dann wirksam werden, wenn der Impuls eines modulationsgesteuerten Schalters am Ende eines Musikstückes
über den geschlossenen Wahlschalter an die Wicklung des Elektromagnets für die nächste Bandkassette
gelangen kann.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert:
Fig. 1 ist ein Grundriß eines mehrstöckigen Magazins für eine Mehrzahl von Magnetbandkassetten,
wobei die obere Abdeckung der obersten Kassette fortgelassen ist, um ein in dieses eingesetztes
endloses Magnetband zu zeigen;
F i g. 2 ist eine Vorderansicht des Magazins nach Fig.l;
F i g. 3 ist eine rückseitige Ansicht des Magazins nach Fig. 1;
F i g. 4 ist ein elektrisches Schaltbild für eine selbsttätige Programmierungsschaltung;
Fig. 5 ist ein Schaltbild der Steuereinheit von Fig. 4;
F i g. 6 ist ein Schaltbild einer anderen Schaltung, die besonders zur Verwendung des Gerätes in Verbindung
mit einem Schiebeprojektor geeignet ist. so
In Fig. 1, 2 und 3 ist 11 ein mehrstöckiges Magazin. Es enthält mehrere parallele horizontale
Wähler für einen Magnetbandkassettenspieler
Anmelder:
Ulyss S. Mitchell, San Mateo, Calif.;
A. Robert Myers,
Mountain View, Calif. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Werdermann, Patentanwalt,
Hamburg 13, Innocentiastr. 30
Als Erfinder benannt:
Ulyss S. Mitchell, San Mateo, Calif.;
A. Robert Myers,
Mountain View, Calif. (V. St. A.)
Stockwerke 12 in senkrechten Abständen an mindestens einem Paar Seitenwandungen 13, die damit
zwecks Versteifung der Baueinheit verbunden sind. Eine Kassette 14 für ein endloses Magnetband ist im
obersten Stockwerk des Magazins 11 angeordnet, ferner können ähnliche oder gleichartige Kassetten
15 bis 19 einzeln auf den übrigen Stockwerkböden des Magazins vorgesehen sein. Auf jedem Stockwerkboden
sind geeignete Führungseinrichtungen 21 angeordnet, um die eingesetzten Bandkassetten auszurichten;
bei der dargestellten Ausrichtung der Trag- und Wiedergabeeinheit 11 können diese Führungseinrichtungen
21 parallele Schienen sein, die in Abständen voneinander aufrecht stehend an den
einzelnen Stockwerkböden 12 befestigt sind. Der Trennabstand der beiden Teile der Führungseinrichtung
21 ist gerade ausreichend zur Aufnahme einer zwischen ihnen verschiebbaren Magnetbandkassette,
so daß kein Verkanten und keine sonstige unerwünschte Bewegung der Kassette möglich ist, wenn
diese zwischen die Führungseinrichtungen auf den Stockwerkboden eingeführt wird.
In dem Magazin 11 sind mehrere Klappen 22 bis 27 zum Schließen der Öffnungen zwischen den
Stockwerkböden an der Vorderseite des Magazins und zwecks getrennter Bewegbarkeit der Kassetten
14, die auf den Stockwerkböden angeordnet sind, vorgesehen. Die Klappen 22 bis 27 sind getrennt
schwenkbar auf einer vertikalen Lagerstange 28 an-
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gebracht, die sich durch die Stockwerkböden 12 in der Nähe einer vorderen Ecke des Magazins 11 erstreckt.
Jede der Klappen 22 bis 27 erstreckt sich über die öffnungen zwischen je zwei Böden 12, so
daß durch diese Klappenanordnung ein vertikales Feld von Klappen gebildet wird, welche die Öffnungen
zwischen den getrennten Böden an der Vorderseite des Magazins 11 einzeln schließen.
Auf den einzelnen Böden sind Einrichtungen zum Bewegen der einzelnen Klappen, die mit jedem
Boden verbunden sind, vorgesehen, um auf diese Weise einzelne Magnetbandkassetten, die auf einem
Boden angeordnet sind, in Eingriff bzw. außer Eingriff mit der mit dem Magazin 11 verbundenen Wiedergabevorrichtung
zu bringen. Diese Wechseleinrichtung bedient sich mehrerer Elektromagnete 31 bis 36, die auf jedem der Böden 12 in der Nähe
der Vorderseite des Magazins, der Lagerstange 28 gegenüber, angeordnet sind. Die Elektromagnete 31
bis 36 sind in solcher Lage angeordnet, daß ihre Tauchanker 37 nach der Vorderseite des Magazins
gerichtet sind.
Jeder Elektromagnetanker ist mit einer Klappe 22 bis 27 verbunden, so daß durch Betätigung der
Elektromagnete 31 bis 36 die einzelnen Klappen 22 bis 27 steuerbar um die Lagerstange 28 wahlweise
geschwenkt werden können Die Elektromagnete sind starr auf den einzelnen Böden 12 durch geeignete
Haltemittel befestigt, so daß ihre Magnetwicklungen unbeweglich sind und eine Erregung der Wicklungen
durch geeignete Steuereinrichtungen das Hineinziehen des Ankers in die Spule eines erregten Elektromagnets
bewirkt. An jedem Elektromagnet sind Rückstellfedern vorgesehen. Die einzelnen Elektromagnete
sind in bezug auf die einzelnen Klappen so angeordnet, daß sich die Klappen bei entregten
Elektromagneten in Achsrichtung über die Vorderseite des Magazins erstrecken. Vorzugsweise reichen
die Elektromagnetanker mit einem lösbaren Verlängerungsteil, wie z. B. einer Mutter 38 od. dgl., die
an dem Anker auf der entgegengesetzten Seite der Klappe gegenüber der Magnetwicklung befestigt ist,
durch Schlitze hindurch, die in den freien Enden der Klappen 22 bis 27 vorgesehen sind, so daß die
Verbindung zwischen der Klappe und dem Magnetanker aufrecht erhalten bleibt. Eine öffnung der
Klappen zwecks Einsetzens oder Herausnahme von Kassetten ist durch Lösen der Verriegelungseinrichtungen
38 auf dem Magnetanker durchführbar, so daß die jeweilige Klappe freigegeben wird und um
die senkrechte Lagerstange 28 geschwenkt werden kann, um den Raum zwischen den Böden 12 zu
öffnen.
Die einzelnen Magnetbandkassetten können in üblicher Weise ausgebildet und aufgebaut sein. Wie
in Fig. 1 dargestellt, kann eine solche Kassette eine Grundplatte 41 mit aufwärts gerichteten Seiten- und
Endwänden aufweisen; auf ihr kann eine Bandspule 42 drehbar angeordnet sein. Eine solche Bandspule
muß eine untere Spulenplatte 43 mit aufwärts stehender Spulennabe 44 enthalten. Auf die Nabe 44
oberhalb des Spulentellers 43 kann ein endloses Magnetband 46 gewickelt sein. Auf der Kassettengrundplatte
41 ist eine Klemmrolle 47 angebracht, die sich in annähernd gleicher Ebene wie die Spule
42 drehen kann; ferner ist eine Bandführung 48 auf der Kassettengrundplatte 41 angebracht. Die Klemmrolle
47 und die Führung 48 sind in der Nähe der hinteren Kante der Kassette angeordnet, während
die Kassettenseitenwandung weggeschnitten bzw. fortgelassen ist, und das Magnetband 46 verläuft
von der Mitte der Nabe 44 aus um die Führung 48 und von da über die Klemmrolle 47 zurück zum
äußeren Umfang einer Spule 49, die von dem auf die Nabe gewickelten Band gebildet wird. Das
Magnetband kann in üblicher Weise in seiner Verlängerung von der Nabe 44 der Spule aus verdrehbar
sein, um bequem über die Oberseite der Bandspule 49 laufen zu können, und in gleicher Weise
können Führungseinrichtungen, wie z. B. ein Draht 50, vorgesehen sein, um den freien Durchgang des
Magnetbandes in Verlängerung der Spule zu gewährleisten.
Wenn das Magnetband beim Durchgang zwischen der Führung 48 und der Klemmrolle 47 an einen
Magnetkopf zur Wiedergabe der auf dem Band aufgezeichneten Nachricht angelegt werden soll, so können
auch zwei Führungszapfen, die auf der Kassettengrundfläche 41 stehend zwischen der Führungsrolle
und der Klemmrolle angebracht sind, für eine gewünschte Stellung des Bandes während seiner
Wiedergabe sorgen. Als weiterer Teil der Kassette 14 ist vorzugsweise eine Spulenbremse 52 vorgesehen,
die ein schwenkbar angeordnetes Bremsglied 53 enthalten kann, das oberhalb der Grundplatte
41 angeordnet sein und in die Berührungslage mit dem Umfang des Spulentellers 43 geschwenkt
werden kann, um dessen Drehung zu verhindern. Ferner kann eine Blattfeder 54 auf der Grundfläche
41 der Kassette vorgesehen sein, die sich in elastischem Eingriff mit dem schwenkbaren Teil 53 der
Bremse befindet und diese gegen die Spule bzw. gegen den Spulenteller drückt. Durch Verlängerung
des Schwenkgliedes 53 auf den dem Schwenkpunkt entgegengesetzten Seiten (F i g. 1) kann die Bremse
durch Druck auf diese Verlängerung betätigt werden, um so das Glied 54 elastisch zu verbiegen, die
Bremse von der Spule weg zu schwenken und deren Drehung freizugeben.
Eine solche Lösung der Bremse wird hier mittels eines Stiftes 56 bewirkt, der von der Klappe 22 aus
nach der Innenseite der Trageinheit vorsteht und das Schwenkglied 53 berühren kann, um die Bremse aus
ihrer Berührungslage mit der Spule 42 zu schwenken, so daß diese sich frei drehen kann. Die Bremse
arbeitet, um die Drehung der Spule 42 dann zu verhindern, wenn die Kassette 14 nicht in die tragende
Einheit eingesetzt und deren Klappe nicht verschlossen ist.
In alle Stockwerke des Magazins können Kassetten eingesetzt werden; jede der Klappen 22 bis 27
ist mit Bremslösestiften ähnlich dem in Fig. 1 gezeigten und vorstehend beschriebenen Stift 56 versehen.
Jeder Boden des Magazins ist ferner mit Auswurfeinrichtungen versehen, die betätigt werden
können, um die Magnetbandkassetten von den Böden bis gegen die sie schließenden Klappen zu drücken.
Eine solche Auswurfeinheit ist bei 57 in F i g. 1 gezeigt; es ist ersichtlich, daß diese nicht nur eine
Feder zu enthalten braucht, die gegen einen fest an dem Boden angebrachten Anschlag anliegt und sich
von dem hinteren Rand seiner einzelnen Böden aus nach der Vorderseite des Magazins erstreckt. Das
Einsetzen einer Kassette in den Raum zwischen zwei Böden der Trageinheit bewirkt das elastische Zusammendrücken
der Feder mit der Auswurfeinrich-
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tung derart, daß die Kassette stets federbelastet ist gabeköpfe 64 bis 69 des vorstehend beschriebenen
und sich aus der Einheit entgegen der Rückwirkung Magazins umfassen. Spannungsschwankungen, die
der das Stockwerk jeweils schließenden Klappe her- an dem Eingang 71 erzeugt werden, werden über die
aus zu bewegen sucht. Leitungen 72 einem Vorverstärker 73 zugeführt; der
Ferner ist als Teil des Magazins gemäß der Er- 5 Ausgang dieses Vorverstärkers liegt einmal über
findung eine Bandantriebsrolle 58 vorgesehen, die Leitungen 74 an Tonwiedergabeeinrichtungen, die
eine senkrecht innerhalb des Magazins stehende schematisch nur als Ausgang 76 angedeutet sind. Ein
drehbare Achse und verstärkte Teile aufweist, die solcher Ausgang kann natürlich einen Lautsprecher,
sich über die Böden hinaus erstrecken und seitlich einen Hauptverstärker und die dazugehörigen Aus-
so gerichtet sind, daß sie in Ausrichtung mit der io rüstungsteile enthalten.
Klemmrolle der einzelnen Kassetten in die Böden Der Ausgang des Vorverstärkers 73 liegt außereingesetzt
werden können. Mit der Bandantriebsrolle dem über die Leitung 77 einer Einheit 78, die einer
58 ist als Antrieb ein elektrischer Kleinmotor 59 Kontrolle der Amplitude der Ausgangsspannung obverbunden,
um diese mit einer erwünschten, kon- liegt. Der Ausgang aus dem Spannungspegel-Kontrollierbaren
Winkelgeschwindigkeit zu drehen. Der 15 trollorgan 78 ist über eine Verzögerungsschaltung 79
Motor 59 kann zweckmäßigerweise, wie in F i g. 3 mit einem Steuerkreis 81 gekoppelt, wobei die Verdargestellt,
auf der Oberseite des Magazins 11 an- zögerungseinrichtung und der Steuerkreis eine
geordnet sein. Steuereinheit 82 bilden und in F i g. 5 schaltungs-AIs
weiterer und zusätzlicher Teil des Magazins mäßig näher erläutert sind. Diese Einrichtung entgemäß
der Erfindung sind mehrere Wiedergabeköpfe 20 spricht im wesentlichen einem modulationsgesteuerten
64 bis 69 vorgesehen, von denen jeweils einer für Schalter.
jedes Stockwerk angeordnet ist. Die Wiedergabe- Bevor nun auf den eigentlichen Schaltteil der
köpfe 64 bis 69 sind je für sich in bezug auf die selbsttätigen Bandwähleinheit eingegangen wird, soll
Führungseinrichtungen 21 für die Magnetbandkasset- die Arbeitsweise der oben beschriebenen Schaltung
ten so ausgerichtet, daß sie sich zwischen den Füh- 25 einschließlich der in F i g. 5 erläuterten Steuer-
rungsstiften 51 am inneren, d. h. offenen Ende der einheit behandelt werden.
Kassetten befinden. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist der Zwei Eingangsklemmen 83, die auch in Fig. 4
Wiedergabekopf 64 so ausgerichtet, daß er mit dem angegeben sind, empfangen das Eingangssignal entMagnetband
46 einer einzelnen Kassette 14, wenn sie sprechend dem Magnetbandsignal. Über eine der
zwischen die Führungsteile 21 eingesetzt und nach 30 Eingangsklemmen 83 ist wie üblich die Masse- oder
der Hinterseite der Trag- und Wiedergabeeinheit Erdleitung 84 angeschlossen, welche zu der einen
gegen den Kopf geschoben wird, zum Eingriff von zwei Energie-Speiseleitungsklemmen 86 verläuft,
kommt. welche an die negative Klemme einer Gleichstrom-Ferner ist jeder Wiedergabekopf in üblicher Weise Energiequelle angeschlossen sein können. Die anmit
dem Verstärker verbunden. Um so mehr, als 35 dere Eingangsklemme 83 ist über einen Kondensator
Kassetten für endlose Bänder in üblicher Weise für 87 mit der positiven Seite eines Gleichrichters, wie
verschiedene Arbeitsgeschwindigkeiten vorgesehen z. B. der Richtdiode 88, verbunden, deren andere
sind, ist hier für eine Anpassung an jede gewünschte Seite wiederum mit der Erdleitung 84 verbunden ist.
Spulengeschwindigkeit Sorge getragen. Dieser Kopplungskondensator ist auch an die eine
Zum Zwecke des Steuerns der Drehgeschwindig- 4Q Seite eines Zeitverzögerungswiderstandes angeschloskeit
der Bandantriebsrolle 58, wie sie durch den An- sen, der ebenfalls mit der Erdleitung 89 verbunden
triebsmotor 59 vorgeschrieben ist, sind Geschwindig- ist. Auf diesem Zeitverzögerungswiderstand 89, z. B.
keits-Steuereinrichtungen 61 auf jedem der Böden ein Potentiometer, ist mit seinem Mittelschleifkontakt
der Trag- und Wiedergabeeinheit vorgesehen. Es über einen Widerstand 92 an das erste Steuergitter
sind Einrichtungen vorgesehen, um einen Geschwin- 45 einer Gasentladungsröhre 93 angeschlossen. Diese
digkeitsumschalter entsprechend der vorbestimmten liegt mit ihrer Kathode direkt an der Masse 84, und
Bandgeschwindigkeit einzustellen, z. B. 4,7 cm pro ein Kondensator 94 ist zwischen das vorerwähnte
Sekunde oder 9,5 cm pro Sekunde oder 19,0 cm pro erste Steuergitter der Röhre und dessen Kathode geSekunde;
z. B. kann hierfür ein Schalterarm vor- schaltet, um die Röhre in normaler Weise in dem
gesehen sein, der sich von dem Geschwindigkeits- 50 Ausschaltzustand vorgespannt zu halten,
umschalter 61 aus an einen auf der Kassette befind- Das zweite Steuergitter ist mit der Kathode verliehen Nocken legt. Kabel 62 sind zwischen dem Ge- bunden. Zwei Ausgangsklemmen 96 und 97 der schwindigkeitsumschalter 61 auf jedem der Böden zu Steuereinheit sind in der Weise geschaltet, daß die einem Steuerkasten 63 geführt, der mit Motor 59 zu- eine direkt mit der Anode der Röhre 93 und die sammengebaut ist, so daß die Drehgeschwindigkeit 55 andere über einen Kondensator 98 mit der Kathode des Antriebsrollenmotors 59 von jedem der Stock- der Röhre 93 verbunden ist. Ein Widerstand 99 verwerkböden 12 aus steuerbar ist. bindet die Ausgangsklemme 97 mit der positiven
umschalter 61 aus an einen auf der Kassette befind- Das zweite Steuergitter ist mit der Kathode verliehen Nocken legt. Kabel 62 sind zwischen dem Ge- bunden. Zwei Ausgangsklemmen 96 und 97 der schwindigkeitsumschalter 61 auf jedem der Böden zu Steuereinheit sind in der Weise geschaltet, daß die einem Steuerkasten 63 geführt, der mit Motor 59 zu- eine direkt mit der Anode der Röhre 93 und die sammengebaut ist, so daß die Drehgeschwindigkeit 55 andere über einen Kondensator 98 mit der Kathode des Antriebsrollenmotors 59 von jedem der Stock- der Röhre 93 verbunden ist. Ein Widerstand 99 verwerkböden 12 aus steuerbar ist. bindet die Ausgangsklemme 97 mit der positiven
Aus der vorstehenden Beschreibung des Magazins Energiespeiseklemme 86.
ergibt sich, daß diese mehrere Magnetbandkassetten Eine zwischen die Ausgangsklemmen 96 und 97
enthalten kann, die einzeln in eine Stellung für die 60 der Steuereinheit geschaltete Impedanz ist so ausBerührung
des Magnetbandes mit einem Wieder- gebildet, z. B. die Energiespule eines Elektrogabekopf
bewegt werden können. Es ist eine Wähler- magnets, daß diese in Abhängigkeit von der Aneinheit
für die selbsttätige Folgeschaltung der legung von Spannungsimpulsen an die erwähnten
Kassettenabspielung in einer vorgewählten Reihen- Ausgangsklemmen erregt wird. Wenn zwischen deren
folge vorgesehen. 65 Eingangsklemmen 83 ein Signal von genügender Bezüglich der selbsttätigen Bandwähleinheit wird Größe auftritt, so wird der Kondensator 94 während
auf F i g. 4 der Zeichnung Bezug genommen. Die der Dauer dieses Signals aufgeladen. Ein negatives
hier dargestellte Eingangseinheit 71 mag die Wieder- Signal von ausreichender Amplitude wird aus dem
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Wähler 78 an die obere Eingangsklemme 83 der Steuereinheit gelegt und gelangt über den Kondensator
87 gleichgerichtet durch Diode 88 an den Kondensator 94 und hält das erste Steuergitter der Tonröhre
93 auf einem gegenüber der Kathode negativen Potential, und zwar so lange, wie das Signal andauert.
Beim Aufhören der Eingangssignale gleicht sich die Ladung an dem Kondensator 94 über die
Widerstände 89 und 92 aus; dies geschieht mit einer Geschwindigkeit, die in bekannter Weise durch die
Größe des i?C-Gliedes bestimmt ist.
Auf diese Weise ist durch die wahlweise Kombination aus Kondensator und Widerstand für eine
einstellbare Zeitverzögerung gesorgt; nach dem Verstreichen einer solchen vorbestimmten Entladungszeit des Kondensators 94 erreicht das erste Steuergitter
der Tonröhre praktisch das gleiche Potential wie die Kathode dieser Röhre, so daß die Röhre
leitend wird. Das Leitvermögen der Röhre 93 wird vervollständigt durch die Ladung des Kondensators
98, der zwischen Anode und Kathode der Röhre geschaltet ist. Der Kondensator 98 wird durch die zwischen
die Klemmen 86 geschaltete Stromquelle über den Widerstand 99 aufgeladen, so daß beim leitenden
Zustand der Röhre 93 der Kondensator 98 rasch über die zwischen den Ausgangsklemmen 97 und 98
vorhandene Impedanz entladen wird, um auf diese Weise ein Steuersignal zu erzeugen. Ein solches
Steuersignal wird zum Steuern der Vorwahl des Schalters benutzt, wie weiter unten erläutert.
Gemäß F i g. 4 ist eine Stromquelle 101 an die Klemmen 86 der Steuereinheit geschaltet, und die
Ausgangsklemmen 96 und 97 der Steuereinheit 82 sind durch Leitungen 102 an die Steuerklemmen 103
eines ersten Schrittschalters 104 gelegt. Zwischen die Ausgangsklemmen der Steuereinheit ist die
Steuerwicklung 105 des Schrittschalters 104 geschaltet, so daß praktisch ein Schrittimpuls in dem Schalter
104 erzeugt wird, der jedesmal einem Leiten der Steuerröhre 93 und der Steuereinheit 82 entspricht.
Wie schon· oben erwähnt, leitet die Steuerröhre 93 nur beim Aufhören eines Einheitssignals zu der
Steuereinheit, und somit wird ersichtlich, daß der Schrittschalter 104 jedesmal um einen Schritt weitergeschaltet
wird, wenn kein Signal von einem Wiedergabekopf der Eingangseinheit 71 erzeugt wird. Betrachtet
man den Schrittschalter 104 im einzelnen, so erkennt man, daß dieser zusätzlich eine Antriebsspule enthält, die zwischen seine Eingangsklemme
geschaltet ist, und daß ein Drehkontakt 106 schrittweise nacheinander an mehrere getrennte feste
Kontakte 107 gelegt werden kann, die in üblicher Weise auf einem Bogenstück um die Bewegungsmitte
des Drehkontakts 106 angeordnet sind. Der erste Schrittschalter 104 ist vorgesehen für den Zweck der
Steuerung eines zweiten Schrittschalters 108, der wiederum die Erregung der einzelnen Elektromagnete
31 bis 36 der Trag- und Wiedergabeeinheit 11 steuert. Eine solche Steuerung wird hier bei maximaler
Beweglichkeit mittels einer Kontaktbahn 109 mit mehreren Einzelschaltern bewirkt, die zwischen
je einem der Drehkontakte 107 des Schrittschalters 104 und eine Gleichstromschiene 111 der Stromquelle
101 angeschlossen sind. Der Schalterdreharm 106 des Schrittschalters 104 ist über eine Antriebsoder Steuerwicklung 112 des zweiten Schrittschalters
108 an eine andere Gleichstromschiene angeschlossen. Durch die Voreinstellung der einzelnen Schalter
auf der Kontaktbahn 109, derart, daß diese Schalter gewünschtenfalls geschlossen werden, wird die
schrittweise Bewegung des Drehkontaktes 106 zwischen den festen Kontakten 107 in Abhängigkeit von
Signalen aus der Steuereinheit 82 entweder den Schrittschalter 108 bewegen oder nicht bewegen, je
nachdem, ob der einzelne feste Kontakt 107, der von dem Drehkontakt 106 berührt wird, über einen geschlossenen
Schalter mit der Gleichstromschiene 111
ίο verbunden ist oder nicht.
Der zweite Drehschalter 108 enthält ebenso wie der zuerst beschriebene Schrittschalter 104 einen
Drehkontakt 114, der so angeordnet ist, daß er in Abhängigkeit von Stromimpulsen in der Wicklung
112 sich über auf einem Bogen angeordnete feste Kontakte 116 bewegt.
Die Elektromagnete 31 bis 36 der Trag- und Wiedergabeeinheit 11 sind mit ihren Wicklungen in
Parallelschaltung zwischen die getrennten festen Kontakte des Schrittschalters 108 und die Gleichstromschiene
111 gelegt. Der Drehkontakt 114 des Schrittschalters 108 ist direkt mit der Gleichstromschiene
113 verbunden, und die getrennten festen Kontakte 116 des Schrittschalters sind einzeln über
getrennte Magnetwicklungen 31 bis 36 an die andere Gleichstromschiene 111 gelegt. Auf diese Weise
wird durch die Anlegung eines Signals an die Schrittschalterwicklung 112 aus dem ersten Schrittschalter
104 eine Bewegung des Drehkontaktes 114 von einem der festen Kontakte 116 auf einen anderen
festen Kontakt 116 zuwege gebracht, um so den Anschluß der Energiequelle von einer Elektromagnetwicklung
auf eine andere zu übertragen. Die Erregung der einzelnen Elektromagnete wird also durch
den Schrittschalter 108 in Abhängigkeit von der Einstellung des Schrittschalters 104 sowie von den einzelnen
Kontakten der Kontaktbahn 109 gesteuert. Eine Betätigung des ersten Schrittschalters 104
wiederum wird gesteuert von der Steuereinheit 82 in Abhängigkeit von der Abwesenheit von Signalen aus
der Eingangseinheit 71, die von den Wiedergabeköpfen 54 bis 59 gebildet sind.
Es sei nunmehr die Gesamtarbeitsweise betrachtet. Das Magazin wird durch das Einsetzen einzelner
Magnetbandkassetten 14 bis 19 in die einzelnen Stockwerke der Einheit sowie das Schließen dieser
durch Verbinden der Klappen 22 bis 27 mit den Elektromagneten 31 bis 36 geladen. Auf den einzelnen
Magnetbändern 46 der verschiedenen Magnetbandkassetten sind vorher solche gewünschten Auswahlen
aufgezeichnet worden, wie sie in dem darzubietenden Programm enthalten sein sollen. Mit
der Schaffung eines Magazins mit sechs Stockwerken ist eine Wahlmöglichkeit von sechs möglichen Auswählen
geschaffen worden, die zu jeweils einer bestimmten Zeit abgespielt werden können. Ein einzelnes
Magnetband wird im Anschluß an die Erregung des auf dem ein solches Band haltenden
Stockwerk angebrachten Elektromagnets abgespielt.
Betrachtet man beispielsweise das oberste Stockwerk der Trag- und Wiedergabeeinheit, so verursacht die
Erregung des Elektromagneten 31 das Einziehen von dessen Tauchanker 37, um auf diese Weise die
Klappe 22 um die senkrechte Lagerstange 28 zu schwenken. Wenn die Klappe 22 durch den Elektromagnetanker
37 bei Erregung der Elektromagnetspule in das Stockwerk hineingezogen wird, so ruht
die Klappe auf der Kassette 14, um diese nach der
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Rückseite des Stockwerks gegen die Antriebsrolle 58 ist. Bei Abwesenheit einer an den Kondensator 94
und den Wiedergabekopf 60 zu drücken. Wie oben der Steuereinheit 82 angelegten negativen Spannung
bemerkt, ist die Klemmrolle 47 der Kassette 14 in entlädt sich dieser Kondensator über die WiderAusrichtung mit der Antriebsrolle 58 angeordnet, so stände 89 und 92, so daß sich die Kondensatorladung
daß, wenn die Kassette auf dem Stockwerk 12 nach 5 in einer kontrollierten Zeitspanne auf einen gehinten
bewegt wird, das um die Klemmrolle 47 ge- wünschten Pegel absenkt. Beim Erreichen eines solschlungene
Magnetband 46 gegen die Antriebsrolle chen Kondensatorladungspegels wird die erste Steuer-58
gedrückt und dadurch zwischen diese und die elektrode der Torröhre 93 auf einem zur Verhinde-Klemmrolle
47 eingeklemmt wird. In dieser Lage rung des Leitens der Röhre nicht mehr ausreichend
steht der Wiedergabekopf 64 mit dem Magnetband io negatives Potential gehalten; die Röhre wird also
46 zwischen der Führung 48 und der Klemmrolle 47 leitend, um den Kondensator 98 über die Wicklung
voll im Eingriff, wobei eine genaue Bandausrichtung 105 des Schrittschalters 104 zu entladen, der zwimit
dem Wiedergabekopf 64 durch die Führungs- sehen die Ausgangsanlagen 96 und 97 der Steuerzapfen
51 auf der Kassette gewährleistet wird. Bei einheit geschaltet ist. Dieser Stromfluß über die Wick-Drehung
der Antriebsrolle 58 erfolgt eine Mitnahme 15 lung 105 des Schrittschalters 104 verursacht einen
der Klemmrolle 47 und des darumgeschlungenen Schritt des Schalters, also der Schleifer 106 wird zu
Bandes 46 durch Reibung, so daß das Magnetband dem nächsten festen Kontakt 107 in an sich bekannvon
seiner Spule 49 an der Radnabe 44 weggezogen ter Weise bewegt.
wird und um den Zapfen 48 und an dem Wieder- Der Effekt auf das Programm, der von der AnIegabekopf
64 vorbeiläuft. Dieses endlose Magnetband ao gung eines Steuerimpulses aus der Steuereinheit 82
läuft weiter von der Klemmrolle 47 zurück auf den herrührt, ist aber abhängig von der Einstellung der
äußeren Umfang der Bandspule 49 auf den Spulen- einzelnen Schalter der Schaltereinheit 109. So wird,
teller 43. Wenn das Band an dem Wiedergabekopf wenn der Drehschalter 106 auf einen festen Kontakt
64 durch die umlaufende Antriebsrolle 48 vorbei- 107 bewegt wird, der über einen geschlossenen Schalgezogen wird, werden in dem Wiedergabekopf elek- 25 ter mit der Gleichstromschiene 111 verbunden ist,
irische Signale in Übereinstimmung mit solchen ein vollständiger elektrischer Kreis über die Wick-Signalen,
wie sie auf dem Magnetband aufgezeichnet lung 112 des zweiten Schrittschalters 108 hergestellt,
sein können, in üblicher Weise erzeugt. Das in dem Dieser Kreis verbindet die Wicklung 112 des zweiten
Wiedergabekopf 64 durch das daran vorbeilaufende Schrittschalters 108 über die Gleichstromschienen
Magnetband erzeugte elektrische Signal wird durch 30 111 und 113, so daß eine schrittweise Betätigung des
die Leitung 72 zu dem Vorverstärker 73 geführt, in zweiten Schrittschalters 108 zustande kommt,
welchem die Signalamplitude zwecks Anlegung über Der erste Schrittschalter 104 kann in üblicher die Leitung 74 an den Ausgang 76 des Gerätes ver- Weise mit einer Rückstellspule 117 versehen sein, stärkt wird. Das Signal wird ferner über die Leitung die zum Zurückführen des Drehkontaktes 106 in 77 aus dem Vorverstärker zu dem Spannungspegel- 35 die Nullstellung bei Herstellung der Leitung über wähler 78 geführt. Der Wähler 78 erzeugt ein den Schalter dient. Diese Rückstellspule kann in den negatives Signal in Abhängigkeit von den Signalen Stromkreis zwischen dem Drehkontakt 106 des aus dem Magnetband 46 und legt diese an die Ein- Schalters 104 und die Spule 112 des Schalters 108 »angsklemmen 83 der Steuereinheit 82. Das aus dem eingefügt sein. Bei diesen Verbindungen wird der Wähler 78 angelegte negative Signal dient dazu, den 40 erste Schrittschalter 104 selbsttätig beim Erreichen Kondensator 94 in der Steuereinheit negativ auf- eines festen Kontaktes zurückgestellt, der über geladen zu halten, so daß die Steuerröhre 93 in einen geschlossenen Schalter seiner Kontaktbank 109 nichtleitendem Zustand gehalten wird. Durch die an die Speiseleitungsschiene 111 angeschlossen ist. \ufrechterhaltung eines vergleichsweise negativen Sobald eine elektrische Leitung über den Schalter Potentials an der ersten Steuerelektrode der Steuer- 45 104, nämlich seinen festen Kontakt und seinen röhre 93 wird diese in nichtleitendem Zustand ge- Drehkontakt, vorhanden ist, wird die Rückstellialten, selbst wenn der zwischen deren Anode und spule erregt, um den Drehkontakt in die Nullstel-ECathode geschaltete Kondensator 98 von der posi- lung des ersten Schrittschalters zurückzuführen. Es iven Gleichstromeingangsklemme 86 aufgeladen zeigt sich also, daß die Rückführung der einzelnen jvird, um die Leitfähigkeit der Röhre zu unterstützen. 50 Schalter der Schaltergruppe 109 die Zahl von AusiVenn die Steuerröhre 93 in nichtleitendem Zustand wählen bestimmt, die von jeder der Magnetbandgehalten wird, wird kein Signal zwischen die Aus- kassetten abgespielt werden soll. Wenn z. B. der jangsklemmen 96 und 97 der Steuereinheit 82 gelegt. dritte Schalter der Kontaktbank 109 geschlossen und Demzufolge wird der Schaltteil des selbsttätigen der Rest der Schalter hiervon offengelassen ist, so iassettenwählers während einer solchen Zeit in 55 bewegen die ersten beiden Impulse aus einer Steuerieinem bisherigen Zustand gehalten, wenn eine Aus- einheit 82 den Drehkontakt 106 des ersten Schrittvahl von einem der Bänder der verschiedenen schalters 104 nacheinander über die festen Kontakte Fassetten 14 bis 19 in der Trag- und Wiedergabe- dieses Schalters ohne andere Einflüsse auf den iinheit abgespielt wird. Die einzelnen Musikstücke Stromkreis. Sobald der dritte Impuls aus der Steueriind auf dem Magnetband 46 mit einer kleinen Pause 60 einheit 82 den Schrittschalter 104 erreicht, gelangt lazwischen aufgezeichnet, und daher wird bei Be- der Drehkontakt dieses Schalters zur Berührung mit :ndigung der Wiedergabe einer einzelnen Musik- dem festen Kontakt des Schalters, der über einen )der Sprachauswahl kein Signal an den Eingang 71 geschlossenen Schalter der Kontaktbank 109 mit der (er Einheit angelegt. Das Aufhören eines Eingangs- Gleichstromschiene 111 in Verbindung steht. Bei ignals verursacht unmittelbar auch ein Aufhören 65 diesem Zustand erfolgt eine elektrische Leitung über ines Ausgangssignals aus dem Wähler 78, so daß den ersten Schrittschalter 104 und von da über die lann keine negative Signalspannung zwischen den Steuerspule 112 des zweiten Schrittschalters 108, um iingangsklemmen 83 der Steuereinheit 82 vorhanden so den zweiten Schrittschalter zu betätigen. Gleich-
welchem die Signalamplitude zwecks Anlegung über Der erste Schrittschalter 104 kann in üblicher die Leitung 74 an den Ausgang 76 des Gerätes ver- Weise mit einer Rückstellspule 117 versehen sein, stärkt wird. Das Signal wird ferner über die Leitung die zum Zurückführen des Drehkontaktes 106 in 77 aus dem Vorverstärker zu dem Spannungspegel- 35 die Nullstellung bei Herstellung der Leitung über wähler 78 geführt. Der Wähler 78 erzeugt ein den Schalter dient. Diese Rückstellspule kann in den negatives Signal in Abhängigkeit von den Signalen Stromkreis zwischen dem Drehkontakt 106 des aus dem Magnetband 46 und legt diese an die Ein- Schalters 104 und die Spule 112 des Schalters 108 »angsklemmen 83 der Steuereinheit 82. Das aus dem eingefügt sein. Bei diesen Verbindungen wird der Wähler 78 angelegte negative Signal dient dazu, den 40 erste Schrittschalter 104 selbsttätig beim Erreichen Kondensator 94 in der Steuereinheit negativ auf- eines festen Kontaktes zurückgestellt, der über geladen zu halten, so daß die Steuerröhre 93 in einen geschlossenen Schalter seiner Kontaktbank 109 nichtleitendem Zustand gehalten wird. Durch die an die Speiseleitungsschiene 111 angeschlossen ist. \ufrechterhaltung eines vergleichsweise negativen Sobald eine elektrische Leitung über den Schalter Potentials an der ersten Steuerelektrode der Steuer- 45 104, nämlich seinen festen Kontakt und seinen röhre 93 wird diese in nichtleitendem Zustand ge- Drehkontakt, vorhanden ist, wird die Rückstellialten, selbst wenn der zwischen deren Anode und spule erregt, um den Drehkontakt in die Nullstel-ECathode geschaltete Kondensator 98 von der posi- lung des ersten Schrittschalters zurückzuführen. Es iven Gleichstromeingangsklemme 86 aufgeladen zeigt sich also, daß die Rückführung der einzelnen jvird, um die Leitfähigkeit der Röhre zu unterstützen. 50 Schalter der Schaltergruppe 109 die Zahl von AusiVenn die Steuerröhre 93 in nichtleitendem Zustand wählen bestimmt, die von jeder der Magnetbandgehalten wird, wird kein Signal zwischen die Aus- kassetten abgespielt werden soll. Wenn z. B. der jangsklemmen 96 und 97 der Steuereinheit 82 gelegt. dritte Schalter der Kontaktbank 109 geschlossen und Demzufolge wird der Schaltteil des selbsttätigen der Rest der Schalter hiervon offengelassen ist, so iassettenwählers während einer solchen Zeit in 55 bewegen die ersten beiden Impulse aus einer Steuerieinem bisherigen Zustand gehalten, wenn eine Aus- einheit 82 den Drehkontakt 106 des ersten Schrittvahl von einem der Bänder der verschiedenen schalters 104 nacheinander über die festen Kontakte Fassetten 14 bis 19 in der Trag- und Wiedergabe- dieses Schalters ohne andere Einflüsse auf den iinheit abgespielt wird. Die einzelnen Musikstücke Stromkreis. Sobald der dritte Impuls aus der Steueriind auf dem Magnetband 46 mit einer kleinen Pause 60 einheit 82 den Schrittschalter 104 erreicht, gelangt lazwischen aufgezeichnet, und daher wird bei Be- der Drehkontakt dieses Schalters zur Berührung mit :ndigung der Wiedergabe einer einzelnen Musik- dem festen Kontakt des Schalters, der über einen )der Sprachauswahl kein Signal an den Eingang 71 geschlossenen Schalter der Kontaktbank 109 mit der (er Einheit angelegt. Das Aufhören eines Eingangs- Gleichstromschiene 111 in Verbindung steht. Bei ignals verursacht unmittelbar auch ein Aufhören 65 diesem Zustand erfolgt eine elektrische Leitung über ines Ausgangssignals aus dem Wähler 78, so daß den ersten Schrittschalter 104 und von da über die lann keine negative Signalspannung zwischen den Steuerspule 112 des zweiten Schrittschalters 108, um iingangsklemmen 83 der Steuereinheit 82 vorhanden so den zweiten Schrittschalter zu betätigen. Gleich-
zeitig erregt dieser Stromfluß über den Schalter 104 die Rückstellspule 117 des Schalters, um dessen
Drehkontakt in die Schalternullstellung zurückzuführen. Eine solche Leitung über den Drehschalter
104 dient zur Anlegung eines Spannungsimpulses an die Steuerwicklung 112 des zweiten Schrittschalters
108, so daß dessen Drehkontakt 114 nur bis zum nächsten festen Kontakt 116 des Schalters schrittweise
bewegt wird. Als Folge dieser schrittweisen Betätigung des zweiten Schrittschalters 108 wird ein
anderer Elektromagnet aus der Elektromagnetgruppe 31 und 36 erregt, um die zugehörige Klappe
der Trag- und Wiedergabeeinheit zu betätigen. Gleichzeitig wird der vorher erregte Elektromagnet
entregt, so daß die damit verbundene Klappe von der Magnetbandkassette her nach außen schwenkt
und die Kassette durch die auf der Trag- und Wiedergabeeinheit angebrachte Feder von dem
Spielkopf weggedrückt wird.
Das beschriebene System bietet die Möglichkeit eines beträchtlichen Grades von Beweglichkeit für
die Verdrahtung der Elektromagnete 31 bis 36 mit den festen Kontakten 116 des zweiten Schrittschalters
108; die Verdrahtung läßt sich so ändern, daß eine gewünschte Folge der Erregung der Elektromagnete
auf Grund der nacheinander erfolgenden Verbindung des Drehkontaktes 114 mit den besonderen
festen Kontakten 116 dieses Schrittschalters erreicht wird. Es zeigt sich, daß bei der erwähnten
Ausführungsform der Erfindung jede gewählte Zahl von Auswahlen von jedem der Magnetbänder auf
den verschiedenen Stockwerken der Trag- und Wiedergabeeinheit durch Schließen eines gewünschten
Kontaktes der Kontaktbank 109 abgespielt werden kann. Auch wird die gewünschte Folge für die Abspielung ausgewählter Magnetbandkassetten bestimmt
durch die Verbindung des besonderen Elektromagnets mit einzelnen Kontakten des zweiten
Schrittschalters 108. Durch die beschriebene Schaltung wird ein für viele Anwendungen geeigneter
Grad von Beweglichkeit geboten; indessen läßt sich noch eine erhöhte Beweglichkeit und Auswahlfähigkeit
dadurch erreichen, daß eine noch größere Zahl von Schaltern oder Kontakten an der Kontaktbank
109 vorgesehen werden, wie nachstehend im einzelnen erläutert wird.
Es können Vorkehrungen getroffen werden, um eine störende Unterbrechung eines Programms durch
Beschädigung des Bandes einer auf der Trag- und Wiedergabeeinheit angebrachten Kassette zu verhindern.
So würde z. B. im Falle, daß ein Band während seiner Abspielung reißen oder sich loslösen sollte,
der damit verbundene Wiedergabekopf aufhören, elektrische Signale zu erzeugen, und daher würde
kein Signal am Eingang 71 der selbsttätigen Programmierungseinheit vorhanden sein. Dieses Aufhören
von Eingangssignalen würde zur Folge haben, daß ein Ausgangsimpuls an den Klemmen 96 und
97 der Steuereinheit 82 erzeugt wird, derart, daß die oben beschriebene Schrittschaltwirkung eintreten
und fortgesetzt werden würde, bis ein besonderer Elektromagnet erregt wäre. Bei der Erregung
eines verschiedenen Elektromagnets würde ein ganzes und betriebsfähiges Magnetband mit einem
anderen Spielkopf in Eingriff gebracht werden, so daß das Programm fortgesetzt würde. Es wurde jedoch
festgestellt, daß ein Magnetband am Anfang seiner Abspielung geneigter ist, sich abzulösen oder
zu reißen, und daß in solchen Fällen die normalen Sicherheitsvorkehrungen nicht ausreichend sind, um
die Fortsetzung des Programms zu gewährleisten. Um auch für solche Fälle eine Unterbrechung des
S Programms zu verhindern, wird gemäß der Erfindung noch ein zusätzlicher Verzögerungskreis 119
vorgesehen. Es wird eine elektrische Verbindung von dem zusätzlichen Verzögerungskreis 119 zui
Verbindungsstelle des Verzögerungskreises 79 und
ίο des Steuerkreises 81 der Steuereinheit 82 vorgesehen,
und es wird in gleicher Weise eine Vorkehrung getroffen, um diesen zusätzlichen Verzögerungskreis
aus dem System herauszunehmen dadurch, daß von ihm aus eine Verbindung über einen Schalter 121
vorgesehen wird, der bequem auf der Kontakt- odei Schalterbank 109 vorgesehen wird. Ist der Schaltei
121 geschlossen, so wird der zusätzliche Verzögerungskreis 119 in die Schaltung der Steuereinheit
eingefügt, so daß eine beträchtliche Verzögerung, wie sie von einem gerissenen Band herrühren kann,
die Steuerröhre 93 augenblicklich leitend macht, Dieser leitende Zustand dauert an für eine Zeitspanne,
wie sie durch die Ladung auf dem Kondensator 98 bestimmt ist, und dient zur Erzeugung eines
Spannungsimpulses an den Ausgangsanlagen 96 und 97 der Steuereinheit 82, so daß der erste Schrittschalter
104 betätigt wird. Es ist zwar möglich, daß eine einzelne Betätigung des ersten Schrittschalters
104 nicht dazu dient, einen anderen Elektromagnei des Magazins in Abhängigkeit von der Einstellung
der einzelnen Schalter der Schalterbank 109 zu erregen; dennoch wird das Vorstehende wiederholt,
wobei der Schrittschalter 104 fortfährt, seine einzelnen festen Kontakte schrittweise zu berühren, bis
der zweite Schrittschalter 108 erregt und ein anderei Elektromagnet eingeschaltet wird, um eine andere
Magnetbandkassette in die Abspielstellung zu bewegen. Auf diese Weise wird keine vollständige Programmunterbrechung
durch den Ausfall einer einzelnen Magnetbandkassette oder des darauf befindlichen
Bandes möglich. Sollte diese Ausführungsform für einen bestimmten Anwendungsfall dei
selbsttätigen Programmierungseinheit nicht erwünscht sein, so kann der Schalter 121 geöffnet werden,
um auf diese Weise den zusätzlichen Verzögerungskreis 119 aus der Schaltung der Steuereinheit
82 herauszunehmen.
Es sind unzählige Änderungen hinsichtlich dei auswählbaren Programmierung möglich. Wie ober
beschrieben, ist die dargestellte Programmierungseinheit so eingerichtet, daß eine gewünschte Zah
von Auswahlen von jedem der Magnetbänder de: Magazins abgespielt werden kann. Wenn daher dei
zweite Schalter der Schalterbank 109 geschlosser wird, so können zwei Auswahlen von jedem der Magnetbänder
abgespielt werden. Die Reihenfolge dei abzuspielenden Bänder wird bestimmt durch die
elektrische Verbindung der einzelnen Elektromagnete mit den besonderen festen Kontakten IK
des zweiten Schrittschalters 108. Ferner kann eine zusätzliche Programmauswahl durch eine Vervielfachung
der Zahl der in der Schalterbank 109 vorgesehenen Schalter geschaffen werden. So kann ein«
Vorkehrung getroffen werden, um eine verschieden« Zahl von Auswahlen aus jedem Stockwerk dei
Trag- und Wiedergabeeinheit und demgemäß von der darauf angebrachten Bändern abspielen zu können
In diesem Fall kann der erste Schrittschalter 104 se
angeschlossen werden, daß die Rückstellspule aus seinem Stromkreis ausgeschlossen wird. Bei Anordnung
des ersten Schrittschalters 104 zu seiner nacheinander erfolgenden Bewegung zwischen seinen
festen Kontakten 107 ohne Rückstellung kann jeder der festen Kontakte über einen besonderen Schalter
der Schalterbank 109 angeschlossen sein, so daß ein vollständiges Programm auf der Schalterbank zusammengestellt
wird. In diesem Falle ist es erforderlich, eine Begrenzung der Dauer der an die Steuerwicklung
112 des zweiten Schrittschalters 108 angelegten Spannung vorzusehen, um so mehr, als ein
fortdauerndes Anlegen der Spannung an eine solche Wicklung normalerweise dazu dienen würde, deren
Drehkontakt 114 um eine Folge von Schritten zu bewegen. Diese Schaltung wird vervollständigt durch
Anordnung einer Kombination aus Kondensator und Widerstand, die in die Leitung vom ersten zum zweiten
Schrittschalter eingeschaltet ist. Durch Aufladen des Kondensators während des Abspielens einer
Auswahl und durch seine Entladung über die Steuerwicklung 112 des zweiten Schrittschalters wird
ein Spannungsimpuls an die Steuereinrichtung des zweiten Schrittschalters angelegt, um dessen Arbeitsvorgang
für jede Erregung auf einen einzigen Schritt zu begrenzen. Jeder feste Kontakt 107 des ersten
Schrittschalters 104 wird bei diesem Ausführungsbeispiel über einen besonderen Schalter mit der
Gleichstromschiene 111 verbunden, so daß jede schrittweise Bewegung der Drehkontakte 106 dieses
Schalters eine entsprechende Programmänderung hervorbringt. Auf diese Weise ist es möglich, für die
Abspielung einer beliebigen Zahl von Auswahlen von jeder der Magnetbandkassetten in irgendeiner
gewünschten Anordnung der Kassettenauswahl zu sorgen. Diese letztere Abwandlung erfordert eine
recht große Zahl einzelner Schalter auf der Schalterbank 109 und ist daher besonders geeignet für ausgedehntere
Anlagen. Mit Hilfe eines Kondensators, der aufgeladen und über die Steuerwicklung des
zweiten Schrittschalters entladen wird, ist es möglich, für jede Bewegung des Drehkontaktes des ersten
Schrittschalters einen Spannungsimpuls an den zweiten Schrittschalter zu legen, so daß die normale
Arbeitsweise der Schrittschalter erreicht wird.
Eine besonders interessierende praktische Anwendung des beschriebenen Systems besteht darin, zuvor
aufgezeichnete und selbsttätig mit einzelnen von einem üblichen Diapositivprojektor wiedergegebenen
Diapositiven synchronisierte laufende Begleittexte vorzusehen. Während die vorstehend behandelte
Ausführungsform gemäß der Erfindung durchaus geeignet für eine solche Anwendung ist, sind bestimmte
Abwandlungen in F i g. 6 angedeutet, die ganz besonders für eine solche Anwendung geeignet und auch
sonst von allgemeinem Nutzen sind. In F i g. 6 ist ein Verstärker 151 dargestellt, der mit einer Steuereinheit
152 verbunden ist und Signale erzeugt, die für die Betätigung der Schalteranordnung nach F i g. 4
sowie auch zur Betätigung eines Diapositivprojektors geeignet sind. Die Eingangsleitungen 77 entsprechen
den in Fig. 4 dargestellten Eingangsleitungen; sie gehen von dem Vorverstärker 73 der Schaltung gemäß
der Erfindung aus. Es ist hier in Betracht gezogen, daß das vorher mit einer Aufzeichnung versehene
Magnetband ursprünglich im Synchronismus mit der Wiedergabe einzelner Diapositive mit einem
Diapositivprojektor besprochen wurde, so daß eine richtige Reihenfolge der Begleittexte auf dem Band
sowie passende Zeitintervalle für die Darbietung der einzelnen Diapositive vorgesehen sind. Das vorher
besprochene Magnetband ist besonders geeignet für die vorbestimmte Reihenfolge der Bildwiedergabe.
Ferner ist hier die Aufzeichnung auf dem Magnetband zusammen mit den sich auf die einzelnen Diapositive
beziehenden Begleittexten und gewünschtenfalls einer Begleitmusik vorgesehen, und außerdem
ίο ein niederfrequentes Signal mit einer Amplitude
unterhalb der Hörgrenze, das mit der auf dem Band aufgezeichneten Tonbegleitung synchronisiert ist.
Dieses niederfrequente Signal kann mit der für die Darbietung jedes einzelnen Diapositivs übereinstimmen,
oder es kann wahlweise das niederfrequente Signal auf dem Band am Ende jedes der
Sichtdarbietung der einzelnen Diapositive entsprechenden Zeitintervalles eingefügt sein. Auf jeden
Fall ist als Teil des dem Verstärker 51 durch die
ao Leitung 77 zugeführten Eingangssignals ein niederfrequentes Signal vorgesehen, das in irgendeiner
Weise mit den einzelnen Begleittexten oder -tönen auf dem Band synchronisiert und auf die Zeitintervalle
bezogen ist, während deren die einzelnen Diapositive gezeigt werden sollen. Das über die Leitung
77 empfangene Eingangssignal wird über einen Kondensator und einen veränderbaren Widerstand an
eine erste Verstärkerröhre 153 gekoppelt, die zweckmäßig an eine zweite Verstärkerröhre 154 gekoppelt
ist. Es ist erwünscht, das Fühlsignal von niedrigem Pegel in verstärkter Form über den Verstärkerteil
151 zu leiten. Zu diesem Zweck ist ein Rückkopplungskreis vorgesehen, der zwischen die Anode der
zweiten Verstärkerröhre 154 und die Kathode der ersten Verstärkerröhre 153 angeschlossen ist. Der
Verstärker 151 ist praktisch ein Bandfilter, in welchem eine einzelne Frequenz verstärkt und in verstärkter
Form durchgelassen wird. Dies ist auf zahlreiche Arten leicht durchführbar, und es ist beispielsweise
ein T-Filter 156 in Brückenschaltung in die Rückkopplungsschleife des Verstärkers eingeschaltet,
um alle Frequenzen mit Ausnahme derjenigen des Fühlsignals rückzukoppeln. Der Ausgang
des Bandfilterverstärkers 151 bildet, wie ersichtlich, nur eine verstärkte Version des niederfrequenten
Fühlsignals, und dieses wird an die Steuereinheit
152 geführt. Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, ist die
Steuereinheit 152 im wesentlichen gleich der ebenso bezeichneten Einheit in Fig. 4. Kurz gesagt ist
eine Diode 157 an den Eingang der Steuereinheit 152 aus dem Bandfilterverstärker 151 gelegt, um auf
diese Weise die Eingangsspannung gleichzurichten. Diese Eingangsspannung wird über einen veränderbaren
Widerstand 158 an einen Kondensator 161 gelegt, der zwischen die Kathode einer Gasentladungsröhre
162 und deren erste Steuerelektrode gelegt ist. Durch die Gasentladungsröhre 162 wird für eine
Steuerung gesorgt, und diese Steuerröhre ist mit ihrer Anode an eine Ausgangsanlage 163 und mit
ihrer Kathode über einen Kondensator 166 an eine weitere Ausgangsldemme 164 gekoppelt. Zwei
Energiespeiseklemmen 167 sind mit der negativen Klemme in direkter Verbindung an die Kathode der
Steuerröhre 162 gelegt, während die positive Klemme über einen Widerstand 168 mit der Ausgangsklemme
164 verbunden ist, so daß praktisch die Energiespeiseklemmen über den Kondensator
166 verbunden sind. Bei einer geeigneten, zwischen
die Ausgangsklemmen 163 und 164 geschalteten Impedanz liegt an der Steuerröhre 162 die Spannung
des Kondensators 166, die wiederum bestimmt ist durch die Ladung, die daran durch die an den Klemmen
167 liegende Energiequelle bestimmt ist, welche den Kondensator über den Widerstand 168 auflädt.
Die Steuerröhre 162 ist normalerweise derart vorgespannt, daß sie abgeschaltet ist und nicht leitet. Bei
Verkleinerung der an die erste Steuerelektrode dieser Röhre anliegenden negativen Spannung leitet die
Röhre, um den Kondensator 166 zu entladen.
Bei Schaltung der Steuerwicklung des Stufenschalters 104 zwischen die Ausgangsklemmen 163 und
164 des Stromkreises von F i g. 6 in der gleichen Weise, wie es in F i g. 4 dargestellt ist, arbeitet der
vorstehend beschriebene Kreis in der Weise, daß er die Schalteinrichtung auf die bereits erläuterte Art
betätigt. Bei jedesmaligem leitendem Zustand der Steuerröhre 162 tritt zwischen den Ausgangsklemmen
163 und 164 ein Spannungsimpuls auf. Im vorliegenden Falle kann dieser Spannungsimpuls
auch über übliche Leitungsverbindungen dazu verwendet werden, den Vorschubmechanismus des
Bildwerfers zu betätigen, so daß ein Diapositiv aus dem Bereich des Lichtstrahls entfernt und ein
anderes in ihn eingeführt wird. Durch Verwendung eines niederfrequenten Signals, das auf dem Magnetband
aufgezeichnet ist, wird ein bedeutend verstärktes Ausgangssignal eine bedeutend größere Amplitude
erhalten, als sie bei der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung verfügbar ist.
Weiter kann durch die Verwendung dieses stummen Fühlsignals erreicht werden, daß beabsichtigte oder
unbeabsichtigte stumme Pausen der Magnetbandaufzeichnung während einer einzelnen aufgezeichneten
Auswahl keine Betätigung der Programmierungseinheit bewirken. Durch die Einführung
eines positiv steuernden Signals auf dem Band arbeitet die Programmierungseinheit nur in Abhängigkeit
von diesem, und es wird eine bedeutend zuverlässigere und fehlersichere Programmsteuerung
erreicht. Die Einfachheit und Brauchbarkeit jeder Art einer solchen Steuerung dürfte ohne weiteres ersichtlich
sein. Für bestimmte Arbeitsvorgänge, bei denen die Aufzeichnung nicht von der Programmierungseinrichtung
gesteuert wird, ist es sehr erwünscht, das Verzögerungssystem gemäß F i g. 4 anwenden zu können, während andererseits bestimmte
Vorteile der Verwendung eines stummen Fühlsignals anhaften, wobei es möglich ist, dieses
auf dem beim letzten Programm zu verwendenden Band aufzuzeichnen.
Claims (5)
1. Wähler für einen Magnetbandkassettenspieler mit in einem Magazin enthaltenen Magnetbandkassetten
und einem außerhalb davon angeordneten Magnetkopf pro Kassette sowie einer gemeinsamen Bandantriebsvorrichtung, die
wahlweise mit jeweils einer Kassette gekuppelt werden kann, und bei dem die Kassetten mit
Rückstellvorrichtung aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung, in welcher sie mit dem Magnetkopf
und der Antriebsvorrichtung wirksam verbunden sind, bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungsmagnete für die Betätigung des Kassettenwechsels, die mit einer Wahlschalteinrichtung (109) verbunden
sind, dann wirksam werden, wenn der Impuls eines modulationsgesteuerten Schalters am Ende
eines Musikstückes über den geschlossenen Wahlschalter an die Wicklung des Elektromagnets
für die nächste Bandkassette gelangen kann.
2. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsklemmen (71) der
Programmsteuerschaltung (F i g. 4), die ein Verzögerungsglied (79) enthält, mit den Magnetköpfen
(64 bis 69) verbunden ist, derart, daß bei Abwesenheit eines Signals aus einem Magnetkopf
die Programmsteuerschaltung betätigt wird, um die nächste Auswahl zu spielen oder den
Elektromagnet der jeweils nächsten Kassette einzuschalten, so daß das in der Kassette befindliche
Magnetband in der neuen Stellung mit dem zugeordneten Magnetkopf sowie mit der Antriebsvorrichtung
wirksam verbunden wird.
3. Wähler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Magnetköpfen
verbundene Programmsteuerschaltung unter Einwirkung einer Vorspannung steht, derart, daß
beim Aufhören der Tonsignale aus einem Magnetkopf ein Ausgangssignal erzeugt wird, das
zur aufeinanderfolgenden Betätigung von Schrittschaltern (104, 108) mit je mehreren Schaltstellungen
(107, 116) dient, und daß an die Schaltstellungen (116) des letzten Schrittschaltwerks
(108) die Elektromagnete (31 bis 36) so angeschlossen sind, daß jeweils einer von ihnen bei
entsprechender Stellung der Wahlschalteinrichtung (109) mit einer Energiequelle (101) verbunden
wird.
4. Wähler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmsteuerschaltung
einen Schrittschalter (104), der von den Ausgangssignalen einer Steuereinrichtung
(81) steuerbar ist, und einen zweiten, an diesen angeschlossenen Schrittschalter (108) aufweist
und daß die Elektromagnete (31 bis 36) einerseits mit den festen Kontakten der Schaltstellungen
(116) des zweiten Schrittschalters
(108) verbunden und andererseits über den Drehkontakt (114) des zweiten Schrittschalters an die
Energiequelle (101) anschließbar sind, während der Arbeitselektromagnet (112) des zweiten
Schrittschalters in Reihe mit dem ersten Schrittschalter (104) über die Wahlschalteinrichtung
(109) an die Energiequelle (101) anschließbar ist.
5. Wähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuereinrichtung (Fig. 5 bzw. 81 in Fig. 4) ein Verzögerungsglied (89) enthält, über das eine
Gasentladungsröhre (93) mit einer Steuerelektrode steuerbar ist, daß zwischen die Steuerelektrode
und die Kathode der Gasentladungsröhre (93) ein Kondensator (94) geschaltet ist und daß
eine Einrichtung (92) zum Koppeln des Verzögerungsgliedes mit der Steuerelektrode, ein
zwischen der Anode und der Kathode der Gasentladungsröhre liegender Kondensator (98) und
ein Widerstand (99) vorgesehen sind, der zur Verbindung mit einer Energiequelle (86) dient
und mit dem Kondensator (98) gekoppelt ist, um
diesen mit einer steuerbaren Geschwindigkeit aufzuladen, so daß die Gasentladungsröhre (93)
bei Abwesenheit eines Eingangssignals für eine vorbestimmte Zeit ein Ausgangssignal von begrenzter
Dauer erzeugt
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung G1053IX/42g, (bekanntgemacht
am 15.4.1954); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1778 074.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 569/291 5.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM52261A DE1192841B (de) | 1962-03-16 | 1962-03-26 | Waehler fuer einen Magnetbandkassettenspieler |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1024362A GB938238A (en) | 1962-03-16 | 1962-03-16 | Improvements in or relating to the programming of magnetic tapes |
| DEM52261A DE1192841B (de) | 1962-03-16 | 1962-03-26 | Waehler fuer einen Magnetbandkassettenspieler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1192841B true DE1192841B (de) | 1965-05-13 |
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ID=25987230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM52261A Pending DE1192841B (de) | 1962-03-16 | 1962-03-26 | Waehler fuer einen Magnetbandkassettenspieler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1192841B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1772520B2 (de) * | 1967-12-19 | 1973-10-25 | Staar S.A., Bruessel | Speichervorrichtung fur Tonband kassetten |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1778074A1 (de) * | 1968-03-26 | 1972-02-17 | Gaggenau Eisenwerk | Kessel |
-
1962
- 1962-03-26 DE DEM52261A patent/DE1192841B/de active Pending
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| DE1772520B2 (de) * | 1967-12-19 | 1973-10-25 | Staar S.A., Bruessel | Speichervorrichtung fur Tonband kassetten |
| DE1772520C3 (de) * | 1967-12-19 | 1974-05-16 | Staar Sa | Speichervorrichtung fuer Tonbandkassetten |
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