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DE1178793B - Automatische Rueckerstellvorrichtung - Google Patents

Automatische Rueckerstellvorrichtung

Info

Publication number
DE1178793B
DE1178793B DEK42098A DEK0042098A DE1178793B DE 1178793 B DE1178793 B DE 1178793B DE K42098 A DEK42098 A DE K42098A DE K0042098 A DEK0042098 A DE K0042098A DE 1178793 B DE1178793 B DE 1178793B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reset
restoring
minute
reset part
adjustment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK42098A
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Siefert
Dipl-Ing Rolf Charrier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kienzle Uhrenfabriken GmbH
Original Assignee
Kienzle Uhrenfabriken GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kienzle Uhrenfabriken GmbH filed Critical Kienzle Uhrenfabriken GmbH
Priority to DEK42098A priority Critical patent/DE1178793B/de
Publication of DE1178793B publication Critical patent/DE1178793B/de
Priority to DE19691943043 priority patent/DE1943043A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B18/00Mechanisms for setting frequency
    • G04B18/02Regulator or adjustment devices; Indexing devices, e.g. raquettes
    • G04B18/028Setting the regulator by means coupled to or depending on another device, e.g. by the time indication setting mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Anmelder: Kienzle Uhrenfabriken Aktiengesellschaft, Schwenningen/Neckar Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Rückerstellvorrichtung für Unruhuhren.
  • Unruhuhren zeigen alle nach einer mehr oder minder großen Zeitspanne Gangabweichungen, selbst wenn die Uhr im Herstellerwerk oder beim Reparateur genau einreguliert wurde. Diese Gangabweichungen haben mehrere Ursachen, z. B. Einlaufen der Lager und Getriebe, Alterung des Öles usw. Gangabweichungen werden meist durch manuelle Verstellung des Rückers zu beseitigen versucht, wobei aber der technische Laie es in den seltensten Fällen fertigbringt, die Uhr auf die Gangabweichung Null einzuregulieren. Es besteht daher das Bestreben, diese zwangläufigen Gangabweichungen möglichst selbsttätig zu kompensieren.
  • Es sind schon einige Vorrichtungen bekannt, bei denen der Rücker halbautomatisch verstellt wird. Bei einer dieser Vorrichtungen wird die Gangabweichung der Uhr während einer Anzahl von Stunden festgestellt und bei vorhandener Gangabweichung durch Betätigen eines Drückers die Stellung des Rückers der Gangabweichung entsprechend geändert. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist der relativ große Aufwand an Teilen und die Notwendigkeit, genau nach einer bestimmten Anzahl von Stunden die Gangabweichung festzustellen. Nach einer weiteren bekannten Lösung, die auf Taschen- und Armbanduhren zutrifft, weist die Aufziehwelle drei Stellungen, und zwar jeweils eine zum Aufziehen, zum Zeigerstellen und zum gleichzeitigen Zeiger- und Rückerstellen auf. Neben dem großen Aufwand an Einzelteilen und der Bedingung, daß eine besondere Aufzieh- bzw. Zeigerstellwelle vorhanden sein muß, ist von Nachteil, daß der Gang der Uhr regelmäßig überwacht werden muß, um entsprechend dem Stellen der Zeiger den Rücker richtig stellen zu können.
  • Es ist ferner eine automatische Rückerstellvorrichtung bekannt, bei der die Minutenwelle bei ihrem Verstellen einen Rückerstellteil zwangläufig aus seiner Normallage dreht, wogegen die Rückführung des Rückerstellteiles in seine Normallage automatisch durch einen Teil des Uhrwerkes erfolgt. Auch hier ist es jedoch notwendig, daß eine besondere Zeigerstellwelle durch ihre axiale Verstellung den Rückerstellteil in Wirkverbindung mit der Minutenwelle bringt.
  • Autouhren zeigen ebenfalls mehrere Lösungen. Hier wird der Rücker zwangläufig beim Stellen der Zeiger bewegt. Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist es, daß auch hier eine besondere Zeigerstellwelle vorhanden sein muß, die vor dem Stellen der Zeiger mit dem Zeigerwerk in Eingriff gebracht werden muß, so daß also die heute bei dieser Uhrenart allgemein übliche Art des Zeigerstellens mittels eines auf der Minutenwelle sitzenden Stellknopfes (oder bei Wohnraumuhren mittels Drehens des Minutenzeigers) hier nicht möglich ist.
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf diesen heute üblichen Arten des Zeigerstellens durch die Minutenwelle. Beim Verstellen der Zeiger bzw. der Minutenwelle wird zwangläufig von der Minutenwelle ein Rückerstellteil bis zu einem bestimmten Maximalwinkel qg.", aus seiner -Normallage gedreht. Der Rückerstellteil wird dann zu einer bestimmten Zeit wieder automatisch von einem Teil des Werkes in seine Normallage zurückgeführt: Das Verschieben des Rückers geschieht hierbei entweder beim Herausdrehen des Rückerstellteiles aus seiner Normallage, also beim Zeigerstellen, oder .beim Rückführen des Teiles in seine Normallage.
  • Demnach wird bei einer Zeigerverstellung über einen gewissen Zeitbetrag der- Rücker jeweils um einen bestimmten Betrag verschoben, der .einer Gangänderung von einigen Sekunden pro Tag entspricht. Bei Inbetriebnahme einer auf eine Gangabweichung Null einregulierten Uhr entsteht wohl beim Zeigerstellen zwangläufig eine ganz bestimmte Gangänderung; durch die dadurch hervorgerufene Zeitabweichung der Uhr und das notwendige neuerliche Stellen der Zeiger wird aber diese Gangabweichung wieder rückgängig gemacht, da der Rücker automatisch wieder um den gleichen Betrag zurückverschoben wird, also seine ursprüngliche Lage wieder einnimmt. Tritt nun im Laufe der Zeit eine Gangänderung ein, so wird diese nahezu gänzlich beim Stellen der Zeiger bzw. durch das zwangläufige Verstellen des Rückers ausgeglichen. Hierzu ist es notwendig, die maximale Rückerverstellung zu bestimmen, die beim Stellen der Zeiger über einen bestimmten Zeitbetrag auftreten darf. Zu diesem Zweck wird vorzugsweise von einer größeren Serie von Uhren. die auf die Gangabweichung Null einreguliert wurden, nach einigen Monaten der momentane Gang festgestellt und danach die maximale Rückerverstellung festgelegt.
  • Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, das Verstellen des Rückers durch einfaches Drehen der Minutenwelle - ohne vorheriges axiales Verschieben - zu ermöglichen, so daß also beim Verstellen der Zeiger (durch Drehen am Minutenzeiger oder an der Minutenwelle) der Rückerstellteil automatisch mitverstellt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die gleichzeitig als Zeigerstellwelle dienende Minutenwelle mit dem Rückerstellteil über eine Verdrehungskupplung ständig in Wirkverbindung steht.
  • Der durch die Erfindung erzielbare technische Fortschritt liegt vor allem darin, daß nunmehr die Rückerstellvorrichtung in einfachster Weise ohne axiales Verschieben betätigt werden kann, wobei die Rückerverstellung vollkommen automatisch mit der Zeigerverstellung erfolgt; überdies erübrigt sich eine besondere Zeigerstellwelle, wodurch der gesamte Aufbau der Rückerstellvorrichtung erheblich vereinfacht wird.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist die Reibungskupplung zwischen dem Minutenrad und der Minutenwelle gleichzeitig als Verdrehungskupplung zwischen der letzteren und dem Rückerstellteil ausgebildet.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Rückerstellvorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen Schnitt, F i g. 2 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung, F i g. 3 und 4 Einzelheiten der Reibkupplung zwischen Minutenwelle und Rückerstellteil, F i g. 5 eine Einzelheit des Rückerstellteils; F i g. 6 und 7 zeigen eine zweite Art der Vorrichtung, F i g. 8 eine Wirkverbindung zwischen Rücker und Rückerstellteil, F i g. 9 und 10 eine dritte Art der Vorrichtung. Teil 3 ist ein Teil, das fest mit dem Minutenrad verbunden ist und an der Stirnseite 3' eine planförmige Rändelung besitzt. Fest mit der Minutenwelle 2 sind ein Teil 5 und eine Spreizfeder 4 verbunden. Die Spreizfeder 4 besitzt je zwei abgewinkelte Nasen 4' und 4", die auf der Rändelung des Teiles 3 aufsitzen. Im normalen Betrieb besitzen Teil 3 und die Minutenwelle 2, damit Teil 5 und Spreizfeder 4 die gleiche Winkelgeschwindigkeit. Beim Zeigerstellen dreht sich die Minutenwelle 2 infolge der Summe bzw. Differenz der Winkelgeschwindigkeiten schneller als Teil 3 des Minutenrades, wodurch sich beim Zeigerstellen im Urzeigersinn die zwei Klauen 4', beim Zeigerstellen im Gegenuhrzeigersinn die zwei Klauen 4" auf der Rändelung des Teiles 3 abstützen. Dadurch heben sich jeweils zwei Federarme 4" an und pressen sich gegen den Rückerstellteil 1 an, der an der Rolle 6, die fest mit der Minutenwelle 2 verbunden ist, sich abstützt. Der Rückerstellteil 1 wird somit im Sinne der Zeigerstellbewegung mitgenommen. Die Klauen 4' bzw. 4" gleiten dabei über die Rändelung des Teiles 3. Der platinenfeste Stift 7 begrenzt die Drehbewegung des Rückerstellteils 1 mittels des Durchbruches 8 im Rückersteilteil 1. Nach dieser maximalen Drehbewegung gleiten bei weiterem Zeigerstellen die Federarme 4"' über den Rückerstellteil 1. Durch die Feder 19, die am platinenfesten Stift 7 und rückerstellteilfesten Stift 9 eingehängt ist, wird das Zahnsegment 10 des Rückerstellteils 1 und das Zahnsegment 11 des Rückers beim zwangläufigen Verstellen des Rückerstellteils außer Eingriff gehalten. Bei der maximalen Drehbewegung des Rückerstellteils 1 schnappen die beiden Arme der auf dem Stift 7 befestigten Blattfeder 12 in die Vertiefungen 13' bzw. 13" des Rückerstellteiles 1. Die Rückerbewegung wird nun mittels eines Teiles des Uhrwerkes ausgelöst. Bei der Auslenkung des Rückerstellteiles 1 aus seiner Ruhelage wurde ein Blechstreifen 15 durch den Nocken 18' bzw. 18" aus seiner Normallage geschoben. Wie in F i g. 6 und 7 dargestellt, wird durch die Drehbewegung des Wechselrades oder der Schwungscheibe bei elektromagnetisch aufgezogenen Uhren der in Punkt 14 drehbar gelagerte stabile Blechstreifen 15 mittels eines Stiftes 17 in seine Ruhelage gedrückt. Der Blechstreifen 15 kann auch den in Punkt 14 gelagerten Klappanker einer elektromagnetischen Aufzugsvorrichtung darstellen. Durch die Bewegung des Blechstreifens 15, der auf den Nocken 18' bzw. 18" drückt, wird der Rückerstellteil 1 durch die in die Nuten 13' bzw. 13" eingerastete Blattfeder 12 gezwungen, zuerst eine Schubbewegung zu machen, wodurch die beiden Zahnsegmente 10 und 11 in Eingriff gelangen, und anschließend eine Drehbewegung um die Minutenwelle 2 zu vollführen, wodurch der Rücker verstellt wird. Am Ende dieser Bewegung zieht die Feder 19 den Rückerstellteil in die in F i g. 2 dargestellte Lage.
  • F i g. 6 und 7 zeigen eine zweite Art der Rückerstellvorrichtung. Das Mitnehmen des Rückerstellteiles 1 geschieht wie vorbeschrieben mittels Reibungsschluß durch die Spreizfeder 4. Bei der axialen Auslenkung der Federarme 4"' wird der Rückerstellteil schräg angehoben, wie durch die Kontur 1' dargestellt ist. Die Feder 20 bewirkt die Schrägstellung, durch die die Zahnsegmente 10 und 11 außer Eingriff sind bei der anschließenden Drehbewegung des Rückerstellteiles 1 aus seiner Normallage. Die Drehbewegung wird begrenzt durch den Stift 7 und die Aussparung 21 des Rückerstellteils. Nach Ende der Zeigerstellung wird der Rückerstellteil l durch die Feder 20 wieder zur Auflage auf die Platine gebracht. Die beiden Extremlagen des Rückerstellteils, die identisch sind mit denjenigen der in F i g. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung, sind durch die Konturen 1" und 1"' dargestellt. Die anschließende Rückdrehbewegung des Rückerstellteiles 1 in seine Normallage erfolgt wie bei der in F i g. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung dadurch, daß der Stift 17, der hier auf der Schwungscheibe einer elektromagnetischen Aufzugsvorrichtung sitzt, auf den um seinen Drehpunkt 14 ausgelenkten Blechstreifen 15, der bei der zwangläufigen Verstellung des Rückerstellteiles mit ausgelenkt wurde, drückt, wodurch ein Gleiten des Nockens 18' bzw. 18" und damit eine Drehbewegung des Rückerstellteiles 1 stattfindet. Da die Zahnsegmente 10 und 11 miteinander im Eingriff sind, wird der Rücker verstellt. Eine Schubbewegung, wie sie bei der in F i g. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung notwendig ist, findet hier also nicht statt. An Stelle der Zahnsegmente 10 und 11 kann, wie in F i g. 8 dargestellt, die Wirkverbindung zwischen Rücker und Rückerstellteil auch mittels der Reibflächen 10' und 11' hergestellt werden. Auch hier werden Rücker und Rückerstellteil durch die Blattfeder 20, die auf den Rückerstellteil drückt, in Wirkverbindung gebracht.
  • Eine dritte Vorrichtung zeigen die F i g. 9 und 10. Das Zahnsegment 10 des Rückerstellteiles und das Zahnsegment 11 des Rückers sind bei der Verstellung der Minutenwelle 2 und der zwangläufigen Verstellung des Rückerstellteiles miteinander im Eingriff. Das Mitnehmen des Rückerstellteiles geschieht wieder, wie vorbeschrieben, durch Reibungsschluß mittels der Spreizfeder 4. Die Feder 23 hält durch Druck auf den Rückerstellteil die Zahnsegmente 10 und 11 miteinander im Eingriff, so daß beim Verstellen der Minutenwelle 2 der Rücker mitverstellt wird. Die Rückführung des Rückerstellteiles in seine Normallage erfolgt hier durch einen Stift 17 auf dem Minutenrad. Dieser Stift 17 drückt die Feder 23 nach außen, wobei der Rückerstellteil mitgenommen wird und die Wirkverbindung zum Rücker unterbricht. Beim Herausstellen der Feder 23 und ausgelenktem Rückerstellteil 1 bringt die Feder 22 den Rückerstellteil wieder in Normallage. Verläßt der Stift 17 die Feder 23, so schnappen die Zahnsegmente 10 und 11 wieder in Wirkverbindung.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Automatische Rückerstellvorrichtung, bei der bei Verstellung der Zeiger über einen gewissen Zeitbetrag die Rückerverstellung konstant ist, wobei beim Vorstellen der Zeiger der Rücker auf Vorgang, beim Rückstellen der Zeiger dagegen auf Nachgang gestellt wird und wobei die Rückführung des Rückerstellteiles in seine Normallage automatisch durch einen Teil des Uhrwerkes erfolgt, dadurch gekennzeichn e t, daß beim Zeigerstellen die gleichzeitig als Zeigerstellwelle dienende Minutenwelle mit dem Rückerstellteil über eine Verdrehungskupplung in Wirkverbindung tritt.
  2. 2. Automatische Rückerstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verstellen der Minutenwelle und der zwangläufigen Verstellung des Rückerstellteils der Rückerstellteil und'der Rücker außer Kraftschluß sind und bei der Zurückführung des Rückerstellteils in seine Ruhelage der Rückerstellteil und der Rücker kraftschlüssig verbunden sind, wobei die zur Rückerverstellung notwendige Arbeit von dem den Rückerstellteil in seine Normallage zurückführenden Teil des Uhrwerks geleistet wird.
  3. 3. Automatische Rückerstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verstellen der Minutenwelle und der zwangläufigen Verstellung des Rückerstellteils der Rückerstellteil und der Rücker kraftschlüssig verbunden sind, wobei die zur Rückerverstellung notwendige Arbeit von der Minutenwelle abgeleitet wird und bei der Zurückführung des Rückerstellteils in seine Ruhelage der Rückerstellteil und der Rücker außer Kraftschluß sind.
  4. 4. Automatische Rückerstellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangläufige Verstellung des Rückerstellteils mittels einer fest mit der Minutenwelle verbundenen Spreizfeder 4 geschieht, wobei sich beim Verdrehen der Minutenwelle gegenüber dem Minutenrad die Klauen 4' bzw. 4" auf der gerändelten Stirnseite 3' eines Teiles 3 des Minutenrades abstützen, wodurch sich die Federarme 4"' axial ausdehnen und mittels Reibung den Rückerstellteil aus seiner Normallage mitnehmen.
  5. 5. Automatische Rückerstellvorrichung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise auf der Schwungscheibe oder dem Wechselrad oder dem Stundenrad oder dem Minutenrad oder dem Zwischenrad sitzender Stift 17 einen in Punkt 14 drehbar gelagerten Blechstreifen 15 gegen den Nocken 18' bzw. 18" des Rückerstellteiles drückt, wodurch der Nocken 18' bzw. 18" auf dem Blechstreifen gleitet und so eine Rückdrehbewegung des Rückerstellteiles in seine Normallage herbeiführt.
  6. 6. Automatische Rückerstellvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappanker einer elektromagnetischen Aufzugsvorrichtung bei seiner Anzugsbewegung gegen den Nocken 18' bzw. 18" des Rückerstellteiles drückt und so durch Gleiten des Nockens auf dem Klappanker eine Rückdrehbewegung des Rückerstellteiles in seine Normallage herbeiführt.
  7. 7. Automatische Rückerstellvorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder 19 die Zahnsegmente 10 und 11 während des Verstellens der Minutenwelle bzw. der zwangläufigen Verstellung des Rückerstellteiles außer Eingriff hält und die Arme der Blattfeder 12 in der Extremlage des Rückerstellteils in die Nuten 13' bzw. 13" schnappen. B.
  8. Automatische Rückerstellvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten 13' bzw. 13" so geformt sind, daß bei der Rückführbewegung des Rückerstellteils in seine Normallage der Rückerstellteil gezwungen ist, anfänglich eine Schubbewegung, wodurch die Zahnsegmente 10 und 11 miteinander in Eingriff gelangen, sodann eine Drehbewegung zu vollziehen, wodurch der Rücker seine Stellung ändert.
  9. 9. Automatische Rückerstellvorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizfeder 4 beim Verstellen der Minutenwelle bzw. dem zwangläufigen Verstellen des Rückerstellteiles den Rückerstellteil mittels ihrer Federarme 4"' schräg anhebt, so daß das Zahnsegment 10 des Rückerstellteiles und das Zahnsegment 11 des Rückers außer Eingriff gelangen.
  10. 10. Automatische Rückerstellvorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizfeder 4 beim Verstellen der Minutenwelle bzw. dem zwangläufigen Verstellen des Rückerstellteiles den Rückerstellteil mittels ihrer Federarme 4"' schräg anhebt, so daß die Reibfläche 10' des Rückerstellteiles und die Reibfläche 11' des Rückers außer Eingriff gelangen.
  11. 11. Automatische Rückerstellvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 4 bis 6, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder 10 durch Druck auf den Rückerstellteil das Zahnsegment 10 bzw. die Reibfläche 10' des Rückerstellteiles und das Zahnsegment 11 bzw. die Reibfläche 11' des Rückers miteinander in Wirkverbindung bringt.
  12. 12. Automatische Rückerstellvorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift 17, der vorzugsweise auf dem Minutenrad oder dem Wechselrad oder dem Stundenrad oder dem Zwischenrad oder der Schwungscheibe bei elektromagnetisch aufgezogenen Uhren sitzt, die Blattfeder 23 auslenkt 23', wobei der Rückerstellteil mitgenommen wird und die Zahnsegmente 10 und 11 außer Eingriff gelangen, so daß die Feder 22 den verstellten Rückerstellteil in seine Normallage rückführt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 948 109, 2 955 411; britische Patentschrift Nr. 787 002.
DEK42098A 1960-11-09 1960-11-09 Automatische Rueckerstellvorrichtung Pending DE1178793B (de)

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DE19691943043 DE1943043A1 (de) 1960-11-09 1969-08-23 Automatische Rueckerstellvorrichtung

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DEK42098A DE1178793B (de) 1960-11-09 1960-11-09 Automatische Rueckerstellvorrichtung

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Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB787002A (en) * 1955-04-19 1957-11-27 Gen Electric Improvements in and relating to time-keeping devices
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