DE1173049B - Walze zum Gewinnen, Aufhauen und Vortreiben in Mineralien od. dgl. - Google Patents
Walze zum Gewinnen, Aufhauen und Vortreiben in Mineralien od. dgl.Info
- Publication number
- DE1173049B DE1173049B DEE18878A DEE0018878A DE1173049B DE 1173049 B DE1173049 B DE 1173049B DE E18878 A DEE18878 A DE E18878A DE E0018878 A DEE0018878 A DE E0018878A DE 1173049 B DE1173049 B DE 1173049B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- minerals
- rollers
- impact
- mining
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/06—Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate
- E21C25/10—Rods; Drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Internat. Kl.: E 21 c
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 5 b-39
1173 049
E18878VIa/5b
11. Februar 1960
2. JuU 1964
E18878VIa/5b
11. Februar 1960
2. JuU 1964
Die Erfindung betrifft eine Walze zum Gewinnen, Aufhauen und Vortreiben in Mineralien, insbesondere
Kohle und Nebengestein, deren auf einer Mantelfläche angeordnete Werkzeuge die Mineralien
zuerst zertrümmern und dann abscheren, wobei die Walze in beiden Umdrehungsrichtungen wirksam sein
kann.
Es ist ein Arbeitskopf für Vortriebsmaschinen bekanntgeworden, der aus einer oder mehreren zylindrischen
oder konischen Walzen besteht, auf denen sich unter einer Antriebsbewegung drehende und mit
Schrämmeißeln besetzte Platten oder Werkzeugträger befinden. Infolge der Neigung der Platten gegenüber
dem Walzenmantel schlägt jeder Meißel ähnlich der Arbeitsweise eines Abbauhammers in den Abbaustoß.
Außerdem ist es bekannt, Schneidwerkzeuge auf dem Umfang von Schrämwalzen in von der Walzenlängsmitte
aus symmetrisch verlaufender Wendellinie anzuordnen.
Die zum Gewinnen, Aufhauen und Vortreiben in Mineralien dienende Gewinnungsmaschine kennzeichnet
sich dadurch, daß auf dem Walzenmantel verzahnte, in beiden Drehrichtungen wirksame
Schlagrollen mit zur Walzenachse paralleler bzw. windschiefer Achse und seitlichem Abstand voneinander
in ring- oder wendeiförmiger Anordnung in Halterungen lose drehbar gelagert sind. Unter dem
Anpreßdruck und der Walzendrehbewegung wälzen sich die Schlagrollen auf dem Mineralstoß ab, zerdrücken
dabei das zu lösende Mineral und scheren es ab. Außerdem radieren sie, wenn sie windschief auf
dem Walzenmantel angeordnet sind, den Abbaustoß, da sie durch die Schiefstellung an einer reinen Abrollbewegung
gehindert werden, und bestreichen dabei eine in ihrer Größe von der Schiefstellung gegenüber
der Walzenachse, der Zahnlänge und ihrer Zähnezahl abhängige Fläche. Da sie nicht direkt angetrieben,
sondern nur lose mitgeschleppt werden, führen sie also keine Schneidbewegung aus, sondern lösen den
Abbaustoß nur durch kurzzeitig in rascher Folge wirkende stoßartig bzw. schlagartig auftretende
Druckkräfte, die bei windschiefer Rollenanordnung durch Scherkräfte unterstützt werden. Die Verzahnung
hat somit nicht die Aufgabe, das zu lösende Mineral ähnlich den Schrämmeißeln der genannten
Vortriebsmaschine vom Mineralstoß abzuschälen, sondern sie lockert nur dessen Gefüge und löst es dadurch
und gegebenenfalls in Verbindung mit den durch die Schiefstellung auftretenden Scherkräfte aus
seinem Verband.
Um das Auftreten freier Seitenkräfte an der Walze zu verhindern und zu einer symmetrischen Walzen-
Walze zum Gewinnen, Aufhauen und
Vortreiben in Mineralien od. dgl.
Vortreiben in Mineralien od. dgl.
Anmelder:
Gebr. Eickhoff
Maschinenfabrik u. Eisengießerei m. b. H.,
Bochum
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Karl Balthasar, Penzberg (Obb.)
belastung durch die Schlagrollen zu gelangen, verläuft nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die Wendellinie
symmetrisch von der Walzenmitte aus.
Versieht man in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Schlagrollen auf ihrem Umfang mit einer
Verzahnung ungleicher Teilung und Zahnhöhe und gibt den Rollenkörpern die Form eines Kegel- bzw.
Doppelkegelstumpfes, so wird die Wirkung der Schlagrollen noch gesteigert. Es werden jetzt nämlich
durch die Schlagrollen nicht nur zur Walzenachse mehr oder weniger parallele Rillen in den Mineralstoß
eingedrückt, sondern beim nächsten Überrollen durch die unterschiedliche Teilung und Höhe der
Verzahnung auch die zwischen den Rillen stehengebliebenen Teile des Mineralstoßes bearbeitet und
dadurch die Lösewirkung verbessert. Diese Wirkung läßt sich durch die mittlere Umfangskante der als
Doppelkegelstumpf ausgebildeten Schlagrollen noch verbessern, da sie zusätzlich auch in Drehrichtung der
Walze liegende Rillen in den Mineralstoß einschneidet. Unabhängig davon treten bei kegelförmiger
Ausbildung der Schlagrollen, selbst bei zur Walzenachse paralleler Anordnung, von ihrer Verjüngung
abhängende Scherkräfte am Rollenumfang auf. Letztere haben ihre Ursache in den unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten,
mit denen die einzelnen Punkte des Rollenumfanges umlaufen.
Es sind Vortriebsmaschinen bekannt, die den Mineralstoß mittels kegelförmiger, verzahnter Rollen
lösen, die um eine zentrale Achse, ähnlich einem Rollenmeißel, rotieren. Diese Rollen führen keine
Schlagbewegung aus, sondern zerkleinern den Stoß fräsend und werden zu diesem Zweck von eingebauten
Elektromotoren angetrieben. Das Mineral wird daher schneidend gelöst und dadurch die Bearbeitung
härterer Mineralien fraglich.
409 628/8
Ebenso sind Brechrollen bekannt, die die Form eines Doppelkegelstumpfes haben. Diesen Rollen
kommt allerdings nur die Aufgabe zu, die zwischen den geschrämten Kerben stehenbleibenden Gesteinsrippen zu verkleinern. Sie besitzen daher weder eine
Verzahnung, noch führen sie schlagartige Bewegungen aus.
Beim Abbau besonders harter Mineralien empfiehlt es sich, die Schlagrollen statt auf einer zylindrischen
auf einer aus Kegelstümpfen zusammengesetzten Walze anzuordnen, da sie dann einbruchartig
im Mineralstoß wirksam werden.
In den Zeichnungen ist die Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine zylindrische Walze mit Schlagrollen in
ringförmiger Anordnung,
F i g. 2 die zylindrische Walze mit wendeiförmiger Anordnung der Schlagrollen,
F i g. 3 und 4 eine Einzelheit in größerem Maßstab,
F i g. 5 eine aus Kegelstümpfen zusammengesetzte Walze mit Schlagrollen in wendeiförmiger Anordnung.
Auf dem Mantell der zylindrisch ausgebildeten oder aus Kegelstümpfen 2 zusammengesetzten Walze
sind die Schlagrollen 3 in U-förmigen Halterungen 4 um ihre Achse 5 drehbar gelagert. Bei dem Ausführungsbeispiel
nach der Fig. 1 sind die Schlagrollen 3 ringförmig auf dem Walzenumfang angeordnet,
während sie in den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 2 und 5 wendelförmig auf dem Walzenumfang
angebracht sind. Auf ihrer Mantelfläche 6 tragen die als Kegelstumpf oder Doppelkegelstumpf
ausgebildeten Schlagrollen2 eine Verzahnung? ungleicher
Teilung und ungleicher Zahntiefe, deren. Zahnzahl sich nach der Art und Festigkeit des zu lösenden
Minerals richtet. Die Schlagrollen 3 können mit ihren in den U-förmigen Halterungen 4 gelagerten Achsen 5
entweder parallel zur Achse 8 sowohl der zylindrischen als auch der aus Kegelstümpfen 2 zusammengesetzten
Walze angeordnet sein oder auch windschief zu der Achse 8 dieser Walzen sitzen.
Claims (4)
1. Walze zum Gewinnen, Aufhauen und Vortreiben in Mineralien, insbesondere Kohle und
Nebengestein, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Walzenmantel (1) verzahnte, in
beiden Drehrichtungen wirksame Schlagrollen (3) mit zur Walzenachse (8) paralleler bzw. windschiefer
Achse (5) und seitlichem Abstand voneinander in ring- oder wendeiförmiger Anordnung
in Halterungen (4) lose drehbar gelagert sind.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendellinie von der Walzenmitte
aus symmetrisch verläuft.
3. Walze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagrollen (3)
auf ihrem Umfang eine Verzahnung (7) ungleicher
Teilung und Zahnhöhe besitzen und in an sich bekannter Weise die Form eines Kegel- bzw.
Doppelkegelstumpfes haben.
4. Walze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Kegelstümpfen (2)
zusammengesetzt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschriften Nr. 1 207 219,
838.
Französische Patentschriften Nr. 1 207 219,
838.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 628/8 6.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE18878A DE1173049B (de) | 1960-02-11 | 1960-02-11 | Walze zum Gewinnen, Aufhauen und Vortreiben in Mineralien od. dgl. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE18878A DE1173049B (de) | 1960-02-11 | 1960-02-11 | Walze zum Gewinnen, Aufhauen und Vortreiben in Mineralien od. dgl. |
| FR852176A FR1279139A (fr) | 1961-02-09 | 1961-02-09 | Cylindre de havage pour l'extraction de minéraux ou pour l'attaque en montant et le percement de galeries de mines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1173049B true DE1173049B (de) | 1964-07-02 |
Family
ID=25972975
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE18878A Pending DE1173049B (de) | 1960-02-11 | 1960-02-11 | Walze zum Gewinnen, Aufhauen und Vortreiben in Mineralien od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1173049B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3975056A (en) * | 1974-02-11 | 1976-08-17 | Rapidex, Inc. | Longwall canted drum mining machine |
| DE3442875A1 (de) * | 1984-11-24 | 1986-05-28 | Bergwerksverband Gmbh, 4300 Essen | Kohlegewinnungsgeraet |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1197838A (fr) * | 1958-01-11 | 1959-12-03 | Perfectionnements aux détendeurs-inverseurs équipant les récipients contenant un gaz sous pression et procédé de montage de ces détendeurs-inverseurs | |
| FR1207219A (fr) * | 1957-11-01 | 1960-02-15 | Nat Mine Service Co | Exploitation continue des mines par coupe et broyage |
-
1960
- 1960-02-11 DE DEE18878A patent/DE1173049B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1207219A (fr) * | 1957-11-01 | 1960-02-15 | Nat Mine Service Co | Exploitation continue des mines par coupe et broyage |
| FR1197838A (fr) * | 1958-01-11 | 1959-12-03 | Perfectionnements aux détendeurs-inverseurs équipant les récipients contenant un gaz sous pression et procédé de montage de ces détendeurs-inverseurs |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3975056A (en) * | 1974-02-11 | 1976-08-17 | Rapidex, Inc. | Longwall canted drum mining machine |
| DE3442875A1 (de) * | 1984-11-24 | 1986-05-28 | Bergwerksverband Gmbh, 4300 Essen | Kohlegewinnungsgeraet |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1275976B (de) | Streckenvortriebsmaschine fuer Tunnel und Strecken im Bergbau mit Bohrwerkzeugen | |
| DE3042475A1 (de) | Walzenschraemmaschine, insbesondere fuer den abbau niedriger floeze | |
| DE1173049B (de) | Walze zum Gewinnen, Aufhauen und Vortreiben in Mineralien od. dgl. | |
| DE1173858B (de) | Gewinnungs- und Lademaschine fuer den Langfrontabbau | |
| DE2146694A1 (de) | Schrämtrommel für Mineral-Bergwerksmaschinen | |
| DE2448753C2 (de) | Schneidkopf fur Vortriebs- und Gewinnungsmaschinen im Berg- und Tunnelbau | |
| DE2322259B1 (de) | Streckenausbaugestell fuer streckenvortriebsmaschinen | |
| DE2914897C2 (de) | ||
| DE1583027C3 (de) | Schälend arbeitende, insbesondere in Verbindung mit einem mehrgliedrigen Räumgerät einsetzbare Gewinnungseinrichtung | |
| DE1189496B (de) | Walzenschraemmaschine | |
| DE1268561B (de) | Kohlengewinnungsgeraet | |
| EP0196336A1 (de) | Gesteuerte Segmentbedüsung von Schrämwalzen und Schrämköpfen im Berg- und Tunnelbau | |
| DE2113190B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Vortrieb von Strecken und Tunneln | |
| DE754111C (de) | Abbaumaschine mit einem Kettenschraemarm und darueber angeordneter umlaufender, mit Kerbscheiben und Picken besetzter Schraemstange | |
| DE974235C (de) | Schaelendes Gewinnungsgeraet (Kohlenhobel) | |
| DE938365C (de) | Schraemmaschine | |
| DE1182618B (de) | Vortriebsmaschine | |
| DE1216821B (de) | Schraemwalze | |
| DE890336C (de) | Schnellfraeser | |
| DE888545C (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Inkrustierungen aus Rohren | |
| DE1583013C (de) | Bohrrollenmeißel | |
| DE1197413B (de) | Auf einem Strebfoerdermittel verfahrbare Gewinnungsmaschine mit um eine senkrechte Achse umlaufender Schraemwalze | |
| DE1174730B (de) | Schneidkopf fuer Streckenvortriebsmaschinen, Aufbruchsbohrmaschinen u. dgl. | |
| DE848788C (de) | Kohlengewinnungs- und Lademaschine | |
| DE1583013B1 (de) | Bohrrollenmeissel |