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DE1171190B - Selbstverkaeufer - Google Patents

Selbstverkaeufer

Info

Publication number
DE1171190B
DE1171190B DER30523A DER0030523A DE1171190B DE 1171190 B DE1171190 B DE 1171190B DE R30523 A DER30523 A DE R30523A DE R0030523 A DER0030523 A DE R0030523A DE 1171190 B DE1171190 B DE 1171190B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
self
arm
seller
swivel arm
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER30523A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Remmele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER30523A priority Critical patent/DE1171190B/de
Publication of DE1171190B publication Critical patent/DE1171190B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/28Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which the magazines are inclined

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Selbstverkäufer Die Erfindung bezieht sich auf Selbstverkäufer, die für den Verkauf von verhältnismäßig großen und schweren Wareneinheiten, insbesondere von Flaschen oder Pappbehältern mit Flüssigkeiten, bestimmt sind. Die Erfindung bezweckt die Ausbildung eines besonders einfachen und billigen Selbstverkäufers, um diesen auch für den Verkauf einer relativ geringen Warenstückzahl einsetzen zu können. Die bekannten Selbstverkäufer haben verhältnismäßig teure mechanische oder auch elektrische Einrichtungen, so daß ihr Einsatz sich nur für große Stückzahlen und damit auch für einen großen Umsatz lohnt, zumal solche Selbstverkäufer einer dauernden Wartung bedürfen. Die Erfindung schafft einen Selbstverkäufer, der so billig und einfach in der Herstellung ist, daß im Bedarfsfall mehrere solcher Selbstverkäufer nach Art des Baukastensytems zusammengesetzt werden können. Man schafft so die Möglichkeit, verschiedene Waren durch verschiedene Selbstverkäufereinheiten verkaufen zu können oder aber größere Stückzahlen der gleichen Waren durch mehrere Einheiten. Auch bei Verwendung mehrerer Einheiten bleiben die Kosten niedriger als bei Verwendung großer Selbstverkäufer.
  • Der Selbstverkäufer nach der Erfindung verwendet in bekannter Weise eine oder mehrere schrägliegende Ablaufbahnen zum Aufstellen der zu verkaufenden und in Flaschen oder Behältern abgefüllten oder abgepackten Waren und eine Sperr- und Freigabevorrichtung am unteren Rand jeder Ablaufbahn für die unter ihrem Eigengewicht nachrutschenden Warenbehälter. Die Freigabe und Sperrvorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem schwenkbar gelagerten doppelarmigen Hebel, wobei ein Hebelarm zur Sperrung des freizugebenden Warenbehälters dient. Erfindungsgemäß ist bei einem solchen Selbstverkäufer der zweite Hebelarm des genannten doppelarmigen Hebels so ausgebildet, daß er unter Einwirkung des nachfolgenden Warenbehälters die Rückführung des ersten Hebelarmes in seine Sperrlage bewirkt, und weiter ist mit dem Drehzapfen des doppelarmigen Hebels ein unter der Ablaufbahn liegender Schwenkarm verbunden und diesem Schwenkarm eine Sperrvorrichtung von solcher Ausbildung zugeordnet, daß der Schwenkarm bei seiner Bewegung aus der Freigabe- in die Sperrstellung des Armes sich selbsttätig verriegelt.
  • Als Sperrvorrichtung dient vorzugsweise eine gewichtsbelastete Klinke, die einmal eine durch den Schwenkarm zu betätigende Steuerfläche und einen Steuernocken aufweist, der durch an der Betätigungswelle des Selbstverkäufers angebrachte Stifte beeinflußt wird, um die Freigabe des Schwenkarmes zu erreichen. Weiter ist mit der Betätigungswelle eine Scheibe mit Ausschnitten zur Aufnahme von Münzen verbunden, und die durch einen Kanal zugeführten Münzen dienen zur Kupplung der Scheibe mit der Handkurbel des Selbstverkäufers.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt in schematischer Darstellung A b b. 1 einen lotrechten Schnitt durch eine Ablaufbahn mit Sperr- und Freigabevorrichtung, A b b. 2 eine Aufsicht auf zwei Ablaufbahnen, die von einer Welle aus gesteuert werden, A b b. 3 eine Seitenansicht einer in den A b b. 1 und 2 dargestellten Sperrklinke und ihren Antrieb von der Welle aus und A b b. 4 eine Ansicht der Kupplungsvorrichtung der Antriebswelle mit der Betätigungskurbel des Selbstverkäufers.
  • In der Zeichnung sind die beiden in A b b. 2 dargestellten Ablaufbahnen mit 1 und 2 bezeichnet. Die Bahn 1 ist in A b b. 1 im Schnitt dargestellt. Sie ist zur Waagerechten so geneigt, daß sich die darauf abgestellten Warenbehälter durch ihr Eigengewicht nach unten bewegen. In der Zeichnung sind beispielsweise als Warenbehälter Flaschen dargestellt. Die beiden jeweils nahe dem unteren Rand der Ablaufbahnen stehenden Flaschen sind mit 3 und 4 und die nachfolgenden mit 5 und 6 bezeichnet. Jede Bahn hat seitliche Führungsleisten 28 und 29. Die Leiste 29 endet kurz nach der Mitte der zuunterst stehenden Flasche 3 bzw. 4, die Leiste 28 etwa in Höhe der vorderen Kante der vorletzten Flasche 5 bzw. 6.
  • An der Unterseite jeder Ablaufbahn und lotrecht zu dieser ist ein Lagerauge 7 befestigt. In diesem sitzt schwenkbar ein Zapfen B. Er trägt an seinem unteren Ende einen Schwenkarm 9, der parallel zur Ablaufbahn liegt, aber nahe seinem Ende 10 stumpfwinklig abgebogen ist. Oberhalb der Ablaufbahn liegend sind am Zapfen 8 zwei Hebelarme bzw. Flügel 11 und 12 befestigt. Der Flügel 12 ist bogenförmig gestaltet, der Flügel 11 eben. Der Flügel 11 hält die jeweils vornstehende Flasche fest, also auf der Bahn 1 die Flasche 3, wenn das Ende 10 des Hebels 9 festgehalten wird. Hierzu dient eine Klinke 13, die, wie A b b. 3 zeigt, lotrecht zur Bahn 1 gerichtet und um einen Zapfen 14 schwenkbar ist, der parallel zur Bahn 1 liegt. Die Klinkennase weist vorn eine schräge Fläche 15 auf. Am hinteren Ende der Klinke ist eine Platte 16 befestigt. Sie dient einmal dazu, die Klinke in der in A b b. 3 gezeigten Lage zu halten, und zum anderen als Steuernocken. Die Klinke 13 liegt, wie Ab b.3 zeigt, parallel zu einer unter den Bahnen l und 2 drehbar gelagerten Welle 17, von deren Lagern nur eines, das Lager 18, dargestellt ist. An dieser Welle sind Stifte 19 befestigt, die beim Drehen der Welle 17 gegen die Steuerfläche des Nockens 16 schlagen und dabei die Klinke 13 in die in A b b. 3 gestrichelt dargestellte Lage bringen, in der das Ende 10 des Schwenkarmes 9 nicht mehr gehalten ist.
  • Für die Führungsbahn 2 ist angenommen, daß die zugehörige Klinke 13 durch den zugeordneten Stift 19 der Welle 17 angehoben und der zu dieser Bahn gehörige Arm 9 freigegeben ist. Durch das Gewicht der gegen den Flügel 11 drückenden Flasche 4 ist der Arm 9 in die gestrichelt dargestellte Lage gebracht worden. In dieser Lage gibt der Flügel 11 die Flasche 4 frei, während der Flügel 12 sich vor die nachfolgende Flasche 6 legt. Das ist möglich, weil die Flasche 4 dem Flügel 11 seitlich ausweichen kann.
  • Ist die Flasche 4 aber von der Bahn 2 vollständig abgeglitten, dann drückt die Flasche 6 den Flügel 12 beiseite und schwenkt somit den Arm 9 wieder in die Lage des Armes 9 der Bahn 1. Er stößt hierbei gegen die schräge Kante 15 der Klinke 13, sie sich in der waagerechten Stellung befindet, drückt die Klinke nach unten und wird, nachdem er die Klinkennase passiert hat, von der wieder nach oben gehenden Klinke festgehalten. Die Flasche 6 befindet sich dann in der Lage der Flasche 3 der Bahn 1 und wird von dem Flügel 11 festgehalten.
  • In A b b. 2 ist angenommen, daß die Stifte 19 um 90° gegeneinander versetzt sind, d. h. daß die Vorrichtung vier Ablaufbahnen umfaßt, die durch Drehen der Welle 17 nacheinander freigegeben werden. Von diesen vier Bahnen sind nur zwei dargestellt. Zum Drehen der Welle 17 dient eine Kurbel 20, die in einem Lager 21 gelagert ist. Mit ihrem Lagerzapfen 22 ist ein Mitnehmer 23 verbunden, der einen rechtwinklig gebogenen Arm 24 besitzt, dessen Abstand von der Drehachse wenig größer ist als der Durchmesser der Scheibe 25, die am Ende der Welle 17 befestigt ist. Die Scheibe 25 hat bei vier Ablaufbahnen vier Ausnehmungen 26, die zur Aufnahme einer Münze dienen, die den Ausschnitten 26 durch einen Kanal 27 zugeführt wird. Fällt in einen der Ausschnitte 26 eine Münze 30, so ragt diese über den Umfang der Scheibe 25 vor, d. h. sie wird beim Drehen der Kurbel 20 von dem Arm 24 mitgegenommen, d. h., auch die Welle 17 wird um 90° gedreht. Nach dieser Drehung fällt die Münze aus dem Ausschnitt 26 heraus in einen Sammelbehälter, und die Kupplung der Kurbel 20 und der Welle 17 ist aufgehoben. Die Kurbel kehrt in die Ausgangslage zurück.
  • Die Form der Flügel ist der jeweiligen Behälterform anzupassen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Selbstverkäufer mit einer oder mehreren schrägliegenden Ablaufbahnen zum Aufstellen der zu verkaufenden und in Flaschen oder Behältern abgefüllten bzw. abgepackten Waren und einer aus einem schwenkbar gelagerten doppelarmigen Hebel bestehenden Sperr- und Freigabevorrichtung am unteren Rand jeder Ablaufbahn für die unter ihrem Eigengewicht nachrutschenden Warenbehälter, wobei ein Hebelarm zur Sperrung des freizugebenden Warenbehälters dient, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Hebelarm (12) so ausgebildet ist, daß er unter Einwirkung des nachfolgenden Warenbehälters die Rückführung des ersten Hebelarmes (11) in seine Sperrlage bewirkt, und daß mit dem Drehzapfen (8) des doppelarmigen Hebels (11, 12) ein unter der Ablaufbahn (1, 2) liegender Schwenkarm (9) verbunden und diesem Schwenkarm eine Sperrvorrichtung (13) von solcher Ausbildung zugeordnet ist, daß der Schwenkarm (9) bei seiner Bewegung aus der Freigabe- in die Sperrstellung des Armes (12) sich selbsttätig verriegelt.
  2. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung des Schwenkarmes aus einer gewichts- oder federbelasteten Klinke (13) besteht, die einmal eine durch den Schwenkarm (9) zu betätigende Steuerfläche (15) und einen Steuernocken (16) aufweist, der durch an der Betätigungswelle (17) des Selbstverkäufers angebrachte Stifte (19) beeinflußt wird, um die Freigabe des Schwenkarmes (9) zu erreichen.
  3. 3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Betätigungswelle (17) eine Scheibe (25) mit Ausschnitten (26) zur Aufnahme von Münzen verbunden ist und die durch einen Kanal zugeführten Münzen zur Kupplung der Scheibe (25) mit der Handkurbel (20) des Selbstverkäufers dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1821056.
DER30523A 1961-06-13 1961-06-13 Selbstverkaeufer Pending DE1171190B (de)

Priority Applications (1)

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DER30523A DE1171190B (de) 1961-06-13 1961-06-13 Selbstverkaeufer

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DER30523A DE1171190B (de) 1961-06-13 1961-06-13 Selbstverkaeufer

Publications (1)

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DE1171190B true DE1171190B (de) 1964-05-27

Family

ID=7403319

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DER30523A Pending DE1171190B (de) 1961-06-13 1961-06-13 Selbstverkaeufer

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DE (1) DE1171190B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2576763A1 (fr) * 1985-02-01 1986-08-08 Mendes Victorin Casier pour le stockage, la manutention et/ou la distribution de recipients cylindriques et dispositif pour permettre le chargement ou le dechargement desdits recipients destines a de tels casiers

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1821056U (de) * 1960-05-27 1960-11-03 Wilhelm Koeppen Selbstbedienungsautomat fuer gekuehlte flaschen.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1821056U (de) * 1960-05-27 1960-11-03 Wilhelm Koeppen Selbstbedienungsautomat fuer gekuehlte flaschen.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2576763A1 (fr) * 1985-02-01 1986-08-08 Mendes Victorin Casier pour le stockage, la manutention et/ou la distribution de recipients cylindriques et dispositif pour permettre le chargement ou le dechargement desdits recipients destines a de tels casiers

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