DE1163090B - Antriebsanordnung, insbesondere fuer Geraete zur magnetischen Aufzeichnung oder Wiedergabe von Signalen - Google Patents
Antriebsanordnung, insbesondere fuer Geraete zur magnetischen Aufzeichnung oder Wiedergabe von SignalenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H33/00—Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H2706/00—Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Antriebsanordnung, insbesondere für Geräte zur magnetischen Aufzeichnung oder Wiedergabe von Signalen Es ist bekannt, bei Geräten zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Signalen, die z. B. mit bandförmigem Aufzeichnungsträger arbeiten, der antreibenden Welle eine Schwungmasse zuzuordnen, durch die sich eine weitgehend gleichförmige Fortbewegung des Aufzeichnungsträgers erzielen läßt. Schwungmassen haben jedoch die nachteilige Eigenschaft, daß sie - gleich ob sie sich in bezug auf das Inertialsystem im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Drehbewegung befinden - unter dem Einfluß äußerer Momente auf das Gerät selbst gegenüber diesem beschleunigt oder verzögert werden, je nachdem, ob das Moment in oder entgegengesetzt zur Drehrichtung der Schwungmasse auf das Gerät ausgeübt wird. Solche Momente treten, um ein Beispiel zu nennen, beim Betrieb des Gerätes in einem Fahrzeug auf, wenn dieses seine Fahrtrichtung ändert, z. B. eine Kurve durchfährt. Diese Eigenschaft erschwert wegen der damit verbundenen Gleichlaufschwankungen den transportablen Betrieb von Bandgeräten außerordentlich, wenn die Empfindlichkeit gegen äußere Momente sehr klein sein soll. Es ist immer eine Regelung der Umfangsgeschwindigkeit der antreibenden Welle nötig, wenn äußere Beschleunigungen zu erwarten sind, deren Vektor in Richtung der Achse der Schwungmasse liegt. Diese Regelung erfordert, wenn sie große Winkelbeschleunigungen von außen regeln soll, einen großen elektronischen Aufwand.
- Die Erfindung zeigt eine Lösung, wie sich die Empfindlichkeit gegen äußere Winkelbeschleunigungen klein halten läßt, ohne daß es eines großen Aufwandes bedarf. Gemäß der Erfindung ist die den Antrieb des Aufzeichnungsträgers bewirkende, sich drehende Masse des Gerätes, insbesondere die Schwungmasse, in zwei fest miteinander gekoppelte, gegensinnig rotierende Systeme aufgeteilt, deren Trägheitsmoment in bezug auf ihre Drehachsen und ihr Übersetzungsverhältnis zueinander so bemessen sind, daß die Systeme beim Auftreten einer äußeren Winkelbeschleunigung, deren Vektor in Richtung der Drehachsen der gegenläufigen Drehmassen der Antriebsanordnung liegt, in ihrem Zustand in bezug auf das Gerät verharren. Wenn die Übersetzung von dem einen System zum anderen proportional den Trägheitsmomenten ausgebildet ist, dann wirkt bei Auftreten einer äußeren Drehbeschleunigung das Moment auf das eine System additiv und auf das andere System in gleicher Größe, aber mit umgekehrtem Vorzeichen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es ist dort mit 1 die Antriebswelle eines Magnetbandgerätes bezeichnet, gegen die das Magnetband 2 mittels einer Andruckrolle 3 gedrückt wird. Auf der Antriebswelle 1 sitzt eine Schwungscheibe 4, die am Außenrand eine Verzahnung trägt, die im' Eingriff mit dem Zahnkranz einer weiteren Schwungscheibe 5 steht. Die Schwungscheibe 4 trägt einen Flansch, an dessen Außenrand die an einem Antriebsmotor 6 angebrachte Friktionsscheibe 7 anliegt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Antriebsmotor 6 in die Kompensation mit einbezogen. Die Antriebsscheibe 7 des Motors ist daher mit einer Scheibe 8 gekoppelt, die mit einer gleich großen Drehmasse behaftet ist, wie sie das drehende Teil des Motors 6 besitzt.
- Die dargestellte Anordnung ergibt ein Antriebssystem, dessen Motor nur noch mit einem billigen, serienmäßigen Fliehkraftregler ausgerüstet zu sein braucht. Die Antriebsenergie für die Anordnung ist praktisch nicht größer als bei Verwendung nur einer elektrisch geregelten Schwungmasse. Die Masse selbst wird ebenfalls nicht größer, da durch die Kopplung der beiden Massen 4 und 5 jede nur das halbe Trägheitsmoment zu haben braucht. Lediglich die Kompensation des Motors erfordert eine zusätzliche Masse 8, die aber bei kleinen, sehr hochtourig laufenden, fliehkraftgeregelten Motoren fortgelassen werden kann.
- Die Kopplung der beiden Schwungscheiben kann durch Friktion oder durch einen gekreuzten Riemen erfolgen. Es ist aber auch möglich, die Außenränder zu verzahnen, was den Vorteil hat, daß die Verzahnung praktisch jeder vorkommenden Beschleunigung widersteht und auch eine Andruckkraft, wie bei Friktionsantrieb, die dort eine erhöhte Lagerreibung hervorruft, vermieden wird. Das gleiche gilt auch hinsichtlich der zu übertragenden Kräfte für die kleinen Massen 7 und B. Die Anwendung der Erfindung beschränkt sich nicht auf magnetische Aufzeichnungs- und -wiedergabegeräte, sondern die Anwendung ist bei allen, mit einer Schwungmasse behafteten Antriebssystemen, die äußeren Beschleunigungen ausgesetzt sind, von Vorteil, z. B. bei Plattenspielern, Filmkameras, Regelantrieben in Fahrzeugen und Schiffen usw.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Antriebsanordnung für Geräte, die im Betrieb äußeren Winkelbeschleunigungen unterworfen sind, insbesondere für Geräte zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Signalen, die zur Erzielung eines gleichförmigen Laufes des Aufzeichnungsträgers eine Schwungmasse enthalten, die einer den Aufzeichnungsträger antreibenden Rolle zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Antrieb des Aufzeichnungsträgers bewirkende, sich drehende Masse des Gerätes, insbesondere die Schwungmasse, in zwei fest miteinander gekoppelte, gegensinnig rotierende Systeme aufgeteilt ist, deren Trägheitsmoment in bezug auf ihre Drehachsen und ihr übersetzungsverhältnis zueinander so bemessen sind, daß die Systeme beim Auftreten einer äußeren Winkelbeschleunigung, deren Vektor in Richtung der Drehachsen der gegenläufigen Drehmassen der Antriebsanordnung liegt, in ihrem Zustand in bezug auf das Gerät verharren.
- 2. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse des Gerätes aus zwei Schwungscheiben gleichen Trägheitsmomentes besteht.
- 3. Antriebsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben durch Verzahnung miteinander gekoppelt sind.
- 4. Antriebsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben durch Friktion miteinander gekoppelt sind.
- 5. Antriebsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben über einen gekreuzten Riemen miteinander gekoppelt sind.
- 6. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine System aus einer der Antriebswelle des Aufzeichnungsträgers zugeordneten Schwungscheibe und der sie antreibenden Motormasse und das andere System aus nur einer Schwungscheibe besteht.
- 7. Antriebsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem einen System eine der Motormasse entsprechende Masse zugeordnet ist, die mit dem Motor gekuppelt ist. B. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine System aus einer der Antriebswelle des Aufzeichnungsträgers zugeordneten Schwungscheibe und das andere System aus der die Schwungscheibe antreibenden Motormasse besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET19838A DE1163090B (de) | 1961-03-22 | 1961-03-22 | Antriebsanordnung, insbesondere fuer Geraete zur magnetischen Aufzeichnung oder Wiedergabe von Signalen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET19838A DE1163090B (de) | 1961-03-22 | 1961-03-22 | Antriebsanordnung, insbesondere fuer Geraete zur magnetischen Aufzeichnung oder Wiedergabe von Signalen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1163090B true DE1163090B (de) | 1964-02-13 |
Family
ID=7549466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET19838A Pending DE1163090B (de) | 1961-03-22 | 1961-03-22 | Antriebsanordnung, insbesondere fuer Geraete zur magnetischen Aufzeichnung oder Wiedergabe von Signalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1163090B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2930896A1 (de) * | 1978-07-31 | 1980-02-14 | Olympus Optical Co | Bandgeraet |
| US4420109A (en) | 1980-07-03 | 1983-12-13 | Robert Bosch Gmbh | Flutter compensated magnetic tape transducing drive apparatus |
-
1961
- 1961-03-22 DE DET19838A patent/DE1163090B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2930896A1 (de) * | 1978-07-31 | 1980-02-14 | Olympus Optical Co | Bandgeraet |
| US4420109A (en) | 1980-07-03 | 1983-12-13 | Robert Bosch Gmbh | Flutter compensated magnetic tape transducing drive apparatus |
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