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DE1162162B - Walze, insbesondere zur Verwendung bei der Oberflaechenbehandlung von Blechen, Metallbaendern u. dgl. in aetzenden Fluessigkeiten - Google Patents

Walze, insbesondere zur Verwendung bei der Oberflaechenbehandlung von Blechen, Metallbaendern u. dgl. in aetzenden Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE1162162B
DE1162162B DED32942A DED0032942A DE1162162B DE 1162162 B DE1162162 B DE 1162162B DE D32942 A DED32942 A DE D32942A DE D0032942 A DED0032942 A DE D0032942A DE 1162162 B DE1162162 B DE 1162162B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller body
roller
sleeve
axis
axle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED32942A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Rockoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dayton Rubber Co
Original Assignee
Dayton Rubber Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dayton Rubber Co filed Critical Dayton Rubber Co
Priority to DED32942A priority Critical patent/DE1162162B/de
Publication of DE1162162B publication Critical patent/DE1162162B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G3/00Apparatus for cleaning or pickling metallic material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/06Wires; Strips; Foils
    • C25D7/0614Strips or foils
    • C25D7/0657Conducting rolls
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/02Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by belts carrying the materials; with movement performed by belts or elements attached to endless belts or chains propelling the materials over stationary surfaces
    • F26B17/04Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by belts carrying the materials; with movement performed by belts or elements attached to endless belts or chains propelling the materials over stationary surfaces the belts being all horizontal or slightly inclined

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Description

  • Walze, insbesondere zur Verwendung bei der Oberflächenbehandlung von Blechen, Metallbändern u. dgl. in ätzenden Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Walze, insbesondere zur Verwendung bei der Obenflächenbehandlung von Blechen, Metallbändern, u. dgl. in ätzenden Flüssigkeiten, mit auf einer Achse angeordnetem Walzenkörper mit einer korrosionsfesten Oberfläche aus elastisch verformbarem Werkstoff, der sich über einen Teil der Achse erstreckt, während den übrigen, unbedecken Teil der Achse eine schützende, korrosionsfeste Muffe umgibt.
  • Derartige Walzen werden beispielsweise beim Galvanisieren oder sonstigen Behandeln oder überziehen. von Metallblechen gebraucht. Beim Galvanisieren von Metallblechen dienen die Walzen zunächst zum Auftragen der Galvanisier- oder Ätzflüssigkeit auf das Metallblech und dann zum Befördern der mit der Ätzflüssigkeit versehenen Bleche durch die verschiedenen Bäder und Stationen des Galvanisierungsprozesses.
  • Dabei besteht der Walzenkörper zweckmäßig aus einem korrosionsfesten Werkstoff, wie Gummi od. dgl., doch müssen die Walzenachse, ihre Lager und andere Teile der Anlage aus metallischen, nicht korrosionsfesten Werkstoffen bestehen. Da jedoch die ätzende Flüssigkeit vom Walzenkörper auch auf die Achse und an dieser entlang zu den Lagern und anderen Teilen der Anlage gießt, müssen diese Teile geschützt werden.
  • Dazu ist es bekannt, den Walzenkörper ohne Rücksicht auf seine Länge auf die Länge der Achse auszudehnen. Dadurch wird zwar ein größerer Teil der Achse geschützt, doch kann die Ätzflüssigkeit nach wie vor bis zur Achse, ihren Lagern und anderen durch die Ätzflüssigkeit gefährdeten Teilen der Anlage vordringen. Außerdem wird die Walze unnötig schwer und der Werkstoffverbrauch übermäßig groß.
  • Um die durch Korrosion gefährdeten Teile der Walzenanlage wirksamer zu schützen, ist es bekannt, die außerhalb des Walzenkörpers liegenden Enden der Walzenachse mit Schleuderringen zu versehen. Vom äußeren Rand dieser Ringe wird die Flüssigkeit abgeschleudert, bevor sie die korrosionsempfindlichen Teile der Anlage erreicht.
  • Ferner ist es bekannt, den Walzenkörper zunächst in gleicher Länge wie seine Achse auszubilden. Die Enden dieses Körpers werden dann so weit abgedreht, daß sie nur noch von einer dünnen Schutzschicht bedeckt sind. Wo Rippen oder Schleuderringe vorgesehen werden sollen, bleibt der Werkstoff stehen. Bei diesem Verfahren ist die Bearbeitung zeitraubend und der Werkstoffabfall groß. Besteht der Walzenkörper aus einem plastisch verformbaren Werkstoff, so ist es schwierig, wenn nicht unmöglich, diesen Werkstoff so zu bearbeiten oder zu verformen, daß die Schleuderringe zum wirksamen Abschleudern der Ätzflüssigkeit am Umfang in eine schmale Kante auslaufen.
  • Eine andere bekannte Walze zum kontinuierlichen Tauchen eines Streifens in. einem Behälter mit Beizflüssigkeit ist zum Schutz gegen die aggresive Beizflüssigkeit an ihren beiden Enden mit einer Muffe versehen, die die Walaenzapfen aber nur ungenügend schützen, weil sie diese und einen Teil der Walzenachse unbedeckt lassen. Deshalb muß die Walzenachse aus einem säurefesten Werkstoff, wie z. B. Monehnetall, bestehen, aus dem auch die Muffen hergestellt sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Walze insbesondere zur Verwendung bei der Oberflächenbehandlung von Blechen, Metallbändern u. dgl. in ätzenden Flüssigkeiten zu schaffen, die gegen aggressive Ätzflüssigkeiten geschützt ist. Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Walzenkörper auf die Achse drehfest aufgeklebt ist und die Muffe eine härtere Oberfläche als der Walzenkörper und mindestens eine umlaufende Rippe aufweist, beispielsweise in Form eines scharfkantigen starren Ringes.
  • Bei der praktischen Ausführung besteht die Rippe aus Polyurethanschaumstoff. Die Muffe ist an die Achse angeklebt und kann auch an die Stirnfläche des Walzenkörpers angeklebt sein.
  • Zum Herstellen der Muffe wird eine zylindrische Hohlform anschließend an die Stirnfläche des Walzenkörpers um einen Teil der Achse angeordnet, der Hohlraum zwischen der Achse und der zylindrischen Hohlform mit einem plastischen Werkstoff ausgefüllt und nach dem Aushärten des plastischen Werkstoffes die Hohlform wieder entfernt. Vorteilhaft wird die Hohlform aus einer Mischung aus einem Polyurethanharz und Diisozyanat angefüllt. Soll die Muffe mit Schleuderringen versehen sein, werden zwei die zylindrische Hohlform bildende Teile vor dem Einfüllen des plastischen Werkstoffes mittels Klemmringen zusammengeklemmt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch die Walze, F i g. 2 eine schaubildliche Teilansicht des Walzenkörpers beim Aufwickeln auf eine Achse, F i g. 3 eine schaubildliche Teilansicht des Walzenkörpers bei der Fertigbearbeitung, F i g. 4 einen abgebrochenen Walzenkörper mit aufgesetzter Hohlform in Ansicht und F i g. S eine schaubildliche Ansicht einer Hälfte der Hohlform.
  • Die Walze besteht aus einem Walzenkörper 10, der auf einer Achse 11 angebracht ist, die an ihren beiden Enden 14 in Lagern 12 drehbar gelagert ist. Der Walzenkörper 10 endet auf der Achse 11 im Abstand vom Lager 12, so daß zwischen dem Walzenkörper 10 und dem Lager 12 ein Teil 13 der Achse 11 verbleibt.
  • Der Walzenkörper 10 ist so angeordnet, daß er in eine Ätzflüssigkeit eintaucht, und ist daher aus einem säurefesten Werkstoff hergestellt. Bei solchen Anlagen soll der Körper 10 aus einem elastischen Werkstoff bestehen, beispielsweise aus Gummi, synthetischem Gummi oder den verschiedenen organischen Plastikwerkstoffen, wie Polyvinylchlorid, Polyamidharzen od. dgl. Meistens werden vulkanisierbare elastomere Stoffe verwendet, beispielsweise Gummi und die verschiedenen synthetischen Gummiarten. Die Achse 11 und die Lager 12 bestehen aus einem widerstandsfähigen starren Metall, das jedoch nicht korrosionsfest ist. Damit die Ätzflüssigkeit nicht zu dem Achsenteil 13 und den Lagern 12 gelangen kann, müssen diese Teile vor ihr geschützt werden. Die Schutzvorrichtung besteht, wie F i g. 1 zeigt, aus einer Muffe 15, die auf die Achse 11 aufgesteckt ist und den Teil 13 der Achse zwischen der Stirnfläche 16 des Walzenkörpers 10 und der gegenüberliegenden Stirnfläche 17 des Lagers 12 am gleichen Ende der Walze umgibt.
  • Die Muffe 15 besteht aus einem Werkstoff, der ge-genüber Ätzflüssigkeiten widerstandsfähig ist und zweckmäßig eine härtere Oberfläche als der Walzenkörper 10 hat. Infolge dieser harten Oberfläche wirkt die Muffe 15 als Anschlag für den Walzenkörper 10 gegen seitliche Verschiebung und Vibration. Die harte Oberfläche ermöglicht auch eine genauere Ausbildung der ringförmigen Rippen oder Schleuderringe 18 und 19, an deren Umfang die vom Walzenkörper in Richtung auf das Lager fließende Ätzflüssigkeit infolge der großen Umfangsgeschwindigkeit abgeschleudert wird. Die Wirkung der Schleuderringe wird am besten erreicht, wenn sie in eine scharfe Kante 18 a, 19 a auslaufen, die sich leichter herstellen läßt, wenn -der Werkstoff eine harte Oberfläche hat.
  • Ein besonders geeigneter Stoff für die Muffe 15 ist plastischer Schaumwerkstoff, der als Polyurethan-Schaumstoff bezeichnet wird. Dieser Werkstoff wird beispielsweise durch Mischung des Vorpolymorisationsproduktes eines der Urethan-Plastikwerkstoffe mit einem Umwandler bzw. Aktivator, wie beispielsweise einem Diisozyanat, in einem bestimmten Verhältnis zueinander hergestellt. Die Verwendung dieses Werkstoffes hat den zusätzlichen Vorteil, daß seine Bestandteile in eine Form gefüllt werden können, die an der Stelle an der Achse 11 angeordnet ist, an der die Muffe 15 angebracht werden soll. Der Werkstoff kann sich nun an Ort und Stelle ausdehnen und die Form ausfüllen, wodurch er gleichzeitig am Achsenteil13 und gegebenenfalls auch an der Stirnfläche 16 des Walzenkörpers 10 angeklebt wird.
  • Wie F i g. 2 zeigt, wird der Walzenkörper 10 durch Aufwickeln einer Platte 10a aus Gummi oder einem ähnlichen elastomeren Werkstoff um eine Achse 11 hergestellt, die drehbar gelagert und angetrieben ist. Anstatt den Walzenkörper in dieser Weise aus mehreren Schichten herzustellen, kann auch eine Platte, die die Dicke des fertigen Walzenmantels aufweist, einmal um die Achse gewickelt und dann abgeschnitten werden. Es können auch nacheinander einzelne Lagen des elastomeren Werkstoffes aufgewickelt werden, wobei jede einzelne Lage nur einmal um die Achse gelegt wird. Unabhängig davon, wie der elastomere Werkstoff auf die Achse aufgebracht wird, ist es stets zweckmäßig, auf die Fläche der Achse, die von dem elastomeren Werkstoff bedeckt werden soll, vorher ein Bindemittel zum Ankleben von Gummi auf Metall aufzutragen, damit der Walzenkörper an der Achse während seiner Fertigstellung normalerweise durch Vulkanisieren unter Wärmeeinwirkung und/oder Druck fest haftet. Die Breite der Platte 10a braucht nicht breiter zu sein als die Länge des Walzenkörpers, weil der Walzenwerkstoff nicht die Muffe 15 bildet.
  • Nachdem der Walzenkörper in dieser Weise hergestellt ist, kann er den für die Überführung in den Dauerzustand erforderlichen Wärme- und/odea Druckbehandlungen unterworfen werden. Besteht der Walzenkörper aus Gummi, synthetischem Gummi oder anderen vulkanisierbaren Werkstoffen, so geschieht diese Fertigstellung durch einen Vulkanisiervorgang in Heißluft-, Heißwasser- oder Dampföfen. Kann das den Walzenkörper umgebende Heizmittel unter Druck gebracht werden, so ist kein zusätzlicher Druck erforderlich. Steht jedoch der Ofen nur unter atmosphärischem Druck, so kann der Vulkanisierdruck durch die üblichen Mittel ersetzt werden, wie durch das feste Umwickeln des Walzenkörpers mit Lappen.
  • Wenn die Gleichmäßigkeit und Ausrichtung der Oberfläche des Walzenkörpers für seinen Verwendungszweck wesentlich ist, kann der vulkanisierte Walzenkörper zusätzlichen Arbeitsgängen unterworfen werden, wie beispielsweise in F i g. 3 dargestellt, wo der Walzenkörper 10 auf der Achse 11 durch eine geeignete Schleifvorrichtung, beispielsweise die Schleifscheibe 23, abgeschliffen wird. Um ein Verschieben dieser Scheibe 23 in Richtung ihrer Achse zu vermeiden, ist sie auf einer Führungswelle 24 angeordnet, die zu der Achse 11 des Walzenkörpers 10 ausgerichtet ist.
  • Der Walzenkörper kann also, ohne auf den Schutz der aus ihm herausragenden Teile 13 und 14 der Achse 11 zu achten, vollständig fertiggestellt und geschliffen werden. Da zum Abdecken der Achsenden kein Werkstoff mehr erforderlich ist, wird eine erhebliche Werkstoffersparnis erzielt. Nach dem vorstehenden Verfahren, hergestellte Walzen, die aus Walzenkörper und Achse bestehen, können bis zu ihrer endgültigen Verwendung auf Lager gelegt und erst dann mit einer Schutzmuffe 15 versehen werden, die die dem Bestimmungszweck entsprechende Form und Zusammensetzung aufweisen kann.
  • Nachdem der Walzenkörper 10 auf der Achse 11 fertiggestellt ist, können die Muffen 15 zweckmäßig in der in F i g. 4 und 5 dargestellten Weise hergestellt werden. Dazu wird der fertigvulkanisierte und abgeschliffene Walzenkörper 10 in die senkrechte Lage gebracht, so daß die Achse 11 am oberen Ende herausragt. Um diesen herausragenden Teil der Achse 11 wird eine an ihren beiden Enden offene zylindrische Hohlform 25 angeordnet. Soll die Muffe an die Stirnfläche 16 des Walzenkörpers angeklebt werden, kann die Hohlform 25 auf der Stirnfläche 16 aufliegen. In dieser Lage der Hohlform 25 wird der plastische Werkstoff in den Hohlraum vom oberen offenen Ende der Form her eingegossen. Wird ein Werkstoff aus Polyurethan in Verbindung mit einem Diisozyanat-Umwandler verwendet, können die Bestandteile gleichzeitig eingefüllt werden, beispielsweise durch die Leitungen 27 und 28, die zu dem Hohlraum in der Form führen. Dabei wird das Polyurethan oder das Vorpolymerisationsprodukt durch die Leitung 27 eingefüllt, während der Diisozyanat-Umwandler durch das Rohr 28 in die Form eingefüllt wird. Die auf diese Weise eingefüllten Bestandteile dehnen sich unter Schaumbildung aus und füllen die Form vollkommen aus, wobei sie gleichzeitig an dem Achsenende und/oder an der Stirnfläche 16 des Walzenkörpers 10 haften. Obwohl die Muffe auf diese Weise mit dem Walzenkörper praktisch ein Stück bildet, ist sie dennoch ein vom Walzenkörper getrenntes Teil, weil sie getrennt hergestellt und an den Walzenkörper nachträglich nur angeklebt ist.
  • Rippen oder Schleuderringe an der Muffe können in der gleichen Weise vorgesehen werden, nur muß die Hohlform so ausgebildet sein, daß sie dem Rippenprofil entspricht. Die an den Enden offene zylindrische Form kann in diesem Falle aus zwei Hälften 29 bestehen, wie F i g. 5 zeigt. Die Innenflächen dieser Hälften sind mit Vertiefungen 30 und 31 versehen, die der gewünschten Form der Schleuderringe entsprechen. Die Hälften 29 sind während des Einführens des plastischen Werkstoffes und des Formvorganges durch aus F i g. 4 ersichtliche Klemmringe 32 und 33 zusammengehalten.
  • Wenn die Muffe fertig ist, werden die Klemmen entfernt und die Formhälften auseinandergenommen. Zweckmäßig sind die Muffen 15 so lang, daß sie den Abstand zwischen dem Lager 12 der Achse 11 und der Stirnflächen 16 des Walzenkörpers 10 vollständig ausfüllen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Walze, insbesondere zur Verwendung bei der Oberflächenbehandlung von Blechen, Metallbändern u. dgl. in ätzenden Flüssigkeiten, mit auf einer Achse angeordnetem Walzenkörper mit einer korrosionsfesten Oberfläche aus elastisch verformbarem Werkstoff, der sich über einen Teil der Achse erstreckt, während den übrigen unbedeckten Teil der Achse eine schützende, korrosionsfeste Muffe umgibt, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Walzenkörper (10) auf die Achse (11) drehfest aufgeklebt ist und die Muffe (15) eine härtere Oberfläche als der Walzenkörper (10) und mindestens eine umlaufende Rippe (18, 19) aufweist, beispielsweise in Form eines scharfkantigen starren Ringes.
  2. 2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (18, 19) aus Polyurethanschaumstoff besteht.
  3. 3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (15) an die Achse (11) angeklebt ist.
  4. 4. Walze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (15) an die Stirnfläche (16) des Walzenkörpers (10) angeklebt ist.
  5. 5. Verfahren zum Herstellen einer Walze nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen der Muffe (15) eine zylindrische Hohlform (25) anschließend an eine Stirnfläche (16) des Walzenkörpers (10) um einen Teil (13) der Achse (11) angeordnet, der Hohlraum zwischen der Achse und der zylindrischen Hohlform mit einem plastischen Werkstoff ausgefüllt und nach dem Aushärten des plastischen Werkstoffes die Hohlform (25) wieder entfernt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum mit einer Mischung aus einem Polyurethanharz und einem Diisozyanat angefüllt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei die zylindrische Hohlform (25) bildende Teile (29) vor dem Einfüllen des plastischen Werkstoffes mittels Klemnu-ingen (32, 33) zusammengeklemmt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 650 603.
DED32942A 1960-03-24 1960-03-24 Walze, insbesondere zur Verwendung bei der Oberflaechenbehandlung von Blechen, Metallbaendern u. dgl. in aetzenden Fluessigkeiten Pending DE1162162B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4023967A (en) * 1973-09-07 1977-05-17 Xerox Corporation Electrophotographic liquid development method in which a uniform substantial interface contact is maintained

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2650603A (en) * 1947-06-28 1953-09-01 Goodrich Co B F Roll assembly for continuous strip pickling tanks

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