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DE1162150B - Absperrventil mit einer biegsamen, auf sich selbst zurueckgeschlagenen Verschlusshuelse - Google Patents

Absperrventil mit einer biegsamen, auf sich selbst zurueckgeschlagenen Verschlusshuelse

Info

Publication number
DE1162150B
DE1162150B DEM46641A DEM0046641A DE1162150B DE 1162150 B DE1162150 B DE 1162150B DE M46641 A DEM46641 A DE M46641A DE M0046641 A DEM0046641 A DE M0046641A DE 1162150 B DE1162150 B DE 1162150B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
shut
line part
valve according
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM46641A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Douglass
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MUCON ENGINEERING Co Ltd
Original Assignee
MUCON ENGINEERING Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MUCON ENGINEERING Co Ltd filed Critical MUCON ENGINEERING Co Ltd
Publication of DE1162150B publication Critical patent/DE1162150B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/02Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm
    • F16K7/08Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by twisting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Absperrventil mit einer biegsamen, auf sich selbst zurückgeschlagenen Verschlußhülse Die Erfindung betrifft ein Absperrventil mit einem feststehenden Leitungsteil und einem an ihm drehbar angeordneten Ring sowie einer biegsamen, auf sich selbst zurückgeschlagenen Verschlußhülse, deren eines Ende am feststehenden Leitungsteil und deren anderes Ende am drehbaren Ring befestigt ist, wobei die Verschlußhülse durch Drehen des Ringes den Durchfluß absperrt oder freigibt.
  • Es ist bereits ein Absperrventil dieser Art bekanntgeworden, bei dem also ein Drehen des Ringes die Verschlußhülse nach Art einer Irisblende schließt oder öffnet, doch ist bei diesem bekannten Absperrventil die auf sich selbst zurückgeschlagene Verschlußhülse mit einem Ende an dem sie umgebenden Ring befestigt, dessen nabenartige Verlängerung einem Handrad zur Auflage dient. Dieser Ring sitzt in einem ausgekehlten Haltering. Das setzt voraus, daß sowohl der Ring am Ende der Verschlußhülse als auch der ihn umgebende Haltering sorgfältig bearbeitet sein müssen.
  • Bei einem anderen bekannten Absperrventil mit elastischer Verschlußhülse wird zu ihrer Schonung eine Futterhülse als zusätzlicher Bauteil benötigt. Ein ebenfalls bekanntes Absperrventil der eingangs erwähnten Art zeigt die Anordnung eines oder mehrerer zusätzlicher bogenförmiger radialer Schlitze, die zum Ausbauen und Nachstellen der biegsamen Verschlußhülse im Ventilgehäuse dienen.
  • Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl eine Mühe und Kosten verursachende Feinbearbeitung von Sitzflächen für die Halteringe der Verschlußhülse als auch eine besondere Futterhülse zur Schonung der Verschlußhülse überflüssig zu machen und zur Einstellung jeder gewünschten Größe des Durchflußquerschnitts eine einfache Klinkensperre zu verwenden. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist eine weitgehende Schonung der Verschlußhülse durch ihre Anordnung im wesentlichen außerhalb des Materialstromes, wenn die Hülse vollständig geöffnet ist.
  • Zu diesem Zweck ist der Ring auf der Außenseite des feststehenden Leitungsteils drehbar gelagert und das am feststehenden Leitungsteil befestigte Ende der Verschlußhülse ebenfalls an dessen Außenseite befestigt. Der Ring umgibt mit Abstand den feststehenden Leitungsteil, an dem das, verjüngte Ende der vorgesehenen stumpfkegeligen Verschlußhülse befestigt ist.
  • Vorteilhafterweise hat der Leitungsteil eine solche Längsausdehnung, daß der Ring auf ihm auch längsverschiebbar ist. Für ein Ansetzen oder Abnehmen der Verschlußhülse oder für eine vollständige Freigabe der Durchflußöffnung kann der Ring z. B. mittels eines Längsschlitzes in der Außenwandung des Leitungsteils axial verschiebbar sein. Der Leitungsteil hat einen Sitz für einen eingezogenen Ringteil des Ringes und weist eine Umfangsnut auf, in der beim Drehen des Ringes das innere Ende eines Handgriffs geführt und dadurch eine Axialbewegung des Ringes verhindert ist. Der Längsschlitz am Außenumfang des Leitungsteils geht von der Umfangsnut an einer Stelle aus, die der vollen Öffnung des Absperrventils entspricht.
  • Ein Satz ineinanderpassender Ringe mit unterschiedlichem Durchmesser, aber von gleicher Bauart wie der drehbare Ring ist vorgesehen, die paarweise zur Erzielung der jeweils gewünschten Größe der Durchflußöffnung zusammengesetzt werden können und, beispielsweise mittels ringförm iger Schultern, Nuten und radialer Wandungen, ineinandergreifen.
  • Der Leitungsteil hat einen Flansch zum Anschluß des Absperrventils an eine Leitung oder ein Arbeitsgerät. Die Verschlußhülse besteht aus elastischem Material und ist so lang, daß sie bei einer Drehung des Ringes in die Schließstellung gestreckt werden muß. Die Enden der Verschlußhülse sind auf Klebestreifen aufgebracht, die durch Klebwirkung an dem Leitungsteil und dem Ring und dann durch eine Klemmvorrichtung in ihrer Stellung gehalten werden.
  • Ein weiterer ringförmiger Teil in Längsabstand von dem Leitungsteil und eine zweite biegsame, auf sich selbst zurückgeschlagene Verschlußhülse können vorgesehen sein, deren eines Ende am Ring und deren anderes Ende an dem ringförmigen Teil befestigt ist.
  • In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch wiedergegeben, und zwar ist F i g. 1 ein Schnitt nach der Linie 1-1 der F i g. 2 eines Absperrventils, das an der unteren Abgabeöffnung eines weggebrochen dargestellten Behälters oder Trichters befestigt ist, F i g. 2 eine Aufsicht auf das Absperrventil der F i g. 1 mit einem Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1, F i g. 3 ein Schnitt durch das Absperrventil gemäß Fig. 1 in verschiedenen Stellungen, F i g. 4 ein Schnitt durch einen Satz ineinanderpassender Ringe, die paarweise einsetzbar sind und ein Absperrventil gemäß Fig. 1 bilden, F i g. 5 ein Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform des Absperrventils, F i g. 6 die Draufsicht zu F i g. 5, F i g. 7 ein Schnitt durch eine weitere Ausführungs-form, F i g. 8 eine Endansicht der Ausführungsform gemäß F i g. 7, F i g. 9 und 10 eine Seiten- und eine Endansicht eines verjüngten Schlauches, aus dem die elastische Hülse gemäß F i g. 8 gebildet ist, und F i g. 1. 1 ein Schnitt durch ein Absperrventil mit Doppelhülse.
  • Die Ausführungsform eines Absperrventils nach F i g. 1 bis 3 zeigt den ringförmigen inneren feststehenden Leitungsteil 1 mit einem nach außen gerichteten, radialen Flansch 2, der dazu dient, das Ab- sperrventil am unteren Ende eines senkrecht angeordneten Behälters oder Trichters 3 zu befestigen, der eine untere Abgabeöffnung hat. Der Flansch 2 ist an einem Flansch 5 des Trichters durch Schraubenbolzen 6 befestigt. Das Absperrventil weist ferner einen äußeren Ring 7 ag der radial in einem Ab- stand von dem Leitungsteil 1 liegt, der mit einem kreisringförnügen Sitz 8 für ein eingezogenes, radiales Ringteil 9 des Ringes 7 versehen ist.
  • Ein Handgriff 10 zum Drehen des Ringes 7 ist an dem Ringteil 9 durch einen Schraubenbolzen 11 befestigt. Das innere Ende des Handgriffes greift in eine Umfangsnut 12 in der Außenfläche des Leitungsteiles 1 ein. Diese Nut verhütet im Zusammenwirken mit dem inneren Ende des Handgriffs eine axiale Bewegung des Ringes 7. Bei der Drehung des Ringes 7 um 180' aus der in F i g. 2 gezeigten Stellung kommt das innere Ende des Handgriffs 10 mit einem senkrechten Längsschlitz 13 in Gegenüberstellung, der in der Außenfläche des Leitungsteiles 1 ausgebildet ist und mit der Nut 12 in Verbindung steht. Bei einer solchen Gegenüberstellung kann der Ring 7, wie in F i g. 3 gezeigt, nach oben zurückgezogen werden. In den Stellungen des Leitungsteiles 1 und Ringes 7 zueinander, wie in F i g. 3 gezeigt, wird die Befestigung der biegsamen Verschlußhülse 14 an dem Absperrventil erleichtert. Die Hülse 14 wird aus einem verjüngten Schlauch gebildet, der in F i g. 3 in vollen Linien gezeigt ist. Das Ende des Schlauches von kleinerem Durchmesser ist über den Leitungsteil 1 gebracht und wird durch eine Klemmvorrichtung 15, beispielsweise eine Klemme, befestigt. Danach wird die Hülse auf sich selbst umgeschlagen, und ihr Ende mit größerem Durchmesser wird über den Ring 7 gebracht und daran mit einer weiteren Klemmvorrichtung 16 (F i g. 1 ) befestigt. Die Befestigung der Hülse erfolgt, indem zunächst ein Klebband am äußeren Umfang des Leitungsteiles und des Ringes in der Befestigungsstellung angebracht wird. Das Band besteht dabei am besten aus Textilmaterial, das beiderseits mit einem selbstklebenden Klebstoff überzogen ist. Jedes Hülsenende kann dann in einfacher Weise an dem entsprechenden Band befestigt und anschließend durch die Klemmen 15 und 16 festgeklemmt werden. Nach dem Befestigen der Hülse wird der Ring 7 gesenkt, um wieder am Innenende des Handgriffs 10 mit dem Längsschlit7 13 und schließlich der Nut 12 in Eingriff zu kommen. Die Hülse 14 nimmt dann die abwärts hängende Stellung ein, wie sie in strichpunktierten Linien in Fig. 1 dargestellt ist. Dies ist die völlig geöffnete Stellung der Hülse 14, und F i g. 1 zeigt eindeutig, daß sie aus dem Weg des abwärts gerichteten Materialflusses aus dem Trichter 3 gebracht ist. Bei einer Drehung des Ringes 7 mit Hilfe des Handgriffes 10 wird die elastische Hülse 14 verdreht, so daß sie nach und nach den Durchiluß absperrt. In Fig. 1 ist die Hülse 14 in ausgezogenen Linien in einer ihrer äußersten Stellungen gezeigt, in der sie sich als ein verdrehter, membranartiger Verschluß über das untere Ende des Leitungsteiles 1 erstreckt. In bekannter Weise kann eine auslösbare Klinke 17, die auf dem Bolzen 11 sitzt, mit einer von einer Reihe Kerben 18 in Eingriff kommen, von denen nur eine in F i g. 2 gezeigt ist, die sich am Außenumfang des Leitungsteiles 1 befinden. Die Klinke gestattet es, das Absperrventil in jeder beliebigen Stellung zwischen der völlig offenen und der völlig geschlossenen Stellung der Hülse 14 zu halten.
  • Nach einer Weiterentwicklung der Erfindung und zwecks wirtschaftlicher Herstellung der Absperrventile nach F! g. 1 bis 3 in verschiedenen Durchmessern ist eine Serie von Ringen 19 gleicher Bauart, aber von verschiedenen Durchmessern vorgesehen, wie schematisch in F i g. 4 dargestellt ist. Jeder Ring hat eine ringförmige Schulter 8', eine Nut 12a und eine einwärts gerichtete radiale Wandung 9, die den Teilen mit gleichen Bezugszeichen in F i g. 1 entsprechen. Es geht aus F i g. 4 klar hervor, daß die Ringe 19 paarweise verwendet werden können, um ein Absperrventil nach F i g. 1 einer gewünschten Größe oder eines gewünschten Durchmessers zu schaffen. So können Ring 19' und 19" so zusammengebaut werden, daß sie dem Leitungsteil 1 und dem Ring 7 nach F i g. 1 entsprechen. Der Ring 19" und der nächste Ring 19 von größerem Durchmesser können zusammengebaut werden, um die nächste Größe eines Absperrventils zu bilden usw. Falls erwünscht, können die Nuten 12a weggelassen werden.
  • Bei der Ausführungsforrn nach F i g. 5 und 6 sind Teile, die gleich den in F i g. 1 und 2 dargestellten sind, mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform hat jedoch der Leitungsteil 1 eine rohrförmige Verlängerung 20. Der Ring 7 dreht sich auf einem ringförinigen Sitz 8 und wird normalerweise gegen eine axiale Bewegung durch nicht gezeigte lösbare Schrauben od. dgl. gehalten, die an der Verlängerung 20 befestigt sind. Der Ring 7 trägt drei im gleichen Abstand befindliche radiale Hand-,griffe 10, die in Verdickungen 21 eingeschraubt sind, die aus einem Stück mit dem radialen Ringteil 9 bestehen. Ein mit 10' in F i g. 6 bezeichneter Handgriff kann in und außer Klemmeingriff mit der äußeren peripheren Oberfläche des Leitungsteiles 1 durch Ein- und Ausschrauben gebracht werden. Bei dieser Ausführungsform wird die Nut 12 der F i g. 1 weggelassen. Im nichtgeklemmten Zustand wird mit dem Handgriff 10' der Ring 7 gedreht zum Zwecke der Regulierung des Durchflusses von Material mit Hilfe der elastischen Hülse 14, die in F i g. 5 in ihrem geschlossenen Zustand gezeigt ist. Wenn die Hülse 14 in ihre voll geöffnete Stellung eingestellt ist, kann der Ring 7 auf der rohrförmigen Verlängerung 20 zurückgezogen werden, beispielsweise in die in strichpunktierten Linien in F i g. 5 gezeigte Stellung. Es ist jedoch zunächst notwendig, die obenerwähnten Halteschrauben zu entfernen.
  • In der zurückgezogenen Stellung erstreckt sich die Hülse 14 zwischen dem Leitungsteil 1 und dem zurückgezogenen Ring 7. Demgemäß ist sie vollständig zurückgezogen und außerhalb des Abwärtsflusses des Materials durch die rohrförmige Verlängerung 20 angeordnet. Wenn der Ring 7 sich in voll zurückgezogener Stellung befindet, ist die Hülse 14 zur Reinigung und selbstverständlich auch zur einfachen Abnahme und zum Austausch zugänglich. Die rohrförmige Verlängerung 20 trägt einen Flansch 22, durch den sie an einem entsprechenden Flansch eines Trichters oder Durchflußrohres für das zu steuernde Material befestigt werden kann.
  • Die Ausführungsform nach F i g. 7 bis 10 ist ungefähr ähnlich der in F i g. 5 und 6 dargestellten, und entsprechende Teile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. In F i g. 7 und 8 ist jedoch der Ring 7 axial auf der rohrförnügen Verlängerung 20 unbeweglich. Zu diesem Zwecke ist, wie in Fig. 7 gezeigt, der einwärts gerichtete radiale Ringteil 9 zwischen einem Paar Ringen 23 angeordnet. F i g. 9 und 10 zeigen einen verjüngten Schlauch 24, aus dem die Hülse 14 hergestellt ist.
  • Die elastische Hülse 14 besteht aus einem Material, das der Art desjenigen Materials angepaßt ist, dessen Durchfluß durch die Vorrichtung gesteuert werden soll. So kann die Hülse beispielsweise aus Gewebe oder aus Gummi bestehen.
  • Die Ausführungsform nach F i g. 7 und 8 eignet sich besonders für die Verwendung einer Gummihülse 14, die so gekürzt ist, daß, wenn sie am Leitungsteil 1 und Ring 7 befestigt und geschlossen wird, sie unter Spannung liegt und das Bestreben hat, den Ring 7 in eine Stellung zu drehen, bei der ein ungehinderter Durchfluß von Material durch die rohrförmige Verlängerung 20 stattfindet. Bei Drehung des Ringes 7 durch den Handgriff 10 wird die Hülse 14 in ihren geschlossenen Zustand gegen die Spannung des Gummis verdreht, so daß eine selbsttätige Neigung für die Hülse besteht, in die vollständig geöffnete Stellung zurückzukehren, wie sie in F i g. 7 in gestrichelten Linien gezeigt ist.
  • Die Selbstöffnungswirkung der Hülse vermeidet die Notwendigkeit einer mechanischen oder Handbetätigung des Ringes 7 zur öffnung des Absperrventils. Wenn die Hülse in der teilweise geschlossenen Stellung gespannt ist, hat sie den gewünschten Widerstand gegen den Druck von Material, das durch die Hülse fließt. Die gespannte Hülse gestattet eine genauere Steuerung des Ventils insofern, als Durchflußöffnungen, die durch die Hülse gebildet werden, genau wieder einstellbar sind, wenn der Ring 7 über vorher bestimmte Kreisbogen gedreht wird. Jede beliebige bekannte Einrichtung kann verwendet werden, um den Ring 7 in jeder Einstellungsstellung zu halten.
  • Die in F i g 11 dargestellte Ausführungsform zeigt einen festen inneren Leitungsteil 1 und einen drehbaren äußeren Ring 7, die im wesentlichen gleich den mit gleichen Nummern versehenen Teilen nach F i g. 5 sind. Bei der axialen Ausrichtung mit diesen Bauteilen wird ein fester ringförmiger Bauteil 25 mit einem Flansch 26 an einem anderen Flansch 27 auf einer Durchflußleitung 28 befestigt, von der nur ein Teil dargestellt ist. Der ringförmige Bauteil 25 ist im wesentlichen von dem gleichen Durchmesser wie der Ring 7 und liegt in einem axialen Abstand vom Leitungsteil 1 und Ring 7, um die Betätigung einer Doppelhülse zu gestatten, die aus zwei konischen Hülsen 29, 30 besteht. Nachdem die Hülse 29 auf sich selbst umgeschlagen ist, wird sie an einem Ende am Leitungsteil 1 befestigt und am anderen Ende am Ring 7. Diese Befestigung erfolgt durch Klemmen 16. Nachdem die Hülse 30 auf sich selbst zurückgefaltet ist, wird sie am einen Ende durch die Klemme 16 am Ring 7 und am anderen Ende durch eine Klemme 31 am ringförmigen Bauteil 25 befestigt. Die Hülsen 29, 30 sind in gestrichelten Linien in vollständig geöffneter Stellung und in vollen Linien in vollständig geschlossener Stellung gezeigt. Wenn der Ring 7 zurückgezogen wird, wie vorstehend beschrieben, nehmen die Hülsen die in strichpunktierten Linien in F i g. 11 gezeigten Stellungen ein. Diese doppelte Hülsenausführungsform nach der Erfindung soll in einer Rohrleitung eingebaut werden, wobei die Hülse 29 als der Verschluß oder Steuerungsteil der Vorrichtung wirkt und die andere Hillse 30 so wirkt, daß ein Durchtritt des strömenden Materials nach außen, wie etwa Luft, durch die Lücke zwischen dem Ring 7 und dem Bauteil 25 verhütet wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Absperrventil mit einem feststehenden Leitungsteil und einem an ihm drehbar angeordneten Ring sowie einer biegsamen, auf sich selbst zurückgeschlagenen Verschlußhülse, deren eines Ende am feststehenden Leitungsteil und deren anderes Ende am drehbaren Ring befestigt ist, wobei die Verschl#ßhülse durch Drehen des Ringes den Durchfluß absperrt oder freigibt, d a - durch gekennzeichnet, daß der Ring(7) auf der Außenseite des feststehenden Leitungsteils (1) drehbar gelagert ist und das am feststehenden Leitungsteil befestigte Ende der Verschlußhülse (14) ebenfalls an dessen Außenseite befestigt ist.
  2. 2. Absperrventil nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (7) mit Abstand den feststehenden Leitungsteil (1) umgibt, an dem das verjüngte Ende der vorgesehenen stumpfkegeligen Verschlußhülse (14) befestigt ist. 3. Absperrventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungsteil (1) eine solche Längsausdehnung hat, daß der Ring (7) auf ihm auch längsverschiebbar ist. 4. Absperrventil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für ein Ansetzen oder Abnehmen der Verschlußhillse (14) oder für eine vollständige Freigabe der Durchflußöffnung (4) der Ring (7) z. B. mittels eines Längsschlitzes (13) in der Außenwandung des Leitungsteils (1) axial verschiebbar ist. 5. Absperrventil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungsteil (1) einen Sitz (8) für einen eingezogenen Ringteil (9) des Ringes (7) hat und eine Umfangsnut (12) aufweist, in der beim Drehen des Ringes das innere Ende eines Handgriffes (10) geführt und dadurch eine Axialbewegung des Ringes (7) verhindert ist. 6. Absperrventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (13) am Außenumfang des Leitungsteils (1) von der Umfangsnut (12) an einer Stelle ausgeht, die der vollen öffnung des Absperrventils entspricht. 7. Absperrventil nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Satz ineinanderpassender Ringe (19) mit unterschiedlichem Durchmesser, aber von gleicher Bauart wie der Ring (7) vorgesehen ist, die paarweise zur Erzielung der jeweils gewünschten Größe der Durchflußöffnung zusammengesetzt werden können und beispielsweise mittels ringförmiger Schultern (W), Nuten (12a) und radialer Wandungen (9) ineinandergreifen. 8. Absperrventil nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungsteil (1) einen Flansch (2) zum Anschluß des Absperrventils an eine Leitung oder ein Arbeitsgerät hat. 9. Absperrventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußhülse (14) aus elastischem Material besteht und so lang ist, daß sie bei einer Drehung des Ringes (7) in die Schließstellung gestreckt werden muß. 10. Absperrventil nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Verschlußhülse (14) auf Klebestreifen aufgebracht sind, die durch Klebwirkung an dem Leitungsteil (1) und dem Ring(7) festgelegt und dann durch Klemmvorrichtungen (15, 16) in ihrer Stellung gehalten werden. 11. Absperrventil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer ringförnüger Teil (25) in Längsabstand von dem Leitungsteil (1) und dem Ring (7) und eine zweite biegsame, auf sich selbst zurückgeschlagene Verschlußhülse (30) vorgesehen sind, deren eines Ende am Ring (7) und deren anderes Ende an dem ringförn-dgen Teil (25) befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1033 979, 1032 990; britische Patentschrift Nr. 535 489.
DEM46641A 1959-09-26 1960-09-23 Absperrventil mit einer biegsamen, auf sich selbst zurueckgeschlagenen Verschlusshuelse Pending DE1162150B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB535489A (en) * 1940-03-08 1941-04-10 Kodak Ltd Improvements in or relating to valves
DE1032990B (de) 1956-01-12 1958-06-26 Mucon Engineering Company Ltd Absperrventil mit elastischer Verschlusshuelse
DE1033979B (de) 1956-01-12 1958-07-10 Mucon Engineering Company Ltd Steuerungsventil fuer Stoffe verschiedener Art, wie Fluessigkeiten und fein verteilte Feststoffe

Patent Citations (3)

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