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DE1161509B - Maschine zum Zusammenpressen und Buendeln eines Stapels von Papiertueten - Google Patents

Maschine zum Zusammenpressen und Buendeln eines Stapels von Papiertueten

Info

Publication number
DE1161509B
DE1161509B DEC24197A DEC0024197A DE1161509B DE 1161509 B DE1161509 B DE 1161509B DE C24197 A DEC24197 A DE C24197A DE C0024197 A DEC0024197 A DE C0024197A DE 1161509 B DE1161509 B DE 1161509B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
stack
tape strip
tape
folding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC24197A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Kirk Patrick Lowe
Richard Burton Grass
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fort James Corp
Original Assignee
Crown Zellerbach Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crown Zellerbach Corp filed Critical Crown Zellerbach Corp
Priority to DEC24197A priority Critical patent/DE1161509B/de
Publication of DE1161509B publication Critical patent/DE1161509B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/08Bundling paper sheets, envelopes, bags, newspapers, or other thin flat articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

  • Maschine zum Zusammenpressen und Bündeln eines Stapels von Papiertüten Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Zusammenpressen und Bündeln eines Stapels von Papiertüten od. dgl. und betrifft eine derartige Maschine, die folgende Teile aufweist, nämlich einen Behälter oder Schlitten für die Aufnahme des Stapels, eine Hochhebevorrichtung mit einem hin- und hergehenden Stößel zur Verschiebung des Stapels, derart, daß er unter Mitnahme eines Bandstreifens in den Behälter gelangt, wobei der Bandstreifen sich U-förmig um den Stapel legt und der Stößel den Stapel in dem Behälter zusammendrückt, derart, daß sich die Enden des Bandstreifens über den Behälter hinaus erstrekken, eine Urnfaltvorrichtung mit zwei Faltklingen zum Umfalten dieser Bandstreifenenden zum Stapel hin und eine Verschließvorrichtung zum festen Verbinden der Bandstreifenenden miteinander, während sich der Stapel noch in dem Behälter befindet.
  • Die wesentliche Aufgabe beim Bündeln eines Stapels von Papiertüten oder ähnlichen Gegenständen aus Papier ist es, den Zusammenpreßdruck aufrechtzuerhalten, bis das Bündel z. B. durch einen Bandstreifen zusammengebunden ist. Dabei ist es bekannt, die Papierbündel durch eine an einem Stößel liegende Druckrolle zusammenzupressen und den Stapel unter eine Druckplatte zu bewegen. Bei dieser bekannten Einrichtung wird jedoch der Stapel während dieser Verschiebung nicht ständig unter Druck gehalten.
  • Ferner ist bei dieser bekannten Einrichtung die Anordnung einer Falt- und Umbiegeeinrichtung für den Bandstreifen an der Maschine zum Zusammenpressen und Bündeln nicht möglich, sondern muß getrennt angeordnet werden.
  • Es sind ferner Maschinen bekannt, bei denen mittels einer Hubvorrichtung und einer Platte die Tüten so hochgehoben werden, daß sie zuerst mit dem den Bandstreifen bildenden Papierband und dann mit einem Drückerfuß in Berührung kommen, wobei die Tüten zwischen der Platte und dem Drückerfuß zusammengefaßt und dieser Druck aufrechterhalten wird, wenn die freien Enden des Bandstreifens über dem Stapel durch entsprechende Führungsfinger zusammengefaltet und durch eine Bürste geschlossen werden. Bei einer anderen bekannten Maschine wird der Bandstreifen beim Einschieben des gepreßten Stapels in einen Behälter um dessen Seiten herumgezogen und anschließend auf der vierten Seite verklebt.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine Maschine zu schaffen, bei der die Anzahl der sich bewegenden Teile im Vergleich zu den komplizierten bekannten Maschinen wesentlich vermindert und damit die Maschine billiger herstellbar und be- triebbar wird. Durch die Verminderung der bewegten Teile kann außerdem der Arbeitsablauf, insbesondere im Hinblick auf die zu bewegenden Massen, so vereinfacht werden, daß eine wesentlich schnellere Arbeitsfolge als bei bekannten Einrichtungen möglich wird.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Faltklingen den Stapel im zusammengedrückten Zustand in dem Behälter nach Rückgang des Hebelstößels halten, bis die Bandstreifenenden miteinander verbunden sind.
  • Vorzugsweise ist den am Ende des Behälters parallel verschiebbar angeordneten Faltklingen am Behälter ein Mechanimus zugeordnet, welcher durch den Stößel derart betätigt wird, daß die Faltklingen in ihre Wirkstellung kommen.
  • Ferner kann der Behälter zwischen zwei Arbeitsstationen hin und her verschiebbar angeordnet sein.
  • Dabei kann der Behälter in der einen Station mit dem Stößel zusammenarbeiten und in der anderen Station eine bewegbare Druckplatte vorgesehen sein, die das Verbinden der beiden Bandenden miteinander bewirkt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine Schrägprojektion einer Maschine gemäß der Erfindung; Fig. 2 zeigt schematisch ein elektrisches Schaltschema und ein pneumatisches Strangschema für die erfindungsgemäße Maschine.
  • Die Maschine gemäß F i g. 1 weist ein Gestell 10 auf, das nur mit den Teilen dargestellt ist, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind. Ein loser Stapel 11 von Papiertüten oder ähnlichen zu bündelnden Gegenständen ist auf einem vertikal bewegbaren Stößel 12 angeordnet. Ein Bandstreifen 13 aus Papier od. dgl., mit welchem der Stapel 11 umwickelt werden soll, wird durch den Stapel auf dessen Oberseite gehalten, wenn sich der Stößel 12 nach oben bewegt und hierbei den Stapel mit dem Bandstreifen in den Raum zwischen Seitenwänden eines Behälters 14 bringt. Der Stapel wird hier zusammengedrückt, und der Bandstreifen wird nach unten flach an die Stapelseiten gefaltet. Der Behälter 14 ist in einer horizontalen Ebene in Richtung zu einer Verschließstelle 15 bewegbar. Bei dieser Bewegung wird der Stapel zusammengedrückt gehalten. An derVerschließstelle 15 wird der Stapel so lange gehalten, bis ein vorher auf den Bandstreifen aufgebrachter Klebstoff wirksam geworden ist. Nach einer vorher bestimmten Zeitdauer wird der Stapel abgegeben, wodurch der Arbeitszyklus beendet wird und die verschiedenen Teile der Maschine für einen folgenden Arbeitszyklus bereitgestellt werden.
  • Der Stößel 12 wird durch einen Motor M-1 angetrieben. Der Motor treibt über einen Treibriemen 18, über ein Untersetzungsgetriebe 19 und über die Zahnräder 20 eine Vorlegewelle 21 mit einer Kurbel 22, welche durch einen Lenker 23 mit einem Schwenkhebel 24 verbunden ist. Der Hebel 24 ist durch Lenker 25 mit dem Stößel 12 so verbunden, daß bei einer vollständigen Drehung der Vorlegewelle 21 der Stößel 12 hochgehoben und gesenkt wird. Wird der Stapel 11 durch den Stößel 12 nach oben gefördert, bewirken die Seitenwände des Behälters 14, daß der Bandstreifen 13 beim Zusammenpressen des Stapels 11 nach unten entlang dessen Seiten gefaltet wird. Der Behälter weist verschiebbare Faltklingen 28 auf, die durch Arme 29 auf den Wellen 30 betätigt werden, die Schließhebel 31 und Öffnungshebel 32 an gegenüberliegenden Seiten des Behälters aufweisen. Am Ende seines Aufwärtshubes gelangt der Kopf des Stößels 12 mit einer Schließstange 33 in Eingriff, durch welche die Schließhebel 31 nach oben verschwenkt werden, wodurch die Faltklingen 28 in die gezeigte Lage nach innen bewegt werden, in welcher sie den Bandstreifen 13 unter den Unterkanten des Stapels falten, wobei der Bandstreifen 13 derart angeordnet ist. daß ein kurzes Ende 34 in Anlage an der Stapelunterseite und ein langes nach unten hängendes Ende 35 entstehen. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Vorlegewelle 21 um ungefähr 1900 gedreht. Ein Nokken 38 auf der Vorlegewelle kommt in Eingriff mit einem Endschalter LS-1, wodurch der Stromkreis für einen Motor M-2 oberhalb des Behälters 14 geschlossen wird und dieser horizontal entlang einer Bahn 40 bewegt wird.
  • Der Motor M-2 treibt über ein Untersetzungsgetriebe 41 und über einen Treibriemen 42 ein Zahnrad 43 im Eingriff mit einer am Behälter 14 oberhalb der Bahm 40 liegenden Zahnstange 44 an. Der Behälter 14 setzt seine Bewegung nach links fort, bis irgendein Teil des Behälters, z. B. das Ende der Zahnstange 44, in Eingriff mit einem Endschalter LS-2 kommt, wodurch der Stromkreis für den Motor M-2 unterbrochen und der Behälter an der Verschließvorrichtung 15 angehalten wird. Während dieser Bewiegung des Behälters ist das kurze Ende 34 des Band- streifens 13 über eine Klebstoffrolle 46 gelaufen und mit Klebstoff beschichtet worden. Durch die Betätigung des Schalters Ls-2 wird auch der Stromkreis für ein Solenoid geschlossen und damit das Arbeiten eines Zeitauslösers eingeleitet. Durch das Solenoid wird ein Ventil betätigt, um das Kopfende eines pneumatischen Zylinders 48 mit einem Strömungsmedium. z. B. Luft, zu beaufschlagen. Dadurch wird dessen Kolbenstange 49 nach oben bewegt und verschwenkt durch Verbindung mit einer Kurbel 50 auf einer Welle 51 eine Druckplatte 52 einwärts und aufwärts, um das herabhängende Ende 35 des Bandstreifens 13 nach oben gegen die Unterseite des Stapels und in Berührung mit der Klebstofffläche auf dem kurzen Ende 34 zu verschwenken. Diese Lage der Druckplatte 52 wird bis zum Erreichen der Klebwirkung beibehalten, wobei diese Zeitspanne vom Zeitauslöser bestimmt wird.
  • Nach Beendigung des Zeitauslöserzyklus erhält ein zweites Solenoid Strom, durch das die Strömungsrichtung der Luft für den Zylinder 48 so verstellt wird, daß die Luft den Zylinder am Kolbenstangenende beaufschlagt, wodurch die Druckplatte 52 aus ihrer Anpreßlage verschwenkt wird. Durch die Abwärtsbewegung der Kolbenstange 49 wird eine Stütze 54 an der Kolbenstange nach unten bewegt. Ein Antriebsteil 55 der Stütze 54 gelangt in Eingriff mit den Öffnungshebeln 32 und verschwenkt diese nach unten, so daß die Faltklingen 28 nach außen gleiten und der fertig gebündelte Stapel nach unten fallen kann. Dieser fallende Stapel trifft auf eine kurvenförmige Rutsche 56, durch die er zu einem Förderer od. dgl. geführt wird.
  • Durch den herausfallenden Stapel wird der Betätigungsarm eines Endschalters LS-3 erfaßt. Durch Schließen dieses Schalters erhält der Motor M-2 in entgegengesetzter Richtung Strom, so daß der Behälter in seine Ausgangslage zurückgeführt wird.
  • Damit der Antriebsteil 55 auf der Kolbenstange des Zylinders 48 seine normale angehobene Lage einnimmt, ist eine die Kolbenstange 49 umschließende Feder 58 zwischen der Stütze 54 und dem oberen Ende des Zylinders 48 derart angeordnet, daß sie bei Abwärtsbewegung der Kolbenstange zusammengedrückt wird. Die Feder stellt die Kolbenstange und die Stütze 54 nach oben etwas über die normale Schließlage der Hebel 32 zurück. Ein Endschalter LS-7 wird betätigt, wenn der Behälter seine Ausgangslage oberhalb des Stößels 12 erreicht. Dadurch wird der Stromkreis für den Motor M-2 unterbrochen und der Behälter stillgesetzt. In der Zeit. in der der Behälter an der Verschlußvorrichtung 15 lag, wurde durch Weiterlauf des Motors M-l der Stößel 12 in seine unterste Lage zurückgeführt, und der Nocken 38 auf der Vorlegewelle 21 faßte nach deren Drehung um 3600 den Endschalter LS-6. wodurch der Stromkreis für den Motor M-1 unterbrochen wurde.
  • In der Zeit, in welcher der Endschalter LS-2 durch den Behälter betätigt ist, um das Luftventil zu steuern, führt dieses auch dem Kolbenstangenende eines Zylinders 60 Luft zu. Die Kolbenstange des Zylinders 60 ist mit einem Hebel 61 an einer Welle 62 verbunden.
  • Eine Verbindungsstange 63 verbindet den Hebel 61 mit dem Schwenklager eines Messers 64, welches den Bandstreifen 13 zum Bündeln des Tütenstapels abschneidet. Durch Anheben des Messers 64 wird ein Endschalter LS-4 zum kurzzeitigen Schließen eines Stromkreises für einen Motor M-3 betätigt, der über ein Getriebe 65 Führungsrollen 66 zum Abziehen eines Papierbandes 67 von einer nicht dargestellten Papierbandrolle antreibt. Die obere Führungsrolle 66 weist einen konusförmigen Teil 68 auf. Eine in Längsrichtung des konischen Teiles 68 einstellbare Meßscheibe 69 wird durch diese Rolle angetrieben und trägt einen Stift 70 zur Betätigung eines Endschalters LS-5 für die Abschaltung des Motors M-3, wenn eine bestimmte Papierlänge unter dem Messer 64 durchgelaufen ist. Die Einstellung der Meßscheibe 69 entlang dem konischen Teil 68 der obersten Rolle 66 ermöglicht die Veränderung der Länge des Bandstreifens in Anpassung an die verschiedenen Größen der Tütenstapel.
  • Die Fig. 2 ist die schematische Darstellung einer elektrischen und pneumatischen Schaltanordnung, in der die drei obenerwähnten Motore in einem Starkstromkreis gezeigt sind. Die Energie für den Steuerstromkreis wird als Schwachstrom über einen Transformator T entnommen. In dem Steuerstromkreis wird ein Anlaßschalter SW geschlossen, um einen kurzzeitigen Stromkreis für ein Solenoid M-1 zu schließen, das den Schalter MS-1 für den Motor M-1 in dem Hauptstromkreis schließt. Das genannte Solenoid schließt auch einen Relaisschalter SM-1 und einen Haltestromkreis ein, der den Endschalter LS-6 einschließt. Dieser Schalter wird bei Stillstand der Maschine durch den Nocken 38 offengehalten, wird aber beim Anlassen des Motors M-1 geschlossen, der den Nocken 38 antreibt. Der Endschalter LS-6 dient später auch dazu, den Haltestromkreis für den Motor M-1 zu unterbrechen, um so den Motor stromlos zu machen, wenn der Stößel 12 seinen vollen Zyklus vollendet hat. Wird der Endschalter LS-1 durch den Nocken 38 geschlossen, wird kurzzeitig das Solenoid M-2 erregt und der Schalter MS-2 im Stromkreis des Motors M-2 geschlossen, um den Behälter 14 zur Verschlußvorrichtung 15 zu bewegen. Durch das Solenoid M-2 wird auch ein Relaisschalter SM-2F in einem Haltestromkreis betätigt, so daß der Motor weiterläuft, bis der Behälter den Schalter LS-2 betätigt, wodurch der Stromkreis für das Solenoid geöffnet und der Zeitauslöserstromkreis geschlossen wird. Fallen die gebündelten Tüten aus dem Behälter und schließen hierbei den Endschalter LS-3, wird ein kurzzeitiger Stromkreis für das Rückführ-Solenoid M-2 geschlossen, das den Schalter MS-2 für den Motor M-2 für die Rückführung des Behälters und einen Rel aissch alter SM-2R in einen Haltestromkreis schließt, wobei zu dieser Zeit der Endschalter LS-7 seine der in den Zeichnungen dargestellten Stellung entgegengesetzte Stellung einnimmt. Der Endschalter LS-7 dient einem doppelten Zweck. Er soll den Stromkreis unterbrechen, um das Solenoid M-2 in seine Ruhelage zurückzuführen, wenn der Behälter seine Ausgangsstellung erreicht, und den Stromkreis zu schließen, der den Anlaßschalter SW für den Motor M-1 aufweist. Somit kann der Motor M-1 nur dann angelassen werden, wenn der Behälter in Ausgangsstellung liegt, um die durch den Stößel 12 nach oben geführten Tüten aufzunehmen. Auch der Endschalter LS-2 dient einem doppelten Zweck. Er soll den Motor M-2 an der Verschlußvorrichtung anhalten und gleichzeitig den Stromkreis für einen Zeitauslöser T schließen, durch welchen ein Solenoid VS-1 Strom erhält, um ein Steuerkolbenventil V zu betätigen, über das die Zylinder 48, 60 mit Druckluft beaufschlagt werden, wodurch am Ende der durch den Zeitauslöser T bestimmten Zeit die Druckplatte 52 der Verschlußvorrichtung 15 geschlossen und das Messer 64 angehoben werden. Die Lage des Zeitauslöser-Schalters T S wird umgekehrt. Das Solenoid VS-1 wird stromlos. Dagegen erhält das Solenoid VS-2 Strom. Dadurch wird das Ventil V entgegensetzt betätigt. Die Arbeitsweise der Zylinder 48, 60 wird umgekehrt. Auf diese Weise werden die gebündelten Tüten freigegeben, und der Bandstreifen für den nächsten Tütenstapel wird abgeschnitten.
  • Inzwischen wird durch die Aufwärtsbewegung des Messers 64 der Endschalters LS-4 geschlossen. Dadurch wird ein Stromkreis für das Solenoid M-3 geschlossen, wodurch der Motorschalter MS-3 für den Motor M-3 gesteuert wird. Ferner wird der Schalter SM-3 in einem Haltestromkreis geschlossen. Dieser wird später durch das Öffnen eines Endschalters LS-5 unterbrochen, wenn die richtige Bandstreifenlänge unter dem Messer 64 durchgeführt ist. Das Ventil V im pneumatischen Kreis ist ein bekanntes Ventil mit Steuerkolben. Die Arbeitsweise des Ventils ist aus der schematischen Darstellung der F i g. 2 erkennbar. Bei einer Aufwärtsbewegung des Steuerkolbens wird der Druckeinlaß des Ventils mit dem Kolbenende des Zylinders 48 und mit dem Kolbenstangenende des Zylinders 60 verbunden, während die anderen Enden der beiden Zylinder über die oberste Öffnung des Ventils V entlüftet sind. Der umgekehrte Betrieb für die beiden Zylinder wird durch die Abwärtsbewegung des Steuerkolbens erreicht. Gezeigt ist die neutrale Stellung des Ventils. In dieser Lage stehen beide Zylinder 48, 60 durch die Entlüftungsöffnungen mit der Atmosphäre in Verbindung.
  • Dies ist insbesondere wichtig für den Zylinder 48, da dadurch eine unbehinderte Bewegung seines Kolbens unter dem Einfluß der Feder 58 möglich ist, die, wie oben erläutert, eine genaue Einstellung des Antriebsteiles 55 ermöglicht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Zusammenpressen und Bündeln eines Stapels von Papiertüten od. dgl., die folgende Teile aufweist, nämlich einen Behälter oder Schlitten für die Aufnahme des Stapels, eine Hochhebevorrichtung mit einem hin- und hergehenden Stößel zur Verschiebung des Stapels, derart, daß er unter Mitnahme eines Bandstreifens in den Behälter gelangt, wobei der Bandstreifen sich U-förmig um den Stapel legt und der Stößel den Stapel in dem Behälter zusammendrückt, derart, daß sich die Enden des Bandstreifens über den Behälter hinaus erstrecken, eine Umfaltvorrichtung mit zwei Faltklingen zum Umfalten dieser Bandstreifenden zum Stapel hin und eine Verschließvorrichtung zum festen Verbinden der Bandstreifenenden miteinander, während sich der Stapel noch in dem Behälter befindet, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Faltklingen (28) den Stapel (11) im zusammengedrückten Zustand in dem Behälter (14) nach Rückgang des Hebestößels (12) halten, bis die Bandstreifenenden (34, 35) miteinander verbunden sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den am Ende des Behälters (14) parallel verschiebbar angeordneten Faltklingen (28) am Behälter ein Mechanismus (29 bis 32) zugeordnet ist, welcher durch den Stößel (12) derart betätigt wird, daß die Faltklingen in ihre Wirkstellung kommen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (14) zwischen zwei Arbeitsstationen hin und her verschiebbar angeordnet ist, wobei er in der einen Station mit dem Stößel (12) zusammenarbeitet und in der anderen Station eine bewegbare Druckplatte (52) vorgesehen ist, die das Verbinden der beiden Bandenden (34, 35) miteinander bewirkt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 442 959, 637 961; USA.-Patentschriften Nr. 2751 731, 2768489
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276540B (de) * 1965-02-11 1968-08-29 Windmoeller & Hoelscher Vorrichtung zum Zusammendruecken und Verpacken von aus flach aneinanderliegenden Beuteln bestehenden Stapeln

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DE442959C (de) * 1924-12-19 1927-04-11 Bernhard Heinecke Vorrichtung zum Einschlagen gestapelter Waren, z. B. Briefumschlaege, in ein Streifband
DE637961C (de) * 1935-07-05 1936-11-09 Anciens Etablissements L Chamb Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Falttaschen, insbesondere fuer Zigarettenpapier
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