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DE1159525B - Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer insbesondere elektromagnetische Wellen - Google Patents

Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer insbesondere elektromagnetische Wellen

Info

Publication number
DE1159525B
DE1159525B DES79854A DES0079854A DE1159525B DE 1159525 B DE1159525 B DE 1159525B DE S79854 A DES79854 A DE S79854A DE S0079854 A DES0079854 A DE S0079854A DE 1159525 B DE1159525 B DE 1159525B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
damping
reflection
support body
low
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES79854A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Haeckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES79854A priority Critical patent/DE1159525B/de
Publication of DE1159525B publication Critical patent/DE1159525B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q17/00Devices for absorbing waves radiated from an antenna; Combinations of such devices with active antenna elements or systems

Landscapes

  • Building Environments (AREA)

Description

  • Reflexionsarme Dämpfungsanordnung für insbesondere elektromagnetische Wellen Die Erfindung betrifft eine reflexionsarme Dämpfungsanordnung für insbesondere elektromagnetische Wellen.
  • Eine derartige Dämpfungsanordnungdient z. B. als reflexionsarme Verkleidung reflektierender Gegenstände oder Wände. So ist es bekannt, reflexionsarme Meßräume, in denen z. B. Störstrahlungsmessungen oder Messungen der Strahlungsdiagramme von Antennen vorgenommen werden, mit reflexionsarmen Verkleidungen zu versehen.
  • Es ist bereits bekannt, derartige Verkleidungen aus einer Vielzahl von kegel- oder pyramidenförmigen, elektromagnetische Wellen dämpfenden Körpern zusammenzusetzen. Bei akustischen Dämpfungsanordnungen werden akustische Wellen dämpfende Körper verwendet. Es ist auch bekannt, senkrecht auf die Reflexionswände verlustbehaftete Dämpfungsplatten anzubringen, die als dünne Widerstandsschichten auf einem elektrisch nichtleitenden Trägermaterial, z. B. Hartpapier, aufgetragen sind. Diese Platten sind derart angeordnet, daß sie orthogonal zueinander verlaufen und dadurch wabenähnliche Anordnungen bilden. Die Dämpfung nimmt dabei zur Reflexionswand hin, also von der Seite der einfallenden Wellen, zu der diesen einfallenden Wellen abgewandten Seite hin stetig oder in Stufen zu. Diese Zunahme wird z. B. erreicht durch einen abnehmenden Flächenwiderstand zur Reflexionswand hin, oder es werden in die durch die Dämpfungsschichten gebildeten wabenförmigen Kamine in der Nähe -der Reflexionswand weitere Zwischendämpfungsschichten derart eingelegt, daß aus je einem größeren Wabenkamin vier kleinere Kamine gebildet werden. Die Dämpfungsschichten sind z. B. als Dämpfungsplatten ausgebildet. Durch geeignete Schlitzung werden diese zu dem wabenähnlichen Gebilde zusammengesteckt.
  • Weiterhin ist es bekannt, aus einem als Traggerüst dienenden Block, der an die Reflexionswand angeklebt wird, eine Anzahl parallel oder senkrecht zueinander verlaufende Schlitze herauszuarbeiten, so daß rasterartige Stumpfsegmente verbleiben. In die Schlitze werden dämpfende Schichten eingefüllt.
  • Der Nachteil der bereits bekannten Dämpfungsanordnung besteht einmal darin, daß zusammengesteckte Dämpfungsplatten infolge ihres Eigengewichts keine völlige Orthogonalität bieten, sondern sich zwischen den Stützpunkten durchbiegen. Auf diese Weise wird keine weitgehende Reflexionsfreiheit erreicht. Außerdem bereitet die Herstellung großer Dämpfungsplatten bedeutende Schwierigkeiten. Auch ist der Aufwand von besonderen Halte- und Führungsstangen unerwünscht. Im Falle der Verwendung von Traggerüstblöcken ist es bei der erforderlichen Länge der Stumpfsegmente, z. B. von 1 m, nicht möglich, die Dämpfungsschichten praktisch genau parallel und orthogonal zueinander auszurichten. Die vorderen Enden der Stumpfsegmente neigen infolge ihres Eigengewichts zur Durchbiegung.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist eine Verbesserung der bekannten Dämpfungsanordnung durch einfache Gestaltung einzelner Bauelemente, durch einen einfachen Zusammenbau zu Dämpfungsanordnungen und durch Verbesserung der Reflexionsfreiheit entsprechend einer praktisch genauen Parallelität und Orthogonalität der Dämpfungsschichten.
  • Die Erfindung bei einer nach dem Baukastenprinzip aufgebauten reflexionsarmen Dämpfungsanordnung, bei der Dämpfungsschichten von mit Schlitzen versehenen Stützkörpern gehalten und wabenartig orthogonal zueinander angeordnet sind, besteht in der Kombination folgernder Merkmale: 1. Die wabenförmigen, insbesondere durchbrochenen Stützkörper weisen eine Reihe parallel geführter Schlitze orthogonal auf die Stützkörperoberfläche auf.
  • 2. Die Schlitze sind mit Dämpfungsschichten ausgefüllt.
  • 3. Die Stützkörper sind übereinander und gegebenenfalls nebeneinander angeordnet. 4. Zwischen den übereinander angeordneten Stützkörpern sind weitere Dämpfungsschichten eingelegt.
  • Die erfindungsgemäße Dämpfungsanordnung besteht -also aus einer schichtartig zusammengesetzten Anordnung, bei der die einzelnen Schichten abwechselnd durch die erfindungsgemäßen Stützkörper und Dämpfungsschichten gebildet werden. Diese Dämpfungsschichten zwischen den Stützkörpern verlaufen dabei z. B. horizontal. Innerhalb der Stützkörper, die eine Länge von z. B. einigen Metern haben können, sind weitere Dämpfungsschichten in den Schlitzen angeordnet. Diese Dämpfungsschichten verlaufen dann in vertikaler Richtung, also orthogonal auf die horizontal eingeschichteten Dämpfungsschichten.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Stützkörper mit Zapfen und Aussparungen versehen, die dem Zusammenstecken dieser Stützkörper bei ihrem Aufbau zu der erfindungsgemäßen Anordnung dienen.
  • Damit das Gewicht der erfindungsgemäßen Dämpfungsanordnung verhältnismäßig gering wird, sind die Stützkörper mit Durchbrechungen versehen und aus einem leichten Baustoff, z. B. aus Polystyrolschaumstoff, hergestellt. Diese Stützkörper können z. B. durch Pressen oder Gießen ihre angegebene Form erhalten. Als günstiges Baumaterial eignet sich der unter dem Warenzeichen »Styropor« bekannte Stoff. Darüber hinaus ist es unter Umständen vorteilhaft, die Stützkörper aus schallschluckenden Stoffen aufzubauen oder in die Aussparungen derselben derartige Stoffe einzufügen.
  • In den Fig. 1 bis 4 sind. Beispiele für die Erfindung angegeben.
  • In Fig. 1 ist eine Teilansicht der erfindungsgemäßen Dämpfungsanordnung dargestellt. Diese besteht aus zwei Schichten von Stützkörperplatten 1, die mit vertikalen Schlitzen versehen sind. In diese Schlitze sind Dämpfungsplatten 2 eingelegt. Die Stützkörper sind auf ihren horizontal verlaufenden Oberflächen mit weiteren Dämpfungsplatten 3 abgedeckt, so daß - von der Seite der einfallenden elektromagnetischen Wellen gesehen - sich ein wabenartiger Aufbau ergibt.
  • In Fig.2 ist die Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen plattenförmigen Stützkörper dargestellt. Dieser Stützkörper wird aus einer Reihe von Quer-und Längsstegen 4 gebildet. In den Stegen sind Schlitze 5 eingearbeitet oder bei der Herstellung der Stützkörperplatte bereits eingegossen bzw. eingepreßt. Die vordere Seite A der Stützplatte weist weniger Schlitze als die hintere, der Reflexionswand zugekehrte Seite B auf. Auf diese Weise wird erreicht, daß bei Dämpfungsschichten mit gleichem Flächenwiderstand der wirksame elektrische Widerstand der Dämpfungsanordnung vom vorderen zum hinteren Ende abnimmt. Dementsprechend ist es erforderlich, daß auch der vordere Teil der Dämpfungsanordnung zwischen den einzelnen Stützkörpern nicht vollständig mit Dämpfungsschichten belegt ist, sonder daß z. B. nur zwischen jedem zweiten Stützkörper Dämpfungsschichten eingelegt sind. Weiterhin enthält der Stützkörper Erhebungen 6. Diese Erhebungen dienen der Aufnahme der an diesen Stellen gelochten Dämpfungsplatten. Außerdem weist der Stützkörper auf jeder Oberseite zusätzliche Erhebungen 7 auf, die in entsprechende Aussparungen auf der Unterseite der Stützkörper einrasten. Auf diese Weise wird ein Verschieben der aus den Stützkörpern und Dämpfungsschichten zusammengesetzten Dämpfungsanordnung verhindert.
  • In Fig. 3 ist ein Schnitt C-D der in Fig. 2 angegebenen Stützkörperplatte dargestellt.
  • In Fig.4 ist ein Teil einer erfindungsgemäßen Dämpfungsanordnung im Schnitt dargestellt. Die Stützkörperplatten 1 sind übereinander angeordnet. Zwischen diese Stützkörperplatten 1 sind Dämpfungsschichten 3 horizontal und in die Schlitze 5 der Stützkörperplatten sind Dämpfungsschichten 2 vertikal eingesetzt. Die zylindrischen Erhebungen 6 der Dämpfungsplatten dienen der Festlegung der horizontal angeordneten Dämpfungsplatten 3. Die Reflexionswand 8 bildet den Abschluß der Dämpfungsanordnung an dem hinteren Ende B der Stützkörperplatten 1.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Reflexionsarme Dämpfungsanordnung für insbesondere elektromagnetische Wellen nach dem Baukastenprinzip, bei der Dämpfungaschichten von mit Schlitzen versehenen Stützkörpern gehalten und wabenartig orthogonal zueinander angeordnet sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: 1. Die plattenförmigen, insbesondere durchbrochenen Stützkörper weisen eine Reihe parallel geführter Schlitze orthogonal auf die Stützkörperoberfläche auf. 2. Die Schlitze sind mit Dämpfungsschichten ausgefüllt. 2. Die Stützkörper sind über- und gegebenenfalls nebeneinander angeordnet. 4. Zwischen den übereinander angeordneten Stützkörpern sind weitere Dämpfungsschichten eingelegt.
  2. 2. Reflexionsarme Dämpfungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkörper mit Zapfen und Aussparungen versehen sind, die dem Zusammenstecken der Stützkörper und gegebenenfalls der Einlage der weiteren Dämpfungsschichten dienen.
  3. 3. Reflexionsarme Dämpfungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkörper an ihrem dem Welleneinfall zugewandten vorderen Ende eine gegenüber dem hinteren Ende geringere Anzahl von Dämpfungsschichten aufweisen.
  4. 4. Reflexionsarme Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper aus Schaumstoff besteht.
  5. 5. Reflexionsarme Dämpfungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkörper aus Polystyrol-Schaumstoff, z. B. dem unter dem Warenzeichen »Styropor« bekannten Stoff, bestehen.
  6. 6. Reflexionsarme Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, däß die Stützkörper schallschlukkende Eigenschaften aufweisen.
  7. 7. Reflexionsarme Dämpfungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsschichten aus Hartpapier bestehen und mit Widerstandsmaterial, z. B. Graphit, beschichtet sind. B. Reflexionsarme Dämpfungsanordnung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsschichten aus Kunststoffplatten bestehen, in die Widerstandsmaterial eingebettet ist.
DES79854A 1962-06-08 1962-06-08 Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer insbesondere elektromagnetische Wellen Pending DE1159525B (de)

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