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DE1153811B - Geraeuscharmer elektrischer Kippschalter - Google Patents

Geraeuscharmer elektrischer Kippschalter

Info

Publication number
DE1153811B
DE1153811B DEJ11287A DEJ0011287A DE1153811B DE 1153811 B DE1153811 B DE 1153811B DE J11287 A DEJ11287 A DE J11287A DE J0011287 A DEJ0011287 A DE J0011287A DE 1153811 B DE1153811 B DE 1153811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
rocker
toggle switch
rocker arm
insulating body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ11287A
Other languages
English (en)
Inventor
Albrecht Jung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Albrecht Jung GmbH and Co KG
Original Assignee
Albrecht Jung GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albrecht Jung GmbH and Co KG filed Critical Albrecht Jung GmbH and Co KG
Priority to DEJ11287A priority Critical patent/DE1153811B/de
Publication of DE1153811B publication Critical patent/DE1153811B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details

Landscapes

  • Tumbler Switches (AREA)

Description

  • Geräuscharmer elektrischer Kippschalter Die Erfindungbezieht sich auf einen geräuscharinen elektrischenKippschalter miteinem durchGummipuffer in seinen Endlagen begrenzten Kipphebel und einer über ein federbelastetes Druckstück betätigbaren Kontaktwippe, die sich in einer Vertiefung des Sokkelbodens kippbar abstützt und deren Kontakte mit ortsfest federnd angebrachten Kontaktstücken zusammenwirken.
  • Es ist bereits ein geräuscharmer Kippschalter bekanntgeworden, dessen Kontaktwippe mittels Gummipuffer gedämpft ist und der federnde ortsfeste Kontaktstücke aufweist. Um die Geräuschdämpfung, vor allem bei relativ hohen Strömen, noch weiter zu treiben, wird beim erfindungsgemäßen Schalter die Kornbination folgender Merkmale angewandt. Das Druckstück, das in an sich bekannter Weise in einem Isolierkörper der Kontaktwippe verschieblich gelagert ist, wird vom Kipphebel so gesteuert, daß die Stellung der Kontaktwippe zwangläufig von der Stellung des Kipphebels abhängig ist. Außerdem sind die ortsfestenKontaktstücke aus je einem rückfederndenVorkontaktarm und einem starren Hauptkontakt zusammengesetzt.
  • Gemäß Erfindung dient das erstgenannte Merkmal, im Gegensatz zu bekannten Anordnungen, der weiteren Verbesserung der Geräuschdämpfung, während das zweite Merkmal außer einer zusätzlichen Geräuschdämpfung auch eine Erhöhung der Betriebssicherheit bezüglich Prellfreiheit, Belastbarkeit und Kontaktabbrand durch den Abreißfunken mit sich bringt. Die Kontaktwippe wird an dem federnden Teil der ortsfesten Kontaktstücke abgebremst, so daß der Anschlag an dem starren Teil ohne merkliches Geräusch erfolgt. Bei Schiebeschaltem sind Vor- und Hauptkontakte schon bekannt. Die den Kipphebel abstützenden Gummipuffer halten größere mechanische Belastungen, die durch energische Betätigung des Kipphebels hervorgerufen werden, von den Kontakten fern.
  • Bei einer vorzugsweisen Ausführung umgibt eine einteilige Kontaktbelegung den Isolierkörper der Kontaktwippe U-förmig. Die Kontaktbeleguno, ist durch seitliche Einpressungen am Isolierkörper gehalten und stützt sich mit abgebogenen Lappen an der bodenseitigen Mittelkontakt-Kerbe ab. Die Wirkung bezüglich der Kontaktgabe bleibt die gleiche, wenn die Kontaktbelegung der Kontaktwippe aus einem starren und einem federnden Teil zusammengesetzt ist, während die ortsfesten Kontaktstücke starr ausgebildet sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 und 2 einen Schnitt durch den Kippschalter im aus- und im eingeschalteten Zustand, Fig. 3, 4 und 5 die Schaltwippe im Schnitt sowie von oben und von unten gesehen, Fig. 6 den Kipphebel teilweise im Schnitt, Fig. 7 und 8 ein Kontaktstück von vom und im Grundriß, Fig. 9 und 10 ein Kontaktstück anderer Ausführung von vorn und um 90' gedreht.
  • Bei dem Kippschalter nach Fig. 1 und 2 wirkt der Kipphebel 1 über ein Druckstück 2 und eine Feder 3 auf die Wippe 4, die in dem Lager 5 des Sockels 6 gelagert ist. Das aus Leitungsmaterial bestehende Lager 5 steht mit der Anschlußklemme 7 in Verbindung. Um den Isolierstoffkörper der Wippe 4 ist eine einteilige Kontaktbelegung 8 U-förmig angeordnet. An der Unterseite trägt die Kontaktbelegung 8 angeformte Lappen 9, mit denen sie sich gegen das Lager 5 abstützt. Der Kipphebel 1 ist in bekannter Weise in einer Brücke 10 gelagert, die mittels Schrauben 11, 12 am Sockel 6 gehalten wird. Gummipuffer 13, 14, auf die der Kipphebel 1 mit Schultern 15, 16 in jeder Schaltstellung aufschlägt, ermöglichen ein fast geräuschloses Schalten.
  • Der Kippschalter befindet sich gemäß Fig. 1 in der Ausschaltstellung, wobei die Kontaktbelegung 8 von dem fest im Sockel 6 angeordneten Kontaktstück 17, 18 getrennt ist. Nach Umlegen des Kipphebels 1 bewegt sich die Wippe 4 in die in Fig. 2 dargestellte Einschaltstellung. Hierbei kommt die Kontaktbelegung 8 der Wippe 4 mit dem Kontaktstück 17, 18 in Berührung und stellt damit eine leitende Verbindung zwischen der Anschlußklemme 7 und der mit dem Kontaktstück verbundenen Anschlußklemme 19 her. In einer Aussparung 20 des Sockels 6 findet das Kontaktstück 17, 18 Aufnahme.
  • Der Kipphebel 1 besitzt gemäß Fig. 6 an seinem unteren Ende offene Lagerstellen 21, in denen das Druckstück 2 mit seiner Achse 22 schwenkbar gelagert ist. Beim Betätigen des Kipphebels 1 wird die Feder 3 von dem Druckstück 2 in eine öffnung 23 der Wippe 4 hineingedrückt (vgL Fig. 3 und 4). Hierbei sind die Stirnkanten 2 a, 2 b des Druckstückes 2 in der öffnung 23 der Wippe 4 geführt. Diese Führung hat die Wirkung, daß Dieb Stellung der Schaltwippe 4 von der Stellung des Kipphebels abhängig ist. Sobald die Mittellage des Kipphebels 1 überschritten ist, übt die Feder 3 einen Druck im Sinne einer weiteren Ausknickung der Wippe 4 aus. Letztere bewegt sich, bis ihr Kontaktbelag 8 das Kontaktstück 17, 18 berührt bzw. bis in der Ausschaltstellung ein Anschlag ihrer Bewegung ein Ende setzt. Infolge des ständigen Drukkes der Feder 3 auf das Drilckstück 2 und damit auf den Kipphebel 1 werden sowohl der Kipphebel 1 als auch die Wippe 4 in ihrer Endstellung gehalten. In der Ausschaltstellung dientals Anschlag gemäß Fig. 1 der Gummipuffer 13. Für die Einschaltstellung ist der Gummipuffer 14 vorgesehen, der die nach Berühren des Kontaktstückes 17, 18 noch vorhandeneWucht der bewegten Masse aufnimmt. Die Wippe 4 ist gemäß Fig. 4 mittels seitlicher Führungsleisten 24, 25 an dem unteren Teil des Kipphebels 1 geführt. Die Lappen 9 sind, wie Fig. 5 zeigt, aus dem Material der Kontaktbelegung8 herausgepreßt. Durch Einpressungen8a, 8 b wird ein seitliches Ausweichen der Kontaktbelegang 8 auf der Wippe 4 verhindert (vgl. Fig. 3).
  • Das Kontaktstück 17, 18 setzt sich nach Fig. 7 und 8 aus einem federnden Teil 17 und einem starren Teil 18 zusammen die beide mit derAnschlußklemme 19 verbunden sind. Im besonderen ist das federnde Teil 17 so ausgebildet, daß sein eine, Kontaktauflage 26 tragendes Ende 27 durch eine öffnung 28 des starren Teiles 18 hindurchgeführt ist und über die Kontaktr,nden 29 des starren Teiles übersteht. Diese Anordnung bewirkt, daß sowohl dir, Kontaktgabe als auch der Abriß an dem federnden Teil 17 erfolgt. Die zerstörende Wirkung des Schaltfunkens spielt sich ausschließlich an dem voreilenden federndenKontaktteil 17 ab, so daß derstarre Teil 18 unversehrt bleibt und eine einwandfreie, Kontaktgabe gewährleistet. Die Kontaktauflage 26 besteht aus Material von geringem Übergangswiderstand, beispielsweise Silber. Durch die Kontaktgabe der Kontaktbelegung 8 mit den Kontaktenden 29 des starrenTeiles 18 tritt eineEntlastung der Kontaktbeanspruchung des federnden Teiles 17 ein. Infolge der geringen Dauerbelastung des federnden Teiles 17 kann dieses die kurzzeitig erhöhte Belastung bei der Schaltung ohne Schaden aushalten. Auch das starre Teil 18 wird infolge der voreilenden Kontaktgabe des federnden Teiles 17 weniger beansprucht. Die Gesamtwirkung macht sich in einer höheren Lebensdauer des Kontaktstückes und damit des Schalters bemerkbar. Die Teile 17, 18 sind durch Aufeinanderlegen ihrer Laschen 30, 31 mittels der gemeinsamen Anschlußklemme 19 am Sockel 6 befestigt und werden in einer Aussparung 20 des Sokkels gehalten.
  • Bei dem Kontaktstück nach Fig. 9 und 10 ist der federnde Teil 32 mit dem Kontaktende. 33 über dem Kontaktende 34 des starren Teiles 35 angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht eine schmale Bauweise, was bei Serienschaltem oder mehrpoligen Schaltern von Bedeutung ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Geräuscharmer elektrischer Kippschalter mit einem durch Gummipuffer in seinen Endlagen begrenzten Kipphebel und einer über ein federbelastetes Druckstück betätigbaren Kontaktwippe, die sich in einer Vertiefung des Sockelbodens kippbar abstützt und deren Kontakte mit ortsfest federnd angebrachten Kontaktstücken zusammen wirken, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Das Druckstück (2), das in an sich bekannter Weise in einem Isolierkörper (4) der Kontaktwippe (4, 8) verschieblich gelagert ist, wird vom Kipphebel so gesteuerte daß die Stellung der Kontaktwippe zwangläufig von der Stellung des Kipphebels (1) abhängig ist. b) die ortsfesten Kontaktstücke sind je aus einem rückfedernden Vorkontaktarm (17) und einem starren Hauptkontakt (18) zu- sammengesetzt.
  2. 2. Kippschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine einteilige Kontaktbelegung (8) den Isolierstoffkörper (4) der Kontaktwippe (4, 8) U-förmig umgibt, durch seitliche Einpressungen (8 a, 8 b) am Isolierstoffkörper gehalten ist und sich mit abgebogenen Lappen (9) an der bodenseitigen Mittelkontakt-Kerbe (5) abstützt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1697 554; deutsche Patentschrift Nr. 688 207; belgische Patentschriften Nr. 620 452, 629 300; USA.-Patentschrift Nr. 1762 787.
DEJ11287A 1956-02-11 1956-02-11 Geraeuscharmer elektrischer Kippschalter Pending DE1153811B (de)

Priority Applications (1)

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DEJ11287A DE1153811B (de) 1956-02-11 1956-02-11 Geraeuscharmer elektrischer Kippschalter

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DEJ11287A DE1153811B (de) 1956-02-11 1956-02-11 Geraeuscharmer elektrischer Kippschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1153811B true DE1153811B (de) 1963-09-05

Family

ID=7198979

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DEJ11287A Pending DE1153811B (de) 1956-02-11 1956-02-11 Geraeuscharmer elektrischer Kippschalter

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE629300A (de) *
BE620452A (de) * 1961-07-20
US1762787A (en) * 1928-05-05 1930-06-10 Harry A Douglas Electric snap switch
DE688207C (de) * 1937-10-17 1940-02-16 Berker Geb Schiebeschalter
DE1697554U (de) * 1955-01-15 1955-04-28 Busch Jaeger Duerener Metall Wechselstromschalter.

Patent Citations (5)

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BE620452A (de) * 1961-07-20

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