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DE1151455B - Vorrichtung zum gleichzeitigen Auswechseln aller vollen Kopse gegen leere Spulenhuelsen fuer Ringspinn- und aehnliche Spinnmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen Auswechseln aller vollen Kopse gegen leere Spulenhuelsen fuer Ringspinn- und aehnliche Spinnmaschinen

Info

Publication number
DE1151455B
DE1151455B DEA33675A DEA0033675A DE1151455B DE 1151455 B DE1151455 B DE 1151455B DE A33675 A DEA33675 A DE A33675A DE A0033675 A DEA0033675 A DE A0033675A DE 1151455 B DE1151455 B DE 1151455B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindles
full
bobbins
tubes
spinning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA33675A
Other languages
English (en)
Inventor
Antonio Canadell Mas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aplicaciones Textiles S A
Original Assignee
Aplicaciones Textiles S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aplicaciones Textiles S A filed Critical Aplicaciones Textiles S A
Publication of DE1151455B publication Critical patent/DE1151455B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/04Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum -gleichzeitigen Auswechseln aller vollen: Kopse gegen leere Spulenhülsen für Ringspinn- und ähnliche Spinnmaschinen Die Erfindung geht von einer Vorrichtung -an Ringspinn- und ähnlichen Textilmaschinen zum gleichzeitigen Auswechseln aller vollen Kopse gegen leere Spulenhülsen aus, die aus einer der Spindelzahl der Spinnmaschine entsprechenden Anzahl von Spulenabzieh- und Hülsenaufsteckorganen besteht, wobei jede der beiden Organgruppen- auf parallel zur Spindslbank verlaufenden, an- vertikalen Stangen senkrecht verschiebbar geführten Schienen derart angeordnet ist, daß die Spulenabziehorgane in eine gleichachsige Lage mit den zugehörigen Spindeln gebracht werden können und sowohl diese Organe als auch die Hülsenaufsteckorgane,die in Arbeitsbereitschaftsstellung mit nach unten gerichteten Aufnahmeöffnungen gleichachsig mit den zugehörigen- Spindeln oberhalb derselben stehen, durch eine senkrechte Verschiebebewegung das Abziehen der vollen Kopse von den Spindeln bzw. anschließend das Aufstecken der leeren Spulenhülsen vornehmen können.
  • Von dieser bekannten - Vorrichtung unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß die vertikalen Stangen als Rohre ausgebildet sind, die in ihrem Innern einerseits je eine feststehende, der axialen Verschiebung der Spulenabziehorgane dienende Zahnstange und andererseits je eine endlose, der axialen Verschiebung der Hülsenaufsteckorgane dienende"Transmissionskette aufweisen.
  • Diese Anordnung ist nicht nur platzsparend, sondern weist vor allem den Vorteil- auf, daß die Kette vor Schmutz, insbesondere -vor dem Faserflug, gesichert ist.
  • Einem weiteren Merkmal der Erfindung entsprechend greift ein in einem Gehäuse gelagertes Zahnrad durch eine im Längsschlitz jeder der als Rohr ausgebildeten vertikalen Stangen in die darin untergebrachte Zahnstange ein, wobei dieses Zahnrad von einer über die ganze Länge der Maschine sich erstreckenden, an den genannten Gehäusen gelagerten Welle für die Axialbewegung dieser- Gehäuse angetrieben wird und an diesen Gehäusen eine weitere, sich ebenfalls über die ganze .Länge der Maschine erstreckende, die Spulenäbziehorgane tragende Welle drehbar gelagert ist.
  • Von den am Maschinengestell angebrachten senkrechten Führungsrohren trägt mindestens eines an seinen beiden Enden je ein -Kettenrad; von denen das obere frei drehbar gelagert und das untere auf einer drehbaren Spindel angeordnet ist. über diese Kettenräder läuft die endlose Transmissionskette, die mit auf und ab beweglich angeordneten Supporten der Hülsenaufsteckorgane derart verbunden ist, daß beim Drehen des unteren Kettenrades in einer. Richtung die- Hülsenaufsteckorgane nach unten gegen die Spindeln und beim Drehen desselben in entgegengesetzter Richtung von den Spindeln weg nach oben bewegt werden.
  • Die drehbare Spindel, auf der das untere Kettenrad sitzt, kann eine über die ganze Länge der Maschine sich erstreckende Welle sein.
  • Die Spulenabziehorgane bestehen in bekannter Weise aus Ringen, die einen etwas größeren Durchmesser als die abzuziehenden Kopse aufweisen und in ihrem Innern mehrere federnde Aushebeorgane tragen. Erfindungsgemäß sind die Aushebeorgane spitz zulaufende, schräg nach oben und innen gerichtete Nadeln, die nahe an ihrem freien Ende mit einem Anschlag zum Begrenzen des Eindringens der Spitze in. die vollen Spulen versehen sind, wobei- die Anordnung so getroffen ist, daß beim Aufsetzen der Ringe auf die vollen Kopse durch eine senkrechte Verschiebebewegung die freien Enden der federnden Nadeln sich in bekannter Weise gleitend gegen die Garnkörper anlegen und beim nachfolgenden Anheben der Ringe in den Garnkörper bis zu einer dem Begrenzungsanschlag entsprechenden Tiefe eindringen und die vollen Spulen von den Spindeln abheben.
  • Von bekannten federnden Aushebeorganen, deren federnde- Teile sigh.mit ihrem stumpfen Ende gegen den .Garnkörper Iggen, unterscheiden sich die erfindungsgemäßen Organe dadurch; daß sie spitz zulaufen und bei der Aufwärtsbewegung des Aüshebeorgans bis zu einer bestimmten Tiefe in den Garnkörper eindringen. Dadurch ist nur ein den Garnkörper schonender geringer Druck der federnden Teile gegen den Kops notwendig.
  • Die Hülsenaufsteckorgane bestehen in bekannter Weise aus senkrechten Traghülsen, in denen die Hülsen durch federnde Organe gehalten sind. Erfindungsgemäß sind dieselben am unteren offenen Ende mit einem elastischen Ring- und am oberen geschlossenen Ende mit einem durch eine Feder belasteten, in Längsrichtung verschiebbaren Anschlag versehen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die leeren Spulenhülsen durch den elastischen Ring gehalten und beim Aufsetzen auf die Spindel durch den federbelasteten Anschlag derart angedrückt werden, daß das Haftvermögen der leeren Spulenhülsen auf den Spindeln größer ist als der durch den elastischen Ring auf die leere Spule ausgeübte Klemmdruck.
  • Bei einer bekannten ähnlichen Einrichtung sind statt des gummielastischen Ringes zwei gegenüberliegende Blattfedern vorgesehen, die mit ihrem umgebogenen Ende den unteren Rand der Hülse umfassen. Diese Anordnung hat nicht nur den Nachteil, daß die Spulenhülsen beschädigt werden. Sie braucht auch zum Lösen der axialen Arretierung eine wesentlich höhere Kraft, als sie durch den federbelasteten in Längsrichtung verschiebbaren Anschlag der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Verfügung steht, wenn die Einrichtung betriebssicher arbeiten soll.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht, Fig. 2 eine teilweise Vorderansicht, Fig. 3 bis: 6 Detailansichten, teilweise im Schnitt, und Fig. 7 bis 15 eine schematische Darstellung der verschiedenen aufeinanderfolgenden Bewegungsphasen der Elemente, die betätigt werden, um das Aufstecken der Leerhülsen und das Abziehen der vollen Spinnspulen zu bewirken.
  • Die abgebildete Vorrichtung setzt sich wie folgt zusammen: Auf der Frontseite des Maschinengestelles einer Spinnmaschine sind mehrere senkrechte Stangen 1 unter geeignetem Abstand angeordnet. Von der Spinnmaschine selbst sind die Ringbank 2, die Spindeln 15, die Spindellagergehäuse 18 und in Fig. 4 auch das Gatter 30 für die Ablaufspulen teilweise dargestellt. Die senkrechten Stangen 1 bestehen je aus einem inneren zylindrischen Element und einer rohrförmigen Ummantelung 1 a (Fig. 1 und 3). Das zylindrische Element ist im unteren Teil als Zahnstange 3 ausgebildet, die bis über die Ringbank 2 reicht, und die rohrförmige Ummantelung weist an dieser Stelle eine entsprechende Längsr öffnung auf. Jeder Stange 1 ist ein Gehäuse 9 zugeordnet, das längs dieser Stange unter der Einwirkung einer Antriebsvorrichtung auf und ab bewegt werden kann. Diese Antriebsvorrichtung weist eine drehbare Welle 8 auf, die durch das Gehäuse hindurchgeht und auf einem vorstehenden Teil mit einer Handkurbel 1ür und auf einem Teil innerhalb des Gehäuses 9 mit einer Schnecke 7 versehen ist (Fig. 3), die mit einem auf einer Achse 5 befestigten Schneckenrad 6 im Eingriff steht. Mit dieser Achse ist auch ein Stirnrad 4 fest verbunden, das in die Zahnstange 3 eingreift. Eine gemeinsame, zwischen dem Maschinengestell und den Gehäusen 9 angeordnete Welle 11 ist an diesen Gehäusen drehbar gelagert und kann durch einen Betätigungshebel 17 in Drehung versetzt werden. Die gemeinsame Welle 11 besitzt eine Mehrzahl von radialen Armen 12, die zusammen eine Längsschiene 13 tragen, die mit in Reihe angeordneten Ringen 14 versehen ist. Jeder dieser Ringe entspricht einer der Spindeln. 15, und die Mittellinie eines jeden derselben liegt mit der Achse der dazugehörigen Spindel in der gleichen senkrecht zur horizontalen Ringbank 2 verlaufenden Ebene. Der Abstand der Ringe 14 von den Spindeln 15 ist so bemessen, daß beim Drehen der Welle 11 jeder derselben mit der jeweils zugehörigen Spindel in gleichachsige Lage gebracht wird. Der Innendurchmesser der Ringe 14 ist in bekannter Weise etwas größer als der Außendurchmesser der abzuziehenden Kopse 31, und jeder der Ringe 14 ist im Inneren mit mehreren schräg nach oben und innen gerichteten federnden Nadeln 16 versehen (Fig. 6), die in eine Spitze auslaufen und nahe an ihrem freien Ende einen Anschlag zum Begrenzen des Eindringens der Spitze in volle Kopse aufweisen. Dieser Anschlag kann z. B. durch eine Verbiegung oder Knickung der Organe 16 gebildet sein.
  • Innerhalb der rohrförmigen Ummantelung der Stangen 1 ist eine Transmissionskette 22 angeordnet, die über ein am oberen Ende der Stange 1 frei drehbar gelagertes Kettenrad 19 und über ein am unteren Ende derselben Stange angeordnetes drehbares Kettenrad 19' läuft.- Eine gemeinsame Welle 20, die durch eine Handkurbel 21 gedreht werden kann, verbindet die unteren Kettenräder 19' unter sich. Ein oberer Teil der Ketten 22 ist je mit einem Support oder Tragelement 23 für die Halter 25 der Spulenhülsen 26 durch nicht dargestellte Mittel verbunden. Diese Supporte tragen ein oder mehrere in Längsrichtung verlaufende Flachschienen 24 und 24', an denen die Hülsenhalter 25 in einer den Spindeln 15 entsprechender Anzahl befestigt sind. Jeder der Hülsenhalter 25 ist gleichachsig über einer entsprechenden Spindel 15 angeordnet und ist dazu bestimmt, eine leere Spulenhülse 26 aufzunehmen. Die Spulenhülse 26 wird durch einen elastischen Ring 27, der am unteren, offenen Ende des Halters 25 befestigt ist, gehalten. Der Innendurchmesser der elastischen Ringe 27 ist etwas kleiner als der Außendurchmesser der Spulenhülsen 26, die durch dieselben hindurchgehen. Am oberen, geschlossenen Ende jeder Traghülse 25 ist ein in Längsrichtung verschiebbarer Anschlag 28 vorgesehen, der durch eine Feder 29 nach unten gedrückt wird. Dieser federbelastete Anschlag dient zum Ausgleich der Aufsteckdrücke der verschiedenen Hülsen auf die Spindeln. Wenn die Spinnmaschine in Betrieb ist, sind die Tragelemente 23, 24, 24' ganz nach oben geschoben, um den freien Zugang zum Spulengestell 30 nicht zu behindern (Fig. 4).
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung (s. Fig. 7 bis 15) ist folgende: Fig. 7 zeigt schematisch eine Spindel 15 und die Stellung eines der Ringe 14, eines Supportes 23 und einer Traghülse 25 für die Leerspulen bei Inbetriebnahme der Spinnmaschine. Leere Spulenhülsen 26 werden in die Traghülsen 25 eingesetzt (Fig. 8), und die Tragelemente werden durch Betätigen der Handkurbel 21 nach unten verschoben, bis die leeren Hülsen 26 auf die entsprechenden Spindeln 13 aufgesetzt sind (Fig. 9). Wenn die Tragelemente 23 zu weit nach unten verschoben werden oder die Länge der verschiedenen Hülsen 26 nicht gleich ist, werden die Einsteckdrücke durch die Federn 29 der Traghülsen 25 ausgeglichen. Hierauf werden die . Tragelemente 23 wieder nach oben bewegt, wobei die Hülsen 26 auf den Spindeln 15 zurückbleiben, da das Haftvermögen der durch die Anschläge 28 auf die Spindeln 15 aufgesetzten Hülsen 26 größer ist als der durch die elastischen Ringe 27 auf die Hülsen ausgeübte Klemmdruck. Die Spinnmaschine wird nunmehr in Betrieb gesetzt, so daß auf den auf den Spindeln 15 befindlichen Hülsen 26 Kopse 31 gebildet werden. Unterdessen können die Traghülsen 25 wieder mit leeren Hülsen 26 versehen werden. Während dieses Vorganges bleiben die Gehäuse 9 am unteren Ende der senkrechten Stangen 1, und die Ringe 14 sind leicht nach innen gegen die Spindelgehäuse 18 geneigt, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. Wenn nun die vollen Kopse 31 gebildet sind, werden die Ringe 14 bei abgestellter Maschine mittels des Betätigungshebels 17 zuerst nach außen gedreht, hierauf durch Betätigen der Handkurbel 10 nach oben verschoben und nachher durch eine neue Drehung des Hebels 17 über die Spindeln 15 in gleichachsige Lage zu diesen gebracht (Fig. 10 und 11). Daran anschließend werden die Gehäuse 9 und zugeordneten Organe durch Betätigen der Handkurbel 10 nach unten verschoben, so daß die Ringe 14 die entsprechenden Kopse umschließen (Fig. 12), wobei die Spitzen der federnden Organe 16 auf der Fadenmasse nach unten gleiten. Wenn hernach die Gehäuse 9 wieder angehoben werden, dringen die Spitzen der Organe 16 in den Fadenkörper der Kopse 31 ein und nehmen die vollen Kopse von den Spindeln weg. Durch Betätigen des Hebels 1-7 werden die Ringe 14 mit den vollen Kopsen 31 nach außen gedreht (Fig. 1.3). Darauf können die Tragelemente 23 der Halter 25 wieder nach unten verschoben werden, um neue leere Hülsen 26 auf die Spindeln 15 aufzusetzen (Fig. 14). Wenn sich die Tragelemente 23 wieder in ihrer oberen Stellung befinden. kann die Maschine zum Spinnen eines neuen Abzuges wieder in Gang gesetzt werden. Während des Spinnvorganges können die vollen Kopse 31 des vorherigen Abzuges aus den Ringen 14 entfernt werden (Fig. 15).

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum gleichzeitigen Auswechseln aller vollen Kopse gegen leere Spulenhülsen für Ringspinn- und ähnliche Spinnmaschinen, bestehend aus einer der Spindelzahl der Spinnmaschine entsprechenden Anzahl von Spulenabzieh- und Hülsenaufsteckorganen, wobei jede der beiden Organgruppen auf parallel zur Spindelbank verlaufenden, an vertikalen Stangen senkrecht verschiebbar geführten Schienen derart angeordnet sind, daß die Spulenabziehorgane in eine gleichachsige Lage mit den zugehörigen Spindeln gebracht werden können und sowohl diese Organe als auch die Hülsenaufsteckorgane, die in Arbeitsbereitschaftsstellung mit nach unten gerichteten Aufnahmeöffnungen gleichachsig mit den zugehörigen Spindeln oberhalb derselben stehen, durch eine senkrechte Verschiebebewegung das Abziehen der vollen Kopse von den Spindeln bzw. anschließend das Aufstecken der leeren Spulenhülsen vornehmen können, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Stangen als Rohre (la) ausgebildet sind, die in ihrem Innern einerseits je eine feststehende, der axialen Verschiebung der Spulenabziehorgane (14) dienende Zahnstange (3) und andererseits je eine endlose, der axialen Verschiebung der Hülsenaufsteckorgane (25) dienende Transmissionskette (22) aufweisen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zahnstange (3) durch einen Längsschlitz im Rohr (la) ein in einem Gehäuse (9) gelagertes Zahnrad (4) eingreift, das von einer über die ganze Länge der Maschine sich erstreckende und an den Gehäusen (9) gelagerte Welle (8) für die Axialbewegung dieser Gehäuse (9) angetrieben wird, und an diesen Gehäusen (9) eine weitere, sich ebenfalls über die ganze Länge der Maschine erstreckende, die Spulenabziehorgane (14, 13, 12) tragende Welle (11) drehbar gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der senkrechten, am Maschinengestell angebrachten Führungsrohre (1 a) an seinen beiden Enden je ein Kettenrad (19 und 19') trägt, von denen das obere frei drehbar gelagert und das untere auf einer drehbaren Spindel angeordnet ist und über diese Kettenräder die endlose Transmissionskette (22) läuft, die mit auf und ab beweglich angeordneten Supporten (23, 24, 24') der Hülsenaufsteckorgane (25) derart verbunden ist, daß beim Drehen des unteren Kettenrades (19') in einer Richtung die Hülsenaufsteckorgane (25) nach unten gegen die Spindeln und beim Drehen desselben in entgegengesetzter Richtung von den Spindeln weg nach oben bewegt werden.
  4. 4-. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Kettenräder (19') auf einer über die ganze Länge der Maschine sich erstreckenden Welle (20) angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, in der die Spulenabziehorgane aus Ringen bestehen, die einen etwas größeren Durchmesser als die abzuziehenden Kopse und federnde Aushebeorgane in ihrem Innern aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushebeorgane spitz zulaufende, schräg nach oben und innen gerichtete Nadeln (16) sind, die nahe an ihrem freien Ende mit einem Anschlag zum Begrenzen des Eindringens der Spitze in die vollen Spulen versehen sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß beim Aufsetzen der Ringe (14) auf die vollen Kopse (31) durch eine senkrechte Verschiebebewegung die freien Enden der federnden Nadeln (16) sich in bekannter Weise gleitend gegen die Garnkörper anlegen und beim nachfolgenden Anheben der Ringe (14) in den Garnkörper (31) bis zu einer dem Begrenzungsanschlag entsprechenden Tiefe eindringen und die vollen Spulen von den Spindeln abheben.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, in der die Hülsenaufsteckorgane aus senkrechten Traghülsen bestehen, in denen die Hülsen durch federnde Organe gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Traghülsen (25) am unteren, offenen Ende mit einem elastischen Ring (27) und am oberen, geschlossenen Ende mit einem durch eine Feder (29) belasteten, in Längsrichtung verschiebbaren Anschlag (28) versehen sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die leeren Spulenhülsen (26) durch den elastischen Ring (27) gehalten und beim Aufsetzen auf die Spindel (15) durch den federbelasteten Anschlag (28) derart angedrückt werden, daß das Haftvermögen der leeren Spulenhülsen auf den Spindeln (15) größer ist als der durch den elastischen Ring (27) auf die leeren Spulenhülsen ausgeübte Klemmdruck (Fig. 5). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 919 994, 245 296; französische Patentschrift Nr. 626 682; belgische Patentschrift Nr. 549 478; USA.-Patentschriften Nr. 2 716 326, 2 658 325, 1593039.
DEA33675A 1959-01-13 1960-01-08 Vorrichtung zum gleichzeitigen Auswechseln aller vollen Kopse gegen leere Spulenhuelsen fuer Ringspinn- und aehnliche Spinnmaschinen Pending DE1151455B (de)

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