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DE1150435B - Von einem Uhrwerk gesteuerter Zeitschalter, insbesondere fuer Kochgeraete - Google Patents

Von einem Uhrwerk gesteuerter Zeitschalter, insbesondere fuer Kochgeraete

Info

Publication number
DE1150435B
DE1150435B DES50968A DES0050968A DE1150435B DE 1150435 B DE1150435 B DE 1150435B DE S50968 A DES50968 A DE S50968A DE S0050968 A DES0050968 A DE S0050968A DE 1150435 B DE1150435 B DE 1150435B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
ring
differential
gear
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES50968A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Flumm
Tom Bowen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
S Smith and Sons Ltd
Original Assignee
S Smith and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by S Smith and Sons Ltd filed Critical S Smith and Sons Ltd
Publication of DE1150435B publication Critical patent/DE1150435B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/16Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day acting only at one preselected time or during one adjustable time interval

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Von einem Uhrwerk gesteuerter Zeitschalter, insbesondere für Kochgeräte Die Erfindung betrifft eine Schaltuhr mit je einer Ein- und Ausschalteinrichtung, die beide von Differentialgetrieben angetrieben sind, wobei die Einstellung des einen Einganges von Hand und die des anderen von der Uhrwerkswelle erfolgt und die Abgänge getrennt mittels eines einzigen Betätigungsgliedes so einstellbar sind, daß sie zu verschiedenen Zeiten wirksam sind.
  • Es sind bereits Schaltuhren bekanntgeworden, bei denen durch getrennte Einstellung zweier mit Raststiften versehener Zeiger an einem umlaufenden, mit Kerben versehenen 24-Stunden-Zifferblatt eine Intervalleinstellung mit 5 Minuten Intervallen mittels eines Betätigungsgliedes erfolgen kann. Abgesehen davon, daß bei der hierfür sehr großen Zahl von Kerben am Zifferblatt (288 auf jeder Seite des Zifferblattes) kein sicherer Sitz der Raststifte auf die Dauer gewährleistet werden kann, und daß für kurze Kochvorgänge die Arbeitsgenauigkeit durch diese Intervalleinstellung mangelhaft ist, besteht ein wesentlicher Nachteil bei solchen Schaltuhren in dem äußerst komplizierten und dementsprechend störanfälligen Aufbau der zur Einstellung notwendigen Einrichtungen. Bei jeder Neueinstellung muß nacheinander die Verbindung sowohl des Einschalt- als auch des Ausschaltzeigers mit dem Zifferblatt gelöst werden, woran sich die getrennte Verstellung der einzelnen Zeiger anschließt, und danach muß die Verbindung der Zeiger mit dem Zifferblatt wieder hergestellt werden. Diese durch einen aus- und einziehbaren Betätigungsstift, durch Druckfedern, Raststifte und Kerben gekennzeichnete Ausführung ist für eine sichere und exakte Arbeitsweise nicht geeignet.
  • Weiterhin gibt es Uhrwerke mit angetriebenen, einstellbaren Stundenscheiben oder Stundenzeigern, die mit Steuerkurven verbunden sind, gegenüber denen die Stundenscheiben oder Stundenzeiger ablaufen und wobei die Steuerkurven das Schaltwerk über Stößel auslösen. Dadurch, daß die Steuerkurven zum praktischen Gebrauch ihrer Größe nach begrenzt sind, ist die Arbeitsgenauigkeit solcher Schaltuhren gering, und besonders kurze Schaltzeiten können nicht mit der erforderlichen Sicherheit eingestellt werden.
  • Schließlich gibt es auch Schaltuhren, bei denen zur Einstellung und überlagerung des Ausschaltpunktes mit der Einschaltzeit ein Differentialgetriebe benutzt wird. Bei dieser Ausführung ist es erforderlich, daß zusätzliche Steuereinrichtungen zwischen dem Uhrwerksantrieb und das Differentialgetriebe gelegt werden, wobei das Differentialgetriebe selbst einen Teil der Schalteinrichtung darstellt. Dies hat zur Folge, daß Einstellungsintervalle benutzt werden, da sonst ein Zusammenwirken der zusätzlichen Steuereinrichtungen mit dem Differential einerseits und mit dem Differential und der Schalteinrichtung andererseits nicht möglich wäre. Da hierzu verhältnismäßig große Intervalle notwendig sind, ist es mit diesen bekannten Ausführungen nicht möglich, kleine Kochzeiten einzustellen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltuhr zu schaffen, durch die die obengenannten Nachteile entfallen und durch die insbesondere eine besonders genaue Einstellung auch sehr kleiner Kochzeiten ermöglicht und auf Grund eines einfachen Aufbaus eine dauernde Betriebssicherheit gewährleistet wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Betätigungsglied unmittelbar auf einen Eingang des einen Differentialgetriebes wirkt, und daß eine Totgangeinrichtung zwischen dem Betätigungsglied und dem Eingang des anderen Differentialgetriebes angeordnet ist in der Weise, daß eine Drehung des Betätigungsgliedes in der einen Richtung die Eingänge beider Differentialgetriebe einstellt und in der anderen Richtung nur ein Differentialgetriebe in eine andere Vorwählstellung zurückbewegt.
  • Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß die Einschalteinrichtung unabhängig von der Ausschalteinrichtung im Hinblick auf das Uhrwerk eingestellt werden kann und umgekehrt. Durch die Verwendung eines Differentialgetriebes als übertragungsmittel ergibt sich weiterhin der Vorteil, daß der Genauigkeitsgrad der Einstellung sehr groß ist, weil Differentialgetriebe ohne weiteres so ausgebildet werden können, daß sie nur noch ein sehr kleines Spiel haben, und da keinerlei Übertragungsmittel benutzt werden, die Stifte oder Mitnehmernadeln enthalten, ist es auch ausgeschlossen, daß sich die Ausschaltzeit um Umdrehungszahlen einer Nase verschiebt.
  • Darüber hinaus ist es bei der erfindungsgemäßen Ausführung auch ohne weiteres möglich, noch während des Laufes der Vorlaufzeit sowohl den Einschaltzeitpunkt als auch den Ausschaltzeitpunkt zu verstellen, und es kann selbst während des Laufes der Einschaltzeit noch der Ausschaltzeitpunkt vor-und rückwärts verschoben werden, wenn dies erforderlich sein sollte.
  • Vorteilhaft weist jedes Differentialgetriebe einen vom Uhrwerk angetriebenen Planetenradträger auf, der einen Eingang darstellt, ferner zwei jedem Planetenradträger koaxial zugeordnete Sonnenräder, die jeweils Ein- und Abgänge darstellen, wobei beide Sonnenräder mit dem gleichen Planeten- oder Kompoundrad in Eingriff kommen und wobei eines der Sonnenräder auf die Einschaltvorrichtung wirkt und das andere über Kraftübertragungsglieder und die Totgangeinrichtung vom Betätigungsglied einstellbar ist, während die beiden dem anderen Planetenradträger zugeordneten Sonnenräder gleichfalls mit einem Planeten- oder Kompoundrad des Planetenradträgers in Eingriff kommen, wobei eines der Sonnenräder auf die Ausschaltvorrichtung wirkt und das andere durch das Betätigungsglied einstellbar ist.
  • Die beiden einstellbaren Sonnenräder können über eine Antriebsverbindung mit Totgangbewegung so mit dem Einstellglied verbunden sein, daß eine Relativdrehung beider Sonnenräder in die gewünschten Einstellung möglich ist.
  • Mit den beiden einstellbaren Differentialen kann ein Anzeiger so verbunden sein, daß er die Zeit zeigt, zu der eingeschaltet werden soll, sowie die Zeitspanne, während derer die Energiezufuhr wirksam sein soll. Beispielsweise kann die vom Uhrwerk angetriebene Welle Minuten- und Stundenzeiger über ein übliches Zifferblatt bewegen, und die übertragungen können Zeiger, Scheiben oder dergleichen Marken relativ zu dem gleichen Zifferblatt drehen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird von einem der einstellbaren Differentiale eine Scheibe oder Platte, die einen Index oder Zeiger an einer Skala vorbeiführen kann, angetrieben, und an der Scheibe ist mit Abstand von ihrer Drehachse ein Schlitz oder eine Öffnung vorgesehen, während das andere einstellbare Differential ein mit einem Spaltring oder einem ringteilförmigen Glied ausgestattetes Anzeigeorgan antreibt, wobei ein Ende des Spaltringes od. dgl. durch den Schlitz der Scheibe geführt und mit einer Marke oder einem Zeiger versehen ist, der gleichfalls an der Skala vorbeistreicht, während das andere Ringende einen nach innen gerichteten Teil trägt, der um die gleiche Achse wie die Scheibe drehbar ist, wobei der Ring od. dgl. farblich mit der Scheibe kontrastiert und/oder mit einer Skala versehen ist. Auf diese Weise ist die Ein- und Ausschaltzeit auf der festen Skala ablesbar, während die Dauer der Einschaltperiode sich aus der sichtbaren Länge des Ringes oder Ringstückes und/oder aus der Skala des Ringes oder Ringstückes ergibt.
  • Bei einer solchen Ausführung wird eines der beiden bewegbaren, einstellbaren Glieder so lange bewegt, bis eine der Marken oder einer der Zeiger sich gegenüber dem Punkt der Skala befindet, der den Zeitpunkt, wo der Schalter geöffnet werden soll, entspricht, und das andere einstellbare Glied wird so lange gedreht, bis die Skala auf dem Ring oder Ringteil die für den Kochvorgang erforderliche Zeitspanne anzeigt, worauf seine Marke oder sein Zeiger dann den Zeitpunkt zeigt, an dem der Schalter geschlossen werden soll.
  • Vorzugsweise sind der Außendurchmesser des Ringes und der der Scheibe gleich groß.
  • Der vorerwähnte Schlitz in der Scheibe wird zweckmäßig radial am Umfang der Scheibe angebracht.
  • Es kann eine äußere Scheibe mit etwas größerem Durchmesser als der Innendurchmesser des Ringes vorgesehen sein, um zu verhindern, daß das freie Ende des Spaltringes von der ersten Scheibe fortgeschoben wird.
  • Falls der Anzeiger mit dem Stunden- und Minutenzeiger einer Uhr mit den dazugehörigen Wellen kombiniert ist, werden diese Wellen durch Öffnungen der Scheibe oder Scheiben sowie des drehbar gelagerten Ringteiles hindurchgeführt.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nämlich zwei wechselweise von einem Uhrwerk gesteuerte elektrische Schalteranordnungen, beispielsweise für eine elektrische Kochvorrichtung, an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 perspektivisch, teilweise im Schnitt, eine der in Fig. gezeigten ähnlichen Anordnung, jedoch so abgewandelt, daß die einzelnen Teile in den Stellungen gezeigt sind, die sie in der Praxis einnehmen, und mit einem andersartigen Anzeiger, Fig. 3 in Draufsicht schematisch eine für die Vorrichtung nach Fig. 1 geeignete Schalteranordnung.
  • In den verschiedenen Abbildungen sind die gleichen Teile jeweils mit gleichen Bezugszeichen versehen. Gemäß der Anordnung nach Fig. 1 wird ein Zahnrad 1 von einem elektrischen Synchronmotor über eine durch Pfeile dargestellte Antriebsübertragung betätigt und dreht seinerseits über ein übliches Antriebswerk (nicht dargestellt, aber gleichfalls durch Pfeile angedeutet) die üblichen Minuten- und Stundenzeiger 2 und 3. Außerdem treibt das Zahnrad 1 ein weiteres Zahnrad 4, das zwei Planetenräder 5 und 6 auf einer kurzen Axialwelle 7 trägt. Das Planetenrad 6 steht mit einem ersten Sonnenrad 8 im Eingriff, das auf der gleichen Welle wie ein weiteres Rad 9 angeordnet ist. Das Rad 9 steht sowohl mit einem Rad 10, das normalerweise durch eine geeignete Reibungskupplungsscheibe 11 blockiert ist, als auch mit einem Rad 12 im Eingriff. Das Rad 5 kämmt mit einem zweiten Sonnenrad 13 auf einer mit einem Nocken 14 versehenen Welle 24, die konzentrisch mit den Wellen der Räder 4 und 8 angeordnet ist, wobei die Räder 4, 8 und 13 jedoch alle relativ zueinander drehbar sind. Das Rad 4, die Planetenräder 5 und 6, das Rad 8 und das Rad 13 bilden ein Differentialgetriebe, dessen eine Eingangsseite von dem Rad 1 und dessen zweite Eingangsseite von dem Rad 10 über das Rad 9 gebildet wird, während die ausgangsseitige Welle 24 den Nocken 14 einstellt. Das Übertragungsverhältnis ist derart, daß der Nocken 14 einmal in 12 Stunden gemäß der Darstellung der Fig. 3 im Uhrzeigersinn umläuft, wenn das Rad 9 festgehalten wird, und daß das Rad 12 und der Nocken 14 sich um gleiche Winkelbeträge drehen, wenn das Rad 1 festgehalten wird, aber das Rad 10 umläuft.
  • Das Rad 12 dreht einen Zeiger oder eine Scheibe 15 über der gleichen Skala, über die auch die Minuten- und Stundenzeiger 2 und 3 laufen.
  • Der Nocken 14 und ein Nocken 17 steuern die Bewegung einer Schalterbetätigungseinrichtung 54 mit einem Hebel 44 (Fig. 3), der an einer drehbaren Einstellwelle 45 befestigt ist. Auf den Hebel 44 wirkt eine Feder 46 entgegen dem Uhrzeigersinn, und der Hebel trägt eine Steuerkurve 47, die auf eine kippbar gelagerte Platte 48 wirkt, wobei die horizontale Kippachse 49 seitlich von der Berührungsstelle zwischen dem Kurvenstück 47 und der Platte 48 liegt. An der Platte sind zwei Brückenglieder 50 jeweils über einem Kontaktpaar 51 angebracht. In der Stellung gemäß Fig. 3 wird der Hebel 44 durch den Nocken 14 in seiner einen Endstellung gehalten, und die Platte ist entgegen der Wirkung einer Feder 52 so gekippt, daß die Brückenglieder 50 die Kontakte 51 nicht berühren. Sobald der Nocken den Hebel freigibt, schlägt dieser unter der Wirkung der Feder 46 herum gegen den Nocken 17, und die Kurvenführung 47 erlaubt jetzt der Platte 48, unter der Wirkung der Feder 52 nach unten zu kippen, so daß die Glieder 50 die Kontakte 51 verbinden. Wenn der Nocken 17 den Hebel 44 freigibt, so daß er sich an den Anschlag 53 legt, bewirkt die sich ergebende Weiterdrehung der Steuerkurve 47, daß die Brückenglieder 50 von den Kontakten zurückgezogen werden.
  • Eine vollkommen gleichartige, allgemein mit 16 bezeichnete Anordnung verstellt einen weiteren Nokken 17, wobei ein dem Zahnrad 9 entsprechendes Rad 9' ein Rad 12' über eine durch Pfeile und strichpunktierte Linien angedeutete übertragung antreibt; das Rad 12' bewegt einen weiteren Zeiger oder eine Scheibe 18. Das Rad 10 ist mit einem Vorsprung 19 versehen, der mit einem entsprechenden Vorsprung 20 am Rad 21 in Eingriff kommen kann, wobei dem Rad 21 der Anordnung 16 die gleiche Funktion zukommt wie dem Rad 10 des zuerst beschriebenen Teils.
  • Der Nocken 14 wird entsprechend der Zeitdifferenz zwischen einem gewählten Zeitpunkt, den die Stellung des Zeigers 15 angibt, und der tatsächlichen Zeit eingestellt, und die Anordnung ist so getroffen, daß beim Zusammenfallen der tatsächlichen und der gewählten Zeit der Nocken 14 die Schaltvorrichtung auslöst und damit einen Stromkreis, im Ausführungsbeispiel die Kochvorrichtung, einschaltet. In gleicher Weise ist der Nocken 17 so angeordnet, daß bei der durch die Einstellung des Zeigers 18 gegebenen Stellung die Kochvorrichtung ausgeschaltet wird.
  • Das Rad 21 ist auf eine über einen Stellknopf 23 einstellbare Welle 22 aufgestiftet, so daß die Zeiger 15 und 18 durch entsprechende Betätigung des Stellknopfes und auf Grund der durch die Vorsprünge 19 und 20 ermöglichten Totgangbewegung eingestellt werden können. Die Vorrichtung nach Fig. 2 ist der oben beschriebenen sehr ähnlich, weshalb gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Jedoch ist das Rad 21 nicht unmittelbar auf der Einstellwelle 22 befestigt, sondern wird von dieser Welle über Zwischenräder 28 und 29 angetrieben. Auch hier ist ein Vorsprung 20 am Rad 21 vorgesehen. In Fig. 2 ist die Reibungsbremse für die Räder 10 und 21 nicht gezeigt. Die Räder 10 und 21 sind drehbar auf einer nicht dargestellten Welle gelagert, und diese Welle ist an den Platten 30 befestigt und trägt fest angeordnet zwei Reibringe, die auf das Rad 10 bzw. 21 wirken.
  • Auch treibt das Rad 9 nicht unmittelbar das Rad 12 an, sondern über das Rad 10, und in ähnlicher Weise wird auch das Rad 12' nicht, wie bei Fig. 1 strichpunktiert angedeutet, über eine übertragungseinrichtung, sondern über das Rad 21 angetrieben.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die Räder 8', 9' auf einer Buchse 40 befestigt, die auf einer Welle 41 drehbar ist. Die Welle 41 ist an einer an einer Lagerplatte 43 festen Nabe 42 befestigt. Das Rad 13' ist starr mit einem verbreiterten Teil 44 des Nockens 17 verbunden, und dieser verbreiterte Teil 44 liegt zwischen der unteren Platte 30 und der Lagerplakette 43. Er gibt einen Teil der Nabe 42 und der Welle 41.
  • Anstatt mit Zeigern wie die Räder 12 und 12' bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 verbunden zu sein, ist gemäß Fig. 2 eine Scheibe 31, deren Kante einen radialen Schlitz 33 zeigt, mittels eines Hohlstücks 32 am Rad 12' befestigt. Die Scheibe 31 ist vorzugsweise von schwarzer Farbe. Am Rad 12 fest angebracht ist eine durch die Hohlnabe 32 nach oben sich erstreckende weitere Hohlnabe, an deren äußerem Ende ein Ring 34 mit einem radialen Arm 35 fest angeordnet ist. Am Arm 35 ist ein Ende eines Spaltringes 36 befestigt, der sich durch den Schlitz 33 der Platte 31 erstreckt, so daß ein Teil des Spaltringes über und ein Teil unter der schwarzen Scheibe liegt. Der Spaltring kann weiß oder in geeigneter anderer Kontrastfarbe zur schwarzen Scheibe ausgebildet und von gleichem Außendurchmesser wie diese Scheibe sein. Bei einer Relativdrehung zwischen den Rädern 12 und 12' wird daher ein mehr oder weniger großer Teil des Spaltringes 36 oberhalb der schwarzen Scheibe sichtbar.
  • Die Minuten- und Stundenzeiger 2,3 sind an Wellen 37 bzw. 38 befestigt, wobei die Welle 38 als Hohlwelle ausgebildet ist und wobei beide Wellen durch die hohlen Nabenteile der Räder 12 und 12' nach unten ragen und in üblicher Weise von der gleichen Kraftübertragung wie die Räder 4, 4' angetrieben werden. Die schwarze Scheibe kann mit einem Zeiger oder einer Marke versehen sein, die an einer um die Scheibe herum fest angeordneten, ringförmigen Uhrskala (nicht dargestellt) entlang läuft. Auch kann am Spaltring 36 eine Einteilung für Stunden und Minuten und am Nullende der Skala eine Marke vorgesehen sein. Bei dieser Anordnung wird die Einstellwelle 22 in einem solchen Sinne gedreht, daß der Anschlag 20 die Bewegung auf den Anschlag 1.9 überträgt, wobei die beiden Räder 10 und 21 sich gemeinsam bewegen und auf diese Weise die Räder 12 und 12' drehen; dann bewegen sich die schwarze Scheibe 31 und der Spaltring 36 zusammen, bis die Marke auf der schwarzen Scheibe sich gegenüber der Stelle der festen Zeitskala befindet, die dem Zeitpunkt entspricht, wo der Schalter geöffnet werden soll. Die Einstellwelle 22 wird dann in umgekehrter Richtung gedreht, wodurch der Anschlag 20 vom Anschlag 19 fortbewegt wird, so daß das Rad 1.2 jetzt allein umläuft. Es wird daher ein Teil des Spaltringes durch den Schlitz 33 über die schwarze Scheibe gezogen, bis die Skala auf dem Spaltring die Zeitdauer anzeigt, während der der Kochvorgang stattfinden soll, während die Marke auf dem Spaltring gegenüber der festen Zeitskala anzeigt, wenn der Schalter geschlossen werden soll.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltuhr mit je einer Ein- und Ausschalteinrichtung, die beide von Differentialgetrieben angetrieben sind, wobei die Einstellung des einen Einganges von Hand und die des anderen von der Uhrwerkswelle erfolgt und die Abgänge getrennt mittels eines einzigen Betätigungsgliedes so einstellbar sind, daß sie zu verschiedenen Zeiten wirksam sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (21 bis 23) unmittelbar auf einen Eingang (8', 9') des einen Differentialgetriebes (4' bis 8', 13') wirkt und daß eine Totgangeinrichtung (19, 20) zwischen dem Betätigungsglied und dem Eingang (10) des anderen Differentialgetriebes (4 bis 8, 13) angeordnet ist in der Weise, daß eine Drehung des Betätigungsgliedes in der einen Richtung die Eingänge beider Differentialgetriebe einstellt und in der anderen Richtung nur ein Differentialgetriebe in eine andere Vorwählstellung zurückbewegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Differentialgetriebe (4' bis 8',13'; 4 bis 8,13) einen vom Uhrwerk (1) angetriebenen Planetenradträger (4', 4) aufweist, der einen Eingang darstellt, daß jedem Planetenradträger zwei koaxiale Sonnenräder (8',13'; 8, 13) zugeordnet sind, die jeweils Ein- und Abgänge darstellen, daß die beiden einem Planetenradträger (4) zugeordneten Sonnenräder (8,13) mit dem gleichen Planeten- oder Compoundrad (5, 6) in Eingriff kommen, wobei eines (13) der Sonnenräder auf die Einschaltvorrichtung (14) wirkt und das andere (8) über Kraftübertragungsglieder (9,10) und die Totgangeinrichtung (19,20) vom Betätigungsglied (21 bis 23) einstellbar ist, während die beiden dem anderen Planetenradträger (4') zugeordneten Sonnenräder (8', 13') gleichfalls mit einem Planeten- oder Compoundrad (5', 6') des Planetenradträgers (4') in Eingriff kommen, wobei eines (13') der Sonnenräder auf die Ausschaltvorrichtung (17) wirkt und das andere durch das Betätigungsglied (21 bis 23) einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Uhrwerk angetriebene Welle in üblicher Weise Minuten-und Stundenzeiger (2, 3) über ein Zifferblatt bewegt und daß die beiden Übertragungen (4' bis 8', 13'; 4 bis 8,13) diesem gleichen Zifferblatt gegenüber Zeiger (15, 18), Scheiben (31 bis 36) od. dgl. drehen, die die Ein- und Ausschaltzeiten der Einrichtungen (14, 17, 44) anzeigen, wie sie mittels des Betätigungsgliedes (21 bis 23) über das Differentialgetriebe und die Totgangeinrichtung (19, 20) eingestellt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Differentialgetriebe (4' bis 8'), das durch das Betätigungsglied (21 bis 23) eingestellt ist, eine Scheibe (31) oder Platte, die eine Marke oder einen Zeiger an einer Skala vorbeiführen kann, antreibt, und daß die Scheibe mit Abstand von ihrer Drehachse einen Schlitz oder eine CSffnung (33) trägt, während das andere einstellbare Differential ein mit einem Spaltring oder einem Ringstück (36) versehenes Anzeigeorgan (35) antreibt, wobei ein Ende des Spaltringes oder Ringstückes (36) durch den Schlitz (33) der Scheibe (31) nach oben über die Scheibe (31) geführt und mit einer Marke oder einem Zeiger versehen ist, der gleichfalls an der Skala vorbeistreicht, während das andere Ringende einen nach innen gerichteten Ansatz oder einstückigen Teil trägt, der um die gleiche Achse wie die Scheibe (31) drehbar ist, und daß der Ring (36) oder das Ringstück farblich mit der Scheibe (31) kontrastiert und/oder mit einer Skala versehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außendurchmesser des Ringes (36) oder Ringstückes und der Scheibe (31) übereinstimmen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (33) in der Scheibe (31) radial am Umfang der Scheibe (31) angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 628 280, 840 409, 913 667, 948 261.
DES50968A 1955-10-24 1956-10-23 Von einem Uhrwerk gesteuerter Zeitschalter, insbesondere fuer Kochgeraete Pending DE1150435B (de)

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DES50968A Pending DE1150435B (de) 1955-10-24 1956-10-23 Von einem Uhrwerk gesteuerter Zeitschalter, insbesondere fuer Kochgeraete

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE628280C (de) * 1933-12-31 1936-03-31 Johann Rynek Schaltuhr, insbesondere fuer Rundfunkgeraete
DE840409C (de) * 1949-12-09 1952-06-03 Heinrich Gottstein Schaltuhr fuer elektrische Arbeitsvorgaenge
DE913667C (de) * 1951-07-31 1954-06-18 E H Helmut Junghans Dr Ing Schaltuhr
DE948261C (de) * 1951-01-25 1956-08-30 Veeder Root Inc Zeitschaltuhr

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