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DE1149211B - Mischhahn fuer Kalt- und Warmwasser - Google Patents

Mischhahn fuer Kalt- und Warmwasser

Info

Publication number
DE1149211B
DE1149211B DER25934A DER0025934A DE1149211B DE 1149211 B DE1149211 B DE 1149211B DE R25934 A DER25934 A DE R25934A DE R0025934 A DER0025934 A DE R0025934A DE 1149211 B DE1149211 B DE 1149211B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
rotary
handle
inlets
stop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER25934A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Rump
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER25934A priority Critical patent/DE1149211B/de
Publication of DE1149211B publication Critical patent/DE1149211B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/14Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle
    • F16K11/16Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Mischhahn für Kalt- und Warmwasser Die Erfindung bezieht sich auf einen Mischhahn für Kalt- und Warmwasser, bei dem die Regelung der Ausflußmenge und die Änderung des Mischungsverhältnisses unabhängig voneinander durch einen einzigen Drehgriff erfolgt.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Wasseraustritt aus den in die Mischkammer des Hahngehäuses führenden Austrittsenden der beiden Zuflußkanäle in an sich bekannter Weise mit einem Flachdrehschieber zu steuern, der vom Bedienungsgriff verstellbar ist, wobei die Austrittsenden zur Längsachse der Zuflußkanäle etwa exzentrisch abgesetzt sind, und die Zuläufe für das Mischwasser aus dem Flachschieber radial in einer Mischkammer des Gehäuses münden. Mit einer solchen Anordnung kann zwar das Mischungsverhältnis schnell hergestellt werden, jedoch ist das einmal eingestellte Mischungsverhältnis nach Schließen des Hahnes nicht ohne weiteres wieder erreichbar, da die Lage des Drehschiebers sich inzwischen verändert hat und seine neue Lage für das gewünschte Mischungsverhältnis erst aufgefunden werden muß.
  • Es gibt weiterhin Mischhähne für den vorstehend genannten Zweck, bei denen der Griff nicht nur gedreht, sondern auch niedergedrückt: werden muß. Da eine Wasserentnahme nur bei ständig niedergedrücktem Griff möglich ist, ist eine solche Vorrichtung für Waschbecken nicht geeignet. Ferner ist ein Mischventil für Brausebäder bekannt, das einen hebelartigen, waagerecht und senkrecht drehbaren Handgriff aufweist. Die bekannte Vorrichtung ermöglicht nicht die Beibehaltung des Mischungsverhältnisses, wenn der geschlossene Mischhahn wieder geöffnet wird. Ferner ist ein mit relativ langen Zapfen arbeitendes Mischventil bekannt, bei dem zur Öffnung seiner Plattenventile ein gleicher Wasserdruck in den Kalt- und Warmwasserleitungen Voraussetzung ist. Weiter ist ein Ventilmischhahn bekannt, mit welchem die Einstellung des Mischungsverhältnisses unabhängig von der öffnungs- bzw. Schließbewegung dadurch ermöglicht ist, daß axial hintereinander angeordnete Kolben verwendet werden, wodurch sich jedoch die Bauhöhe des Ventiles nicht unbeachtlich vergrößert. Bei diesem Ventilmischhahn sind zwei Drehgriffe notwendig.
  • Die Erfindung hat eine weitere Ausbildung eines Mischhahnes für Kalt- und Warmwasser mit nur einem einzigen Drehgriff zum Gegenstand. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß die Zuläufe durch einen im Hahngehäuse angeordneten Drehschieber abgedeckt und durch Drehen dieses Schiebers, in dem sich Durchlässe für die weitergeführten Zuläufe befinden, wechselseitig schließ- bzw. öffenbar sind. Dabei ist ein Sperrventil in einer axialen Ausnehmung des Drehschiebers axial verschiebbar und gegen Drehen gesichert vorgesehen. Der Drehschieber bzw. ein mit diesem fest verbundenes Teil trägt einen Anschlagnocken und der Drehschieberschaft ist mit einem im gleichen radialen Abstand befindlichen Gegenanschlagnocken versehen, wobei die beiden Anschlagnocken zum gegenseitigen Anschlag kommen, wenn das Sperrventil bei der Schließbewegung des Griffes die Schließstellung erreicht.
  • Der nur mit einem einzigen Drehgriff ausgestattete Mischhahn gemäß der Erfindung gibt die Gewähr, daß ein einmal eingestelltes Mischungsverhältnis beim Drehen des Griffes zur Veränderung der Durchflußmenge verbleibt und sich nicht verändert. Man kommt bei dem Mischhahn mit einer relativ niedrigen Bauhöhe aus. Da die Einstellung des Mischungsverhältnisses einen größeren Kraftaufwand als das Öffnen und Schließen des Hahnes erfordert, kann bei dem Drehen des Hahngriffes leicht unterschieden werden, ob der Drehschieber zur Änderung des Mischungsverhältnisses oder das Sperrventil zur Regelung der Durchflußmenge betätigt wird. Mit dem Mischhahn ist es zwar nicht möglich, während des Erfühlens der Temperatur des auslaufenden Wassers das Mischungsverhältnis nachzustellen. Es wird jedoch mit Sicherheit vermieden, daß bei jedem Aufdrehen des Hahnes ein Nachstellen für das einmal gewählte Mischungsverhältnis vorgenommen werden muß. Der Aufbau des Mischhahnes gemäß der Erfindung ist verhältnismäßig einfach. Man kommt mit wenigen Teilen zur Erfüllung des doppelten Zweckes aus.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig.1 zeigt einen Längsquerschnitt durch den Mischhahn; Fig. 2 stellt einen Schnitt nach Linie II-II der Fig.-1 dar; Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1; " Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des mittleren Teiles in Fig. 1.
  • Ein an sich bekannter Abschlußstutzen 2 für die Zuläufe 5 und 6 für Kalt- und Warmwasser ist zweckmäßig einteilig mit dem Ausflußhahn und dem Gehäuse für die Mischkammer und enthält ferner zueinander versetzte Zuläufe 7 und 8, welche an die Sitzfläche 9 eines Drehschiebers 20 mit der stirnseitigen Dichtungsscheibe 11 angrenzen. Diese Scheibe 11 besteht aus einem elastischen und/oder verschleißfesten Material, vornehmlich aus Gummi oder Kunststoff. Die Scheibe 11 ist mit der Stirnfläche des Drehschiebers 20 durch Schrauben bzw. Kleben verbunden. Die Führung der unteren Stirnfläche des Drehschiebers 20 erfolgt zweckmäßig mittels eines Bundes 28, der gleichzeitig ein Kugellager einschließen kann. Im unteren Teil des Drehschiebers sind radial versetzt laufende Durchlässe 12, 13 nebeneinander angeordnet, welche jeweils Kalt und Warmwasser über radiale Schlitze, Ausnehmungen od. dgl. in Pfeilrichtung (Fig. 4) der Mischkammer und von hier weiter dem Ausflußhahn zuleiten.
  • Der Drehschieber 20 ist auf der dem Handgriff 17 zugewandten Stirnseite mit einer relativ weiten Ringöffnung versehen und radial abgestuft ausgebildet, so daß eine Verbindung mit einer Gehäusebuchse 27 möglich ist. Diese Buchse 27 enthält ein Sperrventil 26 und beide greifen in den oberen Hohlraum des Drehschiebers 20 ein. An der unteren Stirnseite des Ventils 26 sind Scheiben 21 aus Kunststoff oder einem anderen elastischen und/oder verschleißfesten Material angeordnet. Die Scheibe bzw. Scheiben 21 können entweder mechanisch z. B. mittels Schrauben od. dgl. oder durch Ankleben an das Sperrventil 26 befestigt sein. Das Ventil 26 hat die Form einer hülsenartigen Mutter, welche eine Gewindespindel 15, 25 umgreift. Das Ventil 26 wird außerhalb des Ventilgehäuses durch das Schraubteil 14' und eine Abschlußkappe 4 abgedeckt.
  • Das Gewinde 25 befindet sich in einer Spindel 15, die in einem oberen, im Drehgriffschacht 22 des Handgriffes 17 angeordneten Vierkant ausläuft und mit dem Handgriff zusammen verdrehbar ist. Der Drehschieber 20 bzw. ein mit diesem fest verbundenes Teil, die Gehäusebuchse 27, trägt einen Anschlagnocken 23, der Drehgriffschacht 22 ist mit einem im gleichen radialen Abstand befindlichen Gegenanschlagnocken 24 versehen.
  • Wenn der Handgriff 17 mit dem Schaft 22 in einer .Richtung verdreht wird, wird die Spindel 15 mit dem Gewinde 25 um den gleichen Winkel mitgenommen, wodurch das Sperrventil 26 axial verstellt wird. Diese axiale Verstellung ergibt zwei Endlagen, wobei in der ersten Endlage die Dichtscheibe 21 des Ventils 26 fest an die Endfläche der Durchlässe 12, 13 angepreßt und somit der Wasserzufluß in den Mischerraum abgesperrt ist. Dieses ist die Schließstellung. Wird aus der Schließstellung heraus jedoch der Handgriff od. dgl. in entgegengesetzter Richtung verdreht, hebt sich das Sperrventil 26 von den Durchlässen 12, 13 'im Drehschieber 20 ab. Die Winkelstellung des Drehschiebers 20 wird so lange nicht beeinflußt, bis die Anschlagnocken in Benutzung kommen. In einem vorbestimmten Drehbereich des Handgriffes 17 bzw. Schaftes 22 ist der Drehschieber 20 unverdrehbar und nur das Sperrventil 26 axial verstellbar. Hieraus ergibt sich, daß eine vorgewählte Stellung des Drehschiebers 20 durch das Aufdrehen und Abdrehen des Hahnes in keiner Weise beeinflußt wird.
  • Die Vorwahl des Mischungsverhältnisses erfolgt dadurch, daß der Griff 17 über den Anschlag 24 bis zum Anschlag 23 und dann zusätzlich darüber hinaus verdreht wird, wodurch der Anschlag 23 den Drehschieber 20 mitnimmt und die gewünschte Wassermischung aus der Stellung der Zuläufe 7 und 8 und der Durchlässe 12, 13 in der Scheibe 11 sich an der Sitzfläche 9 ergibt.
  • Wenn die gewünschte Stellung des Drehschiebers 20 für das Mischverhältnis erreicht ist, wird iri`" entgegengesetzter Richtung der Griff 17 gedreht, wobei der Drehschieber 20 seine Stellung nicht verändert. Am Ende des Drehbereiches bzw. beim Anschlagen des Anschlages 24 am Gegenanschlag 23 wird durch die Scheibe 21 infolge der Axialverstellung die Znflußöffnung bzw. -öffnungen abgesperrt. Die festgelegte Stellung des Drehschiebers 20 und damit das Mischungsverhältnis wird beibehalten, wenn der Handgriff 17 im Sinne der Öffnung des Sperrventils 26 gedreht wird.
  • Der Drehschieber 20 stützt sich gegen die Sitzfläche 9 des Gehäuses und gegen das Schraubteil 14' ab, mit dem der Drehschieber an den Ventilsitz des Gehäuses gedrückt wird. Die Einstellung des Mischungsverhältnisses erfordert einen größeren Kraftaufwand als das Öffnen und Schließen der Durchlässe, da der Drehschieber auf die Sitzfläche des Gehäuses gepreßt ist: Das Sperrventil 26 weist Dichtungen auf, die ein leichtes Dichten und Abschließen der Durchlässe 12 und 13 gestatten. Bei dem Drehen des Hahngriffes kann deshalb leicht festgestellt werden, ob der Drehschieber zur Änderung des Mischungsverhältnisses oder das Sperrventil zur Regelung der Ausflußmenge betätigt wird. Zur Erzielung einer genaueren Endlage der Anschläge 23 und 24 können diese mit elastischen Zwischengliedern, z. B. Federn oder elastischen Kunststoffplatten od. dgl. versehen sein. Statt der festen Anschläge können auch auswechselbare Stifte angeordnet sein. Der Mischhahn ist in gleicher Weise für eine axial nicht verschiebbare Spindel und auch für eine steigende Spindel geeignet. Hierbei ändert sich lediglich die Ausbildung der Lagerung der Spindel selbst.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mischhahn für Kalt- und Warmwasser, bei dem die Regelung der Ausflußmenge und die Änderung des Mischungsverhältnisses unabhängig voneinander durch einen einzigen Drehgriff erfolgt, wobei die Zuläufe für Kalt- und Warmwasser in Richtung der Drehgrifflängsachse in das Innere des Hahngehäuses münden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuläufe (7, 8) durch einen im Hahngehäuse angeordneten Drehschieber (20) abgedeckt und durch Drehen des Schiebers (20), in dem sich Durchlässe (12, 13) für die weitergeführten Zuläufe befinden, wechselseitig schließ-bzw. öffenbar sind und ein Sperrventil (26) in einer axialen Ausnehmung des Drehschiebers (20) axial verschiebbar und gegen Drehen gesichert vorgesehen ist, und daß der Drehschieber (20) bzw. ein mit diesem fest verbundenes Teil (27) einen Anschlagnocken (23) trägt und der Drehgriffschaft (22) mit einem im gleichen radialen Abstand befindlichen Gegenanschlagnocken (24) versehen ist, wobei die beiden Anschlagnocken (23, 24) zum Anschlag kommen, wenn das Sperrventil (26) bei der Schließbewegung des Griffes die Schließstellung erreicht.
  2. 2. Mischhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Drehschieber (20) an der den Zuläufen (7, S) zugekehrten Seite eine die Durchlässe aufweisende Dichtungsscheibe (11) drehfest verbunden ist und der Drehschieber (20) mittels eines Schraubteils (14') gegen die Sitzfläche (9) des Halmgehäuses gepreßt gehalten ist.
  3. 3. Mischhahn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrventil (26) den Durchlässen (12, 13) angepaßte Scheiben (21) aus elastischem Material aufweist.
  4. 4. Mischhahn nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrventil (26) als eine die axial verschiebbar gelagerte Gewindespindel (25) umgreifende Hülsenmutter ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 491742, 637 705, 900 036; schweizerische Patentschrift Nr. 202 220.
DER25934A 1959-07-13 1959-07-13 Mischhahn fuer Kalt- und Warmwasser Pending DE1149211B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE491742C (de) * 1927-07-16 1930-03-15 Werke Kiel Akt Ges Deutsche Selbsttaetig schliessendes Mischventil
DE637705C (de) * 1934-03-27 1936-11-02 Louis Dumas Mischhahn fuer Fluessigkeiten oder Gase
CH202220A (de) * 1937-11-16 1939-01-15 Spinnerei Kulmbacher Ringspinnmaschine zur Herstellung von Flammengarnen.
DE900036C (de) * 1943-10-07 1953-12-17 Sievert Ab Max Mischventil

Patent Citations (4)

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