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DE10351775A1 - Laserbearbeitungsverfahren und Laserbearbeitungsvorrichtung - Google Patents

Laserbearbeitungsverfahren und Laserbearbeitungsvorrichtung Download PDF

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DE10351775A1
DE10351775A1 DE10351775A DE10351775A DE10351775A1 DE 10351775 A1 DE10351775 A1 DE 10351775A1 DE 10351775 A DE10351775 A DE 10351775A DE 10351775 A DE10351775 A DE 10351775A DE 10351775 A1 DE10351775 A1 DE 10351775A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
laser beam
type
workpiece
laser
semiconductor wafer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10351775A
Other languages
English (en)
Inventor
Kazuma Sekiya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Disco Corp
Original Assignee
Disco Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Disco Corp filed Critical Disco Corp
Publication of DE10351775A1 publication Critical patent/DE10351775A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H10P54/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K26/00Working by laser beam, e.g. welding, cutting or boring
    • B23K26/36Removing material
    • B23K26/40Removing material taking account of the properties of the material involved
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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    • B23K26/60Preliminary treatment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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    • B23K2101/36Electric or electronic devices
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Abstract

Laserbearbeitungsverfahren zum Unterteilen eines Werkstücks durch Ausstrahlen eines Laserstrahls auf das Werkstück, umfassend: einen ersten Schritt eines Ausstrahlens einer ersten Art von Laserstrahl auf einen Bereich eines Werkstücks, das zu unterteilen ist; und einen zweiten Schritt eines Ausstrahlens einer zweiten Art von Laserstrahl auf den Bereich, auf welchen die erste Art von Laserstrahl in dem ersten Schritt ausgestrahlt wurde. Eine Laserbearbeitungsvorrichtung umfaßt Werkstückhaltemittel zum Halten eines Werkstücks, Laserstrahlausstrahlungsmittel zum Ausstrahlen eines Laserstrahls auf das Werkstück, das durch die Werkstückhaltemittel gehalten ist, und Bewegungsmittel zum Bewegen der Werkstückhaltemittel relativ zu dem Laserstrahl, wobei die Laserstrahlausstrahlungsmittel fähig sind, eine erste Art von Laserstrahl und eine zweite Art von Laserstrahl auszustrahlen.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Laserbearbeitungsverfahren und eine Laserbearbeitungsvorrichtung, welche einen Laserstrahl auf ein Werkstück, wie einen Halbleiterwafer, entlang vorbestimmter Bereiche ausstrahlen, um das Werkstück zu unterteilen.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • In einem Halbleitervorrichtungs-Herstellungsverfahren wird, wie dies unter den Fachleuten gut bekannt ist, eine Vielzahl von Bereichen durch Straßen (Schnitt- bzw. Schneidlinien) unterteilt, die in einem Gittermuster auf der Seite bzw. Fläche eines nahezu scheibenförmigen Halbleiterwafers ausgebildet sind, und eine Schaltung, wie ein IC oder LSI, wird in jedem der unterteilten bzw. abgegrenzten Bereiche ausgebildet. Der Halbleiterwafer wird entlang der Straßen geschnitten, um die Bereiche zu unterteilen, die die Schaltung darauf ausgebildet aufweisen, wodurch individuelle Halbleiterchips ausgebildet werden. Ein Schneiden entlang der Straßen des Halbleiterwafers wird normalerweise durch eine Schneidvorrichtung durchgeführt, die Substratzerteiler genannt wird. Diese Schneidvorrichtung umfaßt einen Einspanntisch, um den Halbleiterwafer, welcher das Werkstück ist, zu halten, Schneidmittel zum Schneiden des Halbleiterwafers, der durch den Einspanntisch gehalten ist, und Bewegungsmittel zum Bewegen des Einspanntisches und der Schneidmittel relativ zueinander. Die Schneidmittel umfassen eine rotierende Spindel, die mit hoher Geschwindigkeit bzw. Drehzahl rotiert wird, und eine Schneidklinge, die auf der Spindel montiert bzw. festgelegt ist. Die Schneidklinge umfaßt eine scheibenförmige Basis und eine ringförmige Schneidkante, die an dem Außenumfangsbereich der Seitenoberfläche der Basis festgelegt ist. Die Schneidkante umfaßt Diamantkörner, (beispielsweise etwa 3 μm in Teilchengröße), die auf einer Basis durch Elektroformen festgelegt sind, und ist mit einer Dicke von etwa 20 um ausgebildet. Wenn der Halbleiterwafer durch eine derartige Schneidklinge geschnitten wird, tritt ein Bruch oder ein Sprung an der geschnittenen Oberfläche des abgeschnittenen Halbleiterchips auf. Daher ist die Breite der Straße auf etwa 50 μm unter Berücksichtigung des Einflusses des Bruchs und des Sprungs festgelegt. Wenn der Halbleiterwafer kleiner dimensioniert wird, steigt jedoch das Verhältnis der Straße zu dem Halbleiterchip an, μm ein Absinken in der Produktivität zu bewirken. Ein Schneiden durch die Schneidklinge bildet darüber hinaus Probleme dahingehend, daß die Zufuhrgeschwindigkeit begrenzt ist und die Halbleiterchips mit Spänen verunreinigt werden.
  • In den letzten Jahren wurde das Laserbearbeitungsverfahren, in welchem der Laserstrahl so ausgesandt bzw. so ausgestrahlt wird, daß er auf das Innere des Bereiches fokussiert ist, der zu unterteilen ist, als ein Verfahren zum Unterteilen eines Werkstücks, wie eines Halbleiterwafers versucht. Dieses Verfahren ist in der japanischen, nicht geprüften Patentpublikation Nr. 2002-192367 geoffenbart.
  • Mit dem oben erwähnten Laserbearbeitungsverfahren ist jedoch ein ledigliches Aussetzen des Werkstücks an den Laserstrahl nicht ausreichend, um das Werkstück zu unterteilen, und es muß eine externe Kraft nach einem Bestrahlen mit dem Laserstrahl aufgebracht werden, um das Unterteilen zu erreichen.
  • In letzter Zeit wurden die folgenden Halbleiterwafer in praktische Verwendung für eine feinere Herstellung von Schaltungen, wie IC und LSI gebracht: Halbleiterwafer, in welchen ein Isolator mit niedriger Dielektrizitätskonstante (Niedrig-k Film), umfassend einen Film aus einem anorganischen Material, wie SiOF oder BSG (SiOB), oder einen Film aus einem organischen Material, wie ein auf Polyimid basierender oder Parylen basierender Polymerfilm, auf die Seite bzw. Fläche des Halbleiterwaferkörpers, wie ein Siliziumwafer laminiert wurde; und Halbleiterwafer, die ein Metallmuster, das die Testelementgruppe (Teg) genannt wird, darauf aufgebracht aufweisen. Jedoch können diese Halbleiterwafer nicht einfach durch Aussetzen derselben an einen Laserstrahl unterteilt werden, welcher so ausgesandt bzw. ausgestrahlt wird, daß er auf das Innere des Halbleiterwafers fokussiert ist.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Laserbearbeitungsverfahren und eine Laserbearbeitungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, welche zuverlässig ein Werkstück, wie einen Halbleiterwafer, durch Aussetzen an einen Laserstrahl unterteilen können.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird für ein Erreichen des obigen Ziels ein Laserbearbeitungsverfahren zur Verfügung gestellt, um ein Werkstück durch Aussenden bzw. Ausstrahlen eines Laserstrahls auf das Werkstück zu unterteilen, umfassend:
    einen ersten Schritt eines Ausstrahlens einer ersten Art von Laserstrahl auf einen zu unterteilenden Bereich des Werkstücks; und
    einen zweiten Schritt eines Ausstrahlens bzw. Strahlens einer zweiten Art von Laserstrahl auf den Bereich, auf welchen die erste Art von Laserstrahl in dem ersten Schritt ausgestrahlt wurde.
  • In dem obigen Laserbearbeitungsverfahren sind eine Ausgabe bzw. Leistung der ersten Art von Laserstrahl und eine Ausgabe bzw. Leistung der zweiten Art von Laserstrahl voneinander unterschiedlich.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird weiters eine Laserbearbeitungsvorrichtung zur Verfügung gestellt, umfassend: Werkstückhaltemittel zum Halten eines Werkstücks; Laserstrahlausstrahlungsmittel, um einen Laserstrahl auf das durch die Werkstückhaltemittel gehaltene Werkstück zu bestrahlen; und Bewegungsmittel, um die Werkstückhaltemittel relativ zu dem Laserstrahl zu bewegen, worin die Laserstrahlausstrahlungsmittel eine Ausbildung besitzen, daß sie eine erste Art von Laserstrahl und eine zweite Art von Laserstrahl ausstrahlen bzw. aussenden können.
  • Die Laserstrahlausstrahlungsmittel umfassen in wünschenswerter Weise erste Laserstrahlausstrahlungsmittel, um die erste Art von Laserstrahl auszustrahlen, und zweite Laserstrahlausstrahlungsmittel, um die zweite Art von Laserstrahlen auszustrahlen. Die zweiten Laserstrahlausstrahlungsmittel strahlen einen Laserstrahl aus, der eine Ausgabe oder eine Wellenlänge unterschiedlich von der Ausgabe oder der Wellenlänge des Laserstrahls besitzt, der durch die ersten Laserstrahlausstrahlungsmittel angestrahlt bzw. ausgestrahlt wurde.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Laserbearbeitungsvorrichtung, die in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung konstruiert ist.
  • 2 ist ein Blockdiagramm, das schematisch die Ausbildung der Laserstrahlbearbeitungsmittel zeigt, die in der Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung, die in 1 gezeigt ist, zur Verfügung gestellt sind.
  • 3 ist eine erläuternde Ansicht, die den ersten Schritt in einem Laserbearbeitungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 4 ist eine erläuternde Ansicht, die den zweiten Schritt in einem Laserbearbeitungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Die vorliegende Erfindung wird in größerem Detail unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, welche die bevorzugten Ausbildungen des Laserbearbeitungsverfahrens und der Laserbearbeitungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Laserbearbeitungsvorrichtung, die in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung konstruiert ist. Die Laserbearbeitungsvorrichtung, die in 1 gezeigt ist, umfaßt eine stationäre Basis 2; einen Einspanntischmechanismus 3, welcher auf der stationären Basis 2 so vorgesehen ist, um in einer Richtung bewegbar zu sein, die durch Pfeile X angezeigt ist, und ein Werkstück hält; einen ersten Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits- bzw. -Strahlungseinheits-Supportmechanismus 4a, der an der stationären Basis 2 so angeordnet ist, um in einer Richtung bewegbar zu sein, die durch Pfeile Y angezeigt ist, welche senkrecht zu der Richtung ist, die durch die Pfeile X angezeigt ist; eine erste Laserstrahl-Ausstrahlungseinheit 5a, die auf dem ersten Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits- bzw. -Laserstrahl-Aussendeeinheits-Supportmechanismus 4a so angeordnet ist, daß sie in einer Rich tung bewegbar ist, die durch Pfeile Z angezeigt ist; einen zweiten Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4b; und eine zweite Laserstrahl-Ausstrahlungseinheit 5b, die auf dem zweiten Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4b so angeordnet ist, um in der Richtung bewegbar zu sein, die durch die Pfeile Z angezeigt ist.
  • Der Einspanntischmechanismus 3 umfaßt ein Paar von Führungsschienen 31, 31, die parallel auf der stationären Basis 2 entlang der Richtung angeordnet sind, die durch die Pfeile X angezeigt ist; einen ersten Gleitblock 32, der auf den Führungsschienen 31, 31 so angeordnet ist, um in der Richtung bewegbar zu sein, die durch die Pfeile X angedeutet ist; einen zweiten Gleitblock 33, der auf dem ersten Gleitblock 32 so angeordnet ist, um in der Richtung bewegbar zu sein, die durch den Pfeil Y angedeutet ist; einen Abstütz- bzw. Supporttisch 35, der auf dem zweiten Gleitblock 33 durch ein zylindrisches Glied 34 abgestützt ist; und einen Ansaug- bzw. Einspanntisch 36 als ein Werkstückhaltemittel. Dieser Einspanntisch 36 hat eine Absorptionseinspann- bzw. -ansaugeinrichtung 361, die aus einem porösen Material gebildet ist, und ist ausgebildet, um beispielsweise einen scheibenförmigen Halbleiterwafer, welcher ein Werkstück ist, auf dem Absorptionseinspannelement 361 durch Saugmittel (nicht dargestellt) zu halten. Der Ansaug- bzw. Einspannmittel 36 wird durch einen Schritt- bzw. Pulsmotor (nicht dargestellt) gedreht, der innerhalb des zylindrischen Gliedes 34 angeordnet ist.
  • Der erste Gleitblock 32 hat an seiner unteren Oberfläche ein Paar von zu führenden Rillen bzw. Nuten 321, 321, die auf das Paar von Führungsschienen 31, 31 anzupassen bzw. festzulegen sind, und weist an seiner oberen Oberfläche ein Paar von Führungsschienen 322, 322 auf, die parallel entlang der Richtung, die durch die Pfeile Y angezeigt ist, ausgebildet sind. Der so ausgebildete erste Gleitblock 32 hat die zu führenden Nuten 321, 321 auf das Paar von Führungsschienen 31, 31 angepaßt, wodurch der erste Gleitblock 32 entlang dem Paar von Führungsschienen 31, 31 in der Richtung, die durch die Pfeile X angezeigt ist, bewegbar ist. Der Einspanntischmechanismus 3 in der illustrierten Ausbildung weist Bewegungsmittel 37 auf, um den ersten Gleitblock 32 entlang des Paars von Führungsschienen 31, 31 in der Richtung, die durch die Pfeile X angezeigt ist, zu bewegen. Die Bewegungsmittel 37 umfassen eine Stange mit einem externen bzw. Außengewinde 371, die zwischen dem Paar von Führungsschienen 31 und 31 und parallel zu diesen angeordnet ist, und Antriebsquelle, wie einen Schritt- bzw. Pulsmotor 372 zum rotierenden Antreiben der Stange 371 mit Außengewinde. Die Stange 371 mit Außengewinde ist an einem Ende drehbar durch einen Lagerblock 373 gestützt bzw. getragen, der an der stationären Basis 2 festgelegt ist, und ist an dem anderen Ende in Antriebsübertragung mit einer Ausgangs- bzw. Abtriebswelle des Schrittmotors 372 über ein Reduktionsgetriebe bzw. Ritzel (nicht gezeigt) gekoppelt. Die Stange 371 mit externem Gewinde ist an ein Durchgangsloch mit Innengewinde verschraubt, das in einem Block mit Innengewinde (nicht gezeigt) ausgebildet ist, der an der unteren Oberfläche eines zentralen Bereichs des ersten Gleitblockes 32 vorragend ausgebildet ist. So wird die Stange 371 mit Außengewinde normal und umgekehrt drehbar durch den Schrittmotor 372 angetrieben, wodurch der erste Gleitblock 32 entlang der Führungsschienen 31, 31 in der Richtung der Pfeile X bewegt wird.
  • Der zweite Gleitblock 33 weist an seiner unteren Oberfläche ein Paar von zu führenden Rillen bzw. Nuten 331, 331 auf, die auf dem Paar von Führungsschienen 322, 322 festzulegen sind, die an der oberen Oberfläche des ersten Gleitblocks 32 vorgesehen sind. Die zu führenden Nuten 331, 331 sind auf dem Paar von Führungsschienen 322, 322 festgelegt, wodurch der zweite Gleitblock 33 in der Richtung, die durch die Pfeile Y angedeutet ist, bewegbar ist. Der Einspanntischmechanismus 3 in der dargestellten bzw. illustrierten Ausbildung weist Bewegungsmittel 38 zum Bewegen des zweiten Gleitblocks 33 entlang der Führungsschienen 322, 322, welche auf dem ersten Gleitblock 32 zur Verfügung gestellt sind, in der Richtung auf, die durch die Pfeile Y angedeutet ist. Die Bewegungsmittel 38 umfassen eine Stange 381 mit Außengewinde, die zwischen dem Paar von Führungsschienen 322 und 322 und parallel zu diesen angeordnet ist, und eine Antriebsquelle, wie einen Schritt- bzw. Pulsmotor 382 zum drehbaren Antreiben der Stange 381 mit Außengewinde. Die Stange 381 mit Außengewinde ist an einem Ende drehbar durch einen Lagerblock 383 abgestützt, der an der oberen Oberfläche des ersten Gleitblocks 32 festgelegt ist, und ist an dem anderen Ende antriebsübertragend an eine Abtriebswelle des Schrittmotors 382 über ein Reduktionsritzel (nicht gezeigt) gekoppelt. Die Stange 381 mit Außengewinde ist in ein Durchgangsloch mit Innengewinde eingeschraubt, das in einem Block mit Innengewinde (nicht gezeigt) ausgebildet ist, der vorragend an der unteren Oberfläche eines zentralen Bereichs des zweiten Gleitblocks 33 zur Verfügung gestellt ist. So wird die Stange 381 mit Außengewinde normal und umgekehrt drehbar durch den Schrittmotor 382 angetrieben, wodurch der zweite Gleitblock 33 entlang der Führungsschienen 322, 322 in der Richtung der Pfeile Y bewegt wird.
  • Der erste Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4a weist ein Paar von Führungsschienen 41, 41, die parallel auf der stationären Basis 2 entlang einer Indexzufuhrrichtung angeordnet sind, die durch die Pfeile Y angedeutet ist, und eine Bewegungssupportbasis 42 auf, die auf den Führungsschienen 41, 41 so angeordnet ist, um in der Richtung, die durch die Pfeile Y angezeigt ist, bewegbar zu sein. Die Bewegungssupportbasis 42 umfaßt einen Bewegungssupportabschnitt 421, der bewegbar auf den Führungsschienen 41, 41 angeordnet ist, und einen Montageabschnitt 422, der an dem Bewegungssupportabschnitt 421 festgelegt ist. Der Montageabschnitt 422 hat an seiner Seitenoberfläche ein Paar von Führungsschienen 423, 423, die parallel vorgesehen sind und sich in der Richtung, die durch die Pfeile Z angedeutet ist, erstrecken. Der erste Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4a in der illustrierten Ausbildung weist Bewegungsmittel 43 zum Bewegen der Bewegungssupportbasis 42 entlang des Paars von Führungsschienen 41, 41 in der Richtung auf, die durch die Pfeile Y angedeutet ist, welche die Indexzufuhrrichtung ist. Die Bewegungsmittel 43 umfassen eine Stange 431 mit Außengewinde, die zwischen dem Paar von Führungsschienen 41 und 41 und parallel zu diesen angeordnet ist und eine Antriebsquelle, wie einen Schritt- bzw. Pulsmotor 432, um drehbar die Stange 431 mit Außengewinde anzutreiben. Die Stange 431 mit Außengewinde ist an einem Ende drehbar durch einen Lagerblock (nicht gezeigt) abgestützt bzw. getragen, der an der stationären Basis 2 festgelegt ist, und ist an dem anderen Ende durch eine Antriebsübertragung mit einer Abtriebswelle des Schrittmotors 432 über ein Reduktionsgetriebe (nicht gezeigt) gekoppelt. Die Stange 431 mit Außengewinde ist in ein Loch mit Innengewinde geschraubt, das in einem Block mit Innengewinde (nicht gezeigt) ausgebildet ist, welcher vorragend auf der unteren Oberfläche eines zentralen Abschnitts des Bewegungssupportabschnitts 421 festgelegt ist, welcher die Bewegungssupportbasis 42 ausbildet. So ist die Stange 431 mit Außengewinde normal und umgekehrt drehbar durch den Schrittmotor 432 antreibbar, wodurch die Bewegungssupportbasis 42 entlang der Führungsschienen 41, 41 in der Indexzufuhrrichtung, die durch die Pfeile Y angedeutet ist, bewegbar ist.
  • Die erste Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a in der dargestellten Aus bildung ist mit einem Einheitshalter 51 und Laserstrahlausstrahlungsmitteln 52 ausgestattet, die an dem Einheitshalter 51 festgelegt sind. Der Einheitshalter 51 weist ein Paar von zu führenden Rillen bzw. Nuten 511, 511 auf, die gleitbar auf dem Paar von Führungsschienen 423, 423 festgelegt sind, die an dem Montageabschnitt 422 vorgesehen sind. Die zuführenden Nuten 511, 511 sind an dem Paar von Führungsschienen 423, 423 festgelegt, wodurch der Einheitshalter 51 so abgestützt ist, um in der durch die Pfeile Z angedeuteten Richtung bewegbar zu sein. Die erste Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a in der illustrierten Ausbildung weist Bewegungsmittel 53 zum Bewegen des Einheitshalters 51 entlang des Paars von Führungsschienen 423, 423 in der durch die Pfeile Z angedeuteten Richtung auf. Die Bewegungsmittel 53, wie die zuvor erwähnten entsprechenden Bewegungsmittel, umfassen eine Stange mit Außengewinde (nicht gezeigt), die zwischen dem Paar von Führungsschienen 423, 423 angeordnet ist, und eine Antriebsquelle, wie einen Schrittmotor 532, um die Stange mit Außengewinde drehbar anzutreiben. Die Stange mit Außengewinde (nicht gezeigt) ist normal und umgekehrt drehbar durch den Schrittmotor 532 angetrieben, wodurch der Einheitshalter 51 und die Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 entlang der Führungsschienen 423, 423 in der durch die Pfeile Z angedeuteten Richtung bewegt werden. Die Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 werden später im Detail beschrieben.
  • Abbildungsmittel 6 sind an einem vorderen Endabschnitt eines Gehäuses 521 angeordnet, das die Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 ausbildet. Die Abbildungsmittel 6 bestehen aus einem Mikroskop, einer CCD-Kamera und dgl., um die Straßen usw., die in dem Werkstück wie einem Halbleiterwafer ausgebildet sind, abzubilden, und sendet resultierende Bildsignale an Steuer- bzw. Regelmittel (nicht gezeigt).
  • Als nächstes werden der zweite Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4b und die zweite Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b beschrieben. Ihre Bestandteile, die im wesentlichen dieselben Funktionen wie die Bestandteile des ersten Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4a und der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a haben, werden unter Verwendung derselben Bezugszeichen wie jenen der letzten Bestandteile beschrieben.
  • Der zweite Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4b ist parallel zu dem ersten Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4a angeordnet und eine Bewegungsabstütz- bzw. -supportbasis 42 des zweiten Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4b ist gegenüberliegend der Bewegungssupportbasis 42 des ersten Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4a angeordnet. So sind die erste Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a, die an dem Montageabschnitt 422 angeordnet ist, der die Bewegungssupportbasis 42 des ersten Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4a ausbildet, und die zweite Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b, die an einem Montageabschnitt 422, welcher die Bewegungssupportbasis 42 des zweiten Laserstrahl-Ausstrahlungseinheits-Supportmechanismus 4b darstellt, in Liniensymmetrie an nahmen Positionen angeordnet. Es sind keine Abbildungsmittel an einem vorderen Endabschnitt eines Gehäuses 521 angeordnet, welches Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 der zweiten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b ausbilden.
  • Die Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a und die Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 der zweiten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b werden unter Bezugnahme auf 1 und 2 beschrieben.
  • Die dargestellten bzw. illustrierten Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 umfassen ein Gehäuse 521 einer zylindrischen Form, das an einem Einheitshalter bzw. einer Einheitshalterung 51 festgelegt ist und sich im wesentlichen horizontal erstreckt. Innerhalb des Gehäuses 521 sind Laserstrahloszillationsmittel 522 und Laserstrahlmodulationsmittel 523 angeordnet, wie dies in 2 gezeigt ist. Als die Laserstrahloszillationsmittel 522 können ein YAG-Laseroszillator oder YV04-Laseroszillator verwendet werden. Die Laserstrahlmodulationsmittel 523 umfassen Pulswiederholungsfrequenz-Festlegungsmittel 523a, Laserstrahlpulsbreiten-Festlegungsmittel 523b und Laserstrahlwellenlängen-Festlegungsmittel 523c. Die Pulswiederholungsfrequenz-Festlegungsmittel bzw. -Einstellmittel 523a, die Laserstrahlpulsbreiten-Festlegungsmittel 523b und die Laserstrahlwellenlängen-Festlegungsmittel 523c, welche die Laserstrahlmodulationsmittel 523 bilden, können unter Fachleuten gut bekannte Formen annehmen und somit werden detaillierte Erläuterungen ihrer Bestandteile hier weggelassen. Ein optischer Kondensor 524, welcher für sich gesehen von einer gut bekannt Form sein kann, ist an dem Vorderende des Gehäuses 521 festgelegt bzw. montiert.
  • Ein Laserstrahl, der durch die Laserstrahloszillationsmittel 522 oszilliert ist, kommt an dem optischen Kondensor 524 über die Laserstrahlmodulationsmittel 523 an. In den Laserstrahlmodulationsmitteln 523 wandeln die Pulswiederholungsfrequenz-Festlegungsmittel 523a den Laserstrahl in einen Pulslaserstrahl mit einer vorbestimmten Pulswiederholungsfrequenz um, die Laserstrahlpulsbreiten-Festlegungsmittel 523b legen die Pulsbreite des Pulslaserstrahls bei einer vorbestimmten Breite fest und die Laserstrahlenwellenlängen-Festlegungsmittel 523c setzen die Wellenlänge des Pulslaserstrahls bei einem vorbestimmten Wert fest. Der optische Kondensor 524 kann den Durchmesser eines Brennpunktes einstellen.
  • Es werden derartige Festlegungen bzw. Einstellungen getätigt, daß eine erste Art von Laserstrahl durch die Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a ausgestrahlt wird, während eine zweite Art von Laserstrahl durch die Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 der zweiten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b ausgestrahlt wird. In der dargestellten Ausbildung strahlen die Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a einen Laserstrahl einer Wellenlänge in dem ultravioletten Strahlenbereich aus, während die Laserstrahlausstrahlungsmittel 52 der zweiten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b einen Laserstrahl einer Wellenlänge in dem Infrarotstrahlenbereich ausstrahlen. Als Faktoren für ein Festlegen bzw. Einstellen der Art des Laserstrahls werden eine Lichtquelle, eine Wellenlänge, eine Ausgabe bzw. Leistung, eine Pulswiederholungsfrequenz, eine Pulsbreite und der Durchmesser des Brennpunkts aufgezählt. Die Faktoren werden geeignet in Abhängigkeit von dem Material des Werkstückes und dgl. festgelegt.
  • Als nächstes wird ein Bearbeitungsverfahren zum Unterteilen eines Halbleiterwafers in individuelle Halbleiterchips unter Verwendung der oben beschriebenen Laserbearbeitungsvorrichtung hauptsächlich unter Bezugnahme auf 1, 3 und 4 beschrieben.
  • Ein Halbleiterwafer 10 hat eine Rückseite (nämlich eine Oberfläche, die der Oberfläche gegenüberliegt, wo die Schaltungen ausgebildet sind), die an ein schützendes Band 12 festgelegt ist, das auf einem ringförmigen Rahmen 11, wie dies in 1 gezeigt ist, montiert ist. Der Halbleiterwafer 10, der auf einem ringförmigen Rahmen 11 über ein schützendes bzw. Schutzband 12 abgestützt ist (nachfolgend einfach als ein Halbleiterwafer 10 bezeichnet), wird durch Werkstücktransportmittel (nicht gezeigt) auf einen Absorptionseinspannelement 361 eines Einspanntisches 36 transportiert, welcher den Einspanntischmechanismus 3 ausbildet, und durch die Adsorptionseinspanneinrichtung 361 durch Ansaugung gehalten. Der Einspanntisch 36, welcher den Halbleiterwafer 10 auf diese Weise durch Saugen hält, wird entlang der Führungsschienen 31, 31 durch die Wirkung der Bewegungsmittel 37 bewegt und wird direkt unter Abbildungsmitteln 6, die an der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a angeordnet sind, positioniert.
  • Wenn der Einspanntisch 36 direkt unterhalb den Abbildungsmittel 6 in der oben erwähnten Weise positioniert ist, werden Bildbearbeitungen, wie eine Musterübereinstimmung durch die Abbildungsmittel 6 und Steuer- bzw. Regelmittel (nicht gezeigt) durchgeführt, um den optischen Kondensor 524 der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a, welche die erste Art von Laserstrahl entlang der Straßen ausstrahlt, und den optischen Kondensor 524 der zweiten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b, welche die zweite Art von Laserstrahl entlang der Straßen ausstrahlt, in Ausrichtung mit den Straßen in der ersten Richtung zu bringen, welche in dem Halbleiterwafer 10 ausgebildet sind. Dadurch wird eine Ausrichtung der Laserstrahlausstrahlungsposition durchgeführt. Für die Straßen in der zweiten Richtung, die in dem Halbleiterwafer 10 ausgebildet sind, wird eine Ausrichtung der Laserstrahlausstrahlungsposition analog durchgeführt.
  • Wenn die in dem Halbleiter 10, der auf dem Einspanntisch 36 gehalten ist, ausgebildeten Straßen detektiert wurden und eine Ausrichtung der Laserstrahlausstrahlungsposition in der vorhergehenden Weise ausgeführt wurde, wird der Einspanntisch 36 zu einem Laserstrahlausstrahlungsbereich bewegt, wo der optische Kondensor 524 der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a zum Ausstrahlen bzw. Aussenden der ersten Art von Laserstrahl angeordnet ist. In diesem Laserstrahlausstrahlungsbereich wird die erste Art von Laserstrahl entlang der Straßen des Halbleiterwafers 10 mit dem optischen Kondensor 524 der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a (erster Schritt) ausgestrahlt.
  • Der erste Schritt wird hier beschrieben.
  • In dem ersten Schritt wird der Einspanntisch 36, nämlich bzw. insbesondere der darauf gehaltene Halbleiterwafer 10 veranlaßt, sich mit einer vorbestimmten Zufuhrgeschwindigkeit (beispielsweise 100 mm/s) in der Richtung, die durch die Pfeile X angedeutet ist, zu bewegen, während ein Pulslaserstrahl zu einer vorbestimmten Straße in dem Halbleiterwafer 10 von dem optischen Kondensor 524 der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a zum Ausstrahlen bzw.
  • Aussenden der ersten Art von Laserstrahl ausgestrahlt wird. In der ersten Stufe bzw. dem ersten Schritt wird der folgende Laserstrahl als die erste Art von Laserstrahl verwendet:
    Lichtquelle: YAG Laser oder YV04 Laser
    Wellenlänge: 532 nm (Ultraviolett-Laserstrahl)
    Leistung: 6,0 Watt
    Pulswiederholungsfrequenz: 20 kHz
    Pulsbreite: 0,1 ns
    Durchmesser des Brennpunktes: 5 μm.
  • Wie oben festgehalten, wird ein Laserstrahl einer kurzen Wellenlänge in dem ultravioletten Bereich als die erste Art von Laserstrahl verwendet, der in dem ersten Schritt ausgestrahlt wird und wie dies in 3 gezeigt ist, ist dieser Laserstrahl derart ausgestrahlt, daß er seinen Brennpunkt "P" auf der Seite bzw. Fläche des Halbleiterwafers 10 aufweist. Als ein Ergebnis wird eine thermische Spannung entlang der Straße des Halbleiterwafers 10 verliehen, welcher in der ersten Art von Laserstrahl ausgesetzt war.
  • Als nächstes wird der Einspanntisch 36 zu einem Laserstrahlausstrahlungsbereich bewegt, wo der optische Kondensor 524 der zweiten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b zum Ausstrahlen bzw. Aussenden der zweiten Art von Laserstrahl angeordnet ist. Dann wird die zweite Art von Laserstrahl. entlang der Straße des Halbleiterwafers 10, welche der ersten Art von Laserstrahl ausgesetzt war und der eine thermische Spannung in dem obigen ersten Schritt verliehen wurde, von dem optischen Kondensor 524 der zweiten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b (zweiter Schritt) ausgestrahlt. Wenn der Einspanntisch 36 von dem Laserstrahlausstrahlungsbereich, wo der optische Kondensor 524 der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a angeordnet ist, zu dem Laserstrahlausstrahlungsbereich bewegt wird, wo der optische Kondensor 524 der zweiten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b angeordnet ist, kann der Bewegungshub des Einspanntisches 36 verkürzt werden und somit kann die Produktivität erhöht werden, da in der dargestellten Ausbildung die erste Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a und die zweite Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b in Liniensymmetrie an nahe benachbarten Positionen angeordnet sind, so daß der Abstand zwischen den optischen Kondensoren 524 und 524, die in beiden Einheiten angeordnet sind, kurz gemacht werden kann.
  • Der zweite Schritt wird hier beschrieben.
  • In dem zweiten Schritt wird der Einspanntisch 36, insbesondere der darauf gehaltene Halbleiterwafer 10 veranlaßt, sich mit einer vorbestimmten Zufuhrgeschwindigkeit (beispielsweise 100 mm/s) in der Richtung, die durch die Pfeile X angedeutet ist, zu bewegen, während ein Pulslaserstrahl entlang einer vorbestimmten Straße des Halbleiterwafers 10 von dem optischen Kondensor 524 der zweiten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b ausgestrahlt wird. In dem zweiten Schritt wird der folgende Laserstrahl als zweite Art von Laserstrahl verwendet:
    Lichtquelle: YAG Laser oder YV04 Laser
    Wellenlänge: 1064 nm (Infrarot-Laserstrahl)
    Leistung: 5,1 Watt
    Pulswiederholungsfrequenz: 100 kHz
    Pulsbreite: 20 ns
    Durchmesser des Brennpunktes: 1 μm
  • Ein Laserstrahl einer langen Wellenlänge in dem Infrarotbereich wird als die zweite Art von Laserstrahl verwendet, der in dem obigen zweiten Schritt ausgestrahlt wird, und wie dies in 4 gezeigt ist, wird dieser Laserstrahl derartig ausgestrahlt bzw. ausgesandt, daß er seinen Brennpunkt "P" im Inneren des Halbleiterwafers 10 aufweist. Der Grund, warum der Laserstrahl im Infrarotbereich in dem zweiten Schritt verwendet wird, ist jener, daß ein Laserstrahl einer kurzen Wellenlänge in dem Ultraviolettbereich durch die Oberfläche des Halbleiterwafers 10 reflektiert wird und nicht in das Innere des Halbleiterwafers 10 eintritt. Die zweite Art von Laserstrahl hat eine niedrigere Leistung und einen kleineren Durchmesser des Brennpunkts als jene der ersten Art von Laserstrahl. Indem der Laserstrahl so ausgestrahlt wird, daß er seinen Brennpunkt im Inneren des Halbleiterwafers 10 aufweist, wird ein thermischer Schock entlang der Straße des Halbleiterwafers 10 verliehen bzw. ausgeübt. Als ein Ergebnis erhält der Halbleiterwafer 10, welchem eine thermische Spannung durch Aussetzen an die erste Art von Laserstrahl in dem ersten Schritt verliehen wurde, einen thermischen Schock beim Aussetzen an die zweite Art von Laserstrahl in dem zweiten Schritt, wodurch der Halbleiterwafer 10 entlang der Straße unterteilt wird.
  • Nachdem der oben beschriebene erste und zweite Schritt entlang von allen Straßen, die in der ersten Richtung des Halbleiterwafers 10 ausgebildet sind, durchgeführt wurden, wird der Einspanntisch 36 um 90° gedreht. Dann werden der oben beschriebene erste und zweite Schritt entlang aller in der zweiten Richtung des Halbleiterwafers 10 ausgebildeter Straßen durchgeführt. Durch dieses Verfahren wird der Halbleiterwafer 10 in individuelle Halbleiterchips unterteilt.
  • Die oben beschriebene Ausbildung zeigt ein Beispiel, in welchem, nachdem der erste Schritt für eine einzige Straße ausgebildet wurde, der zweite Schritt unmittelbar für die Straße durchgeführt wird. Jedoch kann der erste Schritt für alle Straßen durchgeführt werden, die in dem Halbleiterwafer 10 ausgebildet sind, und dann kann der zweite Schritt für alle der Straßen durchgeführt werden.
  • Als nächstes wird eine Erläuterung für ein Beispiel eines Unterteilens eines Halbleiterwafers gegeben, der einen Isolator mit niedriger Dielektrizitätskonstante (Niedrig-k Film) auf die Seite eines Halbleiterwaferkörpers, umfassend einen Siliziumwafer, laminiert aufweist.
  • In diesem Fall wird der erste Schritt auf die folgende Weise durchgeführt: die erste Art von Laserstrahl wird entlang der Straße durch den optischen Kondensor 524 der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a derart ausgestrahlt, daß er seinen Brennpunkt auf dem Isolator niedriger Dielektrizitätskonstante (Niedrig-k Film) aufweist, der auf der Seite bzw. Fläche des Halbleiterwaferkörpers ausgebildet ist. Als ein Ergebnis wird der Isolator niedriger Dielektrizitätskonstante (Niedrig-k Film) entfernt, der auf der Seite des Halbleiterwaferkörpers ausgebildet ist, und gleichzeitig wird eine thermische Spannung entlang der Straße des Halbleiterwafers verliehen.
  • In diesem ersten Schritt wird der folgende Laserstrahl verwendet:
    Lichtquelle: YAG Laser oder YV04 Laser
    Wellenlänge: 355 nm (Ultraviolett-Laserstrahl)
    Leistung: 3,0 Watt
    Pulswiederholungsfrequenz: 20 kHz
    Pulsbreite: 0,1 ns
    Durchmesser des Brennpunktes: 5 μm
  • In dieser Ausbildung wird ein Laserstrahl einer kürzeren Wellenlänge in dem Ultraviolettbereich als der Laserstrahl der oben erwähnten Ausbildungen als der Laserstrahl in der vorliegenden Ausbildung verwendet. Jedoch kann der Laserstrahl derselben Wellenlänge wie in den vorhergehenden Ausbildungen verwendet werden. Die Leistung des Laserstrahls in der vorliegenden Ausbildung ist niedriger als in den vorhergehenden Ausbildungen.
  • Indem der erste Schritt in der oben beschriebenen Weise durchgeführt wird, wird der Isolator niedriger Dielektrizitätskonstante (Niedrig-k Film) entfernt und gleichzeitig wird eine thermische Spannung entlang der Straße des Halbleiterwafers verliehen. Dann wird ähnlich dem zweiten Schritt in der vorhergehenden Ausbildung die zweite Art von Laserstrahl (Laserstrahl im Infrarotbereich) entlang der Straße des Halbleiterwafers, welche von dem Isolator niedriger Dielektrizitätskonstante (Niedrig-k Film) befreit war und dem eine thermische Spannung verliehen wurde, so daß er seinen Brennpunkt im Inneren des Halbleiterwafers aufweist, von dem optischen Kondensor 524 der zweiten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b ausgestrahlt. Die zweite Art von Laserstrahl in dem zweiten Schritt kann wie folgt ähnlich der obigen Ausbildung sein.
    Lichtquelle: YAG Laser oder YV04 Laser
    Wellenlänge: 1064 nm (Infrarot-Laserstrahl)
    Leistung: 5,1 Watt
    Pulswiederholungsfrequenz: 100 kHz
    Pulsbreite: 20 ns
    Durchmesser des Brennpunkts: 1 μm
  • Wie oben beschrieben, wird die zweite Art von Laserstrahl entlang der Straße des Halbleiterwafers ausgestrahlt, welcher von dem Isolator niedriger Dielektrizitätskonstante (Niedrig-k-Film) befreit wurde und dem eine thermische Spannung in dem ersten Schritt verliehen wurde, um einen thermischen Schock zu verleihen, wodurch der Halbleiterwafer entlang der Straße unterteilt wird.
  • Ein Unterteilen eines Halbleiterwafers, der mit einem Metallmuster versehen ist, das die Testelementgruppe (Teg) bezeichnet wird, kann auch mit demselben Verfahren wie dem oben beschriebenen Verfahren eines Unterteilens eines Halbleiterwafers durchgeführt werden, der einen Isolator niedriger Dielektrizitätskonstante (Niedrig-k Film) auf der Seite eines Halbleiterwaferkörpers ausgebildet aufweist. D.h., in dem ersten Schritt wird die erste Art von Laserstrahl (Laserstrahl im Ultraviolettbereich) auf einen Unterteilungsbereich angewandt, wo ein Metallglied ausgebildet ist, so daß er seinen Brennpunkt auf der Oberfläche des Halbleiterwafers aufweist. Durch diese Behandlung wird das Metallglied entfernt und gleichzeitig wird eine thermische Spannung entlang der Straße des Halbleiterwafers verliehen. Dann wird die zweite Art von Laserstrahl (Laserstrahl in dem Infrarotbereich) entlang der Straße des Halbleiterwafers ausgestrahlt, welcher von dem Metallglied befreit wurde und welchem eine thermische Spannung in dem ersten Schritt verliehen wurde, um einen thermischen Schock bzw. eine thermische Spannung zu bewirken, wodurch der Halbleiterwafer entlang der Straße unterteilt wird.
  • Die vorliegende Erfindung wurde wie oben basierend auf den Ausbildungen beschrieben, wobei jedoch die Erfindung nicht auf die Ausbildungen beschränkt ist und verschiedene Änderungen und Modifikationen können innerhalb des Bereichs der technischen Ideen der vorliegenden Erfindung getätigt werden. D.h., die obigen Ausbildungen stellen Beispiele dar, in welchem die erste Art von Laserstrahl und die zweite Art von Laserstrahl in der Leistung und Wellenlänge voneinander unterschiedlich sind. Jedoch kann auch ein Laserstrahl mit derselben Wellenlänge und mit unterschiedlichen Leistungen als die erste Art von Laserstrahl und die zweite Art von Laserstrahl verwendet werden. Beispielsweise wird in dem ersten Schritt ein Laserstrahl, der eine niedrige Leistung aufweist und der in dem Infrarotbereich liegt (die erste Art von Laserstrahl), entlang der Straße eines Halbleiterwafers ausgestrahlt, um eine Führungslinie auszubilden. In dem zweiten Schritt wird ein Laserstrahl hoher Leistung in dem Infrarotbereich, der dieselbe Wellenlänge wie der Laserstrahl der ersten Art von Laserstrahl aufweist (d.h. die zweite Art von Laserstrahl), entlang der Straße des Halbleiterwafers ausgesandt, wodurch der Laserstrahl durch die Führungslinie geführt wird und der Halbleiterwafer entsprechend der Führungslinie unterteilt wird. Nachdem der erste und zweite Schritt durchgeführt wurden, kann ein vorbestimmter Laserstrahl weiter ausgestrahlt werden, um das Werkstück zu unterteilen.
  • In den illustrierten Ausbildungen, die oben beschrieben sind, wird, wenn der erste und zweite Schritt durchgeführt werden, der Halbleiterwafer 10, der durch den Einspanntisch 36 gehalten ist, bewegt. Jedoch können auch die erste Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a und die zweite Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b bewegt werden. Die illustrierten Ausbildungen stellen auch das Beispiel dar, in welchem der Halbleiterwafer 10, der durch den Einspanntisch 36 gehalten ist, für ein Indexieren bzw. schrittweises Bewegen in der Richtung der Pfeile Y bewegt wird. Jedoch können die erste Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a und die zweite Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b zum Indexieren bzw. schrittweisen Bewegen in der Richtung der Pfeile Y bewegt werden. Beim Bewegen der ersten Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a und der zweiten Laserstrahlausstrahlungsein heit 5b ist es jedoch wahrscheinlich, daß die Genauigkeit aufgrund von Vibrationen usw. verschlechtert wird bzw. abnimmt. Daher ist es bevorzugt, die erste Laserstrahlausstrahlungseinheit 5a und die zweite Laserstrahlausstrahlungseinheit 5b stationär zu halten und stattdessen den Einspanntisch 36, nämlich den Halbleiterwafer 10, der darauf gehalten ist, geeignet zu bewegen.
  • Gemäß dem Laserbearbeitungsverfahren der vorliegenden Erfindung kann ein Werkstück zuverlässig durch Aussetzen von Bereichen des Werkstücks, das zu unterteilen ist, an eine erste Art von Laserstrahl und dann Aufbringen bzw. Anwenden einer zweiten Art von Laserstrahl darauf unterteilt werden.
  • Gemäß der Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung sind die Laserstrahlausstrahlungsmittel so ausgebildet, um fähig zu sein, die erste Art von Laserstrahl und die zweite Art von Laserstrahl auszustrahlen. So kann das Werkstück effizient durch eine einzige Laserbearbeitungsvorrichtung unterteilt werden.

Claims (6)

  1. Laserbearbeitungsverfahren zum Unterteilen eines Werkstückes durch Ausstrahlen eines Laserstrahls auf das Werkstück, umfassend: einen ersten Schritt eines Ausstrahlens einer ersten Art von Laserstrahl auf einen Bereich des Werkstückes, das zu unterteilen ist; und einen zweiten Schritt eines Ausstrahlens einer zweiten Art von Laserstrahl auf den Bereich, auf welchen die erste Art von Laserstrahl durch den ersten Schritt ausgestrahlt bzw. ausgesandt wurde.
  2. Laserbearbeitungsverfahren nach Anspruch 1, worin eine Ausgabe bzw. Leistung der ersten Art von Laserstrahl und eine Ausgabe bzw. Leistung der zweiten Art von Laserstrahl voneinander unterschiedlich sind.
  3. Laserbearbeitungsverfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin eine Wellenlänge der ersten Art von Laserstrahl und eine Wellenlänge der zweiten Art von Laserstrahl voneinander unterschiedlich sind.
  4. Laserbearbeitungsvorrichtung, umfassend: Werkstückhaltemittel zum Halten eines Werkstücks; Laserstrahlausstrahlungsmittel zum Ausstrahlen eines Laserstrahls auf das Werkstück, das durch die Werkstückhaltemittel gehalten ist; und Bewegungsmittel zum Bewegen der Werkstückhaltemittel relativ zu dem Laserstrahl, worin: die Laserstrahlausstrahlungsmittel eine Ausbildung besitzen, die fähig ist, eine erste Art von Laserstrahl und eine zweite Art von Laserstrahl auszustrahlen.
  5. Laserbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 4, worin die Laserstrahlausstrahlungsmittel erste Laserstrahlausstrahlungsmittel zum Ausstrahlen einer ersten Art von Laserstrahl und zweite Laserstrahlausstrahlungsmittel zum Ausstrahlen einer zweiten Art von Laserstrahl umfassen.
  6. Laserbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 5, worin die zweiten Laserstrahlausstrahlungsmittel einen Laserstrahl ausstrahlen, der eine Ausgabe bzw. eine Leistung oder eine Wellenlänge, unterschiedlich von einer Ausgabe bzw. Leistung oder einer Wellenlänge des Laserstrahls aufweisen, der durch die ersten Laserstrahlausstrahlungsmittel ausgestrahlt wird.
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