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TECHNISCHES
GEBIET
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich allgemein auf die Erzeugung von Leistung an Bord eines Fahrzeugs,
und insbesondere bezieht sie sich auf Systeme zur Entnahme elektrischer
Leistung (EPTO) für
Hybridelektrofahrzeuge.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Herkömmliche Verbrennungsmotoren
in Wagen können
auch verwendet werden, um durch die Verwendung einer Inverterschaltung
Nennbeträge elektrischer
Wechselstromleistung zu liefern. In den meisten typischen Anwendungen
wird die von handelsüblichen
Verbrennungsmotoren erzeugte elektrische Wechselstromleistung genutzt,
um die elektrischen Anforderungen des Wagens und seiner Zusatzgeräte zu erfüllen. Dieses
Erzeugungspotential hat zusätzlich
zum weit verbreiteten Einsatz von "Steckdosen" geführt,
die nun verwendet werden, um Computer, Videospiele, Mobiltelefone
und dergleichen zu speisen.
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Obgleich eine Erzeugung elektrischer
Wechselstromleistung möglich
ist, ist es schwierig, signifikante Beträge nützlicher elektrischer Leistung
von handelsüblichen
Verbrennungsmotoren zu erhalten, weil der Verbrennungsmotor einen
verhältnismäßig geringen
Wirkungsgrad bei der Umwandlung hat. Da die meisten Verbrennungsmotoren
während
des Betriebs eine beträchtliche
Kühlung
benötigen,
erfordert der erweiterte Betrieb des Motors, um Elektrizität zu erzeugen,
außerdem
die Art von Luftstrom, der gewöhnlich
während
einer Fortbewegung des Fahrzeugs erzeugt wird. Umwelterwägungen wie
z.B. Luftemissionen und Motorgeräusch
machen schließlich Automobile
mit herkömmlichen
Verbrennungsmotoren für
alle bedeutsamen Niveaus der Leistungserzeugung, insbesondere um
die Arten von nicht direkt mit dem Fahrzeug verbundenen elektrischen
Lasten zu speisen, zu schlechten Kandidaten.
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Bestimmte neue Arten von Fahrzeugen,
die als Hybridfahrzeuge bekannt sind, verwenden einen Verbrennungsmotor,
der mit einer Kombination aus Elektromotor und Generator gekoppelt
ist, um für
die Fortbewegung des Fahrzeugs zu sorgen. In einigen dieser Systeme
mit Hybrid- oder Teilhybrid-Antriebssträngen ersetzt ein System aus
Elektromotor und Generator den herkömmlichen Anlassermotor und Drehstromgenerator.
Wenn das Hybridfahrzeug verzögert
oder gestoppt wird, wird der Kraftstoffstrom zum Motor abgeschaltet,
wodurch der Kraftstoffverbrauch verbessert wird. Das System aus
Motor und Generator des Hybridfahrzeugs ist so ausgeführt, dass
es dieses Merkmal des Abschaltens von Kraftstoff ermöglicht,
während
das Fahrverhalten minimal beeinflusst wird. Wie beim herkömmlichen
Verbrennungsmotor kann das Triebwerk in Hybridfahrzeugen auch genutzt
werden, um Wechselstromleistung für Steckdosen und andere elektrische
Anforderungen zu liefern, die mit dem Hybridfahrzeug verbunden sind.
Wie bei herkömmlichen
Verbrennungsmotoren sind jedoch die gegenwärtigen Fähigkeiten von Hybridfahrzeugen
zur Erzeugung von Wechselstromleistung sowohl in Umfang als auch
Anwendung beschränkt.
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Im Hinblick auf das Vorhergehende
sollte erkannt werden, dass es wünschenswert
wäre, Verfahren
zum Anpassen von Komponenten an Bord eines Hybridfahrzeuges zu schaffen,
um elektrische Leistung zur Verwendung bei Anwendungen, die nicht
direkt auf den Betrieb des Hybridfahrzeugs bezogen sind, d.h. Lasten
außerhalb
des Fahrzeugs zu erzeugen. Es ist ebenfalls wünschenswert, elektrische Leistung
für sowohl
ausgeglichene bzw. symmetrische als auch unausgeglichene bzw. asymmetrische Lasten
sowie eine Unterstützung
für Dreiphasen-
und Einphasenspannungen zu liefern. Zusätzliche wünschenswerte Merkmale werden
dem Fachmann aus dem vorhergehenden Hintergrund der Erfindung und der
folgenden ausführlichen
Beschreibung einer bevorzugten beispielhaften Ausführungsform
und den beigefügten
Ansprüchen
ersichtlich werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nützen
den Verbrennungsmotor eines Hybridfahrzeugs, der mit einer Energiespeichereinrichtung
und einer Reihe von Invertern gekoppelt ist, um, die Fähigkeit
zur Erzeugung elektrischer Leistung für ein System zur Entnahme elektrischer
Leistung (EPTO) zu schaffen. Zusätzliche Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nutzen einen vorhandenen Wechselstrom-Induktionsmotor
an Bord, um eine Fähigkeit
zum Filtern . der erzeugten Wechselstromleistung zu schaffen.
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Die vorliegende Erfindung wird im
folgenden in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben,
in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen und:
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1 ein
schematisches Schaltungsdiagramm ist, das ein EPTO-System für eine dreiphasige
symmetrische Last oder zwei asymmetrische einphasige Lasten gemäß einer
bevorzugten beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt;
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2 ein
schematisches Schaltungsdiagramm ist, das ein EPTO-System für dreiphasige symmetrische
Lasten gemäß einer
alternativen bevorzugten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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3 ein
schematisches Schaltungsdiagramm ist, das ein EPTO-System für einphasige asymmetrische
Lasten gemäß einer
bevorzugten beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt;
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4 ein
schematisches Schaltungsdiagramm ist, das ein EPTO-System für einphasige asymmetrische
Lasten gemäß einer
alternativen bevorzugten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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5 ein
schematisches Schaltungsdiagramm ist, das ein EPTO-System für dreiphasige asymmetrische
Lasten gemäß einer
bevor zugten beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt; und
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6 ein
schematisches Schaltungsdiagramm ist, das ein EPTO-System für dreiphasige asymmetrische
Lasten gemäß einer
alternativen bevorzugten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Die folgende ausführliche Beschreibung einer
bevorzugten beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung ist vorwiegend beispielhaft und soll die Erfindung
oder die Anwendung oder den Gebrauch der Erfindung nicht beschränken.
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Die am meisten bevorzugten beispielhaften Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden in Verbindung mit einem Allison
Transmission EV-Antriebssystem beschrieben, das von Allison Transmission
aus Indianapolis, Indiana, geliefert wird. Es sollte jedoch besonders
erwähnt
werden, dass die möglichen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung in der Anwendung nicht auf ein spezifisches
Getriebe oder irgendwelche spezifischen elektrischen Maschinen beschränkt sind.
Konkret kann die vorliegende Erfindung in Verbindung mit jedem beliebigen
Getriebe verwendet werden, das zwei elektrische Maschinen mit ihren
entsprechenden Elektronikwandlern nutzt. Obgleich sie in Verbindung
mit Induktionsmotoren veranschaulicht werden, können entsprechend andere geeignete,
dem Fachmann bekannte elektrische Maschinen substituiert werden.
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Nun auf 1 bezugnehmend umfasst ein EPTO-System
100 zum Speisen einer dreiphasigen symmetrischen Last oder zweier
asymmetrischer einphasiger Lasten gemäß einer bevorzugten beispielhaften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung: einen ersten Wechselstrom-Induktionsmotor 110;
einen zweiten Wechselstrom-Induktionsmotor 120; einen ersten
Leistungswechselrichter bzw. -inverter 130; einen zweiten Leistungsinverter 150;
eine Energiespeichereinrichtung 140; einen Inverter-Controller 160;
einen Leistungsfilter 180; und einen Leistungsverteilungs/
Schutzmechanismus 190. Ein Bus 195 für die Fahrzeug/
Getriebesteuerung, ein erster Bus 135 für den Inverter-Controller,
ein zweiter Bus 155 für
den Inverter-Controller und ein Filterbus 165 schaffen
Datenübertragungswege
zwischen den verschiedenen Komponenten. Außerdem sind Ausgangsanschlüsse 191 Verteilungspunkte
für die
vom EPTO-System 100 abgegebene Leistung. Es sollte besonders
erwähnt
werden, dass in 1 wie
in allen Figuren die dargestellten Verbindungen nur repräsentativ
sind und die tatsächliche
physikalische Verbindung zwischen den verschiedenen Komponenten
auf viele verschiedene Arten ausgeführt sein kann.
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Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 110 und
der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 120 sind durch
einen (in dieser Figur nicht dargestellten) komplexen Planetengetriebesatz
mechanisch miteinander gekoppelt und über den ersten Leistungsinverter 130 und
den zweiten Leistungsinverter 150 elektrisch gekoppelt
oder verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 140 ist
typischerweise mit dem ersten Leistungsinverter 130 und
dem zweiten Leistungsinverter 150 parallel verbunden. Die
Energiespeichereinrichtung 140 ist irgendeine geeignete Art einer
dem Fachmann bekannten Energiespeichereinrichtung wie z.B. ein oder
mehrere Batteriestapel und/oder Ultrakondensatoren.
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Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 110 ist
typischerweise mit einer (in dieser Figur nicht dargestellten) Antriebsmaschine
eines Verbrennungsmotors verbunden. Im Betrieb ist der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 110 als
Generator tätig,
der die mechanische Energie, die an seiner Eingangswelle empfangen
wird, welche mit dem ICE physikalisch gekoppelt ist, in elektrische
Wechselstromenergie transformiert. Der erste Leistungsinverter 130 ist
mit dem Ausgang des ersten Wechselstrom-Induktionsmotors 110 elektrisch
verbunden und arbeitet als Verstärkungsgleichrichter.
Dies ermöglicht
dem ersten Leistungsinverter 130, die elektrische Wechselstromenergie
in elektrische Gleichstromenergie zu transformieren, die dann in
der Energiespeichereinrichtung 140 gespeichert wird.
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Der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 120 umfasst
mehrere interne Windungen, die durch Schalter 121 und 122 miteinander
verbunden sind. Die Schalter 121 und 122 befinden
sich typischerweise an den Eingangsanschlüssen oder der neutralen Verbindung,
wie in 1 gezeigt ist.
Außerdem
ist der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 120 typischerweise
mit den (in dieser Figur nicht dargestellten) Rädern des Hybridfahrzeuges verbunden,
das das EPTO-System 100 enthält. Da der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 120 für den Betrieb
des EPTO-Systems 100 nicht
benötigt
wird, wird er durch Öffnen
der Schalter 121 und 122 getrennt.
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Der zweite Leistungsinverter 150 wird
als Inverter betrieben, der Gleichstromleistung bei einer festen
Frequenz und Spannung in Wechselstromleistung transformiert. Die
dreiphasige Ausgabe des zweiten Leistungsinverters 150 wird
durch einen Leistungsfilter 180 gefiltert und dann über den
Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 190 an die Ausgangsanschlüsse 191 abgegeben.
In diesem Beispiel liefern Ausgangsanschlüsse 195, sind aber nicht
darauf beschränkt,
eine dreiphasige Leistung mit 208 V und 60 Hz und können auch
verwendet werden, um Leistung für
eine dreiphasige symmetrische Last oder zwei asymmetrische einphasige
Lasten zu liefern.
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Der Leistungsfilter 180 ist
eine Reihenschaltung von Induktorspulen und Kondensatoren, die dazu
dienen, das vom zweiten Leistungsinverter 150 abgegebene
elektrische Wechselstrom-Leistungssignal zu filtern und zu glätten. Der
Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 190 liefert Schaltungsschutzmerkmale
und sorgt auch für
die physikalische Verteilung der elektrischen Wechselstromleistung
an eine externe Last. Obgleich als einzelne Komponenten dargestellt,
erkennt der Fachmann, dass der Leistungsfilter 180 und
der Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 190 zu einer
einzigen Einrichtung kombiniert werden können.
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Der Inverter-Controller 160 ist
durch den ersten Bus 135 für den Inverter-Controller mit
dem ersten Leistungsinverter 130 und durch den zweiten
Bus 155 für
den Inverter-Controller mit dem zweiten Leistungsinverter 150 verbunden.
Der Inverter-Controller 160 ist über den Filterbus 165 mit
dem Leistungsfilter 180 und dem Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus
190 verbunden. Der Inverter-Controller 160 wird genutzt,
um den Betrieb des ersten Leistungsinverters 130 und des
zweiten Leistungsinverters 150 während eines EPTO-Betriebs zu
steuern. Außerdem
nimmt der Inverter-Controller 160 eine Rückkopplung
vom Leistungsfilter 180 und Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 190 in
Bezug auf Spannungs- und Betriebsbedingungen entgegen. Schließlich kommuniziert
der Inverter-Controller 160 auch über den Bus 195 mit
dem Fahrzeug/Getriebe-Controller, um das gesamte Systemmanagement einschließlich Funktionen
zur Drehzahlsteuerung des ICE und Störungsbehandlung zu koordinieren.
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Bezugnehmend nun auf 2 umfasst ein EPTO-System
200 zum Speisen dreiphasiger symmetrischer Lasten gemäß einer
alternativen bevorzugten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung: einen ersten Wechselstrom-Induktionsmotor 210;
einen zweiten Wechselstrom-Induktionsmotor 220; einen ersten
Leistungsinverter 230; einen zweiten Leistungsinverter 250;
eine Energiespeichereinrichtung 240; einen Inverter-Controller 260;
einen Leistungsfilter 280 und einen Leistungsverteilungs/
Schutzmechanismus 290. Ein Bus 295 für die Fahrzeug/
Getriebesteuerung, ein erster Bus 235 für den Inverter-Controller,
ein zweiter Bus 255 für
den Inverter-Controller und ein Filterbus 265 schaffen
Datenübertragungswege
zwischen den verschiedenen Komponenten. Außerdem sind Ausgangsanschlüsse 291 Verteilungspunkte
für die
vom EPTO-System 200 abgegebene
Leistung.
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Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 210 und
der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 220 sind über einen
(in dieser Figur nicht dargestellten) komplexen Planetengetriebesatz
mechanisch miteinander verbunden und sind durch den ersten Leistungsinverter 230 und
den zweiten Leistungsinverter 250 elektrisch gekoppelt
oder verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 240 ist
typischerweise parallel mit dem ersten Leistungsinverter 230 und dem
zweiten Leistungsinverter 250 verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 240 ist
irgendeine geeignete Art einer dem Fachmann bekannten Energiespeichereinrichtung
wie z.B. ein oder mehrere Batteriestapel und/oder Ultrakondensatoren.
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Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 210 ist
typischerweise mit einer (in dieser Figur nicht dargestellten) Antriebsmaschine
eines Verbrennungsmotors verbunden. Im Betrieb ist der erste Wechselstrom-Induktiorsmotor 210 tätig als
Generator, der die mechanische Energie, die an seiner Eingangswelle
empfangen wird, welche mit dem ICE physikalisch gekoppelt ist, in
elektrische Wechselstromenergie transformiert. Der erste Leistungsinverter 230 ist
mit dem Ausgang des ersten Wechselstrom-Induktionsmotors 210 elektrisch
verbunden und arbeitet als Verstärkungsgleichrichter.
Dies ermöglicht
dem ersten Leistungsinverter 230, die elektrische Wechselstromenergie
in elektrische Gleichstromenergie zu transformieren, die dann in
der Energiespeichereinrichtung 240 gespeichert wird.
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Der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 220 weist
mehrere interne Windungen auf. Außerdem ist der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 220 typischerweise
mit den (in dieser Figur nicht dargestellten) Rädern des Hybridfahrzeugs verbunden, das
das EPTO-System 200 enthält.
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Der zweite Leistungsinverter 250 wird
als Inverter betrieben, der Gleichstromleistung bei einer festen
Frequenz und Spannung in Wechselstromleistung transformiert. Die
dreiphasige Ausgabe des zweiten Leistungsinverters 250 wird
durch den Leistungsfilter 280 gefiltert und dann über den
Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 290 an Ausgangsanschlüsse 291 abgegeben.
In diesem Beispiel liefern Ausgangsanschlüsse 295, sind aber
nicht darauf beschränkt,
eine dreiphasige Leistung mit 208 V und 60 Hz und können genutzt
werden, um Leistung für eine
dreiphasige symmetrische Last oder zwei asymmetrische einphasige
Lasten zu liefern.
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Der Leistungsfilter 280 ist
eine Reihenschaltung von Induktorspulen und Kondensatoren, die dazu
dienen, das vom zweiten Leistungsinverter 250 abgegebene
elektrische Wechselstrom-Leistungssignal zu filtern und zu glätten. In
dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung werden die internen Windungen des zweiten
Wechselstrom-Induktionsmotors 220 als
Teil des Leistungsfilters 280 genutzt. Dies vermeidet den
Bedarf an den in 1 dargestellten
zusätzlichen
Induktorspulen. Der Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 290 liefert
Schaltungsschutzmerkmale und sorgt auch für die physikalische Verteilung
der elektrischen Wechselstromleistung an eine externe Last. Obgleich
als getrennte Komponenten dargestellt, erkennt der Fachmann, dass
der Leistungsfilter 280 und der Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus
290 zu einer einzigen Einrichtung kombiniert werden können.
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Der Inverter-Controller 260 ist
durch den ersten Bus 235 für den Inverter-Controller mit
dem ersten Leistungsinverter 230 und durch den zweiten
Bus 255 für
den Inverter-Controller mit dem zweiten Leistungsinverter 250 verbunden.
Der Inverter-Controller 260 ist über den Filterbus 265 mit
dem Leistungsfilter 280 und dem Leistungsvertei lungs/Schutzmechanismus
290 verbunden. Der Inverter-Controller 260 wird verwendet,
um den Betrieb des ersten Leistungsinverters 230 und des
zweiten Leistungsinverters 250 während eines EPTO-Betriebs zu
steuern. Außerdem
nimmt der Inverter-Controller 260 eine Rückkopplung
vom Leistungsfilter 280 und Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 290 in
Bezug auf Spannungs- und Betriebsbedingungen entgegen. Der Inverter-Controller 260 kommuniziert
schließlich auch über den
Bus 295 mit dem Fahrzeug/ Getriebe-Controller, um das gesamte
Systemmanagement einschließlich
Funktionen zur Drehzahlsteuerung des ICE und Störungsbehandlung zu koordinieren.
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Bezugnehmend nun auf 3 umfasst ein EPTO-System 300 zum Speisen
einphasiger asymmetrischer Lasten gemäß einer bevorzugten beispielhaften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung: einen ersten Wechselstrom-Induktionsmotor 310;
einen zweiten Wechselstrom-Induktionsmotor 320;
einen ersten Leistungsinverter 330; einen zweiten Leistungsinverter 350;
eine Energiespeichereinrichtung 340; einen Inverter-Controller 360;
einen Leistungsfilter 380; und einen Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus
390. Ein Bus 395 für
die Fahrzeug/Getriebesteuerung, ein erster Bus 335 für den Inverter-Controller,
ein zweiter Bus 355 für
den Inverter-Controller und ein Filterbus 365 schaffen
Datenübertragungswege
zwischen den verschiedenen Komponenten. Außerdem sind Ausgangsanschlüsse 391 Verteilungspunkte
für die
vom EPTO-System 300 abgegebene Leistung.
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Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 310 und
zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 320 sind durch einen
(in dieser Figur nicht dargestellten) komplexen Planetengetriebesatz
mechanisch mitein ander verbunden und sind durch den ersten Leistungsinverter 330 und
zweiten Leistungsinverter 350 elektrisch gekoppelt oder
verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 340 ist typischerweise
mit dem ersten Leistungsinverter 330 und zweiten Leistungsinverter 350 parallel
verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 340 ist irgendeine
geeignete Art einer dem Fachmann bekannten Energiespeichereinrichtung
wie z.B. ein oder mehrere Batteriestapel und/oder Ultrakondensatoren.
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Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 310 ist
typischerweise mit einer (in dieser Figur nicht dargestellten) Antriebsmaschine
eines Verbrennungsmotors verbunden. Im Betrieb ist der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 310 tätig als
ein Generator, der die mechanische Energie, die an seiner Eingangswelle
empfangen wird, welche mit dem ICE physikalisch gekoppelt ist, in
eine elektrische Wechselstromenergie transformiert. Der erste Leistungsinverter 330 ist
mit dem Ausgang des ersten Wechselstrom-Induktionsmotors 310 elektrisch
verbunden und arbeitet als Verstärkungsgleichrichter.
Dies ermöglicht
dem ersten Leistungsinverter 330, die elektrische Wechselstromenergie
in elektrische Gleichstromenergie umzuwandeln, die dann in der Energiespeichereinrichtung 340 gespeichert
wird.
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Der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 320 umfasst
mehrere interne Windungen, die durch Schalter 321 und 322 miteinander
verbunden sind. Die Schalter 321 und 322 befinden
sich typischerweise an den Eingangsanschlüssen oder der neutralen Verbindung,
wie in 3 dargestellt
ist. Außerdem
ist der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 320 typischerweise
mit den (in dieser Figur nicht dargestellten) Rädern des Hybridfahrzeugs verbunden,
das das EPTO-System 300 enthält. Da der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 320 für einen
Betrieb des EPTO-Systems 300 nicht benötigt wird, wird er durch Öffnen der
Schalter 321 und 322 getrennt.
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Der zweite Leistungsinverter 350 wird
als ein Inverter betrieben, der Gleichstromleistung bei einer festen
Frequenz und Spannung in Wechselstromleistung transformiert. Die
Ausgabe des zweiten Leistungsinverters 350 wird durch den
Leistungsfilter 380 gefiltert und dann durch den Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus
390 an Ausgangsanschlüsse 391 abgegeben.
In diesem Beispiel liefern die Ausgangsanschlüsse 395 eine einphasige
Leistung mit 120/240V und 60 Hz und können genutzt werden, um Leistung
für einphasige
asymmetrische Lasten zu liefern.
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Der Leistungsfilter 380 ist
eine Reihenschaltung von Induktorspulen und Kondensatoren, die dazu
dienen, das vom zweiten Leistungsinverter 350 abgegebene
elektrische Wechselstrom-Leistungssignal zu filtern und zu glätten. Der
Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 390 liefert Schaltungsschutzmerkmale
und sorgt auch für
die physikalische Verteilung der elektrischen Wechselstromleistung
an eine externe Last. Obgleich als getrennte Komponenten dargestellt,
erkennt der Fachmann, dass der Leistungsfilter 380 und
der Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 390 zu einer einzigen Einrichtung
kombiniert werden können.
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Der Inverter-Controller 360 ist
durch den ersten Bus 335 für den Inverter-Controller mit
dem ersten Leistungsinverter 330 und durch den zweiten
Bus 355 für
den Inverter-Controller mit dem zweiten Leis tungsinverter 350 verbunden.
Der Inverter-Controller 360 ist über den Filterbus 365 mit
dem Leistungsfilter 380 und dem Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 390 verbunden.
Der Inverter-Controller 360 wird verwendet, um den Betrieb
des ersten Leistungsinverters 330 und des zweiten Leistungsinverters 350 während eines
EPTO-Betriebs zu steuern. Außerdem
nimmt der Inverter-Controller 360 eine Rückkopplung
vom Leistungsfilter 380 und Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus
390 in Bezug auf Spannungs- und Betriebsbedingungen entgegen. Der
Inverter-Controller 360 kommuniziert schließlich auch über den
Bus 395 mit dem Fahrzeug/ Getriebe-Controller, um das gesamte
Systemmanagement einschließlich
Funktionen zur Drehzahlsteuerung des ICE und Störungsbehandlung zu koordinieren.
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Bezugnehmend nun auf 4 umfasst ein EPTO-System 400 zum Speisen
einphasiger asymmetrischer Lasten gemäß einer alternativen bevorzugten
beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung: einen ersten Wechselstrom-Induktionsmotor 410;
einen zweiten Wechselstrom-Induktionsmotor 420; einen ersten
Leistungsinverter 430; einen zweiten Leistungsinverter 450;
eine Energiespeichereinrichtung 440; einen Inverter-Controller 460;
einen Leistungsfilter 480; und einen Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus
490. Ein Bus 495 für
die Fahrzeug/ Getriebesteuerung, ein erster Bus 435 für den Inverter-Controller,
ein zweiter Bus 455 für
den Inverter-Controller und ein Filterbus 465 schaffen
Datenübertragungswege
zwischen den verschiedenen Komponenten. Zusätzlich sind Ausgangsanschlüsse 491 Verteilungspunkte
für die
vom EPTO-System 400 abgegebene Leistung.
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Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 410 und
zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 420 sind durch einen
(in dieser Figur nicht dargestellten) komplexen Planetengetriebesatz
mechanisch miteinander verbunden und sind durch den ersten Leistungsinverter 430 und
zweiten Leistungsinverter 450 elektrisch gekoppelt oder
verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 440 ist typischerweise
mit dem ersten Leistungsinverter 430 und dem zweiten Leistungsinverter 450 parallel
verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 440 ist irgendeine
geeignete Art einer dem Fachmann bekannten Energiespeichereinrichtung
wie z.B. ein oder mehrere Batteriestapel und/oder Ultrakondensatoren.
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Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 410 ist
typischerweise mit einer (in dieser Figur nicht dargestellten) Antriebsmaschine
eines Verbrennungsmotors verbunden. Im Betrieb ist der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 410 tätig als
ein Generator, der die mechanische Energie, die an seiner Eingangswelle
empfangen wird, welche mit dem ICE physikalisch gekoppelt ist, in
elektrische Wechselstromenergie transformiert. Der erste Leistungsinverter 430 ist
mit dem Ausgang des ersten Wechselstrom-Induktionsmotors 410 elektrisch
verbunden und arbeitet als Verstärkungsgleichrichter.
Dies ermöglicht
dem ersten Leistungsinverter 430, die elektrische Wechselstromenergie
in elektrische Gleichstromenergie umzuwandeln, die dann in der Energiespeichereinrichtung 440 gespeichert
wird.
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Der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 420 umfasst
mehrere interne Windungen. Außerdem ist
der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 420 typischerweise
mit den (in dieser Figur nicht dargestellten) Rädern des Hybridfahrzeugs verbunden,
das das EPTO-System 400 enthält.
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Der zweite Leistungsinverter 450 wird
als ein Inverter betrieben, der Gleichstromleistung bei einer festen
Frequenz und Spannung in Wechselstromleistung transformiert. Die
Ausgabe des zweiten Leistungsinverters 450, wird durch
den Leistungsfilter 480 gefiltert und dann durch den Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus
490 an die Ausgangsanschlüsse 491 abgegeben.
In diesem Beispiel liefern Ausgangsanschlüsse 495, sind aber
nicht darauf beschränkt,
eine Versorgungsleistung von 120/240V und 60 Hz für asymmetrische
einphasige Lasten.
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Der Leistungsfilter 480 ist
eine Reihenschaltung von Induktorspulen und Kondensatoren, die dazu
dienen, das vom zweiten Leistungsinverter 450 abgegebene
elektrische Wechselstrom-Leistungssignal zu filtern und zu glätten. In
dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung werden die internen Windungen des zweiten
Wechselstrom-Induktionsmotors 420 als
Teil des Leistungsfilters 480 genutzt. Dies vermeidet den
Bedarf an zusätzlichen
Induktorspulen, die in 3 dargestellt
sind. Der Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 490 liefert Schaltungsschutzmerkmale
und sorgt auch für
die physikalische Verteilung der elektrischen Wechselstromleistung
an eine externe Last. Obgleich als getrennte Komponenten dargestellt,
erkennt der Fachmann, dass der Leistungsfilter 480 und
der Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 490 zu einer einzigen Einrichtung
kombiniert werden können.
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Der Inverter-Controller 460 ist
durch den ersten Bus 435 für den Inverter-Controller mit
dem ersten Leistungsinverter 430 und durch den zweiten
Bus 455 für
den Inverter-Controller mit dem zweiten Leistungsinverter 450 verbunden.
Der Inverter-Controller 460 ist über den Filterbus 465 mit
dem Leistungsfilter 480 und dem Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 490 verbunden.
Der Inverter-Controller 460 wird verwendet, um den Betrieb
des ersten Leistungsinverters 430 und des zweiten Leistungsinverters 450 während eines
EPTO-Betriebs zu steuern. Außerdem
nimmt der Inverter-Controller 460 eine Rückkopplung
vom Leistungsfilter 480 und Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 490 in
Bezug auf Spannungs- und Betriebsbedingungen entgegen. Der Inverter-Controller 460 kommuniziert
schließlich auch über den
Bus 495 mit dem Fahrzeug/ Getriebe-Controller, um das gesamte
Systemmanagement einschließlich
Funktionen zur Drehzahlsteuerung des ICE und Störungsbehandlung zu koordinieren.
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Bezugnehmend nun auf 5 umfasst ein EPTO-System 500 zum Speisen
dreiphasiger asymmetrischer Lasten gemäß einer bevorzugten beispielhaften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung: einen ersten Wechselstrom-Induktionsmotor 510;
einen zweiten Wechselstrom-Induktionsmotor 520;
einen ersten Leistungsinverter 530; einen zweiten Leistungsinverter 550;
eine Energiespeichereinrichtung 540; einen Inverter-Controller 560;
einen Leistungsfilter 580; und einen Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 590.
Ein Bus 595 für
die Fahrzeug/ Getriebesteuerung, ein erster Bus 535 für den Inverter-Controller,
ein zweiter Bus 555 für
den Inverter-Controller und ein Filterbus 565 schaffen
Datenübertragungswege
zwischen den verschiedenen Komponenten. Ausgangsanschlüsse 591 sind
außerdem Verteilungspunkte
für die
vom EPTO-System 500 abgegebene Leistung.
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– Der
erste Wechselstrom-Induktionsmotor 510 und zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 520 sind
durch einen (in dieser Figur nicht dargestellten) komplexen Planetengetriebesatz
mechanisch miteinander verbunden und sind durch den ersten Leistungsinverter 530 und
zweiten Leistungsinverter 550 elektrisch gekoppelt oder
verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 540 ist typischerweise
mit dem ersten Leistungsinverter 530 und dem zweiten Leistungsinverter 550 parallel
verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 540 ist irgendeine
geeignete Art einer dem Fachmann bekannten Energiespeichereinrichtung
wie z.B. ein oder mehrere Batteriestapel und/oder Ultrakondensatoren.
-
Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 510 ist
typischerweise mit einer (in dieser Figur nicht dargestellten) Antriebsmaschine
eines Verbrennungsmotors verbunden. Im Betrieb ist der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 510 tätig als
ein Generator, der die mechanische Energie, die an seiner Eingangswelle
empfangen wird, welche mit dem ICE physikalisch verbunden ist, in
elektrische Wechselstromenergie transformiert. Der erste Leistungsinverter 530 ist
mit dem Ausgang des ersten Wechselstrom-Induktionsmotors 510 elektrisch
verbunden und arbeitet als Verstärkungsgleichrichter.
Dies ermöglicht
dem ersten Leistungsinverter 530, die elektrische Wechselstromenergie
in elektrische Gleichstromenergie zu transformieren, die dann in
der Energiespeichereinrichtung 540 gespeichert wird.
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Der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 520 umfasst
mehrere interne Windungen, die durch Schalter 521 und 522 miteinander
verbunden sind. Die Schalter 521 und 522 sind
typischerweise an den Ausgangsanschlüssen oder der neutralen Verbindung
wie in 5 gezeigt angeordnet.
Außerdem
ist der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 520 typischerweise
mit den (in dieser Figur nicht dargestellten) Rädern des Hybridfahrzeugs verbunden,
das das EPTO-System 500 enthält. Da der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 520 für einen
Betrieb des EPTO-Systems 500 nicht
benötigt
wird, wird er durch Öffnen
der Schalter 521 und 522 getrennt.
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Der zweite Leistungsinverter 550 wird
als ein Inverter betrieben, der Gleichstromleistung bei einer festen
Frequenz und Spannung in Wechselstromleistung transformiert. In
dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein vierbeiniger Inverter verwendet,
um den von Null verschiedenen neutralen Strom der asymmetrischen
Last zu steuern. Während
eines standardmäßigen Fahrzeugbetriebs
wird das EPTO-System 500 nicht genutzt, und demgemäß ist das
vierte Bein des Inverters gesperrt. Wann immer das EPTO-System 500 aktiviert
wird, um Wechselstromleistung an die Ausgangsanschlüsse 591 abzugeben,
wird das vierte Bein des zweiten Leistungsinverters 550 aktiviert.
Die Ausgabe des zweiten Leistungsinverters 550 wird durch
den Leistungsfilter 580 gefiltert und wird dann durch den
Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 590 an die Ausgangsanschlüsse 591 abgegeben.
In diesem Beispiel liefern Ausgangsanschlüsse 595, sind aber nicht
darauf beschränkt,
Leistung mit 120/208 V und 60 Hz für die dreiphasigen asymmetrischen
Lasten..
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Der Leistungsfilter 580 ist
eine Reihenschaltung von Induktorspulen und Kondensatoren, die dazu
dienen, das vom zweiten Leistungsinverter 550 abgegebene
elektrische Wechselstrom-Leistungssignal zu filtern und zu glätten. Der
Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 590 liefert Schaltungsschutzmerkmale
und sorgt auch für
die physikali sche Verteilung der elektrischen Wechselstromleistung
an eine externe Last. Obgleich als diskrete Komponenten dargestellt,
erkennt der Fachmann, dass der Leistungsfilter 580 und
der Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 590 zu einer
einzigen Einrichtung kombiniert werden können.
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Der Inverter-Controller 560 ist
durch den ersten Bus 535 für den Inverter-Controller mit
dem ersten Leistungsinverter 530 und durch den zweiten
Bus 555 für
den Inverter-Controller mit dem zweiten Leistungsinverter 550 verbunden.
Der Inverter-Controller 560 ist mit dem Leistungsfilter 580 und
dem Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 590 über den Filterbus 565 verbunden.
Der Inverter-Controller 560 wird verwendet, um den Betrieb
des ersten Leistungsinverters 530 und des zweiten Leistungsinverters 550 während eines
EPTO-Betriebs zu steuern. Außerdem
nimmt der Inverter-Controller 560 eine Rückkopplung
von dem Leistungsfilter 580 und dem Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus
590 in Bezug auf Spannungs- und Betriebsbedingungen entgegen. Der
Inverter-Controller 560 kommuniziert schließlich auch
mit dem Fahrzeug/ Getriebe-Controller über den Bus 595, um das gesamte
Systemmanagement einschließlich
Funktionen zur Drehzahlsteuerung des ICE und der Störungsbehandlung
zu koordinieren.
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Bezugnehmend nun auf 6 umfasst ein EPTO-System 600 zum Speisen
dreiphasiger asymmetrischer Lasten gemäß einer alternativen bevorzugten
beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung: einen ersten Wechselstrom-Induktionsmotor 610;
einen zweiten Wechselstrom-Induktionsmotor 620; einen ersten
Leistungsinverter 630; einen zweiten Leistungsinverter 650;
eine Energiespeichereinrichtung
640; einen Inverter-Controller 660;
einen Leistungsfilter 680; und einen Leistungsverteilungs/
Schutzmechanismus 690. Ein Bus 695 für die Fahrzeug/
Getriebesteuerung, ein erster Bus 635 für den Inverter-Controller,
ein zweiter Bus 655 für
den Inverter-Controller und ein Filterbus 665 schaffen
Datenübertragungswege
zwischen den verschiedenen Komponenten. Außerdem sind Ausgangsanschlüsse 691 Verteilungspunkte
für die
vom EPTO-System 600 abgegebene Leistung.
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Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 610 und
zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 620 sind durch einen
(in dieser Figur nicht dargestellten) komplexen Planetengetriebesatz
mechanisch miteinander verbunden und sind durch den ersten Leistungsinverter 630 und
zweiten Leistungsinverter 650 elektrisch gekoppelt oder
verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 640 ist typischerweise
mit dem ersten Leistungsinverter 630 und dem zweiten Leistungsinverter 650 parallel
verbunden. Die Energiespeichereinrichtung 640 ist irgendeine
geeignete Art einer dem Fachmann bekannten Energiespeichereinrichtung
wie z.B. ein oder mehrere Batteriestapel und/oder Ultrakondensatoren.
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Der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 610 ist
typischerweise mit einer (in dieser Figur nicht dargestellten) Antriebsmaschine
eines Verbrennungsmotors verbunden. Im Betrieb ist der erste Wechselstrom-Induktionsmotor 610 tätig als
ein Generator, der die mechanische Energie, die an seiner Eingangswelle
empfangen wird, welche mit dem ICE physikalisch verbunden ist, in
elektrische Wechselstromenergie transformiert. Der erste Leistungsinverter 630 ist
mit dem Ausgang des ersten Wechselstrom-Induktionsmotors 610 elektrisch
verbunden und arbeitet als Verstärkungsgleichrichter.
Dies ermöglicht
dem ersten Leistungsinver ter 630, die elektrische Wechselstromenergie
in elektrische Gleichstromenergie zu transformieren, die dann in
der Energiespeichereinrichtung 640 gespeichert wird.
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Der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 620 umfasst
mehrere interne Windungen. Der zweite Wechselstrom-Induktionsmotor 620 ist
typischerweise mit den (in dieser Figur nicht dargestellten) Rädern des
Hybridfahrzeugs verbunden, das das EPTO-System 600 enthält.
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Der zweite Leistungsinverter 650 wird
als ein Inverter betrieben, der Gleichstromleistung bei einer festen
Frequenz und Spannung in Wechselstromleistung transformiert. In
dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein vierbeiniger Inverter verwendet,
um den von Null verschiedenen neutralen Strom der asymmetrischen
Last zu steuern. Während
eines standardmäßigen Fahrzeugbetriebs
wird das EPTO-System 600 nicht genutzt, und demgemäß ist das
vierte Bein des Inverters gesperrt. Wann immer das EPTO-System 600 aktiviert
wird, um Wechselstromleistung an die Ausgangsanschlüsse 691 abzugeben,
wird das vierte Bein des zweiten Leistungsinverters 650 aktiviert.
Die Ausgabe des zweiten Leistungsinverters 650 wird durch
den Leistungsfilter 680 gefiltert und wird dann durch den
Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 690 an die Ausgangsanschlüsse 691 geliefert.
In diesem Beispiel liefern Ausgangsanschlüsse 695, sind aber nicht
darauf beschränkt,
eine Versorgungsleistung mit 120/208 V und 60 Hz für die dreiphasigen
asymmetrischen Lasten.
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Der Leistungsfilter 680 ist
eine Reihenschaltung von Induktorspulen und Kondensatoren, die dazu
dienen, das vom zweiten Leistungsinverter 650 abgegebene
elektrische Wechselstrom-Leistungssignal zu filtern und zu glätten. In
dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung werden die internen Windungen des zweiten
Wechselstrom-Induktionsmotors 620 als
Teil des Leistungsfilters 680 genutzt. Dies vermeidet den
Bedarf an den in 5 gezeigten zusätzlichen
Induktorspulen. Der Leistungsverteilungs/ Schutzmechanismus 690 liefert
typischerweise Schaltungsschutzmerkmale und sorgt auch für die physikalische
Verteilung der elektrischen Wechselstromleistung an eine externe
Last. Obgleich als diskrete Komponenten dargestellt, erkennt der
Fachmann, dass der Leistungsfilter 680 und der Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus
690 zu einer einzigen Einrichtung kombiniert werden können.
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Der Inverter-Controller 660 ist
durch den ersten Bus 635 für den Inverter-Controller mit
dem ersten Leistungsinverter 630 und durch den zweiten
Bus 655 für
den Inverter-Controller mit dem zweiten Leistungsinverter 650 verbunden.
Der Inverter-Controller 660 ist mit dem Leistungsfilter 680 und
dem Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus 690 über den Filterbus 665 verbunden.
Der Inverter-Controller 660 wird verwendet, um den Betrieb
des ersten Leistungsinverters 630 und des zweiten Leistungsinverters 650 während eines
EPTO-Betriebs zu steuern. Außerdem
nimmt der Inverter-Controller 660 eine Rückkopplung
von dem Leistungsfilter 680 und dem Leistungsverteilungs/Schutzmechanismus
690 in Bezug auf Spannungs- und Betriebsbedingungen entgegen. Der
Inverter-Controller 660 kommuniziert schließlich auch über den
Bus 695 mit dem Fahrzeug/ Getriebe-Controller, um das gesamte
Systemmanage ment einschließlich
Funktionen zur Drehzahlsteuerung des ICE und der Störungsbehandlung zu
koordinieren.
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Die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nutzen den Verbrennungsmotor eines Hybridfahrzeugs,
der mit einer Energiespeichereinrichtung und einer Reihenschaltung
von Invertern gekoppelt ist, um für ein System zur Entnahme elektrischer
Leistung (EPTO) die Fähigkeit zur
Erzeugung elektrischer Leistung bereitzustellen. Zusätzliche
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nutzen einen an Bord vorhandenen Wechselstrom-Induktionsmotor,
um eine Fähigkeit
zum Filtern der erzeugten Wechselstromleistung zu liefern.