DE1031865B - Einstuetzer- Hoechstspannungstrennschalter - Google Patents
Einstuetzer- HoechstspannungstrennschalterInfo
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- DE1031865B DE1031865B DEL17181A DEL0017181A DE1031865B DE 1031865 B DE1031865 B DE 1031865B DE L17181 A DEL17181 A DE L17181A DE L0017181 A DEL0017181 A DE L0017181A DE 1031865 B DE1031865 B DE 1031865B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H31/00—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H31/26—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch
- H01H31/32—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch with rectilinearly-movable contact
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Einstützer-Höchstspannungstrennschalter
mit unmittelbar durch Druckluft in die Einschaltstellung bewegtem teleskopartigem
Schaltrohr. Gegenüber den weit ausladenden schweren Scheren von Scherentrennschaltern besitzen
diese leichten teleskopartigen Schaltrohre den Vorteil, daß sie in der Ausschaltstellung keine größere Fläche
beanspruchen als der Stützer selbst und daß sie im eingeschalteten Zustand dem Wind nur wenig Angriffsfläche
bieten. Nachteilig ist andererseits bei den bisherigen Trennschaltern mit teleskopartigem Schaltrohr
der Umstand, daß das Zusammenziehen des Schaltrohres beim Ausschalten verhältnismäßig
schwierig ist. Dies kann beispielsweise dadurch, geschehen, daß man Druckluft auf den Antriebskolben
in umgekehrter Richtung wirken läßt, wodurch dieser in axialer Richtung nach unten verschoben wird und
bei Aufprall auf einen Puffer die übrigen Teile des Schaltrohres zum Zusammenfallen bringt. Durch die
stoß artigen Beanspruchungen kann in einem solchen Fall jedoch der Stützer unter Umständen beschädigt
werden.
Diese Schwierigkeiten werden bei anderen bekannten teleskopartigen Höchstspannungstrennschaltern
dadurch vermieden, daß nicht das Schaltrohr selbst, sondern das Untergestell, welches den Erdisolator mit
dem starren Schaltrohr trägt, teleskopartig ausgebildet ist. Solche Schalter haben aber dafür den Nachteil,
daß eine sehr starke Antriebsvorrichtung und ein außerordentlich stabiles Fundament für die schweren,
zu hebenden Teile vorgesehen sein muß.
Andererseits ist bekannt, bei Trennschaltern mit teleskopartigem Schaltrohr innerhalb des Rohres eine
Zugfeder anzuordnen, die bei einer Ausschaltung die Rohrglieder zum Zusammenfallen bringt. Solche Zugfedern
können jedoch nur bei Schaltern für kleine Trennweiten verwendet werden, jedoch nicht bei
Höchstspannungstrennern mit Schaltrohren von mehreren Metern Länge, da die Feder dann sehr lang
und außerordentlich kräftig gehalten sein müßte, um eine genügend große Zugkraft ausüben zu können. Bei
durch Druckluft in die Einschaltstellung bewegten Schaltrohren müßte die Druckluft auch ständig eingeschaltet
bleiben, um die Kraft der Zugfeder in der Einschaltstellung zu kompensieren, da eine Verrieglung
der einzelnen Glieder des Schaltrohres in einem solchen Falle nicht ohne weiteres möglich ist.
Diese Mängel fallen beim Einstützer-Höchstspannungstrennschalter nach der Erfindung dadurch weg,
daß dieser eine als Seilwinde ausgebildete, von Druckluft beaufschlagte Vorrichtung aufweist, deren vorzugsweise
als Stromleiter dienendes Antriebsseil mit dem Schaltrohrkopf verbunden ist. Als Antriebsvorrichtung
dient zweckmäßigerweise eine auf Hoch-Einstützer-Höchstspannungstrennschalter
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs - G. m. b. H.,
Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dipl.-Ing. Hellmut Koch, Kassel,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Spannungspotential befindliche Windturbine. Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß man zum
Einschalten des Trenners mit Druckluft von niedrigem Druck auskommt, weil diese nicht wie bei den
bekannten Trennern mit Zugfedern innerhalb der Schaltrohre gegen die Kraft dieser Federn anarbeiten
muß. Beim Ausschalten andererseits übt die Antriebsvorrichtung über das Seil eine genügend, große Kraft
zur Überwindung der Verrieglung aus, wodurch die Robrglieder sicher aus ihrer Verklinkung gelöst und
in die Ausschaltstellung bewegt werden. Außerdem kann das Seil gleichzeitig als Stromleiter dienen, so
daß die Nachteile, die sich bei einer Stromleitung über die einzelnen Rohrglieder ergeben, wegfallen.
Der Schalter nach der Erfindung genügt daher allen Anforderungen hinsichtlich schneller Ein- und Ausschaltung
wie auch hoher Standfestigkeit und bei entsprechender Ausbildung des Einschlagkontaktes
auch einer guten Stromleitung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung. Auf einem nur zum Teil dargestellten
Stützer 1 ist eine Kopfarmatur 2 befestigt, die ein Rohr 3 trägt, welches das unterste Glied des Schaltrohres
bildet. Innerhalb dieses Gliedes 3 sind zwei weitere Glieder 4 und 5 beweglich angeordnet. Um die
Glieder 4 und 5 nach oben zu bewegen, wird über die Leitung 6 Druckluft in die Kammer 7 geleitet, die
dann in die noch zusammengezogenen Rohre eindringt und durch Beaufschlagung des oben geschlossenen
Rohres 5 diese Rohre in die Einschaltstellung bewegt, wo die Kontaktbügel 8 und 9 in an der Freileitung
oder Sammelschiene befestigte Gegenkontakte hineingleiten. Die Rohre 3, 4 und 5 werden in dieser Schaltstellung
in an sich bekannter Weise durch Kugelsperren oder andere Rastvorrichtungen verriegelt.
»09(530/300
Soll das Schaltrohr wieder in die »Aus«-Stellung bewegt werden, so wird über eine zweite Rohrleitung
10 Druckluft einer Windturbine 11 zugeleitet, die sich in einer Kammer der oberen Abdeckung 12 befindet.
Die Windturbine arbeitet über ein Getriebe 13 auf einen Schneckentrieb 14, der mit einer Seiltrommel
verbunden ist, auf die das Seil 15 bei der Ausschaltbewegung aufgewickelt wird. Durch die Abwärtsbewegung
des am oberen Teil des Rohres 5 befestigten Seiles 15 werden die einzelnen Glieder 5 und 4 in das
Rohr 3 hineingezogen.
Die Glieder 4 und 5 können dabei nicht schlagartig zusammenfallen, da bei der Abwärtsbewegung das
Luftvolumen komprimiert wird und mit fortschreitender Zusammenziehung des Teleskops eine stetig
wachsende Dämpfung entsteht. Das Teleskop wird daher besonders weich in die Endstellung einfahren,
so daß keinerlei Beanspruchungen des Porzellans auftreten. Irgendwelche zusätzlichen Maßnahmen zur
Dämpfung sind daher nicht erforderlich.
Im ausgeschalteten Zustand besteht einerseits zwischen den Kontaktbügeln 8 und 9 und der Freileitung
bzw. Sammelschiene die vorschriftsmäßige Isolierstrecke und andererseits zwischen dem Schaltrohrteil 3
und der Erde ebenfalls der vorgeschriebene Abstand.
Claims (2)
1. Einstützer-Höchstspannungstrennschalter mit unmittelbar durch Druckluft in die Einschaltstellung
bewegtem teleskopartigem Schaltrohr, das aus dieser Stellung durch eine an dem Rohrkopf
angreifende, einen Zug ausübende Vorrichtung in
ίο die Ausschaltstellung bewegt wird, gekennzeichnet
durch eine als Seilwinde ausgebildete, von Druckluft
beaufschlagte Vorrichtung (11,13,14), deren vorzugsweise als Stromleiter dienendes Antriebsseil (15) mit dem Schaltrohrkopf verbunden ist.
2. Trennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsvorrichtung eine auf
Hochspannungspotential angeordnete Windturbine (11) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldungen S 1652 VIIIb/21c,
S 1671 VIIIb/21 c, A 6449 VIIIb/21 c;
deutsche Patentschrift Nr. 926 797.
deutsche Patentschrift Nr. 926 797.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL17181A DE1031865B (de) | 1953-11-20 | 1953-11-20 | Einstuetzer- Hoechstspannungstrennschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL17181A DE1031865B (de) | 1953-11-20 | 1953-11-20 | Einstuetzer- Hoechstspannungstrennschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1031865B true DE1031865B (de) | 1958-06-12 |
Family
ID=7260665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL17181A Pending DE1031865B (de) | 1953-11-20 | 1953-11-20 | Einstuetzer- Hoechstspannungstrennschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1031865B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077293B (de) | 1954-05-13 | 1960-03-10 | Siemens Ag | Einstuetzer-Teleskoptrennschalter fuer Hochspannungsanlagen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926797C (de) * | 1944-09-22 | 1955-04-25 | Siemens Ag | Trennschalter mit Druckluftantrieb durch einen Hubkolben |
-
1953
- 1953-11-20 DE DEL17181A patent/DE1031865B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926797C (de) * | 1944-09-22 | 1955-04-25 | Siemens Ag | Trennschalter mit Druckluftantrieb durch einen Hubkolben |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077293B (de) | 1954-05-13 | 1960-03-10 | Siemens Ag | Einstuetzer-Teleskoptrennschalter fuer Hochspannungsanlagen |
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