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Geschicklichkeitsspiele erfreuen
sich allgemein großer
Beliebtheit und sind in vielen verschiedenen Ausführungsarten
bekannt.
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Hier nehmen die sogenannten Lauf-Hüpf- u. Fangspiele,
die entweder ohne Gerät
oder z.B. mit einem Ball, einer Frisbi-Scheibe oder einem Springseil ausgeführt werden,
einen besonderen Platz ein.
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Für
die Entwicklung im Kinder- u. Jugendalter ist es gerade in unsererr
heutigen, durch den Computer geprägten, und somit bewegungsarmen Zeit,
wichtig, Bewegungsspiele die die körperliche und geistige Tätigkeit
gleichzeitig fordern, entsprechenden Personen näher zu bringen.
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Es ist somit eine wertvolle Aufgabe
für den Spielehersteller
auch derartige Spiele anzubieten.
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Um auch ein entsprechendes Interesse
für derartige
Spiele bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu wecken, sind
Spielangebote mit neuen Spielideen von großer Bedeutung.
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Die Erfindung hat sich zur Aufgabe
gemacht ein Geschicklichkeitsspiel zu kreieren, daß für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene viele interessante neue Spiel- u. z.T.
auch sportliche Möglichkeiten
bietet und Anforderungen an die körperliche und geistige Beweglichkeit
stellt und dabei den Faktor Spiel und Spaß ebenfalls berücksichtigt.
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Dieses wurde dadurch erreicht, daß ein neues
Geschicklichkeitsspiel (1) entwickelt wurde, das den heutigen
Ansprüchen
gerecht wird und auch je nach Ausführung und Gestaltung für den Innen-
oder Außenbereich
zu gebrauchen ist.
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Die Erfindung besteht darin, daß das neue Geschicklichkeitsspiel
aus mehreren oder einem flexiblen Schlingen- u. Wellenwurfelement
(2) z.B. einem langen flexiblen Seil oder Schlauch besteht,
an dessen einem Ende ein Schlingen- u. Wellenwurfstab (3)
angeordnet ist, und am anderen Ende entweder ebenfalls ein Schlingen-
u. Wellenwurfstab (3) vorhanden ist; und oder ein oder
mehrere Schlingen- u. Wellenfangelemente
(4) lose, lösbar
oder fest dem Schlingen- u.
Wellenwurfelement (2) beigeordnet sind.
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Folgend werden einige der vielen
Ausführungsmöglichkeiten,
wie sie in den Ansprüchen
genannt und in den Figuren-Zeichnungen z.T. erläutert sind, beschrieben.
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So besteht z.B. das Geschicklichkeitsspiel (1)
aus einem langen, flexiblen Schlingen- u. Wellenwurfseil (2),
an dessen Ende jeweils ein längerer Schlingen-
u. Wellenwurfstab (3) vorhanden ist, der entweder fest
oder drehbar mit dem Schlingen- u. Wellenwurfseil (2),
verbunden ist.
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Außerdem ist dem Geschicklichkeitsspiel
(1) ein Dreieck-Gestell
(6) beigeordnet, das aus drei gleichen Teilen besteht,
und durch die beigefügten Schlingen-
u. Wellenfangelemente (4), in diesem Falle als Stab oder
Rohr ausgebildet, durch einstecken in die vorgegebenen Bohrungen
(7), zusammengehalten wird.
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In die vorgegebenen Bohrungen (7)
können weitere
Fangelemente; aber auch der Schlingen- u. Wellenwurfstab (3),
der dann auch als Fangelement genutzt wird, eingesteckt werden.
(Siehe 13)
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Es ist aber auch denkbar, daß das eine
Ende des Seiles fest oder lösbar
mit dem Gestell (6) direkt verbunden ist.
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Eine der vielen Geschicklichkeitsaufgaben besteht
nun darin, daß der
Spieler versucht eine Schlinge über
ein oder mehrere Schlingen- u. Wellenfangelemente (4) zu
werfen.
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Eine Schlinge entsteht in dem der
Spieler mit dem Schlingen- u.
Wellenwurfstab (3) mit einem geschickten Dreh eine sich überschlagende
Welle erzeugt, die sich nach dem Prinzip der fortlaufenden Wellen
bis zum Schlingen- u. Wellenfangelement (4) fortsetzt und
das Fangelement (4) umschlingt.
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Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen muß oder kann
vorher angesagt werden, über
welches Fangelement (4), also über welchen Stab oder über welche
Stäbe die
Schlinge geworfen werden soll.
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Die Stäbe sind vorzugsweise farblich
oder durch Einkerbung gekennzeichnet, sodaß z.B. gewisse Spielpunkte
an den Spieler vergeben werden können.
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Es können abwechselnd mehrere Spieler hintereinander
ihre Geschicklichkeit zeigen; oder bei mehreren am Gestell (3) befestigten Seilen gleichzeitig
agieren.
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Mit ein wenig Übung können z.B. interessante Schlingenmuster
(14a/b/c/d) auf dem Gestell (6) entstehen; oder
es wird zur Spielaufgabe gemacht ein vorbestimmtes Muster mit einer
vorgegebenen Anzahl von Schlingenwurf-Versuchen, fertig zubringen.
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Eine weitere interessante Spielmöglichkeit für zwei Personen
ist, daß das
Geschicklichkeitsspiel (1) aus einem langen flexiblen Seil
besteht, das an seinen beiden Enden je ein Schlingen- u. Wellenwurfstab
(3) aufweist und dieses Geschicklichkeitsspiel (1)
ein Fangelement (4) in Form eines festen, am Boden liegenden
Gegenstandes z.B, eines Würfels, aufweist.
(15/16/17a/b/c)
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Hier versuchen die Spieler abwechselnd eine
Schlinge um den Würfel
zu schlagen um ihn dann mit einem Ruck, über eine am Boden gekennzeichnete
Linie (Strich), zu sich zu ziehen.
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(16)
Oder es können
die Spieler eine flach über
den Boden gleitende Schlinge erzeugen, die dann, wenn sie den Würfel trifft,
den Würfel
in die Richtung des anderen Spielers treibt. (15).
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Um am Boden aufgezeigte Linien möglichst im
gleichen Spiel-Abstand
aufzuzeichnen; sind die vorgegebenen Abstände auf dem Schlingen- u. Wellenwurfseil
(2) markiert.
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Um einen weiteren Schwierigkeitsgrad
ins Spiel zu bringen, kann der Würfel
von einem Spieler so lange vorangetrieben oder herangezogen werden, bis
der Würfel
auf eine andere Farbseite oder andere vorgegebene Zahl fällt.
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Um hierbei eine exakte fortlaufende
Schlinge am Boden zu gewährleisten,
drückt
der inaktive Spieler mit dem Schlingen- u. Wellenwurfstab (3) das Schlingen-
u. Wellenwurfelement (2) an einer vorgegebenen Linie Strich)
auf den Boden.
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Es ist auch denkbar, daß z.B. am
Strand Fangelemente einfach in den Sandboden gesteckt werden, die
dann mit einer Schlinge belegt werden, oder diese Schlingen. wieder
gelöst
werden müssen.
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Eine weitere Spielmöglichkeit,
die auch eine sportliche Komponente aufweist, ist, daß mit dem Schlingen- u. Wellenwurfseil
(2) von einem; oder beiden Mitspielern "über
den Boden laufende Wellen" erzeugt
werden, und andere Mitspieler versuchen im Tal der Wellen über das
Seil hin- u. herzuspringen; oder
bei hohen Wellen unter dem Seil hindurchzuspringen, ohne das Seil
zu berühren
oder ein Mitspieler versucht mit der Welle im Einklang mitzulaufen.
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Eine weitere interessante Spielmöglichkeit für eine oder
mehrere Personen ist z.B. immer wieder verschiedene interessante
Wellenformen und oder Schlingenformen über den Boden laufen oder gleiten zu
lassen um sich und Andere an diesem Anblick zu erfreuen.
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Viel Freude bereitet es, wenn mit
dem neuen Geschicklichkeitsspiel z.B. am Strand im Sand künstlerische
Muster erzeugt werden, die dadurch entstehen, daß der Spieler das Schlingen-
u. Wellenwurfseil hin und her in den verschiedensten Wellenformen über den
Boden gleiten und oder schlängeln
läßt.
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Um das Spiel für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
gleichwohl interessant zu gestalten, ist auch daran gedacht, daß die Schlingen-
u. Wellenfangelemente (4) Figuren darstellen z.B. Mensch, Tier,
Phantasiefiguren mit Fangarmen darstellen oder Gestelle mit weiteren
Schwierigkeitsgraden vorhanden sind, die selbst beweglich gelagert
sind, oder bewegliche Teile aufweisen, z.B. daß sich bei Berührung des
Schlingen- u. Wellenfangelement
dieses dreht, leuchtet oder akustische Signale erzeugt und oder
abknickt und oder wieder aufsteht oder neue Teile der Fangelemente
(4) in Bewegung gebracht werden.
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Das Geschicklichkeitsspiel (1)
kann auch anderweitig mit akustischen und oder optischen Elementen
versehen sein, z.B. kann das Schlingen- u. Wellenfangelement bei
Berührung
akustische oder optische Signale von sich geben; oder das Schlingen-
u. Wellenwurfseil kann leuchtend sein, um in der Dunkelheit effektvolle
Schlingen- u. Wellenfiguren zu erzeugen.
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Eine weitere mögliche Ausführung des Schlingen- u. Wellenfangelementes
(4) ist, daß es auf
dem Schlingen- u.
Wellenwurfseil gleitend gelagert ist und durch Schlingen- u. Wellenschlag
in Bewegung gerät,
also von einer Seite auf die andere Seite gebracht wird.
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Eine weitere Spielmöglichkeit
besteht darin, daß das
Schlingen- u. Wellenwurfseil (2) mit Klettelementen versehen
ist, und als Fangelemente, Klettelemente oder Elemente mit Klettelementen
vorhanden sind.
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Es ist auch denkbar das als Spielspaß im Sommer
das Schlingen- u.
Wellenwurfelement (2) aus einem Schlauch mit kleinen Löchern besteht
und der Schlauch über
den Schlingen- u. Wellenwurfstab (3), der einen Wasseranschluß aufweist,
mit Wasser versorgt wird.
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Weitere Ausführungen sind in den Ansprüchen benannt
und z.T. in den 1–19 beschrieben.
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- 1
- Geschicklichkeitsspiel
- 2
- Schlingen-
u. Wellenwurfelement
- 3
- Schlingen-
u. Wellenwurfstab
- 4
- Schlingen-
u. Wellenfangelemente
- 5
- Greifzone
Schwungstab
- 6
- Gestell
für Fangelemente
- 7
- Bohrungen
- 8
- Befestigung
zum Boden/Loch für
Bodenanker
- 9
- feste
Körper
- 10
- Wirbel
- 11
- Greif-
u. Haltezone
- 12
- Markierungen
- 13
- flexible
Bodenplatte
- 14
- Lochungen
- 15
- Stehauf-Figuren
- 16
- Schlingen
- 17
- Federschlitz
- 18
- Bodenlinien
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Figurenbeschreibung
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1 zeigt
in vereinfachter Darstellung das erfindungsgemäße Geschicklichkeitsspiel (1).
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Hier ist das Schlingen- u. Wellenwurfelement (2)
als Seil ausgebildet und ist im hinteren Bereich mit einem Gestell
(6), das hier als Dreieck ausgebildet ist, fest oder lösbar verbunden.
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Auf dem Gestell sind die Schlingen-
u. Wellenfangelemente (4) als Stab, mit einer oben aufgesetzten
Kugel, ausgebildet. Der Spieler läßt hier eine von ihm, mit dem
Schlingen- u. Wellenwurfstab
(3) erzeugte Schlinge über
den Boden in Richtung Schlingenfangelemente (4) gleiten.
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Der Schlingen- u. Wellenwurfstab
ist hier mit einem Wirbel (10) und einer Greifzone (11)
versehen. Der Stab selbst ist aus Holz, Kunststoff oder Metall und
ist als Voll- oder Hohlstab (Rohr) ausgebildet.
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2 zeigt
das Gleiche wie in 1 beschrieben,
jedoch ist hier als Gestell ein Viereck vorhanden und die Befestigung
des Schlingen- u. Wellenwurfelementes (2) ist hier im vorderen
Bereich fest oder lösbar
angeordnet.
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2a zeigt
im wesentlichen das Gleiche, wie bei 1 + 2 beschrieben, jedoch ist
hier die über
den Boden gleitende Schlinge (16) um ein Schlingenfangelement
(4) geworfen worden.
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3 zeigt
das Geschicklichkeitsspiel beidem ein Gestell (6) mit Schlingenfangelementen
(4) und mehreren Schlingen- u. Wellenwurfelementen vorhanden ist.
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4, 5 + 5a zeigen daß das Gestell aus mehreren
Teilen besteht.
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6zeigt
ein Gestell (6) mit Fangelementen (4), die als
Stab ausgebildet sind und im Bodenbereich einen Federschlitz aufweisen.
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7 zeigt,
daß das
Gestell mit einer rutschfesten Bodenbefestigung, (8) die
als Gummi- oder Kunststoffplatte ausgebildet ist.
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8 + 9 zeigen mögliche Ausführungen
einer festen Bodenplatte und oder einer elastischen Bodenplatte
oder einer weichen Kunststofffolie mit jeweils vorgegebenen Löchern, in
denen die Fangelemente eingesteckt bzw. hindurch in den Boden gesteckt
werden.
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10 + 11 zeigen ein Gestell (6),
das aus mehreren Teilen besteht und durch Nut und Feder miteinander
verbunden werden und durch Entstecken der Fangelemente in die vorgefertigten
Lochungen, lösbar
zusammengehalten werden.
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12 zeigt
eine Möglichkeit,
wie das Schlingen- u. Wellenwurfelement (2) durch ein Schlingen-
u. Wellenfangelement (4) am Gestell (6) befestigt
wird.
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13 zeigt
ein Gestell (6) das als Dreieck ausgebildet ist und eine
Lochung (14) mit Schlitz aufweist, in die ein mit dem Schlingen-
u. Wellenwurfelement (2) verbundener Schlingen- u. Wellenwurfstab (3)
eingesteckt ist, der hier gleichzeitig als Schlingenfangelement
(4) dient.
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14, 14a, 14b, 14c zeigen
einige mögliche
Schlingenwurfmuster, wie sie beim Spielen mit dem Geschicklichkeitsspiel
entstehen können,
oder nach Vorgabe entstehen sollen.
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15 zeigt
in vereinfachter Darstellung den Gebrauch des Geschicklichkeitsspiels
mit einem Schlingenfangelement, das als festes Element (Würfel) dargestellt
ist.
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Der aktive Spieler (rechts) läßt hier
eine, von ihm mit dem Schlingen- u. Wellenwurfstab (3)
erzeugte, Schlinge über
den Boden gleiten; mit dem Ziel, den Würfel von sich weg zu treiben;
und oder den Würfel
zu kippen.
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Der inaktive Spieler (links) drückt derweil
seinen Schlingen- u.
Wellenwurfstab (3) mit dem Schlingen- u. Wellenwurfelement
(2) auf den Boden.
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16 zeigt
zwei Spieler in Spielaktion.
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Der rechte Spieler hat hier eine
mit dem Schlingen- u.
Wellenwurfstab erzeugte Schlinge um einen Würfel gelegt, mit dem Ziel,
diesen Würfel
dann zu sich herzuziehen oder den Würfel auf eine bestimmte Zahl
oder Farbseite zu kippen.
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Der Linke, z.Zt inaktive Spieler
drückt
mit dem Schlingen- u.
Wellenwurfstab (3) das andere Ende des Schlingert- u. Wellenwurfseiles
(2) fest auf den Boden.
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17a + 17b + 17c zeigen in vereinfachter Darstellung
einige mögliche
Ausbildungen der Schlingen- u. Wellenfangelemente z.B. Stehauf-Figur,
flache Scheibe, Würfel.
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18 zeigt
eine mögliche
Ausbildung eines Schlingenfangelementes, das als Stab mit oberer Flachschale,
auf der ein loses Teil (Ball) liegt.
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Die Spieler versuchen abwechselnd
den Ball zu treffen und oder eine Schlinge um das Fangelement zu
legen, ohne daß der
Ball herunterfällt.
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19a + 19b + 19c zeigen in vereinfachter Darstellung
Spieler, die ihre Geschicklichkeit insofern darstellen, daß sie das
Schlingen- u. Wellenwurfseil (2) mit dem Schlingen- u.
Wellenwurfstab (3) so in Bewegung bringen, daß verschiedene
Wellen und Schlingen fortlaufend über den Boden gleiten.
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Das dem Spieler gegenüber befindliche Ende
des Schlingen- u.
Wellenwurfelementes wird entweder von einem Mitspieler mit dem Schlingen-
u. Wellenwurfstab (3) auf den Boden gedrückt oder
ist am Gestell (6) oder anderweitig befestigt.