DE1030201B - Bandbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, fuer zwei Drehrichtungen - Google Patents
Bandbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, fuer zwei DrehrichtungenInfo
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- DE1030201B DE1030201B DED16909A DED0016909A DE1030201B DE 1030201 B DE1030201 B DE 1030201B DE D16909 A DED16909 A DE D16909A DE D0016909 A DED0016909 A DE D0016909A DE 1030201 B DE1030201 B DE 1030201B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D49/00—Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
- F16D49/08—Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees
- F16D49/10—Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees mechanically actuated
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Description
- Bandbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, für zwei Drehrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Bandbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, für zwei Drehrichtungen mit an den Enden des Bremsbandes befestigten, beweglich gelagerten, durch einen Bremshebel od. dgl. verstellbaren Anzugorganen für das Bremsband und einem die Bewegung der Anzugorgane begrenzenden Widerlager.
- Bandbremsen dieser Gattung mit beweglichen Anzugorganen an beiden Enden des Bremsbandes sind bereits bekannt. Bei einer solchen Bandbremse mit über eine Hebelverbindung fest miteinander verbundenen Anzugorganen werden die um feste Bolzen schwenkbaren, von einer Hydraulik betätigten, die Bremskraft zu den Anzugorganen übertragenden Hebel von Federn so zusammengehalten, daß das Bremsband in der Ruhelage entspannt ist. Eine weitere bekannte Bandbremse besitzt zwei Bremsbänder, die von einer gemeinsamen Hydraulik über je ein Kniehebelgelenk betätigt werden. Bei einer weiteren bekannten Bandbremse führen die beiden federnd aufgehängten Enden des Bremsbandes, das die Bremstrommel vollständig umfaßt, über Kreuz zu den Anschlußpunkten. Bei allen diesen bekannten Ausführungen sind aber die Anzugorgane entweder durch eine Hebelverbindung fest miteinander verbunden oder können nur in einer gegenseitigen Abhängigkeit voneinander verstellt werden. Dies führt bei derartigen Bremsen zu störenden Hemmungen bzw. ungünstigen Rückwirkungen auf den Bremsvorgang.
- Aufgabe der Erfindung ist es, Anzugorgane einer Bandbremse zu schaffen, die die erwähnten Nachteile nicht -aufweisen.
- Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß zwischen die an den Bremsbandenden befestigten Anzugorgane und das die Bremskraft übertragende Glied, z. B. einen Bremshebel, ein von diesen Teilen unabhängiges, schwimmend bewegliches Nokkenelement mit mehreren- Hebelvorsprüngen eingeschaltet ist, von denen ein Teil die Bremskraft des Bremshebels aufnimmt und einen weiteren Hebelvorsprung derart verstellt, daß die Anzugorgane bewegt, z. B. gespreizt, und die Bremsbandenden angezogen werden. Die Folge dieser Ausbildung ist eine sehr feinfühlige Bremse, bei der die sonst vorhandenen Widerstände durch Gelenkverbindungen usw. auf ein Mindestmaß verringert sind.
- Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die die Bremskraft aufnehmenden Nockenteile zwei seitliche, gleichzeitig durch die Mitnehmer des Bremshebels in gleichem Drehsinn verstellbare Vorsprünge sind, während das Spreizglied des Nockenelementes ein leistenförmiger Nocken ist. Bei einer Drehrichtungsumkehr der abgebremsten Bremstrommel ist das Bremsband in der Lage, sich mit dem Bremsbelag ein wenig in der neuen Bewegungsrichtung auszurichten, wobei der schwimmend bewegliche Nocken mit seinen beiden Vorsprüngen an den Mitnehmern des Bremshebels entlanggleiten kann.
- Die weiteren in den Unteransprüchen genannten Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 die wesentlichen Teile .einer Ausführungsform einer Bremse nach der Erfindung, von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform einer Bremse nach Art der Darstellung von Fig. 1. In der Zeichnung ist lediglich ein Abschnitt der Bremstrommel 1 dargestellt, um die das Bremsband 2 mit dem Bremsbelag 3 herumgelegt ist. Die beiden Bremsbandenden sind an je einen Halter gelenkig angeschlossen. Bei der Ausführungsform nach den Fig.1 und 2 bestehen die Halter aus zwei Hebeln 4 und 5, die um am Bremsschild 6 sitzende Zapfen 7 und 8 drehbar sind. Zwischen dem Hebel 4 und dem ihm zugeordneten Bremsbandende ist eine Nachstellvorrichtung 9 eingebaut, um je nach Abnutzung des Bremsbelages 3 das Band nachstellen zu können.
- Die den Anlenkpunkten der Bandenden abgewendeten Enden der beiden Hebel 4 und 5 werden durch eine Zugfeder 10 zusammengezogen und gegen eine Abstützung gedrückt, die bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 aus einem am Bremsschild 6 festsitzenden Bolzen 11 besteht. Die Hebel haben der Form des Bolzens angepaßte Anlageflächen. Zwischen den Flanken 12 und 13 der Hebel 4 und 5 liegt ein schwimmend angeordneter Bremsnocken 14, der seitlich abstehende Hebelarme 15 und 16 besitzt, die mit etwa tangential zur Bremstrommel verlaufenden Gleitflächen 17 und 18 für Mitnehmerzapfen 19 und 20 ausgerüstet ist. Die Mitnehmerzapfen 19 und 20 sitzen an einem Mitnehmerflansch 21, der mit der drehbar gelagerten Bremswelle 22 aus einem Stück besteht. Die Bremswelle trägt den Bremshebel 23.
- Die eben beschriebenen Steuerorgane können zum Schutz gegen Verschmutzung durch eine am Bremsschild sitzende Haube 24 abgedeckt sein.
- Wird die Bremswelle in Richtung des Pfeiles 25 gedreht, so drücken die Mitnehmer 19 und 20 auf die Hebelarme 15 und 16. Dadurch wird der Bremsnocken 14 in Richtung des Pfeiles 25 gedreht, die von dem Nocken erfaßten Enden der Hebel 4 und 5 gespreizt und dadurch das Bremsband gespannt. Bei einer Drehrichtung der Bremstrommel in Richtung des Pfeiles 26 wird das Bremsband unter der Bremswirkung in gleicher Richtung mitgenommen. Dadurch wird der Hebel 4 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, bis er an dem Abstützbolzen 11 anliegt. Die Spreizwirkung des Nockens 14 bewirkt nunmehr nur noch ein Drehen des Hebels 5 in Spannrichtung.
- Kehrt die Bremstrommel bei angezogener Bremse ihre Drehrichtung um, dann gleitet der schwimmend angebrachte Bremsnocken 14 an den Mitnehmern 19 und 20 entlang und gestattet einen derartigen Wechsel der Abstützung, daß nunmehr der Hebel 5 am Bolzen 11 anliegt.
- Soll die Bremstrommel aus einer dem Pfeil 26 entgegengesetzten Drehrichtung abgebremst werden, dann spielen sich die Vorgänge wie bereits beschrieben ab, lediglich mit dem Unterschied, daß sich zunächst der Hebel 5 am Bolzen 11 abstützt und der Hebel 4 beweglich bleibt, um die Bremsspannung im Bremsband zu erzeugen.
- Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist in ihrer Bremswirkung der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 gleich. Die Konstruktion unterscheidet sich lediglich dadurch, daß der Halter der Bandenden nicht aus Hebeln, sondern aus Schiebern 27 und 28 besteht, die in einer am Bremsschild 6 sitzenden Hohlführung 29 gleiten können. Vorspringende Enden 30 und 31 der Schieber 27 und 28 sind über Kreuz an die Enden des Bremsbandes angeschlossen. Eine Feder 32 zieht die Schieber 27 und 28 gegen den äußeren Rand der Hohlführung 29. Zwischen den beiden Schiebern 27 und 28 sitzt wieder der schwimmend angeordnete Nocken 14, der bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 2 gedreht werden kann.
- Auch diese Ausführungsform arbeitet wie die Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2. Die Bremsmomente und die aufzuwendenden Stellkräfte sind von der Drehrichtung der Bremstrommel unabhängig.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Bandbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, für zwei Drehrichtungen mit an den Enden des Bremsbandes befestigten, beweglich gelagerten; durch einen Bremshebel od. dgl. verstellbaren Anzugorganen für das Bremsband und einem die Bewegung der Anzugorgane begrenzenden Widerlager, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die an den Bremsbandenden befestigten Anzugorgane (4, 5 bzw. 27, 28) und das die Bremskraft übertragende Glied, z. B. einen Bremshebel (23), ein von diesen Teilen unabhängiges, schwimmend bewegliches Nockenelement mit mehreren Hebelvorsprüngen (14, 15, 16) eingeschaltet ist, von denen ein Teil (15, 16) die Bremskraft des Bremshebels aufnimmt und einen weiteren Hebelvorsprung (14) derart verstellt, daß die Anzugorgane (4, 5 bzw. 27, 28) bewegt, z. B. gespreizt, und die Bremsbandenden angezogen werden. z. Bandbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bremskraft aufnehmenden Nockenteile zwei seitliche, gleichzeitig durch die Mitnehmer (19, 20 ) des Bremshebels (23) in gleichem Drehsinn verstellbare Vorsprünge (15; 16) sind, während das Spreizglied des Nockenelementes ein leistenförmiger Nocken (14) ist. 3. Bandbremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Mitnehmer (19; 20) des Bremshebels (23) verstellbaren Vorsprünge (15, 16) Druckflächen besitzen, die radial zur Drehachse des Nockenelementes und etwa tangential zur Bremstrommel verlaufen. 4. Bandbremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Anzugorgane (4, 5 bzw. 27, 28) in bekannter Weise durch eine Feder (10 bzw. 32) derart zusammengehalten werden, daß das Bremsband entspannt und der Spreiznocken (14) in seiner Ausgangsstellung gehalten wird. 5. Bandbremse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Nockenelement verstellbaren Anzugorgane, wie bekannt, zwei doppelarmige Hebel (4; 5) sind, zwischen denen als Widerlager ein ortsfester Anlagebolzen (11) angeordnet ist. 6. Bandbremse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzugorgane in bekannter Weise aus zwei gegenläufig in Parallelführungen (29) gelagerten Schiebern (27, 28) bestehen. 7. Bandbremse nach Anspruch 6, dadurch g?ekennzeichnet, daß die schieberförmngen Anzugorgane (27, 2&) in bekannter Weise über Kreuz an den Bandenden angeschlossen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung M 2876 XI/35c.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16909A DE1030201B (de) | 1954-02-02 | 1954-02-02 | Bandbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, fuer zwei Drehrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16909A DE1030201B (de) | 1954-02-02 | 1954-02-02 | Bandbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, fuer zwei Drehrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1030201B true DE1030201B (de) | 1958-05-14 |
Family
ID=7035497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED16909A Pending DE1030201B (de) | 1954-02-02 | 1954-02-02 | Bandbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, fuer zwei Drehrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1030201B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2352214A1 (fr) * | 1974-10-24 | 1977-12-16 | Hinderks M V | Frein a bande, systeme de freinage a recuperation d'energie et divers dispositifs utilisateurs |
| US4241813A (en) * | 1979-06-29 | 1980-12-30 | The Bendix Corporation | Band brake parking lever |
-
1954
- 1954-02-02 DE DED16909A patent/DE1030201B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2352214A1 (fr) * | 1974-10-24 | 1977-12-16 | Hinderks M V | Frein a bande, systeme de freinage a recuperation d'energie et divers dispositifs utilisateurs |
| US4241813A (en) * | 1979-06-29 | 1980-12-30 | The Bendix Corporation | Band brake parking lever |
| FR2460419A1 (fr) * | 1979-06-29 | 1981-01-23 | Bendix Corp | Frein a bande |
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