DE1029587B - Magnettongeraet mit akustischem Schalter zur Stillsetzung des Magnetogrammtraegers bei Sprechpausen und selbsttaetigem Wiedereinsetzen des Magnetogramm-traegerantriebes waehrend der Wiedergabe, insbesondere Diktiergeraet - Google Patents
Magnettongeraet mit akustischem Schalter zur Stillsetzung des Magnetogrammtraegers bei Sprechpausen und selbsttaetigem Wiedereinsetzen des Magnetogramm-traegerantriebes waehrend der Wiedergabe, insbesondere DiktiergeraetInfo
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
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- G11B15/10—Manually-operated control; Solenoid-operated control
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- G11B27/19—Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Measuring tape travel by using information detectable on the record carrier
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Magnettongerät mit akustischem Schalter zur Stillsetzung des Magnetogrammträgers
bei Sprechpausen und selbsttätigem Wiedereinsetzen des Magnetogrammträgerantriebes, insbesondere ein Diktiergerät.
Solche Geräte sind mit einem sogenannten akustischen Schalter versehen, der im Fall der Wiedergabe
bewirkt, daß der Magnetogrammträger bei Sprechpausen stillgesetzt wird. Dadurch wird z. B. der Person, die den
abgehörten Text in die Schreibmaschine überträgt, eine gewisse Zeit gelassen, um bei der Übertragung nachkommen
zu können. Bei den bekannten Geräten, z. B. nach Art der Patentschrift 5 413 des Amtes für Erfmdungs-
und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, auch »Funkschau«, 27 (1955),
Heft 20, S. 448, ist die Zeit, während der der Tonträger stillgesetzt ist, zwar betriebsmäßig einstellbar, sonst aber
konstant. Das hat den Nachteil, daß die Stillsetzung des Magnetogrammträgers bei der Wiedergabe immer die
gleiche Zeitdauer hat. Das ist im Falle kurzer Stillsetzungszeiten dann ungünstig, wenn der Stillsetzung eine längere
Laufzeit des Magnetogrammträgers, also ein längerer Text voraufgegangen ist, so daß die Pause zum Niederschreiben
nicht genügend lang zum Nachkommen ist. Es wäre dann gegebenenfalls nötig, den Text zu wiederholen oder den
Magnetogrammträger über die eingestellte Pause hinaus mittels Betätigung der Tasten stillzusetzen. Andererseits
kann die Pause bei der Stillsetzung vorangegangenem kürzeren Text zu lang sein, so daß eine flüssige Niederschrift
unterbrochen wird.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß beseitigt durch eine bei der Wiedergabe in Abhängigkeit von der Dauer
des der Stillsetzung vorangegangenen Antriebes wirkende Schaltvorrichtung zum Wiedereinsetzen des Magnetogrammträgerantriebes.
Dadurch wird erreicht, daß im Falle eines der Stillsetzung vorangegangenen längeren
Textes der Magnetogrammträger selbsttätig auch eine längere Zeit und umgekehrt im Falle eines kürzeren
Textes kürzere Zeit stillgesetzt wird. Der Antrieb bzw. die Stillsetzung des Magnetogrammträgers erfolgt bei solchen
Geräten in bekannter Weise z. B. dadurch, daß im Antriebsfalle der Magnetogrammträger von einer Gummiandruckrolle
an die Tonwelle gedrückt wird, während zur Stillsetzung die Gummiandruckrolle von der Tonwelle
fortgeschwenkt ist und die Tonwelle ohne Einwirkung auf dem nun stillgesetzten Magnetogrammträger läuft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar gibt
Fig. 1 die Lauf- und Stillstandszeit des Magnetogrammträgers wieder,
Fig. 2 stellt die erfindungsgemäße Anordnung des Energiespeichers dar, während
Fig. 2 a das durch den Energiespeicher gesteuerte Laufwerk wiedergibt.
Gemäß Fig. 1 ist als Ordinate eine Spannung U, als Magnettongerät mit akustischem Schalter
zur Stillsetzung des Magnetogrammträgers bei Sprechpausen und selbsttätigem
Wiedereinsetzen des Magnetogrammträgerantriebes während der Wiedergabe, insbesondere Diktiergerät
Wiedereinsetzen des Magnetogrammträgerantriebes während der Wiedergabe, insbesondere Diktiergerät
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Erwin Maier, Hannover,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Abszisse eine Zeit t der Ladung und Entladung eines Kondensators gezeichnet. Es sei angenommen, daß im
Moment t0 das Laufwerk des Magnettongerätes eingeschaltet
wird. Damit wird gleichzeitig ein Kondensator an eine Spannung gelegt, der Kondensator lädt sich auf.
Im Moment ^1 sei von dem akustischen Schalter durch
einen Schaltbefehl die Stillsetzung des Magnetogrammträgers erfolgt, der Kondensator entlädt sich bis zu dem
Minimalwert Usch im Zeitpunkt t%. Bei dem Spannungswert
Us cn kommt ein Relais zur Wirkung, das seinerseits
die Wiederingangsetzung des Magnetogrammträgerantriebes bewirkt. Der Magnetogrammträger ist also für die
Zeit !S1 bisi2 stillgesetzt. Im Zeitpunkt t2 läuft der Magnetogrammträger
wieder an. Der Kondensator wird wieder an die Stromquelle gelegt und lädt sich auf vom Zeitpunkt
t2 bis zu der durch den akustischen Schalter bei dem
Zeitpunkt ts erfolgenden Stillsetzung des Magnetogrammträgers.
Ist nur eine kurze Zeit vergangen, so daß der Kondensator auch nur wenig aufgeladen wird und
entsprechend schnell wieder auf den Wert C7ÄCÄ bei dem
Zeitpunkt i4 entladen wird, so ist die Stillsetzungszeit t3
bis i4 demnach auch nur kurz. Entsprechend sind die
Stillsetzungszeiten i5 bis te bzw. t7 bis te gemäß den
höheren Ladungszuständen des Kondensators langer.
Die Fig. 2 gibt eine Schaltvorrichtung mit der Laufzeit des Magnetogrammträgers entsprechender Energiespeicherung
im Prinzip wieder. Es ist mit 1 ein Kraftmagnet bezeichnet, der über den Schalter 2 an eine Gleichstromquelle
gelegt wird. Bei geschlossenem Schalter 2 zieht er
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seinen Anker ein. An dieselbe Stromquelle wie der Kraftmagnet 1 wird bei geschlossenem Schalter 2 über einen
zur Änderung der Aufladezeitkonstante einstellbaren Vorwiderstand 3 ein Kondensator 4 relativ großer Kapazität
gelegt, dessen Entladezeitkonstante durch den Regelwiderstand 5 einstellbar ist. Ein Schalter 6 legt das
vom Kondensator 4 abgewandte, normalerweise freie Ende des Widerstandes 5 an ein Relais 7, dessen anderes
Ende an Masse liegt. Dieses Relais ist über seine weiteren Klemmen 8 an einen akustischen Schalter angeschlossen.
Gibt der akustische Schalter einen Schaltbefehl, so öffnet das Relais 7 den Schalter 2 des Kraftmagneten 1, und der
Magnet läßt seinen Anker los. Gleichzeitig wird über das Relais 7 der Schalter 6 verstellt, so daß der Widerstand 5
an das Relais 7 geschaltet wird. Dieses wird nunmehr von dem Kondensatorentladestrom durchflossen und ist so
eingestellt, daß es bei einem bestimmten Minimalwert der Kondensatorspannung — UScll laut Fig. 1 ■— bewirkt,
daß der Schalter 2 geschlossen und der Schalter 6 wieder geöffnet wird. Damit werden der Kraftmagnet 1 und der
Kondensator 4 wieder an ihre Stromquelle gelegt, und der Vorgang wiederholt sich.
Der Anker des Kraftmagneten 1 betätigt einen Hebel 9, auf dem die Gummiandruckrolle 10 (Fig. 2 a) gelagert ist.
Diese wird also infolge der Bewegung des Ankers des Kraftmagneten 1 in Richtung des Pfeiles 11 verstellt.
Drückt sie den Magnetogrammträger 12 an die Tonwelle 13, so wird dieser durch die Tonwelle 13 an den Magnetköpfen
14 für Aufnahme und Wiedergabe vorbeigezogen, wobei er von dem Wickel 15 abgespult und auf den
Wickel 16 aufgespult wird. Die Verstellung des Hebels 9 im Sinne der Heranführung bzw. Entfernung der Gummiandruckrolle
relativ zur Tonwelle 13 kann natürlich nicht nur selbsttätig durch den gemäß der Erfindung gesteuerten
Kraftmagneten 1, sondern unabhängig davon auch durch die üblichen nicht dargestellten Bedienungstasien erfolgen.
Die übrige Ausstattung des Gerätes, z. B. der Verstärker usw., ist von bekannter Ausführung.
Claims (4)
1. Magnettongerät mit akustischem Schalter zur Stillsetzung des Magnetogrammträgers bei Sprechpausen
und selbsttätigem Wiedereinsetzen des Magnetogrammträgerantriebes während der Wiedergabe,
insbesondere Diktiergerät, gekennzeichnet durch eine entsprechend der Dauer des der Stillsetzung
vorangegangenen Antriebes verzögert wirkende Schaltvorrichtung zum Wiedereinsetzen des Antriebes.
2. Magnettongerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung einen entsprechend
der Antriebsdauer aufzuladenden Energiespeicher enthält, dessen gegebenenfalls verzögerte
und zeitlich veränderliche Entladung bei einem wählbaren Entladungszustand den neuen Einschaltvorgang
des Antriebes auslöst.
3. Magnettongerät nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen beim Einsetzen des Magnetogrammträgerantriebes
an eine Stromquelle geschalteten Kondensator mit gegebenenfalls verzögerter Entladungsdauer
und ein vom Kondensatorentladestrom beeinflußtes Relais, das bei einem bestimmten
minimalen Wert des Entladestromes einen Kraftmagneten zum Wiedereinsetzen des Magnetogrammträgerantriebes
an seine Stromquelle anschließt.
4. Magnettongerät nach Anspruch 1 bis 3 mit einem Kraftmagnet, der auf einen die Andruckrolle des Laufwerkes
tragendenHebel wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser sowohl durch Betätigungstasten als auch
durch die Schaltvorrichtung zu beeinflussen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 509/197 4.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET13652A DE1029587B (de) | 1957-05-28 | 1957-05-28 | Magnettongeraet mit akustischem Schalter zur Stillsetzung des Magnetogrammtraegers bei Sprechpausen und selbsttaetigem Wiedereinsetzen des Magnetogramm-traegerantriebes waehrend der Wiedergabe, insbesondere Diktiergeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET13652A DE1029587B (de) | 1957-05-28 | 1957-05-28 | Magnettongeraet mit akustischem Schalter zur Stillsetzung des Magnetogrammtraegers bei Sprechpausen und selbsttaetigem Wiedereinsetzen des Magnetogramm-traegerantriebes waehrend der Wiedergabe, insbesondere Diktiergeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029587B true DE1029587B (de) | 1958-05-08 |
Family
ID=7547404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET13652A Pending DE1029587B (de) | 1957-05-28 | 1957-05-28 | Magnettongeraet mit akustischem Schalter zur Stillsetzung des Magnetogrammtraegers bei Sprechpausen und selbsttaetigem Wiedereinsetzen des Magnetogramm-traegerantriebes waehrend der Wiedergabe, insbesondere Diktiergeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029587B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2394206A1 (fr) * | 1977-06-09 | 1979-01-05 | Ibm | Dispositif pour comprimer les silences dans les enregistreurs a frequences vocales |
| DE2939499A1 (de) * | 1978-09-28 | 1980-04-10 | Olympus Optical Co | Magnetbandwiedergabevorrichtung |
-
1957
- 1957-05-28 DE DET13652A patent/DE1029587B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2394206A1 (fr) * | 1977-06-09 | 1979-01-05 | Ibm | Dispositif pour comprimer les silences dans les enregistreurs a frequences vocales |
| DE2939499A1 (de) * | 1978-09-28 | 1980-04-10 | Olympus Optical Co | Magnetbandwiedergabevorrichtung |
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