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DE1028584B - Von der Kraftmaschinenbelastung abhaengige Regeleinrichtung fuer Dampferzeuger - Google Patents

Von der Kraftmaschinenbelastung abhaengige Regeleinrichtung fuer Dampferzeuger

Info

Publication number
DE1028584B
DE1028584B DES49665A DES0049665A DE1028584B DE 1028584 B DE1028584 B DE 1028584B DE S49665 A DES49665 A DE S49665A DE S0049665 A DES0049665 A DE S0049665A DE 1028584 B DE1028584 B DE 1028584B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
engine
load
pulse
steam generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49665A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Halle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES49665A priority Critical patent/DE1028584B/de
Publication of DE1028584B publication Critical patent/DE1028584B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K13/00General layout or general methods of operation of complete plants
    • F01K13/02Controlling, e.g. stopping or starting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Von der Kraftmaschinenbelastung abhängige Regeleinrichtung für Dampferzeuger Das Hauptpatent bezieht sich auf eine von der Kraftmaschinenbelastung abhängige Regeleinrichtung für Dampferzeuger mit einem hydraulischen Kraftmaschinenregler, in dem die mit einer Laständerung der Kraftmaschine verbundenen Drehzahländerungen in einen proportionalen Impulsdruck umgewandelt werden. Gemäß dem Hauptpatent werden die Regelimpulse für den Kessel parallel zur Kraftmaschinenregelung von einer Stelle des Steuerölkreislaufs abgenommen, an welcher der öldruck sowohl abhängig von den Belastungsänderungen der Kraftmaschine wie auch unabhängig hiervon durch zusätzlichen Eingriff - Drehzählverstellung - beeinflußt wird.
  • Die Erfindung stellt eine Weiterbildung einer solchen Regelung dar. Die Erfindung genügt höheren Anforderungen an die Regelung, wie sie vor allem bei Blockschaltung von Kessel und Turbine vielfach gestellt werden, wobei nunmehr auch plötzliche Belastungsschwankungen auszuregeln sind. Dementsprechend wird als drehzahlabhängig geregelt und gegebenenfalls zusätzlich eine Frequenzregelung, Übergabeleistungsregelung od. dgl. vorgesehen. Da vielfach der normale Betrieb nicht der Gleitdruckbetrieb, sondern der Festdruckbetrieb ist, soll weiterhin die Regelung auch für diese Betriebsweise geeignet sein.
  • Die Lasteinflüsse, die mehr oder weniger wechselnde Größen darstellen, gehen, wie dies im Hauptpatent beschrieben ist, zunächst auf die Turbinenstenerung und damit auf die Frischdampfventile der Turbine. Parallel hierzu werden jedoch gleichzeitig entsprechende Impulse auf den Dampferzeuger, beispielsweise auf den Lastgeber eines Bensonkessels weitergegeben. Der Kessel wird also in seinen Lastkommandos an die Turbine und deren Lastkommandos gekuppelt, so daß beide wie eine Einheit beeinflußt werden und auch gemeinsam den notwendigen Sicherungen unterliegen.
  • Bei genügend langsam erfolgenden Laständerungen arbeitet eine solche Regelung einwandfrei. Wenn aber rasche Laständerungen erfolgen, so kann zwar die Turbinensteuerung den neuen Lastwert an sich schnell übernehmen, der Dampferzeuger ist jedoch zu träge, um sich der neuen Last genügend schnell anpassen zu können. Wenn bei einer plötzlichen Laststeigerung also der Turbinensteuerung der Befehl gegeben wird, die Regelventile weiter zu öffnen, so kommt die Turbine diesem Kommando an sich rasch nach. Der Kessel ist aber nicht in der Lage, augenblicklich die nunmehr benötigte größere Dampfmenge aufzubringen, und es wird eine gewisse Zeit dauern, bis die notwendige Dampfmenge zur Verfügung steht. In ähnlicher Weise wird bei plötzlicher Lastabsenkung der Kessel erst nach geraumer Zeit sich dem neuen Lastwert anpassen können.
  • Diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung bewirkt, daß bei Laständerungen die Ist-Last der Turbine durch geeignete Impulse, z. B. durch einen Frischdampfdruckimpuls, gegenüber dem Soll-Last-Impuls, der gemeinsam für Turbine und Kessel gegeben wird, so lange und in solchem Maße gefälscht wird, bis die Kesselregelung nachgekommen ist und sich dem neuen Lastwert angepaßt hat. Hierbei wird der Soll-Last-Impuls für den Kessel nicht gefälscht, bleibt also ungeändert bestehen.
  • Das erfinderische Neue besteht dementsprechend darin, daß bei Laständerungen und gleichzeitiger Ab- gabe eines Steuerimpulses auf die Kraftmaschine und auf den Dampferzeuger dem Impuls für die Kraftmaschine vorübergehend ein vorzugsweise vorn Dampferzeuger hergeleiteter Störwert im Sinne einer Beibehaltung des bestehenden Zustandes aufschaltbar ist, ohne daß hierdurch der Steuerimpuls für den Dampferzeuger beeinflußt wird. Diese vorübergehende Aufschaltung bleibt so lange bestehen, bis die Regelung des Dampferzeugers nachgekommen ist. Der jeweilige Unterschied zwischen Ist-Last der Turbine und Soll-Last von Kessel und Turbine zusammen kann überwacht und gemessen werden. Gegebenenfalls kann dieser Differenzbetrag noch als zusätzlicher Impuls für die, Regelung verwendet werden.
  • Es ist an sich bereits bekannt, bei der Regelung von Zwangdurchlaufkesseln zur Verkürzung der Verzögerung des Regelimpulses einen zusätzlichen voreilenden Impuls bzw. einen besonderen ausgleichenden Zusatzimpuls auf die Kesselregelung einwirken zu lassen. Es ist weiterhin bekannt, bei der Regelung einer Dampfkraftanlage zur Erreichung einer schnellen Kesselregelung die Charakteristik der Druckregelung steiler als die Leistungscharakteristik zu wählen. Schließlich sind auch weitere Maßnahmen, die in der Zureinwirkungbringung zusätzlicher Regelimpulse be- stehen, bei einer Regelung von Kesseln geringer Speicherfähigkeit bekanntgeworden, um dadurch eine schneller wirksame Kesselregelung zu ermöglichen. Während bei diesen bekannten Anordnungen diese Maßnahmen lediglich im Rahmen der Kesselregelung getroff en sind, bezieht sich die Erfindung auf eine Regeleinrichtung, bei der die Kesselregelun- der auch für die Turbinenregelung wirksamen öldruckregelung unterstellt ist. jeder Regelimpuls wird also im Gegensatz zu diesen bekannten Einrichtungen stets sowohl auf den Dampferzeuger als auch auf die Kraftmaschine gegeben. Während bei den bekannten Einrichtungen Mittel angewendet werden, um das Eingreifen der Kesselregelung zu beschleunigen, sieht die Erfindung vor, gerade nicht in die Kesselregelung einzugreifen, sondern diese ohne zusätzliche Einflüsse direkt der Steuerung zu unterstellen. Demgegenüber wird dafür gesorgt, daß die Regelung der Kraftinaschine zunächst noch auf ihrem vorher bestehenden Zustand verharrt.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele in ihren für die Erfindung wesentlichen Teile in stark vereinfachter, zum Teil schematischer Darstellung.
  • In Fig. 1 ist ein Schema dargestellt, an Hand dessen das Erfindungsprinzip näher erläutert werden soll. Als Kraftmaschine ist eine Turbine 1 vorgesehen, die einen Generator 2 antreibt. Zur Drehzahlregelung der Turbine dient eine ölhydranlische Einrichtung 3, die z. B. aus einer ölpumpe besteht, die einen von der Drehzahl abhängigen und mit ihr wachsenden Oldruck in der Ölleitung 4 schafft, dessen Größe ein Maß für die Drehzahl ist. Mit 5 ist ein hydraulischer Druckwandler versinnbildlicht, der einerseits von dem Oldruck in der Ölleitung 4 beaufschlagt wird, andererseits aber unter dem Einfluß einer von außen her zugeführten Größe steht, wozu beispielsweise eine von Hand oder elektrisch verstellbare Drehzahleinstellvorrichtung 6 verwendet ist. An deren Stelle oder zusätzlich hierzu können andere Einrichtungen dienen, die beispielsweise vom Generator 2 oder dem elektrischen Netz hergeleitet werden oder von einer entfernten Stelle aus eine Drehzahleinstellung bewirken.
  • Der hydraulische Druckwandler 5 bewirkt in Ab- hängigkeit vorn Oldruck in der Druckleitung 4, die als Primärdruckleitung aufzufassen ist, einen sich dementsprechend ändernden Öldruck in sekundären Oldruckleitungen 7 und g. Dabei kann der Druckwandler 5 nicht nur so ausgebildet sein, daß eine Verstärkung bzw. Umsetzung auf höhere Drücke erfolgt, sondern er ist mit Vorteil so gestaltet, daß ein fallender Öldruck in der Primärleitung 4 in einen steigenden Öldruck im Sekundärsystem 7, 8 umgesetzt wird und gegebenenfalls noch der Druckverlauf nach einer anderen Funktion erfolgt.
  • Der sekundäre Steueröldruck in dem Leitungssystem 7, 8 wirkt nun gleichzeitig auf die Turbinenregelung 9 und auf den Lastgeber 10 für die Kesselregelung. Die Turbinenregelung arbeitet auf das Steuerventil 11, der Lastgeber 10 auf die nicht näher dargestellte Kesselregelung des Dampferzeugers 12.
  • Wenn nun eine plötzliche Laständerung erfolgt, so -ändert sich der Öldruck im Primär- und dementsprechend auch im Sekundärdrucksystem, so daß über den Kessellastgeber 10 die Regelung für den Dampferzeuger 12 sogleich dem neuen Lastwert zustrebt, ohne ihn jedoch genügend rasch erreichen zu können. Dasselbe Bestreben hat auch der Turbinenregler 9, nur daß dessen Regelung sich auf den neuen Wert sogleich einzustellen vermag. Nun wird aber über die durch die Impulslinie 13 versinnbildlichte Beeinflussun- vom Kessel aus, beispielsweise durch einen Frischdampfdruckimpuls, die Ist-Last der Turbine gegenüber dem gemeinsam für Turbine und Kessel gegebenen Soll-Last-Impuls vorübergehend gefälscht, Diese Störwertaufschaltung erfolgt so lange und in solchem Maße, bis die Kesselregelung nachgekommen ist und sich dem neuen Lastwert angepaßt hat. Wie die Darstellung zeigt, wird hierbei der Soll-Last-Impuls für den Kessel nicht gefälscht, bleibt vielmehr ungeändert bestehen.
  • Mit 14 ist eine Zusatzeinrichtung bezeichnet, die den jeweiligen Unterschied zwischen Ist-Last der Turbine und Soll-Last von Kessel und Turbine überwacht und mißt, wobei dieser Differenzbetrag über die Beeinflussung 15 noch als zusätzlicher Impuls für die Regelung, z. B. des Kessels, verwendet wird.
  • In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für die Regelung einer eine Kondensationsturbine mit Zwischenüberhitzung enthaltenden Blockanlage veranschaulicht. Es sind hier nur die für die Erfindung wesentlichen Teile näher dargestellt und die übrigen Einzelheiten stark vereinfacht und schematisiert gezeichnet. An den Prii-närölkreislauf, der vom auf der Turbinenwelle sitzenden Regelkreisel hergeleitet und mit 16 bezeichnet ist, ist eine Faltenbalganordnung17 angeschlossen, welche einen Teil des hydraulischen Druckwandlers darstellt. Diese als Geschwindigkeitsregler arbeitende Anordnung enthält eine von außen her beeinflußbare Verstellanordnung 18, entsprechend dein mit 6 bezeichneten Organ der in Fig. 1 gezeichneten Anlage. Die beweglichen Teile des Druckwandlers arbeiten auf die getrennten, die sekundären 01-drucksysteme steuernden Anordnungen 19, 20 und 21, von denen die Teile 19 und 20 über die Steuerölleitungen 30 und 31 auf die Turbine und der Teil 21 auf den Kessel arbeiten. Mit 22 ist ein Hochdruck-Steuerventil bezeichnet, das über den hydraulischen Antrieb 23 betätigt wird. Ein Mitteldruck-Steuerventil ist mit 24 bezeichnet, an das sich das zugehörige Mitteldruck-Schnellschlußventil 25 anschließt. Während das Hochdruck-Schnellschlußventil nicht abgebildet ist, ist ein Abblaseventil 26 dargestellt.
  • In der symbolhaften Darstellung versinnbildlicht 27 den Kessel und 28 einen überhitzer. 29 stellt ein Sicherheitsventil dar. Über das Hochdruck-Schnelk schlußventil 32 durchströmt der Frischdampf das Hochdruck-Steuerventil 22', das entsprechend dem Ventil 22 gestaltet ist. Die Kraftmaschine enthält eine Hochdruckturbine 33, eine Mitteldruckturbine 34 und eine Niederdruckturbine 35. Der Generator ist mit 36 bezeichnet. An der Turbinenwelle sind Sicherheitsregler 37 und Schnellschlußvorrichtung 39 angedeutet.
  • Die Kesselregelung wird von dem Teil 21 des Geschwindigkeitsreglers 38, 38' aus beeinflußt, wobei ein entsprechender Impuls über die Beeinflussungsleitung 40 und Lastgeber 41 die Kesselregelung einleitet, wie durch die Impulslinie 42 angedeutet ist. Gleichzeitig hat bei einer Laständerung auch der Teil 19 des Geschwindigkeitsreglers 38 das Bestreben, die Turbinenregelung für die Hockdruckventile entsprechend zu verstellen. Die ' se Verstellung wird aber gehemmt, indem entsprechend dem Frischdampfdruck über die Impulslinie 43 mittels des Reglers 44 vorübergehend eine Störwertaufschaltung im Sinne einer Beibehaltung des bestehenden Zustandes vorgenommen wird. Die Ist-Last der Turbine wird also, wie durch die Pfeile 45 angedeutet ist, so lange und in solchem Maße durch Änderung des Öldruckes in der Ölleitung 30 gefälscht, bis die Kesselregelung nachgekommen ist. Eine Änderung der Soll-Last, d. h. eine Änderung des Oldruckes in der Ölleitung 40 erfolgt jedoch nicht.
  • Der Geschwindigkeitsregler 38 weist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel noch eine Besonderheit auf. Hier wirkt nämlich der von dem Faltenbalg auf und ab bewegte Druckstift 46 nicht unmittelbar auf die Platte 47, sondern es wird ein Zwischenglied verwendet, um eine von Fall zu Fall verschiedene Übersetzung einschalten zu können. Es wäre an sich zwar möglich, an jeder der an die sekundären Steuerölsysterne angeschlossenen Anordnungen Maßnahmen zu treffen, um eine bestimmte Statik der Regelung einstellen zu können. So ist es beispielsweise möglich. am Antrieb 23 des Hochdruck - Steuerventils 22 die konische Auflauffläche 48 der Schubstange durch Verdrehen auf einen anderen Winkel ihrer Mantellinie zu bringen, so daß damit nach Belieben die Statik auf einen anderen Wert einstellbar ist. Einern bestimmten Wert des Steueröldruckes würde dann eine andere Ventilstellung entsprechen. Ähnliche Mallitabmen können auch an den anderen Anor4nungen getroff en werden, die an die Ölleitungen 30, 31 und -10 angeschlossen sind. In vielen Fällen kann es aber erwünscht sein, diese Verstellungen nicht an mehreren Orten jeweils für sich, sondern an gemeinsamer Stelle zentral vornehmen zu können. Wenn man nun in die Übertragung des Stiftes 46 ein wählbares Übersetzungsverhältnis hereinbringt, so ist man in der Lage, die gewünschte Verstellung gleichzeitig für alle drei Öldruckleitungen 30, 31 und 40 sowie die daran angeschlossenen Anordnungen vornehmen zu können.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel drückt die obere Spitze des Stiftes 46, wie gesagt, nicht immittelbar auf die Platte 47, sondern gegen eine bei 49 beweglich gelagerte Zwischenplatte 50. Zwischen der Zwischenplatte 50 und der obenliegenden Platte 47 ist ein lediglich auf Druck, beanspruchter übertragungskörper 51 vorgesehen, der durch eine geeignete Verstelleinrichtung 52 in Richtung des Doppelpfeille,# 53 verschiebbar ist. Der Gegendruck wird durch die Feder 54 mit solcher Stärke aufrechterhalten, daß die Teile stets fest aneinanderliegen. Wenn nun der Druckkörper 51 in Richtung auf die Drehachse 49 hin bewegt wird, so kommt gewissermaßen eine Untersetzung zustande, d. h., die Bewegung der Platte 47 wird verringert, während bei Verschieben des Druckkörpers 51 nach der anderen Richtung eine Übersetzung mit stärkerer Bewegung der Platte 47 gebildet wird. Durch geeignete Ausbildung der beweglichen Teile kann man auch bestimmte Bewegungscharakteristiken, die ein nicht proportionales Cbersetzungsverhältnis ergeben, bewerkstelligen. Im übrigen sind an Stelle einer solchen Anordnung auch anders wirkende veränderbare Übersetzungen denkbar.
  • In Fig. 3 ist ein weiteres Atisführungsbeispiel für die Erfindung veranschaulicht. Hierbei ist der Kessel mit 55 bezeichnet. Der Frischdampf gelangt über das Hochdruck-Steuerventil 56 zum Hochdruckteil 57 der Turbine, deren Mittel- und Niederdtticktelle mit 58 und 59 bezeichnet sind. 60 vetsinnbildlicht einen Drehzahlregulator, bei dem eine Tourenverstellungs-bzw. Laständerungsanordnung 61 vorgesehen ist. Durch diesen Impuls werden über geeigtiete Übertragungsglieder 62 die Steuerkolben 63 und 64 für die Steuerölleitungen verstellt. Der Steueröldruck wird dem Steuergerät 65 durch die Leittmg 66 zugeführt und gelangt über das Anfahr-Regel-Reduzierventil 67 über die Ölleitung 68 zu den Steuerkolben 63 und 64. Dementsprechend kommt in den Öldruckleitungen 69 und 70 ein lastabhängiger Impulsöldruck zustande. Dieser wirkt einerseits auf den Impulswandler 76 für die Kesselregelung (Lastregler mit öldruckkolbenmanon-leter), dessen Einwirkung auf den Kessel 55 durch die Irnpulslinie 71 versinnbildlicht ist. Weiterhin wird über die Anordnung 72, die den Hochdrucksteuerzylinder 73 enthält, das Hochdrucks,teuerventil 56 für die Turbine beeinflußt. Schließlich wirkt der in der Leitung 70 zustande gekommene, Oldruck auf die Mitteldrucksteuerung 74 mit dem Mitteldrucksteuerventil 75 des Turbinenteils 58.
  • Entsprechend dem Oldruck in der Leitung 69 bewirkt der Impulswandler 76, wie über die Impulslinie 71 versinnbildlicht ist, eine sofortige Einstellung der Kesselgrößen. So bewirkt beispielsweise bei plötzlicher Lasterhöhung der dadurch erhöhte Druck in der Ölleitung 69 eine Kesselregelung im Sinne einer erhöhten Dampfleistung. Da nun auch die Hochdruckturbinenventilsteuerung 72 an die Ölleitung 69 angeschlossen ist, versucht diese, das Steuerventil 56 weiter zu öffnen. Dieser Vorgang wird aber nun dadurch gehemmt, daß, wie durch die Impulslinie 82 angedeutet ist, ein Impulswandler 77, der beispielsweise als Vordruckregler mit Dampfdruckkolbenmanometer ausgebildet sein kann, kesselseitig so beeinflußt wird, daß über eine zusätzliche Öldruckleitung 78 dem Hochdrucksteuergerät 72 ein Störimpuls überlagert wird. Dadurch wird die Ist-Last der Turbine so lange gefälscht, bis die Kesselregelung nachgekommen ist. Eine Beeinflussung des durch die Impulslinie 71 angedeuteten Impulses für die Kesselregelung findet nicht statt. Der Impulswandler 77 ist mit der Ölleitung 79 über das Reduzierventil 80 an die Ölleitung 81 vom Steuergerät 65 angeschlossen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Von der Kraftmaschinenbelastung abhängige Regeleinrichtung für Dampferzeuger mit einem hydraulischen Kraftmaschinenregler, in dem die mit einer Laständerung der Kraftmaschine verbundenen Drehzahländerungen in einen proportionalen Impulsdruck umgewandelt werden und die Regelimpulse für den Kessel parallel zur Kraftmaschinenregelung von einer Stelle des Steuerölkreislaufes abgenommen werden, an welcher der Öldruck sowohl abhängig von den Belastungsänderungen der Kraftmaschine wie auch unabhängig hiervon durch zusätzlichen Eingriff beeinflußt wird, nach Patent 945 029, dadurch gekennzeichnet, daß bei Laständerungen und gleichzeitiger Abgabe eines Steuerimpulses auf die Kraftmaschine und auf den Dampferzeuger dem Impuls für die Kraftmaschine vorübergehend ein vorzugsweise vom Dampferzeuger hergeleiteter Störwert im Sinne einer Beibehaltung des bestehenden Zustandes aufschaltbar ist, ohne daß hierdurch der Steuerimpuls für den Dampferzeuger beeinflußt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß der Störwert vom Frischdampfimpuls des Dampferzeugers herleitbar ist. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Störwertaufschaltung so lange und in solchem Maße erfolgt, bis die Kesselregelung nachgekommen ist und sich dem neuen Lastwert angepaßt hat. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Einrichtung vorgesehen ist, die den jeweiligen Unterschied zwischen Ist-Last der Kraftmaschine - gefälschter Impuls - und Soll-Last von Dampferzeuger und Kraftmaschine - ungefälschter Impuls überwacht. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet ' daß der gebildete Differenzbetrag zwischen Ist-Last der Kraftmaschine und Soll-Last von Dampferzeuger und Kraftmaschine als zusätzlicher Impuls für die Regelung verwendet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 612 310, 686 159; S. G. G e r a s s i m ow', Automatische Regelung von Kesselanlagen, 1952, S. 321 bis 323.
DES49665A 1956-07-23 1956-07-23 Von der Kraftmaschinenbelastung abhaengige Regeleinrichtung fuer Dampferzeuger Pending DE1028584B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154125B (de) * 1958-06-10 1963-09-12 Westinghouse Electric Corp Drehzahl- oder Leistungsregeleinrichtung fuer eine Dampfturbine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE612310C (de) * 1931-08-15 1935-04-17 Christian Christians Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung von Dampfanlagen in gemeinsamer Abhaengigkeit vom Dampfdruck und Leistung
DE686159C (de) * 1935-06-19 1940-01-04 Siemens & Halske Akt Ges Einrichtung zur selbsttaetigen elektrischen Regelufkesseln, die nur eine geringe Speicherfaehigkeit haben

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