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Technisches
Gebiet
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Zur Versorgung von Brennräumen selbstzündender
Verbrennungskraftmaschinen können
sowohl druckgesteuerte als auch hubgesteuerte Einspritzsysteme eingesetzt
werden. Als Kraftstoffeinspritzsysteme kommen neben Pumpe-Düse-Einheiten,
Pumpe-Leitungs-Einheiten
auch Speichereinspritzsysteme (Common-Rail) zum Einsatz. Speichereinspritzsysteme
ermöglichen
in vorteilhafter Weise, den Einspritzdruck an Last- und Drehzahl
der Verbrennungskraftmaschine anzupassen. Zur Erzielung hoher spezifischer
Leistungen und zur Reduktion der Emissionen ist generell ein möglichst
hoher Einspritzdruck erforderlich.
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DE 199 10 970 A1 bezieht sich auf eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung.
Diese weist eine zwischen einem Druckspeicherraum und einem Düsenraum
angeordnete Druckübersetzungseinheit
auf, deren Druckkammer über
eine Druckleitung mit dem Düsenraum
verbunden ist. Weiterhin ist eine an den Druckspeicherraum angeschlossene
Bypass-Leitung vorgesehen. Die Bypass-Leitung ist direkt mit der Druckleitung
verbunden. Die Bypass-Leitung
ist für eine
Druckeinspritzung verwendbar und ist parallel zur Druckkammer angeordnet,
so dass die Bypass-Leitung unabhängig
von der Bewegung und Stellung eines verschieblichen Druckmittels
der Druckübersetzungseinheit
durchgängig
ist. Mit dieser Lösung
wird die Flexibilität
der Einspritzung erhöht. Gemäß dieser
Lösung
erfolgt die Ansteuerung der Druckübersetzungeinheit über Druckentlastung
des Rückraumes
der Druckübersetzungseinheit.
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DE
102 18 904.8 bezieht sich auf eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung.
Diese umfasst einen von einer Kraftstoffhochdruckquelle versorgbaren
Kraftstoffinjektor und eine Druckübersetzungseinrichtung. Ein
Schliesskolben des Injektors ragt in einen Schliessdruckraum hinein,
so dass der Schliesskolben mit Kraftstoffdruck beaufschlagbar ist
zur Erzielung einer in Schliessrichtung auf den Schliesskolben wirkenden
Kraft. Ein Schliessdruckraum und ein Rückraum der Druckübersetzungseinrichtung
werden durch einen gemeinsamen Schliessdruck-Rückraum gebildet, wobei sämtliche
Teilbereiche des Schliessdruck-Rückraumes
permanent zum Austausch von Kraftstoff miteinander verbunden sind,
so dass trotz einer niedrigen Druckverstärkung durch die Druckübersetzungseinrichtung
ein relativ niedriger Einspritzöffnungsdruck
erzielbar ist.
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Gemäß dieser Lösung wird die Druckübersetzungseinheit
durch Druckentlastung des Rückraumes
des Druckübersetzers
mittels eines Schaltventiles angesteuert. Dies ist hinsichtlich
der Entspannungsverluste günstiger.
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Kraftstoffinjektoren von Kraftstoffeinspritzsystemen,
die Hochdruckspeicherräume
umfassen, weisen sehr kleine Drosseln und Ventilöffnungsquerschnitte auf. Für eine einwandfreie
Funktionssicherheit ist daher bei diesen Kraftstoffeinspritzinjektoren ein
Filterelement vor dem Kraftstoffinjektor notwendig. Mit diesem können kleinste
Verschmutzungspartikel, die z.B. während der Montage der Systemteile in
das System gelangen können,
von den empfindlichen Bauteilen abgehalten werden. Heute werden üblicherweise
Stabfilter eingesetzt, die in den Hochdruckleitungsanschlussstutzen
eingesetzt werden.
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Von Nachteil bei der Anwendung von
Stabfiltern bei Kraftstoffinjektoren von Kraftstoffeinspritzsystemen,
die einen Hochdruckspeicherraum und eine Druckübersetzungseinheit zur Erhöhung des Druckniveaus
beinhalten, ist der große
Kraftstoff-Volumenstrom, der während
der kurzen Einspritzungsphase vom Hochdruckspeicherraum zum Kraftstoffinjektor
fließt.
Dadurch entsteht beim Einsatz von als Stabfilter ausgebildeten Filterelementen
eine starke Drosselung, welche einen nicht unerheblichen Druckverlust
nach sich zieht. Dadurch wird der Systemwirkungsgrad verschlechtert
und der maximale Einspritzdruck beeinträchtigt. Um dies zu vermeiden, müssten als
Filterelemente eingesetzte Stabfilter relativ groß dimensioniert
werden. Relativ groß dimensionierte
Stabfilter können
jedoch im zur Verfügung stehenden
Bauraum nicht untergebracht werden.
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Bei Kraftstoffeinspritzeinrichtungen,
die einen Hochdruckquelle sowie einen Druckübersetzer umfassen, der über Druckbeaufschlagung
bzw. Druckentlastung eines Rückraums
gesteuert wird, kann erfindungsgemäß ein Filterelement so integriert
werden, dass während
der Einspritzung keine Drosselverluste auftreten, welche den erreichbaren
maximalen Einspritzdruck beeinträchtigen.
Damit kann der tatsächliche
maximale Einspritzdruck, mit dem der Kraftstoff in den Brennraum
der Verbrennungskraftmaschine eingespritzt wird, erhöht werden.
Ferner ist eine Erhöhung
des Wirkungsgrades der Kraftstoffeinspritzeinrichtung erzielbar.
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Das Filterelement, welches zur Abscheidung kleinster
Verschmutzungspartikel, die z.B. bei der Montage einzelner Komponenten
der Kraftstoffeinspritzeinrichtung in diese gelangen können, erforderlich
ist, wird in einem Abzweig von der Hochdruckleitung, die einen Arbeitsraum
des Druckübersetzers beaufschlagt,
bzw. in einem Abzweig vom Arbeitsraum direkt untergebracht. Im das
Filterelement aufnehmenden Abzweig ist der Kraftstoffvolumenstrom erheblich
geringer. Hierbei steht die lange Zeitdauer der Einspritzpause zwischen
den Einspritzungen zur Verfügung,
in der die Kraftstoffmenge zum Befüllen der Druckräume beim
Rückstellen
des Druckübersetzers
durch das Filterelement strömt.
Im Förderhub des
Druckübersetzers
muss kein Kraftstoff über
das Filterelement fließen.
Der Arbeitsraum des Druckübersetzers
hingegen wird mit ungefiltertem, unter hohem Druck stehenden Kraftstoff
beaufschlagt, was ohne Drosselung durch ein Filterelement erfolgt.
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Das Filterelement kann gemäß einer
ersten Ausführungsvariante
Strömungsverbindungen
vorgeschaltet werden, über
welche ein Rückraum
des Druckübersetzers
und dessen Hochdruckraum bei der Rückstellphase eines im Druckübersetzer
aufgenommenen kolbenförmig
konfigurierten Übersetzungselementes
wieder mit Kraftstoff befüllt
werden. Dadurch ist sichergestellt, dass der mit einem gemäß des Übersetzungsverhältnisses
des Druckübersetzers
komprimierte Kraftstoff der in den Kraftstoffinjektor abströmt frei
von Verunreinigungen ist, so dass alle empfindlichen Drosseln, Ventilquerschnitte
und insbesondere die Ventilsitze geschützt werden. Dies gilt für alle stromab
des Druckübersetzers
liegenden Bereiche des Kraftstoffinjektors.
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Alternativ kann das Filterelement
einem dem Druckübersetzer
betätigenden
Schaltventil vorgeordnet werden. Das Filterelement wird in die Zuleitung zum
Schaltventil integriert, derart, das allen Bereichen des Kraftstoffinjektors
mit Ausnahme des Arbeitsraumes des Druckübersetzers, gefilterter Kraftstoff
zugeführt
wird. Ferner kann das Schaltventil, welches Dichtsitze und bei einer
servo-hydraulischen Ausführung
auch Drosseln mit sehr kleinen Drosselquerschnitten aufweisen kann,
vor Verunreinigungen geschützt
werden.
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Das Filterelement zur Abscheidung
von Verunreinigungen aus dem Kraftstoff wird in Strömungsleitungen
untergebracht, die im Vergleich zu der den Arbeitsraum des Druckübersetzers
beaufschlagenden Hochdruckleitungen, erheblich geringere Kraftstoffvolumenströme führen. Die
Kraftstoffmenge, die zur Wiederbefüllung von Rückraum und Hochdruckraum des
Druckübersetzers
erforderlich ist, strömt während der
im Vergleich zur Einspritzphase langen Einspritzpause über das
Filterelemen. Daher tritt hier ein kleinerer Vo lumenstrom auf als
in der Zuleitung zum Arbeitsraum während der Einspritzphase. Während der
Einspritzung ist kein Kraftstoffstrom über das Filterelement notwendig.
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Dadurch entstehen keine Drosselverluste während der
Einspritzung und alle empfindlichen, eng tolerierten Komponenten
des Kraftstoffinjektors sind gegen Beschädigungen, Undichtigkeiten aufgrund
von Partikelanlagerungen wirksam geschützt. In einer platzsparenden " Variante können das
Filterelement, ein Rückschlagventil
in der Bypass-Leitung des Druckübersetzers,
eine Drosselstelle und ein Befüllungsventil
in das Übersetzungselement
des Druckübersetzers
integriert werden.
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Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend
eingehender beschrieben.
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Es zeigt:
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1 Ein
Ausführungsbeispiel
einer Anordnung des Filterelementes, welches zur Wiederbefüllung von
Druckräumen
eines Druckübersetzers
dienenden Störmungsverbindungen
vorgeschaltet ist;
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2 ein
weiteres Ausführungsbeispiel,
bei dem ein Filterelement einem dem Druckübersetzer betätigenden
Schaltventil ausserhalb einer Hochdruckleitung liegend vorgeschaltet
ist und
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3 ein
in einen Druckübersetzerkolben des
Druckübersetzers
integriertes Filterelement.
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Ausführungsvarianten
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1 ist
die Darstellung eines Ausführungsbeispieles
zu entnehmen, bei der ein Filterelement den Befüllungsleitungen von Druckräumen eines Druckübersetzers
vorgeschaltet ist.
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Der Darstellung gemäß 1 ist eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung 1 entnehmbar,
die über
eine in 1 nicht dargestellte
Hochdruckquelle mit unter hohem Druck stehenden Kraftstoff beaufschlagt
ist. Die zeichnerisch nicht dargestellte Hochdruckquelle ist an
einem Hochdruckanschluß 2 einer
Hochdruckleitung 3 angeschlossen und beaufschlagt einen
Arbeitsraum 15 eines Druckübersetzers 13 unmittelbar ohne
Drosselung.
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Von der Hochdruckleitung 3 zweigt
ein Leitungsabschnitt 4 ab, in welchem ein Filterelement 5 aufgenommen
ist. Im Vergleich zum Kraftstoffvolumenstrom, der durch die Hochdruckleitung 3 dem
Arbeitsraum 15 des Druckübersetzers 13 zuströmt, ist das
den Leitungsabschnitt 4 passierende Kraftstoffvolumen gering.
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Nach Passage des Filterelementes 5 strömt der den
Leitungsabschnitt 4 passierende Kraftstoffvolumenstrom
den parallel geschalteten Strömungskanälen 10, 20 und 23 zu.
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Über
den ersten Strömungskanal 10,
welcher ein Rückschlagventil 11 enthält, besteht
eine Strömungsverbindung
zwischen dem das Filterelement 5 enthaltenen Leitungsabschnitt 4 und
dem Hochdruckraum 17 des Druckübersetzers 13. Über einen
zweiten Strömungskanal 20,
in welchem ein Befüllventil 6 angeordnet
ist, besteht eine Strömungsverbindung
zwischen dem das Filterelement 5 enthaltenen Leitungsabschnitt 4 und
einem Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13.
In den Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 ist
eine Rückstellfeder 18 angeordnet,
welche ein in der Darstellung gemäß 1 einteilig ausgebildetes kolbenartiges Übersetzungselement 14 beaufschlagt.
Dem zweiten Strömungskanal 20 ist
ein dritter Strömungskanal 23 parallel
geschaltet, welcher eine Drosselstelle 12 umfasst, so dass
der Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 über die
parallel geschalteten Strömungskanäle 20 und 23 mit
Kraftstoff beaufschlagbar ist.
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Der Druckübersetzer 13, der
durch eine Druckentlastung des Rückraumes 16 betätigbar ist,
wird über
ein als Magnetventil ausbildbares Schaltventil 21 aktiviert
bzw. deaktiviert. Das Schaltventil 21 ist mit einem niederdruckseitigen
Rücklauf 24,
welcher in einen in 1 nicht
dargestellten Kraftstofftank eines Fahrzeugs mündet, verbunden.
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Vom Hochdruckraum 17 des
Druckübersetzers 13 erstreckt
sich ein Zulauf bzw. Ablauf 22, der – in bezug auf einen Kraftstoffinjektor 20 – in Zuströmrichtung
bzw. in Abströmrichtung
durchströmbar
ist. Der Zu- bzw. Ablauf 22 geht in eine mit Bezugszeichen 25 bezeichnete
Hochdruckleitung 25 über,
mit welcher der auf ein entsprechend der Dimensionierung des Druckverstärkers 13 erhöhtes Druckniveau
gebrachte Kraftstoff dem Kraftstoffinjektor 26 zugeführt wird.
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Von der Hochdruckleitung 25 zweigt
eine einen Steuerraum 29 des Kraftstoffinjektors 26 beaufschlagende
Zulaufdrossel 30 ab. Die Zulaufdrossel 30 ist
in einen Injektorkörper 27 des
Kraftstoffmjektors 26 integriert. Durch die Zulaufdrossel 30 wird
der Steuerraum 29 des Kraftstoffinjektors 26 mit
Kraftstoff befüllt.
Eine Druckentlastung des Steuerraumes 29 erfolgt über eine
Ablaufdrossel 31, deren in 1 nicht
dargestelltes, den Steuerraum 29 verschließendes Schließglied über ein
weiteres Schaltventil 32 betätigbar ist. Das weitere Schaltventil 32 kann
als Magnetventil oder als Piezo-Aktor ausgebildet sein. Der über die
Zulaufdrossel 30 in den Steuerraum 29 eintretende
Kraftstoff beaufschlagt eine Stirnfläche 33 eines im Injektorkörper 27 des
Kraftstoffmjektors 26 bewegbar aufgenommenen Einspritzventilgliedes 28. Das
Einspritzventilglied 28 wird bevorzugt als Düsennadel
ausgebildet. Im Injektorkörper 27 ist
ferner ein Düsenfederraum 34 angeordnet.
Im Düsenfederraum 34,
der einerseits durch die Wandung des Injektorkörpers 27 und andererseits
durch eine Ringfläche 36 des
Einspritzventilgliedes 28 gebildet ist, ist ein Federelement 35 aufgenommen.
Aus dem Düsenfederraum 34 des
Injektorkörpers 27 strömt bei einer vertikal
nach oben gerichteten Öffnungsbewegung des
Einspritzventilgliedes 28 Kraftstoffvolumen über den
Rücklauf 24 auf
die Niederdruckseite der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 1 ab.
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Die Hochdruckleitung 25,
welche über
den Hochdruckraum 17 des Druckübersetzers 13 beaufschlagbar
ist, mündet
an einer Mündungsstelle 41 in einen
im Injektorkörper 27 des
Kraftstoffinjektors 26 ausgebildeten Düsenraum 37. Das Einspritzventilglied 28 umfasst
im Bereich des Düsenraums 37 eine kegelstumpfförmig ausgebildete
Druckschulter 38. Vom Düsenraum 37 strömt der diesem über die
Mündungsstelle 41 zugeführte Kraftstoff über einen
am brennraumseitigen Ende des Kraftstoffinjektors 26 ausgebildeten
Ringspalt Einspritzöffnungen 39 zu, über welche
der unter hohem Druck stehenden Kraftstoff einem Brennraum 40 einer
Verbrennungskraftmaschine zugeführt
wird. Am brennraumseitigen Ende des Kraftstoffinjektors 26 können ein
oder mehrere Einspritzöffnungen 39 ausgebildet
sein. Die Einspritzöffnungen 39 könnnen auch
ringförmig
in konzentrisch zueinander liegenden Ringen am brennraumseitigen
Ende des Kraftstoffinjektors 26 ausgebildet werden, so
dass eine gleichmäßige Zerstäubung des
unter hohem Druck stehenden Kraftstoffs beim Einspritzen in den
Brennraum 40 der Verbrennungskraftmaschine gewährleistet
ist.
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Über
die am Hochdruckanschluß 2 mit
der Hochdruckleitung 3 verbundene, in 1 nicht dargestellte, Kraftstoffquelle
steht der Kraftstoff ohne Drosselung durch ein Filterelement im
Arbeitsraum 15 des Druckübersetzers 13 an.
Die in den Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 integrierte
Feder 18 hält das
kolbenförmig
ausgebildete Übersetzungselement 14 in
seiner Ruhelage. Der Druckvübersetzer 13 wird
durch Öffnung
des Schaltventiles 21 aktiviert. Bei der Verbindung der
Rückraumentlastungsleitung 19 mit
dem niederdruckseitigen Rücklauf 24 strömt Kraftstoff
aus dem Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 ab.
Aufgrund des im Arbeitsraum 15 herrschenden Hochdruckes
fährt das
kolbenförmig
ausgebildete Übersetzungselement 14 in
den Hochdruckraum 17 ein. Im Hochdruckraum 17 ergibt
sich durch das kolbenförmig
ausgebildete Übersetzungselement 14 gemäß der Auslegung
des Druckübersetzers 13 ein
erhöhter
Kraftstoffdruck, der über
den Zulauf bzw. Ablauf 22 den Kraftstoffinjektor 26 bzw.
dessen Steuerraum 29 und des sen Düsenraum 37 zugeführt wird.
Während
des Einspritzvorganges strömt der
Kraftstoff ohne Filterung ungedrosselt über die Hochdruckleitung 3 dem
Arbeitsraum 15 des Druckübersetzers 13 zu.
Der im Hochdruckraum 17 des Druckverstärkers 13 komprimierte
Kraftstoff wird eingespritzt. Nach dem Beenden des Einspritzvorganges
erfolgt aufgrund der Betätigung
des Schaltventiles 21 in seine Schließstellung eine Rückstellbewegung
des kolbenförmig
ausgebildeten Übersetzungselementes 14 in
seine Ruhelage durch die in dem Rückraum 16 eingelassene
Feder 18. Während
des Einspritzvorganges wird durch das im ersten Strömungskanal 10 angeordnete
Rückschlagventil 11 verhindert,
dass unter erhöhtem
Druck stehender Kraftstoff in den von der Hochdruckleitung 3 abzweigenden,
das Filterelement 5 enthaltenden Leitungsabschnitt 4 zurückströmt. Während der
Rückstellbewegung
des kolbenförmig
ausgebildeten Übersetzungselementes 14 strömt Kraftstoff über den
dem Filterelement 5 nachgeschalteten ersten Strömungskanal 10 in
den Hochdruckraum 17 des Druckübersetzers 13 nach.
Gleichzeitig strömt über den
das Befüllventil 6 enthaltenen
zweiten Strömungskanal 20 und
den dem zweiten Strömungskanal 20 parallel
geschalteten dritten Strömungskanal 23,
die Drosselstelle 12 enthaltend, durch das Filterelement 5 im
Leitungsabschnitt 4 gefilterter Kraftstoff in den Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 nach.
Damit werden alle stromabwärts
des Druckübersetzers 13 liegenden
Komponenten des Kraftstoffinjektors, insbesondere die Zulaufdrossel 30 sowie
die Ablaufdrossel 31 sowie der Düsenraum 37 im Injektorkörper 27 und
die Einspritzöffnungen 39 am
brennraumseitigen Ende des Kraftstoffinjektors 26 nur mit
gefiltertem Kraftstoff beaufschlagt.
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Der Darstellung gemäß 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
zu entnehmen, bei dem ein Filterelement einem dem Druckübersetzer
betätigenden
Schaltventil vorgelagert ist.
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Gemäß der in 2 dargestellten Ausführungsvariante wird die Hochdruckleitung 3 von
einem Hochdruckspeicherraum 43 (Common-Rail) mit unter hohem
Druck stehenden Kraftstoff beaufschlagt. Der unter hohem Druck stehende
Kraftstoff tritt am Hochdruckleitungsanschluß 2 in die Hochdruckleitung 3 ein
und strömt über diese
dem Arbeitsraum 15 des Druckübersetzers 13 ungedrosselt
zu. In der Hochdruckleitung 3 vom Hochdruckspeicher 43 zum
Arbeitsraum 15 strömt
ein größerer Kraftstoffvolumenstrom,
verglichen zu dem Kraftstoffvolumenstrom, der den das Filterelement 5 aufnehmenden
Leitungsabschnitt 4 passiert. Der Leitungsabschnitt 4 stellt
in Ausführungsbeispiel
gemäß 2 die Zuleitung zu dem der
Druckübersetzer 13 aktivierenden
Schaltventil 21 dar. Das Schaltventil 21 umfasst
einerseits einen Anschluß zum
niederdruckseitigen Rücklauf 24 und
andererseits eine Überströmleitung 42,
welche gemäß des in 2 eingetragenen Doppelpfeiles
in beide Richtungen, je nach Schaltstellung des Schaltventiles 21,
von Kraftstoff durchströmbar
ist. In der Darstellung gemäß 2 ist das kolbenförmig ausgebildete Übersetzungselement 14 des
Druckübersetzers 13 zweiteilig
ausgeführt. Über die Überströmleitung 42 ist
der Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 mit
unter hohem Druck stehenden Kraftstoff beaufschlagt. Im Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 ist
das Federelement 18 eingelassen, welches das hier zweiteilig
ausgebildete, kolbenförmige Übersetzungselement 14 in
seiner Ruhelage hält.
Das zweiteilig ausgeführte,
kolbenförmige Übersetzungselement 14 beaufschlagt
mit seiner dem Arbeitsraum 15 abgewandten Stirnseite den
Hochdruckraum 17. Vom Hochdruckraum 17 des Druckverstärkers 13 erstreckt
sich einerseits die Hochdruckleitung 25 zum Düsenraum 37 und
mündet
an der Mündungsstelle 41 in
diesen. Des weiteren steht der Hochdruckraum 17 des Druckverstärkers 13 über eine
Wiederbefüllungsleitung 45 mit
einer Befüllungsleitung 44 in
Verbindung. Über
die Befüllungsleitung 44 stehen
der Rückraum 16 des
Druckverstärkers 13 und
der Steuerraum 29 des Kraftstoff-injektors 26 in
Strömungsverbindung
miteinander. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel gemäß 1 ist in den Steuerraum 29 des
Kraftstoffmjektors 26 gemäß der Darstellung in 2 das Federelement 35 eingelassen.
Dieses stützt
sich an einer Begrenzungsfläche
des Steuerraumes 29 ab und beaufschlagt die Stirnfläche 36 des
als Düsennadel
ausbildbaren Einspritzventilgliedes 28. In die Befüllleitung 44 ist
die Zulaufdrosse130 integriert, während die Wiederbefüllungsleitung,
die den Hochdruckraum 17 mit der Befüllleitung 44 verbindet,
die Ablaufdrossel 31 zur Druckentlastung des Steuerraumes 29 sowie
ein der Befüllung
des Hochdruckraumes 17 dienendes Rückschlagventil 11 enthält.
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Der über die Hochdruckleitung 25 an
der Mündungsstelle 41 in
den Düsenraum 37 unter
erhöhtem
Kraftstoffdruck einströmende
Kraftstoff strömt
vom Düsenraum 37 über einen
am brennraumseitigen Ende des Kraftstoffinjektors 26 ausgebildeten
Ringspalt Einspritzöffnungen 39 zu. Über die Einspritzöffnungen 39,
von deren brennraumseitigen Ende des Kraftstoffinjektors 26 mehrere,
sei es in versetzter Lage zueinander, sei es in ringförmigen konzentrischen
Kreisen zueinander angeordnet sein können, wird der vom Düsenraum 37 des
Kraftstoffinjektors 26 beim Öffnen des Einspritzventilgliedes 28 zuströmende Kraftstoff
in den Brennraum 40 der Verbrennungskraftmaschine eingespritzt.
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Mit dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel lassen sich
Drosselverluste während
der Einspritzung vermeiden und damit höchste Drücke bei der Einspritzung realisieren,
da vom Hochdruckspeicher 43 Kraftstoff ungedrosselt über die
Hochdruckleitung 3 in den Arbeitsruam 15 des Druckübersetzers 13 einströmt. Der
in der Hochdruckleitung während
der Einspritzung von Kraftstoff durch den Kraftstoffinjektor 26 fließende Kraftstoffvolumenstrom
ist erheblich höher
als derjenige Kraftstoffvolumenstrom, der den als Zuleitung zum
Schaltventil 21 dienenden, das Filterelement 5 enthaltenden
Leitungsabschnitt 4 passiert. Aufgrund der Anordnung des
Filterelementes 5, welches dem Schaltventil 21 gemäß des Ausführungsbeispieles 2 vorgeschaltet ist,
werden alle Teile des Druckübersetzers 13 – mit Ausnahme
des Arbeitsraumes 15 – stromab
des Schaltventiles 21 mit über das Filterelement 5 gefilterten
Kraftstoff beaufschlagt. Insbesondere das Steuerventil 21,
welches Dichtsitze und bei einer servo-hydraulischen Ausführung kleine
Drosseln mit extrem geringen Drosselquerschnitten aufweisen kann, werden
durch die erfindungsgemäße Anordnung
des Filterelementes 5 in einer eine niedrigeren Kraftstoffvolumenstrom
führenden
Leitung – wie
der Zuleitung 4 – vor
Verunreinigungen geschützt.
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Der in 2 dargestellte
Zustand der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 1 zeigt deren
deaktivierten Zustand. Über
das in seine Ruhestellung geschaltete Schaltventil 21 strömt Kraftstoff über den
als Zuleitung zum Schaltventil 21 dienenden, das Filterelement 5 enthaltenden
Leitungsabschnitt 4 über
die Überströmleitung 42 in
den Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13.
Gleichzeitig wird dessen Arbeitsraum 15 durch den ungedrosselten,
die Hochdruckleitung 3 passierenden Kraftstoffstrom beaufschlagt. Über die
im Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 angeordnete
Feder 18 wird das kolbenfömige Übersetzungselement 14,
welches den Arbeitsraum 15 vom Rückraum 16 trennt,
in seiner Ruhelage gehalten. Über
die Befüllleitung 44 steht
das im Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 anstehende
Druckniveau auch im Steuerraum 29 des Kraftstoffinjektors 26 an.
Diesem strömt
gefilterter Kraftstoff über
die Zulaufdrossel 30 zu. Von der Befüllleitung 44 zweigt ein
Wiederbefüllungszweig 45 ab,
welcher das Rückschlagventil 11 enthält. Durch
dieses wird der Hochdruckraum 17 mit gefiltertem, von Verunreinigungen gereinigtem
Kraftstoff beaufschlagt. Über
die vom Hochdruckraum 17 abzweigende Hochdruckleitung 25 steht
im Düsenraum 37 des
Kraftstoffinjektors 26 ebenfalls das im Hochdruckspeicherraum 43 herrschende
Druckniveau an.
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Eine Betätigung des Druckübersetzers 13 erfolgt
durch Überführung des
Schaltventiles 21 in seine aktivierte Stellung, d.h. bei
einer Verbindung der Überströmleitung 42 mit
dem niederdruckseitigen Rücklauf 24.
Dadurch strömt
das im Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 enthaltene
Steuervolumen in Richtung des niederdruckseitigen Rücklaufes 24 ab.
Aufgrund des im Arbeitsraum 15 herrschenden hohen Druckes
fährt das
gemäß der Darstellung
in 2 zweiteilig ausgebildete
kolbenförmige Übersetzungselement 14 mit
seiner unteren Stirnseite in den Hochdruckraum 17 ein.
Dadurch strömt
Kraftstoff vom Hochdruckraum 17 mit einem erhöhten Druckniveau
dem Düsenraum 37 über die
Hochdruckleitung 25 zu, während über die Befüllleitung 44, Kraftstoff
aus dem Steuerraum 29 des Kraftstoffinjektors verdrängt wird.
Aufgrund des im Hochdruckraum 17 herrschenden, entsprechend
der Auslegung des Druckübersetzers 13 übersetzten
Druckniveaus, wird dort die hydraulische Fläche der Druckschulter 38 am Einspritzventil 28 wirksam,
so dass das Einspritzventil 28 mit seiner Stirnseite 36 in
den Steuerraum 29 einfährt,
der Kraftstoff über
die geöffneten
Einspritzöffnungen 29 in
den Brennraum 40 der Verbrennungskraftmaschine eingespritzt
wird.
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Eine Beendigung des Einspritzvorganges
erfolgt durch das Bewegen des Schaltventiles 21 in seine
in 2 dargestellte Schließstellung,
in der der Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 über die Überströmleitung 42 über den
Leitungsabschnitt 4 und das in diesem aufgenommene Filterelement 5 mit
Kraftstoff befällt
wird. Dieser Kraftstoff hat das im Leitungsabschnitt 4 angeordnete
Filterelement 5 passiert, welches Verunreinigungen aus
dem Kraftstoff abscheidet. Die Befüllung des Rückraumes 16 des Druckübersetzers 13 erfolgt über Zufuhr
von Kraftstoff in den Rückraum 16. Über die
den Rückraum 16 mit
dem Steuerraum 29 des Kraftstoffinjektors 26 verbindende
Befüllleitung 44 strömt gleichzeitig über den
Wiederbefälllungszweig 45,
eine Drosselstelle 31 enthaltend gefilterter Kraftstoff
in dem Hochdruckraum 17 nach. Durch die Drosselstelle 31 wird
die dem Hochdruckraum 17 zufließende Füllmenge begrenzt. Die Drosselstelle 31 gewährleistet bei
Einspritzende eine Phase mit Überdruck
im Steuerraum 29, der als Düsenschließraum dient gegenüber dem
Düsenraum 37,
wodurch sich ein beschleunigtes Nadelschließen einstellt.
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Die Wiederbefällung des Rückraumes 16 sowie
die Wiederbefällung
des Hochdruckraumes 17 des Druckübersetzers 13 erfolgt
parallel über
die Überströmleitung 42 und
die Befällleitung 44 sowie den
Wiederbefüllungszweig 45 zwischen
Hochdruckraum 17 und der Befüllleitung 44. Das
Rückschlagventil 11 hat
die Aufgabe, während
der Einspritzung einen Druckabfall im Hochdruckraum 17 zu
verhindern, so dass das aus diesem abströmende Kraftstoffvolumen, welches
unter einem erhöhten
Druck steht, über
die Hochdruckleitung 25 in den Düsenraum 37 des Kraftstoffinjektors
verlustfrei eintritt. Während
der Einspritzung wird der beispielsweise kugelförmig ausgebildete Schließkörper des
Rückschlagventiles 11 in
seinen Ventilsitz gestellt und verschließt den Wiederbefällungszweig 45.
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Im Unterschied zur Ausfährungsvariante
gemäß 1 erfolgt die Ansteuerung
der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 1 gemäß der Darstellung
gemäß in 2 mit einem Schaltventil 21.
Aufgrund der Anordnung des Filterelementes 5 im als Zuleitung
dienenden Leitungsabschnitt 4 zum Schaltventil 21 ist
sichergestellt, dass das Schaltventil 21 und alle stromab
des Schaltventiles 21 liegenden Komponenten des Druckübersetzers 3 – mit Ausnahme
des Arbeitsraumes 15 – sowie
die Komopnenten des Kraftstoffinjektors 26 mit gefiltertem
Kraftstoff beaufschlagt sind. Die Anordnung des Filterelementes 5 in
einem Leitungsabschnitt 4, der im Vergleich zum Kraftstoffvolumenstrom,
welcher während
der Einspritzung die den Arbeitsraum 15 des Druckübersetzers 13 beaufschlagende
Hochdruckleitung 3 durchströmt, einen geringeren Kraftstoffvolumen
führt,
stellt sicher, dass keine Drosselverluste während der Einspritzung am Filterelement 5 entstehen.
Der Kraftstoffvolumen strom zur Wiederbefüllung der Druckräume 16 bzw. 17
des Druckübersetzers 13 ist
hinsichtlich des Volumenstromes, der die Hochdruckleitung 3 zum
Arbeitsraum 15 des Druckübersetzers 13 passiert,
als gering anzusehen.
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Einerseits können durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene
Anordnung des Filterelementes 5 die Drosselverluste während der
Einspritzung, die zu einer Beeinträchtigung des maximal erzielbaren Einspritzdruckes
führen
können,
erheblich herabgesetzt werden, andererseits ist durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene
Lösung
gemäß der beiden beschriebenen
Ausführungsvarianten
sichergestellt, dass die empfindlichen Drosselquerschnitte und Ventilsitze
vor der Anlagerung von in Kraftstoff enthaltenen Verunreinigungen
bzw. bei der Montage in die Kraftstoffeinspritzung 1 gelangten
Verunreinigungen geschützt
werden können.
Dadurch lässt
sich die Lebensdauer einer erfindungsgemäß konfigurierten Kraftstoffeinspritzeinrichtung 1 erheblich
verlängern und
die Betriebssicherheit erhöhen.
-
Alternativ zur in 1 dargestellten ausserhalb des Druckübersetzers 13 liegenden
Anordnung des Filterelementes 5 des Rückschlagventiles 11,
der Drosselstelle 12 sowie des Befüllventiles 6 können diese
und deren Strömungsverbindungen,
d.h. die Strömungskanäle 10, 20 und 23 auch
innerhalb des kolbenförmig
konfigurierten Übersetzungselementes 14 des
Druckübersetzers 13 aufgenommen
sein. Damit läßt sich
eine besonders bauraumsparende Ausführung der Kraftstoffeinspritzeinrichtung
erzielen. Der Druckübersetzer 13 der
Kraftstoffeinspritzeinrichtung 1 gemäß der in 3 dargestellten Ausführungsvariante umfaßt ein kolbenförmiges Übersetzungselement 14,
in welches sowohl das Filterelement 5 und diesem nachgeschaltet
im ersten Strömungskanal 10 das
Befüllventil 6 sowie
im dritten Strömungskanal
die Drosselstelle 12 nachgeschaltet sind. Über die
in den dritten Strömungskanal 23 integrierte
Drosselstelle 12 erfolgt eine Druckbeaufschlagung einer
Befüllung
des Rückraumes 16 des
Druckübersetzers 13.
Das dem Filterelement 5 nachgeschaltete Füllventil 5 steht über einen
Abzweig 47 mit dem Rückraum 16 des
Druckübersetzers 13 in
Verbindung. Unterhalb des Befüllventiles 6 erstreckt
sich ein Durchgangskanal 46, in welchem das Rückschlagventil 11 aufgenommen
ist. Der Durchgangskanal 46 mündet an der den Hochdruckraum 17 begrenzenden
unteren Stirnseite des kolbenförmigen Übersetzungselementes 14.
Eine Betätigung
des Druckübersetzers 13 erfolgt
durch eine Druckentlastung des Rückraumes 16 des
Druckübersetzers 13 durch
Ansteuerung des Schaltventiles 21 in eine Offenstellung,
so dass der im Rückraum 16 enthaltene Kraftstoff
in den niederdruckseitigen Rücklauf 24 abströmt.
-
Beim Einfahren des kolbenförmigen Übersetzungselementes 14 in
den Hochdruckraum 17 wird das Rückschlagventil 11 in
seine Schließstellung gedrückt, so
dass kein Druckverlust im Hochdruckraum 17 des Druckübersetzers 13 auftritt.
Demzufolge strömt
im Hoch druckraum 17 verdichteter Kraftstoff über den
Zulauf 22 der Hochdruckzuleitung 25 zum Düsenraum 37. Über einen
vom Zulauf 22 abzweigenden Leitungsabschnitt wird der Steuerraum 29 des
Kraftstoffmjektors 26 beaufschlagt. Eine Druckentlastung
des Steuerraumes 29 des Kraftstoffmjektors 26 erfolgt
durch eine Ansteuerung des Schaltventiles 32 in seine Offenstellung,
so dass über
die Drosselstelle 30 Kraftstoff in den niederdruckseitigen Rücklauf 24 abströmt und der
Steuerraum 29 des Kraftstoffmjektors 26 druckentlastet
wird. Aufgrund des über
die Hochdruckleitung 25 in den Düsenraum 37 einströmenden unter
extrem hohen Druck stehenden Kraftstoffes baut sich an der Druckschulter 38 des
Einspritzventilgliedes 28 ein in Öffnungsrichtung des Einspritzventilgliedes 28 wirkender
Druck auf. Das Einspritzventilglied 28 fährt entgegen
der Wirkung der in einem Düsenfederraum 34 aufgenommenen
Feder 35 auf und gibt am brennraumseitigen Ende die Einspritzöffnungen 39 frei.
-
Wird das den Rükraum 16 mit dem niederdruckseitigen
Rücklauf 24 verbindende
Schaltventil 21 hingegen in seine Schließstellung
gemäß 3 betätigt, erfolgt eine Wiederbefüllung des
Rückraumes 16 des
Druckübersetzers 13 über die
dem Filterelement 5 nachgeschalteten Strömungskanäle 10 bzw. 23,
in welchem das Befüllventil 6 bzw.
die Drosselstelle 12 integriert sind. Die Wiederbefüllung des Rückraumes 16 erfolgt
parallel über
den dritten Strömungskanal 23 mit
Drosselstelle 12 und über
den vom Befüllventil 6 in
den Arbeitsraum 16 mündenden Abzweig 47.
Gleichzeitig wird der Hochdruckraum 17 über das Rückschlagventil 11 befüllt, welches
bei einer Aufwärtsbewegung
des kolbenförmigen Übersetzungse
ementes 14 – unterstützt durch
die im Rückraum 16 aufgenommene
Rückstellfeder 18 – Kraftstoff über den
Durchgangskanal 46 in den Hochdruckraum 17 zu
dessen Wiederbefüllung
einströmt.
-
- 1
- Kraftstoffeinspritzeinrichtung
- 2
- Hochdruckanschluss
- 3
- Hochdruckleitung
- 4
- Leitungsabschnitt
(Zuleitung)
- 5
- Filterelement
- 6
- Füllventil
- 7
- Schließkörper
- 8
- Feder
- 9
- Ventilsitz
Füllventil
- 10
- Bypass-Leitung
(1. Strömungskanal)
- 11
- Rückschlagventil
- 12
- Drosselstelle
- 13
- Druckübersetzer
- 14
- Kolbenförmiges Übersetzungselement
- 15
- Arbeitsraum
- 16
- Rückraum
- 17
- Hochdruckraum
- 18
- Federelement
- 19
- Rückraum-Absteuerung
- 20
- Rückraum Zulauf
(2. Strömungskanal)
- 21
- Schaltventil
- 22
- Zulauf/Ablauf
Hochdruckraum
- 23
- (3.
Strömungskanal)
- 24
- Niederdruckseitiger
Rücklauf
- 25
- Hochdruckzuleitung
(übersetzter
Druck)
- 26
- Kraftstoffinjektor
- 27
- Injektorkörper
- 28
- Einspritzventilglied
- 29
- Steuerraum
- 30
- Zulaufdrossel
- 31
- weitere
Drosselstelle
- 32
- Schaltventil
- 33
- Stirnfläche Einspritzventilglied
- 34
- Düsenfederraum
- 35
- Federelement
- 36
- Ringfläche Einspritzventilglied
- 37
- Düsenraum
- 38
- Druckschulter
- 39
- Einspritzöffnung
- 40
- Brennraum
- 41
- Mündungsstelle
Düsenzulauf
- 42
- Überströmleitung
- 43
- Hochdruckspeicher
- 44
- Befüllleitung
- 45
- Wiederbefüllungszweig
- 46
- Durchgangskanal
- 47
- Abzweig