DE1024479B - Vorrichtung zum Krumpfen von Textilbahnen aus insbesondere Maschenware - Google Patents
Vorrichtung zum Krumpfen von Textilbahnen aus insbesondere MaschenwareInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
- Vorrichtung zum Krumpfen von Textilbahnen aus insbesondere Maschenware Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Krumpfen von Textilbahnen aus insbesondere ,.Maschenware mit mindestens einem umlaufenden, an der Maschenware anliegenden flächigen und elastischen Krumpforgan. Bei den bekannten Vorrichtungrn dieser Art ist als Krumpforgan entweder ein Band aus einem elastischen Stoff, z. B. Gummi, oder es sind mehrere nebeneinanderliegende Bänder aus einem solchen elastischen Stoff vorgesehen. Damit eine echte Krumpfung entsteht, ist es erforderlich, daß die gedämpfte Ware im gekrumpften Zustand getrocknet wird. Dieses ist bei den bekannten Vorrichtungen grundsätzlich nicht möglich, weil die eng an der NIasclien -;rare anliegenden elastischen Bänder infolge ihrer Undurchlässigkeit ein Verdunsten der Feuchtigkeit aus der Maschenware verhindern. Auch sind die bekannten Bänder schlechte Wärmeleiter, so daß auch der Zutritt der Wärme an die Maschenv:are durch dies; Bänder behindert wird. Ferner wird die Maschenware nur infolge des Reibungsschlusses zwischen der Ware und den Gummibändern mitgenoinnien, so daß nicht immer eine gleichmäßige 11.runipfung gewährleistet ist.
- Diese Nachteile sind gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß das flächige Krumpforgan aus nebeneinander angeordneten endlosen -Metallschraubenfedern gebildet ist. Dieses mattenartige Krumpforgan beseitigt die obengenannten Nachteile. Durch die Zwischenräume zwischen den einzelnen MT indungen der Schraubenfedern können die Wasserdämpfe leicht entweichen. Da außerdem die Metallschraubenfedern gute Wärmeleiter sind, wird durch sie die Wärmerufulir in keiner Weise beeinträchtigt. Auch wird die Maschenware durch die einzelnen Windungen der Schraubenfedern in einzelnen Punkten erfaßt, so daß durch fliese Festkleinmung der Maschenware eine .sichere Mitnahme und daher eine gleichmäßige Kruinpfung möglich ist.
- Der Degenstand der Erfindung gibt darüber hinaus noch weitere Vorteile. So können z. B. die Schraubenfedern in einer beliebigen Art und Weise erwärmt -,-erden, so daß sie gleichzeitig als @\'ärmeleiter dienen. Ein weitererVorteil des aus _Metallschrauben-_r ledern gebildeten Krumpforgans besteht darin, daß das neue Krumpforgan nicht nur ein Trocknen, sondern auch ein Dämpfen der Maschenware während des Krumpfens ermöglicht, was mit den bisher bekannten Vorrichtungen infolge der Undurchlässigkeit der verwendeten elastischen Bänder nicht möglich war. Es ergeben sich daher ganz neue Möglichkeiten zur Durchführung einer echten Krumpfung.
- Ein Nachteil der bekannten Vorrichtungen besteht auch noch darin, daß die elastischen Bänder beim Zusammenziehen in Längsrichtung sich in der Querrichtung strecken. Diese Eigenschaft der bekannten Bänder schließt grundsätzlich die -Möglichkeit aus, Maschenware gleichzeitig in der Längs- und in der Ouerrichtung zu krumpfen. Da die Berührungsstellen der Metallschraubenfedern gemäß der Erfindung beim Strecken oder Zusammenziehen der Federn sich nicht in der Ouerrichtung zusammenziehen bzw. strecken, ist es nun möglich, die Maschenware auch in der Querrichtung je nach der Führung der Metallschraubenfedern zu krumpfen oder zu strecken. Um daher den Schraubenfedern beispielsweise bei einer an Sich bekannten Vorrichtung mit mindestens zwei mit unterschiedlicher Geschwindigkeit umlaufenden NYalzenpaaren, von denen jedes Walzenpaar ein elastisches Krumpforgan trägt, wobei die -Maschenware zwischen den beiden Krumpforganen geführt und gekrumpft wird. eine genaue Führung zu geben, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung in den Walzen keilförmige Ringnuten für die Schraubenfedern vorgesehen. Hierbei können die Ringnuten in den Walzen derart angeordnet sein, daß der Abstand zwischen den -Nuten auf jeder folgenden Walze abnimmt, so daß beim Krumpfen der Ware in Längsrichtung gleichzeitig eine Krumpfung in Ouerrichtung stattfindet.
- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Ansicht der Walzen in einer Maschine gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der Walzen und der endlosen Federn, Fig.3 eine Seitenansicht der Walzen mit Treibkette.
- In der Zeichnung bezeichnen 1 bis 7 sieben in einem Gestell 8 gelagerte Walzen mit gleichen Durchmessern, von welchen zwei obere, 1, 2, und zwei untere, 6, 7, gegeneinander liegen, während die übrigen, 3, 4, 5, im Zickzack dazwischen angeordnet sind. Die Walzen 1 bis 7 werden von einer endlosen Kette9 mittels mit den Walzen 1 his 7 verbundenen Kettenrädern 11 bis 17 angetrieben, wobei die Durchmesser der Kettenräder der oberen Walzen 1, 2 gleich groß sind, die Durchmesser der Kettenräder der unteren Walzen untereinander ebenfalls gleich groß sind, aber größer als die Durchmesser der Kettenräder der oberen Walzen, und die Durchmesser der Kettenräder der dazwischenliegenden Walzen allmählich von oben nach unten zunehmen, so daß die Geschwindigkeit der Walzen allmählich von oben nach unten abnimmt. Die Walzen 1, 3, 5, 6 auf der einen Seite der Mittelebene der Maschine werden in entgegengesetzter Richtung zu den Walzen 2, 4, 7 auf der anderen Seite der Mittelebene getrieben.
- Die Walzen sind mit radialen, zweckmäßig keilförmigen Nuten 18 versehen, wobei die Nuten auf den Walzen um so dichter liegen, je mehr die Durchmesser der Kettenräder der Walzen zunehmen.
- In die Nuten sind zwei endlose Schraubenfedern 19, 20 aus rostfreiem Material derart eingelegt, daß dieselben in fortlaufenden Windungen die Walzen 1 und 6 bzw. 2 und 7 umschlingen, um, am seitlichen Ende der Walzen angelangt, mit Hilfe der Rollen 21 umgelenkt und an den Ausgangspunkt zurückgeführt zu werden. Die beiden Schraubenfedern 19, 20 bilden somit zwei nebeneinanderlaufende konvergierende mattenartige Gebilde, die zwischen den im Zickzack liegenden Zwischenwalzen geführt sind. Eine oder beide der oberen bzw. der unteren Walzen sind mit Einrichtungen 22 versehen, um die Walzen federnd gegeneinanderzupressen. Die ganze Vorrichtung ist in ein nicht gezeigtes Gehäuse eingeschlossen, in welchem Einrichtungen zur Erzeugung von Dampf vorgesehen sind. Die zu krumpfende Maschenware wird zwischen die Schraubenfedermatten 19, 20 eingeführt.
- Zufolge der verschiedenen Geschwindigkeit der Walzen werden die Schraubenfedern während des Betriebes gegen die oberen Walzen gestreckt, aber wenn sie an den Punkten 23 bzw. 24, 25, 26 die Walzen verlassen, ziehen sie sich wieder zusammen und nehmen dabei die Maschenware mit, so daß diese in der Längsrichtung gekrumpft wird.
- Auf Grund der konvergierenden Schraubenfedern wird dabei die Maschenware auch in der Querrichtung gekrumpft und gleichzeitig gewellt, was das Aussehen der @Z'are erhöht.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Krumpfen von Textilbahnen aus insbesondere Maschenware mit mindestens einem, vorzugsweise jedoch zwei umlaufenden, an der Textilbahn anliegenden flächigen und elastischen Krumpforganen, von denen jedes durch mindestens ein Walzenpaar geführt ist, wobei die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen am Einlauf der Textilbahn größer ist als am Auslauf, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Krumpforgan aus nebeneinander angeordneten endlosen Metallschraubenfedern (19, 20) gebildet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (1 bis 7) keilförmige Ringnuten (18) für die Schraubenfedern (19, 20) aufweisen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß derAbstand der Ringnuten (18) auf jeder folgenden Walze (1 bis 7) geringer ist als auf der vorhergehenden. <l. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (1 bis 7) mit den Schraubenfedern (19, 20) von einem Gehäuse umgeben sind, in dem Einrichtungen zur Erhitzung der Textilbahnen und zur Dampferzeugung angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 720 368, 718 624, 671 723, 655 630; USA.-Patentschrift Nr. 2 262 268.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1024479X | 1953-04-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1024479B true DE1024479B (de) | 1958-02-20 |
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ID=20418795
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|---|---|---|---|
| DEA19698A Pending DE1024479B (de) | 1953-04-22 | 1954-02-15 | Vorrichtung zum Krumpfen von Textilbahnen aus insbesondere Maschenware |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1024479B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE655630C (de) * | 1933-09-09 | 1938-01-19 | Cluett | Vorrichtung zum Schrumpfen von Textilgeweben oder Garnen |
| DE671723C (de) * | 1936-09-20 | 1939-02-13 | Carl Fleissner & Sohn | Maschine zum Trocknen von Faserbaendern (Kammzug, Kardenband, Zellwollbaender u. dgl.) |
| US2262268A (en) * | 1940-05-13 | 1941-11-11 | Munsingwear Inc | Apparatus for preshrinking fabric |
| DE718624C (de) * | 1938-05-07 | 1942-03-17 | C G Haubold Ag | Vorrichtung zum Krumpfen von Gewebebahnen in ihrer Laengsrichtung |
-
1954
- 1954-02-15 DE DEA19698A patent/DE1024479B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE655630C (de) * | 1933-09-09 | 1938-01-19 | Cluett | Vorrichtung zum Schrumpfen von Textilgeweben oder Garnen |
| DE671723C (de) * | 1936-09-20 | 1939-02-13 | Carl Fleissner & Sohn | Maschine zum Trocknen von Faserbaendern (Kammzug, Kardenband, Zellwollbaender u. dgl.) |
| DE718624C (de) * | 1938-05-07 | 1942-03-17 | C G Haubold Ag | Vorrichtung zum Krumpfen von Gewebebahnen in ihrer Laengsrichtung |
| DE720368C (de) * | 1938-05-07 | 1942-05-04 | C G Haubold A G | Vorrichtung zum Krumpfen von Gewebebahnen in ihrer Laengsrichtung |
| US2262268A (en) * | 1940-05-13 | 1941-11-11 | Munsingwear Inc | Apparatus for preshrinking fabric |
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