DE10240238A1 - Anschlußleitung für einen Meßfühler - Google Patents
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Abstract
Es wird eine Anschlußleitung für einen Meßfühler, insbesondere für einen Meßfühler zur Bestimmung einer physikalischen Eigenschaft eines Meßgases, z. B. zur Bestimmung der Temperatur oder des Sauerstoffgehalts im Abgas von Brennkraftmaschinen angegeben, die ein Mantelrohr (13), mindestens zwei im Mantelrohr (13) verlaufende, elektrische Leiter (14) und die elektrischen Leiter (14) gegeneinander und gegenüber dem Mantelrohr (13) isolierende Isoliermittel aufweist. Zwecks Verwendung von nicht ummantelten, blanken Metalldrähten als elektrische Leiter und Vermeidung von Kurzschlüssen zwischen den Metalldrähten einerseits und den Metalldrähten und dem Mantelrohr (13) andererseits, insbesondere beim Biegen des Metallrohrs während der Montage, weisen die Isoliermittel eine Vielzahl von gegeneinander abgestützten Isolierkörpern (15) auf, die mindestens zwei Durchgangslöcher (16) aufweisen, durch die jeweils ein elektrischer Leiter (14) hindurchgeführt ist (Fig. 1).
Description
- Stand der Technik
- Die Erfindung geht aus von einer Anschlußleitung für einen Meßfühler, insbesondere für einen Meßfühler zur Bestimmung einer physikalischen Eigenschaft eines Meßgases, insbesondere zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts oder der Temperatur im Abgas von Brennkraftmaschinen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Bei Meßfühlern, die als Abgas-Lambdasonden in den Abgasstutzen von Brennkraftmaschinen oder Verbrennungsmotoren in Kraftfahrzeugen eingesetzt werden, wird bei der Montage das Mantelrohr weitgehend rechtwinklig abgebogen, um die Anschlußleitung kontaktieren, d.h. an das Bordnetz des Kraftfahrzeugs anschließen zu können. Um einen Kurzschluß der elektrischen Leiter sicher auszuschließen, sind die elektrischen Leiter gegeneinander und gegenüber dem Mantelrohr elektrisch isoliert.
- Bei einer bekannten Anschlußleitung für einen Meßfühler dieser Art (
DE 195 23 911 C2 ) sind die elektrischen Leiter mit einer hochfesten, elektrischen Isolierung, z.B. Glasseide, ummantelt und vier oder fünf ummantelte elektrische Leiter in dem aus einem temperaturfesten Metall, z.B. CrNi- oder NiCr-Ligierungen, bestehenden Mantelrohr mit größtmöglicher Packungsdichte aufgenommen. Anschlußseitig sind die elektrischen Leiter an Crimphülsen angeschweißt, in denen die Enden von zu einem Anschlußstecker führenden Anschlußkabeln verstemmt sind. Die Crimphülsen sind zusammen mit einem Ende des Mantelrohrs und dem Endbereich der Anschlußkabel mit einem Dichtelement, z.B. aus PTFE, umgossen. Um das Biegen des Mantelrohrs schadlos vornehmen zu können, ist darauf zu achten, daß die ummantelten elektrischen Leiter eine genügende Lose innerhalb des Mantelrohrs aufweisen, um die beim Biegen des Metallrohrs sich verändernden Längen der elektrischen Leiter innerhalb des Mantelrohrs auszugleichen. - Bei einer ebenfalls bekannten, hitzebeständigen Anschlußleitung für eine Abgas-Lambdasonde (
EP 0 843 321 A2 ) verlaufen innerhalb des Mantelrohrs aus rostfreiem Stahl ein Paar aus Nickeldraht bestehender, blanker elektrischer Leiter und ein Paar Belüftungsrohre aus rostfreiem Stahl. Die elektrische Isolierung besteht aus einem Magnesiumpulver, das in das Metallrohr so eingefüllt ist, daß die beiden Paare von elektrischen Leitern und Belüftungsrohren in den vier Eckpunkten eines Quadrats einander diametral gegenüberliegend angeordnet und vollständig gegeneinander und gegenüber dem Mantelrohr durch das Magnesiumpulver isoliert sind. Eine solche Anschlußleitung kann bei der Montage nicht gebogen werden. - Die erfindungsgemäße Anschlußleitung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, daß die elektrischen Leiter durch die Isolierscheiben in einem definierten Abstand gegeneinander und gegenüber dem Mantelrohr geführt sind und damit als elektrische Leiter blanke Drähte ohne die in der Fertigung sehr teure Ummantelung aus hochtemperaturfestem Material verwendet werden können. Der Fertigungsprozeß der Anschlußleitung läßt sich sehr einfach und kostensparend gestalten, da die Isolierkörper lediglich auf die Leiter aufgefädelt werden müssen und dann die Auffädeleinheit in das Mantelrohr problemlos eingezogen werden kann.
- Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Anschlußleitung möglich.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung stützen sich die Isolierkörper in einem Körperteilbereich unmittelbar aneinander ab und weisen in dem anderen, in der Abstützebene verbleibenden Körperteilbereich einen zum Körperaußenumfang hin zunehmenden lichten Abstand voneinander auf. Dieser Abstand kann durch Abschrägung oder Abrundung der Isolierkörper erreicht werden. Durch diese Geometrie der Isolierkörper ist die Biegefähigkeit der Anschlußleitung gewährleistet, da beim Umbiegen des Mantelrohrs sich die Isolierkörper aufgrund des im Teilbereich vorhandenen Freiraums spitzwinklig gegeneinander anstellen können und so eine Bogenführung des Mantelrohr ermöglichen. Beim Umbiegen des Mantelrohrs werden die Distanzen zwischen den elektrischen Leitern einerseits und zwischen den elektrischen Leitern und dem Mantelrohr andererseits konstant gehalten und ein Kurzschluß durch Berühren der blanken Drähte vermieden.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Isolierkörper als Scheiben ausgebildet, deren mindestens eine Scheibenfläche in einem Teilbereich zur Scheibenmitte hin abgeschrägt sind und mit ihren ebenen Scheibenflächenbereich aneinander liegen. Die teilweise Abschrägung der Isolierscheiben kann dabei auf jeder Scheibenfläche oder auf einer der beiden Scheibenflächen vorgenommen sein. Anstelle einer Abschrägung kann auch eine Abrundung so vorgenommen werden, daß ein Rundungsradius die eine Scheibenfläche mit der anderen verbindet.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Durchgangslöcher in jeder Isolierscheibe so angeordnet, daß ihre Lochachsen nebeneinander auf einer Durchmesserlinie liegen. Dadurch verlaufen alle elektrischen Leiter in einer neutralen Zone des Mantelrohrs, so daß ihre an den Rohrenden eingespannte Längen beim Biegen nicht verändert werden.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen die Isolierscheiben jeweils eine Durchgangsöffnung auf, wobei die Durchgangsöffnungen in den aneinanderliegenden Isolierscheiben miteinander flüchten. Durch die Durchgangslöcher ist ein vorzugsweise runder Federstab hindurchgeführt, der im Mantelrohr axial unverschieblich gehalten ist. Die Halterung wird durch axiale Abstützung des Federstabs im Bereich der Rohrenden realisiert. Der Federstab spannt nach dem Umbiegen des Mantelrohrs die Isolierscheiben, so daß Vibrationen der Isolierscheiben beim Fahrbetrieb, die zum Bruch der Isolierscheiben führen könnten, vermieden werden.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die beiden äußeren der aneinanderliegenden Isolierscheiben im Mantelrohr axial abgestützt. Dabei erfolgt die Abstützung am anschlußseitigen Ende des Mantelrohrs mittels eines in das Mantelrohr eingepreßten Dichtungskörpers aus elektrisch isolierendem Material und die Abstützung am sensorseitigen Ende des Mantelrohrs mittels eines sich am Mantelrohr abstützenden Isolierkörpers. Der Isolierkörper stützt sich seinerseits an mindestens einer das sensorseitige Ende des Mantelrohrs abschließenden Endscheibe aus elektrisch isolierendem Material ab. Der Isolierkörper und die mindestens eine Endscheibe liegen in demjenigen Teil des Mantelrohrs, der nicht gebogen wird, sondern gestreckt bleibt. Die mindestens eine Endscheibe legt das gewünschte Anschlußbild der elektrischen Leiter für das Sensorelement fest, und der Isolierkörper stellt mit seinen Durchgangsbohrungen den Übergang von der räumlich von dem Anschlußbild abweichenden Anordnung der Durchgangslöcher für die elektrischen Leiter in den Isolierscheiben her.
- Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine Längsschnitt einer Anschlußleitung für einen Meßfühler im Anlieferungszustand, -
2 eine Seitenansicht der Anschlußleitung in -
1 nach Endmontage, teilweise geschnitten, -
3 eine Seitenansicht einer Isolierscheibe in der Anschlußleitung in1 und2 , -
4 eine Draufsicht der Isolierscheibe in Richtung Pfeil IV in3 , -
5 eine perspektivische Ansicht der Isolierscheibe in3 und4 , -
6 eine Seitenansicht eines Isolierkörpers in der Anschlußleitung in1 und2 , -
7 eine Draufsicht des Isolierkörpers in Richtung Pfeil VII in6 , -
8 eine perspektivische Darstellung des Isolierkörpers in6 und7 , -
9 eine Seitenansicht einer Endscheibe der Anschlußleitung in1 und2 , -
10 eine Draufsicht der Endscheibe in Richtung Pfeil X in9 , -
11 eine perspektivische Darstellung der Endscheibe in9 und10 . - Beschreibung des Ausführungsbeispiels
- Die in
1 und2 dargestellte Anschlußleitung für einen Meßfühler, insbesondere für einen Meßfühler zur Bestimmung einer physikalischen Eigenschaft eines Meßgases, wie die Temperatur oder die Sauerstoffkonzentration im Abgas von Verbrennungsmotoren oder Brennkraftmaschinen von Kraftfahrzeugen, dient zum Verbinden des hier nicht dargestellten , dem Meßabgas ausgesetzten Sensorelements mit einem hier nicht dargestellten Anschlußstecker zum Anschließen des Meßfühlers an ein Steuergerät im Bordnetz des Kraftfahrzeugs. Die Anschlußleitung11 weist ein Mantelrohr13 aus hochtemperaturfestem Metall und im Ausführungsbeispiel insgesamt fünf elektrische Leiter14 auf, die im Innern des Mantelrohrs13 zwischen einem sensorseitigen Ende11 und einem anschlußseitigen Ende12 des Mantelrohrs13 verlaufen. Die elektrischen Leiter14 sind als blanke, hochtemperaturfeste Drähte ausgeführt. Um Kurzschlüsse zwischen den elektrischen Leitern14 einerseits und zwischen den elektrischen Leitern14 und dem Mantelrohr13 andererseits zu vermeiden, sind die elektrischen Leiter14 in Isoliermitteln geführt, die verhindern, daß die elektrischen Leiter14 selbst bei einem während der Montage erfolgenden Abbiegen des Mantelrohrs13 , wie dies in2 dargestellt ist, in gegenseitigen Kontakt oder in Kontakt mit dem Mantelrohr13 treten. Hierzu ist eine Vielzahl von gegeneinander abgestützten Isolierkörpern vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel als Isolierscheiben15 ausgebildet sind, aber auch eine andere geometrische Form aufweisen können. Die Isolierscheiben15 liegen mit ihren Scheibenflächen151 ,152 (3 ) aneinander und stützen sich mit ihren Umfangsflächen154 (3 ) teilweise am Mantelrohr13 ab. Die Isolierscheiben15 weisen miteinander fluchtende Durchgangslöcher16 (3 ) auf, und durch miteinander fluchtende Durchgangslöcher16 ist je einer der elektrischen Leiter14 geführt. - In
3 –5 ist eine Isolierscheibe15 in Seitenansicht, Draufsicht und perspektivischer Ansicht dargestellt. Die beiden zueinander parallelen Scheibenflächen151 ,152 sind im unteren Flächenbereich hin zur Scheibenmitte153 spitzwinklig abgeschrägt, so daß – wie dies in1 zu sehen ist – sich auf jeder Scheibenfläche151 ,152 ein Bereich, der parallel zur Scheibenmitte verläuft, im folgenden als Parallelfläche151b bzw.152b bezeichnet, und ein davon stumpfwinklig abgehender Bereich ergibt, im folgenden Schrägfläche151a bzw.152a genannt. Die einander zugekehrten Schrägflächen151a ,152a zweier benachbarter Isolierscheiben15 schließen miteinander einen spitzen Winkel ein, während die Parallelflächen151b und152b plan aneinanderliegen. Jede Isolierscheibe15 liegt mit ihrer Umfangsfläche154 an der Innenwand des Mantelrohrs13 an. Die Umfangsfläche154 besitzt einen sehnenartig verlaufenden, ebenen Flächenabschnitt154a . Auf einer parallel zu diesem ebenen Flächenabschnitt154a verlaufenden Durchmesserlinie sind die Lochachsen161 von fünf äquidistant angeordneten Durchgangslöchern16 planiert. Ihre Anzahl entspricht der Zahl der im Mantelrohr13 zu führenden elektrischen Leiter14 , die beliebig sein kann und sich nach den Anschlußerfordernissen des Sensorelements richtet. - Mit radialem Abstand von dieser Durchmesserlinie ist im Bereich der Parallelflächen
151b ,152b eine kreisrunde Durchgangsöffnung17 eingebracht. Wie aus3 und5 und auch aus1 und2 ersichtlich ist, weist jede Isolierscheibe15 auf der Scheibenfläche151 eine konkave Einwölbung18 und auf der Scheibenfläche152 eine konvexe Ausbuchtung19 auf. Die Einwölbung19 und die Ausbuchtung19 umschließen dabei jeweils die Eintrittsöffnungen bzw. die Austrittsöffnungen der Durchgangslöcher16 . Die Einwölbungen18 und Ausbuchtungen19 sind formmäßig so aufeinander abgestimmt, daß die Einwölbungen18 und Ausbuchtungen19 aneinanderliegender Isolierscheiben15 formschlüssig ineinandergreifen (vgl.1 und2 ). - Wie aus
1 und2 zu erkennen ist, sind in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel der Anschlußleitung insgesamt vierzehn Isolierscheiben15 in der beschriebenen Weise aneinandergereiht und im Mantelrohr13 axial unverschieblich gehalten. Die Anzahl der Isolierscheiben15 richtet sich nach der Länge des Mantelrohrs13 . Durch die miteinander fluchtenden Durchgangsöffnungen17 ist ein runder Federstab20 hindurchgeführt, der im Mantelrohr13 ebenfalls in Achsrichtung unverschieblich gehalten ist. Durch die miteinander fluchtenden Durchgangslöcher16 in den Isolierscheiben15 ist jeweils einer der fünf elektrischen Leiter14 hindurchgeführt, von denen in1 und2 lediglich einer zu sehen ist. - Am sensorseitigen Ende
11 des Meßrohrs13 , und zwar in dem Abschnitt des Mantelrohrs13 , der bei der Montage nicht gebogen wird, sondern gestreckt bleibt, sind ein Isolierkörper21 und zwei aneinanderliegende Endscheiben22 angeordnet, die die sensorseitige Abstützung für die Reihung der Isolierscheiben15 bilden. Auf die äußere Endscheibe22 ist das Mantelrohr13 endseitig aufgebördelt. - Die Endscheibe
22 ist in9 –11 vergrößert dargestellt. Sie ist kreisrund ausgebildet und stützt sich mit ihrer Umfangsfläche224 an der Innenwand des Mantelrohrs13 ab. Sie besitzt entsprechend der Anzahl der elektrischen Leiter14 fünf Durchgangslöcher23 mit gleichem Durchmesser wie die Durchgangslöcher16 in den Isolierscheiben15 , die entsprechend dem vom Sensorelement vorgegebenen Anschiußbild der elektrischen Leiter14 angeordnet sind. Im Ausführungsbeispiel der9 –11 ist das Anschlußbild etwa U-förmig, wobei drei Durchgangslöcher23 im Querjoch des U und jeweils ein Durchgangsloch23 in den Schenkeln des U liegen. Ein anderes Anschlußbild ist selbstverständlich möglich, wobei beispielsweise drei Durchgangslöcher23 auf einer von zwei parallelen Linien liegen, die gleichen Abstand von der Durchmesserlinie aufweisen. Die Scheibenflächen221 und222 der Endscheibe22 sind eben und parallel zueinander ausgebildet. Auf der Scheibenfläche221 ist wiederum eine konkave Einwölbung24 und auf der Scheibenfläche222 eine formgleiche konvexe Ausbuchtung25 vorhanden, die jeweils die Eintrittsöffnungen bzw. Austrittsöffnungen der Durchgangslöcher23 umgeben. - Der Isolierkörper
21 aus hochtemperaturfestem, elektrischem Isolationsmaterial ist in6 –8 dargestellt. In dem Isolierkörper21 sind Durchgangsbohrungen26 so eingebracht, daß ihre in der Stirnfläche211 des Isolierkörpers21 liegenden Eintrittsöffnungen kongruent zu den Austrittsöffnungen auf den Scheibenflächen152 der Isolierscheiben15 liegen und ihre in der Stirnfläche212 angeordneten Austrittsöffnungen kongruent mit dem Lochmuster der Durchgangslöcher23 in der Endscheibe22 sind. Außerdem ist in den Isolierkörper21 eine axiale Durchgangsbohrung31 so eingebracht, daß sie mit den Durchgangsöffnungen17 in den Isolierscheiben15 fluchtet. Die axiale Durchgangsbohrung31 hat einen gleichen Durchmesser wie die Durchgangsöffnungen17 und dient zum Hindurchführen des Federstabs20 . Auf der Stirnfläche211 des Isolierkörpers21 ist wiederum eine konkave Einwölbung27 so eingearbeitet, daß sie die konvexe Ausbuchtung19 einer Isolierscheibe15 formschlüssig aufzunehmen vermag. Auf der Stirnfläche212 ist eine konvexe Ausbuchtung28 vorgehalten, die so ausgebildet ist, daß sie in die konkave Einwölbung24 einer Endscheibe22 formschlüssig einsteckbar ist. - Nahe dem anschlußseitigen Ende
12 des Mantelrohrs13 sind die elektrischen Leiter14 mit je einem elektrischen Anschlußkabel29 durch Ultraschweißen verbunden. Die Anschlußkabel29 , von denen in1 und2 nur jeweils eines zu sehen ist, sind mit einem hier nicht dargestellten Anschlußstecker verbunden. An diesem anschlußseitigen Ende12 des Mantelrohrs13 wird die Aneinanderreihung der Isolierscheiben15 durch einen in das Ende12 des Mantelrohrs13 eingepreßten Dichtungskörper30 abgestützt. Dieser Dichtungskörper30 weist auf seinem Umfang umlaufende, axial voneinander beabstandete Dichtlippen301 auf, die sich an die Innenwand des Mantelrohrs13 anpressen und für eine ausreichenden Dichtwirkung sorgen. Der durch die Durchgangsöffnungen17 in den Isolierscheiben15 und durch die axiale Durchgangsbohrung31 im Isolierkörper21 hindurchgeführte Federstab20 stützt sich mit dem einen Ende an dem Dichtungskörper30 und mit dem anderen Ende an der an dem Isolierkörper21 anliegenden Endscheibe22 ab. - Beim Zusammenbau der Anschlußleitung werden die einzelnen elektrischen Leiter
14 durch die miteinander fluchtenden Durchgangslöcher16 in den Isolierscheiben15 , durch die Durchgangsbohrungen26 in dem Isolierkörper21 und durch die Durchgangslöcher23 in den beiden Endscheiben22 hindurchgefädelt und stehen am sensorseitigen Eende11 des Mantelrohrs13 vor, so daß sie von dem Sensorelement entsprechend kontaktiert werden können. Als Transportschutz ist auf das meßfühlerseitige Ende11 des Mantelrohrs13 eine in1 strichliniert angedeutete Schutzkappe32 aufgeschoben, die die vorstehenden Enden der elektrischen Leiter14 gegen Beschädigung schützt. Am anschlußseitigen Ende12 des Mantelrohrs13 wird der die anschlußseitigen Enden der elektrischen Leiter14 und die daran kontaktierten Anschlußkabel29 umschließende Dichtungskörper30 in das Mantelrohr13 eingepreßt und anschließend das Mantelrohr13 in diesem Bereich gerollt, so daß eine form- und kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Mantelrohr13 und dem Dichtungskörper30 entsteht. - Bei der Montage des Meßfühlers wird die Anschlußleitung in Richtung Pfeil
33 in1 rechtwinklig abgebogen, so daß sie die in2 dargestellte Form annimmt. Dieses Abbiegen ist aufgrund der beschriebenen Geometrie der Isolierscheiben15 möglich, da diese wie die Wirbel einer Wirbelsäule aneinandergefügt sind. Die einander zugekehrten Schrägflächen151a und152a benachbarter Isolierscheiben15 lassen eine solche Biegung zu, da sie nicht plan, sondern unter Freilassung eines spitzwinkligen Freiraums aneinanderliegen und erst nach entsprechender Wölbung des Metallrohrs13 zur Anlage aneinander kommen. - Die Ausbildung der Isolierkörper ist nicht beschränkt auf die geometrische Gestaltung der Isolierscheiben
15 . So können die Isolierscheiben15 im Teilbereich ihrer Scheibenflächen auch auf nur einer der voneinander abgekehrten Seiten abgeschrägt oder einseitig oder beidseitig abgerundet sein. Wichtig für das spätere Abbiegen des Mantelrohrs13 ist lediglich, daß die sich in einem Teilbereich aneinander abstützenden Isolierkörper in dem anderen Teilbereich innerhalb der Abstützebene sich nicht berühren, sondern einen lichten Abstand voneinander haben, der zum Außenumfang der Isolierkörper hin zunimmt. Dieser lichte Abstand kann durch ein- oder beidseitige Abschrägung oder Abrundung herbeigeführt werden. Die Isolierkörper können aber auch als Kugeln, die punktförmig aneinanderliegen, oder Kugelkalotten ausgebildet werden, die gleichsinnig aneinandergereiht sind, so daß sich immer die eine Kugelkalotte punktförmig an der Ebene der nächsten Kugelkalotte abstützt.
Claims (21)
- Anschlußleitung für einen Meßfühler, insbesondere für einen Meßfühler zur Bestimmung einer physikalischen Eigenschaft eines Meßgases, insbesondere zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts oder der Temperatur im Abgas von Brennkraftmaschinen, mit einem Mantelrohr (
13 ), mit mindestens zwei im Mantelrohr (13 ) verlaufenden elektrischen Leitern (14 ) und mit die elektrischen Leiter (14 ) gegeneinander und gegenüber dem Mantelrohr (13 ) elektrisch isolierenden Isoliermitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Isoliermittel eine Vielzahl von gegeneinander abgestützten Isolierkörpern (15 ) aufweisen, die mindestens zwei Durchgangslöcher (16 ) enthalten, durch die jeweils ein elektrischer Leiter (14 ) hindurchgeführt ist. - Anschlußleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper (
15j sich in einem Körperteilbereich aneinander abstützen und in dem anderen, in der Abstützebene verbleibenden Körperteilbereich einen zum Körperaußenumfang hin zunehmenden lichten Abstand voneinander aufweisen. - Anschlußleitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper (
15 ) sich zumindest teilweise mit ihrem Außenumfang im Mantelrohr (13 ) abstützen. - Anschlußleitung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper als Isolierscheiben (
15 ) ausgebildet sind, deren Scheibenflächen (151 ,152 ) aneinanderliegen und daß von den Scheibenflächen (151 ,152 ) mindestens eine Scheibenfläche zur Scheibenmitte hin abgeschrägt ist. - Anschlußleitung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangslöcher (
16 ) in jeder Isolierscheibe (15 ) so angeordnet sind, daß ihre Lochachsen (161 ) auf einer Durchmesserlinie liegen. - Anschlußleitung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrägungen in den Seitenflächen (
151 ,152 ) so vorgenommen sind, daß auf jeder Scheibenfläche (151 ,152 ) eine rechtwinklig zu den Lochachsen (16 ) sich erstreckende Parallelfläche (151b ,152b ) und eine dazu abgewinkelte Schrägfläche (151a ,152a ) vorhanden sind, die sich jeweils bis zu der die Lochachsen (161 ) der Durchgangslöcher (16 ) festlegenden Durchmesserlinie erstrecken. - Anschlußleitung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierscheiben (
15 ) an ihren Umfangsflächen (154 ) jeweils eine ebene Fläche (154a ) aufweisen, die parallel zu der die Lochachsen (161 ) der Durchgangslöcher (16 ) festlegenden Durchmesserlinie verläuft. - Anschlußleitung nach einem der Ansprüche 4 – 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierscheiben (
15 ) jeweils eine Durchgangsöffnung (17 ) aufweisen, daß die Durchgangsöffnungen (17 ) in den aneinanderliegenden Isolierscheiben (15 ) miteinander fluchten und daß durch die Durchgangslöcher (17 ) ein vorzugsweise runder Federstab (20 ) hindurchgeführt ist, der im Mantelrohr (13 ) axial unverschieblich gehalten ist. - Anschlußleitung nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnungen (
17 ) im Bereich der Geradflächen (151b ,152b ) der Isolierscheiben (15 ), vorzugsweise mit radialem Abstand von der die Lochachsen (161 ) der Durchgangslöcher (16 ) festlegenden Durchmesserlinie angeordnet sind. - Anschlußleitung nach einem der Ansprüche 4 – 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Isolierscheibe (
15 ) auf voneinander abgekehrten Scheibenflächen (151 ,152 ) jeweils eine konkave Einwölbung (18 ) und eine konvexe Ausbuchtung (19 ) aufweist, die so ausgebildet sind, daß Einwölbungen (18 ) und Ausbuchtungen (19 ) aneinanderliegender Isolierscheiben (15 ) formschlüssig ineinandergreifen. - Anschlußleitung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die konkaven Einwölbungen (
18 ) und die konvexen Ausbuchtungen (19 ) jeweils die Eintrittsöffnungen bzw. die Austrittsöffnungen der Durchgangslöcher (16 ) in den Isolierscheiben (15 ) umschließen. - Anschlußleitung nach einem der Ansprüche 4 – 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren der aneinanderliegenden Isolierscheiben (
15 ) im Mantelrohr (13 ) axial abgestützt sind. - Anschlußleitung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung der äußeren Isolierscheibe (
15 ) an dem einen Ende (12 ) des Mantelrohrs (13 ) mittels eines in das Mantelrohr (13 ) eingepreßten Dichtungskörper (30 ) aus elektrisch isolierendem Material vorgenommen ist. - Anschlußleitung nach Anspruch 13, daß der Dichtungskörper (
30 ) auf seinem Umfang umlaufende, voneinander axial beabstandete Dichtlippen (301 ) aufweist, die sich an die Innenwand des Mantelrohrs (13 ) anpressen. - Anschlußleitung nach einem der Ansprüche 12 – 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung der äußeren Isolierscheibe (
15 ) an dem anderen Ende (11 ) des Mantelrohrs (13 ) mittels eines sich am Mantelrohr (13 ) abstützenden Isolierkörpers (21 ) vorgenommen ist. - Anschlußleitung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (
21 ) eine mit den Durchgangsöffnungen (17 ) in den Isolierscheiben (15 ) fluchtende, axiale Durchgangsbohrung (31 ) aufweist, durch die der Federstab (20 ) hindurchgeführt ist. - Anschlußleitung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende (
11 ) des Mantelrohrs (13 ) mit mindestens einer an dem Isolierkörper (21 ) axial anliegenden Endscheibe (22 ) aus elektrisch isolierendem Material abgeschlossen ist, die eine einem gewünschten Kontaktierbild der aus dem Mantelrohr (13 ) austretenden, elektrischen Leiter (14 ) entsprechende Anordnung von Durchgangslöchern (23 ) aufweist, und daß in dem Isolierkörper (21 ) Durchgangsbohrungen (26 ) zum Durchführen der elektrischen Leiter (14 ) eingebracht sind, die einen Übergang von den Austrittsöffnungen der Durchgangslöcher (16 ) in der anliegenden Isolierscheibe (15 ) zu den Eintrittsöffnungen der Durchgangslöcher (23 ) in der anliegenden Endscheibe (22i herstellen. - Anschlußleitung nach einem der Ansprüche 13 – 17 und Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Federstab (
20 ) sich axial an der Endscheibe (22 ) und an dem Dichtungskörper (30 ) abstützt. - Anschlußleitung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr (
13 ) auf die Endscheibe (22 ) umgebördelt ist. - Anschlußleitung nach einem der Ansprüche 13 – 19, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Leiter (
14 ) mit je einem Anschlußkabel (29 ) durch Ultraschallschweißen verbunden sind und daß der Dichtungskörper (30 ) die Verbindungsstellen umschließt und die Anschlußkabel (29 ) aus dem Dichtungskörper (30 ) herausgeführt sind. - Anschlußleitung nach einem der Ansprüche 17 – 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (
21 ) und die mindestens eine Endscheibe (22 ) auf voneinander abgekehrten Scheibenflächen (211 ,212 bzw.221 ,222 ) jeweils eine konkave Einwölbung (24 bzw.27 ) und eine konvexe Ausbuchtung (25 ) mit gleicher, den Einwölbungen (18 ) und den Ausbuchtungen (19 ) an den Isolierscheiben (15 ) angepaßter Geometrie aufweisen.
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