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DE10222193A1 - Elektronische Wasserspülung - Google Patents

Elektronische Wasserspülung

Info

Publication number
DE10222193A1
DE10222193A1 DE2002122193 DE10222193A DE10222193A1 DE 10222193 A1 DE10222193 A1 DE 10222193A1 DE 2002122193 DE2002122193 DE 2002122193 DE 10222193 A DE10222193 A DE 10222193A DE 10222193 A1 DE10222193 A1 DE 10222193A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water flushing
flushing according
water
electronic water
electronic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002122193
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Wartmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2002122193 priority Critical patent/DE10222193A1/de
Publication of DE10222193A1 publication Critical patent/DE10222193A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/14Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves
    • E03D1/142Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves in cisterns with flushing valves
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/10Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system operated electrically, e.g. by a photo-cell; also combined with devices for opening or closing shutters in the bowl outlet and/or with devices for raising/or lowering seat and cover and/or for swiveling the bowl

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Abstract

Eine elektronisch gesteuerte Wasserkastenspülung, die es durch das Zusammenspiel von programmgesteuerter Ablaufsteuerung mit elektrischen Aktoren und Sensoren ermöglicht, mit minimalem Einsatz von Material, Energie und Wasser Fäkalien durch eine Toilettenschüssel und schließlich in das Abwasser zu entsorgen. DOLLAR A Durch den Einsatz einer programmierbaren Steuerung können Fertigungstoleranzen im Wasserkasten ausgeglichen werden. Ebenso wird die Betriebssicherheit bzw. die Funktionskontrolle durch Intelligenz bzw. durch Vernetzung von mehreren Steuerungen erhöht. Der Bedienkomfort wird durch automatisches, sensorgeführtes, von der Größe der Fäkalie abhängiges Spülen erhöht.

Description

  • Die wesentlichen Merkmale der Erfindung sind:
    Es handelt sich um eine Wasserspülung, die eine elektronische, intelligente Steuerung des Wasserzulaufes und des Ablaufes des Wasservorratsbehälters enthält.
  • Diese Spülung kommt erfindungsgemäß mit einem Minimum an mechanischen Teilen aus.
  • Durch die Gestaltung der elektronischen Steuerung ergibt sich die Möglichkeit verschiedene Abläufe und Eigenschaften der Wasserspülung nur durch Programmierung, oder wenn schon von vorneherein vorgesehen, durch Tastendruck aus einer fertigen Auswahl zu entnehmen.
  • Hierdurch kann der Wasserverbrauch an die Bedürfnisse des Benutzers angepaßt werden und dadurch minimiert werden, was der Umwelt zu gute kommt.
  • Folgende Parameter können z. B. verändert bzw. kontrolliert werden:
    • - Wasserstand;
    • - Spüldauer;
    • - Kontrolle des Wasserzulaufes;
    • - Kontrolle der Dichtigkeit des Behälterverschlusses;
    • - Kontrolle der Spülmechanik;
    • - Sperren des Wasserzulaufes bei Überlauf bzw. Undichtigkeit des Behälterverschlusses;
    • - Verhindern des Trockenlaufens bzw. Überhitzung der Magnetventile bei Wassermangel;
    • - Weitermeldung einer Störung über einen Hausbus (z. B. EIB) an das Facility- Management;
    • - Zusätzliche Druckspülung ohne die Benutzung des Wasserreservoirs für "kleine Geschäfte" und zur Reinigung mit der Bürste;
    • - Variation des Ablaufes eines Spülvorganges bei der Erkennung eines Fehlers.
    Abläufe des Spülvorganges
  • Es sind z. B. folgende Möglichkeiten von Abläufen gegeben:
    • 1. Erst wenn der Spülvorgang eingeleitet wird, fließt Wasser in den Spülkasten. Ist der vorgewählte Wasserstand erreicht, wird selbsttätig das Ablaufventil (Behälterverschluß) bedient und damit der Spülvorgang eingeleitet.
    • 2. Der Wasserstand im Spülkasten wird auf dem maximal möglichen Niveau gehalten. Die Spüldauer wird vorher eingestellt. Das Einstellen der Spüldauer kann durch einen Sensor gesteuert werden, der die Art und den Umfang des "Geschäftes" mißt. Beim Auslösen der Spülung wird der Behälterverschluß zeitlich gesteuert geöffnet.
      Es gibt mehrere vordefinierte Tasten, mit denen es möglich ist verschiedene Spüldauern vorzuwählen (Sparbetrieb). Eine Vorwahl durch ein einstellbares Leuchtband ist ebenfalls denkbar.
    • 3. Durch Tastendruck kann der Wasserstand auf ein gewisses Maß voreingestellt werden.
      Bei der Spülung wird der gesamte Wasservorrat verbraucht. Man kann aber vor dem Spülvorgang die nötige Wassermenge noch einmal korrigieren. Als Folge dieser Korrektur läuft noch entsprechend Wasser nach, erst dann wird automatisch gespült.
    • 4. Ein kombinierter Spülvorgang mit eingebauter Fehlertoleranz:
      Im normalen Betrieb verhält sich die Wasserspülung wie in Punkt 2 oder 3 beschrieben (gewohnter Ablauf für die meisten Benutzer)
      Diese Spülart hat den Nachteil, daß bei defekter (undichter) Dichtung des Behälterverschlusses ständig Wasser nachläuft.
      Wird dieser Fehler einmal festgestellt wird der Ablauf dauerhaft nach 1 eingestellt. Da nur Wasser bei Bedarf nachfließt, hat eine Undichtigkeit in den Ruhepausen (Wassertank ist dann leer) keine Auswirkung (sofern die Undichtigkeit so klein ist, daß der Wasserbehälter in der vorgeschriebenen Zeit gefüllt werden kann).
      Zugleich kann eine Fehlermeldung an das zentrale Gebäudemanagement abgegeben werden.
    • 5. Als Zusatz zu diesen Spültechniken kann eine einfache Druckspülung (z. B. durch ein Magnetventil gesteuert) eingebaut werden. Diese ist bei kleinen Geschäften und beim Reinigen mit der Bürste hilfreich. Der Auslaß dieser Spülung wird zweckmäßigerweise an den Überlauf des Wasserbehälters angeschlossen.
  • Es sind Kombinationen der oben beschriebenen verschiedenen Spültechniken denkbar.
  • Die elektrische programmierbare Steuerung hat den Vorteil, daß die sich auf alle Bedürfnisse des Benutzers einstellen läßt.
  • Wird die Wasserspülung an ein Bussystem angeschlossen, so können sämtliche Betriebszustände des Gerätes an ein zentrales Facility-Management weitergeleitet werden.
  • Eine interessante Erweiterung erfährt die oben beschriebene Wasserspülung, wenn die Wassermenge nicht vom Benutzer, sondern durch die Art und den Umfang des "Geschäftes" gesteuert wird.
  • Der Sensor kann folgende Parameter messen:
    Die Größe wird durch die Wärmemenge gemessen, die an das Wasser im Siphon in der Toilette abgegeben wird.
  • Es ist eine optische Abtastung denkbar, um zwischen festen und flüssigen Bestandteilen unterscheiden zu können. Dies ist besonders wichtig, wenn noch Reste in der Schüssel verbleiben, die noch einmal nachgespült werden müssen.
  • Auch eine Verstopfung des Abflusses kann z. B. durch einen Reflexsensor erkannt werden und führt zur Blockierung des Spülvorganges.
  • 1. Stand der Technik
  • Zur Zeit sind nur elektronisch gesteuerte geschlossene Toilettensysteme bekannt. Hier wird eine bestimmte Wassermenge in die Schüssel injiziert und die Fäkalien dann per Vakuum abgesaugt.
  • Weiter ist nach WO 00/12829 die berühmte Spartoilette mit zwei Tasten zum Normal und Sparbetrieb bekannt. Dieses System arbeitet rein mechanisch nach dem Prinzip des zeitgesteuerten Wasserausflusses. Hier ist keine Erweiterung der Funktion möglich.
  • Bekannt ist eine weitere Ausführung einer Toilettenspülung nach EP 1 039 050 A2. Hier wird eine universelle mechanische Steuerung beschrieben, die in verschiedene Wasserkästen einbaubar ist und dort für verschiedene Spülfunktionen eingestellt werden kann.
  • Intelligente, programmierbare Steuerungen von Wasserspülkästen im Haushalts- oder Bürobereich sind nicht Stand der Technik.
  • Eine Fehlermeldung bzw. selbständige Fehlerbeseitigung bzw. Meldung von Störungszuständen ist bei Wasserspülkästen nicht bekannt. Ebenso ist eine kommunikationstechnische Vernetzung von Sanitärkomponenten unbekannt.
  • Anmerkung
  • Reflexsensoren, Schwimmersensoren mit Reedkontakten für die Feststellung von Wasserständen sind Stand der Technik. Sie werden nur als Ergänzung und in Zusammenhang mit der speziellen erfindungsgemäßen Anordnung verwendet. Dies gilt ebenso für die später erwähnten IR und Ultraschallsensoren selbst, die als Annäherungssensoren in der erfindungsgemäßen Anordnung zu Hilfe genommen werden.
  • 2. Erfindungsgedanke
  • Der Grundgedanke zur Erfindung (1977) kam aus der Not heraus eine etwas exotische Toilettenspülung reparieren zu müssen. Der Auslösemechanismus hatte einen grundsätzlichen Konstruktionsfehler. Nach dem Spülen blieb manchmal das Gestänge im Inneren des Kastens hängen, die Dichtung des Wasserauslasses blieb offen und das Wasser lief ununterbrochen weiter. Zusätzlich konnte der Auslöseknopf nur schwer gedrückt werden. Ein weiteres Manko war die Regulierung des Wasserstandes. Zeitweise blieb der Schwimmer am Kastenrand hängen (italienisches Klo mit ovalem Keramikkasten) Zusätzlich wurde die Dichtung des Wasserzulauf-Ventils mit der Zeit undicht, sodaß im Ruhezustand das Wasser durch den Überlauf abfloß. Außerdem konnte der Wasserstand diese Spülkastens nur in einer sehr kleinen Variationsbreite (8-10 l) eingestellt werden. Diese oben genannten Fehler treten mehr oder weniger gehäuft bei jeder Wasserspülung nach einer gewissen Zeit auf, oder sind konstruktionsbedingt vorhanden. Da keine Ersatzteile mehr vorhanden waren, bot es sich an, die gesamte mechanische Steuerung durch eine elektrische Steuerung zu ersetzen. Der Umbau des Wasserkastens gegen eine Druckspülung schied wegen des zu kleinen Lumens der Wasserzuleitung aus. Das erste Ziel war zunächst die Betriebssicherheit zu erhöhen und Wasser zu sparen
  • Zunächst wurde der Mechanismus zur Wasserstandsregulierung durch ein Doppel- Magnetventil ersetzt, das durch eine Druckdose gesteuert war, die den Wasserstand maß.
  • Der schwer gängige Auslösemechanismus für die Öffnung des Wasserauslasses wurde durch einen Asynchronmotor automatisiert. Ein Seilantrieb zieht die Dichtung zeitgesteuert hoch. Der Motor wird beim Hochziehen durch sein Kippmoment gebremst bzw. nicht abgeschaltet. Da der Dichtmechanismus mit einem Gewicht beschwert ist, fällt die Dichtung nach dem stromlos machen des Motors von selbst nach unten und dichtet den Wasserauslaß ab. Der gesamte Ablauf wurde durch eine fest verdrahtete Logik realisiert.
  • Zusätzlich wurde das zweite Magnetventil für eine kleine Druckspülung (soviel Wasser durch ein Magnetventil bei entsprechendem Rohrlumen hindurchgeht) verwendet. Diese "kleine Druckspülung" ist besonders bei kleinen Geschäften (flüssig) und zur Reinigung der Kloschüssel mit der Bürste sehr nützlich. Hier ist die wählbare Dauer des Spülvorganges für eine gründliche und sparsame Reinigung von Vorteil. Im normalen Fall einer herkömmlichen Wasserkastenspülung hat man nur solange Zeit zum Reinigen bis der Behälter leergelaufen ist. Dann muß man wieder warten bis ca. 9 l nachgelaufen sind
  • Ein speziell entwickelter Piezosensor mit einer Doppelfunktion dient zur Auslösung des Spülvorganges und zur Einleitung einer getasteten Druckspülung. Ein kurzer definierter Druck (mit schnellem Loslassen des Fingers) auf diesen Sensor löst die Wasserspülung über der Wasserkasten aus. Die Druckspülung wird durch den Druck auf den Sensor ausgelöst und spült solange, bis man den Finger langsam wegnimmt. Wird der Finger sehr langsam weggenommen, so wird dauernd gespült, bis man den Vorgang mit etwas schnellerer Wegnahme des Fingers wiederholt. Der Piezosensor hat sich im Betrieb bestens bewährt, da er robust und absolut wasserdicht ist.
  • Der Wasserstandsensor wurde zunächst als Leitwertsensor mit zwei Kupfer- Elektroden ausgeführt. Dies hat sich aber nicht bewährt, da sich die Elektroden durch Elektrolyse zersetzen. Auch ein Betrieb mit Wechselspannung ist nicht von Erfolg gekrönt, da sich mit der Zeit ein Kalkfilm auf den Elektroden absetzt, der nach einer gewissen Zeit zur vollständigen Isolation bzw. zum Abbruch des Stromflusses führt (auch bei hochohmigem Spannungssensor bei ca. 100 KΩ). Bestens bewährt hat sich eine, vielfach bei Waschmaschinen eingesetzte, Druckdose, die über einen Schlauch mit einem unten offenen Rohr verbunden ist, das bis auf den Boden des Wasserkastens ragt.
  • Die oben beschriebene Anordnung wurde für einen anderen Ort weiterentwickelt und aufgebaut. Es wurde ein standardmäßiger "Deutscher Wasserspülkasten" gewählt.
  • Es wurde beim Umbau darauf geachtet, möglichst wenig zusätzliche Elemente einzubringen und möglichst die vorhandenen Mechaniken soweit wie möglich wiederzuverwenden.
  • Zunächst wurde der Schwimmermechanismus mit dem Wasserzulauf demontiert. Es wurden Magnetventile und ein Schwimmschalter montiert.
  • Dann wurde der Schwimmer, der ein Aufschwimmen des Abflußmechanismus (Anheben der Dichtung) während der Leerungsphase des Spülkastens bewirken soll, entfernt. Anstatt Schwimmer wurde ein Gewicht angebracht, um später ein sicheres und schnelles Schließen der Dichtung zu gewährleisten.
  • Aus der Erfahrung heraus, daß man mit Druckdosen nur maximal 2 Wasserstände einstellen kann, wurde das Prinzip des zeitgesteuerten Wasseraußlasses gewählt. Für den Betrieb des Abflußmechanismus wurde nicht wie im alten Aufbau ein Asynchronmotor verwendet sondern ein Schrittmotor. Dies war notwendig, da die Dichtung beim Spülen konstruktionsbedingt nur wenig angehoben werden konnte. Das hatte zur Folge, daß die Zugkräfte beim Abfließen des Wassers (größerer Wasserdruck in der Tiefe) das Kippmoment eines Asynchronmotors überschritten hätte. Zusätzlich ist das definierte aktive schnelle Zurückfahren bzw. Schließen mit dem Schrittmotor besser möglich. Die Abmessungen eines Asynchronmotors wäre auch ungleich größer als die eines Schrittmotors mit dem selben Drehmoment gewesen.
  • Auch bei dieser Anordnung wird der Wasserauslaß mit einem Seilzug (vorzugsweise Perlondraht) betätigt. Diesmal wurde der Motor nach dem Öffnen der Abflußdichtung durch einen Endschalter abgeschaltet. Nach dem Schließen der Dichtung bzw. dem Zurückfahren wird die Endstellung der Dichtung mit einem Endschalter detektiert und somit der Motor abgeschaltet. Die Schalter sind als Reedkontakte ausgeführt. Die Steuermagnete sitzen auf einer Platte, die am alten Abflußmechanismus (Überlaufrohr) befestigt ist. Diese Platte wird in einer Schiene an den Reedkontakten vorbei geführt. Frühere Anordnungen, die mit Lichtschranken ausgeführt waren wurden verworfen, da das Kondenswasser mit der Zeit durch den Kunststoff diffundierte und die Photodioden unbrauchbar machte. Am Ende des Seiles (vom Motor aus gesehen) ist eine kleine Feder befestigt, die das Spiel der Abflußdichtung in Bezug auf die Endschalter ausgleicht. Ihre Federkonstante ist so gewählt, daß im geschlossenen Zustand der Abflußdichtung bei maximalem Wasserstand ihre Kraft nicht ausreicht, um die Dichtung anzuheben.
  • Da bei dieser Spülform nur auf den maximale Wasserstand des Kastens geregelt werden muß, wurde anstatt der Druckdose ein gekapselter Schwimmerschalter mit einem magnetgesteuerten Reedkontakt gewählt.
  • Die Magnetventile wurden aus Sicherheitsgründen auf einen Betrieb mit 12 V umgebaut. Denn die Erfahrung hatte gezeigt, daß sich in geschlossenen Wasserkästen enorme Mengen von Schwitzwasser bilden können, für die der Standardanschluß (Isolationswiderstand)dieser Ventile nicht geeignet ist. Auch bei dieser Version eines Spülkastens wurde eine kleine Druckspülung eingebaut. Das zweite Magnetventil wird Drucktastengesteuert. Der Wasserauslaß geschieht durch einen hochflexiblen Schlauch, der in den Wasserüberlauf gesteckt wird.
  • Die Steuerung des Ganzen geschieht durch eine fest verdrahtete Steuerung. Die Ausflußzeit wird durch einen Taster an einem Leuchtband sichtbar voreingestellt. Durch den Spülknopf wird der eigentliche Spülvorgang ausgelöst. Der Motor wird eingeschaltet, zeiht am Seilzug das Wasserauslaßventil bis zum Endschalter nach oben, wartet die eingestellte Zeit und senkt sich durch Rückdrehung des Motors wieder in seine Ausgangsstellung.
  • Jetzt wird der Wasserzulauf aktiviert. Das Wasser läuft ein, bis der maximal eingestellte Wasserstand erreicht ist.
  • Der Wassereinlauf wird zusätzlich zeitlich überwacht. Wird in einer fest vorgewählten Zeit der Wasserstand nicht erreicht, so wird die gesamte Elektronik abgeschaltet und ein Störsignal optisch angezeigt. Ist der Fehler behoben, kann die Steuerung durch Knopfdruck wieder eingeschaltet werden.
  • Es können folgende Fehler in der Wasserzulaufregelung auftreten:
    • - Kein Wasser in der Zuleitung:
      In diesem Fall würden die Magnetventile durch die mangelnde Wasserkühlung überhitzt und durch brennen.
    • - Die Dichtung des Wasserablaufes hat sich nicht vollständig gesenkt, so daß Wasser ausfließt:
      In diesem Fall würde ständig (und unnötig) Wasser nachlaufen.
    • - Der Wasserstandssensor ist defekt oder blockiert:
      Hier würde das Wasser überlaufen.
    • - Ein Magnetventil ist defekt:
      Es kann kein Wasser zulaufen.
  • Alle diese ungewollten Zustände werden durch die oben beschriebene zeitliche Überwachung abgefangen.
  • In diesen Projekt nicht realisiert, aber denkbar ist eine intelligente Steuerung, die verhindert, daß bei nicht ganz gesenkter Wasserauslaßdichtung langsam Wasser nachläuft. Dies kann wegen der doch großen Toleranzen vereinzelt vorkommen. In diesem Fehlerfall füllt sich der Wasserkasten bis zum Endstand, die Undichtigkeit ist aber so gering, daß nach einiger Zeit durch das Magnetventil Wasser nachlaufen muß.
  • Man zählt einfach in der Ruhepause zwischen den Spülungen wieviel mal in einer vorgegebenen Zeit Wasser nachläuft. Wird der Wert überschritten, so wird selbsttätig eine Spülung (zweckmäßigerweise eine sehr kurze, da der Druck bei hohem Wasserstand die Dichtung sicher nach unten drückt.) ausgelöst. Meist führt dies zur Behebung des Problems. Muß nach dieser Vorgang nochmal wiederholt werden, so wird der Alarm (wie oben) ausgelöst. Hier kann man von einem Defekt der Dichtung ausgehen.
  • Selbst in diesem Fall kann eine intelligente Steuerung, die zweckmäßigerweise programmgesteuert ist, Abhilfe schaffen. Wird eine Defekte Dichtung erkannt, so wird der ganze Spülvorgang geändert. Ab jetzt wird beim Betätigen des Spülknopfes der Wasserkasten ganz oder partiell zeitgesteuert auf ein eingestelltes Niveau gefüllt. Ist das geschehen, so wird der Wasserkasten entlehrt. Es läuft jetzt kein Wasser in den Spülkasten, sodaß auch keines wieder durch die defekte Dichtung wieder herauslaufen kann. Ist der Defekt so gering, daß der Zulauf einwandfrei ausgeführt wird, gibt es kleine Probleme. Ist dies nicht der Fall, so wird Alarm gegeben bzw. die Steuerung außer Kraft gesetzt.
  • Eine zusätzliche Betriebssicherheit kann durch die Überwachung des Seilzuges gewährleistet werden. Im Falle des Reißens des Seiles wird der Motor nach dem Hochfahren solange laufen, bis die Rückdrehung eingeleitet wird. Hier kann man durch Anbringen einer Lichtschranke, die durch eine Ausbuchtung an der Seilrolle regelmäßig unterbrochen wird die Anzahl der Umdrehungen messen. Diese Umdrehungszahl wird im Falle des Reißens größer sein, als im normalen Zustand. Wird die maximale Anzahl der Umdrehungen (gemessen an der kleinsten Wassermenge) überschritten, wird der Motor stillgesetzt und Alarm gegeben.
  • Allgemein kann man durch eine programmierbare Steuerung mechanische Unzulänglichkeiten des Systems ausgleichen. Dies führt zu extrem einfachen und billigen Mechaniken. Selbst, wenn der Endschalter der für die Rückdrehung beim Schließen des Ablaufventils zuständig ist aus Toleranzgründen versagt, kann eine intelligente Logik für Abhilfe sorgen. Gesetzt der Fall bei der Rückdrehung kann die Dichtung nicht soweit abgesenkt werden, daß der Endschalter betätigt wird. Die Folge ist, daß der Motor weiterdreht und das Seil wieder aufdreht bzw. eine weitere Spülung einleitet. Durch die Lichtschranke bzw. spätestens, wenn das Wasser nachfließt kann die Steuerung reagieren und den Motor in die andere Richtung laufen lassen bzw. Alarm geben. Toleranzbedingte Störungen dieses Systems können durch eine wiederholte Spülung bei kleinster Wassermenge behoben werden
  • Dann gibt es noch den Fall, daß der Dichtmechanismus den Endschalter zu früh betätigt, die Dichtung aber nicht ganz schließt. Dann kann die oben schon beschriebene Routine bei Undichtigkeiten greifen.
  • Es zeigt sich, daß die elektronische Steuerung erhebliche Vorteile gegenüber einer mechanischen Lösungen besitzt. Gerade die Kontamination des Wassers durch Schmieralgen, die Kondenswasserbildung und die Verkalkung sind Störeinflüsse, die die Mechanik in einem Wasserkasten beeinträchtigen. Die normale Mechanik kann auf solche Störungen nicht reagieren.
  • Zusätzlich zu den vorgenannten Vorteilen gibt es nur bei der elektronischen Steuerung die Möglichkeit einen Alarm an eine übergeordnete Instanz z. B. ein Facility-Management weiterzugeben. Hierzu wäre eine Vernetzung aller Geräte notwendig. Als Netzwerk könnte der EIB oder der LON-Bus verwendet werden.
  • In der Zentrale laufen die Meldungen über alle Störungen im Sanitärbereich zusammen. Man könnte auch daran denken, die Intelligenz in den Wasserkästen gering zu halten und bei Bedarf entsprechende Softwareteile in die Steuerrechner der Wasserkästen laden, um so auf Störungen und Veränderungen Einfluß zu nehmen. So könnte z. B. ein Sensor der eine Rohrverstopfung detektiert (sei es zentral vom Facility-Management aus oder von der einzelnen Spülung selbst) eine Stillegung gleich mehrerer Wasserkästen bewirken. Gleichzeitig könnten entsprechende Meldungen in den Toiletten per Display ausgegeben werden.
  • Eine weitere interessante Möglichkeit, die sich bei einer elektronischen Steuerung ergibt, ist die automatische Spülung nach Erledigung des Geschäftes. Hierbei werden die Wassermengen entsprechend der Größe und Beschaffenheit dosiert.
  • Zusätzlich ergibt sich der Vorteil, einer automatischen Zwangsspülung, wie sie bei Urinalen schon eingeführt ist (allerdings dort nicht mengendosiert).
  • Zunächst kann man die Spülung unspezifisch auslösen. Eine Lichtschranke detektiert, wenn sich jemand nähert. Wird die Klobrille nicht heruntergeklappt, geht man davon aus daß ein "kleines Geschäft" verrichtet wurde. Hier wird eine entsprechend kleine Wassermenge eingestellt. Bei Entfernung aus dem Lichtschrankenbereich wird die Spülung ausgelöst.
  • Wird die Klobrille heruntergeklappt, wird die maximale Wassermenge eingestellt und wie oben gespült. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß auf jeden Fall gespült wird (was heutzutage oft vergessen wird). Die dabei verwendete Wassermenge wurde aber nicht optimiert.
  • Eine bessere Ausnutzung des Wasservorrates ergibt sich, wenn entsprechend der Größe des Geschäftes dosiert wird. Dies kann durch einen Temperatursensor geschehen, der sich bei den Toiletten mit geradem Ausgang (keine separate Ablage) im unteren Teil des Siphons (tiefste Stelle) befindet. Bei den deutschen Toiletten muß der Sensor in der Ablage angebracht werden.
  • Aus der Änderungsgeschwindigkeit, Temperatur kann in beiden Fällen auf die Größe bzw. Menge geschlossen werden. Die Detektion erfolgt z. B. durch einen Spitzenwertdetektor.
  • Der Spülvorgang wird durch die Näherung der Person durch eine Lichtschranke aktiviert. Sodann wird die Wassertemperatur des Siphonwassers gemessen und festgehalten. Dann wird laufend die Änderung der Wassertemperatur gegenüber diesem Meßwert gemessen. Bei Erreichen des Maximalwertes der Temperatur wird die aus der Zeit und der Temperaturdifferenz die notwendige Wassermenge errechnet. Ändert sich die Temperatur nach dem Aktivieren nach einer bestimmten Zeit nicht (Putzfrau nähert sich der Toilette), so wird der Spülzyklus wieder deaktiviert.
  • Fig. 8 zeigt eine typische Temperaturkurve. Im Ruhezustand (längere Zeit nach dem letzten Spülen hat sich die Siphon-Temperatur auf den Wert Tumg eingependelt. Vermischt sich nun eine Fäkalie mit diesem Wasser, so würde die Temperatur ohne eine Spülung der Kurve TV folgen. Wir hätten einen mehr oder weniger steilen Anstieg der Temperatur zu erwarten. Es wird ein Maximum erreicht und je nach Isolationskoeffizient der Toilettenwand wird die Temperatur wieder abfallen. Die Steuerung wird, um schnell reagieren zu können (vor allen Dingen bei kleinen Geschäften ist die Steigung der Kurve zu gering, um ein eindeutiges Maximum erkennen zu können) nicht den Wendepunkt der Kurve (TV) abwarten, sondern die Tangente tang berechnen und daraus den Spülzeitpunkt tsp bzw. die Wassermenge berechnen. Ein Nebeneffekt ist, daß durch die rasche Spülung die Geruchsbelästigung vermindert wird. Wird der Spülzeitpunkt erreicht, wird gespült. Der Temperaturverlauf folgt nun der Kurve Ts2 da die Temperatur durch den Spülvorgang schlagartig auf den Wert TSP absinkt. Hiermit ist der eigentliche Spülvorgang beendet. Die Temperatur in Siphon wird sich nach einer gewissen Zeit wieder an die Umgebungstemperatur Tumg angleichen.
  • Erfolgt noch vor diesem Temperaturausgleich eine weitere Spülung, so folgt die Temperaturkurve wieder dem o. g. Verlauf, nur mit dem Unterschied, daß sie eine Parallelverschiebung nach unten erfährt (Tumg ist jetzt niedriger, ebenso Tsp, da bei der letzten Spülung kälteres Frischwasser in den Wassertank eingefüllt wurde, das sich noch nicht an die Umgebungstemperatur angleichen hat).
  • Zur Unterscheidung zwischen festen und flüssigen Bestandteilen ist eine optische Abtastung denkbar. Bei den Toiletten mit geradem Ausgang kann diese einfach durch eine Lichtschranke (S und E) realisiert werden, deren Strahlengang quer durch den Siphon läuft (Fig. 6). Hier darf aber nur die Änderung des Lichtdurchganges detektiert werden, da sich die Lichtdämpfung mit der Zeit durch Verkrustungen erhöht (der Absolutwert kann aber für die Feststellung und Meldung einer Reinigungsprozedur herangezogen werden).
  • Auch die Abtastung mit Laserlicht vom Rand der Klobrille (besonders bei deutschen Toiletten mit Ablage) aus ist denkbar.
  • Reste, die in der Schüssel verbleiben, können durch eine nachgetriggerte Spülung beseitigt werden.
  • Durch die Anbringung eines Reflexsensors (Ref in Fig. 5) außerhalb des überfluteten Bereiches kann die Verstopfung des Abflusses detektiert werden. Das Wasser steigt im Falle einer Verstopfung bis zum Sensor und verhindert durch die Vergrößerung des Brechungsindex die Reflexion einer Lichtschranke an einem Kunststoffkeil. Dies wird elektrisch ausgewertet und weitergeleitet. In diesem Fall kann man durch mehrere Nachspülungen mit wenig Wasser versuchen die Verstopfung zu lösen (gesteuert durch den Reflexsensor). Ist das nicht von Erfolg gekrönt, wird Alarm gegeben und die Toilette stillgelegt.
  • 3. Ausführung
  • Fig. 1 zeigt die Gesamtansicht eines Spülkastens, der für die erfindungsgemäße elektronische Steuerung vorbereitet ist. Es handelt sich um eine umgebaute deutsche Spülung. Es bleibt der Spülkasten WK, der Abflußmechanismus mit dem Abflußrohr Af der Dichtung Di und der Halterung St, sowie der Zugstange bzw. dem Überlaufrohr ÜL erhalten. Ein Styroporring, der ursprünglich beim Spülvorgang die Dichtung solange anheben sollte, bis das ganze Wasser ausgeflossen ist, wird durch ein Gewicht Gw. ersetzt. Dies ist notwendig, da der Spülvorgang vorher unterbrochen werden muß. Die Dichtung muß dann schlagartig nach unten gehen und darf nicht aufschwimmen.
  • An dem Überlaufrohr ÜL, das mit dem Dichtungsteller fest verbunden ist, werden über einen Arm A, der zweckmäßigerweise noch einmal in Schienen geführt ist, zwei Magnete Mg1 und Mg2 befestigt. Diese Magnete bilden zusammen mit den ihnen gegenüberstehenden Reed-Relais die Endschalter für den Schrittmotor Mo. Dieser Motor zieht durch das Aufwickeln eines Seilzuges Schn auf eine Schnurrolle S über die Feder F das Gestänge mit der Dichtung nach oben. Im Ruhezustand steht der Magnet Mg1 gegenüber dem Reed-Relais S1. Dies ist der Endschalter für den Ruhezustand der Abflußdichtung. Hat der Motor angezogen, so wird er gestopt, wenn der Magnet Mg2 gegenüber dem Reed-Relais S2 zu liegen kommt.
  • Die Feder F wurde, wie oben schon erwähnt, zum Ausgleich von mechanischen Toleranzen in den Seilzug eingefügt.
  • Der Motor ist als Schrittmotor ausgeführt. Die Aufzugsgeschwindigkeit wurde so gewählt, daß der Schlupf dieses Synchronmotors das Kippmoment nicht erreicht. Die Abwickelgeschwindigkeit wurde etwa doppelt so groß gewählt, um ein schnelles Schließen des Abflußventils zu gewährleisten.
  • Alternativ zum Seilzug kann die Abflußöffnung durch eine Hebelvorrichtung betätigt werden. Fig. 9 zeigt einen solchen Aufbau. Der Antriebsmotor besitzt ein Zahnrad MA dieses greift in die kreisförmig gebogene Zahnstange ZST ein. Diese Zahnstange ist fest mit dem Hebel HE1 verbunden. Dieser Hebel wird durch die Auflage am Lager L1 in zwei Hebelarme geteilt. Der Hebelarm HA2 besitzt am Ende ein Drehgelenk G1, das an einer Schubstange He2 befestigt ist. Diese Schubstange ist wiederum über ein Drehgelenk G2 am Überlaufrohr ÜL befestigt. Wird nun das Zahnrad MA des Motors in Richtung Bw3 gedreht, so bewegt sich die Zahnstange ZST in Richtung Bw2. Der Mittelpunkt des Drehgelenkes G1 schiebt sich nach oben und über die Verbindung zu G2 wird ÜL in Richtung Bw1 bewegt. Die Schubstange mit den zwei Gelenken G1 und G2 ist für den Ausgleich der Verkürzung von HA2 gegenüber der Mittellinie MML während der Kreisbewegung notwendig.
  • Der Frischwasserzulauf wird zweckmäßigerweise durch Magnetventile gesteuert. Das Ventil V2 wird zum Füllen des Wasserkastens geöffnet. Das Wasser fließt durch die Verlängerung ZL1 in den unteren Bereich des Behälters, um ein unnötiges Spritzen zu vermeiden. V1 wird als kleine Druckspülung für kleine Geschäfte bzw. bei der Reinigung kurzzeitig geöffnet. Als Abfluß wird der Wasserüberlauf verwendet, da diese Röhre eine ständig offene Verbindung zum Abfluß AF besitzt. Der verwendete Schlauch ist zweckmäßigerweise hoch flexibel (Silikon o. ä.), um die Bewegung des Überlaufes beim Spülen nicht zu behindern. Alternativ könnte man einen Bypaß BP durch den Behälterboden in das Abflußrohr AF vorsehen. Dies hätte den Vorteil, daß die lichte Weite des Überlaufes ÜL durch den Schlauch ZL2 nicht eingeschränkt wird.
  • Als Wasserstandssensor wird zweckmäßigerweise ein magnetisch betätigter Schwimmerschalter verwendet. Ein Schwimmring mit einem eingebetteten Magneten wird durch den Wasserstand soweit angehoben, bis das Reedrelais S3 betätigt wird. Mit der Verstellschraube Vst wird das Niveau durch Verschieben des ganzen Sensors in der Höhe eingestellt.
  • Da der Sog beim Spülen den Dichtungsmechanismus vorzeitig nach unten zieht bevor der Motor zum Stillstand gekommen ist, kann es vorkommen, daß sich nach Abschaltung des Motors durch den Endschalter eine Spannung am Zugseil ausbildet. Dies führt dazu, daß die Dichtung nicht ganz dicht schließt. Die Ursache ist in der mechanischen Toleranz (Weichheit der Dichtung, die sich mit der Zeit ändert) des Öffnungsmechanismuses zu suchen. Diese kann bei einer starren Kopplung des Endschalters bzw. der Magnete an das Gestänge ÜL nicht ausgeglichen werden.
  • Die Abhilfe besteht darin, die Abwärtsbewegung der Dichtung bzw. des Überlaufes ÜL A1 vom Schaltgestänge A2 ab einem bestimmten Punkt zu entkoppeln wie dies Fig. 2 zeigt. Das Teil A1 ist mit dem Überlauf ÜL fest verbunden. Die Verlängerung von A1 läuft in der Hülse A2 leichtgängig. A2 wird im Ruhezustand durch die Halterung HA am Herabfallen gehindert.
  • In diesem Zustand wird der Magnet Mg1 den Endschalter für die Ruhestellung bedienen. A1 und ÜL können nach unten absinken, bzw. sich durch Toleranzen nach oben bewegen, ohne diesen Endschalter zu bewegen.
  • Wird gespült, so nimmt A1 die Hülse bei der Aufwärtsbewegung mit und betätigt den Endschalter S2.
  • Bild 2a zeigt den oberen teil von A2 mit den beiden Nippeln N1 und N2 die von der Halterung HA unterstützt werden.
  • Sollte das Seil reißen bzw. der Mechanismus sich verklemmen (Zurückfallen des Dichtungsmechanismus ist blockiert), so kann es vorkommen, daß der Endschalter nicht abschaltet. In diesem Fall würde der Motor weiterlaufen. Eine Maßnahme ist die zeitliche Begrenzung der Motorlaufzeit auf die längste vorkommende Laufzeit bei maximaler Spülmenge.
  • Eine andere wird in Fig. 3 gezeigt. An der Seilrolle S ist ein kleiner Magnet Mg3 angebracht, der bei jeder Umdrehung den Schalter S3 betätigt. Die Anzahl der Umdrehungen der Seilrolle beim Spülen ist bekannt und wird durch das Schließen dieses Kontaktes gezählt. Treten mehr Umdrehungen auf, so wird der Motor angehalten.
  • Fig. 4 zeigt das Zusammenspiel der elektronischen Steuerung mit den entsprechenden Aktoren und Sensoren. An der Steuerung ST sind die Endschalter S1-S3 (S4 optional), die Magnetventile V1-V2 der Schrittmotor M und das Bedienfeld BeT angeschlossen.
  • Zusätzlich ist eine Busankopplung BU zum Anschluß an den Hausbus (z. B. EIB o. ä.) vorgesehen.
  • Fig. 7 zeigt die Vernetzung von mehreren Wasserspüleinheiten E1-En über den Bus Bs. Eine Zentraleinheit ZFM wertet die Alarme aus bzw. stellt die entsprechende Steuersoftware bereit.
  • Fig. 5 zeigt die Toilettenschüssel mit dem bereits erwähnten Temperatursensor TS und dem Reflexsensor Ref. Der Drucksensor kann alternativ für die Detektion der Größe der Fäkalie verwendet werden. Er mißt den Wasserstand im Siphon. Der Wasserstand Ws wird kurzzeitig auf den Stand AH steigen. Dies ist der Wasserstand, bei dem Wasser durch den Siphon abfließt. Nach dem Beruhigen des Wasserstandes wird sich das ganze auf ein niedrigeres Niveau IAH einstellen.
  • Fig. 6 zeigt den o. g. optischen Verschmutzungssensor mit dem Sender S und dem Empfänger E.
  • Anhang Bildunterschriften
  • Fig. 1 Gesamtansicht der Wasserspülung
  • Fig. 2 verbesserte Hebeeinrichtung
  • Fig. 2a Hebeeinrichtung Teilansicht von oben mit Halterung
  • Fig. 3 Motorabschaltung durch Umdrehungszähler
  • Fig. 4 die elektronische Steuerung im Zusammenspiel mit den Sensoren und Aktoren
  • Fig. 5 automatische Wasserdosierung durch Temperatur oder Druckmessung
  • Fig. 6 optische Registrierung der Größe von Fäkalien
  • Fig. 7 mehrere Wasserspüleinheiten an einem Bussystem mit zentraler Steuerung
  • Fig. 8 Zeit-Temperaturdiagramm
  • Fig. 9 alternative Vorrichtung zum Öffnen des Wasserabflusses Verwendete Zeichen Vst Verstellschraube für Wasserstandssensor
    SW Schwimmer mit Ringmagnet
    S3 Reedrelais im Wasserstandssensor
    S2 Reed-Relais als Endschalter für obere Stellung des Spülmechanismus
    S1 Reed-Relais als Endschalter für untere Stellung des Spülmechanismus
    Mg1 Magnet für die Bedienung von S1
    Mg2 Magnet für die Bedienung von S2
    Mo Schrittmotor
    Schn Schnurrolle
    S Seilzug
    F Zugfeder
    A Arm der am Überlauifrohr befestigt ist. Dienst zur Aufnahme der Magnete für die Endschalter
    ÜL Überlaufrohr mit flacher Ringdichtung am Ende
    St Standrohr für die Führung des Überlaufrohres
    GW Gewicht
    Di Flache Ringdichtung
    Af Abfluß in die Toilettenschüssel
    BP Bypaß zum alternativen Anschluß von V1
    V1 Magnetventil für kleine Druckspülung
    V2 Magnetventil zum Füllen des Wasserbehälters
    Wsz Frischwasserzulauf
    ZL1 Einlaufrohr
    Wp Wasserpegel im Ruhezustand
    ZL2 Schlauch für Druckspülung
    HA Halterung des aüßeren Rohres für die magnethalterung
    N1 Nippel am äußeren Rohr
    N2 Nippel am äußeren Rohr
    A2 äußeres Rohr zur Aufnahme der Magnete Mg1 und Mg2
    d Toleranzbreite für das Dichtungsspiel
    A1 Aufsatz für das Überlaufrohr mit Dorn zur Aufnahme des äußeren Rohres
    Ri Bewegungsrichtung beim Spülen und Zurückfahren
    Mg3 Magnet zur Bedienung des Reed-Relais S3
    S3 Reed-Relais zur Detektion der Umdrehungszahl des Motors
    Bu Bus-Anschluß
    BeT Bedientableau zur elektronischen Steuerung
    ST elektronische Steuerung
    DS Drucksensor
    TS Temperatursensor
    WS Wasserspiegel im Siphon
    AH Wasserspiegel im Siphon beim Austreten von Wasser in den Abfluß
    IAH Wasserspiegel einige Zeit nach dem Eintauchen einer Fäkalie
    Ref Reflexsensor
    S optischer Sender z. B. LED
    E optischer Empfänger z. B. Phototransistor
    BS Busleitung zum Verschalten von mehreren Wasserkästen
    E1-En Wasserspül-Einheiten
    ZFM Zentraler Steuerrechner
    Tumg Umgebungstemperatur bzw. Ruhetemperatur des Siphonwassers
    Tsp Temperatur im Siphon nach dem Spülen
    T1 Temperatur bei der die Spülung beginnt
    Ts2 Kurvenstück, das die Absenkung der Temperatur beim Spülen kennzeichnet
    Ts3 Kurvenstück das den Anstieg der Temperatur nach dem Spülen kennzeichnet
    TV Temperaturverlauf nach dem Vermischen einer Fäkalie mit dem Siphonwasser ohne Spülung
    tsp Spülzeitpunkt
    Hz Wasservorheizung im Spülkasten
    Dos Dosiereinrichtung für Reinigungs- und Desinfektionsmittel
    Bw1-Bw3 Bewegungsrichtungen beim Öffnen
    MA Zahnrad am Antriebsmotor
    ZST Zahnstange gebogen
    He1 Hebel
    L1 Lager
    HA2 linker Hebelarm
    G1 Drehgelenk
    G2 Drehgelenk
    He2 Schubstange
    MML Mittellinie, der die Aufwärtsbewegung von ÜL folgt

Claims (57)

1. Elektronische Wasserspülung, gekennzeichnet durch einen Wasserkasten WK, der durch eine intelligente elektronische Steuerung seiner mechanischen und elektrischen Teile den Wasserzulauf in den Kasten, sowie den Wasserablauf aus dem Kasten zur Spülung von Fäkalien aus der Toilette bewerkstelligt.
2. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich durch die Programmierbarkeit der Steuerung die Möglichkeit ergibt, die Abläufe der Bewegung der mechanischen und elektrischen Teile, gesteuert durch entsprechende Sensoren, zu ändern und damit die Eigenschaften der Spülung zu variieren.
3. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser erst beim eigentlichen Spülvorgang zuläuft und dann selbständig der Wasserablauf aktiviert wird.
4. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülvorgang durch das zeitlich begrenzte Öffnen des Abflußventils bewerkstelligt wird.
5. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülablauf im Normalfall wie in Anspruch 4 beschrieben abläuft. Bei Detektion einer Undichtigkeit des Behälterverschlusses wird das Programm wie in Anspruch 3 beschrieben abgearbeitet
6. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserstand durch elektrische bzw. elektronische Grenzwertgeber gemessen wird.
7. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserzulauf durch elektrisch steuerbare Wasserventile bewerkstelligt wird.
8. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtigkeit des Behälterverschlusses kontrolliert wird.
9. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß dies durch einen Vergleich einer festgesetzten Zulaufzeit des Wassers mit der tatsächlichen Füllzeit geschieht.
10. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Überschreiten der Zeit der Wasserzulauf gesperrt wird.
11. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Vergleich einer festgesetzten Zulaufzeit des Wassers mit der tatsächlichen Füllzeit ein Trockenlaufen bzw. das Durchbrennen der Magnetventile bei Wegbleiben des zulaufenden Wassers unterbunden wird.
12. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle einer Störung die Elektronik oder Teile davon abgeschaltet werden
13. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle einer Undichtigkeit der Dichtung die Elektronik, oder Teile davon abgeschaltet werden.
14. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ein lokales Netzwerk angeschlossen ist über das Daten ausgetauscht werden können.
15. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung und der Verschluß der Abflußöffnung des Wasserkastens durch einen Motor getrieben wird.
16. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Motor ein Schrittmotor ist.
17. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußöffnung durch Auf- und Abwickeln eines Seilzuges geöffnet und geschlossen werden kann.
18. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Detektion einer Undichtigkeit, der Versuch gemacht wird durch eigenständiges wiederholtes Spülen den Fehler zu beheben (Fremdkörper oder Toleranzproblem).
19. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die übergeordnete Schaltzentrale Teil eines Facilitymanagements ist.
20. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich der Toleranzen der Abflußdichtung der bewegliche Teil A1, der die Dichtung trägt zum Schaltarm A2, der die Endschalter betätigt, verschieblich angeordnet ist, wobei der Schaltarm durch eine Halterung HA in einer Ruhelage gehalten wird.
21. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockierung und der Seilriß des Motors durch das Auswerten seiner Umdrehungszahl erkannt wird.
22. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Geber dieser Auswerteeinrichtung aus einem Magnet Mg3 besteht, der an einem Reed-Relais vorbeifährt
23. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß sie eine elektrisch bzw. elektronisch steuerbare Dosierungseinrichtung Dos enthält, mit der es möglich ist ein Reinigungsmittel aus einem Vorratsbehälter beim Spülen zuzusetzen.
24. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Vorrichtung Hz enthält, mit der das Wasser im Spülkasten bei Bedarf vorgeheizt werden kann.
25. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reinigungsmittel bzw. ein Desinfektionsmittel schon dem Wasservorrat zugegeben wird, um einer Verkalkung des Wasserkastens, bzw. einer Verschleimung der Dichtung mit Algen und Bakterien vorzubeugen.
26. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die elektronische Steuerung ein Bedienfeld angeschlossen ist.
27. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß über diese Bedienfeld die Wassermenge voreingestellt werden kann.
28. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Voreinstellung der Wassermenge durch einen Knopf eingestellt werden kann und der voreingestellte Pegel an einem LED Leuchtband abgelesen wird.
29. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß während des Spülvorganges die aktuelle LED, die den Pegel anzeigt blinkt.
30. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß sich an diesem Bedienfeld ein Störknopf befindet, der die elektronische Steuerung nach Behebung der Störung wieder in den Urzustand setzen kann.
31. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Knopf die Dosiereinrichtung für das Reinigungsmittel voreingestellt werden kann.
32. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Wasserbehälter eine Zusatzspülung (Druckspülung) befindet, die auf Knopfdruck eine bestimmte Wassermenge in die Toilette abgibt.
33. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß während der Inbetriebnahme der Zusatzspülung (Druckspülung) dem Wasser durch eine elektrisch gesteuerte Dosiereinrichtung ein Reinigungsmittel zugegeben wird.
34. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Fehlermeldungen, die durch die Steuerung entdeckt wurden, durch ein Kommunikationsmedium (z. B. LAN) an eine übergeordnete Schaltzentrale weitergeleitet werden.
35. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Programm der Steuerung bei Bedarf vom Zentralrechner ZFM über das LAN geladen werden kann.
36. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit ZFM bei einer nicht behebbaren Störungsmeldung einer Wasserspülung direkt an der Toilette eine Störungsanzeige betätigt und die Wasserspülung stilllegt.
37. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wassermenge, die zum Spülen gebraucht wird nicht durch den Benutzer selbst bestimmt wird, sondern durch die Beschaffenheit der jeweiligen Fäkalie. Dies wäre die Größe, die abgegebene Flüssigkeitsmenge oder das Gewicht.
38. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe oder die abgegebene Flüssigkeitsmenge einer Fäkalie durch den Temperaturanstieg des Wassers in das sie abgegeben wird, bestimmt wird.
39. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe durch den Wasseranstieg im Siphon gemessen wird.
40. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht durch eine elektronische Waage festgestellt wird.
41. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe durch eine optische Abtastung gemessen wird.
42. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülvorgang durch einen Näherungssensor vom Benutzer scharfgeschaltet wird und nur dann ausgelöst wird, wenn eine Fäkalie abgegeben wurde.
43. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß der Näherungssensor optischer Natur ist.
44. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß der Näherungssensor ein Ultraschallsensor ist.
45. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfluß der Toilette durch einen Sensor kontrolliert wird.
46. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein optischer Reflexsensor ist.
47. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein Drucksensor ist, der die Wassersäule des Abwassers in der Toilettenschüssel mißt.
48. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, daß nach Detektion einer Verstopfung durch den Sensor der weitere Wasserzulauf aus dem Wasserkasten gestopt wird.
49. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserstand durch den Benutzer auf ein gewisses Maß eingestellt wird und bei Bedarf zusätzliches Wasser vor dem Spülvorgang in den Wasserkasten nachfließen kann.
50. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zustand der Klobrille (heruntergeklappt, oder aufgestellt) ein Indiz für die Art der Verrichtung ist und dies zur Vorausberechnung der notwendigen Wassermenge zum Spülen herangezogen wird.
51. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, daß bei heruntergeklappter Klobrille von einem großen Geschäft ausgegangen werden kann und mit einer dementsprechend großen Wassermenge gespült wird.
52. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, daß bei hochgeklappter Klobrille von einem kleinen Geschäft ausgegangen werden kann und mit einer dementsprechend kleinen Wassermenge gespült wird.
53. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Störungsanzeige aus einer alphanumerischen Anzeige besteht.
54. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß dies durch Zählen der Perioden geschieht, in denen Wasser nachlaufen muß, um den Behälter wieder zu füllen.
55. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem Fall nach einer bestimmten Anzahl von Perioden eine Kurzspülung ausgelöst wird.
56. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 55, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Kurzspülungen Toleranzprobleme gelöst werden, oder Fremdkörper entfernt werden, die zwischen die Dichtung geraten sind.
57. Elektronische Wasserspülung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Wasserabflusses durch eine Hebelvorrichtung nach Fig. 9 bewerkstelligt wird.
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