DE10204863A1 - Scanner - Google Patents
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Abstract
Ein Scanner umfasst ein Grundgestell (1); einen Tisch (2), der an dem Grundgestell (1) vorgesehen ist, um ein blattähnliches Objekt darauf aufzulegen; und einen Scannerkopf (3), der beweglich an dem Grundgestell (1) gestützt ist. Der Scannerkopf (3) kann sich geradlinig entlang einer Objektauflageoberfläche (21) des Tisches (2) bewegen.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Scanner für die Verwendung in Syste
men zum präzisen Erfassen einer Bildinformation, z. B. einem Plattentestsystem und
einem Längenmessinstrument, und im Substrattest.
Ein herkömmlicher Scanner aus dem Stand der Technik verwendet eine einige Millime
ter dicke, transparente Glasplatte als Tisch. Ein Blatt eines Objektes wird auf dem
Glastisch so abgesichert, dass die Bildoberfläche des Objektes zu der Glasplatte ausge
richtet ist, und dessen rückseitige Oberfläche wird durch einen Deckel gedrückt, der ein
Material, z. B. einen Schaumstoff, das daran haftet, aufweist. Ein Zeilenbildsensor befin
det sich unter dem Glastisch, um ein optisches Abbild des Objektes während eines
Scannens des optischen Abbildes des Objektes durch die Glasplatte bei konstanter Ge
schwindigkeit aufzunehmen.
Ein Plattentestsystem in CTP (Compute to Plate) erfordert einen Hochpräzisionsscan
ner, um eine Platte zu lesen, die durch das CTP-System hergestellt wurde, und um die
gelesenen Daten mit Post-RIP(Rasterbildprozessor)-Enddaten zu vergleichen, die in
einem DTP-(computergesteuerten Publikations-)System erzeugt wurden. So ein Hoch
präzisionsscanner ist auch für die Verwendung beim Berechnen eines Abstandes zwi
schen gelesenen Daten einer Karteninformation und für die Verwendung beim Testen
von Defekten auf einem Substrat erforderlich.
Der herkömmliche Scanner ist so entworfen, dass er das optische Bild durch die
Glasplatte scannt. Wenn daher der Scanner vergrößert wird, wobei der zentrale Bereich
der Glasplatte um einige hundert Mikrometer gekrümmt sein kann, bewirkt die Krüm
mung und Brechungsverzerrung in der Glasplatte einen Fehler. Dies ist ein Nachteil des
Standes der Technik. Der herkömmliche Scanner scannt den Zeilenbildsensor bei einer
konstanten Geschwindigkeit, wobei Taktgeber für eine zeitsynchronisierte Computer
steuerung verwendet werden, um den Scannabstand zu steuern. Wenn ein Fehler in der
Scanngeschwindigkeit von 0,01% auftritt, tritt daher ein Fehler von etwa 2 Pixeln (etwa
100 Mikrometer) im Fall des Scannens von 1000 mm bei 400 dpi auf. Dies ist ein ande
rer Nachteil des Standes der Technik.
Die vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht der obigen Situation gemacht, und ihr
liegt entsprechend die Aufgabe zugrunde, einen Scanner zur Verfügung zu stellen, der
in der Lage ist, ein extrem hochpräzises Bildscannen auszuführen, insbesondere auch
wenn er vergrößert ist.
Die vorliegende Erfindung ist mit einem Scanner ausgestattet, welcher aufweist: einen
Tisch mit einer Objektauflagefläche zum Auflegen eines blattähnlichen Objektes darauf;
einen Scannerkopf, der der Objektauflagefläche des Tisches gegenüber angeordnet ist
und linear entlang der Objektauflagefläche beweglich ist, wobei der Scannerkopf einen
Zeilenbildaufnehmer zum Abbilden des Objektes umfasst, das auf der Objektauflageo
berfläche aufgelegt ist; einen Kopfantriebsmechanismus, der eine Antriebswelle um
fasst, die sich entlang der Objektauflageoberfläche zum Antreiben des Scannerkopfes
geradlinig entlang der Antriebswelle erstreckt; eine lineare Skala zum Bereitstellen eines
Signals zum Detektieren einer Stellung des Scannerkopfes in der Richtung der An
triebswelle; und Bildaufnahmeelemente zum Aufnehmen eines Bildes des Objektes von
dem Bildaufnehmer, basierend auf dem Signal von der linearen Skala.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung steht der Scannerkopf, der mit dem Bildauf
nehmer ausgestattet ist, der Objektauflageoberfläche gegenüber, und das Objekt, das
auf der Objektauflageoberfläche aufgelegt ist, wird direkt durch keine Glasplatte oder
dergleichen gescannt. Damit tritt nie eine problematische Krümmung und Brechungs
verzerrung der Glasplatte auf. Zusätzlich wird, entsprechend der vorliegenden Erfin
dung, die Stellung des Scannerkopfes in der Richtung der Antriebswelle auf der Basis
des Signals von der linearen Skala detektiert, um den Scannabstand für das Abbild des
Objektes zu steuern. Damit kann die Präzision des Scannabstandes zu einem Laufab
stand stark verbessert werden. Mit diesen Wirkungen kann die vorliegende Erfindung
einen Hochpräzisionsscanner zur Verfügung stellen.
Der Tisch kann eine Platte aufweisen, die aus einem Material ist, das eine flache Aus
bildung aufrechterhalten kann, z. B. Metall, Stein und Glas, was an einem Grundgestell
angebracht ist. Um das Objekt präzise abzusichern, umfasst der Tisch vorzugsweise
einen Anziehungsmechanismus zum Anziehen des Objektes, um es auf der Objektauf
lageoberfläche abzusichern. Auf ähnliche Weise umfasst der Tisch vorzugsweise einen
Positionier- und Sicherungsstift am Rand zum Positionieren des Objektes auf der Ob
jektauflageoberfläche.
Um das Antriebssystem zu stabilisieren und die geradlinige Bewegung des Scanner
kopfes zu verbessern, umfasst der Scannerkopf vorzugsweise einen Antriebsrahmen,
der beweglich an beiden Seiten des Grundgestelles gestützt ist, wobei ein Paar von Li
nearlagern dazwischen angeordnet ist. In diesem Fall umfasst der Kopfantriebsmecha
nismus einen Kugelgewindespindelmechanismus, der eine Kugelgewindespindel als
Antriebswelle umfasst, die sich etwa in der Mitte zwischen dem Paar von Linearlagem
befindet und parallel zu den Linearlagern ist.
Um einen Bewegungsfehler des Scannerkopfes soweit als möglich auszuschließen, ist
die lineare Skala vorzugsweise in der Nähe der Antriebswelle und parallel zu der An
triebswelle angeordnet.
Der Scannerkopf kann einen Antriebsrahmen umfassen, der beweglich an beiden Seiter
des Grundgestelles gestützt ist, wobei ein Paar von Linearlagern dazwischen angeord
net ist; einen Zeilenbildsensor, oder einen Bildaufnehmer, der an dem Antriebsrahmen
angebracht ist; und ein optisches System zum Verschieben des Strahlenganges um
etwa 90°, um ein optisches Bild des Objektes, das auf der Objektauflageoberfläche des
Tisches aufgelegt ist, in den Zeilenbildsensor einzuführen. Solch ein Aufbau ist wirksam
um einen Abstand von dem Objekt zu dem Zeilenbildsensor abzusichern, ohne den Be
darf zu haben, den Scannerkopf zu sehr anzuheben.
Die vorliegende Erfindung wird vollständiger aus der folgenden detaillierten Beschrei
bung der bevorzugten Ausführungsformen im Hinblick auf die zugehörigen Zeichnungen
verstanden, bei welchen:
Fig. 1 eine äußere Perspektivansicht eines Scanners entsprechend einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
Fig. 2A und 2B einen Tisch in clem Scanner in der Draufsicht und der Seitenansicht
zeigen;
Fig. 3 eine Draufsicht des Scanners in einem Zustand ist, in dem der Tisch
und ein Scannerkopf entfernt wurden;
Fig. 4 eine Seitenansicht ist, die skizzenhaft eine Anordnung der optischen
Elemente in dem Scannerkopf des Scanners zeigt;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht ist, die einen Aufbau eines Tisches ent
sprechend einer anderen Ausführungsform zeigt; und
Fig. 6A und 6B einen Scanneraufbau entsprechend einer weiteren Ausführungsform
in einer Draufsicht und einer Querschnittsansicht entlang der Linie
A-A' zeigen.
In Fig. 1 ist ein großer Scanner gezeigt, der einen Scannbereich von etwa
850 mm × 1030 mm beispielsweise hat. Dieser Scanner weist ein Grundgestell 1 auf,
das mit einer Konsole 11 an der Seite ausgestattet ist. Ein Tisch 2 ist an dem Grundge
stell 1 vorgesehen, um darauf ein blattähnliches Objekt aufzulegen. Ein Scannerkopf 3
ist beweglich an dem Grundgestell 1 so gestützt, dass sich der Scannerkopf 3 geradlinig
entlang der Objektauflageoberfläche 21 des Tisches 2 bewegen kann.
Fig. 2A ist eine Draufsicht des Tisches 2 und Fig. 2B eine Seitenansicht davon.
Vorzugsweise ist der Tisch 2 aus einer Metallplatte gebildet. Im Speziellen weist der
Tisch 2 in dieser Ausführungsform eine Aluminiumplatte 2a auf, die präzise hergestellt
ist und die eine Krümmung von 20 Mikrometer oder weniger aufweist, und einen Alumi
niumrahmen 2b, der die Platte stützt. Ein Anziehungsmechanismus 25 ist in dem Tisch 2
ausgebildet, um ein Objekt auf der Objektauflageoberfläche 21 abzusichern. Der Anzie
hungsmechanismus 25 umfasst Luftführungskanäle 22, die in dem Tisch 2 ausgebildet
sind, und enge Rinnen 24, die in die Objektauflageoberfläche 21 eingeprägt sind. Kleine
Bohrungen 23a, 23b sind ausgebildet, um die Kanäle 22, dis Objektauflageoberfläche
21 und die engen Rinnen 24 zu verbinden. Am Rand des Tisches 2 sind Positionierstifte
26 vorgesehen und werden als Referenz verwendet, um ein Objekt, z. B. eine Druck
platte von jeglicher Größe an der gleichen Stelle festzuhalten.
Fig. 3 ist eine Draufsicht des Scanners in einem Zustand, in welchem der Tisch 2 und
der Scannerkopf 3 entfernt wurden. Das Grundgestell 1 hat einen starren Aufbau, der
ausreichend ist, um ein Deformieren durch eine äußere Kraft, wie z. B. durch sein eige
nes Gewicht und eine zusätzliche Last zu verhindern. An beiden Enden in der kürzeren
Längsrichtung auf dem Tisch 2 sind Linearlager 12a, 13a vorgesehen, die sich in der
Längsrichtung erstrecken. Der Scannerkopf 3 umfasst einen Antriebsrahmen 31, dessen
beide Enden auf den Linearlagern 12a, 13a an beiden Seiten des Grundgestells 1 mit
tels Schleifern 12b, 13b so gestützt werden, dass er sich frei in der Längsrichtung be
wegen kann. Ein Kugelgewindespindelmechanismus 14 ist etwa am Zentrum des
Grundgestells 1 und parallel zu den Linearlagern 12a, 13a angeordnet. Der Kugelge
windespindelmechanismus 14 umfasst eine Kugelgewindespindel 14a, welche in der
Längsrichtung über dem Grundgestell 1 aufgehängt ist, um als Messachse zu dienen.
Um beide Enden der Kugelgewindespindel 14a zu stützen, werden Lager 14b, 14c ver
wendet. Ein Motor 14d ist vorgesehen, um drehend die Kugelgewindespindel 14a über
ein Getriebe anzutreiben, das Riemen 14e, 14h und Rollen 14f, 14g, 14i umfasst.
Schließlich ist eine bewegliche Schraube 14j an dem Antriebsrahmen 31 des Scanner
kopfes 3 befestigt.
In der Nähe der Kugelgewindespindel 14a befindet sich eine lineare Skala 15 parallel zu
der Kugelgewindespindel 14a. Die lineare Skala 15 ist magnetisch, optisch oder kapazi
tiv und umfasst eine Kopfeinheit 15b, die an dem Antriebsrahmen 31 befestigt ist und
relativ entgegen einer feststehenden Skala 15a beweglich ist. Die lineare Skala 15 stellt
Impulse zur Verfügung, die einen Abstand anzeigen, wenn der Scannerkopf 3 bewegt
wird. Die Impulse werden in eine Bildaufnahmeschaltung eingeführt, die ein Zählwerk,
das nicht dargestellt ist, enthält, welches die Impulse für eine Scannsynchronisation
zählt, um ein Bild von einem CCD-Zeilenbildsensor 33 aufzunehmen.
Wenn ein Kopfdeckel 32 des Scannerkopfes 3 geöffnet wird, ist der CCD-Zeilenbild
sensor 33 zu sehen, der an einem Sensorgrundgestell befestigt ist, das nicht dargestellt
ist. Der CCD-Zeilenbildsensor 33 wird verwendet, um ein optisches Bild des Objektes
durch einen Spalt 34 aufzunehmen, der in einer Seite des Scannerkopfes gegenüber
des Tisches 2 ausgebildet ist. Fig. 4 zeigt skizzenhaft optische Elemente vom Scanner
kopf 3 in einer Seitenansicht. Wie gezeigt ist, wird das optische Büd eines Objektes 4,
das durch den Spalt 34 durchgeführt ist, von Reflektionsspiegeln 35 und 36 reflektiert,
um seinen Strahlengang um 90° zu ändern, und durch eine Linse 37 auf dem CCD-
Zeilenbildsensor 33 zur Bildaufnahme scharf gestellt.
Ein solcher Aufbau ist wirksam, um einen ausreichenden optischen Abstand abzusi
chern, ohne den Bedarf zu haben, eine Höhe h des Scannerkopfes 3 zu stark zu erhö
hen.
Mit dem so ausgebildeten Scanner können die folgenden Wirkungen erreicht werden.
- 1. Es wird ein direktes Scannen verwendet, welches das Objekt, das auf der oberen Oberfläche des Tisches 2 aufgelegt ist, von oben scannt. Dies ist wirksam, um ei nen Fehler durch die Brechungsverzerrung und Krümmung des Tisches zu elimi nieren.
- 2. Der Scannerkopf 3 wird an beiden Seiten gestützt und an dem Zentrum angetrie ben. Dies ist wirksam, um den Kopf ohne Abweichungen in der Richtung der An triebswelle zu bewegen.
- 3. Die lineare Skala 15 befindet sich in der Nähe der Antriebswelle. Dies ist wirksam, um einen Bewegungsfehler zu reduzieren.
- 4. Das Scannen wird synchronisiert mit Abstandsimpulsen von der linearen Skala 15. Dies ist wirksam, um die Aufnahmepräzision entgegen dem Abstand stark zu ver bessern.
- 5. Der Anziehungsmechanismus 25 in dem Tisch 2 ist in der Lage, das blattähnliche Objekt, wie z. B. eine Druckplatte, stabil abzusichern, und der Positionierstift 26 kann es präzise an seinem Platz absichern.
In der obigen Ausführungsform ist der Scannerkopf so entworfen, dass ein Bild aufge
nommen wird, das von dem Objekt reflektiert wird. Im Gegensatz dazu wird, wenn das
Objekt z. B. ein transparenter ebener Film ist, der Film vorzugsweise von der rückseiti
gen Oberfläche bestrahlt, um ein Bild aufzunehmen, das durch ihn durchgegangen ist.
In diesem Fall ist eine flache Lichtemissionsplatte in dem Tisch integriert. Zum Beispiel,
wie in Fig. 5 gezeigt ist, ist eine flache Lichtemissionsplatte 5 in der oberen Oberfläche
des Tisches 2 eingebettet. Eine Lichtemissionsoberfläche der Platte 5 wird als Ob
jektauflageoberfläche 21 verwendet, auf welcher ein Objekt 4 aufgelegt wird. Die flache
Lichtemissionsplatte 5 ist aus einer transparenten harzartigen Platte 5a, einer Reflekti
onsplatte 5b, die daran haftet, und einer Zeilenlichtquelle 5c aufgebaut, die an ihrer
Seite angeordnet ist. Die harzartige Platte 5a enthält Teilchen, die darin verteilt sind, um
das Licht zu streuen.
Die Fig. 6A-B zeigen eine andere Ausführungsform eines Scanners, welcher einen
Stützmechanismus hat, um zu verhindern, dass sich der Tisch 2 krümmt, in einer Drauf
sicht und einer Querschnittsansicht entlang der Linie A-A'. Die gleichen Bezugszeichen
wie die der vorigen Ausführungsform werden verwendet, um entsprechende Komponen
te in dieser Ausführungsform zu kennzeichnen. Der Scannerkopf 3 ist aufgebaut, um
sandwichartig den Tisch 2 zwischen einem Substrat 38 und einem Antriebsrahmen 31
anzuordnen. Dies ist das Gleiche wie in der vorher beschriebenen Ausführungsform. In
dieser Ausführungsform sind an der oberen Oberfläche des Antriebsrahmens 31 jeweils
zwei vertiefte Führungen 61a1, 61a2 und 61b1, 61b2 an Stellen mit bestimmten Ab
ständen weg von beiden Enden in der kurzen Längsrichtung des Tisches 2 ausgebildet.
An der unteren Oberfläche des Tisches 2 sind Schienen 62a, 62b kontinuierlich in der
Längsrichtung des Tisches 2 für ein Gleiten dieser Führungen 61a1, 61a2, 61b1, 61b2
ausgebildet.
Durch den Stützmechanismus, der die Führungen 61a1, 61a2, 61b1, 61b2 und die
Schienen 62a, 62b umfasst, kann der Antriebsrahmen 31 des Scannerkopfes 3 den
Tisch an Stellen stützen, die in bestimmten Abständen von beiden Enden in der kurzen
Längsrichtung des Tisches 2 entfernt sind. In diesem Fall, gerade wenn der Tisch 2
leicht durch sein eigenes Gewicht usw. gekrümmt ist, kann die Krümmung zumindest an
der Stelle des Scannerkopfes 3 korrigiert werden. Im Ergebnis ist es möglich, einen
konstanten Abstand zwischen der Objektauflageoberfläche 21 des Tisches 2 und dem
Scannerkopf 3 aufrecht zu erhalten. Dies führt dazu, dass ein hochpräzises Bildscannen
möglich ist.
Wie es aus dem Vorhergehenden ersichtlich ist, steht, entsprechend der vorliegenden
Erfindung, der Scannerkopf, der mit dem Bildaufnehmer ausgestattet ist, der Objektauf
lageoberfläche gegenüber, und das Objekt, das auf der Objektauflageoberfläche aufge
legt ist, wird direkt durch keine Glasplatte und dergleichen gescannt. Damit tritt nie eine
problematische Krümmung und Brechungsverzerrung der Glasplatte auf. Zusätzlich wird
die Stellung des Scannerkopfes in der Richtung der Antriebswelle auf der Basis des Sig
nals von der linearen Skala detektiert, um den Scannabstand für das Bild des Objektes
zu steuern. Damit kann die Präzision des Scannabstandes zu einem Laufabstand be
sonders verbessert werden. Entsprechend kann ein Hochpräzisionsscanner zur Verfü
gung gestellt werden.
Indem die Ausführungsformen in Übereinstimmung mit der Erfindung beschrieben wur
den, sind auch andere Ausführungsformen und Variationen in Übereinstimmung mit der
Erfindung für den Fachmann auf diesem Gebiet ersichtlich. Damit sollte die Erfindung
nicht als auf die offenbarten Ausführungsformen beschränkt angesehen werden, son
dern eher als nur beschränkt durch den Schutzbereich der zugehörigen Ansprüche an
gesehen werden.
Claims (10)
1. Ein Scanner, welcher aufweist:
einen Tisch (2) mit einer Objektauflageoberfläche (21) zum Auflegen eines blattähnlichen Objektes (4) darauf;
einen Scannerkopf (3), der gegenüber der Objektauflageoberfläche (21) des Ti sches (2) angeordnet ist und linear entlang der Objektauflageoberfläche (21) be weglich ist, wobei der Scannerkopf (3) einen Zeilenbildaufnehmer zum Abbilden des Objektes (4) umfasst, das auf die Objektauflageoberfläche (21) aufgelegt ist;
einen Kopfantriebsmechanismus, der eine Antriebswelle zum Antreiben des Scan nerkopfes geradlinig entlang der Antriebswelle umfasst, die sich entlang der Ob jektauflageoberfläche (21) erstreckt;
eine lineare Skala (15) zum Bereitstellen eines Signals, um eine Stellung des Scannerkopfes (3) in der Richtung der Antriebswelle zu detektieren; und
Bildaufnahmeelemente zum Aufnehmen eines Bildes des Objektes (4) von dem Bildaufnehmer auf der Grundlage des Signalausgangs von der linearen Skala (15).
einen Tisch (2) mit einer Objektauflageoberfläche (21) zum Auflegen eines blattähnlichen Objektes (4) darauf;
einen Scannerkopf (3), der gegenüber der Objektauflageoberfläche (21) des Ti sches (2) angeordnet ist und linear entlang der Objektauflageoberfläche (21) be weglich ist, wobei der Scannerkopf (3) einen Zeilenbildaufnehmer zum Abbilden des Objektes (4) umfasst, das auf die Objektauflageoberfläche (21) aufgelegt ist;
einen Kopfantriebsmechanismus, der eine Antriebswelle zum Antreiben des Scan nerkopfes geradlinig entlang der Antriebswelle umfasst, die sich entlang der Ob jektauflageoberfläche (21) erstreckt;
eine lineare Skala (15) zum Bereitstellen eines Signals, um eine Stellung des Scannerkopfes (3) in der Richtung der Antriebswelle zu detektieren; und
Bildaufnahmeelemente zum Aufnehmen eines Bildes des Objektes (4) von dem Bildaufnehmer auf der Grundlage des Signalausgangs von der linearen Skala (15).
2. Der Scanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (2) eine
Metallplatte aufweist, die an einem Grundgestell (1) angebracht ist.
3. Der Scanner nach wenigstens einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Tisch (2) einen Anziehungsmechanismus (25) zum Anziehen des
Objektes (4) umfasst, um es auf der Objektauflageoberfläche (21) abzusichern.
4. Der Scanner nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Tisch (2) einen Positionier- und Sicherungsstift (26) am
Rand zum Positionieren des Objektes (4) auf der Objektauflageoberfläche (21)
umfasst.
5. Der Scanner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Scannerkopf (3)
einen Antriebsrahmen (31) umfasst, der beweglich an beiden Seiten des Grundge
stelles (1) gestützt ist, wobei ein Paar von Linearlagern (12a, 13a) dazwischen an
geordnet ist, um den Bildaufnehmer darauf zu montieren,
wobei der Kopfantriebsmechanismus einen Kugelgewindespindelmechanismus
(14) aufweist, der eine Kugelgewindespindel (14a) als Antriebswelle umfasst, die
sich etwa in der Mitte zwischen dem Paar von Linearlagern (12a, 13a) befindet
und parallel zu den Linearlagern (12a, 13a) ist.
6. Der Scanner nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die lineare Skala (15) in der Nähe der Antriebswelle und
parallel zu der Antriebswelle angeordnet ist.
7. Der Scanner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Scannerkopf (3)
umfasst:
einen Antriebsrahmen (31), der beweglich an beiden Seiten des Grundgestells (1) gestützt ist, wobei ein Paar von Linearlagern (12a, 13a) dazwischen zum Montie ren des Bildaufnehmers darauf angeordnet ist; und
ein optisches System zum Verschieben des Strahlenganges um etwa 90°, um ein optisches Bild des Objektes (4), das auf der Objektauflageoberfläche (21) des Ti sches (2) aufgelegt ist, in den Bildaufnehmer einzuführen.
einen Antriebsrahmen (31), der beweglich an beiden Seiten des Grundgestells (1) gestützt ist, wobei ein Paar von Linearlagern (12a, 13a) dazwischen zum Montie ren des Bildaufnehmers darauf angeordnet ist; und
ein optisches System zum Verschieben des Strahlenganges um etwa 90°, um ein optisches Bild des Objektes (4), das auf der Objektauflageoberfläche (21) des Ti sches (2) aufgelegt ist, in den Bildaufnehmer einzuführen.
8. Der Scanner nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Bildaufnehmer einen CCD-Zeilensensor (33) aufweist.
9. Der Scanner nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Tisch (2) eine flache Lichtemissionsplatte (5) mit einer
Lichtemissionsoberfläche als Objektauflageoberfläche (21) umfasst.
10. Ein Scanner, weicher aufweist:
einen Tisch (2) mit einer Objektauflageoberfläche (21) zum Auflegen eines blattähnlichen Objektes (4) darauf;
ein Grundgestell (1) zum Montieren des Tisches (2) daran;
einen Scannerkopf (3), der gegenüber der Objektauflageoberfläche (21) des Ti sches (2) angeordnet ist und linear entlang der Objektauflageoberfläche (21) be weglich ist, wobei der Scannerkopf (3) einen Zeilenbildaufnehmer zum Abbilden des Objektes (4) umfasst, das auf der Objektauflageoberfläche (21) aufgelegt ist;
einen Kopfantriebsmechanismus, der eine Antriebswelle umfasst, die sich entlang der Objektauflageoberfläche (21) erstreckt, zum Antreiben des Scannerkopfes ge radlinig entlang der Antriebswelle;
eine lineare Skala (15) zum Bereitstellen eines Signals zum Detektieren einer Stellung des Scannerkopfes (3) in der Richtung der Antriebswelle; und
Bildaufnahmeelemente zum Aufnehmen eines Bildes des Objektes (4) von dem Bildaufnehmer auf der Grundlage des Signals von der linearen Skala (15), wobei der Scannerkopf (3) einen Antriebsrahmen (31) umfasst, der beweglich an beiden Seiten des Grundgestelles (1) befestigt ist, wobei ein Paar von Linearla gern (12a, 13a) dazwischen zum Montieren des Bildaufnehmers daran angeordnet ist, wobei der Antriebsrahmen (31) des Scannerkopfes (3) einen Stützmechanis mus zum gleitenden Stützen des Tisches (2) innerhalb bestimmter Abstände von beiden Seiten des Grundgestelles (1) an dessen oberer Oberfläche aufweist.
einen Tisch (2) mit einer Objektauflageoberfläche (21) zum Auflegen eines blattähnlichen Objektes (4) darauf;
ein Grundgestell (1) zum Montieren des Tisches (2) daran;
einen Scannerkopf (3), der gegenüber der Objektauflageoberfläche (21) des Ti sches (2) angeordnet ist und linear entlang der Objektauflageoberfläche (21) be weglich ist, wobei der Scannerkopf (3) einen Zeilenbildaufnehmer zum Abbilden des Objektes (4) umfasst, das auf der Objektauflageoberfläche (21) aufgelegt ist;
einen Kopfantriebsmechanismus, der eine Antriebswelle umfasst, die sich entlang der Objektauflageoberfläche (21) erstreckt, zum Antreiben des Scannerkopfes ge radlinig entlang der Antriebswelle;
eine lineare Skala (15) zum Bereitstellen eines Signals zum Detektieren einer Stellung des Scannerkopfes (3) in der Richtung der Antriebswelle; und
Bildaufnahmeelemente zum Aufnehmen eines Bildes des Objektes (4) von dem Bildaufnehmer auf der Grundlage des Signals von der linearen Skala (15), wobei der Scannerkopf (3) einen Antriebsrahmen (31) umfasst, der beweglich an beiden Seiten des Grundgestelles (1) befestigt ist, wobei ein Paar von Linearla gern (12a, 13a) dazwischen zum Montieren des Bildaufnehmers daran angeordnet ist, wobei der Antriebsrahmen (31) des Scannerkopfes (3) einen Stützmechanis mus zum gleitenden Stützen des Tisches (2) innerhalb bestimmter Abstände von beiden Seiten des Grundgestelles (1) an dessen oberer Oberfläche aufweist.
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