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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Laden einer personalisierungsbedürftigen
Applikation in ein tragbares Speichermedium, ein Verfahren zum Aktualisieren
einer in einem tragbaren Speichermedium abgespeicherten Applikation,
sowie ein tragbares Speichermedium und eine System.
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Tragbare
Speichermedien werden zum Bereithalten von Applikationen für
unterschiedliche Einsatzgebiete verwendet. Das tragbare Speichermedium
hat einen Applikationsspeicher und eine Speicherverwaltungseinrichtung,
z. B. einen Speichercontroller, durch die der Applikationsspeicher
verwaltet wird. Wahlweise hat das Speichermedium einen Mikroprozessor,
wobei die Aufgabe der Speicherverwaltung wahlweise vom Mikroprozessor
durchgeführt wird. Beispiele solcher tragbarer Speichermedien sind
mit einem Mikroprozessor ausgestattete Smart Cards und mit einem
Speichercontroller ausgestattete Speicherkarten. Bei einem Einsatz
des tragbaren Speichermediums im Mobilfunkbereich kann das tragbare
Speichermedium beispielsweise als Smart Card mit einem Sicherheitsmodul
zur Nutzung eines Endgeräts (z. B. Mobiltelefon) in einem
Mobilfunknetz gestaltet sein oder in eine solche Smart Card integriert
sein. Die Smart Card ist beispielsweise eine SIM-Karte für
das GSM-System oder eine USIM-Karte für das UMTS-System
oder eine ähnliche Smart Card. Wahlweise ist das tragbare
Speichermedium als Pay TV Karte zur Nutzung von Bezahlfernsehen gestaltet
oder in eine solche Pay TV Karte integriert. Wahlweise ist das tragbare
Speichermedium eine in eine Secure Flash Card integrierte Smart
Card, wobei die Secure Flash Card einen der Smart Card übergeordneten
Flash-Controller hat.
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Das
tragbare Speichermedium lässt sich mittels eines Endgeräts
auslesen und beschreiben. Als Endgerät ist beispielsweise
ein mobiles Endgerät für ein Mobilfunknetz, z.
B. ein Mobiltelefon, PDA, Smart Phone etc., oder eine Set Top Box
für Bezahlfernsehen (Pay TV) vorgesehen. Bei einem tragbaren Speichermedium,
das als in eine Secure Flash Card integrierte Smart Card gestaltet
ist, kann als Endgerät ein Flash-Controller vorgesehen
sein oder alternativ ein mobiles Endgerät wie z. B. Mobiltelefon
etc, PDA oder Smart Phone.
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Eine
Applikation für ein tragbares Speichermedium muss in der
Regel auf den Nutzer der Applikation personalisiert werden. Die
Applikation ist zunächst unpersonalisiert, d. h. anonym,
und somit für jeden potentiellen Nutzer identisch und nutzbar.
Erst bei der Personalisierung wird die zunächst anonyme Applikation
mit Personalisierungsdaten für den Nutzer einzigartig gemacht.
Die Personalisierungsdaten umfassen beispielsweise persönliche
Identitätsdaten betreffend den Nutzer und Gerätedaten
eines Geräts zur Nutzung des Speichermediums und sind zumindest
teilweise erforderlich, damit die Applikation auf dem Speichermedium
genutzt werden kann. Zur Personalisierung wird zunächst
die Applikation in unpersonalisierter Form bereitgestellt. Anschließend
werden die Personalisierungsdaten in die Applikation geladen und
die Applikation dadurch personalisiert.
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Änderungen
der Applikation beim Hersteller oder Anbieter (Provider) der Applikation
machen es von Zeit zu Zeit erforderlich, dass eine aktualisierte Applikation
in das tragbare Speichermedium geladen wird. Eine aktualisierte
Applikation wird z. B. bereitgestellt, um Fehler der Applikation
zu beheben, oder um zusätzliche oder geänderte
Dienstleistungen, welche die Applikation bietet, an den Nutzer bereitzustellen.
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Herkömmlicherweise
werden zum Aktualisieren einer Applikation die aktualisierte Applikation, die
zunächst wieder unpersonalisiert ist, und die Personalisierungsdaten
zum Personalisieren der Applikation von einem Server des Herstellers
oder Anbieters aus über eine serverseitige Verbindung in
das tragbare Speichermedium geladen. Beim herkömmlichen
Verfahren zur Applikationsaktualisierung ist es erforderlich, dass
bei jedem Laden einer aktualisierten Applikation die Personalisierungsdaten
beim Hersteller oder Anbieter der Applikation zur Verfügung stehen
müssen, damit sie erneut in das Speichermedium geladen
werden können. Hierdurch haben herkömmliche Applikationsaktualisierungen
für den Hersteller oder Anbieter der Applikation einen
hohen Verwaltungsaufwand. Zudem müssen die Personalisierungsdaten
bei jeder Applikationsaktualisierung über die serverseitige
Verbindung geladen werden. Da die Kosten der serverseitigen Verbindung
häufig mit übertragener Datenmenge und/oder Dauer
der Verbindung steigen, verursachen die bei jeder Aktualisierung
erneut mit zu übertragenden Personalisierungsdaten ggf.
zusätzliche Kosten für den Hersteller oder Anbieter
der Applikation und für den Nutzer des Speichermediums.
Die Kosten der serverseitigen Verbindung können besonders
im Fall von Applikationsaktualisierungen „over the air” (OTA),
d. h. falls als serverseitige Verbindung eine (Mobil-)Funkverbindung
verwendet wird, sogar ganz erheblich sein. Eine weitere Gefahr bei
der Übertragung von Personalisierungsdaten über
eine serverseitige Verbindung besteht darin, dass Personalisierungsdaten streng
vertraulich sind und bei jeder serverseitigen Übertragung
abgehorcht werden können. Bei einer Personalisierung einer
erstmalig geladenen Applikation im sicheren Umfeld des Herstellers
des Speichermediums („pre-issuance”) mag die Gefahr
des Aushorchers der Personalisierungsdaten aus der serverseitigen
Verbindung noch vertretbar sein. Beim Laden von aktualisierten Applikationen
nach der Herausgabe des Speichermediums durch den Hersteller („post-issuance”)
ist die Gefahr, dass Personalisierungsdaten aus der serverseitigen
Verbindung ausgehorcht werden, dagegen groß.
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EP 1 936 574 A1 beschreibt
ein Laden einer personalisierungsbedürftigen Java Card
Applikation in eine Java Card. Dabei werden eine Applikation und Personalisierungsdaten
zur Personalisierung der Applikation gemeinsam in einem Paket in
die Java Card geladen. Die Applikation wird in der Java Card installiert
und anschließend wird die installierte Applikation mit
den Personalisierungsdaten aus dem Paket personalisiert.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, ein effizientes, kostengünstiges
und zugleich sicheres Verfahren zum Laden einer personalisierungsbedürftigen
Applikation in ein tragbares Speichermedium sowie ein Verfahren
zum Aktualisieren einer in einem tragbaren Speichermedium abgespeicherten
Applikation zu schaffen. Ein entsprechendes tragbares Speichermedium
und System mit Speichermedium und Endgerät sollen ebenfalls
angegeben werden.
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Die
Aufgabe wird gelöst durch ein Ladeverfahren gemäß dem
unabhängigen Anspruch 1. Weiter sind angegeben ein Aktualisierungsverfahren,
ein tragbares Speichermedium und ein System mit einem tragbaren
Speichermedium und einem Endgerät. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
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Anspruch
1 lehrt ein Verfahren zum Laden einer personalisierungsbedürftigen
Applikation in ein tragbares Speichermedium, das zum Betrieb in
einem Endgerät eingerichtet ist, wobei
- – die
Applikation und Personalisierungsdaten in einem außerhalb
des Speichermediums und außerhalb des Endgeräts
angeordneten Server bereitgestellt werden, der für eine Übertragung
von Applikationen und Personalisierungsdaten über eine
serverseitige Verbindung mit dem tragbaren Speichermedium oder/und
dem Endgerät verbindbar ist,
- – die Applikation zumindest teilweise über
die serverseitige Verbindung in einen Applikationsspeicher des Speichermediums
geladen wird,
- – die Personalisierungsdaten in die Applikation geladen
werden, derart, dass die Applikation mit den Personalisierungsdaten
personalisiert wird, und
- – die Personalisierungsdaten in ein Rückspeicher-Modul
geladen werden, das von in dem Applikationsspeicher abgespeicherten
Applikationen unabhängig ist, als nichtflüchtiger
Speicher gestaltet ist, und innerhalb des tragbaren Speichermediums
oder innerhalb des Endgeräts angeordnet ist.
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Die
Personalisierungsdaten werden, zusätzlich zu ihrem Laden
in die Applikation, zumindest teilweise in ein von der Applikation
und ggf. weiteren Applikationen unabhängiges Rückspeicher-Modul
geladen und dort nichtflüchtig abgespeichert. Dadurch, dass
die Personalisierungsdaten in dem Rückspeicher-Modul im
Speichermedium oder Endgerät selbst bereitgehalten werden,
kann eine später in das Speichermedium zu ladende aktualisierte
Applikation mit den Personalisierungsdaten aus dem Rückspeicher-Modul
personalisiert werden. Ein Vorrätighalten der Personalisierungsdaten
beim Hersteller oder Anbieter der Applikation, außerhalb
des Speichermediums und außerhalb des Endgeräts,
ist nicht erforderlich. Zudem kann die Personalisierung der aktualisierten
Applikation erfolgen, ohne dass eine serverseitige Verbindung hergestellt
wird. Hierdurch ist der Verwaltungsaufwand für den Hersteller
oder Anbieter der Applikation verringert. Zudem sind die Kosten
für das spätere Laden der aktualisierten Applikation
reduziert, da lediglich die Applikation über die serverseitige
Verbindung übertragen werden muss, nicht jedoch die Personalisierungsdaten.
Die Kostenersparnis kommt sowohl dem Hersteller oder Anbieter der Applikation
als auch dem Nutzer des Speichermediums zugute. Zudem sind spätere
Aktualisierungen von Applikationen besonders sicher, da keine Personalisierungsdaten
mehr über die serverseitige Verbindung übertragen
werden.
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Daher
ist gemäß Anspruch 1 ein effizientes, kostengünstiges
und sicheres Verfahren zum Laden einer personalisierungsbedürftigen
Applikation in ein tragbares Speichermedium geschaffen.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betreiben
eines tragbaren Speichermediums in einem Endgerät enthält
das tragbare Speichermedium eine Applikation, die wie oben beschrieben
gemäß der Erfindung in das tragbare Speichermedium geladen
worden ist. Die im Applikationsspeicher abgespeicherte und personalisierte
Applikation erzeugt während des Betriebs des Speichermediums
Applikationsdaten, durch welche die abgespeicherte und personalisierte
Applikation geändert wird, oder die Applikation nimmt solche
Applikationsdaten von außerhalb des Speichermediums entgegen.
Die Applikationsdaten werden gemäß der Erfindung
vollständig oder zumindest teilweise in das Rückspeicher-Modul
geladen. Bei einer späteren Applikationsaktualisierung
können Veränderungen, die an der ursprünglich
im Applikationsspeicher abgespeicherten Applikation vorgenommen
worden sind, in die aktualisierte Applikation übertragen
werden, indem die Applikationsdaten, die aus der ursprünglichen
Applikation in das Rückspeicher-Modul geladen worden sind, aus
dem Rückspeicher-Modul in die aktualisierte Applikation
geladen werden.
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Als
Applikationsdaten, die von der Applikation erzeugt werden, sind
beispielsweise die Inhalte oder Zählerstände von
Log-Dateien oder Zählern vorgesehen, die beim Ablaufen
der Applikation verändert werden. Als Applikationsdaten,
die von außerhalb des Speichermediums in die Applikation
geladen und von der Applikation entgegengenommen werden, sind beispielsweise
bei einer Pay TV Karte Empfangsberechtigungen für den Empfang
von Dateninhalten (z. B. Fernsehsendungen) vorgesehen. Solche Emp fangsberechtigungen ändern
sich in regelmäßigen oder unregelmäßigen
Zeitabständen, auf Veranlassung des Karteninhabers oder
des Datenproviders. Alternativ sind als Applikationsdaten sonstige
während des Betriebs des Speichermediums in der Applikation
erzeugte oder empfangene Daten vorgesehen, die bewirken, dass die
Applikation verändert wird.
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Die
Applikation wird wahlweise vollständig über die
serverseitige Verbindung aus dem Server direkt in den Anwendungsspeicher
innerhalb des Speichermediums geladen. Wahlweise, wenn die Applikation
nur teilweise über die serverseitige Verbindung geladen
wird, wird die Applikation beispielsweise über die serverseitige
Verbindung in das Endgerät geladen und anschließend über
eine externe Verbindung zwischen dem Endgerät und dem Speichermedium
(weiter unten als externe Verbindung bezeichnet, im Gegensatz zu
einer internen Verbindung innerhalb des Speichermediums) aus dem
Endgerät in das Speichermedium geladen.
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Die
Applikation wird wahlweise außerhalb des Applikationsspeichers
oder innerhalb des Applikationsspeichers mit den Personalisierungsdaten personalisiert.
Bei einer Personalisierung außerhalb des Applikationsspeichers,
die in 1 veranschaulicht ist, werden wahlweise zuerst
die Personalisierungsdaten in die Applikation geladen und die Applikation
dadurch mit den Personalisierungsdaten personalisiert, und anschließend
wird die personalisierte Applikation in den Applikationsspeicher
geladen. Bei einer Personalisierung innerhalb des Applikationsspeichers,
die in 2 und 3 veranschaulicht ist, wird
die unpersonalisierte, also noch personalisierungsbedürftige,
Applikation zuerst in den Applikationsspeicher geladen. Anschließend
werden die Personalisierungsdaten in die bereits im Applikationsspeicher
befindliche Applikation geladen, so dass die Applikation innerhalb
des Applikationsspeichers mit den Personalisierungsdaten personalisiert
wird. Da bei werden die Personalisierungsdaten wahlweise zuerst in
den Applikationsspeicher gespeichert und anschließend vom
Applikationsspeicher in das Rückspeicher-Modul gespeichert
(2) oder zuerst in das Rückspeicher-Modul
gespeichert und anschließend vom Rückspeicher-Modul
in den Applikationsspeicher gespeichert (3).
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Im
Fall, dass die Applikation außerhalb des Applikationsspeichers
personalisiert wird, wird die Applikation wahlweise bereits im Server
beim Hersteller oder Anbieter der Applikation personalisiert. Somit
wird über die serverseitige Verbindung die personalisierte
Applikation übertragen. Alternativ wird die Applikation
innerhalb des Endgeräts, aber außerhalb des Speichermediums
personalisiert und die personalisierte Applikation über
die externe Verbindung aus dem Endgerät in das Speichermedium,
genauer in den Applikationsspeicher, geladen. Bei dieser Variante
werden die Personalisierungsdaten und die unpersonalisierte Applikation über
die serverseitige Verbindung übertragen.
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Die
in den Applikationsspeicher geladene Applikation wird bedarfsweise
in dem Applikationsspeicher installiert. Bedarfsweise werden die
Personalisierungsdaten in die installierte Applikation geladen.
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Wahlweise
ist die Applikation eine Java Card Applikation oder ein Java Card
Applet gemäß der Spezifikation der Virtuellen
Java Card Maschine (JCVM Spec z. B. Version 2.0, 2.2, 2.2.1, 2.2.2,
3.0). In diesem Fall werden wahlweise die Applikation und die Personalisierungsdaten
in einem gemeinsamen Paket in das Endgerät oder in das
Speichermedium geladen. Das Paket ist beispielsweise ein Java Card CAP
Datei, wahlweise gespeichert in einer Java Card JAR Datei. Die Personalisierungsdaten
sind wahlweise in einer „Custom Component” (JCVM
Spec 3.0, Kapitel 6.1.2) einer CAP Datei oder JAR Datei enthalten.
Die Custom Component, vollständig oder zumindest teilweise,
wird gemäß der Erfindung in dem Rückspeicher-Modul
abgespeichert. Eine später geladene aktualisierte Applikation
kann mit der Custom Component aus dem Rückspeicher-Modul
personalisiert werden.
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Die
Erfindung schafft weiter ein Verfahren zum Aktualisieren einer in
einem tragbaren Speichermedium, das zum Betrieb in einem Endgerät
eingerichtet ist, abgespeicherten personalisierten Applikation,
durch Laden einer aktualisierten Applikation, durch welche die abgespeicherte
Applikation ersetzt werden soll, und durch Laden von Personalisierungsdaten
zur Personalisierung der aktualisierten Applikation, wobei
- – die aktualisierte Applikation in
einem außerhalb des Speichermediums und außerhalb
des Endgeräts angeordneten Server bereitgestellt wird,
der für eine Übertragung von aktualisierten Applikationen über
eine serverseitige Verbindung mit dem tragbaren Speichermedium oder/und
dem Endgerät verbindbar ist,
- – die aktualisierte Applikation in einen Applikationsspeicher
des Speichermediums geladen wird, was zumindest teilweise über
die serverseitige Verbindung durchgeführt wird, und
- – die Personalisierungsdaten aus einem Rückspeicher-Modul
in die aktualisierte Applikation geladen werden, derart, dass die
aktualisierte Applikation mit den Personalisierungsdaten personalisiert
wird, wobei das Rückspeicher-Modul von in dem Applikationsspeicher
abgespeicherten Applikationen und/oder aktualisierten Applikationen unabhängig
ist, als nichtflüchtiger Speicher gestaltet ist, und innerhalb
des tragbaren Speichermediums oder innerhalb des Endgeräts
angeordnet ist.
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Die
Personalisierung der aktualisierten Applikation erfolgt mit den
im Rückspeicher-Modul abgespeicherten Personalisierungsdaten,
und ohne dass eine serverseitige Verbindung hergestellt wird. Daher
ist weder ein Bereithalten der Personalisierungsdaten beim Hersteller
oder Anbieter der aktualisierten Applikation noch eine serverseitige
Verbindung erforderlich. Übertragungen der Personalisierungsdaten
zur Personalisierung der aktualisierten Applikation erfolgen ausschließlich
innerhalb des geschlossenen Systems aus dem tragbaren Speichermedium
und dem Endgerät, nicht jedoch über serverseitige
Verbindungen. Deshalb ist das erfindungsgemäße
Verfahren zum Aktualisieren einer Applikation besonders kostengünstig
und besonders sicher.
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Die
Applikation, die durch die aktualisierte Applikation ersetzt werden
soll, ist beispielsweise gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren zum Laden einer Applikation in das Speichermedium geladen worden,
wobei auch die Personalisierungsdaten in das Rückspeicher-Modul
geladen worden sind.
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Wahlweise
hat bei dem Verfahren zum Aktualisieren einer Applikation die im
Applikationsspeicher abgespeicherte (und ggf. installierte) und
personalisierte Applikation, die ersetzt werden soll, während
eines vorangegangenen Betriebs des Speichermediums Applikationsdaten
erzeugt, durch welche die abgespeicherte und personalisierte Applikation geändert
worden ist. Die Applikationsdaten sind ganz oder zumindest teilweise
in das Rückspeicher-Modul geladen worden. Bei der Aktualisierung
der Applikation durch Laden der aktualisierten Applikation werden
die Applikationsdaten, die aus der ursprünglichen Applikation
in das Rückspeicher-Modul geladen worden sind, aus dem
Rückspeicher-Modul in die aktualisierte Applikation geladen,
derart, dass die aktualisierte Applikation mit den Applikationsdaten
geändert wird. Hierdurch werden Veränderungen,
die an der ursprünglich im Applikationsspeicher abgespeicherten
Applikation vorgenommen worden sind, auf die aktualisierte Applikation übertragen.
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Wahlweise
wird die Applikation aus dem Applikationsspeicher gelöscht.
Wahlweise wird die Applikation gelöscht, nachdem die aktualisierte
Applikation in den Applikationsspeicher geladen worden ist. Wahlweise
wird die Applikation mit der aktualisierten Applikation überschrieben.
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Die
Variante der Erfindung, bei der auch Applikationsdaten im Rückspeicher-Modul
abgespeichert sind und in die aktualisierte Applikation geladen werden,
hat den zusätzlichen Vorteil, dass Applikationsdaten, die
insbesondere bei einem Löschen der ursprünglichen
Applikation verloren gehen könnten, für die aktualisierte
Applikation erhalten bleiben.
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Die
aktualisierte Applikation wird wahlweise vollständig über
die serverseitige Verbindung aus dem Server direkt in den Anwendungsspeicher
innerhalb des Speichermediums geladen. Wahlweise, wenn die aktualisierte
Applikation nur teilweise über die serverseitige Verbindung
geladen wird, wird die aktualisierte Applikation beispielsweise über
die serverseitige Verbindung in das Endgerät geladen und anschließend über
eine externe Verbindung zwischen dem Endgerät und dem Speichermedium
in das Speichermedium geladen.
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Die
aktualisierte Applikation wird wahlweise innerhalb des Applikationsspeichers
(beispielhaft gezeigt in 4 und 5) oder
außerhalb des Applikationsspeichers, dabei z. B. innerhalb
des Endgeräts, (beispielhaft gezeigt in 6 und 7)
mit den Personalisierungsdaten personalisiert. Die aktualisierte
Applikation wird dabei jedoch stets mit Personalisierungsdaten aus
dem Rückspeicher-Modul personalisiert, und ohne dass eine
serverseitige Verbindung hergestellt wird.
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Wahlweise
ist die serverseitige Verbindung als Funkverbindung (OTA, „over
the air”) gestaltet, insbesondere als Mobilfunkverbindung.
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Wahlweise
ist das Rückspeicher-Modul innerhalb des Speichermediums
angeordnet. Diese Variante hat den weiteren Vorteil, dass das Rückspeicher-Modul
unabhängig vom verwendeten Endgerät und organisatorisch
eng benachbart zum Applikationsspeicher vorgesehen ist. Hierdurch
lässt sich das Rückspeicher-Modul einfacher gegen
unbefugte Zugriffe auf seinen Speicherinhalt absichern als außerhalb
des Speichermediums.
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Das
Rückspeicher-Modul ist wahlweise zugriffsgesichert. Die
Zugriffssicherung wird wahlweise durch ein Authentisierungserfordernis
oder/und eine verschlüsselte Ablage der Daten im Rückspeicher-Modul
erreicht. Wahlweise wird ein Zugriff auf im Rückspeicher-Modul
abgespeicherte Personalisierungsdaten höchstens anlässlich
eines berechtigten Ladens einer Applikation oder aktualisierten
Applikation in das Speichermedium ermöglicht. Beispielsweise
ist für das Laden einer Applikation oder aktualisierten
Applikation eine Authentisierung erforderlich. Die Authentisierung
für das Applikationsladen umfasst wahlweise eine Authentisierung
für einen Zugriff auf die Personalisierungsdaten im Rückspeicher-Modul.
Wahlweise werden die Personalisierungsdaten so in das Rückspeicher-Modul
gespeichert, dass sie in verschlüsselter Form im Rückspeicher-Modul
abgespeichert sind.
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Ein
erfindungsgemäßes tragbares Speichermedium ist
eingerichtet zur Durchführung eines erfindungsgemäßen
Verfahrens und hat einen Applikationsspeicher, der eingerichtet
ist zum Abspeichern von Applikationen, sowie ein Rückspeicher-Modul, das
als nichtflüchtiger Speicher gestaltet ist, und das von
im Applikationsspeicher abgespeicherten Applikationen unabhängig
ist. Das Rückspeicher-Modul ist dazu eingerichtet, Personalisie rungsdaten
zur Personalisierung von Applikationen oder aktualisierten Applikationen
im Applikationsspeicher bereitzuhalten, so dass eine Personalisierung
von (aktualisierten) Applikation ohne ein Bereithalten der Personalisierungsdaten
beim Applikationshersteller oder -anbieter und ohne serverseitige
Verbindung möglich ist.
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Das
tragbare Speichermedium ist wahlweise mit einem Mikroprozessor ausgestattet.
Wahlweise ist das Speichermedium eine Java Card. Die Applikation
ist wahlweise als Java Card Applikation oder Java Card Applet gestaltet.
Wahlweise ist das Speichermedium als Pay TV Karte für die
Nutzung von Bezahlfernsehen gestaltet oder in eine solche Pay TV
Karte integriert. Wahlweise ist das Speichermedium als Smart Card
mit einem Sicherheitsmodul zur Nutzung eines Endgeräts
in einem Mobilfunknetz gestaltet, z. B. (U)SIM-Karte, oder in eine
solche Smart Card (z. B. (U)SIM-Karte) integriert. Wahlweise ist das
Speichermedium als Secure Flash Card, aufweisend einen Controller
und einen Flash Speicher, gestaltet oder in eine solche Secure Flash
Card integriert.
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Als
Endgerät ist beispielsweise ein mobiles Endgerät
wie z. B. Mobiltelefon, PDA, Smartphone oder dergleichen, eine Set
Top Box für Bezahlfernsehen (Pay TV) oder ein Controller
einer Secure Flash Card vorgesehen.
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Das
Rückspeicher-Modul und der Applikationsspeicher lassen
sich vorzugsweise über eine interne Verbindung miteinander
in Datenaustausch-Verbindung bringen. Das Speichermedium, insbesondere
das Rückspeicher-Modul und der Applikationsspeicher, lassen
sich vorzugsweise über ein oder mehrere externe Verbindungen
miteinander in Datenaustausch-Verbindung bringen. Die ein oder mehreren
externen Verbindungen können insbesondere Verbindungen
gemäß ISO/IEC 7816-3&4 sein.
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Ein
erfindungsgemäßes System mit einem tragbaren Speichermedium
und einem Endgerät zum Betrieb des Speichermediums ist
eingerichtet zur Durchführung eines erfindungsgemäßen
Verfahrens. Das System hat in dem Speichermedium einen Applikationsspeicher,
eingerichtet zum Abspeichern von Applikationen. Das System hat weiter
in dem Speichermedium oder in dem Endgerät ein Rückspeicher-Modul,
das als nichtflüchtiger Speicher gestaltet ist, und das
von im Applikationsspeicher abgespeicherten Applikationen unabhängig
ist. Das tragbare Speichermedium ist weiter wahlweise wie obenstehend
beschrieben gestaltet.
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Das
Rückspeicher-Modul ist wahlweise als Applikation gestaltet,
beispielsweise als Java Card Applikation oder als Java Card Applet,
wahlweise als eine Gruppe von mehreren zusammenwirkenden Applikationen,
wahlweise als Bibliothek, z. B. als Java Card Library, oder als
Gruppe von zusammenwirkenden Bibliotheken.
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Eine
Personalisierung im Zusammenhang mit der Erfindung kann wahlweise
eine Personalisierung vor der Herausgabe des Speichermediums durch
den Hersteller sein („pre-issuance”), oder eine Personalisierung
nach der Herausgabe des Speichermediums durch den Hersteller des
Speichermediums („post-issuance”). Eine post-issuance
Personalisierung wird zum Beispiel durch einen vom Hersteller des
Speichermediums unterschiedlichen Anbieter von Applikationen durchgeführt.
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Das
Laden von Personalisierungsdaten aus dem Rückspeicher-Modul
und in das Rückspeicher-Modul erfolgt wahlweise auf Veranlassung
einer personalisierten oder zu personalisierenden Applikation oder
auf Veranlassung des Rückspeicher-Moduls oder auf Veranlassung
einer von der personalisierten oder zu personalisierenden Applikation
und dem Rückspeicher-Modul unterschiedlichen dritten Instanz.
Diese dritte Instanz ist wahlweise als eine weitere Applikation
gestaltet.
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Eine
in den Applikationsspeicher geladene Applikation oder aktualisierte
Applikation wird bedarfsweise in dem Applikationsspeicher installiert. Bedarfsweise
werden die Personalisierungsdaten in die installierte Applikation
bzw. aktualisierte Applikation geladen.
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Im
Folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen
und unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert,
in der zeigen:
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1 ein
Schaubild zur Veranschaulichung des Ladens einer personalisierungsbedürftigen
Applikation, gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung;
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2 das
Laden einer personalisierungsbedürftigen Applikation, gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung;
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3 das
Laden einer personalisierungsbedürftigen Applikation, gemäß einer
dritten Ausführungsform der Erfindung;
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4 das
Laden einer personalisierungsbedürftigen Applikation, gemäß einer
vierten Ausführungsform der Erfindung;
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5 das
Laden einer aktualisierten Applikation, gemäß einer
ersten Ausführungsform der Erfindung;
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6 das
Laden der Personalisierungsdaten beim Verfahren aus 5;
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7 das
Laden von Personalisierungsdaten in eine aktualisierte Applikation,
gemäß einer zweiten Ausführungsform der
Erfindung;
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8 das
Laden der personalisierten aktualisierten Applikation beim Verfahren
aus 7;
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9 eine
schematische Darstellung des Aufbaus eines tragbaren Speichermediums,
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
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10 eine
schematische Darstellung eines tragbaren Speichermediums im Zusammenwirken mit
einem Endgerät, gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung;
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11 eine
schematische Darstellung eines tragbaren Speichermediums im Zusammenwirken mit
einem Endgerät, gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung;
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12 eine
schematische Darstellung eines tragbaren Speichermediums im Zusammenwirken mit
einem Endgerät, gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung.
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1 bis 4 veranschaulichen
vier Ausführungsformen des Ladens einer personalisierungsbedürftigen
Applikation AP in eine Smart Card SC (tragbares Speichermedium),
die in einem Endgerät EG betrieben wird. Das Laden der
Applikation AP in die Smart Card SC ist nicht dargestellt, lediglich
das Laden der Personalisierungsdaten PD zur Personalisierung der
Applikation AP. Mit Pfeilen mit Beschriftungen Lx, x = 1, 2, 3,
S sind Verbindungen zur Übertragung von Daten dargestellt,
die auch in 9 dargestellt sind.
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Bei
einer ersten Ausführungsform gemäß 1 werden
Personalisierungsdaten PD zur Personalisierung der Applikation AP
von einem Server SER außerhalb der Smart Card SC und außerhalb des
Endgeräts EG, über eine serverseitige Verbindung
LS, einerseits in die im Applikationsspeicher AS abgespeicherte
Applikation AP abgespeichert, so dass die Applikation AP personalisiert
wird, und andererseits in ein Rückspeicher-Modul (Backup-Modul)
BM gespeichert und somit für spätere Personalisierungen
später geladener aktualisierter Applikationen bereit gehalten.
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Bei
einer zweiten Ausführungsform gemäß 2 werden
Personalisierungsdaten PD zur Personalisierung der Applikation AP
von einem Server SER außerhalb der Smart Card SC und außerhalb des
Endgeräts EG über eine serverseitige Verbindung
LS in die im Applikationsspeicher AS abgespeicherte Applikation
AP abgespeichert, so dass die Applikation AP personalisiert wird.
Die Personalisierungsdaten PD werden aus dem Applikationsspeicher
AS über eine interne Verbindung L3 in das Rückspeicher-Modul
(Backup-Modul) BM gespeichert.
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Bei
einer dritten Ausführungsform gemäß 3 werden
im Unterschied zu der aus 2 die Personalisierungsdaten
PD zuerst von einem Server SER außerhalb der Smart Card
SC und außerhalb des Endgeräts EG über
eine serverseitige Verbindung LS in das Rückspeicher-Modul
BM gespeichert und anschließend vom Rückspeicher-Modul
BM aus über eine interne Verbindung L3 in die im Applikationsspeicher
AS abgespeicherte Applikation AP abgespeichert, so dass die Applikation
AP personalisiert wird.
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Bei
einer vierten Ausführungsform gemäß 4 wird
die Applikation AP beim Server SER außerhalb der Smart
Card SC und außerhalb des Endgeräts EG personalisiert. Über
eine serverseitige Verbindung LS werden die Personalisierungsdaten
in das Rückspeicher-Modul BM und die personalisierte Applikation
in den Applikationsspeicher AS geladen.
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Bei
den Ausführungsformen aus 1 bis 4 kann,
in Abweichung von der Darstellung in 1 bis 4,
die serverseitige Verbindung LS vom Server SER aus wahlweise nur
bis zum Endgerät EG gehen und die weitere Verbindung zur
Smart Card SC durch eine externe Verbindung L1 oder L2, wie die
in 9 dargestellte, gebildet sein.
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5 bis 8 veranschaulichen
das Laden einer aktualisierten Applikation A-AP in eine Smart Card
SC (tragbares Speichermedium), die in einem Endgerät EG
betrieben wird. Pfeile Lx deuten Verbindungen an (vgl. auch 9).
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Bei
einer ersten Ausführungsform des Ladens einer aktualisierten
Applikation A-AP, dargestellt in 5 und 6,
wird die aktualisierte Applikation A-AP über eine serverseitige
Verbindung LS in unpersonalisierter Form in den Applikationsspeicher AS
der Smart Card SC geladen (5). Anschließend
werden Personalisierungsdaten PD – und ggf. Anwendungsdaten
AD –, die z. B. gemäß einer der 1 bis 4 in
das Rückspeicher-Modul (Backup-Modul) BM geladen worden
sind, über eine interne Verbindung L3 aus dem Rückspeicher-Modul
BM in die aktualisierte Applikation A-AP geladen, so dass die aktualisierte
Applikation A-AP personalisiert wird (6).
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Bei
einer zweiten Ausführungsform des Ladens einer aktualisierten
Applikation A-AP, dargestellt in 7 und 8,
wird die aktualisierte Applikation A-AP in unpersonalisierter Form
vom Server SER aus über eine serverseitige Verbindung LS
in das Endgerät EG geladen. Die Personalisierungsdaten
PD und ggf. Anwendungsdaten AD werden über eine externe
Verbindung L2 aus dem Rückspeicher-Modul BM in die im Endgerät
EG bereitgehaltene aktualisierte Applikation A-AP geladen, so dass die
aktualisierte Applikation A-AP außerhalb der Smart Card
SC und zugleich innerhalb des Endgeräts EG personalisiert
wird (7). Anschließend wird die personalisierte
aktualisierte Applikation A – AP + PD (+AD) über
eine externe Verbindung L1 in den Applikationsspeicher AS der Smart
Card SC geladen (8).
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9 zeigt
schematisch den Aufbau einer Smart Card SC, gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung. Die Smart Card ist als Java
Card gestaltet. Die Smart Card SC wird in einem Endgerät
EG betrieben. Das Rückspeicher- Modul BM und der Applikationsspeicher
AS sind über eine interne Schnittstelle API, z. B. ein
Application Programming Interface (API), gekoppelt, über
die eine interne Verbindung L3 herstellbar ist (Pfeil L3). Das Rückspeicher-Modul
BM und der Applikationsspeicher AS sind über eine externe
Schnittstelle APDU, z. B. ein APDU Interface, mit einem externen
Endgerät gekoppelt, über die externe Verbindungen
L2 bzw. L1 herstellbar sind. Über die interne Schnittstelle
API lassen sich in der internen Verbindung L3 Personalisierungsdaten PD
und ggf. Anwendungsdaten AD wahlweise vom Rückspeicher-Modul
BM in den Applikationsspeicher AS oder vom Applikationsspeicher
AS in das Rückspeicher-Modul BM übertragen. Über
die externe Schnittstelle APDU lassen sich über die erste
externe Verbindung L1 z. B. Personalisierungsdaten PD, Applikationen
AP, aktualisierte Applikationen A-AP, personalisierte aktualisierte
Applikationen aus dem Endgerät EG der Smart Card AC in
den Applikationsspeicher AS laden. Über eine zweite externe
Verbindung L2 der externen Schnittstelle APDU lassen sich Personalisierungsdaten
aus dem Endgerät EG in das Rückspeicher-Modul
BM übertragen und umgekehrt aus dem Rückspeicher-Modul
BM aus der Smart Card SC heraus übertragen. Verbindungen
zum Server SER werden über serverseitige Verbindungen LS hergestellt
(Pfeile LS), die zwischen einerseits dem Server SER und andererseits
dem Endgerät EG, dem Rückspeicher-Modul BM bzw.
dem Applikationsspeicher AS herstellbar sind.
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10 bis 12 zeigen,
in schematischer Darstellung, tragbare Speichermedien SC im Zusammenwirken
mit Endgeräten EG, gemäß Ausführungsformen
der Erfindung. Das tragbare Speichermedium SC, mit einem Applikationsspeicher
AS und einem Rückspeicher-Modul BM ausgestattet, ist als
Smart Card SC gestaltet und beispielsweise aufgebaut wie in 1 bis 9 dargestellt.
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10 zeigt
eine Smart Card SC, die in ein Endgerät EG eingefügt
ist, wobei ein Lesen von Daten aus der Smart Card SC (Pfeil R) und
ein Schreiben von Daten in die Smart Card SC (Pfeil W) durch das
Endgerät EG gesteuert wird. Das Endgerät in 10 ist
beispielsweise ein Mobiltelefon oder ein ähnliches mobiles
Endgerät oder eine Pay TV Set Top Box. Die Smart Card SC
ist entsprechend z. B. eine (U)SIM-Karte oder Pay TV Karte. Das
erfindungsgemäße Laden von Personalisierungsdaten PD
aus dem Rückspeicher-Modul BM in eine aktualisierte Applikation
A-AP, z. B. gemäß 6 oder 7,
wird bei der Konfiguration aus 10 durch das
Endgerät EG gesteuert.
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11 zeigt
eine in eine Secure Flash Card SFC integrierte Smart Card SC. Die
Secure Flash Card SFC hat weiter einen Controller CON und einen Flash
Speicher FL und ist in ein Endgerät EG eingefügt.
Der Applikationsspeicher AS für Applikationen AP und aktualisierte
Applikationen A-AP und das Rückspeicher-Modul BM sind innerhalb
der Smart Card SC angeordnet. Ein Lesen von Daten aus der Smart
Card SC (Pfeil R) und ein Schreiben von Daten in die Smart Card
SC (Pfeil W) wird bei der Konfiguration aus 11 durch
den Controller CON der Secure Flash Card SFC gesteuert. Das erfindungsgemäße
Laden von Personalisierungsdaten PD – und ggf. Anwendungsdaten
AD – aus dem Rückspeicher-Modul BM in eine aktualisierte
Applikation A-AP, z. B. gemäß 6 oder 7,
wird bei der Konfiguration aus 11 durch
den Controller CON der Secure Flash Card SFC gesteuert.
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12 zeigt
eine ähnliche Konfiguration wie 11, mit
dem Unterschied, dass ein Lesen von Daten aus der Smart Card SC
(Pfeil R) und ein Schreiben von Daten in die Smart Card SC (Pfeil
W), z. B. Laden von Personalisierungsdaten PD und ggf. Anwendungsdaten
AD aus dem Rückspeicher-Modul BM in eine aktualisierte
Applikation A-AP, nicht durch den Controller CON der Secure Flash
Card SFC gesteuert wird, sondern durch das Endgerät.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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- - ISO/IEC 7816-3&4 [0034]