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Die
Erfindung betrifft einen PV-Teilgenerator-Anschlusskasten für eine PV-Anlage,
welcher eine Vielzahl von elektrischen Anschlüssen zum möglichen Anschließen jeweils
einer PV-Strangleitung eines oder mehrerer in Reihe geschalteter PV-Module
aufweist. Er weist einen Teilgeneratorleitungsanschluss zum Anschließen einer
PV-Teilgeneratorleitung eines entfernt gelegenen zentralen PV-Wechselrichters
oder zum Anschließen
einer PV-Teilgeneratorleitung eines dazwischengeschalteten PV-Generator-Anschlusskastens
auf. Der PV-Teilgenerator-Anschlusskasten weist eine elektronische
Steuereinheit auf, welche datentechnisch mit einer Zentralsteuereinheit
des PV-Wechselrichters zum Austausch von Daten verbunden ist.
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Die
Erfindung betrifft weiterhin einen PV-Generator-Anschlusskasten
für eine
PV-Anlage, welcher eine Mehrzahl von Teilgeneratorleitungsanschlüssen zum
möglichen
Anschließen
jeweils einer PV-Teilgeneratorleitung eines PV-Teilgenerator-Anschlusskastens
aufweist. Er weist einen Hauptleitungsanschluss zum Anschließen einer
PV-Gleichstromhauptleitung eines entfernt gelegenen zentralen PV-Wechselrichters
auf. Der PV-Generator-Anschlusskasten weist zumindest einen Haupttrennschalter
zum Trennen der PV-Gleichstromhauptleitung und/oder zumindest einen
Sammeltrennschalter zum Trennen der jeweiligen PV-Teilgeneratorleitung auf.
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Weiterhin
betrifft die Erfindung einen PV-Wechselrichter für eine PV-Anlage, welcher zumindest
einen Teilgeneratorleitungsanschluss zum möglichen Anschließen je einer
PV-Teilgeneratorleitung
einer Vielzahl von PV-Teilgenerator-Anschlusskästen und/oder zum Anschließen je einer PV-Gleichstromhauptleitung
eines dazwischengeschalteten PV- Generator-Anschlusskastens
aufweist. Er weist einen Netzanschluss zum Anschließen des
PV-Wechselrichters an ein Stromversorgungsnetz auf. Der PV-Wechselrichter
weist zudem eine Zentralsteuereinheit zur Steuerung des PV-Wechselrichters
sowie zur Übertragung
von Daten an die Vielzahl von datentechnisch mit der Zentralsteuereinheit
verbundenen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen auf.
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Schließlich betrifft
die Erfindung eine PV-Anlage mit zumindest einem derartigen zentralen PV-Wechselrichter
und mit einer Vielzahl von derartigen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen.
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Bekannte
PV-Anlagen oder auch Solarfelder weisen zumeist einen zentralen
PV-Wechselrichter und eine Vielzahl von in Reihe geschalteten PV-Modulen
auf. Typischerweise werden ca. 10 bis 20 PV-Module in Reihe zu einem
PV-Strang geschaltet, um eine für
den PV-Wechselrichter zweckmäßige Feldspannung
von ca. 1000 V zu erreichen. Der PV-Wechselrichter setzt die Eingangsgleichspannung
in eine einphasige, vorzugsweise in eine dreiphasige, Netzspannung
zur Einspeisung in ein Stromversorgungsnetz um.
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Zur
Minimierung der Leitungsverluste ist der PV-Wechselrichter typischerweise
im Zentrum der PV-Anlage angeordnet. Die PV-Module sind vorzugsweise
sternförmig
um den PV-Wechselrichter herum angeordnet. Es können auch mehrere PV-Wechselrichter vorhanden
sein. Bei PV-Anlagen mit einer maximalen Einspeiseleistung von mehr
als 100 kW, insbesondere von mehr als 1 MW, ist eine Vielzahl von PV-Teilgenerator-Anschlusskästen vorhanden,
welche einerseits jeweils über
eine PV-Teilgeneratorleitung an dem zentralen PV-Wechselrichter
angeschlossen ist und welche andererseits an eine Vielzahl von in
Reihe zu einem PV-Strang geschalteten PV-Modulen angeschlossen ist.
An einem solchen PV-Teilgenerator-Anschlusskasten werden typischerweise
wenige Stränge
von PV-Modulen angeschlossen, wie z. B. acht.
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Bei
besonders großen
PV-Anlagen mit einer elektrischen Einspeiseleistung von mehreren
Megawatt können
zwischen den vielen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen und dem zentralen PV-Wechselrichter
noch PV-Generator-Anschlusskästen
geschaltet sein. Von einem solchen PV-Generator-Anschlusskasten
können
mehrere PV-Teilgenerator-Anschlusskästen abgehen. Die Anzahl der
angeschlossenen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen liegt
typischerweise in einem Bereich von 16 bis 100.
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Ein
PV-Teilgenerator-Anschlusskasten weist zum Anschließen der
vielen PV-Strangleitungen eine Vielzahl von elektrischen Anschlüssen auf.
An diesen können
die Enden der jeweiligen PV-Strangleitungen aufgelegt und befestigt
werden. Weiterhin weist der PV-Teilgenerator-Anschlusskasten typischerweise einen
Teilgeneratorleitungsanschluss zum Anschließen einer PV-Teilgeneratorleitung
auf. Letztere weist einen Kabeldurchmesser auf, der ein Vielfaches
dicker ist als der Kabeldurchmesser einer PV-Strangleitung.
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Aus
dem Stand der Technik sind weiterhin PV-Teilgenerator-Anschlusskästen bekannt,
die eine elektronische Steuereinheit, insbesondere eine Stromerfassungs-
und Überwachungseinheit,
aufweisen. Derartige Steuereinheiten weisen typischerweise einen
Prozessor oder Mikrocontroller auf, um vor Ort erfasste Daten, wie
z. B. Strangstrommesswerte, Feldspannungsmesswerte, Temperaturmesswerte oder
Schalt- oder Hilfskontaktsignale,
an eine Zentralsteuereinheit des PV-Wechselrichters zur übergeordneten
Steuerung und Regelung zu übermitteln. Auf
umgekehrtem Wege kann die jeweilige Steuereinheit eines PV-Teilgenerator-Anschlusskastens Steuerdaten
von der Zentralsteuereinheit des PV-Wechselrichters empfangen, um
z. B. Stellglieder zur Sonnennachführung der PV-Module oder Schaltmittel,
wie z. B. Schütze,
ansteuern zu können.
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Die
Vielzahl von PV-Teilgenerator-Anschlusskästen bringt es mit sich, dass
auch eine Vielzahl von Signal- oder Daten leitungen, insbesondere eine
Vielzahl von Busleitungen, von dem zentralen PV-Wechselrichter zu
dem jeweiligen PV-Teilgenerator-Anschlusskasten geführt werden
muss. Häufig
ist es so, dass die üblicherweise
gemeinsam mit den PV-Teilgeneratorleitungen in einem Kabelkanal
verlegten Signal- oder
Datenleitungen deutlich mehr Platz beanspruchen als die PV-Teilgeneratorleitungen
an sich. Entsprechend kostenintensiv, langwierig und aufwändig ist
die Kabelverlegung für
eine solche PV-Anlage.
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Zur
Lösung
des Problems ist es zwar bekannt, eine Funkdatenverbindung zwischen
dem zentralen PV-Wechselrichter und dem jeweiligen PV-Teilgenerator-Anschlusskasten
vorzusehen. Aufgrund der abschirmenden Wirkung der PV-Module sind
solche Datenverbindungen äußerst unsicher.
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Es
ist somit eine Aufgabe der Erfindung, einen PV-Teilgenerator-Anschlusskasten,
einen PV-Generator-Anschlusskasten sowie einen PV-Wechselrichter
anzugeben, welche einen erheblich geringeren Aufwand für die Kabelverlegung
bei einer zugleich sicheren Datenübertragung ermöglichen.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine entsprechende PV-Anlage
anzugeben.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird für
den PV-Teilgenerator-Anschlusskasten mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen
sind in den abhängigen
Ansprüchen 2
bis 5 angegeben. Die Aufgabe wird für den PV-Generator-Anschlusskasten
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 6 gelöst. Für den PV-Wechselrichter wird
die Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 7 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen
des PV-Wechselrichters sind in den Ansprüchen 8 und 9 genannt. Im Anspruch
10 ist eine PV-Anlage mit einem derartigen PV-Wechselrichter und
mit einer Vielzahl von derartigen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen angegeben.
Im Anspruch 11 ist eine vorteilhafte Ausführungsform der PV-Anlage genannt.
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Erfindungsgemäß weist
der PV-Teilgenerator-Anschlusskasten ein Powerline-Modem zum Ein- und
Auskoppeln der Daten über
die PV-Teilgeneratorleitung auf.
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Kern
der Erfindung ist die Übertragung
der Daten von dem zentralen PV-Wechselrichter zu den jeweiligen
PV-Teilgenerator-Anschlusskästen über die
bereits vorhandenen PV-Teilgeneratorleitungen, die die PV-Teilgenerator-Anschlusskästen leistungsmäßig mit
dem zentralen PV-Wechselrichter verbinden.
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Der
besondere Vorteil ist, dass auf eine separate Datenleitung bzw.
Busleitung von dem jeweiligen PV-Teilgenerator-Anschlusskasten zu
dem zentralen Wechselrichter verzichtet werden kann.
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Bei
dem Powerline-Modem handelt es sich um eine Trägerfrequenzanlage (TFA), mittels
der Daten in beiden Richtungen auf einer Stromleitung aufmoduliert
werden. Die Ein- und Auskopplung der Daten kann auf kapazitivem
Wege, wie z. B. mittels eines Kondensators, erfolgen. Sie kann alternativ
auf induktivem Wege, wie z. B. mittels eines Übertragers, oder auf resistivem
Wege, wie z. B. mittels eines in seinem Ohm-Wert veränderlichen Widerstands, erfolgen.
Die zur Übertragung
verwendete Frequenz liegt typischerweise in einem Bereich von 1
MHz bis 30 MHz. Die Übertragungsfrequenz
kann in besonderen Fällen,
wie z. B. bei flächenmäßig kleinen PV-Anlagen, auch darüber liegen,
wie z. B. bei 433 MHz. Die zur Verfügung stehende Datenrate kann
bis zu mehreren Megabit/s betragen.
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Vorzugsweise
ist jeder PV-Teilgenerator-Anschlusskasten über eine individuelle Busadresse durch
die Zentralsteuereinheit des PV-Wechselrichters adressierbar. Vorzugsweise
nimmt die Zentralsteuereinheit eine Masterfunktion zur Koordinierung der übergeordneten
bidirektionalen Datenübertragung
wahr.
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Nach
einer Ausführungsform
sind das Powerline-Modem und die Steuereinheit über eine Busverbindung miteinander
verbunden.
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Die
Datenverbindung zwischen Powerline-Modem und Steuereinheit kann
z. B. eine serielle oder eine parallele Schnittstelle sein. Im einfachsten Fall
erfolgt die Datenkommunikation über
ein so genanntes SPI-Interface (für Serial Port Interface) der Steuereinheit
des PV-Teilgenerator-Anschlusskastens. Die Steuereinheit ist insbesondere
ein Mikrocontroller oder ein Mikroprozessor.
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Nach
einer vorteilhaften Ausführungsform weist
der PV-Teilgenerator-Anschlusskasten zumindest eine Strommesseinheit
zur Messung eines jeweiligen Strangstromes und/oder eines Sammelstrangstromes
auf. Die an die Zentralsteuereinheit des PV-Wechselrichters mittels des Powerline-Modems übertragbaren
Daten enthalten korrespondierende Strommessdaten.
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Damit
ist der Vorteil verbunden, dass sämtliche Strangströme der Vielzahl
von in Reihe geschalteten PV-Modulen von der Zentralsteuereinheit
des PV-Wechselrichters erfasst werden können. Dadurch ist eine verbesserte übergeordnete
Steuerung und Überwachung
der PV-Anlage möglich.
Der erfindungsgemäße PV-Teilgenerator-Anschlusskasten kann
alternativ oder zusätzlich
auch nur eine Strommesseinheit zur Messung des Sammelstrangstromes aufweisen.
Vorzugsweise weist der PV-Teilgenerator-Anschlusskasten jeweils
eine Strommesseinheit, wie z. B. einen Durchsteckwandler, zur Erfassung
der jeweiligen Strangströme
auf.
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Einer
weiteren Ausführungsform
zufolge weist die elektronische Steuereinheit zumindest einen elektrischen
Eingang zur Erfassung von Eingangssignalen auf. Die an die Zentralsteuereinheit des
PV-Wechselrichters übertragbaren
Daten enthalten korrespondierende Eingangsdaten. Die Eingangsdaten
können
binäre
Daten oder digital kodierte analoge Daten enthalten, welche z. B.
verschiedene interne und/oder externe Schalt- oder Betriebszustände der Steuereinheit des PV-Teilgenerator-Anschlusskastens
beschreiben. Die Eingangsdaten können
weiterhin Quittierungssignale von Hilfskontakten von Schaltschützen des
PV-Teilgenerator-Anschlusskastens umfassen.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
weist die elektronische Steuereinheit zumindest einen elektrischen
Ausgang zumindest zum Ansteuern von Schaltmitteln des PV-Teilgenerator-Anschlusskastens
und/oder von Stellgliedern für
die angeschlossenen PV-Module auf. Die von der Zentralsteuereinheit des
PV-Wechselrichters
mittels des Powerline-Modems empfangbaren Daten umfassen dazu korrespondierende
Steuerdaten.
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Dadurch
können
Schaltmittel, wie z. B. Trennschalter oder Schütze im PV-Teilgenerator-Anschlusskasten,
mittels der Steuereinheit des PV-Teilgenerator-Anschlusskastens
und/oder mittels der Zentralsteuereinheit des PV-Wechselrichters
ein- oder ausgeschaltet
werden. Die Stellglieder können beispielsweise
so genannte „Tracker" oder „Mover" sein. Diese dienen
zur Nachführung
der PV-Module entsprechend dem jeweiligen Sonnenstand.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird weiterhin durch einen PV-Generator-Anschlusskasten
für eine PV-Anlage
gelöst.
Bei diesem handelt es sich um einen groß dimensionierten Anschlusskasten
oder um einen Schaltschrank. In diesem ist die Mehrzahl von PV-Teilgeneratorleitungen,
die von den jeweiligen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen stammen,
parallel zusammengeschaltet. Ausgangsseitig ist der PV-Generator-Anschlusskasten über eine
PV-Gleichstromhauptleitung mit dem zentralen PV-Wechselrichter verbunden.
Der PV-Generator-Anschlusskasten kann für jede zugeführte PV-Teilgeneratorleitung einen
separaten Sammeltrennschalter aufweisen, um einen fehlerhaften PV-Teilgenerator-Anschlusskasten
abschalten zu können.
Der PV-Generator-Anschlusskasten kann alternativ oder zusätzlich einen Haupttrennschalter
aufweisen, um sämtliche
an dem PV-Generator-Anschlusskasten angeschlossene PV-Teilgenerator-Anschlusskästen von
dem zentralen PV-Wechselrichter zu trennen.
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Erfindungsgemäß ist parallel
zum jeweiligen Trennschalter ein Datensignalkoppler geschaltet,
sodass Daten, welche mittels zumindest eines Powerline-Modems in
den jeweiligen PV-Teilgeneratorleitungen und in der PV-Gleichstromhauptleitung
ein gekoppelt sind, auch im geöffneten
Zustand des jeweiligen Trennschalters weiterleitbar sind.
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Im
einfachsten Fall ist der Datensignalkoppler ein Kondensator, welcher
die hochfrequenten Datensignale in beiden Richtungen passieren lässt. Für die hochvoltige
Feldgleichspannung mit der Frequenz O Hz stellt der Kondensator
dagegen eine Sperre dar.
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Damit
ist der Vorteil verbunden, dass eine sichere Freischaltung der PV-Teilgeneratorleitungen und/oder
der PV-Gleichstromhauptleitung
vom zentralen PV-Wechselrichter und zugleich eine weiterhin sichere
Datenübertragung über die
geöffneten Trennstellen
hinweg gewährleistet
sind.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird weiterhin mit einem PV-Wechselrichter
für eine
PV-Anlage gelöst. Erfindungsgemäß weist
der PV-Wechselrichter zumindest ein Powerline-Modem zum Ein- und Auskoppeln der
Daten über
die PV-Teilgeneratorleitungen und/oder über die PV-Gleichstromhauptleitungen auf.
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Dadurch
ist eine Kommunikation zur übergeordneten
Steuerung und Regelung der PV-Anlage möglich.
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Nach
einer Ausführungsform
sind das zumindest eine Powerline-Modem und die Zentralsteuereinheit jeweils über eine
Busverbindung miteinander verbunden. Die Busverbindung kann beispielsweise
eine serielle oder parallele Schnittstelle sein.
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Nach
einer besonderen Ausführungsform weist
der PV-Wechselrichter zumindest ein Trennschaltmittel zum Abschalten
der PV-Teilgeneratorleitungen und/oder der PV-Gleichstromhauptleitungen auf.
Es ist parallel zum jeweiligen Trennschaltmittel ein Datensignalkoppler
geschaltet, sodass Daten, welche mittels zumindest eines Powerline-Modems in
den jeweiligen PV-Teilgeneratorleitungen und/oder in der PV-Gleichstromhauptleitung
eingekoppelt sind, auch in geöffnetem
Zustand des jeweiligen Trennschaltmittels weiterleitbar sind.
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Typischerweise
weist ein zentraler PV-Wechselrichter, insbesondere mit einem Leistungsbereich von
mehreren Hundert kW, mehrere Trennschalter zum Abschalten jeweils
einer oder mehrerer PV-Gleichstromhauptleitungen auf. Dadurch ist
bei mangelnder solarer Einspeisung, insbesondere abends und nachts,
der Leistungsteil des PV-Wechselrichters von den PV-Modulen trennbar.
Typischerweise wird der Leistungsteil des PV-Wechselrichters abgeschaltet,
wenn der Eigenverbrauch des PV-Wechselrichters
größer ist
als die elektrisch eingespeiste Leistung.
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Die
Datenkoppler ermöglichen
in diesem Fall eine sichere Datenkommunikation von der weiter in Betrieb
befindlichen Zentralsteuereinheit des PV-Wechselrichters zu den
jeweiligen Steuereinheiten der PV-Teilgenerator-Anschlusskästen. Dadurch ist
beispielsweise eine Diebstahlüberwachung
der PV-Module, welche von den jeweiligen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen überwacht
werden, möglich.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird weiterhin mit einer PV-Anlage mit zumindest
einem erfindungsgemäßen zentralen
PV-Wechselrichter und mit einer Vielzahl von erfindungsgemäßen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen gelöst.
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Der
besondere Vorteil ist, dass im Vergleich zu PV-Anlagen nach dem
Stand der Technik eine erheblich geringere Anzahl von Leitungen
vom zentralen PV-Wechselrichter zu den jeweiligen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen verlegt
werden muss. Der Querschnitt der zur Verteilung der Leitungen notwendigen
Kabelkanäle
kann im Vergleich zu herkömmlichen
Kabelkanälen
weniger als die Hälfte
im Querschnitt betragen. Ein weiterer großer Vorteil ist der erheblich
reduzierte Montageaufwand zur Verlegung der Leitungen. Darüber hinaus
fällt nur
ein Bruchteil der Montage- und Materialkosten zur Verlegung der Leitungen
an.
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Nach
einer vorteilhaften Ausführungsform der
PV-Anlage weist diese zumindest einen zwischen dem zumindest einen
zentralen PV-Wechselrichter unter der Vielzahl von PV-Teilgenerator-Anschlusskästen geschalteten
erfindungsgemäßen PV-Generator-Anschlusskasten auf.
Dadurch sind auch großflächige PV-Anlagen
mit einer Vielzahl von PV-Generator-Anschlusskästen und mit einer Vielzahl
daran angeschlossener PV-Teilgenerator-Anschlusskästen realisierbar,
wobei die jeweiligen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen datentechnisch über die
zentrale Steuereinheit des PV-Wechselrichters erreichbar sind.
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Die
Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungen der Erfindung werden
im Weiteren anhand der nachfolgenden Figuren näher beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
PV-Anlage nach dem Stand der Technik,
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2 einen
PV-Teilgenerator-Anschlusskasten nach dem Stand der Technik,
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3 ein
Beispiel für
eine erfindungsgemäße PV-Anlage,
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4 ein
Beispiel für
einen erfindungsgemäßen PV-Wechselrichter,
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5 ein
Beispiel für
einen erfindungsgemäßen PV-Teilgenerator-Anschlusskasten
und
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6 ein
Beispiel für
einen erfindungsgemäßen PV-Generator-Anschlusskasten.
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1 zeigt
eine PV-Anlage 100 nach dem Stand der Technik. Im linken
Teil der 1 ist ein mit dem Bezugszeichen 5 bezeichneter
PV-Wechselrichter dargestellt. Von dem gezeigten PV-Wechselrichter 5 gehen
beispielhaft vier PV-Teilgeneratorleitungen 4 bzw. vier
PV-Gleichstromhauptleitungen 4' ab. Der jeweils in den PV-Teilgeneratorleitungen 4 bzw. PV-Gleichstromhauptleitungen 4' eingetragene Querstrich
mit der Ziffer 2 kennzeichnet, dass es sich um eine vorzugsweise
zweiadrige Leitung handelt. Die jeweiligen PV-Teilgeneratorleitungen 4 bzw. PV-Gleichstromhauptleitungen 4' sind über ein
ansteuerbares Trennschaltmittel 52 von einem Leistungsteil 51 des
PV-Wechselrichters 5 trennbar.
Die Ansteuerung erfolgt vorzugsweise durch eine Zentralsteuereinheit 7.
Parallel zu den vier PV-Teilgeneratorleitungen 4 bzw. PV-Gleichstromhauptleitungen 4' ist jeweils
eine Kommunikationsleitung 9 zur bidirektionalen Übertragung
von Daten DAT zwischen dem zentralen PV-Wechselrichter 5 und
den jeweiligen, im rechten Teil der 1 gezeigten
PV-Teilgenerator-Anschlusskästen 1 dargestellt.
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Im
mittleren Teil der 1 ist beispielhaft ein PV-Generator-Anschlusskasten 6 dargestellt,
welcher in Bezug auf die solare Einspeiseleistung eingangsseitig
mit drei PV-Teilgenerator-Anschlusskästen 1 und ausgangsseitig
mit dem zentralen PV-Wechselrichter 5 verbunden ist. Im
Beispiel der vorliegenden 1 ist aus
Gründen
der Übersichtlichkeit
jedoch nur ein PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 und nur
ein PV-Generator-Anschlusskasten 6 dargestellt. Für kleinere
PV-Anlagen 100 ist ein PV-Generator-Anschlusskasten 6 nicht
notwendigerweise erforderlich. In diesem Fall ist der jeweilige PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 über eine PV-Teilgeneratorleitung 4 direkt
mit dem PV-Wechselrichter 5 verbunden. Wie die 1 weiter
zeigt, werden die Kommunikationsleitungen 9 gleichfalls
im Falle des Vorhandenseins eines PV-Generator-Anschlusskastens 6 an
den jeweiligen PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 weiterverteilt.
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Mit
dem Bezugszeichen 25 ist beispielhaft ein Stellglied bezeichnet,
welches durch den PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 ansteuerbar
ist, um z. B. ein PV-Modul 3 entsprechend dem jeweiligen
Sonnenstand nachzuführen.
Das in dem Kasten des PV-Teilgenerator-Anschlusskastens 1 eingetragene Symbol
eines Ampere-Meters symbolisiert das eventuelle Vorhandensein von
Strommesseinheiten im PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1.
Sie dienen zur Erfassung von einzelnen Strangströmen in PV-Strangleitungen 2, die zu angeschlossenen PV-Modulen 3 führen, und/oder
zur Erfassung eines gesamten PV-Teilgeneratorleitungsstromes.
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Im
rechten Teil der 1 sind beispielhaft fünf in Reihe
zu einem PV-Strang geschaltete PV-Module 3 dargestellt.
Die Reihenschaltung ist durch die zeichnerisch versetzte Anordnung
eines zweiten PV-Moduls 3 grafisch dargestellt.
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2 zeigt
einen PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 nach dem Stand
der Technik. Der gezeigte PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 weist beispielhaft
vier elektrische Anschlüsse 11 zum
Anschließen
von einer oder von zwei PV-Strangleitungen 2 auf. Mit dem
Bezugszeichen 21 ist ein Plusleiter und mit dem Bezugszeichen 22 ein
Minusleiter der PV-Strangleitung 2 bezeichnet. Darüber hinaus weist
der gezeigte PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 einen
Teilgeneratorleitungsanschluss 12 auf, über den der PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 an den
zentralen PV-Wechselrichter 5 oder an den PV-Generator-Anschlusskasten 6 angeschlossen werden
kann.
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Weiterhin
weist der PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 eine elektronische
Steuereinheit 10 auf, welche datentechnisch mit der Zentralsteuereinheit 7 des
PV-Wechselrichters 5 zum Austausch der Daten DAT verbunden
ist. Hierzu weist die Steuereinheit 10 eine Busanschaltung 29 auf,
an welcher die Kommunikationsleitung 9 angeschlossen werden kann.
Die Steuereinheit 10 selbst ist vorzugsweise ein Mikrocontroller
oder ein Mikrocomputer. Die Steuereinheit 10 weist elektrische
Ausgänge 28 auf,
an welche Stellglieder, wie z. B. Tracker, oder auch Steuermagnete
eines zu schaltenden Schaltgerätes angeschlossen
werden können.
Das Ansteuern der elektrischen Ausgänge 28 erfolgt durch
ein entsprechendes Programm der elektronischen Steuereinheit 10.
Die Steuereinheit 10 steuert die elektrischen Ausgänge 28 gleichfalls
bei Vorliegen eines von der Zentralsteuereinheit 7 des
PV-Wechselrichters 5 datentechnisch übertragenen gültigen Steuersignals
CTR an.
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Die
Steuereinheit 10 weist weiterhin beispielhaft vier Strommesseingänge 26 zur
Erfassung korrespondierender Strangstrommesswerte I1–In auf. Diese
werden in Form von Strommessdaten I1'–In' über die Kommunikationsleitungen 9 an
die Zentral steuereinheit 7 des PV-Wechselrichters 5 übertragen.
Die Strangstrommesswerte I1–In
stammen von jeweils einer Strommesseinheit 14, welche zur
Erfassung eines jeweiligen Strangstromes i1–in in die jeweilige PV-Strangleitung 2 geschaltet
ist. Mit dem Bezugszeichen 24 sind elektrische Eingänge der
Steuereinheit 10 bezeichnet, um beispielsweise Quittierungssignale
von Schaltmitteln, wie z. B. des Teilgenerator-Anschlusskasten-Trennschalters 20,
sowie andere zu erfassende Zustände
im PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 als Eingangssignale
EIN zu erfassen. Die korrespondierenden Eingangsdaten EIN' können wiederum über die
Kommunikationsleitung 9 an die Zentralsteuereinheit 7 des
PV-Wechselrichters 5 ausgegeben werden.
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In
Reihe zur jeweiligen Strommesseinheit 14 sind weiterhin
ein optionaler Strangtrennschalter 15 sowie eine Sicherung 16 zur
Absicherung der jeweiligen PV-Strangleitung 2 geschaltet.
Bei dem gezeigten Strangtrennschalter 15 handelt es sich üblicherweise
um einen von Hand betätigbaren
Schalter. Die gezeigten vier PV-Strangleitungen 2 sind
allesamt parallel an eine gemeinsame Sammelschiene 23 geschaltet,
welche ihrerseits an die PV-Teilgeneratorleitung 4 angeschlossen
ist. Im PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1 ist in die PV-Teilgeneratorleitung 4 eine
optionale Sicherung 18 zur Gruppenabsicherung sowie eine
optionale weitere Strommesseinheit 19 zur Erfassung eines
Sammelstromes iG geschaltet. Ein entsprechender Sammelstrommesswert
IG kann von der elektronischen Steuereinheit 10 erfasst und
in entsprechender Weise weiterverarbeitet werden. Unter anderem
wird ein zum Sammelstrommesswert IG zugehöriges Strommessdatum IG' über die Kommunikationsleitung 9 weitergeleitet.
In Reihe zur weiteren Strommesseinheit 19 ist ein Teilgenerator-Anschlusskasten-Trennschalter 20 dargestellt, welcher
zur Gruppenabschaltung der PV-Teilgeneratorleitungen 2 über die
Steuereinheit 10 angesteuert werden kann.
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Zwischen
der gezeigten Steuereinheit 10 und der PV-Teilgeneratorleitung 4 ist
weiterhin eine Spannungsversorgung in Form eines DC/DC-Wandlers 27 geschaltet,
welcher die üblicherweise
an der PV-Teilgeneratorleitung 4 anliegende hochvoltige Feldspannung
UF in eine Niedervoltspannung zur Versorgung der Steuereinheit 10 des
PV-Teilgenerator-Anschlusskastens 1 umwandelt.
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Alternativ
oder zusätzlich
kann die Niedervoltspannung über
zusätzliche
Leitungen getrennt zugeführt
werden.
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3 zeigt
ein Beispiel für
eine erfindungsgemäße PV-Anlage 100.
Erfindungsgemäß erfolgt die
Datenkommunikation zwischen der Zentralsteuereinheit 7 des
PV-Wechselrichters 5 und den jeweiligen erfindungsgemäßen PV-Teilgenerator-Anschlusskästen 1 im
Unterschied zur 1 nun über jeweils ein und dieselbe
PV-Teilgeneratorleitung 4 bzw. PV-Gleichstromhauptleitung 4'. Zur Gewährleistung
einer bidirektionalen Datenübertragung
ist zwischen möglichen
Trennstellen jeweils ein Datensignalkoppler 56, 66 geschaltet.
Der jeweilige Aufbau des erfindungsgemäßen PV-Wechselrichters 5,
des erfindungsgemäßen PV-Generator-Anschlusskastens 6 sowie
des erfindungsgemäßen PV-Teilgenerator-Anschlusskastens 1 ist
dazu in den nachfolgenden 4 bis 6 im
Detail dargestellt.
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4 zeigt
ein Beispiel für
einen erfindungsgemäßen PV-Wechselrichter 5.
Der gezeigte PV-Wechselrichter 5 weist beispielhaft zwei
Teilgeneratorleitungsanschlüsse 55 zum
Anschließen
je einer PV-Teilgeneratorleitung 4 einer Vielzahl von nicht weiter
dargestellten PV-Teilgenerator-Anschlusskästen 1 auf. Alternativ
oder zusätzlich
kann an den Teilgeneratorleitungsanschlüssen 55 auch eine PV-Gleichstromhauptleitung 4' eines dazwischengeschalteten
PV-Generator-Anschlusskastens 6 vorhanden sein. Weiterhin
weist der PV-Wechselrichter 5 einen Netzanschluss 53 zum
Anschließen
des PV-Wechselrichters 5 an
ein nicht weiter bezeichnetes Stromversorgungsnetz auf. Mit dem
Bezugszeichen 54 sind Stromversorgungsleitungen bezeichnet.
Weiterhin weist der PV-Wechselrichter 5 die Zentralsteuereinheit 7 zur
Steuerung des PV-Wechselrichters 5 sowie auch zur Übertragung
von Daten DAT an die Vielzahl von datentechnisch mit der Zentralsteuereinheit 7 verbundenen
PV-Teilgenerator-Anschlusskästen 1 auf.
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Erfindungsgemäß weist
der gezeigte PV-Wechselrichter 5 zumindest ein Powerline-Modem 8 zum
Ein- und Auskoppeln der Daten DAT über die PV-Teilgeneratorleitungen 4 und/oder über die PV-Gleichstromhauptleitungen 4' auf. Im Beispiel
der 4 ist nur ein Powerline-Modem 8 vorhanden, welches über eine
Busverbindung 81 mit der Zentralsteuereinheit 7 verbunden
ist. Mit dem Bezugszeichen 82 ist eine Modemeinheit zur
signaltechnischen Aufbereitung der Daten DAT bezeichnet. Mit dem
Bezugszeichen 83 ist beispielhaft ein Übertrager bezeichnet, mittels
welchem die Daten DAT auf induktivem Wege in die PV-Teilgeneratorleitung 4 bzw.
in die PV-Gleichstromhauptleitung 4' ein- und ausgekoppelt werden können. Alternativ
können
die Daten DAT auch auf kapazitivem Wege oder auf resistivem Wege
dort ein- und ausgekoppelt werden. Weiterhin weist der PV-Wechselrichter 5 beispielhaft
zwei Trennschaltmittel 52 zum Abschalten der PV-Teilgeneratorleitungen 4 und/oder
der PV-Gleichstromhauptleitungen 4' auf. Es ist parallel zu den beiden gezeigten
Trennschaltmitteln 52 weiterhin erfindungsgemäß ein Datensignalkoppler 56 in
Form eines Kondensators geschaltet. Dadurch sind die Daten DAT,
welche mittels des Powerline-Modems 8 in den jeweiligen
PV-Teilgeneratorleitungen 4 und/oder in
der PV-Gleichstromhauptleitung 4' eingekoppelt sind, auch im geöffneten
Zustand des jeweiligen Trennschaltmittels 52 weiterleitbar.
Dies ist im vorliegenden Beispiel gemäß der 4 der Fall.
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Weiterhin
ist mit dem Bezugszeichen 51 ein Leistungsteil des PV-Wechselrichters 5 bezeichnet, welcher
die hochvoltige anliegende Feldspannung UF in eine dreiphasige Netzspannung
umwandelt. Alternativ kann der PV-Wechselrichter 5 die
eingangsseitig anliegende Feldspannung UF auch in eine einphasige
Wechselspannung umsetzen.
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Im
Beispiel der 7 ist die Zentralsteuereinheit 7 Teil
des PV-Wechselrichters 5. Mit dem Bezugszeichen Z ist eine über geordnete
Leitstelle oder eine Überwachungszentrale
bezeichnet. Zwischen ihr und der Zentralsteuereinheit 7 können übergeordnete
Daten in beiden Richtungen übermittelt
werden. Alternativ kann die Zentralsteuereinheit 7 des PV-Wechselrichters 5 bzw.
deren Funktionalität
auch außerhalb
des PV-Wechselrichters 5 angeordnet sein, wie z. B. in
einem Prozessrechner eines Leitstandes oder in einem Bedien- und
Beobachtungsgerät.
In diesem Fall kann die Zentralsteuereinheit über eine Datenverbindung, wie
z. B. über
eine Internet- oder Intranetverbindung, mit dem PV-Wechselrichter 5 verbunden
sein. Die Datenübertragung
kann leitungsgebunden oder drahtlos erfolgen, wie z. B. über eine
Ethernetleitung oder mittels WLAN.
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5 zeigt
ein Beispiel für
einen erfindungsgemäßen PV-Teilgenerator-Anschlusskasten 1.
Erfindungsgemäß weist
dieser im Vergleich zum Beispiel der 2 nun an
Stelle der Kommunikationsleitung 9 ein Powerline-Modem 8 zum
Ein- und Auskoppeln der Daten DAT über die PV-Teilgeneratorleitung 4 auf.
Das Powerline-Modem 8 und die Steuereinheit 10 sind
dabei über
eine Busverbindung 81 miteinander verbunden. Im Beispiel
der 5 erfolgt die Ein- und Auskopplung der Daten DAT
in die PV-Teilgeneratorleitung 4 bzw. in die PV-Gleichstromhauptleitung 4' gleichfalls
auf induktiv gekoppeltem Wege. In entsprechender Weise können die
mit den Strangströmen
i1–in
und/oder mit dem Sammelstrangstrom iG korrespondierenden Strommessdaten
I1'–In', IG' als Daten DAT mittels
des Powerline-Modems 8 an die Zentralsteuereinheit 7 des
PV-Wechselrichters 5 übertragen
werden. In entsprechender Weise sind mit den Eingangssignalen EIN
korrespondierende Eingangsdaten EIN' mittels des Powerline-Modems 8 an
die Zentralsteuereinheit 7 übertragbar. Auf umgekehrtem
Wege können
von der Zentralsteuereinheit 7 des PV-Wechselrichters 5 mittels
des Powerline-Modems 8 empfangbare bzw. empfangene Daten
DAT Steuerdaten CTR umfassen, die mit Ansteuersignalen zum Ansteuern
von Schaltmitteln 16, 20 des PV-Teilgenerator-Anschlusskastens 1 und/oder
von Stellgliedern 25 für
die PV-Module 3 korrespondieren.
Die Steuereinheit 10 kann darüber hinaus weitere digitale
und/oder analoge Ausgänge
aufweisen, über
welche nicht weiter bezeichnete Schaltelemente, Aktoren etc. angesteuert
werden können.
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6 zeigt
ein Beispiel für
einen erfindungsgemäßen PV-Generator-Anschlusskasten 6.
Der PV-Generator-Anschlusskasten 6 weist im Beispiel der 6 drei
Teilgeneratorleitungsanschlüsse 61 zum
Anschließen
jeweils einer PV-Teilgeneratorleitung 4 eines PV-Teilgenerator-Anschlusskastens 1 auf.
Er weist weiterhin einen Gleichstromhauptleitungsanschluss 62 zum
Anschließen
einer PV-Gleichstromhauptleitung 4', insbesondere eines entfernt gelegenen
zentralen PV-Wechselrichters 5, auf. Der PV-Generator-Anschlusskasten 6 weist
beispielhaft einen Haupttrennschalter 60 zum Trennen der
PV-Gleichstromhauptleitung 4' und/oder jeweils einen
Sammeltrennschalter 65 zum Trennen der gezeigten PV-Teilgeneratorleitungen 4 auf.
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Erfindungsgemäß ist parallel
zum jeweiligen Trennschalter 60, 65 ein Datensignalkoppler 66 geschaltet,
sodass Daten DAT, welche in den jeweiligen PV-Teilgeneratorleitungen 4 und
in der PV-Gleichstromhauptleitung 4' eingekoppelt sind, auch im geöffneten
Zustand des jeweiligen Trennschalters 60, 65 weiterleitbar
sind. Im Beispiel der 6 ist der Datensignalkoppler 66 ein
Kondensator. Weiterhin ist mit dem Bezugszeichen iH ein Hauptsammelstrom und
mit dem Bezugszeichen 68 eine Sicherung zur Absicherung
der PV-Gleichstromhauptleitung 4' bezeichnet. Mit dem Bezugszeichen 63 ist
eine Sammelschiene bezeichnet, an welcher die PV-Teilgeneratorleitungen 4 parallel
angeschaltet sind und welche an die PV-Gleichstromhauptleitung 4' geschaltet ist.
Wie die 6 zeigt, ist in beiden Richtungen,
das heißt
von links nach rechts sowie von rechts nach links, eine Weiterleitung
von Datensignalen als Träger
der Daten DAT über
die jeweiligen Trennstellen der Trennschalter 60, 65 hinweg
möglich.