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Hintergrund der Erfindung
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1. Bereich der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Steuersystem und ein Verfahren zum Steuern
einer Brennkraftmaschine und insbesondere ein Verbrennungsmotorsteuersystem
und ein Verfahren zum Steuern einer Vielzahl von variablen Ventilbetätigungsmechanismen,
die für eine
Vielzahl von Reihen des Verbrennungsmotors vorgesehen sind, um Betriebskenngrößen der
Einlass- oder Auslassventile zu ändern.
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2. Beschreibung
des zugehörigen
Stands der Technik
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Ein
Steuersystem, das sich auf die Erfindung bezieht, für eine Brennkraftmaschine,
die mit einem variablen Ventilbetätigungsmechanismus ausgestattet
ist, ist beispielsweise in der japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nummer 2003-41977 beschrieben. Der variable Ventilbetätigungsmechanismus
hat ein Stellglied, das die Dauer jedes Einlassventils verändert, die
der Zeitdauer entspricht, während
der das Einlassventil offen ist. Das in der vorstehend angegebenen
Offenlegungsschrift beschriebene Steuersystem lernt die Position
des Maximalhubendes des Stellglieds (das die längste Dauer des Einlassventils bereitstellt)
und des Minimalhubendes (das die kürzeste Dauer bereitstellt),
um den variablen Ventilbetätigungsmechanismus
mit einer hohen Genauigkeit zu steuern.
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Wenn
Bedingungen, die den Betrieb des variablen Ventilbetätigungsmechanismus
gestatten, für das
erste Mal erfüllt
sind, nachdem ein Zündschalter eingeschaltet
wird, lernt beispielsweise das Steuersystem, das vorstehend beschrieben
ist, die Position des Maximalhubendes des Stellglieds entsprechend der
längsten
Dauer und die Position des Minimalhubendes entsprechen der kürzesten
Dauer. Das Steuersystem betreibt dann den Verbrennungsmotor, während es
die Dauer unter Bezugnahme auf die somit gelernten Positionen variiert.
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Außerdem können die
gelernten Werte der Positionen des Maximalhubendes und des Minimalhubendes
auf Grund von beispielsweise einer elektrischen Störung gelöscht oder
entfernt werden. In diesem Fall kann die Betriebsposition (die absolute
Position) des variablen Ventilbetätigungsmechanismus nicht erfasst
werden, bis die Referenzpositionen erneut gelernt sind. In dem Fall
eines Verbrennungsmotors der V-Bauart, der zwei Reihen hat, kann
ein gelernter Wert oder können
Werte, die mit dem variablen Ventilbetätigungsmechanismus für nur eine
der zwei Reihen verknüpft
sind, entfernt werden. Jedoch verbleibt die Problematik, wie die
Referenzpositionen ohne Beeinträchtigen
des Betriebs der Fahrt des Fahrzeugs oder des Verbrennungsmotors
erneut zu lernen ist.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
Erfindung stellt ein Steuersystem und ein Verfahren zum Steuern
einer Brennkraftmaschine zur Verfügung, die den Einfluss des
gelernten Werts oder der Werte, die mit einem variablen Ventilbetätigungsmechanismus
verknüpft
sind, auf den Betrieb des Fahrzeugs oder des Verbrennungsmotors
verringert.
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Ein
erster Gesichtspunkt der Erfindung stellt ein Steuersystem für eine Brennkraftmaschine
zur Verfügung,
die eine Vielzahl von Reihen, eine Vielzahl von variablen Ventilbetätigungsmechanismen, die
für die
jeweiligen Reihen vorgesehen sind, zum Ändern der Betriebskenngrößen der
variablen Ventile (beispielsweise von Einlassventilen oder Auslassventilen)
und eine Steuervorrichtung aufweist, die die variablen Ventilbetätigungsmechanismen
steuert. Die Steuervorrichtung steuert die variablen Ventilbetätigungsmechanismen
durch Integrieren einer Vielzahl von Steuerinformationen entsprechend
den jeweiligen variablen Ventilbetätigungsmechanismen, und in
dem Fall, dass eine der Vielzahl der Steuerinformationen unbekannt
wird, lernt die Steuervorrichtung die Steuerinformation mit Bezug
auf den variablen Ventilbetätigungsmechanismus
für die
Reihe, bei der die unbekannte Steuerinformation vorliegt, und setzt
die Steuerung des variablen Ventilbetätigungsmechanismus für die andere
Reihe oder die anderen Reihen unter Verwendung der entsprechenden
Steuerinformation der anderen jeweiligen variablen Ventilbetätigungsmechanismen
fort.
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Fernen
kann jeder der variablen Ventilbetätigungsmechanismen ein Stellglied,
das ein Antriebselement bewegt, um den Hub von jedem der Einlassventile
der entsprechenden Reihe zu bestimmen, und einen Sensor aufweisen,
der eine Änderung
einer relativen Position des Antriebselements des Stellglieds erfasst.
Die Steuerinformation umfasst eine Absolutposition des Antriebselements,
die durch Addieren der Änderung
der relativen Position zu einer Referenzposition gemäß einer
Abgabe des Sensors berechnet wird. In dem Fall, dass die absolute Position,
die mit Bezug auf eine erste Reihe der Vielzahl der Reihen berechnet
wird, unbekannt wird, stellt die Steuervorrichtung vorläufig die
absolute Position auf einen Wert einer ersten Betriebsgrenze des Antriebselements
ein, die den geringsten Hub des Einlassventils vorsieht, betreibt
das Stellglied, um den Hub graduell zu vergrößern, bis das Antriebselement
eine zweite Betriebsgrenze erreicht, die den größten Hub des Einlassventils
vorsieht, und lernt eine erste Referenzposition als absolute Position, wenn
das Antriebselement die zweite Betriebsgrenze erreicht, und verursacht
die Steuervorrichtung, dass das Stellglied das Antriebselement für eine andere Reihe
der Vielzahl der Reihen, bei der die absolute Position bekannt ist,
so betreibt, dass das Antriebselement sich innerhalb eines vorgegebenen
Bereichs zwischen den ersten und zweiten Betriebsgrenzen gemäß der Bewegung
des Antriebselements für
die erste Reihe bewegt.
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Ferner
kann jeder der variablen Ventilbetätigungsmechanismen einen variablen
Ventilzeitabstimmungsmechanismus aufweisen, der die Öffnungszeitabstimmung
jedes Einlassventils vorstellen oder nachstellen kann. Die Steuervorrichtung
verursacht, dass die variablen Ventilzeitabstimmungsmechanismen
für die
ersten und zweiten Reihen die Öffnungszeitabstimmung
auf einer vorgegebenen mittleren Position während eines Betriebs zum Lernen der
ersten Referenzposition hält.
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Ferner
kann jeder der variablen Ventilbetätigungsmechanismen das Antriebselement
bewegen, um den Hub als den maximalen Hubbetrag von jedem der Einlassventile
zu vergrößern und
die Dauer des Kurbelwinkels zu vergrößern, bei der das Einlassventil
offen ist.
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Gemäß dem vorstehend
angegebenen Gesichtspunkt der Erfindung hat auch dann, wenn ein gelernter
Wert oder gelernte Werte, die mit dem variablen Ventilbetätigungsmechanismus
entsprechend einer der zwei oder mehreren Reihen gelöscht wird/werden,
der Verlust des gelernten Werts (der gelernten Werte) eine minimale
Wirkung auf den Betrieb des Fahrzeugs oder des Verbrennungsmotors.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Die
vorstehend genannten und/oder weitere Aufgaben, Merkmale sowie Vorteile
der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung eines beispielhaften
Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen erkennbarer, in denen erkennbare Bezugszeichen verwendet
werden, um ähnliche
Elemente darzustellen, und wobei:
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1 eine
Ansicht ist, die den Aufbau eines Verbrennungsmotors gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt;
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2 eine
Grafik ist, die einige Beispiele der Beziehung zwischen dem Hubbetrag
der Ventile und dem Kurbelwinkel angibt, die durch einen variablen Ventilbetätigungsmechanismus
gebildet wird;
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3 eine
Vorderansicht eines VVL-Mechanismus ist, der den Hub und die Dauer
eines Einlassventils steuert;
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4 eine
perspektivische Ansicht ist, die einen Teil des VVL-Mechanismus
zeigt;
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5 eine
Querschnittsansicht ist, die ein Stellglied zeigt, das eine Antriebswelle
des VVL-Mechanismus in deren axialer Richtung bewegt;
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6 ein
erstes Betriebswellenformdiagramm ist, das zum Erklären des
Neulernens verwendet wird, das durchgeführt wird, nachdem ein gelernter
Wert oder gelernte Werte des variablen Ventilbetätigungsmechanismus gelöscht ist/sind;
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7A und 7B ein
Satz von Ablaufdiagrammen sind, die einen Neulernprozess darstellen, der
durch eine Steuervorrichtung zum Neulernen der Position des Maximalhubendes
eines Antriebselements ausgeführt
wird, das durch ein Stellglied betrieben wird;
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8 ein
zweites Betriebswellenformdiagramm ist, das zum Erklären eines
Prozesses zum Lernen des mechanischen Unterendes des Antriebselements
verwendet wird; und
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9A und 9B ein
Satz von Ablaufdiagrammen sind, die einen Prozess zum Lernen der Position
des Minimalhubendes des Antriebselements darstellen, das durch das
Stellglied betrieben wird.
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Genaue Beschreibung
der Erfindung
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Ein
beispielhaftes Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird im Einzelnen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben. In den Figuren werden die gleichen Bezugszeichen verwendet,
um die gleichen oder entsprechenden Bauteile, Elemente oder Abschnitte
zu identifizieren, deren Erklärung
nicht wiederholt werden wird.
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1 zeigt
einen Verbrennungsmotor 100, der durch ein Steuersystem
gemäß dem beispielhaften
Ausführungsbeispiel
der Erfindung gesteuert wird. Unter Bezugnahme auf 1 ist
eine Steuervorrichtung 200 konfiguriert, um Programme,
die später
beschrieben sind, auszuführen,
um das Steuersystem für
die Brennkraftmaschine gemäß diesem Ausführungsbeispiel
der Erfindung bereitzustellen.
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Während des
Betriebs des Verbrennungsmotors 100 wird Luft in den Verbrennungsmotor 100 durch
einen Luftreiniger 102 eingeleitet oder gesaugt. Ein Drosselventil 104 ist
zum Steuern der Menge der Einlassluft vorgesehen, die in den Verbrennungsmotor 100 gesaugt
wird. Das Drosselelement 104 kann ein elektrisch gesteuertes
Drosselventil sein, das durch einen Drosselmotor 312 betrieben
wird.
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Der
Verbrennungsmotor 100 kann ein Verbrennungsmotor der V-Bauart sein, der
zwei Reihen A, B aufweist. In der folgenden Beschreibung werden die
Bezugszeichen, die den Elementen oder Bauteilen A zugeordnet sind,
durch A gefolgt, und werden diejenigen Elemente oder Bauteile der
Reihe B durch B gefolgt.
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Die
Luft, die durch das Drosselventil 104 tritt, wird in zwei
Richtungen gerichtet, so dass sie in die zwei Reihen, A, B gesaugt
wird. Die Luft wird dann mit dem Kraftstoff in Einlassanschlüssen gemischt, die
gerade vor den Zylinder (Brennkammern) 106A, 106B mit
Sicht in die Richtung der Strömung
der Einlassluft gelegen sind. Der Kraftstoff wird aus Injektoren 108A, 108B in
die Einlassanschlüsse
der Reihen A, B jeweils eingespritzt.
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Der
Kraftstoff wird in dem Einlasstakt eingespritzt. Jedoch ist die
Zeitabstimmung der Kraftstoffeinspritzung nicht auf den Einlasstakt
beschränkt. Während der
Verbrennungsmotor 100 dieses Ausführungsbeispiels mit den Injektoren 108A, 108B versehen
ist, die für
die Anschlusseinspritzung geeignet sind, kann die Erfindung auf
einen Direkteinspritzverbrennungsmotor angewendet werden, der mit
Injektoren versehen ist, die Einspritzlöcher haben, die zu den Brennkammern 106A, 106B jeweils
offen sind. Die Erfindung kann ebenso auf einen Verbrennungsmotor
angewendet werden, der mit Injektoren versehen ist, die für eine Anschlusseinspritzung
geeignet sind, und mit Injektoren versehen sind, die für eine Direkteinspritzung
geeignet sind.
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Zündkerzen
sind mit Zündspulen 110a, 110b verbunden
und sind zu den Brennkammern in den Zylindern 106a, 106b frei
gelegt. Das Luftkraftstoffgemisch in den Zylindern 106a, 106b wird
durch die Zündkerzen
gezündet.
Ströme
des verbrannten Luftkraftstoffgemischs, oder Abgas, werden mit Dreiwegekatalysatoren 112a, 112b gereinigt
und vereinigen sich dann zu einem einzelnen Strom. Der Abgasstrom
wird ferner mit einem Dreiwegekatalysator 112 gereinigt
und wird dann aus dem Fahrzeug ausgestoßen. Die Verbrennung des Luftkraftstoffgemischs
in den Zylindern 106a, 106b verursacht, dass Kolben 114a, 114b nach
unten geschoben werden, um dadurch die Kurbelwelle zu drehen. Ein
paar Einlassventile 118a und ein paar Auslassventile 120a sind an
einem oberen Abschnitt des Zylinders 106a vorgesehen. In 1 ist
nur eines der Einlassventile 118a und eines der Auslassventile 120a dargestellt.
Die Menge der Luft, die in den Zylinder 106a gesaugt wird,
und die Zeitabstimmung der Lufteinleitung werden durch die Einlassventile 118a gesteuert.
Die Menge des Abgases, das aus dem Zylinder 106a ausgestoßen wird,
und die Zeitabstimmung des Ausstoßes werden durch die Auslassventile 120a gesteuert.
Die Einlassventile 118a werden durch einen Nocken (in 1 nicht
gezeigt) angetrieben oder betätigt,
der an einer Nockenwelle 130a vorgesehen ist. Die Auslassventile 120a werden
durch eine Nocken (in 1 nicht gezeigt) angetrieben
oder betätigt,
der an einer Nockenwelle 129a vorgesehen ist.
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Ein
Paar Einlassventile 118b und ein Paar Auslassventile 120b sind
an einem oberen Abschnitt des Zylinders 106b vorgesehen.
In 1 ist nur eines der Einlassventile 118b und
nur eines der Auslassventile 120b dargestellt. Die Menge
der Einlassluft, die in den Zylinder 106B gesaugt wird,
und die Zeitabstimmung der Lufteinleitung werden durch die Einlassventile 118b gesteuert.
Die Menge des Abgases, das aus dem Zylinder 106B ausgestoßen wird, und
die Zeitabstimmung des Ausstoßes
werden durch die Auslassventile 120b gesteuert. Die Einlassventile 118b werden
durch einen Nocken (in 1 nicht gezeigt) angetrieben
oder betätigt,
der an einer Nockenwelle 130b vorgesehen ist. Die Auslassventile 120b werden
durch einen Nocken (in 1 nicht gezeigt) angetrieben
oder betätigt,
der an einer Nockenwelle 129b vorgesehen ist.
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Die
Zeitabstimmung des Öffnen
und des Schließens,
der Hub und die Dauer für
jedes Einlassventil 118a, 118b werden jeweils
durch VVTL-Mechanismen (Mechanismen mit variabler Ventilzeitabstimmung
und variablem Hub) 126a, 126b gesteuert. Die Zeitabstimmung
des Öffnens
und Schließens
er Auslassventile 120a, 120b kann durch jeweilige
VVT-Mechanismen
(Mechanismen mit variabler Ventilzeitabstimmung) gesteuert werden
oder die Zeitabstimmung des Öffnens
und Schließens,
der Hub und die Dauer der Auslassventile 120a, 120b kann
durch jeweilige VVTL-Mechanismen gesteuert werden.
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Jeder
der VVTL-Mechanismen 126a, 126b ist eine Kombination
eines VVT-Mechanismus (Mechanismus mit variabler Ventilzeitabstimmung)
zum Steuern der Zeitabstimmung des Öffnens und des Schließens der
Einlassventile und eines VVL-Mechanismus (Mechanismus mit variablem
Ventilhub) zum Steuern des Hubs und der Dauer der Einlassventile. Der
VVL-Mechanismus
kann eines von dem Hub und der Dauer steuern. In diesem Ausführungsbeispiel drehen
die VVT-Mechansimen die Nocken auf eine gesteuerte Weise zum Steuern
der Zeitabstimmung des Öffnens
und des Schließens
der Einlassventile 118a, 118b. Es ist jedoch verständlich,
dass das Verfahren zum Steuern der Zeitabstimmung des Öffnens und
Schließens
der Ventile nicht auf dieses Verfahren beschränkt ist. Der VVT-Mechanismus
kann eine von den Technologien einsetzen, die herkömmlicher
Weise verwendet werden, und daher wird die detaillierte Beschreibung
des VVT-Mechanismus hierin nicht angegeben. Der VVL-Mechanismus
wird später
beschrieben.
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Die
Steuervorrichtung 200 steuert die Drosselöffnung θth, die
Zündzeitabstimmung,
die Kraftstoffeinspritzzeitabstimmung und die Kraftstoffeinspritzmenge
jeder Reihe A, B und die Betriebsbedingungen (die Zeitabstimmungen
zum Öffnen
und Schließen,
den Hub, die Dauer usw.) der Einlassventile, um den Verbrennungsmotor 100 auf
den gewünschten
Betriebszustand zu bringen. Die Steuervorrichtung 200 empfängt Signale
von Nockenwinkelsensoren 300a, 300b, einem Kurbelwinkelsensor 302,
Klopfsensoren 304a, 304b, einem Drosselpositionssensor 306,
einem Zündschalter 308 und
einem Beschleunigerhubsensor 314.
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Die
Nockenwinkelsensoren 300a, 300b erzeugen Signale,
die die Positionen der Nocken an den Nockenwellen 103a, 103b angeben.
Der Kurbelwinkelsensor 302, erzeugt ein Signal, das die
Drehzahl der Kurbelwelle (oder die Verbrennungsmotordrehzahl (U/min))
und den Winkel der Drehung der Kurbelwelle angibt. Die Klopfsensoren 304a, 304b erzeugen
Signale, die die Intensität
oder Größe von Schwingungen
des Verbrennungsmotors 100 angeben. Der Drosselpositionssensor 306 erzeugt
ein Signal, das die Drosselöffnung θth angibt.
Der Zündschalter 308 erzeugt
ein Signal, das angibt, dass der Zündschalter in einem Einschaltzustand
ist, wenn ein Fahrer des Fahrzeugs den Zündschalter 308 einschaltet.
Der Beschleunigerhubsensor 314 erzeugt ein Signal, das
eine Beschleunigerpedalposition oder eine Pedalauslenkung Acc angibt,
die den Betrag darstellt, mit dem Beschleunigerpedal durch den Fahrer
niedergedrückt
wird.
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Die
Steuervorrichtung 200 steuert den Verbrennungsmotor 100 auf
der Grundlage der Signale, die von den vorstehend erwähnten Sensoren
empfangen werden, sowie Kennfeldern und Programmen, die in einem
Speicher (nicht gezeigt) gespeichert sind.
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Die
Steuervorrichtung 200 weist eine Steuerung 202A der
Reihe A, die den VVL-Mechanismus 126a für die Reihe A als Reaktion
auf die Sensorsignale steuert, die mit der Reihe A verknüpft sind,
eine Steuerung 202B der Reihe B, die den VVL-Mechanismus 126B für die Reihe
B als Reaktion auf die Sensorsignale steuert, die mit der Reihe
B verknüpft sind,
und eine Verbrennungsmotorsteuerung 201 auf, die eine Steuerung,
die Reihen A und B gemeinsam ist, als Reaktion auf die Sensorsignale
durchführt,
die mit beiden Reihen A und B verknüpft sind.
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2 stellt
einige Beispiele der Beziehung zwischen dem Hubbetrag jedes Ventils
und dem Kurbelwinkel dar, die durch die variablen Ventilbetätigungsmechanismen
gebildet werden kann (beispielsweise die VVTL-Mechanismen). Die
folgende Beschreibung, die sich auf 2 bis 5 bezieht, betrifft
sowohl die Reihe A als auch die Reihe B, und daher wird der Buchstabe
A oder B dem Bezugszeichen für
jedes Bauteil oder Element nicht zugeordnet, die in diesen Figuren
gezeigt sind.
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Unter
Bezugnahme auf 2 öffnet und schließt das Auslassventil
beim Auslasstakt und öffnet
und schließt
sich das Einlassventil beim Einlasstakt. In 2 zeigt
eine Wellenform EX an, wie sich der Hubbetrag des Auslassventils
mit Bezug auf den Kurbelwinkel ändert,
und zeigen Wellenformen IN1–IN3,
IN2A einige Beispiele an, die jeweils anzeigen, wie der Hubbetrag
des Einlassventils sich mit Bezug auf den Kurbelwinkel ändert.
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Der
VVT-Mechanismus ändert
die Zeitabstimmung des Öffnens
und Schließens
des Einlassventils zwischen den Wellenformen IN1–IN3. Unter der Annahme, dass
die Wellenform IN3 das am weitesten nachgestellte Einlassöffnen- und
Schließen darstellt,
wird der Vorstellbetrag hinsichtlich des Kurbelwinkels mit Bezug
auf den Spitzenwert der Wellenform IN3 definiert, wie durch einen
Fall FR in 2 angedeutet ist.
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In 2 bezeichnet
OT den oberen Totpunkt des fraglichen Kolbens und bezeichnet UT
den untern Totpunkt des Kolbens. Die Zeitdauer einschließlich des
oberen Totpunkts (OT) und dessen Umgebung, in der sowohl das Auslassventil
als auch das Einlassventil offen sind, wird „Ventilüberschneidung" genannt. Der VVT-Mechanismus
kann die Zeitdauer „Ventilüberschneidung" einstellen. Wenn
sich die Überschneidungszeitdauer
vergrößert, wird
eine erhöhte
Menge Frischluft in den Verbrennungsmotor eingeleitet, was die Verbrennungsmotorabgabe
oder -leistung während
einer hohen Drehzahl verbessert, aber kann Abgas in den Zylinder
(die Brennkammer) während
der niedrigen Drehzahl zurück eingeführt werden,
was eine unstabile Verbrennung verursachen würde.
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Die
Dauer und der Hub des Einlassventils können innerhalb eines vorgegebenen
Bereichs variiert werden. Der „Hub" bedeutet den Betrag
des Hubs jeden Ventils, der dem Spitzenwert der Wellenform entspricht,
die Änderungen
des Hubbetrags des Ventils zeigt. Wie genauer in 2 beschrieben
ist, kann der Hub zwischen dem maximalen Hub, der durch die Wellenform
IN2 vorgesehen wird, und dem minimalen Hub, der durch die Wellenform
IN2A vorgesehen wird variiert werden. Der Kurbelwinkel, über den
das Einlassventil offen ist (insbesondere der Kurbelwinkel zwischen
einem Punkt, bei dem das Einlassventil sich öffnet, und einem Punkt, bei
dem das Einlassventil sich schließt), wird die „Dauer" genannt. Wie in 2 gezeigt
ist, sieht die Wellenform IN2 die längste Dauer vor und sieht die
Wellenform IN2A die kürzeste
Dauer vor. Die Dauer kann nämlich
zwischen der längsten
Dauer, die durch die Wellenform IN2 vorgesehen wird, und der kürzesten
Dauer, die durch die Wellenform IN2A vorgesehen wird variiert werden.
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3 ist
eine Vorderansicht des VVL-Mechanismus 400, der den Hub
und die Dauer der Einlassventile steuert.
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Unter
Bezugnahme auf 3 weist der VVL-Mechanismus 400 eine
Antriebswelle 410, die sich in eine Richtung erstreckt
(insbesondere die Richtung, die senkrecht zu der Ebene von 3 ist), ein
Stützrohr 420,
das die äußere Umfangsfläche der Antriebswelle 410 abdeckt,
und einen Eingangshebel 430 sowie zwei Oszillationsnocken 440 für jeden
Zylinder auf. Der Eingangshebel 430 und die Oszillationsnocken 440 sind
in die axiale Richtung der Antriebswelle 410 an der äußeren Umfangsfläche des Stützrohrs 420 angeordnet.
Ein Stellglied zum linearen Bewegen der Antriebswelle 410 ist
mit dem entfernten Ende der Antriebswelle 410 verbunden.
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Bei
dem VVL-Mechanismus 400 ist ein Eingangshebel 430 angeordnet,
so dass er zu einem Nocken 122 weist, der für jeden
Zylinder vorgesehen ist, und sind zwei Oszillationsnocken 440 an
den entgegen gesetzten Seiten des Eingangshebels 430 in Verbindung
mit einem Paar Einlassventilen 118 angeordnet, die für jeden
Zylinder vorgesehen sind.
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Das
Stützrohr 420 hat
eine hohle zylindrische Gestalt und ist parallel zu der Nockenwelle 130 angeordnet.
Das Stützrohr 420 ist
mit dem Zylinderkopf fixiert, so dass es sich nicht dreht oder in
die axiale Richtung bewegt.
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Die
Antriebswelle 410 ist in das Stützrohr 420 so eingesetzt,
dass die Antriebswelle 410 in deren axiale Richtung gleitfähig bzw.
verschiebbar ist. Der Eingangshebel 430 und die zwei Oszillationsnocken 440 sind
an der äußeren Umfangsfläche des Stützrohrs 420 vorgesehen,
so dass der Hebel und die Nocken 430, 440 um die
Achse der Antriebswelle 410 oszillieren oder sich schwenken
können,
aber werden davor zurück
gehalten, sich in die axiale Richtung zu bewegen.
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Der
Eingangshebel 430 hat ein Paar Hebelabschnitte 432,
die von der äußeren Umfangsfläche 420 weg
stehen, und einen Rollenabschnitt 434, der drehbar mit
den entfernten Enden der Hebelabschnitte 230 verbunden
ist. Der Eingangshebel 430 ist so positioniert, dass der
Rollenabschnitt 434 an den Nocken 122 läuft oder
diesen berührt.
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Jeder
der Oszillationshebel 440 hat einen im Wesentlichen dreieckigen
Nasenabschnitt 442, der von der äußeren Umfangsfläche des
Stützrohrs 420 vorsteht.
Der Nasenabschnitt 442 ist an einer Seite mit einer Nockenfläche 444 ausgebildet,
die in eine konkave Fläche
gekrümmt
ist. Eine Rolle, die drehbar an einem Kipphebel 128 angebracht
ist, wird gegen die Nockenfläche 444 unter
der Vorspannkraft einer Ventilfeder gepresst, die an dem entsprechenden Einlassventil 118 vorgesehen
ist.
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Der
Eingangshebel 430 und die Oszillationsnocken 440 sind
so angeordnet, dass sie als eine Einheit um die Achse der Antriebswelle 410 oszillieren.
Wenn sich die Nockenwelle 130 dreht, oszilliert daher der
Eingangshebel 430, während
er an den Nocken 122 läuft,
und oszillieren die Oszillationsnocken 440 ebenso gemäß der Bewegung
des Eingangshebels 430. Die Bewegungen der Oszillationsnocken 440 werden
dann auf die Einlassventile 118 über die Kipphebel 128 übertragen,
so dass sich die Einlassventile 118 öffnen und schließen.
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Der
VVL-Mechanismus 400 weist ferner einen Mechanismus zum Ändern der
relativen Phasendifferenz des Eingangshebels 430 und den
Oszillationsnocken 440 um die Achse des Stützrohrs 420 auf. Der
Mechanismus zum Ändern
der relativen Phasendifferenz arbeitet, um den Hub und die Dauer
der Einlassventile 118 wie gewünscht zu ändern.
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Wenn
genauer gesagt die vorstehend erwähnten Mechanismen die relative
Phasendifferenz zwischen dem Eingangshebel 430 und den
Oszillationsnocken 440 vergrößern, N2A die kürzeste Dauer vor.
Die Dauer kann nämlich
zwischen der längsten Dauer,
die durch die Wellenform IN2 vorgesehen wird, und der kürzesten
Dauer, die durch die Wellenform IN2A vorgesehen wird, variiert werden.
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3 ist
eine Vorderansicht des VVL-Mechanismus 400, der den Hub
und die Dauer der Einlassventile steuert.
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Unter
Bezugnahme auf 3 weist der VVL-Mechanismus 400 eine
Antriebswelle 410, die sich in eine Richtung erstreckt
(insbesondere die Richtung, die senkrecht zu der Ebene von 3 ist), ein
Stützrohr 420,
das die äußere Umfangsfläche der Antriebswelle 410 abdeckt,
und einen Eingangshebel 430 sowie zwei Oszillationsnocken 440 für jeden
Zylinder auf. Der Eingangshebel 430 und die Oszillationsnocken 440 sind
in die axiale Richtung der Antriebswelle 410 an der äußeren Umfangsfläche des Stützrohrs 420 angeordnet.
Ein Stellglied zum linearen Bewegen der Antriebswelle 410 ist
mit dem entfernten Ende der Antriebswelle 410 verbunden.
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Bei
dem VVL-Mechanismus 400 ist ein Eingangshebel 430 angeordnet,
so dass er zu einem Nocken 122 weist, der für jeden
Zylinder vorgesehen ist, und sind zwei Oszillationsnocken 440 an
den entgegen gesetzten Seiten des Eingangshebels 430 in Verbindung
mit einem Paar Einlassventilen 118 angeordnet, die für jeden
Zylinder vorgesehen sind.
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Das
Stützrohr 420 hat
eine hohle zylindrische Gestalt und ist parallel zu der Nockenwelle 130 angeordnet.
Das Stützrohr 420 ist
mit dem Zylinderkopf fixiert, so dass es sich nicht dreht oder in
die axiale Richtung bewegt.
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Die
Antriebswelle 410 ist in das Stützrohr 420 so eingesetzt,
dass die Antriebswelle 410 in deren axialer Richtung gleitfähig bzw.
verschiebbar ist. Der Eingangshebel 430 und die zwei Oszillationsnocken 440 sind
an der äußeren Umfangsfläche des Stützrohrs 420 vorgesehen, so
dass der Hebel und die Nocken 430, 440 um die
Achse der Antriebswelle 410 oszillieren oder sich schwenken
können,
aber werden davor zurück
gehalten, sich in die axiale Richtung zu bewegen.
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Der
Eingangshebel 430 hat ein Paar Hebelabschnitte 432,
die von der äußeren Umfangsfläche des
Stützrohrs 420 wegstehen,
und einen Rollenabschnitt 434, der drehbar mit den entfernten
Enden der Hebelabschnitte 432 verbundne ist. Der Eingangshebel 430 ist
so positioniert, dass der Rollenabschnitt 434 an den Nocken 122 läuft oder
diesen berührt.
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Jeder
der Oszillationshebel 440 hat einen im Wesentlichen dreieckigen
Nasenabschnitt 442, der von der äußeren Umfangsfläche des
Stützrohrs 420 vorsteht.
Der Nasenabschnitt 442 ist an einer Seite mit einer Nockenfläche 444 ausgebildet,
die in eine konkave Fläche
gekrümmt
ist. Eine Rolle, die drehbar an einem Kipphebel 128 angebracht
ist, wird gegen die Nockenfläche 444 unter
der Vorspannkraft einer Ventilfeder gepresst, die an dem entsprechenden Einlassventil 118 vorgesehen
ist.
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Der
Eingangshebel 430 und die Oszillationsnocken 440 sind
so angeordnet, dass sie als eine Einheit um die Achse der Antriebswelle 410 oszillieren.
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Wenn
sich die Antriebswelle 410 in die axiale Richtung bewegt,
schiebt der Eingriffsstift 412 das Gleitzahnrad 450 und
bewegen sich die Schraubenverzahnungen 452 und 454 gleichzeitig
in die axiale Richtung der Antriebswelle 410. Wenn die
Schraubenverzahnungen 452 und 454 so bewegt werden, bewegen
sich der Eingangshebel 430 und die Oszillationsnocken 440,
die mit den Schraubenverzahnungen 454, 454 über die
Rippen eingreifen, nicht in die axiale Richtung. Vielmehr drehen
sich ein Eingangshebel 430 und die Oszillationsnocken 440 um die
Achse der Antriebswelle 410 durch den Eingriff der Schraubenrippen.
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Da
die Richtung der Schraubenrippen, die an dem Eingangshebel 430 ausgebildet
sind, entgegengesetzt zu der Richtung der Schraubenrippen ist, die an
den Oszillationsnocken 440 ausgebildet sind, drehen sich
der Eingangshebel 430 und die Oszillationsnocken 440 in
die entgegengesetzten Richtungen. Als Folge ändert sich die relative Phasendifferenz zwischen
dem Eingangshebel 430 und den Oszillationsnocken 440 und
werden der Hub und die Dauer der Einlassventile 118 geändert, wie
vorstehend erklärt
ist. Jedoch ist der VVL-Mechanismus nicht auf diese Art der Anordnung
beschränkt.
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5 ist
eine Querschnittsansicht, die ein Stellglied 500 zum linearen
Bewegen der Antriebswelle 410 des VVL-Mechanismus 400 in die axiale Richtung
zeigt.
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Unter
Bezugnahme auf 5 weist das Stellglied 500 ein
Gehäuse 510,
das einen Raum 512 definiert, ein Differenzialrollenzahnrad 600,
das in dem Raum 512 angeordnet ist und eine Drehbewegung
in eine lineare Bewegung umwandelt, und einen Motor 700,
der eine Drehbewegung für
das Differenzialrollenzahnrad 600 erzeugt. Das Gehäuse 510 ist
mit einer Öffnung 514 ausgebildet,
die zu dem Zylinderkopf offen ist, an dem der VVL-Mechanismus 400 vorgesehen
ist.
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Das
Differenzialrollenzahnrad 600 weist eine Sonnenwelle 610,
die sich an einer Achse 800 erstreckt, wie in 5 mit
einer Punktstrichlinie angedeutet ist, eine Vielzahl von Planetenwellen 630 und eine
Mutter 630 auf, die eine zylindrische Gestalt hat. Die
Planetenwellen 620 erstrecken sich parallel zu der Achse 800 an
der äußeren Umfangsfläche 612 der
Sonnenwelle 610 und sind mit bestimmten Beabstandungen
um die Achse 800 in Umfangsrichtung angeordnet. Die Mutter 630 umgibt
die Planetenwellen 630 und erstreckt sich entlang der Achse 800,
an der die Mitte der Mutter 630 gelegen ist.
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Die
Sonnenwelle 610 ist mit der Antriebswelle 410 an
der Achse 800 ausgerichtet. Die Sonnenwelle 610 steht
von dem Raum 512 nach außen von dem Gehäuse 510 durch
die Öffnung 514 vor.
Die Sonnenwelle 610 ist mit der Antriebswelle 410 mit
einer Kupplung oder Ähnlichem
verbunden, die nicht dargestellt ist.
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Die
Sonnenwelle 610 hat einen Rippenabschnitt 614,
der mit Rippen ausgebildet ist, und einen Gewindeabschnitt 616,
der mit einem Außengewinde ausgebildet
ist. Ein ringförmiges
Sonnenrad 640 ist an einem axialen Endabschnitt der Sonnenwelle 610 in
dem Raum 512 gepasst. Das Sonnenrad 640 ist an seiner äußeren Umfangsfläche mit
einem Stirnrad ausgebildet, das Zähne hat, die um die Achse 800 in Umfangsrichtung
angeordnet sind.
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Ein
Antirotationsbund 516 ist mit dem Gehäuse 510 an einer Lage
fixiert, die den Rippenabschnitt 614 der Sonnewelle 610 umgibt.
Der Antirotationsbund 516 ist an seiner inneren Umfangsfläche mit
Rippen ausgebildet. Mit dem Antirotationsbund 516, der
mit dem Rippenabschnitt 614 eingreift, wird unterbunden,
dass die Sonnenwelle 610 sich um die Achse 800 dreht.
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Halter 900 und 910,
die jeweils ein ringförmige
Gestalt haben, wobei ihre Mitte an der Achse 800 gelegen
ist, sind jeweils an den entgegengesetzten Seite der Planetenwellen 620 angeordnet.
Die Planetenwellen 620 werden drehbar an ihren entgegengesetzten
Enden durch die Halter 900 und 910 gestützt. Die
Halter 900 und 910 sind miteinander durch Stützen gekoppelt,
die um die Achse 800 bei bestimmten Beabstandungen in Umfangsrichtung
angeordnet sind und sich parallel zu den Planetenwellen 620 erstrecken.
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Jede
der Planetenwellen 620 hat einen Gewindeabschnitt 622 und
Verzahnungsabschnitte 624 und 626, die an entgegengesetzten
Seiten des Gewindeabschnitts 622 ausgebildet sind. Der
Gewindeabschnitt 622 der Planetenwelle 620 ist
mit einem Außengewinde
ausgebildet, das mit einem Außengewinde
kämmend
eingreift, das in dem Gewindeabschnitt 616 der Sonnenwelle 610 ausgebildet
ist, und einem Innengewinde, das an der inneren Umfangsfläche der
Mutter 630 ausgebildet ist. Das Außengewinde, das an dem Gewindeabschnitt 622 der
Planetenwelle 620 ausgebildet ist, erstreckt sich in die
umgekehrte Richtung mit Bezug auf das Außengewinde, das an dem Gewindeabschnitt 616 in
der Sonnenwelle 610 ausgebildet ist, und erstreckt sich
in die gleiche Richtung wie das Innengewinde, das an der inneren
Umfangsfläche
der Mutter 630 ausgebildet ist.
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Der
Verzahnungsabschnitt 624 der Planetenwelle 620 ist
mit einem Stirnrad ausgebildet, das mit dem Stirnrad kämmend eingereift,
das an der äußeren Umfangsfläche des
Sonnenrads 640 ausgebildet ist, und einem Stirnrad, das
an der inneren Umfangsfläche
eines Zahnkranzes 650 ausgebildet ist (das später beschrieben
wird). In ähnlicher
Weise ist der Verzahnungsabschnitt 626 der Planetenwelle 620 mit
einem Stirnrad ausgebildet, das mit einem Stirnrad kämmend eingreift,
das an der inneren Umfangsfläche
eines weiteren Zahnkranzes 650 ausgebildet ist (der später beschrieben
wird).
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Die
Mutter 630 ist an dem Gehäuse 510 mit einem
Lager gestützt,
das an dem Gehäuse 510 fixiert
ist, so dass die Mutter 630 um die Achse 800 frei drehbar
ist. Die Mutter 630 ist an ihrer inneren Umfangsfläche mit
dem Innengewinde ausgebildet, das sich in die rechte Richtung erstreckt,
die entgegengesetzt zu der Richtung des Außengewindes ist, das an dem
Gewindeabschnitt 616 der Sonnenwelle 610 ausgebildet.
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Die
vorstehend erwähnten
Zahnkränze 650 sind
mit der Mutter 630 fixiert, so dass sie an axial entgegengesetzten
Seiten der inneren Umfangsfläche
gelegen sind, an der das Innengewinde ausgebildet ist. Jeder der
Zahnkränze 650 ist
an seiner inneren Umfangsfläche
mit einem Stirnrad ausgebildet, das Zähne hat, die um die Achse 800 in
ihre Umfangsrichtung angeordnet sind.
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Das
Außengewinde,
das an dem Gewindeabschnitt 616 der Sonnenwelle 610 ausgebildet
ist, die Außengewinde,
die an den Gewindeabschnitten 622 der Planetenwellen 620 ausgebildet
sind, und das Innengewinde, das an der inneren Umfangsfläche der
Mutter 630 ausgebildet ist, sind alles mehrläufige Gewinde
oder Gewinde mit mehreren Eingängen
mit der gleichen Teilung. In diesem Ausführungsbeispiel wird zum Bewegen
der Sonnenwelle 610 in die Richtung der Achse 800 die
Anzahl der Gewindeumläufe
jeder Schraube so bestimmt, dass sie die Beziehung Ns : Np : Nn
= (Ds + 1). Dp : Dn erfüllt,
wobei beispielsweise Ds, Dp und Dn die Teilungsdurchmesser des Außengewindes
der Sonnenwelle 610, der Außengewinde der Planetenwellen 620 bzw.
des Innengewindes der Mutter 630 darstellen, und wobei Ns,
Np und Nn die Anzahl der Gewindeumläufe der jeweiligen Schrauben
darstellen. Die Teilungsdurchmesser und die Anzahl der Gewindeumläufe der
jeweiligen Schrauben kann eine andere als die vorstehend angegebene
Beziehung haben.
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Der
Motor 700 besteht prinzipiell aus einem Rotor 720 und
einem Stator 730. Der Rotor 720 ist mit der äußeren Umfangsfläche der
Mutter 630 durch geeignete Verfahren oder Mittel, wie z.B.
Schrumpfpassung, Presspassung oder Klebstoff oder andere Mittel
fixiert. Der Stator 730, um den eine Wicklung 740 gewickelt
ist, ist mit dem Gehäuse 510 durch ähnliche
Mittel fixiert.
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Der
Stator 730 ist mit einer ringförmigen Gestalt ausgebildet,
deren Mitte an der Achse 800 gelegen ist, um den Rotor 720 zu
umgeben. Der Rotor 720 ist so positioniert, dass er einen
vorgegebenen Zwischenraum zwischen dem Rotor 720 und dem Stator 730 bereitstellt,
so dass der Zwischenraum sich um die Achse 800 in Umfangsrichtung
erstreckt. Permanentmagneten 750 sind an dem Rotor 720 an Orten
montiert, die zu dem Stator 730 weisen, so dass die Magneten 750 um
die Achse 800 bei Intervallen mit einem vorgegebenen Winkel
angeordnet sind. Durch Anlegen eines elektrischen Stroms an die Wicklung 740 wird
ein Magnetfeld zwischen dem Rotor 720 und dem Stator 730 erzeugt.
Als Folge dreht sich der Rotor 720 um die Achse 800 gemeinsam
mit der Mutter 730.
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Wenn
die Mutter 630 sich dreht, wird die Drehbewegung auf die
Planetenwellen 620 aufgrund des Eingriffs der Schrauben übertragen,
die an der Mutter 630 und den Planetenwellen 620 ausgebildet sind.
Zu diesem Zeitpunkt greifen die Stirnräder, die an den Verzahnungsabschnitten 624 der
Planetenwellen 620 ausgebildet sind, mit den Stirnrädern kämmend ein,
die an der äußeren Umfangsfläche des
Sonnenrads 640 und der inneren Umfangsfläche des
Zahnkranzes 650 ausgebildet sind. Ebenso greifen die Stirnräder, die
an den Verzahnungsabschnitten 626 der Planetenwellen 620 ausgebildet
sind, kämmend
mit dem Stirnrad ein, das an der inneren Umfangsfläche des
anderen Zahnrads 650 ausgebildet ist.
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Mit
der vorstehend angegebenen Anordnung drehen sich die Planetenwellen 620 um
die Achse 800, während
sie sich um ihre eigenen Achsen drehen, ohne sich in die Richtung
der Achse 800 zu bewegen. Gleichzeitig werden die Planetenwellen 620 parallel
zu der Achse 800 aufgrund des Eingriffs der vorstehend
beschriebenen Stirnräder
gehalten.
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Die
Drehbewegung der Planetenwellen 620 wird auf die Sonnenwelle 610 aufgrund
des Eingriffs der Schrauben übertragen,
die an den Planetenwellen 620 und der Sonnenwelle 610 ausgebildet
sind. Da der Antirotationsbund 516 unterbindet, dass die Sonnenwelle 610 sich
um die Achse 800 dreht, bewegt sich die Sonnenwelle 610 nur
in die Richtung der Achse 800. Als Folge wird die Antriebswelle 410 linear
bewegt und werden der Hub und die Dauer der Einlassventile 118 geändert, wie
vorstehend beschrieben ist.
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Ein
Sensor 1000 ist zum Erfassen des Betrags der Betätigung (insbesondere
der Drehzahl oder des Drehwinkels) des Motors 700 (oder
des Rotors 720) vorgesehen. Der Sensor 1000 überträgt ein Signal,
das das Ergebnis der Erfassung angibt, auf die Steuervorrichtung 200.
In diesem Ausführungsbeispiel
bestimmt die Steuervorrichtung 200 indirekt den Hub und
Dauer der Einlassventile 118 aus dem Betrag der Betätigung des
Motors 700 unter Verwendung eines Kennfelds, das die Beziehung
(die Beziehungen) zwischen dem Betrag der Betätigung des Motors 700 und
dem Hub sowie der Dauer der Einlassventile 118 definiert.
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Durch Ändern des
Einschaltdauerzyklus des Steuersignals, das von der Steuervorrichtung 200 zu dem
Motor 700 übertragen
wird, der als Stellglied dient, wird der Motor 700 in die
Lage versetzt, die Antriebswelle 410 als Antriebselement
in einem neutralen Zustand zu halten oder die Position der Antriebswelle 410 zu
dem Maximalhubende, bei dem der maximale Hub erzielt wird, oder
dem Minimalhubende, an dem der minimale Hub erzielt wird, zu ändern.
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Dagegen
verursacht die Kraft, die von der Antriebswelle 410 in
die Richtung der Achse 800 aufgebracht wird, nicht, dass
der Motor 700 sich dreht. Das liegt daran, dass der Gewindeabschnitt 616 der Sonnenwelle 610 kämmend mit
den Gewindeabschnitten der Planetenwellen 620 eingreift
und die Gewindeabschnitten der Planetenwellen 620 kämmend mit
dem Innengewindeabschnitt 622 (dem Innengewinde) der Mutter 630 an
der Seite eingreifen, die entgegengesetzt zu der Sonnenwelle 610 liegt, während die
Mutter 630 davor zurückgehalten
wird, sich in die Richtung der Achse 800 zu bewegen.
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Wenn
die Kraft, die von der Antriebswelle 410 der Achse 800 aufgebracht
wird, von dem Gewinde der Sonnewelle 610 auf die Gewinde
der Planetenwellen 620 übertragen
wird, wird die gleiche Kraft durch Seitenwände der Gewinde der Planetenwellen 620 in
die Richtungen aufgenommen, die im Wesentlichen senkrecht zu den
Ebenen der Seitenwände
sind. Demgemäß wird im
Wesentlichen keine Kraft zum Drehen der Planetenwellen 620 erzeugt. Wie
vorstehend beschrieben ist, bewegt sich die Sonnenwelle 610 in
die Richtung der Achse 800, wenn ein Strom an dem Motor 700 angelegt
wird, um die Planetenwellen 620 zu zwingen, sich unter
Verwendung der Stirnräder
der Verzahnungsabschnitte 624, 626 der Planetenwellen 620 zu
drehen. Jedoch bewegt sich die Sonnenwelle 610 nicht und
wird die gegenwärtige
Position der Antriebswelle 410 aufrechterhalten, wenn die Energiezufuhr
zu dem Motor 700 sich beispielsweise in einem Ausschaltzustand befindet,
da die Positionen der Planetenwellen 620 aufgrund der inneren
Reibung fixiert sind.
-
Der
Sensor 1000 kann in der Gestalt eines Sensors vorliegen,
wie z.B. eines Drehgebers, der Impulse erzeugt. Unmittelbar nachdem
der Zündschalter
eingeschaltet wird, zählt
die Steuervorrichtung 200 die Impulse, um die Positionen
der Maximal- und Minimalhubenden der Antriebswelle 410 als Referenzwerte
zu lernen. Die Steuervorrichtung 200 addiert dann einen
Zählwert
der Impulse zu den Referenzwerten, um einen Dauersensorwert VC bereitzustellen,
der der gegenwärtigen
Auslenkung der Antriebswelle 410 entspricht.
-
Der
Dauersensorwert VC wird beispielsweise dann gelöscht, wenn die Energiezufuhr
für die Steuervorrichtung 200 ausgeschaltet
wird oder eine große
elektrische Störung
auf die Steuervorrichtung 200 aufgeprägt wird.
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6 ist
ein erstes Betriebswellenformdiagramm, das zum Erklären des
Neulernens verwendet wird, das durchgeführt wird, nachdem ein gelernter Wert
oder gelernte Werte des variablen Ventilbetätigungsmechanismus (beispielsweise
des VVL- oder VVTL-Mechanismus) gelöscht wurde/wurden.
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Die 7A und 7B sind
ein Satz von Ablaufdiagrammen, die zum Erklären des Neulernprozesses verwendet
werden, der durch die Steuervorrichtung 200 zum Neulernen
der Position des Maximalhubendes des Antriebselements ausgeführt wird,
das durch das Stellglied angetrieben wird. In den 7A und 7B sind
die Ablaufdiagramme der Steuerprozesse, die jeweils durch die Verbrennungsmotorsteuerung 201,
die Steuerung 202A der Reihe A und die Steuerung 202B der
Reihe B durchgeführt
werden, nebeneinander dargestellt. Unter Bezugnahme auf 6 und
die 7A und 7B arbeitet
während
der Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt t0 und dem Zeitpunkt t1 das
Fahrzeug bei einer Betriebsart mit optimaler Dauer, bei der die
optimale Dauer auf der Grundlage einer Fahreranforderung des Fahrzeugs
bestimmt wird, wie z.B. einer Beschleunigerpedalposition oder – Auslenkung,
unter Verwendung von gelernten Werten, die bezogen werden, wenn
der Zündschalter
eingeschaltet wird. In der Zeitdauer zwischen t0 und t1 in Schritt
S21 bestimmt, dass keine momentane Energieunterbrechung oder Energiefehlfunktion
stattfindet, und wird daher Schritt S21 wiederholt ausgeführt. Beispielsweise
wird eine momentane Energieunterbrechung erfasst, wenn die Dauer
außerhalb
des Bereichs 113 bis 260 des Kurbelwinkels liegt,
in dem die Dauer liegen sollte, wenn beispielsweise die Dauer zu
null gelöscht
wird.
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Wenn
der Dauersensorwert VCA für
die Reihe A zum Zeitpunkt t1 aufgrund einer elektrischen Störung, wie
z.B. einer momentanen Energieunterbrechung oder eine Fehlfunktion
gelöscht
wird, bestimmt die Steuerung 202A der Reihe A in Schritt S21,
dass eine momentane Energieunterbrechung aufgetreten ist, und schreitet
zu Schritt S22 weiter.
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In
Schritt S22 informiert die Steuerung 202A der Reihe A die
Verbrennungsmotorsteuerung 201 und die Steuerung 202B der
Reihe B über
das Auftreten der momentanen Energieunterbrechung an der Reihe A
und über
den bevorstehenden Neulernprozess. Die Verbrennungsmotorsteuerung 201 empfängt die
Information der momentanen Energieunterbrechung an der Reihe A in
Schritt S1 und schreitet zu Schritt S2 als Reaktion auf die Information
voran. Die Steuerung 202B der Reihe B empfängt die
Information der momentanen Energieunterbrechung an der Reihe A in
Schritt S51 und schreitet zu S52 als Reaktion auf die Information
voran.
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In
Schritt S2 steuert die Verbrennungsmotorsteuerung 201 die
Drosselöffnung θth, die
gemäß der Beschleunigerpedalposition
oder -Auslenkung Acc gesteuert wurde, um die Drosselöffnung θth um einen
gewissen Grad zu verringern.
-
Jede
der Steuerung 202A der Reihe A und der Steuerung 202B der
Reihe B fixiert den VVT-Vorstellbetrag FR an der Einlassventilseite
der entsprechenden Reihe auf einen vorbestimmten Wert in Schritt
S23 oder Schritt S52. In dem Beispiel von 6 werden
die VVT-Vorstellbeträge
für die
Reihen A, B beide auf 20 FR fixiert. An dieser VVT-Position, an der
keine Überschneidung
zwischen den Einlassventilen und Auslassventilen und kein Klopfen
auftreten, kann der Verbrennungsmotor nicht mit einer optimalen
Kraftstoffwirtschaftlichkeit arbeiten, aber wird ein stabiler Betrieb
des Verbrennungsmotors aufrechterhalten.
-
Die
Betriebsart, bei der die Drosselöffnung verringert
wird und die VVT-Vorstellbeträge
fixiert werden, wie vorstehend beschrieben ist, wird „Betriebsart
mit langer Dauer" genannt.
In dieser Betriebsart werden der Betrag der Verringerung der Drosselöffnung und
der VVT-Vorstellbetrag gemäß einem
Zustand fixiert, in dem die Dauer auf einen großen Wert fixiert ist und der
Hub (insbesonder der maximale Betrag des Hubs) der Einlassventile
groß ist.
-
Die
Steuerung 202A der Reihe A schreitet dann zu Schritt S24
voran, um die normale Steuerung des Stellglieds 500 zum
Verändern
des Hubs anzuhalten und den Dauersensorwert VCA auf ein mechanisches „Unterende" (die Position des Minimalhubendes
der Antriebswelle 410) als Minimalhubende des Antriebselements
zu setzen, das durch das Stellglied angetrieben wird. Mit Bezug
auf die Reihe B wird der Sensorwert VCB, der zum Zeitpunkt t1 erreicht
wird, für
eine gewisse Zeitdauer P1 aufrechterhalten, wie in 6 gezeigt
ist.
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Dem
Schritt S24 folgt der Schritt S25, bei dem das Stellglied für die Reihe
A betrieben wird, um die Antriebswelle 410 graduell in
Richtung auf das mechanische „Oberende" (die Position des
mechanischen Maximalhubendes der Antriebswelle 410) anzutreiben.
In Schritt S26 bestimmt die Steuerung 202A der Reihe A,
ob die Antriebswelle 410 an das mechanische „Oberende" anstößt oder
dieses erreicht. Wenn in Schritt S26 bestimmt wird, dass die Antriebswelle 410 nicht
an das mechanische „Oberende" angestoßen ist,
kehrt die Steuerung 202A der Reihe A zu Schritt S25 zurück, um das Stellglied
fortgesetzt zu betreiben, um die Antriebswelle 410 in Richtung
auf das mechanische „Oberende" anzutreiben.
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Während der
Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt t1 und dem Zeitpunkt t2 werden
in 6 die Schritte S25 und S26 wiederholt ausgeführt. Während dieser
Dauer vergrößert sich
der Dauersensor VC, während
er einen Wert annimmt, der ein wenig größer als die tatsächliche
Dauer ist, wie durch eine gestrichelte Linie in 6 angedeutet
ist. Während dieser
Zeitdauer wird die Drosselöffnung θth so gesteuert,
dass sie ein wenig kleiner als ein Wert ist, der an die tatsächliche
Beschleunigerpedalposition ist. Die Drosselöffnung θth wird nämlich um einen gewissen Grad
im Vergleich mit derjenigen verringert, die durch den Fahrer angefordert
wird, um die Menge der Einlassluft zu verringern, die in den Verbrennungsmotor
gesaugt wird.
-
Eine
zustimmende Entscheidung (JA) wird in Schritt S26 erhalten, wenn
der Zählwert,
der die Abgabe des Sensors 1000 darstellt, angibt, dass
die Drehung des Rotors 720 des Stellglieds 500 sich nicht
weiter vergrößert.
-
Parallel
zu dem Prozess von Schritt S24 bis Schritt S26 führt die Steuerung 202B der
Reihe B den Prozess von Schritt S53 bis Schritt S55 durch. In Schritt
S53 wird das Stellglied für
die Reihe B betrieben, um die Antriebswelle 410 graduell
in Richtung auf das mechanische „Oberende" (die Position des mechanischen Maximalhubendes
der Antriebswelle 410) anzutreiben. In Schritt S54 wird
bestimmt, ob die Antriebswelle 410 das gesteuerte „Oberende" (insbesondere die
Position des Maximalhubendes, das durch die Antriebswelle 410 unter
der Steuerung der Steuerung 202B erreicht werden soll)
erreicht. Wenn in Schritt S54 bestimmt wird, dass die Antriebswelle 410 das
gesteuerte „Oberende" nicht erreicht hat, kehrt
die Steuerung 202B der Reihe B zu Schritt S53 zurück, um das
Stellglied fortgesetzt zu betreiben, um die Antriebswelle 410 in
Richtung auf das mechanische „Oberende" anzutreiben.
-
Wenn
die Steuerung 202B der Reihe B in Schritt S54 bestimmt,
dass die Antriebswelle 410 das gesteuerte „Oberende" erreicht, schreitet
die Steuerung 202B zu Schritt S55 voran, um den Betrieb
des Stellglieds für
die Reihe B für
eine Zeitdauer zwischen einem Zeitpunkt t2 und einem Zeitpunkt t3
anzuhalten, wie in 6 gezeigt ist, um somit die
Antriebswelle 410 auf der Position des gesteuerten „Oberendes" zu halten.
-
Wenn
die Steuerung 202A der Reihe A in Schritt S26 bestimmt,
dass die Antriebswelle 410 für die Reihe A an das mechanische „Oberende" zum Zeitpunkt t3
anstößt, schreitet
die Steuerung 202A zu Schritt S27 voran, um den Dauersensorwert
VCA auf einen Wert einzurichten, der dem mechanischen „Oberende" entspricht. In dem
Wellenformdiagramm von 6 werden die tatsächliche
Dauer und der Dauersensorwert VCA zum Zeitpunkt t3 zueinander gleich
gemacht.
-
Beim
Abschluss des Lernens des mechanischen „Oberendes" zum Zeitpunkt t3 informiert die Steuerung 202A der
Reihe A die Verbrennungsmotorsteuerung 201 und die Steuerung 202B der
Reihe B in Schritt S28, dass der OBER-Endlernprozess abgeschlossen
oder beendet ist. Die Steuerung 202A der Reihe A schreitet
dann zu Schritt S29 zum Umschalten zu der Betriebsart mit langer
Dauer voran.
-
Die
Verbrennungsmotorsteuerung 201 empfängt die vorstehend genannte
Information in Schritt S4 voran, um zu der Betriebsart mit langer
Dauer umzuschalten. In ähnlicher
Weise empfängt
die Steuerung 202B der Reihe B die vorstehend genannte
Information in Schritt S56 und schreitet zu Schritt S57 voran, um
zu der Betriebsart mit langer Dauer umzuschalten.
-
In
den Schritten S4, S29 und S57 wird die Betriebsart des Verbrennungsmotors
zu der Betriebsart mit langer Dauer umgeschaltet, bei der die Dauer
tatsächlich
auf einen großen
Wert fixiert wird. Bei der Betriebsart mit langer Dauer, die in
den Schritten S4, S29 und S57 gebildet wird, werden der Hub und
die Dauer auf Werte fixiert, die in der Nähe der maximalen Werte in den
Betriebsbereichen liegen, innerhalb denen der Verbrennungsmotor
normalerweise arbeiten soll. In dieser Betriebsart wird die Drosselöffnung θth fortgesetzt
auf einen geringfügig
kleineren Wert gesteuert als einen Wert, der der Beschleunigerpedalposition
Acc entspricht, und wird der VVT-Vorstellbetrag für die Einlassventile
auf 0FR geändert
(verringert) und wird auf diesem fixiert.
-
Das
mechanische OBER-Endlernen wird nach der Ausführung der Schritte S4, S29
und S57 abgeschlossen und die Steuerung schreitet zu einem mechanischen
UNTER-Endlernprozess voran, der in 9 gezeigt
ist.
-
8 ist
ein zweites Betriebswellenformdiagramm, das zum Erklären des
Prozesses des Lernens des mechanischen Unterendes verwendet wird. Das
Betriebswellenformdiagramm von 8 folgt dem
Betriebswellenformdiagramm von 6.
-
Die 9A und 9B sind
Sätze von
Ablaufdiagrammen, die einen Neulernprozess darstellen, der durch
die Steuervorrichtung 200 zum Neulernen der Position des
Minimalhubendes des Antriebselements ausgeführt wird, das durch das Stellglied angetrieben
wird. In den 9A und 9B sind
die Ablaufdiagramme der Steuerprozesse, die jeweils durch die Verbrennungsmotorsteuerung 201,
die Steuerung 202A der Reihe A und die Steuerung 202B der
Reihe B von 1 durchgeführt werden, nebeneinander dargestellt.
-
Unter
Bezugnahme auf 8 und die 9A und 9B überwacht
während
des Betriebs der Betriebsart mit langer Dauer bis zum Zeitpunkt
t4 die Verbrennungsmotorsteuerung 201 die Anwesenheit oder
Abwesenheit einer Anforderung nach einer Beschleunigung in Schritt
S5. Wenn zum Zeitpunkt t4 bestimmt wird, dass eine Anforderung nach
einer Beschleunigung vorliegt, schreitet die Verbrennungsmotorsteuerung 201 zu
Schritt S6 voran, um Anweisungen zum Umschalten der Betriebsart von
der Betriebsart mit langer Dauer zu der Betriebsart mit optimaler
Dauer für
die Steuerung 202A der Reihe A und die Steuerung 202B der
Reihe B zu erzeugen. Somit wird das Umschalten der Betriebsart von
der Betriebsart mit langer Dauer zu der Betriebsart mit optimaler
Dauer bewirkt, wenn eine Anforderung nach einer Beschleunigung vorliegt,
so dass der Fahrer sich weniger unwohl fühlt oder es weniger wahrscheinlich
ist, dass er aufgrund des Umschaltens der Betriebsart gestört wird.
-
Beim
Empfangen der Anweisungen, wie vorstehend beschrieben ist, in Schritt
S30 und Schritt S58 schreiten die Steuerung 202A der Reihe
A und die Steuerung 202B der Reihe B zu Schritt S31 bzw. Schritt
S59 weiter. In Schritt S31 und Schritt S59 schaltet die Betriebsart
von der Betriebsart mit langer Dauer zu der Betriebsart mit optimaler
Dauer um und wird die normale Steuerung der VVT für beide
Reihen A und B wieder aufgenommen.
-
Als
Reaktion auf das Umschalten der Betriebsart zu der Betriebsart mit
optimaler Dauer wird eine normale Steuerung der Drosselöffnung in
Schritt S7 wieder aufgenommen. Während
nämlich
die Drosselöffnung
auf einen geringfügig
kleineren Wert als einen Wert, der der Beschleunigerpedalposition entspricht,
bis zum Zeitpunkt t4 verringert wurde, nimmt die Drosselöffnung einen
Wert an, der der Beschleunigerpedalposition in der Betriebsart mit
optimaler Dauer entspricht. Dann werden der Hub und die Dauer auf
der Grundlage des gelernten Werts des mechanischen Oberendes gesteuert.
-
Während der
Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt t4 und dem Zeitpunkt t5 überprüft die Steuerung 202A der
Reihe A, ob die Dauer, die variabel gemacht wurde, gleich wie oder
kleiner als ein vorbestimmter Grenzwert ist. wenn zum Zeitpunkt
t5 bestimmt wird, dass die Dauer kleiner als der Grenzwert ist,
schreitet die Steuerung 202A der Reihe A zu Schritt S33
voran. In Schritt S33 informiert die Steuerung 202A der
Reihe A die Steuerung 202B der Reihe B von dem Beginn des
Lernens des mechanischen Unterendes (der Position des Minimalhubendes).
Die Steuerung 202A der Reihe A schreitet dann zu Schritt
S34 voran. Als Reaktion auf die in Schritt S60 empfangene Information
schreitet die Steuerung 202B der Reihe B zu Schritt S61
voran.
-
In
Schritt S34 und den nachfolgenden Schritten wird das Lernen des
mechanischen Unterendes durchgeführt.
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Zum
Lernen des mechanischen Unterendes führt die Steuerung 202A der
Reihe A am Ausgang den Schritt S34 aus, um das Stellglied zu betreiben, um
die Antriebswelle 410 graduell in Richtung auf das mechanische
Unterende anzutreiben, und schreitet zu Schritt S35 voran, um zu
bestimmen, ob die Antriebswelle 410 an das mechanische
Unterende anstößt (die
Position des mechanischen Minimalhubendes). Eine zustimmende Entscheidung
(JA) wird in Schritt S35 gemacht, wenn der Zählwert, der durch den Sensor 1000 erzeugt
wird, anzeigt, dass die Position des Rotors des Stellglieds keine
weitere Vergrößerung zeigt.
Die Schritte S34 und S35 werden wiederholt ausgeführt, bis
das Antriebselement (die Antriebswelle 410), das durch
das Stellglied angetrieben wird, an das mechanische Unterende anstößt.
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Parallel
zu dem Prozess der Schritte S34 und S35 führt die Steuerung 202B der
Reihe B anfangs Schritt S61 aus, um das Stellglied zu betreiben, um
die Antriebswelle 410 graduell in Richtung auf das mechanische
Unterende anzutreiben, und schreitet zu Schritt S62 voran, um zu
bestimmen, ob die Antriebswelle 410 das gesteuerte Unterende
erreicht (die Position des Minimalhubendes, das durch die Antriebswelle 410 unter
der Steuerung der Steuerung 210B erreicht werden soll).
Eine zustimmende Entscheidung (JA) wird in Schritt S62 gemacht,
wenn der Zählwert,
der durch den Sensor 1000 zur Erfassung der Position des
Rotors des Stellglieds erzeugt wird, gleich einem vorbestimmten
Wert wird. Die Schritte S61 und S62 werden wiederholt ausgeführt, bis
das Antriebselement (die Antriebswelle 410), das durch
das Stellglied angetrieben wird, das gesteuerte Unterende erreicht.
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Wenn
die Steuerung 202B der Reihe B in Schritt S62 bestimmt,
dass die Antriebswelle 410 das gesteuerte Unterende erreicht,
schreitet die Steuerung 202B zu Schritt S63 voran, um das
Betreiben des Stellglieds für
die Reihe B für
die Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt t5 und dem Zeitpunkt T6 angehalten,
wie in 8 gezeigt ist, um somit die Antriebswelle 410 an
der Position des gesteuerten Unterendes zu halten.
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Wenn
die Steuerung 202A der Reihe A in Schritt S35 während der
Zeitdauer zwischen t5 und t6 bestimmt, dass die Antriebswelle 410 für die Reihe
A an das mechanische Unterende anstößt, schreitet die Steuerung 202A zu
Schritt S36 voran, um den Dauersensorwert VCA auf einen Wert entsprechend dem
mechanischen Unterende einzurichten. In dem Wellenformdiagramm von 8 werden
die tatsächliche
Dauer und der Dauersensorwert VCA zum Zeitpunkt t6 so eingerichtet,
dass sie einander gleich sind.
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Beim
Abschluss des Lernens des mechanischen Unterendes zum Zeitpunkt
t6 informiert die Steuerung 202A der Reihe A die Verbrennungsmotorsteuerung 201 und
die Steuerung 202B der Reihe B vom Abschluss des UNTER-Endlernens
in Schritt S37. Dann schreitet die Steuerung 202 der Reihe
A zu Schritt S38 voran, um zu einer normalen Betriebart umzuschalten,
bei der der Verbrennungsmotor (die Reihe A) seinen normalen Betrieb
wieder aufnimmt.
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Als
Reaktion auf die in Schritt S8 bezogene Information schreitet die
Verbrennungsmotorsteuerung 201 zu Schritt S9 voran, um
zu einer normalen Betriebsart umzuschalten, in der der Verbrennungsmotor
seinen normalen Betrieb wieder aufnimmt. In ähnlicher Weise schreitet die
Steuerung 202B der Reihe B als Reaktion auf die in Schritt
S64 bezogene Information zu Schritt S65 voran, um zu einer normalen
Betriebsart umzuschalten, in der der Verbrennungsmotor (die Reihe
B) seinen normalen Betrieb wieder aufnimmt.
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Beim
Umschalten zu der normalen Betriebsart wird der Dauersensorwert
VCA für
die Reihe A auf den Wert des mechanischen Unterendes eingerichtet und
wird dann der Betrieb des Verbrennungsmotors in der Betriebsart
mit optimaler Dauer auf der Grundlage dieses Werts durchgeführt. Der
Lernprozess, wie vorstehend beschrieben ist, endet in den Schritten
S10, S39 und S66.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
wird das Lernen des mechanischen Unterendes nach dem Lernen des
mechanischen Oberendes durchgeführt
und wird die Dauer schließlich
unter Verwendung des gelernten Werts des mechanischen Unterendes
als Referenzwert gesteuert. Die Steuerung der Dauer wird auf der
Grundlage des gelernten Werts für
das mechanische Unterende durchgeführt, da der Hub an der Seite
des mechanischen Unterendes gering ist und die Rate der Änderung
der Einlassluftmenge an dieser Seite mit Bezug auf die gleiche Bewegung
der Antriebswelle 410, die durch das Stellglied angetrieben
wird, im Vergleich mit derjenigen an der Seite des mechanischen
Oberendes größer ist,
was es notwendig macht, die Dauer mit der höheren Genauigkeit an der Seite
des mechanischen Unterendes zu steuern. Jedoch können alternative Ausführungsbeispiele
der Dauer unter Verwendung von beiden gelernten Werten korrigiert
werden, nachdem sowohl das mechanische Oberende als auch das mechanische
Unterende gelernt ist.
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Unter
erneuter Bezugnahme auf 1 weist zur Zusammenfassung
dieses Ausführungsbeispiels der
Erfindung der Verbrennungsmotor 100 die Reihen A, B, die
VVTL-Mechanismen 126A, 126B,
die für
die Reihen A, B jeweils vorgesehen sind, zum Ändern der Betriebskenngrößen der
Einlassventile und die Steuervorrichtung 200 zum Steuern
der VVTL-Mechanismen 126A, 126B auf. Die Steuervorrichtung 200 steuert
die VVTL-Mechanismen 126A, 126B durch Integrieren
einer Vielzahl von Steuerinformationen, die mit den VVTL-Mechanismen 126A, 126B jeweils
verknüpft
sind. Wenn eine der Steuerinformationen beispielsweise dann unbekannt
wird, wenn die Information entfernt oder gelöscht wird, führt die
Steuerung für
den VVTL-Mechanismus der Reihe, die in Verbindung mit der unbekannten
Steuerinformation steht, einen Prozess zum Lernen einer Steuerinformation
durch und führt
die Steuerung für den
VVTL-Mechanismus der anderen Reihe fortgesetzt die Steuerung unter
Verwendung der entsprechenden Steuerinformation durch.
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Wie
in 4 und 5 gezeigt ist, weist jeder der
VVTL-Mechanismen 126A, 126B das
Stellglied 500, der den Hub der Einlassventile der entsprechenden
Reihe durch Bewegen der Antriebswelle 410 bestimmt, und
den Sensor 1000 auf, der Änderungen der relativen Position
der Antriebswelle 410 des Stellglieds 500 erfasst.
Die Steuerinformation weist die absolute Information der Antriebswelle 410 auf,
die durch Addieren von Änderungen
der relativen Position zu der Referenzposition gemäß der Abgabe des
Sensors 1000 erhalten wird. Wenn die absolute Position,
die für
eine der Reihen A und B berechnet wird (die „erste Reihe" genannt wird) unbekannt
wird, richtet die Steuervorrichtung 200 vorläufig die
absolute Position auf einen ersten Betriebsgrenzwert (ein mechanisches
Unterende) der Antriebswelle 410 an der Seite des geringsten
Hubs ein und betreibt das Stellglied 500, um den Hub graduell
zu vergrößern, bis
die Antriebswelle 410 einen zweiten Betriebsgrenzwert (ein
mechanisches Oberende) erreicht, das entgegengesetzt zu der ersten
Betriebsgrenze liegt, wie in der Zeitdauer zwischen t1 und t3 in
der 6 gezeigt ist. In dieser Zeitdauer lernt die Steuervorrichtung 200 eine
erste Referenzposition als absolute Position, wenn die Antriebswelle 410 die
zweite Betriebsgrenze erreicht. Mit Bezug auf die zweite Reihe,
für die
die absolute Position bekannt ist, betreibt das Stellglied 500 die
Antriebswelle 410 innerhalb eines vorgegebenen Bereichs,
der zwischen den ersten und zweiten Betriebsgrenzen definiert wird,
gemäß der Bewegung
der Antriebswelle 410 für die
erste Reihe.
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Vorzugsweise
weist jeder der VVTL-Mechanismen 126A, 126B ferner
einen Ventilzeitabstimmungsmechanismus zum Vorstellen oder Nachstellen
der Zeitabstimmung des Öffnens
und Schließens der
Einlassventile auf, die die Ventilöffnungszeitdauer definiert,
in der die Ventile offen sind. Während
des Lernens der ersten Referenzposition verursacht die Steuervorrichtung 200,
dass die Ventilzeitabstimmungsmechanismen für die ersten und zweiten Reihen
die Ventilöffnungszeitdauer
auf einer gewissen mittleren Position hält (anders gesagt den VVTL-Vorstellbetrag gleich
einem gewissen mittleren Wert, beispielsweise 20FR hält, wie
in 6 gezeigt ist).
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Vorzugsweise
bewegt jeder der VVTL-Mechanismen 126A, 126B die
Antriebswelle 410, um den Hub zu vergrößern (insbesondere den maximalen
Hub der Ventile) und ebenso die Dauer zu vergrößern.
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Gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird dann, wenn die Dauer unbekannt wird, eine Steuerung
zum Lernen der Position des mechanischen Oberendes anfangs durchgeführt, so
dass die Lernsteuerung erzielt werden kann, ohne eine Verringerung
der Verbrennungsmotorabgabe zu verursachen. Ebenso hält der VVT-Mechanismus
den VVT-Vorstellbetrag
gleich einem gewissen mittleren Wert (hält insbesondere die Ventilöffnungszeitdauer
auf einer gewissen mittleren Position) während des Lernens, so dass
das Lernen erzielt werden kann, ohne Klopfen bei dem Verbrennungsmotor
zu verursachen, oder in einem Bereich mit übermäßigen EGR, in dem eine übermäßige Menge Abgas
zu dem Verbrennungsmotor zurückgeführt wird.
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Ferner
schaltet der Verbrennungsmotor zu der Betriebsart mit langer Dauer
um und arbeitet in dieser für
eine Zeit nach dem Lernen des mechanischen Oberendes. In dieser
Betriebsart tritt auch dann, wenn die Dauer sich ändert, ein
Drehmomentstoß aufgrund
einer raschen Änderung
des Verbrennungsmotordrehmoments nicht auf, wenn die Dauer innerhalb
des Bereichs gehalten wird, der gleich wie oder größer als
ein gewisser Wert ist.
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Ferner
wird das Lernen des mechanischen Unterendes unmittelbar durchgeführt, wenn
die Dauer als der vorbestimmte Grenzwert ist, nachdem der Verbrennungsmotor
zu der Betriebsart mit optimaler Dauer nach dem Lernen des mechanischen
Oberendes umschaltet. Somit wird das Lernen des Unterendes, das
eine hohe Lerngenauigkeit erfordert, unmittelbar beim Erfüllen der
Bedingungen durchgeführt, was
somit eine Steuerung mit einer hohen Genauigkeit sicherstellt.
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Zusätzlich zu
den vorstehend beschriebenen vorteilhaften Wirkungen wird dann,
wenn der gelernte Wert der Dauer des VVTL-Mechanismus für eine Reihe
unbekannt wird, der VVTL-Mechanismus
für die
andere Reihe (die normale Reihe) im Wesentlichen auf die gleiche
Weise wie diejenige für
die Reihe betrieben, für
die ein Neulernen durchgeführt
wird, so dass der Lernbetrieb erzielt werden kann, ohne eine Differenz
des Drehmoments zwischen den zwei Reihen zu verursachen.
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Während der
Verbrennungsmotor mit den Mechanismen zum Ändern der Betriebskenngrößen der
Einlassventile in dem dargestellten Ausführungsbeispiel versehen ist,
ist die Anwendung der Erfindung nicht auf diese Art des Verbrennungsmotors
beschränkt,
sondern kann auf Verbrennungsmotoren angewendet werden, die mit
Mechanismen (wie z.B. VVT oder VVTL) zum Ändern der Betriebskenngrößen der
Auslassventile zusätzlich
oder anstelle des Mechanismus zum Ändern der Betriebskenngrößen der
Einlassventile versehen sind.
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Während die
Erfindung unter Bezugnahme auf ein beispielhaftes Ausführungsbeispiel
derselben beschrieben wurde, das lediglich den Zweck der Darstellung
hat, ist verständlich,
dass die Erfindung nicht auf das beispielhafte Ausführungsbeispiel
oder die Konstruktion beschränkt
ist, sondern diese anders mit verschiedenartigen Änderungen,
Abwandlungen, Verbesserungen und/oder äquivalenten Anordnungen ausgeführt werden
kann, die dem Fachmann offensichtlich sind, ohne von dem Anwendungsbereich der
Erfindung abzuweichen, der in dem Beispiel beigefügten Ansprüchen definiert
ist.
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Somit
weist der Verbrennungsmotor 100 zwei oder mehrere Reihen
A, B, VVTL-Mechanismen 126A, 126B, die für die jeweiligen
Reihen A, B zum Ändern
der Betriebskenngrößen von
Einlassventilen vorgesehen sind, und eine Steuervorrichtung 200 auf,
die die VVTL-Mechanismen 126A, 126B steuert. Die
Steuervorrichtung 200 steuert die VVTL-Mechanismen 126A, 126B durch
Integrieren einer Vielzahl von Steuerinformationen entsprechen den
jeweiligen VVTL-Mechanismen.
Wenn eine der Steuerinformationen unbekannt wird, führt die
Steuervorrichtung einen Prozess zum Lernen der Steuerinformation
mit Bezug auf den VVTL-Mechanismus für die Reihe durch, auf die
sich die unbekannte Steuerinformation bezieht, und setzt die Steuerung
des VVTL-Mechanismus für
die andere Reihe oder die anderen Reihen unter Verwendung der entsprechenden
Steuerinformation fort.