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DE102006017932A1 - Verfahren zur Steuerung des Aufnahme- und/oder Auswertebetriebes von Bilddaten bei medizinischen Untersuchungen - Google Patents

Verfahren zur Steuerung des Aufnahme- und/oder Auswertebetriebes von Bilddaten bei medizinischen Untersuchungen Download PDF

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DE102006017932A1
DE102006017932A1 DE102006017932A DE102006017932A DE102006017932A1 DE 102006017932 A1 DE102006017932 A1 DE 102006017932A1 DE 102006017932 A DE102006017932 A DE 102006017932A DE 102006017932 A DE102006017932 A DE 102006017932A DE 102006017932 A1 DE102006017932 A1 DE 102006017932A1
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Ceased
Application number
DE102006017932A
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English (en)
Inventor
Matthias Fenchel
Andreas Prof. Schilling
Stefan Dr. Thesen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Healthcare GmbH
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority to US11/736,674 priority patent/US7899227B2/en
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    • G16HHEALTHCARE INFORMATICS, i.e. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR THE HANDLING OR PROCESSING OF MEDICAL OR HEALTHCARE DATA
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    • GPHYSICS
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Abstract

Verfahren zur Steuerung des Aufnahme- und/oder Auswertebetriebes von Bilddaten bei medizinischen Untersuchungen, wobei in einem zuvor aufgenommenen, ein Zielvolumen ganz oder teilweise zeigenden Planungsbilddatensatz unter Verwendung eines auf Daten über reale Anatomie basierenden statistischen Modells des Zielvolumens automatisch Ortsinformationen, insbesondere Position, Orientierung und Form, des Zielvolumens bestimmt werden und der Aufnahme- und/oder Auswertebetrieb anhand der Ortsinformationen gesteuert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung des Aufnahme- und/oder Auswertebetriebes von Bilddaten bei medizinischen Untersuchungen.
  • Beispielsweise bei routinemäßigen Organuntersuchungen, insbesondere an einem Magnetresonanzgerät, muss der Arzt zur Aufnahme eines das Organ umfassenden Zielgebietes manuell die Aufnahmebereiche einstellen. Dies geschieht meist anhand von ohnehin aufgenommenen, so genannten Localizern, die oft in geringer Auflösung und nur wenigen Schichten zum Auffinden des Zielgebiets dienen sollen. Diese Localizer-Aufnahmen bekommt der Benutzer alsdann auf einem geeigneten Anzeigemittel angezeigt und platziert darin von Hand die Aufnahmegebiete.
  • Ist das Zielvolumen bzw. Organ in einem sich zyklisch bewegenden Zielgebiet, beispielsweise aufgrund der Atem- oder Herztätigkeit, angeordnet, so werden häufig auch so genannte Navigatoren gesetzt. Navigatoren sind Markierungen, die einen bestimmten kleinen Bereich des Zielgebietes markieren, in dem dann für die Aufnahme wichtige Paramter bestimmt werden. So ist es beispielsweise bekannt, einen Navigator zu setzen, durch den möglichst senkrecht eine klar zu erkennende Randkontur des betrachteten Organs verläuft. Atmet ein Patient, so verschiebt sich der Rand dieses Organs zyklisch mit der Atembewegung, so dass aus der momentanen Position dieses Randes die Atemphase gefolgert und beispielsweise zum Triggern oder zum Bestimmen der Atemphase genutzt werden kann. Bei schnell arbeitenden Systemen ist es sogar möglich, diese Betrachtungen auch für die Herzphase durchzuführen. Auch ein- oder dreidimensionale Navigatoren sind bekannt, in denen ein Punkt oder ein ganzes Oberflächenstück betrachtet wird. Um ihre volle Aussagekraft zu erhalten, müssen diese Navigatoren exakt gesetzt werden, insbesondere im obigen Fall muss die Grenze des Organs senkrecht zum Navigator stehen.
  • Darüber hinaus werden solcherlei Markierungen in Form von Regions-of-Interest in Bilddatensätzen auch bei der Auswertung dieser Bilddatensätze vorgenommen. So werden beispielsweise Organe von Hand segmentiert und mit einer Kennzeichnung versehen, so dass Auffälligkeiten ihnen zugeordnet werden können. Auch im Bereich der Startpunkte und Begrenzungen für Segmentierungen sind solcherlei manuelle Markierungen häufig notwendig.
  • Solche manuellen Markierungs- oder Auswahlvorgänge sind jedoch im Allgemeinen sehr fehlerbehaftet. Besonders fehlerempfindlich sind beispielsweise Systeme, in denen mit Localizer-Aufnahmen gearbeitet wird, da die Auflösung und Schichtzahl meist gering ist und nicht das gesamte Zielvolumen durch sie abgedeckt wird. Ebenso kritisch und fehleranfällig ist die exakte Positionierung der erwähnten Navigatoren. Auch diese werden häufig lediglich in Localizer-Aufnahmen platziert. Neben der erwähnten Anfälligkeit für Fehler ist der hohe Zeitaufwand für einen solchen manuell durchgeführten Vorgang als weiterer Nachteil der bekannten Vorgehensweise zu nennen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mit dem die Fehleranfälligkeit der Steuerung des Aufnahme- und/oder Auswertebetriebes von Bilddaten reduziert und der Vorgang beschleunigt wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass in einem zuvor aufgenommenen, ein Zielvolumen ganz oder teilweise zeigenden Planungsbilddatensatz unter Verwendung eines auf Daten über reale Anatomie basierenden statistischen Modells des Zielvolumens automatisch Ortsinformationen, insbesondere Position, Orientierung und Form, des Zielvolumens bestimmt wer den und der Aufnahme- und/oder Auswertebetrieb anhand der Ortsinformationen gesteuert wird.
  • Erfindungsgemäß wird also vorgeschlagen, zur Lokalisierung, also zum Erhalten von Ortsinformationen, insbesondere Position, Orientierung und Form, über das Zielvolumen ein auf Daten über reale Anatomie basierendes, statistisches Modell des Zielvolumens zu verwenden. Ein solches statistisches Modell kann beispielsweise anhand von Bildaufnahmedaten mehrerer Personen ermittelt werden. Wenn daraus ein statistisches Modell, beispielsweise eines Organs als Zielvolumen, erstellt werden soll, werden zunächst die Bildaufnahmedaten einer Person als Grundlage genommen. Dabei wird die Zielvolumenoberfläche als diskretes polygonales Netz, bestehend aus Knoten, Kanten und Dreiecken, modelliert. Die Koordinaten der Punkte des hieraus für die Bildaufnahmedaten entstehenden Modells werden zu einem einzigen Vektor zusammengesetzt, der, wenn beispielsweise n Punkte betrachtet werden, 3n-dimensional ist. Dieser Vorgang wird für die Bildaufnahmedaten jeder Person wiederholt. Aus den daraus ermittelten Vektoren lässt sich schließlich auch eine Kovarianzmatrix bestimmen, deren Eigensystem die statistischen Korrelationen beschreibt. Das resultierende Modell umfasst letztendlich eine Durchschnittsform des Zielvolumens und eine orthonormale Matrix, deren Spalten die Eigenvektoren der Kovarianzmatrix enthalten. Mit anderen Worten erhält man eine Durchschnittsform der Oberfläche des Zielvolumens und eine Beschreibung darüber, inwieweit die Form dieser Oberfläche üblicherweise abweichen kann. Da reale Daten, vorteilhafterweise solche mit einer gewissen Streuung, verwendet werden, sollte sich jedes real existierende Zielvolumen durch die Durchschnittsform und eine gewisse Abweichung davon beschreiben lassen. Letztendlich kann das statistische Modell folglich die Durchschnittsform, also ein Durchschnittszielvolumenmodell, und eine Matrix umfassen, die Informationen über erlaubte Abweichungen enthält. Natürlich ist die hier beschriebene Gewinnung eines solchen auf realen Daten basierenden statistischen Modells nur beispielhaft, ein solches Modell kann selbstverständlich auch auf eine andere Art und Weise gewonnen werden.
  • Ein solches auf realen Daten basierendes, statistisches Modell bietet vor allem den Vorteil, dass es extrem wirklichkeitsnah ist und letztendlich, da jedes Zielvolumen, insbesondere Organ, eine bestimmte Form besitzt, von der auch bei verschiedenen Personen nur in einem definierten Maße abgewichen wird, zum einen auch die Ortsinformation des tatsächlichen Zielvolumens gefunden wird, da nur dieses in das vorgegebene Modell hineinpasst, und die meisten Zielvolumina unterschiedlicher Personen durch das Modell auch beschrieben werden können. Da von einer bestimmten Grundform ausgegangen wird, ist nicht nur eine Feststellung der Ortsinformationen des eigentlichen Zielvolumens gesichert, im Gegensatz zu anderen Segmentierungen wird zusätzlich der automatisiert durchgeführte Vorgang noch beschleunigt, da die Grundform ja bekannt ist und nur Kleinigkeiten angepasst werden müssen. Dadurch wird selbstverständlich auch die Fehleranfälligkeit bedeutend reduziert.
  • Zudem bietet das erfindungsgemäße Verfahren gegenüber den bislang verwendeten manuellen Verfahren einen extremen Zeitvorteil für den Benutzer, der nicht umständlich erst selbst Bereiche markieren muss.
  • Mit Hilfe des statistischen Modells werden folglich Ortsinformationen des Zielvolumens gewonnen. Dazu kann zur Bestimmung der Ortsinformationen zunächst unter Berücksichtigung der Art des Zielvolumens eine Startposition für eine erzeugte Modellinstanz des Modells festgelegt werden, insbesondere unter Verwendung eines Ellipsoidmodells des Torsos eines Patienten, und die Modellinstanz in einem Optimierungsprozess den Bilddaten im Planungsbilddatensatz angepasst werden, wobei die Ortsinformation nach Abschluss des Optimierungsprozesses aus der angepassten Modellinstanz gewonnen wird.
  • Zunächst muss folglich erst eine Startposition gefunden werden. Wie man diese am besten festlegen kann, hängt von der Art des Zielvolumens ab. Handelt es sich beispielsweise um ein im Torso eines Patienten angeordnetes Organ, so ist dessen grobe Lage in Torso relativ gut bekannt. Zum automatischen Finden der Startposition kann der Torso beispielsweise vereinfachend als ein Ellipsoid aufgefasst werden. Als Startposition wird dann die Position in dem Ellipsoiden angenommen, an dem sich üblicherweise das entsprechende Organ befindet. Praktisch werden dazu die ersten und zweiten Momente aus dem Planungsbilddatensatz bestimmt, wonach der ellipsoidartige Torso bestimmt werden kann, worin dann die Startposition gewählt werden kann.
  • Danach wird ein üblicher Optimierungsprozess durchgeführt. Dies geschieht in mindestens sechs Parametern. Die sechs ohnehin vorgegebenen Parameter sind die Raumkoordinaten eines ausgezeichneten Punktes, beispielsweise des Schwerpunktes der konkreten Realisierung des Modells für das momentane Zielvolumen, der Modellinstanz, und die Winkel der Orientierung dieser Modellinstanz. Die restlichen verwendeten Parameter sind innere Parameter des Modells. Als günstig hat es sich erwiesen, die Optimierung neben den sechs Orts- und Orientierungsparametern in vier bis acht, insbesondere sechs, weiteren inneren Modellparametern durchzuführen. Aus Berechnungen hat sich gezeigt, dass sechs Parameter ausreichend sind, um mehr als 95 % der Varianz der Daten zu beschreiben. Dabei kann der Wertebereich der Parameter begrenzt werden, um nur gültige und sinnvolle Werte zu erhalten. Eine solche Beschränkung kann auch auf die Raumkoordinaten bzw. die Raumwinkel angewandt werden. Nach Abschluss der Optimierung ist die Modellinstanz dann praktisch genau an das tatsächlich vorhandene Zielvolumen angepasst. Aus den Parametern dieser angepassten Modellinstanz können somit nun die Ortsinformationen des Zielvolumens ermittelt werden. Es können aber auch mehr als sechs Parameter, insbesondere Skalierungen, verwendet werden.
  • Als Planungsbilddatensatz kommen je nach Anwendungsbereich verschiedene zweidimensionale oder dreidimensionale Datensätze bzw. Datensätze aus mehreren zweidimensionalen Bildern in Frage. Insbesondere ist es möglich, dass als Planungsbilddatensatz Localizer-Aufnahmen verwendet werden. Da ein auf realen Daten basierendes statistisches Modell verwendet wird, also von vornherein schon Annahmen über das tatsächliche Aussehen des Zielvolumens in das Verfahren hineingesteckt werden, sind selbst niedrig aufgelöste Bilddatensätze mit einer geringen Abdeckung des das Zielvolumen enthaltenden Zielgebietes ausreichend, so dass sie als Planungsbilddatensatz verwendet werden können. Hierin hat das erfindungsgemäße Verfahren ein besonders vorteilhaftes Anwendungsgebiet, da eben diese Localizer-Aufnahmen ohnehin vor jeder Zweitbilddatensatzaufnahme angefertigt werden. Bislang galt es als nicht oder nur sehr schwer möglich, eine Segmentierung in diesen Localizer-Aufnahmen durchzuführen. Mit Hilfe des statistischen Modells wird dies insbesondere sehr fehlerresistent möglich. Damit hebt sich die Erfindung auch vorteilhaft von anderen bekannten automatischen Ortsbestimmungsverfahren, wie „Auto-Align-Head" oder „Auto-Align-Spine" ab, bei denen spezielle Messsequenzen oder gar ganze 3D-Aufnahmen erforderlich sind.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, dass als Planungsbilddatensatz ein vorheriger Diagnostikbilddatensatz verwendet wird. Ein solcher Diagnostikbilddatensatz kann aus verschiedenen Gründen bereits aufgenommen worden sein oder mit Hilfe des Verfahrens unmittelbar ausgewertet werden. So kann beispielsweise ein Organ in einem Diagnostikbilddatensatz lokalisiert werden, um danach Parameter, wie beispielsweise sein Volumen, zu bestimmen.
  • Wie schon erwähnt, kann das erfindungsgemäße Verfahren zur Steuerung des weiteren Aufnahmebetriebs von Bilddaten verwendet werden. Insbesondere kann dabei die Aufnahme eines Zweit bilddatensatzes, insbesondere eines Magnetresonanzbilddatensatzes, anhand der Ortsinformation gesteuert werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn zur Aufnahme des Zweitbilddatensatzes die zur Aufnahme des Planungsbilddatensatzes verwendete Bildaufnahmeeinrichtung verwendet wird. Der Planungsbilddatensatz kann dabei wiederum aus Localizer-Aufnahmen bestehen. Zweckmäßigerweise bleibt der Patient zwischen der Aufnahme des Zweitbilddatensatzes und der Aufnahme des Planungsbilddatensatzes im Wesentlichen unbewegt.
  • Alternativ ist es natürlich auch möglich, dass ein Übersichtsbilddatensatz aufgenommen wird, der Planungsbilddatensatz mit dem Übersichtsbilddatensatz registriert wird und der zweite Bilddatensatz bei im Vergleich zu dem Übersichtsbilddatensatz unbewegten Patienten aufgenommen wird, wobei die Steuerung der Aufnahme anhand der Registrierung und der Ortsinformationen erfolgt. Ein solches Szenario kann beispielsweise auftreten, wenn als Planungsbilddatensatz ein bei einer zeitlich zurückliegenden Untersuchung aufgenommener Diagnostikdatensatz oder auch sonstiger Bilddatensatz verwendet wird. Dann ist es natürlich auch nötig, einen Zusammenhang zwischen dem Planungsbilddatensatz und dem Koordinatensystem der Bildaufnahmeeinrichtung bzw. der momentanen Lage und Position des Patienten herzustellen. Dies geschieht mit Hilfe des Übersichtsbilddatensatzes. Dabei kann es sich beispielsweise wiederum um Localizer-Aufnahmen handeln.
  • Die Aufnahme des Zweitbilddatensatzes kann dabei auf vielerlei Art und Weise gesteuert werden. So kann die Ortsinformation zur Bestimmung von Bildaufnahmeparametern aufzunehmender Schichten genutzt werden. Dies ist vor allem bei Magnetresonanzaufnahmen hilfreich. Das mühselige manuelle Markieren von aufzunehmenden Schichten in einer Anzeige des Planungsbilddatensatzes entfällt mithin. Alternativ oder zusätzlich können die Ortsinformationen zur Positionierung eines Navigators genutzt werden. Wie eingangs beschrieben ist es bei solchen Navigatoren besonders wichtig, sie möglichst exakt an einer ge eigneten Position zu platzieren. Mit Hilfe der bekannten Position, Orientierung und Form des Zielvolumens ist es mittels geeigneter Algorithmen leicht möglich, eine ideale Positionierung des Navigators zu ermöglichen, die weit weniger fehlerbehaftet ist.
  • Weiterhin können die Ortsinformationen zur Positionierung des Patienten genutzt werden. Beispielsweise kann eine ideale Positionierung einer Patientenliege in einem Magnetresonanzgerät bestimmt werden, so dass im Zielvolumen maximale Homogenität herrscht.
  • Als letztes Beispiel ist es schließlich zweckmäßig, die Ortsinformation bei Magnetresonanzaufnahmen zur Anpassung eines Messprotokolls zu nutzen. Bei sogenannten Verknüpfungsaufnahmen kann beispielsweise die Repetitionszeit optimiert werden.
  • Oftmals ist es auch möglich, dass im Rahmen einer vollständigen Untersuchung oder einer Untersuchung in mehreren Schritten eine größere Anzahl von Bilddatensätzen aufgenommen werden. Zur stetigen Verbesserung und Optimierung der Ortsinformationen kann es dabei sinnvoll sein, wenn der Zweitbilddatensatz als Planungsdatensatz für eine weitere Durchführung des Verfahrens verwendet wird. Damit wird iterativ die Feststellung der Ortsinformationen von Aufnahme zu Aufnahme ständig verbessert, wobei als Startwerte immer die Ergebnisse der letzten Anpassung des statistischen Modells verwendet werden können.
  • Da sich bei der Anpassung des Modells an den entsprechenden Patienten letztendlich bei verschiedenen Aufnahmen, also in verschiedenen Bilddatensätzen, die gleiche angepasste Modellinstanz ergibt, sich also diese letztendlich nur durch die Positionierung des Patienten während der Aufnahme, also in Lage und Positionierung und gegebenenfalls durch Deformationen, unterscheiden, lassen sich dennoch durch Vergleich von ausgezeichneten Punkten dieser beiden Modellinstanzen die beiden erwähnten Bilddatensätze in Verbindung setzen. Zweckmäßigerweise kann also vorgesehen sein, dass aus einem ersten, bei einer Erstuntersuchung gewonnenen und einem zweiten, zur Planung einer Folgeuntersuchung dienenden Planungsbilddatensatz erste und zweite Ortsinformationen gewonnen werden, wobei zur Steuerung sowohl die ersten als auch die zweiten Ortsinformationen verwendet werden. So kann beispielsweise im ersten Planungsbilddatensatz ein bestimmter Punkt aufgefunden werden, an dem beispielsweise eine Unregelmäßigkeit vorliegt, die im Rahmen einer Folgeuntersuchung genauer untersucht werden soll. Da die Modellinstanzen sich im Wesentlichen entsprechen, kann derselbe interessante Punkt selbstverständlich auch in der an den zweiten Planungsbilddatensatz angepassten Instanz des statistischen Modells aufgefunden werden. Somit werden die aus beiden Planungsbilddatensätzen gewonnenen Ortsinformationen vorteilhaft miteinander in Zusammenhang gebracht, um das eigentliche Interessengebiet für die Folgeuntersuchung in dem zweiten Planungsbilddatensatz zu lokalisieren und den Folgeuntersuchungsbetrieb danach zu steuern. Zusammenfassend können also bei unterschiedlicher Position, Orientierung und/oder Form des Zielvolumens während der Aufnahme des ersten Planungsbilddatensatzes und während der zu steuernden Aufnahme eines weiteren Bilddatensatzes die ersten und die zweiten Ortsinformationen zur Ermittlung einer räumlichen Beziehung, insbesondere einer Registrierung, dienen, aufgrund welcher die Steuerung erfolgt. Auch eine einfache Registrierung ist folglich anhand des Verfahrens möglich.
  • In einer anderen Variante des Verfahrens können im Rahmen einer Steuerung des Auswertebetriebs Auswertungsinformationen über das Zielvolumen unter Berücksichtigung der Ortsinformationen ermittelt werden. Beispielsweise kann aus den Ortsinformationen ein Startwert für einen Segmentierungsprozess ermittelt werden. Wo die Anpassung des statistischen Modells alleine schon eine recht gute Segmentierung darstellt, kann sie als Startwert für einen feineren Segmentierungsalgorith mus Ausgangspunkt für noch genauere und bessere Ergebnisse sein.
  • Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, dass die Ortsinformation zur Bestimmung physiologischer Parameter oder Daten herangezogen wird. Solche Parameter oder Daten können beispielsweise das Volumen eines Organs bzw. die Zahl der darin vorkommenden Läsionen sein. Auch die Durchblutung des Zielvolumens lässt sich bestimmen. Dabei werden die Ortsinformationen hauptsächlich dazu genutzt, den zur Erhaltung der Parameter oder Daten verwendeten Bereich einzugrenzen. Es wird also aus dem Bilddatensatz beispielsweise nur der Teil betrachtet, der auch zum Zielvolumen gehört, und aus diesem Unterbilddatensatz werden dann die physiologischen Parameter oder Daten ermittelt.
  • Das Verfahren ist jedoch auch dann anwendbar, wenn in einem Planungsbilddatensatz mehrere Zielvolumina zu sehen sind. Dann können unter Verwendung jeweils eines statistischen Modells pro Zielvolumen Ortsinformationen aller Zielvolumina bestimmt werden. In einem darauf folgenden Schritt kann beispielsweise eine Bildaufnahmeeinrichtung so angesteuert werden, dass für jedes dieser Zielvolumina Zweitbilddatensätze, die nur dieses Zielvolumen zeigen, erstellt werden. Besonders vorteilhaft erweist sich das verfahren auch bei der Zuordnung von Auffälligkeiten zu bestimmten Zielvolumina bzw. Organen. Dann kann nämlich vorgesehen sein, dass die Ortsinformationen zur Zuordnung ermittelter physiologischer Parameter oder Daten zu Zielvolumina verwendet werden. Beispielsweise kann damit die Anzahl von Läsionen für alle Organe des Unterbauchs angezeigt werden. Dazu werden solche Läsionen zunächst im gesamten Planungsbilddatensatz bestimmt, inklusive ihrer Position. Liegt die Position dann innerhalb eines mit Hilfe des statistischen Modells lokalisierten Zielvolumens, also eines bestimmten Organs, so wird sie diesem Organ zugeordnet. Dies ist natürlich nicht nur für Läsionen, sondern auch für andere Auffälligkeiten, wie beispielsweise Karzinome, möglich, die dann, verschiedenen Zielvolumina zugeordnet werden.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 ein Ablaufplan des erfindungsgemäßen Verfahrens,
  • 2 eine Prinzipdarstellung von Localizer-Bildern eines Gebietes um die Leber,
  • 3 die Prinzipskizze der Localizer-Aufnahmen mit Startposition und Startform der Modellinstanz,
  • 4 eine Prinzipskizze der Localizer-Aufnahmen mit angepasster Modellinstanz,
  • 5 eine Prinzipskizze der Localizer-Aufnahmen mit angepasster Modellinstanz und markierten Schichten sowie markiertem Navigator,
  • 6 eine Prinzipskizze eines Planungsbilddatensatzes mit mehreren Zielvolumina und Modellinstanzen, und
  • 7 eine mögliche Darstellung der Auswertungsergebnisse des Planungsbilddatensatzes aus 6.
  • 1 zeigt in einem Ablaufdiagramm den prinzipiellen Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens. Dieses soll zunächst allgemein beschrieben werden, spezielle Anwendungsfälle werden aufgrund der 2 bis 5 und 6 bzw. 7 erläutert.
  • In Schritt S1 wird zunächst der Planungsbilddatensatz aufgenommen. Als Planungsbilddatensatz kann im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens jeder zweidimensionale oder dreidimensionale Bilddatensatz verwendet werden, der ein bestimmtes Zielvolumen, beispielsweise ein Organ, zeigt. Als Nächstes sollen nun Ortsinformationen über das Zielvolumen, insbesondere Position, Orientierung und Form, automatisch und möglichst fehlerfrei ermittelt werden. Dazu dient im erfindungsgemäßen Verfahren ein auf realen Daten basierendes statistisches Modell, welches beispielsweise ein Durchschnittszielvolumenmodell und eine beispielsweise durch Primärkomponentenanalyse gewonnene Matrix, die Informationen über erlaubte Abweichungen enthält, umfasst. Das Durchschnittszielvolumenmodell ist dabei als eine Durchschnittsform zu verstehen, die Matrix gibt an, inwieweit von dieser bestimmten Durchschnittsform abgewichen werden kann.
  • Basiert das statistische Modell beispielsweise auf n Punkten, die die Oberfläche des Zielvolumens beschreiben, so kann im Wesentlichen jede real in Planungsbilddaten zu sehende Form des Zielvolumens als ein 3n-dimensionaler Vektor beschrieben werden, der die die Oberfläche beschreibenden Punkte enthält. Jeder der in diesem Modell erlaubten 3n-dimensionalen Vektoren x stellt eine bestimmte Realisierung des Modells dar, die im Folgenden Modellinstanz genannt werden soll. Jede durch das Modell zulässige Modellinstanz, folglich jeder 3n-dimensionale Vektor x, lässt sich demnach durch die folgende Gleichung beschreiben: x = x + P·b,wobei x ein das Durchschnittszielvolumenmodell bzw. die Durchschnittsform beschreibender 3n-dimensionaler Vektor ist, P eine orthonormale Matrix, deren Spalten die Eigenvektoren der Kovarianzmatrix enthalten, und b der sogenannte Feature-Vektor, der die inneren Parameter des Modells umfasst. Der Feature-Vektor beschreibt folglich die Beiträge der einzelnen Eigenvektoren zur Erzeugung der Modellinstanz x.
  • Ziel ist es nun, eine Modellinstanz auf das real in dem Planungsbilddatensatz erkennbare Zielvolumen anzupassen. Dazu muss zunächst in Schritt S2 eine Modellinstanz erzeugt werden. Hierzu wird beispielsweise zunächst das Durchschnittszielvolumenmodell, also die Durchschnittsform, gewählt, in der der Vektor b nur Nullen enthält. Sodann muss in Schritt S3 eine Startposition und eine Startorientierung für die Modellinstanz bezüglich des Planungsbilddatensatzes gewählt werden. Hierfür nutzt man bekannte Informationen über die anatomische Natur des Zielvolumens aus. Handelt es sich beispielsweise um die Leber, so ist bekannt, dass sich diese in einer im Wesentlichen bekannten Orientierung an einer im Wesentlichen bekannten Position im rechten Abdominalbereich befindet. Betrachtet man nun den im Planungsbilddatensatz erkennbaren Torso des untersuchten Patienten abstrahiert in einem Ellipsoidmodell, so kann eine Startposition und eine Startorientierung gewählt werden. Durch die abstrahierte Betrachtung, in der die Momente erster und zweiter Ordnung im Planungsbilddatensatz zum Bestimmen der Startposition und der Startorientierung genutzt werden, wird auf eine zeitgünstige Art ein brauchbarer Ausgangspunkt für die Anpassung der Modellinstanz an die Bilddaten des Planungsbilddatensatzes geschaffen.
  • Diese Anpassung der Modellinstanz an die Bilddaten des Planungsbilddatensatzes erfolgt in Schritt S4. Dies kann durch ein Optimierungsverfahren geschehen. Dabei wird zunächst eine Korrelationsmetrik definiert, das bedeutet, eine Funktion der Parameter des statistischen Modells, die maximal wird, wenn eine ideale Korrelation, das bedeutet Anpassung, vorliegt. Zwölf Optimierungsparameter haben sich dabei als ausreichend erwiesen, um mehr als 95 % der Varianz der Daten zu beschreiben. Als Optimierungsparameter dienen neben den drei Raumkoordinaten und den drei Orientierungswinkeln die inneren Parameter des Modells im sogenannten Feature-Vektor b des Modells. Von letzteren inneren Parametern sind jedoch die sechs wichtigsten meist ausreichend. Dabei werden vorzugsweise die sechs den bei der Primärkomponentenanalyse größten Eigenwerten zugeordneten Parameter gewählt. Es sind jedoch auch ande re Auswahlkriterien oder verknüpfte Parameter denkbar. Zur Berechnung der Korrelationsmetrik kann beispielsweise die Korrelation der Modelloberfläche mit dem Betrag der Gradienten im Planungsbilddatensatz dienen.
  • Diese Korrelationsmetrik wird mit einem Standard-Optimierer nach den genannten zwölf Parametern des Modells optimiert. Dabei müssen natürlich nicht genau sechs innere Parameter verwendet werden. Die Zahl der verwendeten inneren Parameter des Modells, m, muss so gewählt werden, dass eine ausreichende Varianz des Modells gewährleistet ist, die Rechenzeit aber in akzeptablem Rahmen bleibt. Während der Optimierung wird zudem der Wertebereich der Parameter begrenzt, um nur gültige und sinnvolle Werte zu erhalten. Wird beispielsweise als Zielvolumen eine Leber betrachtet, so wird der Wertebereich der Raumkoordinaten sinnvollerweise auf ± 25 cm von der Startposition beschränkt, der Wertebereich der Orientierungswinkel auf ± 15° von der Startorientierung. Die inneren Parameter werden dadurch begrenzt, dass sie nur um das Doppelte des zugehörigen Eigenwertes des Ergebnisses der Primärkomponentenanalyse abweichen dürfen.
  • Ist die Optimierung erfolgreich abgeschlossen, so können in Schritt S5 die Ortsinformationen aus der angepassten Modellinstanz gewonnen werden. Dies ist möglich, da die angepasste Modellinstanz nun mit geringem Fehler die Position, Orientierung und Form des tatsächlichen Zielvolumens beschreibt.
  • Zur Verwendung der gewonnenen Ortsinformationen gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten. Beide können alternativ oder auch gemeinsam genutzt werden. Zum einen kann der Auswertebetrieb unter Berücksichtigung der Ortsinformationen gesteuert werden. Dabei werden mit Hilfe der Ortsinformationen beispielsweise physiologische Parameter oder Daten aus dem Planungsbilddatensatz gewonnen. Dies geschieht im Schritt S6. In Schritt S7 ist die andere Option beschrieben, nämlich die Steuerung des Aufnahmebetriebes eines Zweitbilddatensatzes unter Berücksichtigung der Ortsinformationen. Ist nämlich die Position, Orientierung und Form des Zielvolumens bekannt, so kann die zur Aufnahme des Zweitbilddatensatzes verwendete Bildaufnahmeeinrichtung, die zweckmäßigerweise dieselbe Bildaufnahmeeinrichtung sein kann, mit der der Planungsbilddatensatz aufgenommen wurde, so eingestellt werden, dass das Zielvolumen auf die gewünschte Weise aufgenommen werden kann.
  • Die Aufnahme des Zweitbilddatensatzes erfolgt dann in Schritt S8.
  • Optional ist es möglich, das Verfahren während einer längeren Untersuchungsreihe, in der viele verschiedene Bilddatensätze aufgenommen werden, iterativ zu betreiben. Dabei kann der aufgenommene Zweitbilddatensatz als Planungsbilddatensatz für eine weitere Durchführung des Verfahrens dienen, die angepasste Modellinstanz dient als neue Startmodellinstanz, wobei sowohl Startposition als auch Startorientierung als die Endwerte der Optimierung des vorher gegangenen Verfahrendurchlaufs definiert werden. Dies ist in Schritt S9 angedeutet. Danach findet in dem neuen Planungsbilddatensatz, der beispielsweise das Zielvolumen in besserer Auflösung oder besserem Kontrast zeigt, eine weitere Anpassung der Modellinstanz statt.
  • Als erstes konkretes Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens soll nun die Steuerung des Aufnahmebetriebes einer Leber an einem Magnetresonanzgerät beschrieben werden. Bei Aufnahmen an Magnetresonanzgeräten ist es zunächst üblich, sogenannte Localizer-Aufnahmen aufzunehmen. Dies sind schnelle Aufnahmen von wenigen, nicht unbedingt in allen Dimensionen das gesamte Zielgebiet abdeckenden Schichten, die oft in geringer Auflösung aufgenommen werden. Da durch die Verwendung des auf realen Daten basierenden statistischen Modells schon viele Grundannahmen und Tatsachen über die Anatomie eingehen, sind solche Localizer-Aufnahmen als Planungsbilddatensatz verwendbar.
  • 2 zeigt eine Prinzipskizze solcher Localizer-Aufnahmen. In diesem Ausführungsbeispiel wurden drei axiale Schichtaufnahmen 1 und drei koronale Schichtaufnahmen 2 des abdominalen Bereiches 3 eines Patienten aufgenommen. Auf diesen Aufnahmen sind jeweils Teile 4 des eigentlichen Zielvolumens, der Leber, zu sehen.
  • Aus einem auf realen Daten basierenden statistischen Modell der Leber, das aus den Aufnahmen mehrerer Personen gewonnen wurde, wird nun eine Modellinstanz erzeugt und, wie in Schritt S3 beschrieben, werden eine Startposition und eine Startorientierung für die Modellinstanz gewählt.
  • 3 zeigt eine weitere Prinzipskizze der Localizer-Aufnahmen, wobei hier eine koronale Ansicht gewählt wurde. Es ist daher nur eine der koronalen Aufnahmen 2 zu sehen, die axialen Aufnahmen 1 sind nur angedeutet. Das Bezugszeichen 5 kennzeichnet die in den Localizer-Aufnahmen, dem Planungsbilddatensatz, angeordnete dreidimensionale Modellinstanz, die hier noch die Form des Durchschnittszielvolumenmodells hat, so dass noch Teile 4 der Leber, also des Zielvolumens, zu sehen sind.
  • Anschließend wird, wie oben beschrieben, in Schritt S4 die Modellinstanz an die Bilddaten der Localizer-Aufnahmen angepasst. Das Ergebnis dieses Optimierungsprozesses ist in 4 zu sehen, die dieselbe Ansicht wie in 3 zeigt, nur mit einer inzwischen vollkommen angepassten Modellinstanz 5.
  • Sind in Schritt S5 die Ortsinformationen aus der angepassten Modellinstanz gewonnen, so kann nun der Aufnahmebetrieb des Zweitbilddatensatzes, Schritt S7, gesteuert werden. Aus der angepassten Modellinstanz lässt sich eine Region-Of-Interest (ROI) generieren, die durch ein Zentrum und drei orthogonalen Spannvektoren mit axialen, sagittalen und koronalen Komponenten beschrieben wird. Diese ROI ist in 5 mit dem Bezugszeichen 6 gekennzeichnet. Anhand der Ortsinformationen und/oder der bekannten ROI 6 ist zudem ein Navigator 7 markiert worden, der im Aufnahmebetrieb die Bewegung eines Oberflächenbereichs bzw. Oberflächenpunktes der Leber zur Feststellung in diesem Falle der Atemphase nutzt. Soll beispielsweise das Herz aufgenommen werden, so kann auch die EKG-Phase mit Hilfe eines solchen Navigators erfassbar sein.
  • Hiernach kann die Aufnahme des Zweitbilddatensatzes, nämlich eines hoch aufgelösten Magnetresonanzbildes der Leber, erfolgen. Dies alles ist vorteilhafterweise ohne einen Benutzereingriff möglich. Im Rahmen des Verfahrens ist es dann auch möglich, vgl. Schritt S9, die ermittelte angepasste Modellinstanz als Startmodellinstanz im Zweitbilddatensatz als Planungsbilddatensatz zur weiteren Anpassung einzusetzen. Da Position, Orientierung und Form der Leber schon sehr gut bekannt sind, ist schnell eine weitere Optimierung durchgeführt, die noch genauere Ortsinformationen liefert, die dann zur weiteren Steuerung des Auswertebetriebes und/oder des Aufnahmebetriebes weiterer Bilddatensätze verwendet werden kann.
  • 6 zeigt eine Prinzipskizze eines weiteren Planungsbilddatensatzes, der mehrere Zielvolumina enthält. Hierbei geht es um die Leber 8, die Nieren 9 und die Milz 10. Für jedes dieser Zielvolumina ist nun ein statistisches Modell vorgesehen, also ein statistisches Modell der Leber, ein statistisches Modell der Nieren und ein statistisches Modell der Milz. Für jedes dieser Modelle wird nun eine Modellinstanz erzeugt und wie durch die Schritte S3 und S4 beschrieben an die Bilddaten im Planungsbilddatensatz angepasst. Daraus lassen sich dann Ortsinformationen über alle genannten Organe ermitteln. Es ist auch denkbar, die relative Ortsinformation (Lage) der Organe untereinander zusätzlich zu modellieren. In der Auswertung des Planungsbilddatensatzes werden nun mit Hilfe der Ortsinformationen verschiedene Auswertungen vorgenommen. Zunächst ist es anhand der Ortsinformationen, insbesondere der Form der Organe, möglich, das Volumen der einzelnen Organe zu bestimmen. Zudem wird jedoch auch nach auffälligem Gewebe gesucht, insbesondere nach Läsionen oder Tumoren. Dies geschieht im gesamten Planungsbilddatensatz. Unter Berücksichtigung der Ortsinformationen können die detektierten Auffälligkeiten, hier Läsionen, den verschiedenen Organen leicht zugeordnet werden, so dass sich für jedes Organ die sogenannte „lesion load" ermitteln lässt. Dabei handelt es sich um das Verhältnis des Volumens, in dem Läsionen vorhanden sind, zum Gesamtvolumen des entsprechenden Organs.
  • 7 zeigt nun eine Möglichkeit, wie die Ergebnisse der Auswertung zur Anzeige gebracht werden können. In den Spalten einer Tabelle 11 sind jeweils das Organ, sein Volumen und die „lesion load" dargestellt.

Claims (22)

  1. Verfahren zur Steuerung des Aufnahme- und/oder Auswertebetriebes von Bilddaten bei medizinischen Untersuchungen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zuvor aufgenommen, ein Zielvolumen ganz oder teilweise zeigenden Planungsbilddatensatz unter Verwendung eines auf Daten über reale Anatomie basierenden statistischen Modells des Zielvolumens automatisch Ortsinformationen, insbesondere Position, Orientierung und Form, des Zielvolumens bestimmt werden und der Aufnahme- und/oder Auswertebetrieb anhand der Ortsinformationen gesteuert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein anhand von Bildaufnahmedaten mehrerer Personen ermitteltes statistisches Modell verwendet wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein statistisches Modell umfassend ein Durchschnittszielvolumenmodell und eine Matrix, die Informationen über erlaubte Abweichungen enthält, verwendet wird.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung der Ortsinformationen zunächst unter Berücksichtung der Art des Zielvolumens eine Startposition für eine erzeugte Modellinstanz des Modells festgelegt wird, insbesondere unter Verwendung eines Ellipsoidmodells des Torsos eines Patienten, und die Modellinstanz in einem Optimierungsprozess den Bilddaten im Planungsbilddatensatz angepasst wird, wobei die Ortsinformationen nach Abschluss des Optimierungsprozesses aus der angepassten Modellinstanz gewonnen werden.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Optimierung neben den sechs Orts- und Orientierungsparametern in vier bis acht, insbesondere sechs, weiteren Modellparametern durchgeführt wird.
  6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Planungsbilddatensatz Localizer-Aufnahmen verwendet werden.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Planungsbilddatensatz ein vorheriger Diagnostikbilddatensatz verwendet wird.
  8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme eines Zweitbilddatensatzes, insbesondere eines Magnetresonanzbilddatensatzes, anhand der Ortsinformationen gesteuert wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Zweitbilddatensatzes die zur Aufnahme des Planungsbilddatensatzes verwendete Bildaufnahmeeinrichtung verwendet wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übersichtsbilddatensatz aufgenommen wird, der Planungsbilddatensatz mit dem Übersichtsbilddatensatz registriert wird und der Zweitbilddatensatz bei im Vergleich zu dem Übersichtsbilddatensatz unbewegtem Patienten aufgenommen wird, wobei die Steuerung der Aufnahme anhand der Registrierung und der Ortsinformationen erfolgt.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ortsinformationen zur Bestimmung von Bildaufnahmeparametern aufzunehmender Schichten genutzt werden.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ortsinformationen zur Positionierung eines Navigators genutzt werden.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ortsinformationen zur Positionierung des Patienten genutzt werden.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ortsinformationen bei Magnetresonanzaufnahmen zur Anpassung eines Messprotokolls genutzt werden.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweitbilddatensatz als Planungsdatensatz für eine weitere Durchführung des Verfahrens verwendet wird.
  16. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurchh gekennzeichnet, dass aus einem ersten, bei einer Erstuntersuchung gewonnenen und einem zweiten, zur Planung einer Folgeuntersuchung dienenden Planungsbilddatensatz erste und zweite Ortsinformationen gewonnen werden, wobei zur Steuerung sowohl die ersten als auch die zweiten Ortsinformationen verwendet werden.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass bei unterschiedlicher Position, Orientierung und/oder Form des Zielvolumens während der Aufnahme des ersten Planungsbilddatensatzes und während der zu steuernden Aufnahme eines weiteren Bilddatensatzes die ersten und die zweiten Ortsinformationen zur Ermittlung einer räumlichen Beziehung, insbesondere einer Registrierung, dienen, aufgrund welcher die Steuerung erfolgt.
  18. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen einer Steuerung des Auswertebetriebs Auswertungsinformationen über das Zielvolumen unter Berücksichtigung der Ortsinformationen ermittelt werden.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Ortsinformationen ein Startwert für einen Segmentierungsprozess ermittelt wird.
  20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Ortsinformationen zur Bestimmung physiologischer Parameter oder Daten herangezogen werden.
  21. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem mehrere Zielvolumina zeigenden Planungsbilddatensatz unter Verwendung jeweils eines statistischen Modells Ortsinformationen aller Zielvolumina bestimmt werden.
  22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Ortsinformationen zur Zuordnung ermittelter physiologischer Parameter oder Daten zu Zielvolumina verwendet werden.
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